CH500380A - Pumpe - Google Patents

Pumpe

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CH500380A
CH500380A CH1612268A CH1612268A CH500380A CH 500380 A CH500380 A CH 500380A CH 1612268 A CH1612268 A CH 1612268A CH 1612268 A CH1612268 A CH 1612268A CH 500380 A CH500380 A CH 500380A
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membrane
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washer
liquid
chamber
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CH1612268A
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W Schlosser Paul
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W Schlosser Paul
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Description


      Pumpe       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe, die  insbesondere zur Förderung einer Farbflüssigkeit zu  einer Sprühdüse dient.  



  Diese Pumpe ist erfindungsgemäss gekennzeichnet  durch ein erstes Gehäuseteil, welches eine Antriebsflüs  sigkeitskammer begrenzt; ein zweites Gehäuseteil, wel  ches eine Förderflüssigkeitskammer begrenzt; einen Ar  beitszylinder, der mit der Antriebsflüssigkeitskammer in  Verbindung steht; eine Kolbeneinrichtung, die in dem  Antriebszylinder hin- und herbewegbar ist; und ein  Trennstück durch welches die genannten Kammern ge  trennt werden; wobei das Trennstück eine flexbile,  flüssigkeitsdichte Membran aufweist, deren Umfangs  randflächen die Kammern gegeneinander abdichten und  ein Hauptteil enthält, dessen eine Fläche der Antriebs  flüssigkeitskammer und dessen andere gegenüberliegende  Fläche der Förderflüssigkeitskammer zugekehrt ist; das  Hauptteil einen äusseren Umfangsteil aufweist;

   die fle  xible Membran zwischen dem Hauptteil und der     Förder-          flüssigkeitskammer    liegt und die flexible Membran einen  äusseren Umfangsteil aufweist, welcher zwischen dem  zweiten Gehäuseteil und dem äusseren Umfangsteil des  Hauptteils eingeklemmt ist, das Hauptteil mindestens  einen sich von der ersten Fläche zu der zweiten Fläche  erstreckenden Flüssigkeitsdurchgang aufweist; der Flüs  sigkeitsdurchgang eine Verbindung mit der Antriebsflüs  sigkeitskammer herstellt; die flexible Membran und die  zweite Fläche des Hauptteils einen Raum begrenzen, der  mit dem Flüssigkeitsdurchgang in dem Hauptteil in  Verbindung steht; und dass die erste Fläche des Haupt  teils einen etwas grösseren Aufschlagbereich für den  Druck der Antriebsflüssigkeit bildet als die zweite Fläche  des Hauptteils.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands  ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines  Ausführungsbeispiels der Pumpe gemäss der vorliegen  den Erfindung;  Fig. 2 eine in vergrössertem Massstab dargestellte  perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines    zerlegten Trennstücks, das ein Teil der in Fig. 1 darge  stellten Pumpe bildet, wobei Teile weggebrochen sind;  Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf die in  Fig. 1 dargestellte Pumpe, wobei Teile weggebrochen  sind, und  Fig. 4 eine in vergrössertem Massstab dargestellte  Teilansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführungsform  einer Kolbeneinrichtung, die ein Teil der in Fig. darge  stellten Pumpe bildet, wobei Teile weggebrochen sind.  



  Die in Fig. 1 und 3 dargestellte Ausführungsform der  Pumpe weist ein erstes und ein zweites Gehäuseteil 11  bzw. 12 auf, die mittels Bolzen 22 (Fig.3) miteinander  verbunden sind. Die Gehäuseteile 11, 12 haben jeweils  ein erstes oder inneres offenes Ende, wobei sich diese  Enden gegenüberliegen, und ein zweites oder äusseres  offenes Ende, das sich jeweils auf der dem ersten offenen  Ende entgegengesetzten Seite des jeweiligen Gehäuse  teils befindet. Das äussere offene Ende des zweiten  Gehäuseteils 12 wird von einem stirnseitigen Teil 13, das  mittels Bolzen 23 (Fig. 3) an dem Gehäuseteil 12 befestigt  ist, verschlossen. Am äusseren offenen Ende des ersten  Gehäuseteils 11 befindet sich ein Hohlzylinder 14, der  mittels Bolzen 24 (Fig. 3) an dem Gehäuseteil 11 befestigt  ist.

   Zwischen den Gehäuseteilen 11 und 12 befindet sich  an deren gegenüberliegenden inneren offenen Enden ein  Trennstück 16. Das Trennstück 16 ist frei gelagert, d.h.  es ist nicht mit Hilfe von Befestigungsmitteln an einem  der Gehäuseteile<B>11,</B> 12 befestigt, sondern zwischen den  beiden Gehäuseteilen eingespannt. In dem Zylinder 14  befindet sich eine Kolbeneinrichtung 15.  



  Das erste Gehäuseteil 11, das Trennstück 16, der  Zylinder 14 und die Kolbeneinrichtung 15 begrenzen eine       Antriebsflüssigkeitskammer    17. Das zweite Gehäuseteil  12, das Trennstück 16 und das stirnseitige Teil 13  begrenzen eine     Förderflüssigkeitskammer    18.  



  Bei Betätigung bewegt sich die Kolbeneinrichtung 15  in dem Zylinder 14 nach innen und nach aussen (in     Fig.    1  gesehen nach links bzw. nach rechts). Wenn sich die  Kolbeneinrichtung 15 nach innen bewegt, wird die An  triebsflüssigkeit in der Kammer 17 gegen das Trennstück  16 -gedrückt, wodurch eine flexible, flüssigkeitsdichte      Membran 19, die ein Teil des Trennstücks 16 bildet, nach  links durchgebogen wird (Fig. 1). Wenn sich die Kolben  einrichtung 15 nach aussen bewegt, verringert sich der  Druck in der Antriebsflüssigkeitskammer 17, und die  flexible Membran 19 wird nach rechts gedrückt  (Fig. 1).  



  Wenn die Membran 19 nach rechts gedrückt wird,  verringert sich der Druck in der     Förderflüssigkeitskam-          mer    18, ein Einlassventil 34, 35, 36 öffnet sich, und die       Förderflüssigkeit    wird durch ein Einlassrohr 20 in die  Kammer 18 gefördert. Wird die Membran 19 nach links  gedrückt, so wird die     Förderflüssigkeit    aus der Kammer  18 durch den Auslasskanal 21 in dem Gehäuseteil 12  ausgestossen. Das Trennstück 16 verhindert, dass sich die  jeweiligen Flüssigkeiten in den Kammern 17 und 18  vermischen.  



