CH499846A - Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur - Google Patents

Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur

Info

Publication number
CH499846A
CH499846A CH1770868A CH1770868A CH499846A CH 499846 A CH499846 A CH 499846A CH 1770868 A CH1770868 A CH 1770868A CH 1770868 A CH1770868 A CH 1770868A CH 499846 A CH499846 A CH 499846A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
keyboard
keys
template
frame
templates
Prior art date
Application number
CH1770868A
Other languages
English (en)
Inventor
Honegger Max
Original Assignee
Honegger Max
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honegger Max filed Critical Honegger Max
Priority to CH1770868A priority Critical patent/CH499846A/de
Publication of CH499846A publication Critical patent/CH499846A/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00—Details or accessories
    • G10C3/30—Couplers, e.g. for playing octaves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einer Klaviatur zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten der Klaviatur eines Musikinstrumentes, wie Klavier, Orgel, oder dgl. zur Erzeugung von Akkorden.



   In der Tonlehre unterscheidet man konstante oder dissonante Intervallverhältnisse. Die sinnvolle Verbindung mehrerer Töne zu einem Zusammenklang nennt man Akkord, wobei jeder Tonart eine Mehrzahl Akkorde, z. B. Drei-, Vier- oder Fünfklang, zugeordnet werden. Für den Anfänger im Musikunterricht ist es nun schwierig, alle der einen oder anderen Tonart zugeordneten Akkorde zu kennen. Dieser Schwierigkeit soll die erfindungsgemässe Einrichtung abhelfen, indem einerseits schaubildlich die zu betätigenden Tasten durch Anschlagen gezeigt und anderseits der Klang angesprochen werden kann.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zeichnet sich aus durch ein auf die Klaviatur aufsetzbares Gestell mit einer Mehrzahl von zueinander und zur Längsrichtung der Klaviatur parallelen, senkrecht zur Klaviaturebene verschiebbaren, plattenförmigen Schablonen mit einem am oberen Rand der Schablone angeordneten Druckknopf, sowie am unteren Rand der Schablone angeordneten Tastendrückern zur Betätigung der Klaviaturtasten.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Klaviatur eines Klaviers mit aufgesetzter, erfindungsgemässer Einrichtung, und
Fig. 2 eine Frontansicht einer Schablone.



   Die bekannte Klavierklaviatur besteht aus den weissen breiten Tasten für die Töne der C-Dur-Tonleiter, sowie den schwarzen, schmälern und über die weissen Tasten hinausragenden Tasten 2 für die   Halbtöne.    Auf der Klaviatur ist die Boxe 3 aufgesetzt, in welcher eine Mehrzahl von Schablonen 4 geführt sind, deren Druckknöpfe 5 aus der Boxe herausragen. Diese Schablonen sind parallel zueinander und vorzugsweise senkrecht zur Klaviaturebene angeordnet und verlaufen in Längsrichtung der Klaviatur. Gegenüber dem Druckknopf 5 befinden sich an der Schablone die Tastendrücker 6, die an ihrer Unterseite vorzugsweise eine Schicht 7 aus weichem Material, wie Leder, Filz, Kunststoff oder dgl., aufweisen.



   Jede Schablone ist einem bestimmten Akkord zugeordnet, d. h. der Akkord ist einerseits auf dem Kopf des Druckknopfes 5 aufgeschrieben, und anderseits sind zwei oder mehrere Tastendrücker 6 distanzmässig so angeordnet, dass bei   Niederpressen    der Schablone die entsprechenden Tasten durch Niederdrücken die Töne des Akkordes anschlagen. Falls die Schablonen sehr leicht ausgeführt sind, können sie frei auf den Tasten aufliegen. Sie werden dann von derAnhebekraft der Tasten gehalten. Bei schwererer Ausführung müssten die Schablonen an Federn aufgehängt sein.

 

   Die in Fig. 1 dargestellte Boxe 3 enthält 18 Schablonen. Beispielsweise ist durch Niederdrücken einer Taste gemäss Pfeil K der Akkord: A-Moll-Dreiklang, erste Umkehrung, angeschlagen worden, und der Schüler kann sich nun diesen Akkord sowohl klanglich als auch tastenmässig merken.



