CH499361A - Schweissstab - Google Patents

Schweissstab

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Publication number
CH499361A
CH499361A CH1147067A CH1147067A CH499361A CH 499361 A CH499361 A CH 499361A CH 1147067 A CH1147067 A CH 1147067A CH 1147067 A CH1147067 A CH 1147067A CH 499361 A CH499361 A CH 499361A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
tungsten carbide
welding rod
containing tungsten
powder mixture
alloy powder
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Application number
CH1147067A
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English (en)
Inventor
Baeumel Anton Dr Rer Dipl Nat
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/32Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at more than 1550°C
    • B23K35/327Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at more than 1550°C comprising refractory compounds, e.g. carbides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description


  
 



     Schweissstab   
Die Erfindung betrifft einen Schweissstab aus einem gesinterten, Wolframkarbid enthaltenden Pulvergemisch zur Herstellung von verschleissfesten und korrosionsbeständigen Aufpanzerungen.



   Wolframkarbid enthaltende Schweissstäbe zur Herstellung von verschleissfesten Aufpanzerungen sind bekannt. Die mit den bekannten Elektroden hergestellten Aufpanzerungen weisen an sich gute Verschleisseigenschaften auf, sind jedoch einem Angriff durch korrodierende chemische Substanzen nicht gewachsen.



   Es wurde nun gefunden, dass die Herstellung von verschleissfesten und gleichzeitig auch korrosionsbeständigen Aufpanzerungen möglich ist, wenn die erfindungsgemässen Schweissstäbe verwendet werden.



   Die erfindungsgemässen Schweissstäbe aus einem gesinterten, Wolframkarbid enthaltenden Pulvergemisch bestehend aus
10-90   Gew.%    Wolframkarbid und
90-10 Gew.% eines Pulvers aus    0,1-4,0%    Kohlenstoff,   0,05-2,0%    Silizium,
0,05-2,0 % Mangan,   2040 %    Chrom,    0,1-20%    Nickel,   2-20%    Wolfram oder
2-15 % Niob,   0,3-6,0 %    Kupfer,    0,1-10 %    Molybdän, 0,1-5 % Eisen, Rest Kobalt.



  Vorzugsweise besteht der 90-10 Gew.% betragende Pulveranteil aus
0,8-2,5 % Kohlenstoff, 0,5-1,5 % Silizium, maximal   0,5 %    Mangan,   25-35 %    Chrom,    5-15 %    Nickel,   4-12%    Wolfram oder   4-8 %    Niob,
1-3 % Kupfer, 2-4,5 % Molybdän, maximal   3 %    Eisen, Rest Kobalt.



   Die erfindungsgemässen Schweissstäbe und das mit ihnen niedergelegte Schweissgut weisen einen erhöhten Widerstand gegen Angriffe von chemischen Medien auf, wie der Tabelle 1 zu entnehmen ist, in der die Gewichtsverluste eines bekannten, Wolframkarbid enthaltenden Schweissstabes (Nr. 1) in siedender 20%iger Schwefelsäure und siedender   10% der    Salzsäure mit den Gewichtsverlusten von erfindungsgemässen Schweissstäben (Nrn. 2 bis 4) verglichen werden.



   Tabelle 1    Gewichtsverlust in g/m2 h
Schweissstab sied. 20%ige H2S04 sied. 10%ige HC1   
1   710    106
2 2,4 10,5
3 1,2 6,4
4 2,3 8,0
Die angeführten Schweissstäbe bestanden alle aus 50 % Wolframkarbid und 50 % einer Legierung, die bei den einzelnen Schweissstäben die in Tabelle 2 angegebene Zusammensetzung hatte.