  Die die Förderflüssigkeitskammer 18 begrenzenden  Teile werden nachstehend genauer beschrieben.  



  Das stirnseitige Teil 13 weist einen äusseren Teil 28  auf, der gegen einen O-förmigen Dichtungsring 29 an  liegt. Dieser Dichtungsring befindet sich in einer kreisför  migen Ausnehmung 30, die rund um das äussere offene  Ende des Gehäuseteils 12 verläuft. Das stirnseitige Teil  13 hat ausserdem einen inneren Teil 31, der sich in das  Gehäuseteil 12 erstreckt. Der innere Teil 31 weist eine  innere Ausnehmung 32 für die Aufnahme eines Ventilsit  zes 34 aus hartem, verschleissfestem Material, wie Wol  framkarbid, auf, der den Teil des Einlassventils bildet.  Das Einlassventil weist ausserdem eine Kugel 35 auf, die  normalerweise von einer Halterung 36 so gehalten wird,  dass sie auf dem Einlassrohr 20 aufsitzt und dieses  verschliesst.  



  Die Halterung 36 besteht aus elastischem Material  und hat einen schrägen Teil 37 und einen sich von dem  schrägen Teil 37 nach oben erstreckenden vertikalen Teil  38. Der schräge Teil 37 stützt normalerweise die Kugel  35 so, dass sie auf dem Ventilsitz 34 aufsitzt und das  Einlassrohr 20 verschliesst.  



  Wenn die Membran 19, in Fig. 1, nach rechts ge  drückt wird, verringert sich der Druck in der     Förderflüs-          sigkeitskammer    18 rechts von der Kugel 35, so dass er  niedriger ist als der in dem Einlassrohr 20 links von der  Kugel 35; dadurch wird wiederum die Kugel 35 gegen die  Schwerkraft nach rechts und entlang des schrägen Teils  der Halterung nach oben gedrückt. Die Aufwärtsbewe  gung der Kugel 35 auf dem schrägen Teil 37 wird von  dem vertikalen Teil 38 der Halterung 36 begrenzt. Die  Entfernung zwischen dem vertikalen Teil 38 und dem  von dem Ventilsitz 34 begrenzten Einlass ist geringer als  der Durchmesser der Kugel.  



  Wenn die die Kugel 35 entlang dem schrägen Teil 37  nach oben drückenden Kräfte genügend gross sind,       drückt    die Kugel gegen das vertikale Teil 38 und biegt  dieses nach rechts, wodurch die Öffnung, durch die die  Förderflüssigkeit in die Kammer 18 gelangen kann,       vergrössert    wird und die bei einem bestimmten Umlauf  der Pumpe zugeführte Flüssigkeitsmenge erhöht wird. Da  der     vertikale    Teil 38 nachgiebig oder elastisch ist, kehrt  er aus seiner nach rechts gebogenen Stellung in seine  vertikale in Fig. 1 dargestellte Lage zurück, wenn die die  Kugel 35 gegen den Teil 38 drückenden Kräfte entspre  chend nachlassen. Durch die Elastizität der Halterung 36  kann die Kugel 35 ausgewechselt werden, ohne dass die  Halterung auseinandergenommen werden muss.  



  Wenn die flexible Membran 19 nicht mehr nach  rechts gebogen wird, rollt die Kugel 35 entlang des  schrägen Teils 37 der Halterung nach unten in die in    Fig. 1 dargestellte geschlossene Stellung. Wenn sich die  flexible Membran 19 nach links biegt, wird die     Förder-          flüssigkeit    durch den Auslasskanal 21 aus der     Förderflüs-          sigkeitskammer    18 ausgestossen und ein Auslassventil 41  (Fig. 1) öffnet sich.  



  Das Ventil 41 weist einen oberen Teil 50 auf, von  dem sich ein zylindrischer Teil 42 mit Aussengewinde  nach unten erstreckt und in eine Gewindebohrung 43  eingeschraubt ist, die mit dem Auslasskanal 21 in dem  Gehäuseteil 12 in Verbindung steht. Das innerste Ende  des zylindrischen Teils 42 drückt gegen eine Abdichtung  44, die auf einer Schulter 33 am innersten Ende der  Gewindebohrung 43 in dem Gehäuseteil 12 aufliegt. Auf  der Abdichtung 44 liegt ein ringförmiger Ventilsitz 45,  der durch eine innere Schulter 65 an dem Ventilgehäuse  teil 42 festgehalten wird. Eine Kugel 46 liegt normaler  weise auf dem Ventilsitz 45 auf.  



  Wenn Flüssigkeit aus der Kammer 18     ausgestossen     wird, wird die Kugel 46 von der ausgestossenen Flüssig  keit nach oben befördert, wodurch die Flüssigkeit um  diese herum und nach oben durch das     Innere    des  Ventilgehäuseteils 42 fliessen kann. Die Aufwärtsbewe  gung der Kugel 46 wird von einer Halterung 47 begrenzt.  Die Halterung 47 wird von dem unteren Ende einer  Feder 48 gehalten, deren oberes Ende an eine innere  Schulter 49 in dem oberen Teil 50 des Gehäuses an  greift.  



  Die Abdichtung 44 besteht aus konventionellem     zu-          sammenpressbarem    Dichtungsmaterial und verhindert,  dass Förderflüssigkeit aussen an dem zylindrischen Teil  42 ausströmen kann. Die Abdichtung 44 dient ausserdem  dazu, das durch die auf den Ventilsitz 45 aufschlagende  Kugel 46 verursachte Geräusch zu dämpfen, wenn die  Kugel 46 in die Stellung     zurückkehrt,    in der sie den  Auslasskanal 21 schliesst; dies tritt ein, wenn sich die  Membran 19 nicht mehr nach links biegt.  



  Der obere Teil 50 des Ventils weist vier Kanäle mit  Innengewinde auf, die unter einem Winkel von 90   zueinander angeordnet sind. Bei der dargestellten Aus  führungsform sind zwei dieser Kanäle mittels an der  Aussenseite mit Gewinde versehenen Verschlussstücken  51, 52 verschlossen. Diese Kanäle haben normalerweise  keine Funktion, können aber zum Anschliessen von an  der Aussenseite mit Gewinde versehenen Auslassstutzen  53 dienen. In     Fig.    1 und 3 befindet sich ein     Auslassstut-          zen    53 in einem der in dem Ventilteil 50 vorgesehenen  Kanäle.  



