CH500208A - Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderivaten

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CH500208A
CH500208A CH420270A CH420270A CH500208A CH 500208 A CH500208 A CH 500208A CH 420270 A CH420270 A CH 420270A CH 420270 A CH420270 A CH 420270A CH 500208 A CH500208 A CH 500208A
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hydroxyalkyl
triazine
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CH420270A
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Heimberger Werner Dr Dipl-Chem
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Degussa
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von neuen     s-Triazinderivaten       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Verfahren zur  Herstellung von neuen     s-Triazinderivaten    der allgemei  nen Formel  
EMI0001.0005     
    worin X einen über ein Stickstoffatom gebundenen     cy-          clisch.en        Dialkylen-di-iminrest,    vorzugsweise einen     Pipe-          razin-    oder     Homopiperazinrest,    oder dessen     N'-Alkyl-          oder        N'-Hydroxyalkylsubstitutionsprodukt,    wobei die Al  kyl- bzw.

       Hydroxyalkylgruppen    1 bis 6     Kohlenstoffatome     aufweisen, darstellt,     R1    die Gruppen     -O-Alk,        -S-Alk    oder  
EMI0001.0020  
   bedeutet, in denen Alk für eine     Alkylgruppe    mit  1 bis 6     Kohlenstoffatomen    und     R3    und     R,    unabhängig  voneinander für ein Wasserstoffatom oder für eine ge  rade oder verzweigte     Alkyl-    oder     Hydroxyalkylgruppe     mit 1 bis 6     Kohlenstoffatornen    stehen u.

       R,    den     Morpho-          lino-,        Piperidino-,        Pyrrolidino-    oder     Piperazinorest    oder  die Gruppe
EMI0001.0034  
   darstellt, wobei     R3    und     R,    die obi  ge Bedeutung haben, sowie von deren Salzen.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen  Formel  
EMI0001.0039     
    in der     R1    und     R_"    die obige Bedeutung besitzen und     Hal     für ein Halogenatom, vorzugsweise für ein Chloratom,  steht, mit einem dem Symbol X entsprechenden     cycli-          schen        Dialkylen-di-imin    entweder in Suspension unter  Rückfluss oder in Gegenwart eines organischen Lösungs  mittels und eines säurebindenden Mittels umsetzt.  



  Es ist bekannt,     2,4-Bis-alkylamino-6-trichlormethyl-s-          -triazine    durch Umsetzung von     2,4,6-Tris-triehlormethyl-          oder        2-Amino-4,6-bis-trichlormethyl-s-triazinen    mit Ami  nen oder Ammoniak in Gegenwart katalytisch wirken  der Mengen eines     Alkalialkoholats    herzustellen (vgl.  deutsche Patentschrift Nr. 1<B>117</B> 131).

   Es ist ausserdem       bekannt,        s-Triazinderivate    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0054     
    durch Umsetzung von     2,4,6-Tris-trichlormethyl-s-triazi-          nen    mit 2     Mol    des entsprechenden Amins oder mit je 1       Mol    der verschiedenen Amine herzustellen (vgl. deut  sche Auslegeschrift Nr. 1 107 448).           Derartige    Umsetzungen sind bisher mit den viel trä  ger reagierenden Ringaminen noch nicht beschrieben  worden.

   Die Gründe     hierfür        dürften    sein, dass     Substi-          tuenten,    die bereits im     Ausgangstriazin    vorhanden sind,  weitere Substitutionen, sehr erschweren können. Über  raschenderweise verläuft aber das     erfindungsgemässe     Verfahren leicht und glatt.  



  Für das erfindungsgemässe Verfahren werden Al  kohole und     Methylenchlorid    als Lösungsmittel bevor  zugt. Darüber hinaus kommen noch Essigester,     Dioxan,          Wasser-Methanol    und Wasser in Frage. Unter den     Alka-          lialkaholaten    wird das     Natriummethylat    bevorzugt ein  gesetzt.  



  Die nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren her  gestellten Verbindungen zeigen eine biologische Aktivi  tät und können insbesondere als     analgetisch    und/oder       antiphlogistisch    wirksame Mittel verwendet werden.  



  Die     erfindungsgemäss    erhältlichen Verbindungen zei  gen eine entzündungshemmende Wirksamkeit, die we  sentlich höher liegt als jene von     Phenylbutazon.    Die ent  zündungshemmende Wirksamkeit auf das     Carrageenö-          dem    der Rattenpfote, bestimmt nach der Methode von       Domenjoz    und     Mitarb.,        Arch.        Exp.        Pharm.        Pathol.   <I>230</I>  (1957), 327, angegeben als     EDSO,    liegt bei oraler Ver  abreichung zwischen etwa 0,9 und 7,8 mg/kg gegenüber  etwa 40 mg/kg für     Phenylbutazon,

      während gleichzeitig  die     erfindungsgemäss    erhältlichen Verbindungen einen  besseren therapeutischen Index, nämlich 43 bis etwa 2000  gegenüber 13 für     Phenylbutazon    aufweisen.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen mit       analgetischer    Wirksamkeit zeigen einen wesentlich bes  seren Effekt als     Codein,    denn bei den neuen Verbindun  gen liegt der Wert für     ED"    oral zwischen etwa 13 und  43     mg/kg    gegenüber etwa 108     mg/kg,    bei einem gleich  zeitig vorhandenen höheren therapeutischen Index, näm  lich zwischen 7 und etwa 100 gegenüber 4,4 für     Codein.     



  Die     erfindungsgemäss    erhaltenen Verbindungen er  geben daher eine     stärkere    entzündungshemmende und       analgetische    Wirkung als die bekannte entzündungshem  mende Verbindung     Phenylbutazon    und als das bekannte       Analgeticum        Codein    und sind ausserdem besser verträg  lich.    Die neuen Verbindungen können     gewünschtenfalls     auch in Kombination mit anderen Heilmitteln in     Form     von pharmazeutischen Präparaten für     enterale    und     pa-          renterale    Verabreichung verwendet werden.

   Die     enterale     Verabreichung kann beispielsweise in     Form    von Tablet  ten, Kapseln, Pillen,     Dragdes,    Suppositorien, öligen oder  wässrigen Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen er  folgen. Die     parenterale    Verabreichung kann in Form von       injizierbaren    .öligen oder wässrigen Lösungen, Suspen  sionen oder Emulsionen vorgenommen werden.  



  Die Dosierung, die von der Form der Verabfolgung       abhängt,    kann zwischen 0,05 und 200 mg ein- oder mehr  mals täglich betragen.  



  Wie weiters gefunden wurde, zeichnen sich auch die  Salze der     erfindungsgemäss    erhältlichen Verbindungen  mit organischen oder anorganischen Säuren durch eine  starke biologische Aktivität aus. Insbesondere ihre     anti-          phlogistische    Wirksamkeit ist bemerkenswert.  



  Die Herstellung dieser     Salze    kann so erfolgen, dass  man die erhaltenen basischen     Verbindungen    in an sich  bekannter Weise mit einer organischen oder anorgani-         schen    Säure behandelt. Unter     Salzen    sollen im Rahmen  der vorliegenden.     Erfindung    nicht nur     Salze    vom Typus  der     Hydrohalogenide,    sondern auch die     quartären    Ver  bindungen verstanden werden.  



  Für die     Überführung    in die     Salze    können die bei der  Herstellung von Arzneimitteln üblichen Säuren verwen  det werden. Beispiele     hierfür    sind Schwefel-, Phosphor-,       Halogenwasserstoff-,        Sulfamin-,        Benzolsulfon-,        p-Toluol-          sulfon-,        Kampfersulfon-,        Methansulfon-,        Guajazulonsul-          fon-,        Malein-,        Fumar-,    Bernstein-, Wein-, Milch-, Zitro  nen-,     Acsorbin-,

      Glykol-,     Salicylsäure    usw.    <I>Beispiel 1</I>  24 g (etwa 0,1     Mol)        2-Methoxy-4-chlor-6-morpholino-          -s-triazin        (Fp.    91-94 C, hergestellt aus     2,4-Bis-chlor-6-          -morpholino-s-triazin    und     Natriummethylat)    werden in  eine Lösung von 18,1 g (0,2     Mol)        Piperazin    in 200 ml  Methanol unter Rühren eingetragen. Nach erfolgter Lö  sung der Substanz lässt man über Nacht stehen und de  stilliert das Methanol ab.

   Der Rückstand wird in     Me-          thylenchlorid    aufgenommen und dann mit verdünnter       HCl    in die wässerige Phase gebracht, wobei sämtliche  Verunreinigungen im     Methylenchlorid    bleiben. Das     Tri-          azinderivat    wird nun aus der salzsauren Lösung mit       NaOH    ausgefällt und mit     Methylenchlorid    aufgenom  men.

   Der Rückstand wird nach     Abdestillieren    des     Me-          thylenchlorids    nochmals mit Wasser gewaschen, wobei  21,0g des     2-Methoxy-4-piperazin-6-morpholino-s-tria-          zins     
EMI0002.0103     
    mit     Fp.    130 bis 134 C erhalten werden,     d.i.        71,470        d.Th.     In diesem und den folgenden Beispielen bedeutet das       Symbol     
EMI0002.0109     
    den     Triazinring     
EMI0002.0111     
    <I>Beispiel 2</I>  20,5 g (0,1     Mol)

          2-Methoxy-4-chlor-6-äthanolamino-          -s-triazin    werden in eine Lösung von<B>18,1</B> g (0,2     Mol)          Piperazin    in 200 ml Methanol unter Rühren     eingetragen,     bis Lösung     erfolgt.    Die Aufarbeitung erfolgt, wie in Bei  spiel 1 beschrieben.

   Es werden 18,1 g des     2-Methoxy-4-          piperazino-6-äthanolamino-s-triazins       
EMI0003.0001     
         vom        Fp.        116        bis        120 C        erhalten,        d.i.        71,2%        d.Th.       <I>Beispiel 3</I>  18,85 g (0,1     Mol)        2-Methoxy-4-chlor-6-äthylamino-s-          -triazin    werden in einer Lösung von<B>18,1</B> g (0,2     Mol)

          Pi-          perazin    in 200 ml Methanol unter Rühren gelöst. Die  Aufarbeitung erfolgt, wie in Beispiel 2 beschrieben. Es  werden 17,46 g des     2-Methoxy-4-piperazino-6-äthylami-          no-s-triazins     
EMI0003.0019     
    vom     Fp.    85 bis 90 C erhalten,     d.i.   <B>73%</B>     d.Th.       <I>Beispiel 4</I>  43,2 g (0,2     Mol)        2-Äthylamino-4-chlor-6-isopropyl-          amino-s-triazin    werden in 400 ml Äthylalkohol suspen  diert und 116,4 g     Piperazinhexahydrat    (0,6     Mol)

      zuge  geben und 1 Stunde unter Rückfluss erhitzt. Das Lö  sungsmittel wird     abdestilliert    und der Rückstand in     Me-          thylenchlorid    aufgenommen und mehrmals mit Wasser  gewaschen. Nach dem     Abdestillieren    des     Methylen-          chlorids    erhält man 41g des     2-Äthylamino-4-piperazino-          -6-i-propylamino-s-triazins     
EMI0003.0036     
    vom     Fp.    127 bis 132 C,     d.i.        77,47o        d.Th.       <I>Beispiel 5</I>  24 g (0,1     Mol)

          2-Äthylamino-4-chlor-6-morphoIino-          -s-triazin    werden in 100 ml Äthylalkohol suspendiert und  25,8 g (0,3     Mol)        Piperazin    zugegeben und 30 Minuten  unter     Rückfluss    erhitzt, wobei Lösung erfolgt. Nach       Abdestillieren    des Alkohols wird der Rückstand in     Me-          thylenchlorid    aufgenommen und mehrmals mit Wasser  gewaschen.

