CH499421A - Einrichtung zum Abdichten des Laderaumes einer Klappschute - Google Patents

Einrichtung zum Abdichten des Laderaumes einer Klappschute

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CH499421A
CH499421A CH550970A CH550970A CH499421A CH 499421 A CH499421 A CH 499421A CH 550970 A CH550970 A CH 550970A CH 550970 A CH550970 A CH 550970A CH 499421 A CH499421 A CH 499421A
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CH
Switzerland
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tongues
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wedge
barge
shaped body
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Application number
CH550970A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Hellmich
Original Assignee
Deggendorfer Werft Eisenbau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/28Barges or lighters
    • B63B35/30Barges or lighters self-discharging
    • B63B35/308Split barges interconnected hingedly or slidably

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Abdichten des   Laderaumes    einer Klappschute
Bei   Klappschuten,    die aus schwenkbar miteinander verbundenen Schwimmkörpern bestehen, weist der oder jeder von diesen Schwimmkörpern je zur Hälfte gebildete Laderaum in der   Schliesslage    der Schute eine Trennfuge auf. Zur Abdichtung dieser Trennfuge sind verschiedene Einrichtungen bekannt, und zwar auch schon unter Verwendung elastischer Elemente. Dabei ist im allgemeinen ein besonderer Energieaufwand zum Erzeugen eines ausreichenden Abdichtungsdruckes erforderlich.



   Demgegenüber die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine vergleichsweise einfachere Einrichtung für den genannten Zweck zu schaffen, mit der ohne irgendeinen zusätzlichen Energieaufwand zur Aufrechterhaltung der Schliesslage der   Kiappschute    eine betriebssichere Abdichtung einer solchen Trennfuge erreicht wird.



   Die Erfindung besteht darin, dass in Längsrichtung der zwischen den beiderseitigen Böden und Stirnwänden des Laderaumes liegenden Fuge zwei Zungen aus elastischem Material angeordnet und in der Schliesslage der Klappschute durch einen keilförmigen Körper auseinandergespreizt sind. Die betreffenden Zungen sind zweckmässig an einem zwischen ihnen angeordneten Distanzstück befestigt und liegen in der   öffnungslage    der Klappschute sich spannungsfrei gegenüber. Dabei können die beiden Zungen und das Distanzstück auch einen gemeinsamen Körper bilden.



   In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Zungen und der keilförmige Körper an vorzugsweise winkelförmigen Bauteilen der beiderseitigen Schwimmkörper befestigt und liegen in der Schliesslage der Klappschute in einem von diesen Bauteilen gebildeten Hohlraum, der auf der dem keilförmigen Körper abgekehrten Seite der einen Zungen mit dem Laderaum und der anderen Zunge mit dem Aussenwasser in Verbindung steht.



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Klappschute in einem schematischen Grundriss,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch die   Kiappschute    in der Ebene II-II mit den Einzelheiten der Dichtungselemente,
Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch die   Kiappschute    in der Ebene   III-III.   



   Die zur Erläuterung der Erfindung dienende   Klapp-    schute besteht in an sich bekannter Weise aus zwei in Längsrichtung gelenkig miteinander verbundenen Schwimmkörpern 1, 2, die in ihrem mittleren Bereich je zur Hälfte einen Laderaum 3 bilden und zum Entladen desselben aus der dargestellten   Schliesslage    um einen bestimmten Winkel um die Gelenkachse geschwenkt werden.



   In der Schliesslage der Klappschute weist der Laderaum 3 zwischen den ihn begrenzenden beiderseitigen Böden 4, 5 und Stirnwänden 6, 7 eine Fuge 8 auf.



  Im vorliegenden Fall erfolgt die Abdichtung des Laderaumes nicht im Bereich dieser Fuge, sondern ausserhalb derselben unter Verwendung von zwei Zungen 9, 10 aus Gummi oder einem sonstigen elastischen und gleichzeitig wasserunempfindlichen Werkstoff und einem keilförmigen Körper 11. Die beiden Zungen 9, 10 sind lösbar und auswechselbar an einem Distanzstück 12 befestigt, das seinerseits an einem zwischen dem zugehörigen Laderaum-Boden 5 und dem Klappschuten-Boden 13 leingesetzten winkelförmigen Bauteil 14 angeschweisst ist.