  In dem vierten Kanal in dem Ventilteil 50 befindet  sich, wie     Fig.3    zeigt, ein Entlüftungsventil 55 für die       Förderflüssigkeitskamaner    18. Das Entlüftungsventil be  steht aus einem Gehäuse 56 mit einem länglichen, hohen  zylindrischen Teil 57 mit einem inneren offenen Ende,  das normalerweise von einer Kugel 58 verschlossen wird,  die an einem Ende einer Stange 59 befestigt ist. Das  andere Ende der Stange 59 ragt aus dem Gehäuse 56  heraus und trägt einen Flachrundkopf 60, der normaler  weise von einem Ende einer Feder 61 nach aussen  gedrückt wird. Das andere Ende der Feder liegt gegen ein  ringförmiges Teil 62 in einer Aussparung in dem     äusser-          sten    Teil des Gehäuses 56 an.

   Das Gehäuse 56 ist  ausserdem     mit    einer Öffnung 63 versehen, an die eine  Leitung 64     angeschlossen    ist, durch die auf die nachfol  gend beschriebene Weise Luft abgelassen wird.  



  Eventuell in der     Förderflüssigkeitskammer    18 enthal  tene Luft kann, während die Pumpe läuft, lediglich durch  Eindrücken des Flachrundkopfes 60 abgelassen werden.  Dadurch wird die Kugel 58 nach innen gedrückt und das      innerste Ende des Gehäuses 56 geöffnet, so dass zwischen  diesem und der Kammer 18 eine     Verbindung    hergestellt  wird, durch die Luft aus der Kammer 18 durch den  hohlen zylindrischen Teil 57, die Öffnung 63 und die  Leitung 64 entweichen kann. Der Flachrundkopf 60 wird  so lange eingedrückt gehalten, bis     Förderflüssigkeit    aus  der Leitung 64 fliesst, was bedeutet, dass die Kammer 18  keine Luft mehr enthält.

   Der Halbrundkopf 60 wird dann  losgelassen und die Feder 61 bringt den Kopf 60, die  Stange 59 und die Kugel 58 in ihre normale     Schliessstel-          lung,    in der die Kugel 58 die Flüssigkeitszufuhr in das  Ventilgehäuse 56 sperrt. Nachdem die Kugel 58 in ihre  Schliessstellung     zurückgekehrt    ist, wird der Flüssigkeits  druck um die Kugel 58 herum durch das ständige  Arbeiten der Pumpe erhöht, wodurch die Kugel nach  aussen     gedrückt    und verhindert wird, dass die Kugel 58  von ihrer normalen Schliessstellung nach innen gedrückt  wird. Dadurch wird verhindert, dass der Flachrundkopf  60 während die Pumpe läuft eingedrückt wird, und zwar  nachdem Luft aus der Förderflüssigkeitskammer 18  abgelassen worden ist.  



  Die schon beschriebene Abdichtung 44 ist genügend  zusammendrückbar, so dass das mit Aussengewinde  versehene zylindrische Teil 42 des Ventils 41 um einen  Winkel gedreht werden kann, der ausreicht, um den  Auslassstutzen 53 für die Förderflüssigkeit oder das  Entlüftungsventil 55 in eine bestimmte Winkelstellung zu  bringen.  



  Wie Fig. 1 zeigt, haben das erste und das zweite  Gehäuseteil 11 bzw. 12 an ihren gegenüberliegenden  inneren offenen Enden eine Ausnehmung bzw. Schulter  26, 27 zum Einklemmen des äusseren Umfangsteils 82  des Hauptteils 70 (Fig. 2) des Trennstücks 16. Das zweite  Gehäuseteil 12 weist eine konzentrisch mit und in der  äusseren Schulter 27 angeordnete weitere Ausnehmung  25 auf. Die Ausnehmung 25 gewährleistet das nötige  Spiel für die Schwingungen der Membran 19 während die  Pumpe läuft.  



  Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, hat das Hauptteil 70  des Trennstücks 16 an sich gegenüberliegenden Seiten  eine erste und eine zweite Fläche 66 und 67, die der  Antriebsflüssigkeitskammer 17 bzw. der     Förderflüssig-          keitskammer    18 zugekehrt sind. Die zweite     Fläche    67 des  Teils 70 weist einen konischen Teil 68 auf, der sich vom  äusseren Umfangsteil 82 nach innen zu einer     Ausneh-          mung    69 erstreckt. Durch das Hauptteil 70 erstreckt sich  eine Vielzahl von     Flüssigkeitsdurchgängen    71, die um  eine mittlere Öffnung 72 angeordnet sind, in der ein  Stöpsel 73 verschiebbar gelagert ist.

   Der Stöpsel 73 hat  ein Innengewinde zur Aufnahme eines Bolzens 74, auf  dem eine Anzahl von Teilen gelagert ist.  



  An der ersten Fläche 66 des Hauptteils 70 ist auf dem  Bolzen 74 eine Scheibe 76 so gelagert, dass sie sich  zwischen dem einen Ende des Stöpsels 73 und einer  Mutter 77 befindet. Auf dem Bolzen 74 an dem der  Förderflüssigkeitskammer 18 zugekehrten Ende des  Stöpsels 73 und nahe der zweiten Fläche 67 des Haupt  teils 70 befindet sich eine relativ starre Metallunterleg  scheibe 80; neben der Metallunterlegscheibe 80 liegt die  flexible Membran 19. Auf der der Innenseite der     Förder-          flüssigkeitskammer    18 zugekehrten Seite der Membran  19 ist eine relativ harte, starre zweite Metallunterlegschei  be 78 gelagert, und zwischen letzterer und der Membran  19 ist eine relativ weiche, biegsame Kunststoffunterleg  scheibe 79 eingelegt.

   Die erste Metallunterlegscheibe 80,  die Membran 19, die Kunststoffunterlegscheibe 79 und  die zweite Metallunterlegscheibe 78 sind alle zwischen    dem Kopf 81 des Bolzens 74 und dem angrenzenden  Ende des Stöpsels 73 eingeklemmt.  



  Die Unterlegscheiben 78 und 80 verleihen dem mittle  ren Teil der Membran 19 Steifigkeit und der Durchmes  ser dieser Scheiben ist wesentlich kleiner als der der  Membran, damit sich ein Teil der Membran hin- und  herbewegen kann. Der äusserste Umfangsteil 182 der  Membran 19 ist zwischen der Schulter 27 des zweiten  Gehäuseteils 12 und dem äusseren Umfangsteil 82 des  Hauptteils 70 eingeklemmt.  