   Zwecks Entlastung der Klaviaturtasten kann die Boxe 3 oder das Gestell, das die Platinen 4 führt, auf der hinter den Tasten liegenden Leiste abgestützt sein, so dass nur die Schablonen auf den Tasten 1, 2 auf liegen. Damit die richtigen Tasten von den Schablonen angeschlagen werden, ist die Boxe 3 gegenüber den Tasten zentriert, was mittels der Ausnehmungen 8 erfolgt, in welche die schwarzen, herausstehenden Tasten zu liegen kommen. Die Boxe kann über jede beliebige Oktave der Klaviatur aufgesetzt werden. Es wird immer der  richtige Akkord, nur eine Oktave tiefer oder höher, angeschlagen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Einrichtung an einer Klaviatur zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten der Klaviatur eines Musikinstrumentes, z. B. zur Erzeugung von Akkorden, gekennzeichnet durch ein auf die Klaviatur (1, 2) aufsetzbares Gestell (3) mit einer Mehrzahl von zueinander und zur Längsrichtung der Klaviatur parallelen, senkrecht zur Klaviaturebene verschiebbaren, plattenförmigen Schablonen (4) mit einem am oberen Rand der Schablone angeordneten Druckknopf (5) sowie am unteren Rand der Schablone angeordneten Tastendrükkern (6) zur Betätigung der Klaviaturtasten (1, 2).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (3) Zentrierorgane (8) aufweist zur eindeutigen Lagebestimmung der Einrichtung bezüglich der Klaviatur (1, 2) des Musikinstrumentes.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schablone (4) von aussen sichtbar mit der Akkordbezeichnung versehen ist, vorzugsweise am Druckknopf (5), und die Tastendrücker (6) im entsprechenden Abstand angeordnet sind, damit bei Niederdrücken der Schablone die dem Akkord entsprechenden Tasten (1, 2) der Klaviatur angeschlagen werden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastendrücker (6) auf ihrer Unterseite mit einem weichen Material (7), wie Leder, Filz oder Kunststoff versehen sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen (4) von geringerem Gewicht sind als die Rückstellkraft der Klaviaturtasten (1, 2), auf welchen sie aufliegen.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen (4) im Gestell (3) so aufgehängt sind, dass die Klaviatur entlastet ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstreckung der Schablone (4) und des Gestelles (3) mindestens der Distanz der Klaviaturtasten (1, 2) einer Oktave entspricht.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierorgane aus Nuten (8) im Bodenteil des Gestelles bestehen, welche Nuten mit den erhöhten Tasten (2) der Klaviatur zusammenpassen.
CH1770868A 1968-11-28 1968-11-28 Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur CH499846A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1770868A CH499846A (de) 1968-11-28 1968-11-28 Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1770868A CH499846A (de) 1968-11-28 1968-11-28 Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH499846A true CH499846A (de) 1970-11-30

Family

ID=4427475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1770868A CH499846A (de) 1968-11-28 1968-11-28 Einrichtung zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer Tasten einer Klaviatur

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH499846A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT399240B (de) * 1993-04-14 1995-04-25 Bujatti Hanno Einrichtung zum gleichzeitigen anschlagen mehrerer tasten eines musikinstrumentes mit klaviatur
CN111128099A (zh) * 2020-01-07 2020-05-08 张青青 一种钢琴和弦辅助器和其工作方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT399240B (de) * 1993-04-14 1995-04-25 Bujatti Hanno Einrichtung zum gleichzeitigen anschlagen mehrerer tasten eines musikinstrumentes mit klaviatur
CN111128099A (zh) * 2020-01-07 2020-05-08 张青青 一种钢琴和弦辅助器和其工作方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0058339B1 (de) Musikinstrument mit Tastatur, insbesondere Klavier od. dgl.
DE2519456A1 (de) Tastenanordnung fuer ein musikinstrument
DE1949313B2 (de) Elektronische orgel
DE3733940C2 (de)
DE1497821A1 (de) Musikinstrument
DE4216349C2 (de) Elektronisches Musikinstrument mit einer Melodie- und einer Begleittastatur
DE3901531C1 (en) Accordion
CH614303A5 (en) Electronic tone-generating device for installation into a piano, and piano having the tone-generating device
DE59041C (de) Vorrichtung zum Anschlagen der Tasten bei Tasteninstrumenten
DE418245C (de) Klaviatur fuer ein Viertelton-Tasteninstrument
DE346160C (de) Fluegel
DE52046C (de) Hülfsklaviatur
DE2445413A1 (de) Klingende notentafel
DE424349C (de) Chromatische Mundharmonika
AT163998B (de) Saitenanschlaginstrument
DE693680C (de) Anreissvorrichtung fuer cembaloartige Saiteninstrumente
DE9207775U1 (de) Plektrum
AT16229B (de) Apparat zum Stimmen von Tasteninstrumenten.
AT149559B (de) Anschlagvorrichtung für Tasteninstrumente (Klaviere u. dgl.).
EP0763231B1 (de) Musikinstrument, bei dem die tonauslösungselemente auf linien angeordnet sind
DE384454C (de) Einrichtung an Tasteninstrumenten zur Benutzung geringerer Intervalle als Halbtoene
DE749198C (de) Tastatur fuer Handharmoniken
AT89765B (de) Tastenmusikinstrument mit mehreren Klaviaturen.
AT51113B (de) Auswechselbare Notenplatte für Harmonlen.
DE209930C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased