CH499839A - Strassenverkehrssignalanlage - Google Patents

Strassenverkehrssignalanlage

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CH499839A
CH499839A CH153667A CH153667A CH499839A CH 499839 A CH499839 A CH 499839A CH 153667 A CH153667 A CH 153667A CH 153667 A CH153667 A CH 153667A CH 499839 A CH499839 A CH 499839A
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CH
Switzerland
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signal
time
memory
memory cells
traffic
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Application number
CH153667A
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English (en)
Inventor
Karl-Eugen Dipl Ing Stoffers
Walter Dipl Ing Wimmer
Kammerer Walter
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description


  
 



  Strassenverkehrssignalanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strassenverkehrssignalanlage, deren an den Strassenkreuzungen aufgestellte Signalgeber nach Signalprogrammen eines Zeitwertspeichers durch Vergleichs- und   Steuereinrich-    tungen steuerbar sind, die einerseits durch von einem Zeittaktgeber betätigte   Zähleinrichtungen    als Ist-Zeitgeber für die Augenblickszeitwerte der   Signalprogramrn-      Ablaufzeiten    und andererseits durch den vom Zeittaktgeber mit jedem Zeittakt einmal abfragbaren Zeitwertspeicher als Soll-Zeitgeber für die Signalprogramm Zeitwerte der einzelnen Signalgeber steuerbar sind.



   Bisher bekannte Steuereinrichtungen benötigen zur Programmierung der einzelnen Signalprogramme einen erheblichen Aufwand an Schaltverbindungen, die im allgemeinen nur an Ort und Stelle durch Umklemmen   bzw.    Umlöten herzustellen sind. Weiterhin muss dazu die Anlage für einen längeren Zeitraum stillgesetzt werden und die Kontrolle des ordnungsgemässen Funktionierens bzw. das Feststellen von Fehlern ist deshalb erst nach   Wiederinbetriebnahme    der Anlage möglich.



  Es sind auch schon Anlagen mit Programmplatten in Gestalt von Kreuzschienenverteilern bekannt, wobei für jedes Signalprogramm eine Platte vorgesehen wurde, so dass durch Austausch dieser Programmplatten unterschiedliche, voreingestellte Signalprogramme leicht ausgewählt werden können, und zwar kann dies ohne Be   triebsunterbrechung    geschehen. Schliesslich ist bereits bekannt, eine Speichereinrichtung mit adressierbaren, insgesamt jeweils einmal pro Zeitrastertakt abfragbaren Speicherzellen für Verkehrssignalanlagen zu   verwenden.   



  Damit kann im Gegensatz zu den erstgenannten Anlagen jederzeit ohne Unterbrechung der Verkehrsregelung ein anderes Signalprogramm ausgewählt und diese Auswahl sogar durch   Eingriff    in das bestehende Signalprogramm erfolgen, so dass eine ausserordentlich flexible Verkehrsgestaltung möglich ist. Doch erfordert eine   Ausfuehrung    gemäss diesem Vorschlag für jede Si   gnalprogrammumlaufzeit    einen besonderen Taktzähler als Ist-Zeitgeber, so dass ein erheblicher technischer Aufwand notwendig wäre, wenn   unterschiedlicheSignal-      programm-Umlaufzeiten    an verschiedenen Kreuzungen und für verschiedene Signalprogramme gleichzeitig Anwendung finden sollen.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für jedes Signalprogramm einer selbständig zu regelnden Kreuzung einen besonderen Taktzähler als Ist-Zeitgeber vorzusehen, so dass alle Kreuzungen für jedes Signalprogramm mit einer besonderen   Signalprogramm-Umlauf-    zeit betrieben werden können, ohne dass die einzelnen Ist-Zeitgeber der Kreuzungen voneinander abhängig sind und ohne dass bei Umschalten von einem Signalprogramm auf das andere zunächst abgewartet werden muss bis der   zugehörige,    gerade für ein Signalprogramm   verwendete    Ist-Zeitgeber in einer besonderen Stellung, z. B. in seiner Nullstellung, angelangt ist.