  Der Durchmesser der ersten Metallunterlegscheibe 80  entspricht dem Durchmesser der Ausnehmung 69 in dem  Hauptteil 70 des Trennstücks 16. Bei der dargestelltem  Ausführungsform ist der Durchmesser der zweiten Me  tallunterlegscheibe 78 etwas geringer als der Durchmesser  der ersten Metallunterlegscheibe und der Durchmesser  der Kunststoffunterlegscheibe 79 etwas kleiner als der  der zweiten Metallunterlegscheibe. Bei einem typischen  Ausführungsbeispiel beträgt der Durchmesser der     Aus-          nehmung    69 und der ersten Metallunterlegscheibe 80  ungefähr 4,45 cm, der Durchmesser der zweiten Metall  unterlegscheibe 78 ungefähr 3,80 cm, der Durchmesser  der Kunststoffunterlegscheibe 79 ungefähr 3,50 cm und  der Durchmesser des nicht eingeklemmten Teils der  flexiblen Membran 19 ungefähr 5,70 cm.  



  An der ersten, der Antriebsflüssigkeitskammer 17  zugekehrten Fläche 66 des Hauptteils 70 befindet sich  eine kreisförmige Ausnehmung, in die ein erster O-Ring  83 eingelegt ist, der mit dem äusseren Umfangsteil der  Scheibe 76 in Berührung steht; um den O-Ring 83 und  konzentrisch zu diesem angeordnet ist ein zweiter O-Ring  84, der sich ebenfalls in einer kreisförmigen Ausnehmung  in der ersten Fläche 66 des Hauptteils 70 befindet. Der  zweite Ring 84 bildet eine Dichtung zwischen dem  äusseren Umfangsteil 82 des Hauptteils 70 und der  Schulter 26 an dem ersten Gehäuseteil 11. Diese Dich  tung verhindert, dass Antriebsflüssigkeit aus der An  triebsflüssigkeitskammer 17 zwischen dem Hauptteil 70  und dem ersten Gehäuseteil 11 durchsickern kann.  



  Wenn die Pumpe läuft und wenn sich die Kolbenein  richtung 15 nach innen bewegt (in Fig. 1 nach links), wird  Antriebsflüssigkeit aus der Antriebsflüssigkeitskammer  17 durch die Flüssigkeitsdurchgänge 71 in dem Hauptteil  70 in den Raum zwischen der Membran 19 und der  zweiten Fläche 67 des Hauptteils 70 hineingedrückt; die  Antriebsflüssigkeit drückt gegen die erste     Metallunterlag-          scheibe    80 und die dem Hauptteil 70 zugekehrte Fläche  der Membran 19, wodurch die Membran,     in        Fig.l     gesehen, nach links gebogen wird.

   Wenn die Membran 19  nach links gebogen wird, bewegen sich auch alle Teile des  Trennstücks, die mit der Membran verbunden sind       (nämlich    die     Metallunterlagsscheiben    78, 80, die Kunst  stoffunterlagscheibe 79, der Stöpsel 73, der Bolzen 74  und die Scheibe 76) nach links. Diese Teile bewegen sich  so weit nach links, bis der äussere Umfangsteil der  Scheibe 76 gegen den O-Ring 83 anliegt.  



  Durch das Anliegen der Scheibe 76 an den     O-Ring    83  wird verhindert, dass weitere Antriebsflüssigkeit in die  Flüssigkeitsdurchgänge 71 eindringt. Auf diese Weise  biegt sich die Membran 19 nicht mehr nach links. Der  Abstand zwischen der Scheibe 76 und der Membran 19  und den anderen beweglichen Teilen des Trennstücks ist  so bemessen, dass, wenn die Scheibe 76 gegen den     0-          Ring    83 anliegt, sich die Membran 19 in einer vertikalen       planaren    Lage befindet, wobei sich die der     Förderflüssig-          keitskammer    18 zugekehrten Fläche der Membran in  einer Lage befindet, die der Strichlinie 85 in     Fig.l         entspricht.

   Da sich die Membran nicht über eine vertikale  planare Lage hinaus nach links bewegt, ist die Abnutzung  der Membran 19 wesentlich geringer als     wenn    sie über  diese Lage hinaus gebogen werden würde. Das erhöht die  Lebensdauer der Membran.  



  Der effektive Bereich auf der ersten Fläche 66 des  Hauptteils 70, auf den der Antriebsflüssigkeitsdruck  ausgeübt wird, entspricht im Durchmesser dem inneren  Durchmesser des äusseren O-Ringes 84. Dieser Bereich  ist grösser als der effektive unter Antriebsflüssigkeits  druck stehende Bereich auf der zweiten Fläche 67 des  Hauptteils 70. Der Durchmesser des letzteren Bereichs  wird von dem äusseren Durchmesser des konischen Teils  68 an dem Hauptteil 70 begrenzt.  



  Weil der effektive Bereich an der ersten Fläche 66  grösser ist als der effektive Bereich an der     zweiten    Fläche  67, wird, wenn sich die Kolbeneinrichtung 15 nach links  bewegt, auf die Fläche 66 des Hauptteils 70 ein     grösserer     Flüssigkeitsdruck ausgeübt als auf die     Fläche    67. Als  Folge davon wird das Hauptteil 70 in Richtung der  Förderflüssigkeitskammer 18 gedrückt (in Fig. 1 gesehen  nach links) und der eingeklemmte Umfangsteil 182 der  Membran wird noch mehr zwischen die Schulter 27 an  dem zweiten Gehäuseteil 12 und dem äusseren Umfangs  teil 82 des Hauptteils 70 eingepresst.

   Dadurch wird der  eingeklemmte äussere Umfangsteil 182 der Membran  (der aus einem kalt verformbaren Material besteht)  zwischen der diese einklemmenden Schulter 27 und dem  Umfangsteil 182 kalt verformt. Auf diese Weise wird die  Abdichtung zwischen diesen beiden Teilen verbessert und  verhindert, dass wenn sich die Kolbeneinrichtung 15 nach  innen bewegt, die unter Druck stehende Flüssigkeit  zwischen diesen Teilen hindurchdringen kann.  



  Wenn sich die Kolbeneinrichtung 15 in dem Zylinder  14 nach aussen bewegt (in Fig. 1 gesehen nach rechts),  wird ein beträchtliches Volumen, das mit der Antriebs  flüssigkeitskammer 17 in Verbindung steht, verschoben.  Dadurch wird der Druck in der Antriebsflüssigkeitskam  mer 17 verringert, und alle beweglichen Teile des Trenn  stücks 16 werden nach rechts gedrückt. Als Folge davon  wird die Abdichtung zwischen der Scheibe 76 und dem  O-Ring 83 aufgehoben und Antriebsflüssigkeit dringt von  links nach rechts durch die Flüssigkeitsdurchgänge 71 in  dem Hauptteil 70, wobei die Membran 19 nach rechts  gebogen wird.