   Tabelle 2 Nr. C Si Mn Cr Mo Ni W Cu Fe Nb Co
1 1,20 1,2 0,12 27,0 - 1,2 4,5 - 1,8 - Rest
2 1,15 1,2 0,15 28,5 3,6 6,5 4,5   1,6    1,8 - Rest
3 1,90 1,2 0,20 28,5 3,7 6,5 10,0 1,6 1,8 - Rest
4 1,90 1,2 0,20 28,5 3,7 6,5 - 1,6 1,8 5,5 Rest  
Eine gleich gute Korrosionsbeständigkeit wie die untersuchten   Sinterelektroden    weist auch das daraus erhaltene Schweissgut auf. Es wurde ferner die Verschleissbeständigkeit des Schweissgutes der erfindungsgemässen Elektroden mit bekannten, Wolframkarbid enthaltenden Elektroden verglichen. Es wurde dazu die Methode von Blake verwendet, bei der das Verhältnis der Abrasion einer Aufschweissprobe im Vergleich zu der einer bestimmten Stahlprobe ermittelt wird. Wenn dieses als Abrasionsfaktor bezeichnete Verhältnis klein ist, so bedeutet das eine hohe Verschleissbeständigkeit.



   Ein hoher Abrasionsfaktor zeigt eine geringe Verschleissbeständigkeit an. Die Werte sind der Tabelle 3 zu entnehmen. Man sieht daraus, dass die erfindungsgemässen Schweissstäbe hinsichtlich der Härte und des Abrasionsfaktors der Auftragsschweissung gleich gute Ergebnisse aufweisen wie die bisher bekannten Schweissstäbe.



   Tabelle 3
Härte und Abrasionsfaktor nach Blake, ermittelt an aufgeschweissten Proben
Schweissstab Härte in RC Abrasionsfaktor
1   68    0,25
2 64-66 0,20
3 64-68 0,22
Die erfindungsgemässen Schweissstäbe sind somit hinsichtlich der Härte und der Verschleisseigenschaften gleich wie entsprechende bekannte Schweissstäbe, übertreffen diese jedoch wesentlich in ihrer Korrosionsbeständigkeit. Da alle verglichenen Schweissstäbe zu einem Schweissgut von annähernd gleicher Härte führen, ist auch kein wesentlicher Unterschied in der Rissanfälligkeit zu erwarten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schweissstab aus einem gesinterten, Wolframkarbid enthaltenden Pulvergemisch zur Herstellung von verschleissfesten und korrosionsbeständigen Aufpanzerurigen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 10-90 Gew.% Wolframkarbid und 90-10 Gew.% eines Pulvers aus 0,1-4,OX Kohlenstoff, 0,05-2,OR Silizium, 0,05-2,0 % Mangan, 20,0-40,0 % !C chrom, 0,1-20,0 % Nickel, 2,0-20,0 % Wolfram oder 2,0-15,0 % Niob, 0,3-6,0 % Kupfer, 0,1-10,0 Molybdän, 0,1-5,0% Eisen, Rest Kobalt, besteht.
    UNTERAN;SPRUCH Schweissstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 10-90% Wolframkarbid und 90 bis 10% eines Pulvers aus 0,8-2,5 % Kohlenstoff, 0,5-1,5 % Silizium, maximal 0,5 % Mangan, 25,0-35,0 % Chrom, 5,0-15,0 % Nickel, 4,0-12,0 % Wolfram oder 4,0-8,0% Niob, 1,0-3,0% Kupfer, 2,0-4,5 % Molybdän, maximal 3,0 % Eisen, Rest Kobalt besteht.
CH1147067A 1966-08-16 1967-08-11 Schweissstab CH499361A (de)

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AT775066A AT265806B (de) 1966-08-16 1966-08-16 Schweißstab

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CH499361A true CH499361A (de) 1970-11-30

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AT265806B (de) 1968-10-25
GB1139456A (en) 1969-01-08
DE1558874A1 (de) 1970-04-23
SE319953B (de) 1970-01-26
NL6711279A (de) 1968-02-19
DE1558874B2 (de) 1972-08-24

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