   Erfindungsgemäss wird dies bei einer Strassenverkehrssignalanlage, deren an den Strassenkreuzungen aufgestellte Signalgeber nach Signalprogrammen eines Zeitwertspeichers durch Vergleichs- und Steuereinrichtungen steuerbar sind, die einerseits durch von einem Zeittaktgeber betätigte Zähleinrichtungen als Ist-Zeitgeber für die Augenblickszeitwerte der Signalprogramm   Ablaufzeiten    und andererseits durch den vom Zeittaktgeber mit jedem Zeittakt einmal abfragbaren Zeitwertspeicher als Soll-Zeitgeber für die Signalprogramm Zeitwerte der einzelnen Signalgeber steuerbar sind, dadurch erreicht,

   dass die einzelnen Speicherzellen des Zeitwertspeichers durch unterschiedliche Kennzeichensignale einerseits als Zeitspeicherzellen für die Ist-Zeitwertspeicherung als Ist-Zeitgeber und anderseits als Signalspeicherzellen für die Soll-Zeitwertspeicherung als Soll-Zeitgeber kenntlich sind.



   Um also zwei Signalprogramme an einer einfachen Kreuzung mit zwei sich kreuzenden Fahrtrichtungen  zur Verfügung zu haben, sind zwei Zeitspeicherzellen   für    die zwei   Signalprogramme    und je zwei Signalspeicherzellen pro   Signalprogramm    für die die zwei sich kreuzenden Fahrtrichtungen steuernden Signalgeber, also insgesamt sechs Speicherzellen erforderlich.

  Damit wird praktisch jede nur gewünschte Signalprogrammeinstellung gewährleistet, denn während ein gültiges Signalprogramm abläuft, kann in die freien Speicherzellen ein neues Signalprogramm eingegeben werden und dann, wenn dieses läuft, in die inzwischen wieder freigewordenen, durch das erste Signalprogramm belegten Speicherzellen, ein   drittes    Signalprogramm mit einer weiteren   Signalprogramm-Umlaufzeit    gespeichert werden.



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Signalspeicherzellen für mehrere unterschiedliche Signalprogramme mit gegebenenfalls unterschiedlichen Umlaufzeiten zu den einzelnen Signalgebern zugeordneten Gruppen zusammengefasst und in jede dieser Signalspeicherzellen die Informationen für die Schaltzeiten der   Signallampen    und die   Umlaufzeit    eines der verschiedenen   Signalprogramme    des   zugehörigen    Signalgebers und in Zeitspeicherzellen die Informationen für die aktuelle Zeit und die den einzelnen Signalprogrammen   zugehörigen    Umlaufzeiten einspeicherbar sein und damit die einem Signalgeber zugeordneten Speicherzellen unterschiedlicher Kennung diesen wahlweise nach einem der in den Speicherzellen eingespeicherten Signalprogramme steuern,  <RTI  

    ID=2.11> indem      Vergleichseinrichtungen    die aktuelle Zeit einer Zeitspeicherzelle mit den Zeitinformationen in entsprechenden Signalspeicherzellen vergleichen und den Signalgeber über einen Zuordner dementsprechend schalten. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der   Zeitwertspeichereinrichtung    ein zusätzlicher Zuordner nachgeschaltet ist, der unmittelbar aus einem Speicherelement einer Signalspeicherzelle beschickbar ist und die Zuordnung zwischen der entsprechenden Spei   cherzelle    und dem bistabilen Schalter eines Signalgebers gewährleistet.   Vorteilhafterweise    kann   schliesslich    jede Speicherzelle beider Kennungen (Zeit- bzw.

  Signalspeicherzellen) jeweils die Adresse der ihr nachfolgend abzufragenden Speicherzelle enthalten und diese in den die Abfragefolge bestimmenden Zuordner eingeben.



   Weitere zweckmässige Weiterbildungen der Erfin   dung    ergeben sich aus den Ansprüchen und werden anhand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele im folgenden erläutert.



      Es zeigen:   
Fig. 1 ein Diagramm der   Verkehtsabwicklung    von vier Signalgebern für drei unterschiedliche, vier Signalprogrammen zugehörige Umlaufzeiten,    Fig. 2    die Strassenverkehrssignalanlage im Blockschaltbild,
Fig 3 und 4 jeweils den   Hauptspeicher    und die in seine Speicherzellen   eingegebenen    Informationen für die vier Signalprogramme.



