CH500341A - Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen - Google Patents
Leitpfosten zur Markierung von VerkehrswegenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
- E01F9/60—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
- E01F9/604—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
- E01F9/608—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings for guiding, warning or controlling traffic, e.g. delineator posts or milestones
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Description
Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen Die Erfindung betrifft einen Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen, bei dem ein Markierungen tragender elastischer Hohlkörper aus Kunststoff über einen Versteifungskern geschoben ist. Bei einer bekannten Ausführungsform besteht der Kern z. B. aus Beton, Holz, Stahl oder einem Kunststoffschaum, er füllt praktisch den ganzen Hohlraum aus. Sein relativ hohes Gewicht verteuert den Transport und erschwert die Montage des Pfostens, dadurch dass er massiv ausgebildet und sich dadurch der Pfosten völlig starr verhält, entstehen bei Unfällen starke Beschädigungen am auffahrenden Fahrzeug und an den Pfosten selbst, so dass sie nicht mehr weiter verwendet werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leitpfosten zu schaffen, der besonders leicht und elastisch und trotzdem formbeständig ist und durch Stösse und dergleichen nur in geringerem Masse einer Beschädigung ausgesetzt ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass der Kern als Rohr ausgebildet ist, das mit seiner Aussenwand an den Innenwänden des Hohlkörpers mindestens etwa linienförmig zur Anlage kommt. Die günstigste Ausbildung bezüglich Festigkeit und Herstellung wird z. B. dadurch erreicht, dass das Rohr Kreisquerschnitt hat und mit seinem Umfang an drei Stellen linienförmig an den Innenwänden des Hohlkörpers zur Anlage kommt, der in üblicher Weise im Querschnitt etwa dreieckförmig mit gerundeten Ecken ausgebildet ist. Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit kann das Rohr Versteifungsverformungen aufweisen oder Versteifungselemente tragen, bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Rohr doppelwandig ausgebildet, die Wände sind durch Rippen miteinander verbunden. An den Berührungsstellen sind das Rohr und der Hohlkörper vorzugsweise miteinander verbunden, zweckmässig ist die Verbindung nachträglich lösbar ausgebildet, in vorteilhafter Weise eignen sich Spreiznieten. Im Hohlkörper sind vorzugsweise Taschen zur Aufnahme von Reflektoren vorgesehen. Der Fertigungsaufwand wird dann dadurch verringert, dass mit Verbindungsmitteln, mit denen der Hohlkörper und das Rohr verbunden sind, auch die Reflektoren am Pfosten festgehalten werden. Von besonderer Wichtigkeit ist bei solchen Leitpfosten die Verbindung zwischen einem Oberteil und einem fest verankerbaren Sockelteil. Bekannt sind Abscherhalterungen aller Art. Die notwendigen Elemente für die Abscherhalterung können sich besonders leicht und stabil dadurch anbringen lassen, dass das Rohr an seinem unteren Ende offen und so verformt ist, dass ein Befestigungskörper passend eingebracht werden kann. Im Bereich dieses Befestigungskörpers, z. B. eines Holzkerns, können aussen am Hohlkörper Federpratzen anliegen, die durch Schrauben festgehalten werden, die die Federpratzen, den Hohlkörper und den Befestigungskörper durchdringen. Bei einer anderen Ausführungsform ist das Rohr länger ausgebildet als der Hohlkörper, der überstehende Teil dient hier gleichzeitig als Sockelteil und wird im Boden verankert. Weitere Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellt, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Leitpfosten mit herausgebrochenem Mittelteil, Fig. 2 einen Querschnitt hierzu gemäss der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen entsprechenden Querschnitt gemäss der Linie 111-111 in Fig. 1. Der Leitpfosten besteht im wesentlichen aus einem Oberteil 1 und einem im Boden 4, einer Stein- oder Betonplatte, einer Betonmauer oder dergleichen verankerbaren Sockelteil 3. Der Oberteil 1 und der Sockelteil 3 sind über Federpratzen 2 in Form einer Abscherhalterung miteinander verbunden. Der Oberteil 1 wird von einem aus elastischem Kunststoff bestehenden Hohlkörper 5, der im Querschnitt etwa die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit gerundeten Ecken hat, und einem im Querschnitt kreisrunden Rohr 6 gebildet. Das Rohr 6 ist in den Hohlkörper 5 eingeschoben, sein Aussendurchmesser ist so gewählt, dass seine Aussenwand 7 linienförmig an den Innenwänden 8, 9, 10 des Hohlkörpers 5 an den Berührstellen 11 anliegt. Der Hohlkörper 5 kann mit dem Rohr 6 in sehr einfacher Weise durch Spreizniete 12 verbunden sein, die gleichzeitig Reflektoren 13 festhalten können, die in Taschen 14 auf der Aussenseite des Hohlkörpers 5 untergebracht sind. Anstelle der Spreiznieten 12 können aber auch Schrauben oder dergleichen Verwendung finden. Zur Erhöhung der Steifigkeit kann das Rohr 6 als doppelwandiges Kammerrohr ausgebildet sein oder Versteifungsverformungen aufweisen. Zur Verbindung des Oberteils 1 mit dem Sockelteil 3 ist in das untere Ende 15 des Rohres 6 ein zylindrischer Befestigungskörper 16 mit etwa trapezförmigem Querschnitt mit gerundeten Ecken eingeschoben. Das Rohr 6 ist in diesem Bereich dem Befestigungskörper 16 entsprechend passend verformt. Auf den beiden konisch zusammenlaufenden Seitenflächen 17 sind die blattfederartigen Federpratzen 2 durch zwei Schrauben 18, die den Befestigungskörper 16 und das Rohr 6 durchdringen, befestigt. Der Hohlkörper 5, das Rohr 6, das über die ganze Länge des Hohlkörpers 5 geht, und der Befestigungskörper 16 schliessen am unteren Ende 15 etwa bündig ab. Aus ihnen ragen die Federpratzen 2 mit ihren hakenartig nach aussen gewinkelten Unterkanten 20 hervor, die eine Halteplatte 21 des Sockelteiles 3 federnd umklammern. Die Breite des Befestigungskörpers 16 und die Länge der Schrauben 18 sind so bemessen, dass sie durch den Hohlkörper 5 ohne Ausbauchung abgedeckt sind. Die Anpassung des runden Rohres 6 am unteren Ende 15 an die Form des Befestigungskörpers 16 kann beim Einschieben durch Dehnung erfolgen, zumal vorzugsweise das Rohr aus einem elastischen Kunststoff besteht. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der Pfosten einen formstabilen, doppelwandigen Formkörper bildet, der durch die unterschiedlichen Querschnitte der Wände Lufträume bildet, die eine elastische Verformung des Hohlkörpers ermöglichen. Nach einer Verformung durch einen Stoss geht der Hohlkörper in seine ursprüngliche Form zurück, der Leitpfosten bleibt verwendbar und durch die Nachgiebigkeit entstehen beim Aufprall, z. B. eines Fahrzeuges, nur geringe Schäden. Darüber hinaus ist der Pfosten von besonders geringem Gewicht, er kann in seinen Einzelteilen leicht hergestellt und rasch montiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHLeitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen, bei dem ein Markierungen tragender elastischer Hohlkörper aus Kunststoff über einen Versteifungskern geschoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern als Rohr (6) ausgebildet ist, das mit seiner Aussenwand (7) an den Innenwänden (8 bis 10) des Hohlkörpers (5) mindestens etwa linienförmig zur Anlage kommt.UNTERANSPRÜCHE 1. Leitpfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) Kreisquerschnitt aufweist.2. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) geschlossen ausgebildet ist.3. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) zur Erhöhung der Biegesteifigkeit Versteifungsverformungen aufweist.4. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) mit Versteifungselementen versehen ist.5. Pfosten nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) doppelwandig ausgebildet ist und zwischen den Wandungen Rippen trägt.6. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) und der Hohlkörper (5) an Berührstellen (11) wieder lösbar miteinander verbunden sind.7. Pfosten nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung Spreiznieten (12) vorgesehen sind.8. Pfosten nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Verbindungsmittel, mit dem der Hohlkörper (5) und das Rohr (6) verbunden ist, auch die in Taschen (14) angeordneten Reflektoren (13) befestigt sind.9. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) mindestens an seinem unteren Ende offen und so verformt ist, dass ein Befestigungskörper (16) passend einbringbar ist.10. Pfosten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) länger ausgebildet ist als der Hohlkörper (5) und im Boden (4) verankerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH547370A CH500341A (de) | 1970-04-13 | 1970-04-13 | Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH547370A CH500341A (de) | 1970-04-13 | 1970-04-13 | Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH500341A true CH500341A (de) | 1970-12-15 |
Family
ID=4294183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH547370A CH500341A (de) | 1970-04-13 | 1970-04-13 | Leitpfosten zur Markierung von Verkehrswegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH500341A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417693A1 (de) * | 1989-09-11 | 1991-03-20 | Horst Wellmann | Strassenbegrenzung zur Sicherung von öffentlichen Flächen |
-
1970
- 1970-04-13 CH CH547370A patent/CH500341A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0417693A1 (de) * | 1989-09-11 | 1991-03-20 | Horst Wellmann | Strassenbegrenzung zur Sicherung von öffentlichen Flächen |
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