   Nach     Abdestillieren    des     Methylenchlorids     wird der Sirupöse Rückstand mit Äther     ausgerührt,    wo  bei das     2-Äthylamino-4-piperazino-6-morpholino-s-triazin     auskristallisiert. Es werden 22,5 g  
EMI0003.0054     
    vom     Fp.    110 bis 112 C erhalten,     d.i.   <B>77%</B>     d.Th.       <I>Beispiel 6</I>  92 g (0,5     Mol)        Tris-chlor-s-triazin    werden in 400     ml     Aceton gelöst und 85 ml (1,0     Mol)        Isopropylamin    bei  0 C unter Kühlen eingetragen.

   Die gebildete Suspen  sion wird in Wasser gegossen und das     ausgefallene        ölige     Produkt mit 300 ml     Methylenchlorid    gelöst, getrocknet  und im Vakuum bei 30 C zur Hälfte eingeengt. Nun gibt  man 100 ml Methanol zu und lässt unter Rühren bei  0 C eine Lösung von 11,5 g (0,5     Mol)    Natrium in 250 ml  Methanol     zutropfen.    Anschliessend werden 86 g (1,0       Mol)        Piperazin    in 200 ml Methanol gelöst vorgelegt und  die Lösung des nicht isolierten     2-Methoxy-4-chlor-6-iso-          propylamino-s-triazins    langsam unter Rühren und Küh  len bei 30 C zugegeben.

   Nach     4-stündigem    Stehen bei  Raumtemperatur werden die Lösungsmittel im Vakuum       abdestilliert    und der Rückstand mit     Methylenchlorid    auf  genommen und mehrmals mit Wasser gewaschen. Das       Methylenchlorid    wird     abdestilliert.    Der Sirupöse Rück  stand kristallisiert nach einigen Stunden durch.

   Es wer  den 75 g des     2-Methoxy-4-piperazino-6-isopropylamino-          -s-triazins     
EMI0003.0079     
    vom     Fp.    119 bis 122 C erhalten,     d.i.   <B>597,</B>     d.Th.       <I>Beispiel 7</I>    41,4 g (2/10     Mol)        2,4-Dichlor-6-isopropylamino-s-          -triazin    werden in 300 ml     Methylenchlorid    gelöst und  unter Rühren und Kühlen auf 5 bis 10 C eine Lösung  von 4,6 g Na und 9,6 g (2/10     Mol)

          Methylmercaptan     in 100 ml Methanol     zugetropft.    Das entstehende     NaCI     wird abgetrennt und die erhaltene     2-Chlor-4-methyhner-          capto    - 6 -     isopropylamino-s-triazin    enthaltende Lösung  langsam unter Kühlen auf 40 C in eine Lösung von  34,4 g (4/10     Mol)        Piperazin    in 100 ml Methanol einge  tragen. Nach dem Stehen über Nacht wird mit Wasser  gewaschen, wobei das Methanol und das überschüssige       Piperazin    entfernt wird, und das     Methylenchlorid    nach  dem Trocknen mit     Na2S04    eingeengt.

   Der erhaltene  Kristallbrei wird mit Äther     ausgerührt,    wobei das     2-Me-          thylmercapto-4-piperazino-6-isopropylamino-s-triazin       
EMI0004.0001     
    mit     Fp.    117 bis<B>1210C</B> erhalten wird. Ausbeute: 23,6 g,       d.i.        44%        d.Th.     



  <I>Beispiel 8</I>  24 g (0,1     Mol)        2-Äthylamino-4-chlor-6-morpholino-s-          -triazin    werden in 100 ml     Äthylalkohol    suspendiert und  25,8 g (0,3     Mol)        Piperazin    zugegeben und 30 Minuten  unter Rückfluss erhitzt, wobei Lösung erfolgt. Nach     Ab-          destillieren    des     Alkohols    wird der Rückstand in     Me-          thylenchlorid    aufgenommen und mehrmals mit Wasser  gewaschen.

   Nach     Abdestillieren    des     Methylenchlorids     wird der     sirupöse    Rückstand mit Äther     ausgerührt,    wobei  das     2-Äthylamino-4-piperazino-6-morpholino-s-triazin     
EMI0004.0022     
    auskristallisiert. Es werden 22,5g vom     Fp.    110 bis 112 C       erhalten,        d.i.        77%        d.Th.     



  29,3 g der erhaltenen     Triazinverbindung    werden, wie  in Beispiel 6 beschrieben, in eine Lösung von 3,65 g       HCl    in 300 ml Methanol eingetragen. Nach dem Einen  gen der Lösung wird der Rückstand mit Äther verrührt,  wobei er     auskristallisiert.    Es werden 32,1 g     2-Äthylami-          no-4-piperazino-6-morpholino-s-triazinhydrochlorid.     
EMI0004.0033     
    mit     Fp.    176 bis     1780C        (Zers.)    erhalten,     d.i.        97,5%        d.Th.     <I>Beispiel 9</I>  41,4 g (2/10     Mol)

          2,4-Dichlor-6-isopropylamino-s-          -triazin    werden in 300 ml     Methylenehlorid    gelöst und  unter Rühren und Kühlen auf 5  bis 10 C eine Lösung  von 4,6 g Na und 9,6 g (2/10     Mol)        Methylmercaptan    in  100 ml Methanol     zugetropft.    Das entstehende     NaCl    wird  abgetrennt und die erhaltene     2-Chlor-4-methylmereapto-          -6-isopropylamino-s-triazin    enthaltende Lösung langsam  unter Kühlen auf 40 C in eine Lösung von 34,4 g (4/10       Mol)        Piperazin    in 100 ml Methanol eingetragen.

   Nach  dem Stehen über Nacht wird mit Wasser gewaschen,    wobei das Methanol und das überschüssige     Piperazin    ent  fernt wird, und das     Methylenchlorid    nach dem     Trocknen     mit     Na2S04    eingeengt. Der erhaltene Kristallbrei wird  mit Äther     ausgerührt,    wobei das     2-Methylmercapto-4-          -piperazino-6-isopropylamino-s-triazin     
EMI0004.0059     
    mit     Fp.    117 bis     1211>C    erhalten wird. Ausbeute: 23,6 g,       d.i.        44%        d.Th.     



  14 g der     Triazinverbindung    werden, wie in Beispiel 1  beschrieben, in das     Maleinat    übergeführt.  



  Es werden<B>18,5</B> g     2-Methylmercapto-4-piperazino-6-          -isopropylamino-s-triazinmaleinat     
EMI0004.0069     
    mit     Fp.    182 C     (Zers.)    erhalten,     d.i.        92,2a/0        d.Th.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderiva- ten der allgemeinen Formel EMI0004.0077 worin X einen über ein Stickstoffatom gebundenen cy- elischen Dialkylen-di-iminrest, oder dessen N'-Alkyl- oder N'-Hydroxyalkylsubstitutionsprodukt, wobei die Al kyl- bzw.
    Hydroxyalkylgruppen 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, darstellt, R1 die Gruppen -O-Alk, -S-Alk oder 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und R3 und R, unabhängig EMI0004.0093 bedeutet, in denen Alk für eine Alkylgruppe mit voneinander für ein Wasserstoffatom oder für eine ge rade oder verzweigte Alkyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen stehen,
    und R2 den Mor- pholino-, Piperidino-. Pvrrolidino- oder Piperazinorest oder die Gruppe EMI0004.0104 darstellt, wobei R3 und R4 die obige Bedeutung haben, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI0005.0001 in der R1 und R2 die obige Bedeutung besitzen und Hal für ein Halogenatom steht,
    mit einem dem Symbol X entsprechenden cyclischen Dialkylen-di-imin entweder in Suspension unter Rückfluss oder in Gegenwart eines or- ganischen Lösungsmittels und eines säurebindenden Mit tels umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Umsetzung mit einem gegebenen falls am einen N-Atom mit Alkyl oder Hydroxyalkyl substituierten Piperazin oder Homopiperazin durchführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man vom entsprechenden Chlortriazinde- rivat der Formel 11 ausgeht. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die erhaltenen Basen in die Säure additionssalze überführt. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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