   Vier Signalgeber Sgl bis Sg4 regeln einander ge   fährdende      Verkehrsflüsse    an zwei Kreuzungen, durch vier Programme mit drei   möglichen      Ablaufzeiten    von   "60",      "90"    und "120" Sekunden, wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist. Die dafür erforderlichen Informationen sind in die Speicherzellen   z1    bis   z33    des in Fig. 3   dargestellten    Hauptspeichers   HSpr    eingegeben.

  Es enthalten demnach die Speicherzellen   z1    bis   z3    Informationen für das Programm 1 und die weiteren Speicherzellen   z11    bis   z13    usw. die Informationen für die   übri-    gen Programme 2 bis 4. Angenommen: Zur Zeit soll gerade an der   lAreuzung    mit den Signalgebern Sgl, Sg2 das Programm 1 und an der Kreuzung mit den   Signalgebern    Sg3, Sg4 das Programm 4 laufen.

  Dies erkennt man an den Speicherzellen   z1    bis   z3    und   z31    bis   z33    die in der Spalte 5 den   Ausführungsbefehl    L enthalten, während dieselbe Spalte in den Speicherzellen   z11    bis   z13    und   z21    bis   z23    den Befehl 0 aufweisen. Damit werden die Signalgeber Sgl bis Sg4   gemäss    den   Programmen    1 und 4 gesteuert. Die Programme 2 und 3 sind unwirksam.

  Im einzelnen werden dazu die Schaltbefehle an und aus den einzelnen Spalten der Speicherzellen   z1    bis   z33    über die Wirkverbindungen V6 bis V12 gegeben, wie dies anhand des Blockschaltbildes der Fig. 2 erläutert werden soll.



   Die Steuereinrichtung der   Fig. 2    ist durch Schliessen des Kontaktes k an die Spannungsquelle Q anund damit einzuschalten. Der Taktgeber   Tg    gibt dann entsprechend dem bei Verkehrssignalanlagen üblichen   Taktabstand    des Zeitrasters sekundlich Impulse über die Wirkverbindung V1 an den Frequenzgenerator   Ge    für z.

  B. 40   kHz,    der über die Wirkverbindung V2 nacheinander alle im einzelnen in Fig. 3   dargestellten    Speicherzellen   z1    bis   z33    des   ZeitMzertspeichers      HSpt    mit Hilfe des Taktverteilers Tv abfrage und sich schliesslich über die   Wirkverbinaung    V3 selbst durch den letzten Taktverteilerschritt wieder stillsetzt. Dieses eigentliche Abfragen der Speicherzellen   z1    bis   z33    des in Fig. 3 im einzelnen dargestellten   Zeitwertspeichers      HSpr    erfolgt über die Wirkverbindungen   V4,      VS    des als Zuordner   wirkenden    Adressenregisters Arl.

  Wird also beispielsweise die in   Fig. 3    dargestellte Zeitspeicherzelle   z1    abgefragt, so wird über die Wirkverbindung V6 ihre Kennzeichnung ZZ in die drei an den Hauptspeicher HSp, angeschlossenen   Schalteinrichtungen,    nämlich die   Eins-Addiereinrichtung      1-Ad,    die   Vergleichseinrichtung    Vgl und den Zeitspeicher ZSp gegeben. Ausserdem werden diese   Einrichtungen    über die Wirkverbindung   V12,    durch die wie bereits beschrieben scharfgemachte Speicherzelle   z1    aktiviert.



   Aus der Eins-Addierung   1-Ad    kommt über die Wirkverbindung V7 in die zweite Spalte der Zelle   z1    die um eins weitergeschaltete, aktuelle Zeitinformation.



  Diese Spalte wirkt also als Zeitzähler, was symbolisch durch  0+1  angedeutet wurde, und zeigt jeweils die aktuelle Zeit an. Diese aktuelle Zeit gibt sie gemeinsam mit den Wirkverbindungen   V6,      V8,      V12    über im einzelnen nicht dargestellte Verzögerungsglieder in den   Zeitspeicher    ZSp ein, in dem sie zum Vergleich mit den Zeitinformationen der nachfolgend abzufragenden Signalspeicherzellen   z2,      z3    des Programms 1 gespeichert bleibt.

  Gleichzeitig wird noch über die Wirkverbindungen   V6,      V8,    V10,   V12    der Inhalt der entsprechenden Spalten aus der Zeitspeicherzelle   z1    in die Vergleichseinrichtung Vgl gegeben und dort ein Vergleich zwischen der in der zweiten Spalte der Zeitspeicherzelle   z1    gespeicherten aktuellen Zeit und der in der dritten Spalte eingespeicherten   Soll-Umlaufzeit    durchgeführt. Stimmen diese nicht überein, so erfolgt nichts.

 

  Bei   tÇbereinstimmung    zwischen der aktuellen Zeit und der   Soll-Umlaufzeit    wird dagegen über die Wirkverbindung V9 die aktuelle Zeit in Spalte 2 der Zeitspeicherzelle   z1    und im   Zeitspeicher    ZSp gelöscht und diese Speicher z1, ZSp wieder auf Null zurückgestellt. Wird anschliessend die   zweite    Speicherzelle   z2    abgefragt, so  bewirkt ihre Kennzeichnung S über die Wirkverbindung V6, dass dies für die Vergleichseinrichtung Vgl und die Eins-Addiereinrichtung   1-Ad    bedeutungslos bleibt. Dagegen wird die im Zeitspeicher ZSp gespeicherte aktuelle Zeit   z.

  B.       87     über die Wirkverbindung   V14    an die beiden Vergleichseinrichtungen Vg2 und Vg3 gegeben. Da diese beiden Vergleichseinrichtungen Vg2 und Vg3 gleichzeitig die in Spalte 2 und Spalte 3 der Signalspeicherzelle   z2    eingespeicherte Zeitinformationen  87  bzw.    35     erhalten, kann ein entsprechender Vergleich durchgeführt und wegen   Uber-    einstimmung zwischen dem Inhalt    87,    des Zeitspeichers ZSp und dem Inhalt  87  der Spalte 2 über die Wirkverbindungen V8 und V15 der Einschaltbefehl an den Schalter   v15    gegeben werden.



   Weiterhin wird über die Wirkverbindung V11 vom Zuordner   Ar3    entsprechend der in der Spalte 4 befindlichen Information  A  der Kontakt a im Schaltgerät Sch geschlossen und damit der bistabile Schalter T1 über seine Rückstellwicklung r in die in   Fig. 2    dargestellte Lage gebracht, also die Haltelampe im Signalgeber Sgl eingeschaltet, weil durch den Ausführungsbefehl  L  in Spalte 5 der Signalspeicherzelle   z2    über die Wirkverbindung V12 ihr Gesamtinhalt wirksam gemacht und so die Auswertung veranlasst wurde.



  Wird anschliessend die Signalspeicherzelle   z3    abgefragt, so werden wegen   tYbereinstimmung    zwischen dem Inhalt  87  des Zeitspeichers ZSp und dem Inhalt  87  der Spalte 3 über die Wirkverbindungen V10 und V16 in Verbindung mit den vorher bei der Signalspeicherzelle   z2    bereits erwähnten weiteren Wirkverbindungen   V11,      V12,    V14 die Schalter v16 und b betätigt und so über die Umstellwicklung u der bistabile Schalter T2 verschwenkt, also die Fahrtlampe im Signalgeber Sg2 eingeschaltet.



   Natürlich können beim Umschalten der bistabilen Schalter T1   bis T4    gleichzeitig noch den einzelnen Signalgebern Sgl bis Sg4 zugeordnet im einzelnen nicht dargestellte Zeitglieder angelassen und so, wie nur in Fig.   1    angedeutet, die Lampen der   tSbergangsphasen    ein- und erst nach deren Ablauf diese Lampen ab- und die Lampen der Hauptphasen eingeschaltet werden.



  Diese Einzelheiten sind in der Beschreibung allerdings nicht ausgeführt worden. (Vergl. hierzu Fig.   1    Signalbildablauf Programm   1    für die Signalgeber Sgl und   Sg2).   



   Damit die für ein Programm erforderlichen, zu einer Gruppe zusammengefassten und einem der Signalgeber   Sgl    bis Sg4 zugeordneten Speicherzellen, also z. B. im Falle der Programme 1 und 4 die Speicherzellen   z1    bis   z3    und   z31    bis   z33,    wirksam werden können, müssen sie über die   Eingebevorrichtung    E und ein diesem nachgeschaltetes Adressenregister   Ar2    zur Eingabe angesteuert und mit entsprechenden Informationen, z. B. dem Ausführungsbefehl  L , versehen werden. Im einfachsten Fall kann diese   Eingebevorrich-    tung ein Drucktastentableau sein.

  Sollen mittels der   Eingebevorrichtung    E auch Programmänderungen durchgeführt werden, so ist dafür jede Programmgebevorrichtung   verwendbar,      z. B.    ein   lochstreifengesteuer-    ter Impulsgeber und auch eine Fernschreibmaschine.



  Schliesslich kann dafür auch eine datenverarbeitende Anlage vorgesehen werden, die verkehrsabhängig durch   fahrzeugbetätigteImpulsgeber      oder durch    protokollieren de Eingebemittel steuerbar sein kann, so z. B. wiederum durch eine Fernschreibmaschine. Diese letztere schreibt dann alle Eingaben und Anfragen für die einzelnen Signalgeber nieder, wodurch ein fortlaufendes Protokoll mit Uhrzeit, Datum und Signalbildzustand der einzelnen Kreuzungen entsteht. Bei Verwendung einer datenverarbeitenden Anlage als Eingebevorrichtung kann durch geeignete Programmierung derselben auch ein   vorteilhafter    Wechsel der einzelnen Signalprogramme sichergestellt werden.

  Soll die Steuereinrichtung für die Verkehrssignalanlagen verkehrsabhängig laufen, so müssen die Informationen der Speicherzellen, die das Programm kennzeichnen, eben für jede   minderung    der Verkehrssituation durch die datenverarbeitende Anlage abgeändert werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, in Abhängigkeit von der Verkehrssituation in der Zeitwertspeichereinrichtung   HSpr    vorbereitete Verkehrspläne auszuwählen und sich auf diese Weise optimal an den Verkehr anzupassen.



   In   Fig. 4    wird ein dem Hauptspeicher   HSpt    der Fig. 4 ähnlicher Zeitwertspeicher   HSp2    gezeigt, in dem jedoch noch weitere Speicherelemente vorgesehen sind und in die jeweils die Adresse der anschliessend abzufragenden Speicherzelle eingegeben ist. Wird   z. B.    die Zeitspeicherzelle   Z1    abgefragt, so gibt sie über die Wirkverbindungen   V12 >       V13    in das Adressenregister Arl die Adresse   Z21    ein, und die Zelle   Z21    wird dann als nächste abgefragt.

  Die letztere gibt wiederum durch ihre entsprechende Spalte und die Wirkverbindungen   V12,      V13    nun die Adresse   Z22    in das Adressenregister Arl ein, so dass nunmehr anschliessend die Zelle   Z22    und dann die Speicherzelle   Z2    abgefragt werden.



  Durch diese besondere Anordnung sind also die ersten zwanzig Zellen Z1 bis   Z20    im Zeitwertspeicher   HSp2    Zeitspeicherzellen und die   übrigen    hundertachzig Zellen   Z21    bis   Z200    Signalspeicherzellen. Dadurch wird das Auffinden der einzelnen Speicherzellen sehr erleichtert und die erforderlichen Programmänderungen können schneller in die entsprechenden Speicherzellen   Z1    bis   Z200    eingegeben werden.



  Da schliesslich die Signalzellen   Z21    bis   Z200    sämtliche Informationen für die durch sie zu betätigenden Schalter v15, v16 und wahlweise auch für die Schalter a bis d und schliesslich noch die Zeit sowie die Adresse der nachfolgend abzufragenden Zelle enthalten, können die Zellen untereinander willkürlich vertauscht und verschoben werden und damit ist jede Programmkombination auf schnellste Weise darstellbar.