   Die beweglichen Teile des Trennstücks 16  bewegen sich so weit nach rechts, bis die erste Metallun  terlegscheibe 80 mit der Fläche der Ausnehmung 69 in  Berührung kommt, wodurch die Flüssigkeitsdurchgänge  71 in dem Hauptteil 70 geschlossen werden und der  durch diese von links nach rechts gehende Flüssigkeits  strom unterbrochen wird.  



  Die Fläche der Scheibe 76 ist ungefähr so gross wie  die Fläche des nicht eingeklemmten Teils der Membran  19 und ist wesentlich grösser als die auf die Antriebsflüs  sigkeit wirkende Fläche der Kolbeneinrichtung 15. Letz  tere Fläche entspricht dem Innendurchmesser des Zylin  ders 14. Durch dieses Verhältnis der Flächen zueinander  ist es einfacher die Abdichtung zwischen der Scheibe 76  und dem O-Ring 83 zu Beginn des Ansaughubs der  Kolbeneinrichtung 15 (in Fig. 1 gesehen die Bewegung  nach aussen, d.h. nach rechts) aufzuheben, als wenn die  Scheibe eine kleinere Fläche hätte.  



  Die erste Metallunterlegscheibe 80 dient als Gegen  halter zwischen den Kammern 17 und 18, falls die  Membran 19 undicht oder beschädigt ist. In einem  solchen Fall legt sich die Unterlagscheibe 80 gegen die  Ausnehmung 69 an und verhindert, dass während sich    die Kolbeneinrichtung 15 nach aussen bewegt,     Förder-          flüssigkeit    aus der Kammer 18 durch die Flüssigkeits  durchgänge 71 in die Antriebsflüssigkeitskammer 17  fliesst.  



  Die relativ weiche Kunststoffunterlegscheibe 79 sorgt  dafür, dass die harte, starre zweite Metallunterlegscheibe  78 bei allen Biegebewegungen der Membran mit Abstand  zu der Membran 19 angeordnet ist und diese nicht  berührt. Die weiche Unterlegscheibe 79 verhindert auch,  dass die Metallunterlegscheibe 78 Abriebteilchen gegen  die angrenzende Fläche der Membran 19 drückt. Da die  Kunststoffunterlegscheibe 79 relativ weich ist, drückt sie  keine Abriebteilchen in die Membran 19, was der Fall  wäre, wenn die harte Metallunterlegscheibe 78 mit der  Membran in Berührung wäre. Auf diese Weise verhindert  die Kunststoffunterlegscheibe 79, dass die Membran 19       beschädigt    wird und erhöht ausserdem die Lebensdauer  der Membran.  



  Der Zylinder 14 und die Kolbeneinrichtung 15 wer  den nachfolgend näher beschrieben. Wie Fig. 1 zeigt, hat  der Zylinder 14 ein inneres und ein äusseres offenes Ende  172 bzw. 173 und ein Umfangteil 90, das gegen einen in  einer kreisförmigen Vertiefung am äusseren offenen  Ende des ersten Gehäuseteils<B>11</B> gelagerten O-Ring 91  anliegt. Der O-Ring 91 wird zwischen dem ersten Gehäu  seteil 11 und dem Zylinder 14 gehalten und bildet eine  Abdichtung, so dass keine Flüssigkeit zwischen dem  ersten Gehäuseteil 11 und dem Zylinder 14 aus der  Antriebsflüssigkeitskammer 17 nach aussen fliessen  kann. Der Zylinder weist eine gehärtete Innenfläche 181  auf, die gegenüber den Teilen der Kolbeneinrichtung  verschleissfest und abriebbeständig ist.  



  Aus den Fig. 1 und 4 ist ersichtlich, dass die Kolben  einrichtung 15 mittels eines     Bolzens    101 starr am inneren  Endteil 102 einer Verbindungsstange 94 befestigt ist. Das  äussere Ende der Verbindungsstange 94 ist an einem  Lager 95 befestigt, das um einen abgesetzten Teil 96 einer  Kurbelwelle 97 gelagert ist. Die Kurbelwelle 97 wird von  konventionellen Antriebsmitteln, wi wie z.B. einem Elek  tromotor (nicht dargestellt) angetrieben.  



  Wie Fig. 4 zeigt, besteht die Kolbeneinrichtung 15 aus  einem zylindrischen Teil 100 mit     Innengewinde,    das auf  den Bolzen 101 aufgeschraubt ist und mittels einer  hinteren Unterlegscheibe 103 und zweier Abstandschei  ben 104, 105, die alle lose auf dem Bolzen 101 gela  gert sind, mit Abstand von dem inneren Endteil 102 der  Verbindungsstange 94 angeordnet ist. An der Innenfläche  <B>171</B> des Teils 100 ist mittels des Kopfs 170 des Bolzens  101 eine Halteplatte 108 befestigt, deren Durchmesser  grösser ist als das Teil 100. Um das Teil 100 herum, liegt  hinter der Platte 108 eine ringförmige, elastisch verform  bare Rinnenprofildichtung 106, die aus Gummi oder dgl.  hergestellt ist und einen äusseren kreisförmigen Flansch  <B>113,</B> einen inneren kreisförmigen Flansch 114 und einen  Steg 115 zwischen den beiden Flanschen aufweist.

   Um  das Teil 100 herum und zwischen der     Rinnenprofildich-          tung    106 und der hinteren     Unterlegscheibe    103 ist eine  ringförmige, elastisch verformbare Dichtung 107 vorgese  hen. Die Halteplatte 108 hat einen grösseren Durchmes  ser als der innere Flansch 114 der     Rinnenprofildichtung     106, und sie dient ausserdem dazu, die     Rinnenprofildich-          tung    106 in der gewünschten Lage um das Teil 100 zu  halten.  



  Das äussere offene Ende des Zylinders 14 wird von  einem Dichtungsschuh<B>110</B> aus     flexiblem    Gummi oder  Kunststoff verschlossen. Der Dichtungsschuh 110 hat die  Form eines konischen,     rohrförmigen,    nach aussen umge-      bogenden Teils mit einer Innenkante 112, die dichtend  um das innere Endteil 102 der Verbindungsstange 94  anliegt, und einer Aussenkante 111, die um den Zylinder  14 an dessen äusserem offenen Ende 173 anliegt. Der  Dichtungsschuh 110 verhindert, dass Luft von ausserhalb  der Pumpe in den Zylinder 14 eindringt.  



  Wenn die Pumpe in Betrieb gesetzt wird, wird beim  ersten nach aussen gerichteten Hub der Kolbeneinrich  tung 15 (nach rechts in Fig. 4 gesehen) ein Teil der Luft  in dem Zylinder 14 zwischen der Kolbeneinrichtung 15  und dem Dichtungsschuh 110 um den äusseren Flansch  113 der Rinnenprofildichtung 106 in die Antriebsflüssig  keitskammer 17 verdrängt. Wenn sich dann die Kolben  einrichtung 15 zur Vollendung ihres Zyklus nach innen  bewegt (nach links in Fig.4 gesehen), ist der Druck  rechts von der Kolbeneinrichtung 15, zwischen dieser und  dem Dichtungsschuh 110 niedriger als der Druck links  von der Kolbeneinrichtung 15. Dies ist darauf zurückzu  führen, dass während des nach aussen gerichteten Hubs  Luft von rechts der Einrichtung nach links der Einrich  tung gedrückt wird.

   Folglich wird der äussere Flansch  113 der Rinnenprofildichtung 106 durch den höheren  Druck links von dieser nach hinten und radial nach  aussen gegen die Wandung des Zylinders 14 gedrückt.  Auf diese Weise wird eine Abdichtung erzielt, die  verhindert, dass Antriebsflüssigkeit in der Kammer 17  um die Kolbeneinrichtung herum in den Raum zwischen  der Kolbeneinrichtung und dem Dichtungsschuh<B>110</B>  fliesst.  



  Der Dichtungsschuh 110 und die Rinnenprofildich  tung 106 bewirken, dass jegliche Flüssigkeit, die an der  Rinnenprofildichtung 106 vorbei in den Raum hinter der  Kolbeneinrichtung 15 zwischen dieser und dem Dich  tungsschuh 110 gelangt ist, in die Antriebsflüssigkeits  kammer 17 zurückgedrängt wird. Genauer gesagt, wenn  sich die Kolbeneinrichtung 15 wieder nach aussen bewegt  (nach rechts in Fig.4 gesehen) ist die Druckverminde  rung in der Antriebsflüssigkeitskammer 17 geringer als  der Druckanstieg in dem Raum zwischen der Kolbenein  richtung 15 und dem Dichtungsschuh 110, wodurch die  Antriebsflüssigkeit von diesem Raum zurück in die  Antriebsflüssigkeitskammer 17 gedrängt wird. Die Flüs  sigkeit wird um den äusseren Flansch 113 der Rinnen  profildichtung 106 verdrängt.  



  Der Innendurchmesser der ringförmigen, elastisch  verformbaren Dichtung 107 ist grösser als der Aussen  durchmesser des Teils 100. Wenn sich die Kolbeneinrich  tung 15 nach innen bewegt (nach links in Fig. 4 gesehen)  verformt sich die elastisch verformbare Rinnenprofil  dichtung 106 durch den Druckanstieg in der Antriebs  flüssigkeitskammer 17 folgendermassen: der innere Teil  des Stegs 115 und der innere Flansch 114 werden in einen  Ringraum 174 zwischen der elastisch verformbaren Dich  tung 107 und dem Teil<B>100</B> gepresst; der äussere Flansch  113 wird radial nach aussen und nach rechts gedrückt, so  dass er gegen die Wandung des Zylinders 14 anliegt und  eine Abdichtung bildet.  



  Abgesehen von der oben beschriebenen Verformung  wird die elastisch verformbare Dichtung 107 noch zwi  schen dem relativ starren Steg 115 der Rinnenprofildich  tung 106 (die selbst nach hinten gedrückt wird) und der  starren metallischen hinteren Unterlegscheibe 103, die  hinter der elastisch verformbaren Dichtung 107 liegt,  zusammengedrückt. Die hinter der elastisch verformba  ren Dichtung 107 befestigte hintere Unterlegscheibe 103  begrenzt die Rückwärtsbewegung der Dichtung 107.  Wenn der die verformbare Dichtung 107 zusammendrük-    kende Druck ansteigt, wird diese radial nach innen in den  Ringraum 174 und radial nach aussen gegen die Wan  dung des Zylinders 14 gepresst. Dadurch entsteht eine  weitere Abdichtung, die verhindert, dass Antriebsflüssig  keit von der Kammer 17 um die Aussenseite der  Kolbeneinrichtung 15 herum ausfliesst.  



  Die Kolbeneinrichtung 15 ist in Fig. 4 in einer etwas  übertrieben schiefen Lage dargestellt. Die Kolbeneinrich  tung schwankt deshalb hin und her, weil sie fest mit dem  inneren Endteil 102 der Verbindungsstange 94 verbunden  ist; die im vorhergehenden Absatz beschriebene Abdich  tung ist aber auch dann gewährleistet, wenn die Kolben  einrichtung 15 während des nach innen gerichteten Hubs  hin und her schwankt; es ist daher keine besondere  Einrichtung notwendig, um das Schwanken zu verrin-    gern.  Der Dichtungsschuh<B>110</B> ist für die Erzielung der  oben beschriebenen Abdichtung unerlässlich. Ohne die  durch den Dichtungsschuh<B>110</B> erzielte Abdichtung,  könnte Luft von ausserhalb der Pumpe hinter der  Kolbeneinrichtung 15 (von rechts) in den Zylinder 14  eindringen und so die Bildung von Unterdruck in dem  Zylinder 14 hinter der Kolbeneinrichtung verhindern.

    Ohne diesen Unterdruck würden die Flansche der Rin  nenprofildichtung und die elastisch verformbare Dich  tung 107 nicht auf die beschriebenen Weisen verformt  werden. Durch den Dichtungsschuh<B>110</B> wird erreicht,  dass der Druck hinter der Kolbeneinrichtung immer  niedriger ist als der Atmosphärendruck.  



  Es ist wichtig, dass die Kolbeneinrichtung einen  Ringraum 174 aufweist, in den sich der innere Flansch  114 der Rinnenprofildichtung und die verformbare Dich  tung<B>107</B> ausdehnen können. Ohne diesen für die Aus  dehnung erforderlichen Ringraum würde der äussere  Flansch 113 der Rinnenprofildichtung zwischen die Wän  de des Zylinders 14 und die hintere Unterlegscheibe 103  gepresst werden, wo er abgenutzt und beschädigt werden  würde.  



  Die Pumpe weist ausserdem eine Einrichtung auf,  durch die Antriebsflüssigkeit in die Antriebsflüssigkeits  kammer 17 eingeführt wird. Ausserdem ist eine Einrich  tung vorgesehen, durch die Antriebsflüssigkeit aus der  Antriebsflüssigkeitskammer entfernt wird.  



