CH500341A - Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen - Google Patents

Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen

Info

Publication number
CH500341A
CH500341A CH547370A CH547370A CH500341A CH 500341 A CH500341 A CH 500341A CH 547370 A CH547370 A CH 547370A CH 547370 A CH547370 A CH 547370A CH 500341 A CH500341 A CH 500341A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
post according
hollow body
post
delineator
Prior art date
Application number
CH547370A
Other languages
English (en)
Inventor
D Maibach Gerd
Original Assignee
Maibach Fa Gerd D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maibach Fa Gerd D filed Critical Maibach Fa Gerd D
Priority to CH547370A priority Critical patent/CH500341A/de
Publication of CH500341A publication Critical patent/CH500341A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/604Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
    • E01F9/608Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings for guiding, warning or controlling traffic, e.g. delineator posts or milestones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description


  
 



  Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen
Die Erfindung betrifft einen Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen, bei dem ein Markierungen tragender elastischer Hohlkörper aus Kunststoff über einen Versteifungskern geschoben ist. Bei einer bekannten Ausführungsform besteht der Kern z. B. aus Beton, Holz, Stahl oder einem Kunststoffschaum, er füllt praktisch den ganzen Hohlraum aus. Sein relativ hohes Gewicht verteuert den Transport und erschwert die Montage des Pfostens, dadurch dass er massiv ausgebildet und sich dadurch der Pfosten völlig starr verhält, entstehen bei Unfällen starke Beschädigungen am auffahrenden Fahrzeug und an den Pfosten selbst, so dass sie nicht mehr weiter verwendet werden können.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leitpfosten zu schaffen, der besonders leicht und elastisch und trotzdem formbeständig ist und durch Stösse und dergleichen nur in geringerem Masse einer Beschädigung ausgesetzt ist.



   Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass der Kern als Rohr ausgebildet ist, das mit seiner Aussenwand an den Innenwänden des Hohlkörpers mindestens etwa linienförmig zur Anlage kommt. Die günstigste Ausbildung bezüglich Festigkeit und Herstellung wird z. B. dadurch erreicht, dass das Rohr Kreisquerschnitt hat und mit seinem Umfang an drei Stellen linienförmig an den Innenwänden des Hohlkörpers zur Anlage kommt, der in üblicher Weise im Querschnitt etwa dreieckförmig mit gerundeten Ecken ausgebildet ist. Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit kann das Rohr Versteifungsverformungen aufweisen oder Versteifungselemente tragen, bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Rohr doppelwandig ausgebildet, die Wände sind durch Rippen miteinander verbunden.

  An den Berührungsstellen sind das Rohr und der Hohlkörper vorzugsweise miteinander verbunden, zweckmässig ist die Verbindung nachträglich lösbar ausgebildet, in vorteilhafter Weise eignen sich Spreiznieten. Im Hohlkörper sind vorzugsweise Taschen zur Aufnahme von Reflektoren vorgesehen. Der Fertigungsaufwand wird dann dadurch verringert, dass mit Verbindungsmitteln, mit denen der Hohlkörper und das Rohr verbunden sind, auch die Reflektoren am Pfosten festgehalten werden.



   Von besonderer Wichtigkeit ist bei solchen Leitpfosten die Verbindung zwischen einem Oberteil und einem fest verankerbaren Sockelteil. Bekannt sind Abscherhalterungen aller Art. Die notwendigen Elemente für die Abscherhalterung können sich besonders leicht und stabil dadurch anbringen lassen, dass das Rohr an seinem unteren Ende offen und so verformt ist, dass ein Befestigungskörper passend eingebracht werden kann.



  Im Bereich dieses Befestigungskörpers, z. B. eines Holzkerns, können aussen am Hohlkörper Federpratzen anliegen, die durch Schrauben festgehalten werden, die die Federpratzen, den Hohlkörper und den Befestigungskörper durchdringen.



   Bei einer anderen Ausführungsform ist das Rohr länger ausgebildet als der Hohlkörper, der überstehende Teil dient hier gleichzeitig als Sockelteil und wird im Boden verankert.



   Weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellt, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Leitpfosten mit herausgebrochenem Mittelteil,
Fig. 2 einen Querschnitt hierzu gemäss der Linie   II-II    in Fig. 1,
Fig. 3 einen entsprechenden Querschnitt gemäss der Linie   111-111    in Fig. 1.



   Der Leitpfosten besteht im wesentlichen aus einem Oberteil 1 und einem im Boden 4, einer Stein- oder Betonplatte, einer Betonmauer oder dergleichen verankerbaren Sockelteil 3. Der Oberteil 1 und der Sockelteil 3 sind über Federpratzen 2 in Form einer Abscherhalterung miteinander verbunden.



   Der Oberteil 1 wird von einem aus elastischem Kunststoff bestehenden Hohlkörper 5, der im Querschnitt etwa die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit gerundeten Ecken hat, und einem im Querschnitt kreisrunden Rohr 6 gebildet. Das Rohr 6 ist in den Hohlkörper 5 eingeschoben, sein Aussendurchmesser ist  so gewählt, dass seine Aussenwand 7 linienförmig an den Innenwänden 8, 9, 10 des Hohlkörpers 5 an den Berührstellen 11 anliegt. Der Hohlkörper 5 kann mit dem Rohr 6 in sehr einfacher Weise durch Spreizniete 12 verbunden sein, die gleichzeitig Reflektoren 13 festhalten können, die in Taschen 14 auf der Aussenseite des Hohlkörpers 5 untergebracht sind. Anstelle der Spreiznieten 12 können aber auch Schrauben oder dergleichen Verwendung finden.



   Zur Erhöhung der Steifigkeit kann das Rohr 6 als   doppelwandiges    Kammerrohr ausgebildet sein oder Versteifungsverformungen aufweisen.



   Zur Verbindung des Oberteils 1 mit dem Sockelteil 3 ist in das untere Ende 15 des Rohres 6 ein zylindrischer Befestigungskörper 16 mit etwa trapezförmigem Querschnitt mit gerundeten Ecken eingeschoben.



  Das Rohr 6 ist in diesem Bereich dem Befestigungskörper 16 entsprechend passend verformt. Auf den beiden konisch zusammenlaufenden Seitenflächen 17 sind die blattfederartigen Federpratzen 2 durch zwei Schrauben 18, die den Befestigungskörper 16 und das Rohr 6 durchdringen, befestigt.



   Der Hohlkörper 5, das Rohr 6, das über die ganze Länge des Hohlkörpers 5 geht, und der Befestigungskörper 16 schliessen am unteren Ende 15 etwa bündig ab. Aus ihnen ragen die Federpratzen 2 mit ihren hakenartig nach aussen gewinkelten Unterkanten 20 hervor, die eine Halteplatte 21 des Sockelteiles 3 federnd umklammern. Die Breite des Befestigungskörpers 16 und die Länge der Schrauben 18 sind so bemessen, dass sie durch den Hohlkörper 5 ohne Ausbauchung abgedeckt sind. Die Anpassung des runden Rohres 6 am unteren Ende 15 an die Form des Befestigungskörpers 16 kann beim Einschieben durch Dehnung erfolgen, zumal vorzugsweise das Rohr aus einem elastischen Kunststoff besteht.

 

   Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der Pfosten einen formstabilen, doppelwandigen Formkörper bildet, der durch die unterschiedlichen Querschnitte der Wände Lufträume bildet, die eine elastische Verformung des Hohlkörpers ermöglichen. Nach einer Verformung durch einen Stoss geht der Hohlkörper in seine ursprüngliche Form zurück, der Leitpfosten bleibt verwendbar und durch die Nachgiebigkeit entstehen beim Aufprall, z. B. eines Fahrzeuges, nur geringe Schäden. Darüber hinaus ist der Pfosten von besonders geringem Gewicht, er kann in seinen Einzelteilen leicht hergestellt und rasch montiert werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen, bei dem ein Markierungen tragender elastischer Hohlkörper aus Kunststoff über einen Versteifungskern geschoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern als Rohr (6) ausgebildet ist, das mit seiner Aussenwand (7) an den Innenwänden (8 bis 10) des Hohlkörpers (5) mindestens etwa linienförmig zur Anlage kommt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) Kreisquerschnitt aufweist.
    2. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) geschlossen ausgebildet ist.
    3. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) zur Erhöhung der Biegesteifigkeit Versteifungsverformungen aufweist.
    4. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) mit Versteifungselementen versehen ist.
    5. Pfosten nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) doppelwandig ausgebildet ist und zwischen den Wandungen Rippen trägt.
    6. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) und der Hohlkörper (5) an Berührstellen (11) wieder lösbar miteinander verbunden sind.
    7. Pfosten nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung Spreiznieten (12) vorgesehen sind.
    8. Pfosten nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Verbindungsmittel, mit dem der Hohlkörper (5) und das Rohr (6) verbunden ist, auch die in Taschen (14) angeordneten Reflektoren (13) befestigt sind.
    9. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) mindestens an seinem unteren Ende offen und so verformt ist, dass ein Befestigungskörper (16) passend einbringbar ist.
    10. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) länger ausgebildet ist als der Hohlkörper (5) und im Boden (4) verankerbar ist.
CH547370A 1970-04-13 1970-04-13 Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen CH500341A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH547370A CH500341A (de) 1970-04-13 1970-04-13 Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH547370A CH500341A (de) 1970-04-13 1970-04-13 Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH500341A true CH500341A (de) 1970-12-15

Family

ID=4294183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH547370A CH500341A (de) 1970-04-13 1970-04-13 Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH500341A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0417693A1 (de) * 1989-09-11 1991-03-20 Horst Wellmann Strassenbegrenzung zur Sicherung von öffentlichen Flächen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0417693A1 (de) * 1989-09-11 1991-03-20 Horst Wellmann Strassenbegrenzung zur Sicherung von öffentlichen Flächen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2017001C3 (de) Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen
DE2912122C2 (de) Haltevorrichtung für eine Stirnschalung
CH500341A (de) Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen
DE8324791U1 (de) Verankerungsvorrichtung fuer pfaehle oder dgl.
DE7013011U (de) Leitpfosten zur markierung von verkehrswegen.
DE1759160C3 (de) Straßenleltpfosten
DE6939021U (de) Befestigungseinrichtung fuer betonfertigteile
DE1955779C3 (de) Schirm
DE2614186A1 (de) Vorgefertigte schalung zur herstellung von ringankern an bauwerken
CH635642A5 (en) Fastening element for shuttering elements which are to be fastened at a distance on walls, ceilings or roof structures
AT280333B (de) Leitpfosten für den Straßenverkehr
DE102017127941B4 (de) Anordnung zur betonlosen Befestigung rohrförmiger Aufbauten
AT294398B (de) Aus Stahlbetonfertigteilen gebildeter Zaun
DE2042890A1 (de) Bauelement, insbesondere Schalungselement zum Herstellen von Mantelbetonwänden
DE8603355U1 (de) Verschalungsrahmen für einen Wand- oder Deckendurchbruch
DE3223213A1 (de) Schalungshalter fuer decken o. dgl.
DE2200863C3 (de) Ortgangverkleidung für Flachdächer o.dgl
DE2330689A1 (de) Anordnung zur loesbaren befestigung eines schildes
DE3814387A1 (de) Erdanker
DE1976797U (de) Verbindungsvorrichtung fuer zaunteile.
DE2248763A1 (de) Zaunpfahl und damit ausgeruesteter zaun
DE6948051U (de) In den erdboden einsetzbarer staender
DE8803610U1 (de) Schutzdach für einen Wohnwagen
DE8224733U1 (de) Abstandhalter fuer beton-bewehrungen
DE1910711U (de) Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen.

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: FA. GERD D. MAIBACH, HEININGEN (DE)

PL Patent ceased