      PATENTANSPRUCH I       Strassenverkehrssignalanlage,    deren an den Strassenkreuzungen aufgestellte Signalgeber   (Sgl    bis Sg4) nach Signalprogrammen eines Zeitwertspeichers   (HSp.)      durch    Vergleichs- und   Steuereinrichtungen    steuerbar sind, die einerseits durch von einem Zeittaktgeber (Tg) betätigte Zähleinrichtungen als Ist-Zeitgeber für die Augenblickszeitwerte der Signalprogramm-Ablaufzeiten und andererseits durch den vom Zeittaktgeber (Tg) mit jedem Zeittakt einmal abfragbaren Zeitwertspeicher   (HSp)    als   Soll-Zeitgeber    für die Signalprogramm-Zeitwerte der einzelnen Signalgeber (Sgl bis Sg4) steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, 

   dass die einzelnen Speicherzellen   (z1    bis   z33)    des Zeitwertspeichers   (HSp)    durch unterschiedliche Kennzeichensignale   ( ZZ       bzw.       < xS )    einerseits als Zeitspeicherzellen   (z1,      z11      usw.)    für die Ist-Zeitwertspeicherung als Ist-Zeitgeber und anderseits als Signalspeicherzellen   (z2,      z3,      z12,      z13,      usw.)    für die 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. bewirkt ihre Kennzeichnung S über die Wirkverbindung V6, dass dies für die Vergleichseinrichtung Vgl und die Eins-Addiereinrichtung 1-Ad bedeutungslos bleibt. Dagegen wird die im Zeitspeicher ZSp gespeicherte aktuelle Zeit z. B. 87 über die Wirkverbindung V14 an die beiden Vergleichseinrichtungen Vg2 und Vg3 gegeben.
    Da diese beiden Vergleichseinrichtungen Vg2 und Vg3 gleichzeitig die in Spalte 2 und Spalte 3 der Signalspeicherzelle z2 eingespeicherte Zeitinformationen 87 bzw. 35 erhalten, kann ein entsprechender Vergleich durchgeführt und wegen Uber- einstimmung zwischen dem Inhalt 87, des Zeitspeichers ZSp und dem Inhalt 87 der Spalte 2 über die Wirkverbindungen V8 und V15 der Einschaltbefehl an den Schalter v15 gegeben werden.
    Weiterhin wird über die Wirkverbindung V11 vom Zuordner Ar3 entsprechend der in der Spalte 4 befindlichen Information A der Kontakt a im Schaltgerät Sch geschlossen und damit der bistabile Schalter T1 über seine Rückstellwicklung r in die in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht, also die Haltelampe im Signalgeber Sgl eingeschaltet, weil durch den Ausführungsbefehl L in Spalte 5 der Signalspeicherzelle z2 über die Wirkverbindung V12 ihr Gesamtinhalt wirksam gemacht und so die Auswertung veranlasst wurde.
    Wird anschliessend die Signalspeicherzelle z3 abgefragt, so werden wegen tYbereinstimmung zwischen dem Inhalt 87 des Zeitspeichers ZSp und dem Inhalt 87 der Spalte 3 über die Wirkverbindungen V10 und V16 in Verbindung mit den vorher bei der Signalspeicherzelle z2 bereits erwähnten weiteren Wirkverbindungen V11, V12, V14 die Schalter v16 und b betätigt und so über die Umstellwicklung u der bistabile Schalter T2 verschwenkt, also die Fahrtlampe im Signalgeber Sg2 eingeschaltet.
    Natürlich können beim Umschalten der bistabilen Schalter T1 bis T4 gleichzeitig noch den einzelnen Signalgebern Sgl bis Sg4 zugeordnet im einzelnen nicht dargestellte Zeitglieder angelassen und so, wie nur in Fig. 1 angedeutet, die Lampen der tSbergangsphasen ein- und erst nach deren Ablauf diese Lampen ab- und die Lampen der Hauptphasen eingeschaltet werden.
    Diese Einzelheiten sind in der Beschreibung allerdings nicht ausgeführt worden. (Vergl. hierzu Fig. 1 Signalbildablauf Programm 1 für die Signalgeber Sgl und Sg2).
    Damit die für ein Programm erforderlichen, zu einer Gruppe zusammengefassten und einem der Signalgeber Sgl bis Sg4 zugeordneten Speicherzellen, also z. B. im Falle der Programme 1 und 4 die Speicherzellen z1 bis z3 und z31 bis z33, wirksam werden können, müssen sie über die Eingebevorrichtung E und ein diesem nachgeschaltetes Adressenregister Ar2 zur Eingabe angesteuert und mit entsprechenden Informationen, z. B. dem Ausführungsbefehl L , versehen werden. Im einfachsten Fall kann diese Eingebevorrich- tung ein Drucktastentableau sein.