  Die Fig. 1 zeigt einen Behälter 120 für Antriebsflüs  sigkeit. Zu dem Behälter 120 führt eine Leitung 121 mit  einem Ende 175 (Fig. 3), das mit einem Hohlraum 176  eines mit Aussengewinde versehenen Einlassventils ver  bunden ist. Das Einlassventil ist mit seinem Gehäuse 122  mit dem     Pumpengehäuseteil    11 verschraubt. Wenn die       Antriebsflüssigkeitszufuhr    unterbrochen werden soll,  kann der Hohlraum 176 mittels einer Kugel 123 ver  schlossen werden, wobei sich die Kugel an der in     Fig.    3  dargestellten Stelle befindet.

   Beim Ansaughub     (bei    der  Bewegung nach rechts, in     Fig.    1 gesehen) der Kolbenein  richtung 15, wird die Kugel 123, in     Fig.    3 gesehen, nach  links aus ihrer Schliessstellung gedrückt, wodurch der  Hohlraum 176 des Ventils geöffnet wird und     Flüssigkeit     aus der Leitung 121 einströmen kann. Die Antriebsflüs  sigkeit gelangt durch eine sich durch das     Pumpengehäu-          seteil    11 und den Zylinder 14 erstreckende und mit dem  Einlassventil verbundene     öffnung    124     (Fig.    1) von dem  Hohlraum 176 des Ventils in die Kammer 17.  



  Der Durchmesser der Kugel 123 ist etwas geringer als  der des Hohlraums 176, so dass, wenn die Kugel ihre  Schliessstellung verlässt, zwischen der Kugel 123 und der  Wandung des Hohlraums 176 ein geringes Spiel bleibt.  Da dieses Spiel relativ gering ist, kann beim Ansaughub      der Kolbeneinrichtung 15, verglichen mit der bei der  nach rechts gerichteten Bewegung der Kolbeneinrichtung  verdrängten Menge, nur eine relativ geringe Menge an  Antriebsflüssigkeit zugeführt werden. Der Unterschied  zwischen der verdrängten Menge und der Menge der  durch das Einlassventil zugeführten Antriebsflüssigkeit  wird durch die Bewegung der Membran 19 ausgeglichen.  Je kleiner die durch das Einlassventil einströmende  Flüssigkeitsmenge ist, desto grösser ist die Bewegung der  Membran 19.

   Je grösser die Bewegung der Membran 19  ist, desto mehr Förderflüssigkeit wird in die     Förderflüs-          sigkeitskammer    18 gezogen. Je mehr Förderflüssigkeit  pro Hub der Kolbeneinrichtung 15 in die Kammer 18  gezogen wird, desto leistungsfähiger ist die Pumpe.  



  In Fällen, in denen eine Bewegung oder eine weitere  Bewegung der beweglichen Teile des Trennstücks 16 vor  Beendigung des nach innen gerichteten Hubs der Kolben  einrichtung 15 nicht möglich ist, wird Antriebsflüssigkeit  aus der Kammer 17 durch die nachfolgend beschriebene  Einrichtung abgelassen.  



  Wie die Fig. 1 und 3 zeigen, wird Antriebsflüssigkeit  durch einen Durchgang 130 in dem Pumpengehäuseteil  11 aus der Antriebsflüssigkeitskammer 17 abgelassen.  Der Durchgang 130 ist mit dem hohlen     Innenraum    eines  Bolzens 131 verbunden, mit dessen Hilfe ein Ventil 132  an dem Pumpengehäuseteil 11 befestigt ist. Das Ventil  <B>132</B> hat ein Gehäuse 129, das auf dem Abstandhalter 133  aufsitzt, welcher wiederum auf dem Pumpengehäuseteil  11 aufliegt. Um eine übliche Abdichtung zu erzielen, ist  zwischen dem Pumpengehäuseteil 11 und dem Abstand  halter 133 eine Dichtung 134, zwischen dem Ventilgehäu  se 129 und dem Abstandhalter<B>133</B> eine Dichtung 135  und zwischen dem Ventilgehäuse<B>129</B> und dem Kopf 154  des Bolzens<B>131</B> eine Dichtung 136 vorgesehen.  



  Wie Fig. 3 zeigt, hat der hohle Bolzen 131 einen sich  radial erstreckenden Durchgang 137, der mit einem mit  Aussengewinde versehenen rohrförmigen Ventilsitz 138  verbunden ist, welcher in das     Ventilgehäuse    129 einge  schraubt ist. Der Ventilsitz 138 wird normalerweise von  einer Kugel 139 verschlossen, von einer     rohrförmigen     Halterung 140 umgeben und von einem Ende einer  Haltestange 141 festgehalten. Die Haltestange 141 er  streckt sich in Längsrichtung durch einen hohlen Innen  raum 145 des Ventilgehäuses 129 und durch ein mit  Aussengewinde versehenes hohles Teil 142, das in das  Gehäuse 129 eingeschraubt ist. Die Stange 141 drückt  mittels einer Feder 143 so gegen die Kugel 139, dass diese  den Ventilsitz 138 verschliesst.  



  Wenn der Druck der aus der Antriebsflüssigkeitskam  mer 17 verdrängten Flüssigkeit den Druck der Feder 143  gegen die Kugel 139 übersteigt, werden die Kugel und die  Stange 141 gegen den Druck der Feder 143 nach aussen  gedrückt. Dadurch entsteht eine Öffnung für den Durch  fluss der Antriebsflüssigkeit, die nun nach oben durch  den hohlen Bolzen 131, den Durchgang 137 in dem  Bolzen 131 und den rohrförmigen     Ventilsitz    138 in den  hohlen Innenraum 145 des Gehäuses 129 gelangen kann.  Mit dem hohlen Innenraum 145 steht eine Öffnung 146 in  Verbindung, die wiederum mit einem mit Aussengewinde  versehenen Formstück 147 verbunden ist. Das Formstück  147 ist in die Öffnung 146 eingeschraubt und mit einem  Ende 178 einer Leitung 148 verbunden, deren anderes  Ende 179 (Fig. 1) mit dem Behälter 120 in Verbindung  steht.  



  Der von der Feder 143 auf die Kugel 139 ausgeübte  Druck kann durch Losschrauben einer mit     Innengewinde     versehenen Kappe 150 reguliert werden. Die Kappe 150    ist auf das äussere Ende 180 des Hohlteils 142 aufge  schraubt. Durch Drehen des Hohlteils 142 kann der  Druck auf die Feder 143, je nach der Richtung in der das  Hohlteil 142 gedreht wird, erhöht oder verringert wer  den.  