   Der mit den Zungen zusammenwirkende keilförmige Körper 11 ist an einem entsprechend ausgebildeten und angeordneten Bauteil 15 des gegenüberliegenden Schwimmkörpers 1 angebracht.



   Wie Fig. 2 erkennen lässt, werden die beiden Zungen 9, 10 an ihren freien Enden in der Schliesslage der   Kiappschute    durch den dann zwischen sie eingreifenden keilförmigen Körper 11 auseinandergespreizt.



  In diesem Zustand liegen die Zungen, wie durch die kleinen Pfeile angedeutet, mit elastischer Spannung ge  gen die ihnen zugekehrten Schrägflächen des keilförmigen Körpers an. Die dadurch bewirkte Abdichtung wird noch verstärkt, einerseits durch den sich von oben durch die Fuge 8 auswirkenden statischen Druck der Ladung und anderseits durch den sich von unten her auswirkenden Wasserdruck.



   Die gleiche Art der Abdichtung ist auch, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, in den Bereichen der vorderen und hinteren Stirnwand des Laderaumes vorgesehen An den Übergängen zwischen dem horizontalen Abschnitt und den beiden vertikalen Abschnitten der Trennfuge verlaufen die Zungen 9, 10 und auch der keilförmige Körper 11 mit einer der Tiefe t des von den winkelförmigen Bauteilen 14 gebildeten Hohlraumes angepassten   Übergangslcrümmung.   



   Die Breite der Zungen 9, 10 ist entsprechend der jeweils erforderlichen Grösse der Dichtfläche zu bemessen. Gleiches gilt für den Keilwinkel des Körpers 11 bezüglich des elastischen Abdichtungsdruckes, der auch im Falle einer unbeladenen Klappschute, also ohne einen zusätzlichen statischen Druck von oben,   ausreichen    muss.



   Wesentlich ist im Sinne des Erfindungsgedankens, dass die abdichtenden Bauteile der beiden Schutenhälften nicht in ihrer   Schmrenkrichtung      zur    gegenseitigen Anlage kommen. Deshalb genügt zum Erreichen und Aufrechterhalten der Schliesslage die Schwerkraft der Schwimmkörperteile und gegebenenfalls das Gewicht der Ladung, zumal der Widerstand der Zungen 9, 10 geben das elastische Auseinanderspreizen   verhältnismä-      ssig    gering ist.

 

   Statt der beiden getrennten Zungen 9, 10 kann auch ein einziger, etwa U-förmiger elastischer Körper verwendet werden, dessen Mittelteil zur Befestigung an einem starren Konstruktionsteil des einen Schwimmkörpers dient und dessen Schenkel in der   Schliessiage    der   Klappschute    von dem keilförmigen Körper auseinandergespreizt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Einrichtung zum Abdichten des Laderaumes einer aus schwenkbr miteinander verbundenen Schwimmkörpern bestehenden Kiappschute in der Schliesslage, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung der zwischen den beiderseitigen Böden (4, 5) und Stirnwänden (6, 7) des Laderaumes (3) liegenden Fuge (8) zwei Zungen (9, 10) aus elastischem Material angeordnet und in der Schliesslage der Klappschute durch einen keilförmigen Körper (11) auseinandergespreizt sind.
    UNTEPANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zungen (9, 10) an einem zwischen ihnen angeordneten Distanzstück (12) befestigt sind und in der Öffnungslage der Schute sich spannungsfrei gegenüberliegen.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zungen und das Distanzstück einen gemeinsamen Körper bilden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (9, 10) und der keilförmige Körper (11) an vorzugsweise winkelförmigen Bauteilen (14) der beiderseitigen Schwimmkörper (1, 2) befestigt sind und in der Schliesslage der Schute in einem von diesen Bauteilen gebildeten Hohlraum liegen, der auf der dem keilförmigen Körper abgekehrten Seite der einen Zunge (9) mit dem Laderaum (3) und der anderen Zunge (10) mit dem Aussenwasser in Verbindung steht.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fuge (8) des Laderaumes in der Schliesslage der Kiappschute eine solche Breite hat, dass sich der statische Druck der Ladung mittels seiner flüssigen oderlund kleinkörnigen Bestandteile auf die eine Zunge (9) auswirken kann.
CH550970A 1970-04-14 1970-04-14 Einrichtung zum Abdichten des Laderaumes einer Klappschute CH499421A (de)

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