CH499846A - Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur - Google Patents
Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer KlaviaturInfo
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Description
Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einer Klaviatur zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten der Klaviatur eines Musikinstrumentes, wie Klavier, Orgel, oder dgl. zur Erzeugung von Akkorden. In der Tonlehre unterscheidet man konstante oder dissonante Intervallverhältnisse. Die sinnvolle Verbindung mehrerer Töne zu einem Zusammenklang nennt man Akkord, wobei jeder Tonart eine Mehrzahl Akkorde, z. B. Drei-, Vier- oder Fünfklang, zugeordnet werden. Für den Anfänger im Musikunterricht ist es nun schwierig, alle der einen oder anderen Tonart zugeordneten Akkorde zu kennen. Dieser Schwierigkeit soll die erfindungsgemässe Einrichtung abhelfen, indem einerseits schaubildlich die zu betätigenden Tasten durch Anschlagen gezeigt und anderseits der Klang angesprochen werden kann. Die erfindungsgemässe Einrichtung zeichnet sich aus durch ein auf die Klaviatur aufsetzbares Gestell mit einer Mehrzahl von zueinander und zur Längsrichtung der Klaviatur parallelen, senkrecht zur Klaviaturebene verschiebbaren, plattenförmigen Schablonen mit einem am oberen Rand der Schablone angeordneten Druckknopf, sowie am unteren Rand der Schablone angeordneten Tastendrückern zur Betätigung der Klaviaturtasten. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Klaviatur eines Klaviers mit aufgesetzter, erfindungsgemässer Einrichtung, und Fig. 2 eine Frontansicht einer Schablone. Die bekannte Klavierklaviatur besteht aus den weissen breiten Tasten für die Töne der C-Dur-Tonleiter, sowie den schwarzen, schmälern und über die weissen Tasten hinausragenden Tasten 2 für die Halbtöne. Auf der Klaviatur ist die Boxe 3 aufgesetzt, in welcher eine Mehrzahl von Schablonen 4 geführt sind, deren Druckknöpfe 5 aus der Boxe herausragen. Diese Schablonen sind parallel zueinander und vorzugsweise senkrecht zur Klaviaturebene angeordnet und verlaufen in Längsrichtung der Klaviatur. Gegenüber dem Druckknopf 5 befinden sich an der Schablone die Tastendrücker 6, die an ihrer Unterseite vorzugsweise eine Schicht 7 aus weichem Material, wie Leder, Filz, Kunststoff oder dgl., aufweisen. Jede Schablone ist einem bestimmten Akkord zugeordnet, d. h. der Akkord ist einerseits auf dem Kopf des Druckknopfes 5 aufgeschrieben, und anderseits sind zwei oder mehrere Tastendrücker 6 distanzmässig so angeordnet, dass bei Niederpressen der Schablone die entsprechenden Tasten durch Niederdrücken die Töne des Akkordes anschlagen. Falls die Schablonen sehr leicht ausgeführt sind, können sie frei auf den Tasten aufliegen. Sie werden dann von derAnhebekraft der Tasten gehalten. Bei schwererer Ausführung müssten die Schablonen an Federn aufgehängt sein. Die in Fig. 1 dargestellte Boxe 3 enthält 18 Schablonen. Beispielsweise ist durch Niederdrücken einer Taste gemäss Pfeil K der Akkord: A-Moll-Dreiklang, erste Umkehrung, angeschlagen worden, und der Schüler kann sich nun diesen Akkord sowohl klanglich als auch tastenmässig merken. Zwecks Entlastung der Klaviaturtasten kann die Boxe 3 oder das Gestell, das die Platinen 4 führt, auf der hinter den Tasten liegenden Leiste abgestützt sein, so dass nur die Schablonen auf den Tasten 1, 2 auf liegen. Damit die richtigen Tasten von den Schablonen angeschlagen werden, ist die Boxe 3 gegenüber den Tasten zentriert, was mittels der Ausnehmungen 8 erfolgt, in welche die schwarzen, herausstehenden Tasten zu liegen kommen. Die Boxe kann über jede beliebige Oktave der Klaviatur aufgesetzt werden. Es wird immer der richtige Akkord, nur eine Oktave tiefer oder höher, angeschlagen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHEinrichtung an einer Klaviatur zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten der Klaviatur eines Musikinstrumentes, z. B. zur Erzeugung von Akkorden, gekennzeichnet durch ein auf die Klaviatur (1, 2) aufsetzbares Gestell (3) mit einer Mehrzahl von zueinander und zur Längsrichtung der Klaviatur parallelen, senkrecht zur Klaviaturebene verschiebbaren, plattenförmigen Schablonen (4) mit einem am oberen Rand der Schablone angeordneten Druckknopf (5) sowie am unteren Rand der Schablone angeordneten Tastendrükkern (6) zur Betätigung der Klaviaturtasten (1, 2).UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (3) Zentrierorgane (8) aufweist zur eindeutigen Lagebestimmung der Einrichtung bezüglich der Klaviatur (1, 2) des Musikinstrumentes.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schablone (4) von aussen sichtbar mit der Akkordbezeichnung versehen ist, vorzugsweise am Druckknopf (5), und die Tastendrücker (6) im entsprechenden Abstand angeordnet sind, damit bei Niederdrücken der Schablone die dem Akkord entsprechenden Tasten (1, 2) der Klaviatur angeschlagen werden.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastendrücker (6) auf ihrer Unterseite mit einem weichen Material (7), wie Leder, Filz oder Kunststoff versehen sind.4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen (4) von geringerem Gewicht sind als die Rückstellkraft der Klaviaturtasten (1, 2), auf welchen sie aufliegen.5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen (4) im Gestell (3) so aufgehängt sind, dass die Klaviatur entlastet ist.6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstreckung der Schablone (4) und des Gestelles (3) mindestens der Distanz der Klaviaturtasten (1, 2) einer Oktave entspricht.7. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierorgane aus Nuten (8) im Bodenteil des Gestelles bestehen, welche Nuten mit den erhöhten Tasten (2) der Klaviatur zusammenpassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1770868A CH499846A (de) | 1968-11-28 | 1968-11-28 | Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1770868A CH499846A (de) | 1968-11-28 | 1968-11-28 | Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH499846A true CH499846A (de) | 1970-11-30 |
Family
ID=4427475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1770868A CH499846A (de) | 1968-11-28 | 1968-11-28 | Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH499846A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT399240B (de) * | 1993-04-14 | 1995-04-25 | Bujatti Hanno | Einrichtung zum gleichzeitigen anschlagen mehrerer tasten eines musikinstrumentes mit klaviatur |
| CN111128099A (zh) * | 2020-01-07 | 2020-05-08 | 张青青 | 一种钢琴和弦辅助器和其工作方法 |
-
1968
- 1968-11-28 CH CH1770868A patent/CH499846A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT399240B (de) * | 1993-04-14 | 1995-04-25 | Bujatti Hanno | Einrichtung zum gleichzeitigen anschlagen mehrerer tasten eines musikinstrumentes mit klaviatur |
| CN111128099A (zh) * | 2020-01-07 | 2020-05-08 | 张青青 | 一种钢琴和弦辅助器和其工作方法 |
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Legal Events
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