    Sollen mittels der Eingebevorrichtung E auch Programmänderungen durchgeführt werden, so ist dafür jede Programmgebevorrichtung verwendbar, z. B. ein lochstreifengesteuer- ter Impulsgeber und auch eine Fernschreibmaschine.
    Schliesslich kann dafür auch eine datenverarbeitende Anlage vorgesehen werden, die verkehrsabhängig durch fahrzeugbetätigteImpulsgeber oder durch protokollieren de Eingebemittel steuerbar sein kann, so z. B. wiederum durch eine Fernschreibmaschine. Diese letztere schreibt dann alle Eingaben und Anfragen für die einzelnen Signalgeber nieder, wodurch ein fortlaufendes Protokoll mit Uhrzeit, Datum und Signalbildzustand der einzelnen Kreuzungen entsteht. Bei Verwendung einer datenverarbeitenden Anlage als Eingebevorrichtung kann durch geeignete Programmierung derselben auch ein vorteilhafter Wechsel der einzelnen Signalprogramme sichergestellt werden.
    Soll die Steuereinrichtung für die Verkehrssignalanlagen verkehrsabhängig laufen, so müssen die Informationen der Speicherzellen, die das Programm kennzeichnen, eben für jede minderung der Verkehrssituation durch die datenverarbeitende Anlage abgeändert werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, in Abhängigkeit von der Verkehrssituation in der Zeitwertspeichereinrichtung HSpr vorbereitete Verkehrspläne auszuwählen und sich auf diese Weise optimal an den Verkehr anzupassen.
    In Fig. 4 wird ein dem Hauptspeicher HSpt der Fig. 4 ähnlicher Zeitwertspeicher HSp2 gezeigt, in dem jedoch noch weitere Speicherelemente vorgesehen sind und in die jeweils die Adresse der anschliessend abzufragenden Speicherzelle eingegeben ist. Wird z. B. die Zeitspeicherzelle Z1 abgefragt, so gibt sie über die Wirkverbindungen V12 > V13 in das Adressenregister Arl die Adresse Z21 ein, und die Zelle Z21 wird dann als nächste abgefragt.
    Die letztere gibt wiederum durch ihre entsprechende Spalte und die Wirkverbindungen V12, V13 nun die Adresse Z22 in das Adressenregister Arl ein, so dass nunmehr anschliessend die Zelle Z22 und dann die Speicherzelle Z2 abgefragt werden.
    Durch diese besondere Anordnung sind also die ersten zwanzig Zellen Z1 bis Z20 im Zeitwertspeicher HSp2 Zeitspeicherzellen und die übrigen hundertachzig Zellen Z21 bis Z200 Signalspeicherzellen. Dadurch wird das Auffinden der einzelnen Speicherzellen sehr erleichtert und die erforderlichen Programmänderungen können schneller in die entsprechenden Speicherzellen Z1 bis Z200 eingegeben werden.
    Da schliesslich die Signalzellen Z21 bis Z200 sämtliche Informationen für die durch sie zu betätigenden Schalter v15, v16 und wahlweise auch für die Schalter a bis d und schliesslich noch die Zeit sowie die Adresse der nachfolgend abzufragenden Zelle enthalten, können die Zellen untereinander willkürlich vertauscht und verschoben werden und damit ist jede Programmkombination auf schnellste Weise darstellbar.
    PATENTANSPRUCH I Strassenverkehrssignalanlage, deren an den Strassenkreuzungen aufgestellte Signalgeber (Sgl bis Sg4) nach Signalprogrammen eines Zeitwertspeichers (HSp.) durch Vergleichs- und Steuereinrichtungen steuerbar sind, die einerseits durch von einem Zeittaktgeber (Tg) betätigte Zähleinrichtungen als Ist-Zeitgeber für die Augenblickszeitwerte der Signalprogramm-Ablaufzeiten und andererseits durch den vom Zeittaktgeber (Tg) mit jedem Zeittakt einmal abfragbaren Zeitwertspeicher (HSp) als Soll-Zeitgeber für die Signalprogramm-Zeitwerte der einzelnen Signalgeber (Sgl bis Sg4) steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die einzelnen Speicherzellen (z1 bis z33) des Zeitwertspeichers (HSp) durch unterschiedliche Kennzeichensignale ( ZZ bzw. < xS ) einerseits als Zeitspeicherzellen (z1, z11 usw.) für die Ist-Zeitwertspeicherung als Ist-Zeitgeber und anderseits als Signalspeicherzellen (z2, z3, z12, z13, usw.) für die