  Um eine übliche Abdichtung zu erzielen, ist zwischen  der Stange 141 und dem Hohlteil 142 eine Dichtung<B>151</B>  und zwischen der Kappe<B>150</B> und dem Hohlteil 142 eine  Dichtung<B>152</B> vorgesehen.  



  Es ist ausserdem eine Einrichtung vorgesehen, durch  die eventuell in der Antriebsflüssigkeitskammer 17 ent  haltene Luft abgeblasen werden kann, z.B. dann, wenn  die Pumpe ganz neu ist oder wenn sie kurz vorher  repariert worden ist.  



  Wie Fig.3 zeigt, weist der hohle Bolzen 131 eine  zweite Öffnung 160 auf, die mit dem hohlen Innenraum  eines mit Aussengewinde versehenen Formstücks<B>161</B> in  Verbindung steht. Das Formstück 161 ist in das Gehäuse  129 eingeschraubt und weist einen Ventilsitz 162 auf, der  von einer Kugel 163 verschlossen ist. Die Kugel 163 wird  von einem Ende eines Bolzens 164 festgehalten, dessen  anderes Ende     einen        Flachrundkopf    165 trägt. Das Form  stück 161 weist ausserdem einen Durchgang 166 auf, der  mit einer durchsichtigen Leitung 167 verbunden ist.  



  Durch genügendes Herausdrehen des Flachrundkop  fes 165 wird die Kugel 163 bei einer nach innen  gerichteten Bewegung der Kolbeneinrichtung 15 aus  ihrem Sitz entfernt, während sie bei einer nach aussen  gerichteten Bewegung der Kolbeneinrichtung 15 in diesen  zurückkehrt. Dadurch wird erreicht, dass Flüssigkeit  durch das Formstück 161 in die Leitung 167 strömen  kann.  



  Durch Beobachtung der durchsichtigen Leitung 167  kann festgestellt werden, ob sich in der Antriebsflüssig  keitskammer 17 noch Luft befindet. Solange die durch  die durchsichtige Leitung<B>167</B> ausströmende Flüssigkeit  Luftblasen enthält, befindet sich Luft in der     Kammer    17.  Wenn in der durch die durchsichtige Leitung 17     fliessen-          den    Flüssigkeit keine Luftblasen mehr erkennbar sind,  befindet sich in der Kammer 17 auch keine Luft mehr;  durch Festdrehen des Flachrundkopfes 165 wird die  Kugel 163 in     Schliessstellung    auf dem Ventilsitz 162  gehalten; und die Pumpe kann wie zuvor beschrieben auf  die normale Weise betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpe, gekennzeichnet durch ein erstes Gehäuseteil (11), welches eine Antriebsflüssigkeitskammer (17) be grenzt; ein zweites Gehäuseteil (12), welches eine Förder- flüssigkeitskammer (18) begrenzt; einen Antriebszylinder (14), der mit der Antriebsflüssigkeitskammer (17) in Verbindung steht; eine Kolbeneinrichtung (15), die in dem Antriebszylinder (14) hin- und herbewegbar ist; und ein Trennstück (16), durch welches die genannten Kam mern (17, 18) getrennt werden;
    wobei das Trennstück eine flexible, aus einem kalt extrudierfähigen Material bestehende flüssigkeitsdichte Membran (19) aufweist, deren Umfangsrandflächen die Kammern (17, 18) gegen einander abdichten, und ein Hauptteil (70) enthält, dessen eine Fläche (66) der Antriebsflüssigkeitskammer (17) und dessen andere gegenüberliegende Fläche (67) der Förderflüssigkeitskammer (18) zugekehrt ist; das Hauptteil (70) einen äusseren Umfangsteil (82) aufweist;
    die flexible Membran (19) zwischen dem Hauptteil (70) und der Förderflüssigkeitskammer (18) liegt; und die flexible Membran einen äusseren Umfangsteil (182) auf- weist, welcher zwischen dem zweiten Gehäuseteil (12) und dem äusseren Umfangsteil (82) des Hauptteils (70) eingeklemmt ist; das Hauptteil (70) mindestens einen sich von der ersten Fläche (66) zu der zweiten Fläche (67) erstreckenden Flüssigkeitsdurchgang (71) aufweist; der Flüssigkeitsdurchgang (71) eine Verbindung mit der Antriebsflüssigkeitskammer (17) herstellt; die flexible Membran (19) und die zweite Fläche (67) des Hauptteils (70) einen Raum (68, 69) begrenzen, der mit dem Flüssigkeitsdurchgang (71) in dem Hauptteil (70) in Verbindung steht;
    und dass die erste Fläche (66) des Hauptteils (70) einen etwas grösseren Aufschlagbereich für den Druck der Antriebsflüssigkeit bildet als die zweite Fläche (67) des Hauptteils (70). UNTERANSPRÜCHE 1. Pumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel (73, 76, 66) zum Begrenzen der Bewegung der flexiblen Membran (19) in einer der genannten Richtungen ausserhalb einer Stellung, in der sich die Membran (19) in einer planen Lage befindet. 2.
    Pumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine starre, harte Unterlegscheibe (78), die an die eine Fläche der flexiblen Membran (19) angrenzt; eine weiche Unterlegscheibe (79), die sich zwischen der harten Unterlegscheibe (78) und der Membran (19) befindet; und Mittel (81, 74, 73), welche die harte Unterlegscheibe (78), die weiche Unterlegscheibe (79) und die Membran (19) koaxial zusammenhalten, wobei der biegsame Teil der Membran (19) die harte Unterlegscheibe (78) über lappt und die harte Unterlegscheibe (78) die weiche Unterlegscheibe (79) überlappt. 3.
    Pumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die weiche Unterlegscheibe (79) verhindert, dass die harte Unterlegscheibe (78) mit der Membran (19) in Berührung kommt, gleich in welcher Lage der Biegebewegung sich die Membran (19) befindet. 4. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an der ersten Fläche (66) des Haupt teils (70) eine Scheibe (76) befindet, und dass Mittel (74, 73, 77) vorgesehen sind, die die Membran (19) so mit der Scheibe (76) verbinden, dass sich diese mit der Membran (19) zwischen einer ersten Stellung, in der die Scheibe den Flüssigkeitsdurchgang (71) in dem Hauptteil (70) ver schliesst, und einer zweiten Stellung, in der sie den Flüssigkeitsdurchgang (71) offenlässt, bewegt, wobei die Fläche der Scheibe (76)
    wesentlich grösser ist als die innere Querschnittsfläche des Antriebszylinders (14)
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