    Soll-Zeitwertspeicherung als Soll-Zeitgeber kenntlich sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Vergleichs- und Steuerein richtungen (Vgl), die zum Vergleich zwischen den Augenblickszeitwerten der Signalprogrammablaufzeiten zum Zeitpunkt des Vergleichs und der jeweils eingestellten Soll-Ablaufzeit dient, so ausgebildet ist, dass sie mit ihren zwei Eingängen an zwei unterschiedliche Speicherelemente einer Zeitspeicherzelle (z1, Fig. 3 bzw. Z1, Figur 4) anschaltbar ist.
    2. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei weitere der Vergleichs- und Steuer einrichtungen (Vg2, Vg3) - von denen die eine für die Einschaltzeit-Information der Fahrlampen und die andere für die Einschaltzeit-Information der Haltlampen dienenso ausgebildet sind, dass jede mit ihrem einen Eingang an unterschiedliche Speicherelemente der einzelnen Signalspeicherzellen (z. B. z2, Fig. 3 bzw. Z21, Fig. 4) und beide mit ihrem anderen Eingang gemeinsam an einen durch die Zeitspeicherzellen (z.
    B. z1, Fig. 3 bzw. Z1, Fig. 4) einstellbaren Zeitspeicher (ZSp) anschaltbar sind.
    3. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Speicherzelle (z1, usw. Fig. 3 bzw. Z1 usw., Fig. 4) ein Speicherelement zur Aufnahme eines besonderen Ausführungsbefehls (O; L) vorgesehen ist.
    4. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine besondere Eingebevorrichtung, vorzugsweise in Verbindung mit einem weiteren Zuordner (Ar2), vorgesehen ist.
    5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Verkehrsindikatoren über die Eingebevorrichtung (E) in Abhängigkeit vom Verkehr zwecks laufender Neugestaltung verkehrsentsprechen- der Signalprogramme steuerbar ist.
    6. Anlage nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung, dass die Eingabe der Signalprogramme über Lochstreifen, Lochkarten, Magnetbänder oder sonstige Datenträger, z. B. unter Verwendung einer Fernschreibmaschine zur laufenden Protokollierung aller Eingaben und Sinderungen mit Datum und Zeitangabe, erfolgen kann.
    7. Anlage nach Patentanspuch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine datenverarbeitende Anlage als Eingebevorrichtung (E) vorgesehen ist, die verkehrsabhängig durch fahrzeuggesteuerte Impulsgeber und/oder durch weitere Eingebemittel, z. B. eine Fernschreibmaschine, steuerbar ist.
    8. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptspeichereinrichtung (HSp) ein zusätzlicher Zuordner (Ar3) nachgeschaltet ist, der unmittelbar aus einem Speicherelement einer Signalspeicherzelle (z. B.
    z2, Fig. 3 bzw. Z21, Fig. 4) beschickbar die Zuordnung zwischen der entsprechenden Speicherzelle (z2 bzw.
    Z21) und dem bistabilen Schalter (T1) eines Signalgebers (Sgl) gewährleistet.
    9. Anlage nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Speicherzellen (Z1. . . Z200) jeweils die Adres- se der ihr nachfolgend abzufragenden Speicherzelle enthält und diese in den die Abfragefolge bestimmenden Zuordner (Arl) eingibt.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb einer Strassenverkehrssignal- anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kenazeichensignale (ZZ bzw. S) wahlweise in die einzelnen Speicherzellen (Z1 bis Z33) des Zeitwertspeichers (H Spl) eingeschrieben werden.
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