CH500387A - Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen - Google Patents
Verriegelungseinrichtung für GelenkanordnungenInfo
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Description
Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen mit zwei unter praktisch statischer Belastung stehenden, sich in einem Drehpunkt kreuzenden Gestängeteilen, die gegen Verschwenken unter dem Einfluss der genannten Belastung zu sichern sind, wie sie in bekannter Weise an zusammenklappbaren Wäschetrocknern, Campingmöbeln, Gestellen und dergleichen häufig verwendet werden. Bei den bekanntesten Verriegelungseinrichtungen wird meist am einen der gelenkig verbundenen Teile eine Lasche angelötet oder angeschweisst, während das andere Gelenkteil eine Gegenlasche aufweist, die das am erstgenannten Gelenkteil schwenkbar verbundene Verriegelungsglied aufzunehmen bestimmt ist. Das Anlöten oder Anschweissen solcher Laschen, sowie das Anbringen des Verriegelungsgliedes bei Geräten, die als Massenartikel herzustellen sind, erhöht die Herstellkosten oft wesentlich, so dass nach Lösungen Ausschau gehalten wird, die den Arbeits- und Materialaufwand zu reduzieren gestatten. Eine solche Lösungsmöglichkeit bietet die vorliegende Erfindung. Die erfindungsgemässe Verriegelungseinrichtung ist gekennzeichnet durch ein einstückiges Verriegelungsglied, dessen einer Endabschnitt eine gegenüber einem gemeinsamen Verbindungsabschnitt abgewinkelte, zur Aufnahme in einer Durchgangsöffnung am einen der genannten Gestängeteile geeignete Verankerungspartie aufweist, an deren Aussenende ein Arretierabschnitt anschliesst, während am anderen Endabschnitt eine gegenüber dem gemeinsamen Verbindungsabschnitt ebenfalls abgewinkelte Hakenpartie vorgesehen ist, deren freier Endabschnitt zum Eingreifen in einer Durchgangs öffnung am andern der beiden Gestängeteile bestimmt ist. Das Verriegelungsglied besteht vorzugsweise aus einem in einer oder mehreren Ebenen gebogenen runden Metallstab. In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Verriegelungsglied so gestaltet, dass die Veranke rungspartie praktisch senkrecht zum Verbindungsab schnitt verläuft und so am Verbindungsabschnitt ange formt ist, dass die Verlängerung der Längsachse des letzteren in der Aufrissprojektion die Verankerungspartie innerhalb ihrer Endabschnitte schneidet. In letzterem Falle ist es zweckmässig, die Hakenpartie derart am Verbindungsabschnitt anzuformen, dass die Verlängerung der Längsachse des letztern in der Aufrissprojektion die Hakenpartie innerhalb ihres Endabschnittes schneidet. Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Verriegelungseinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt. Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Verriegelungseinrichtung, für z.B. einen Haushaltwäschetrockner, wo zwei Rohr- oder Stabteile um einen Drehpunkt gegenseitig verschwenkbar sind, und Fig. 2 zeigt die Einrichtung nach Fig. 1, insbesondere das Verriegelungsglied in einem Aufrissschnitt. Mit 1 und 2 sind in Fig. 1 zwei Rohrteile bezeichnet, die durch einen Bolzen 3 miteinander verbunden und um diesen (in gewissen Grenzen) verschwenkbar sind. Bei dieser, bei Haushaltwäschetrocknern häufig anzutreffenden Gelenkverbindung, stehen die oberhalb des durch den Bolzen 3 gebildeten Drehpunktes liegenden Rohrabschnitte unter der Vorspannung der Wäscheleinen und, sofern Wäsche aufgehängt ist, auch unter der vom Wäschegewicht herrührenden Zugspannung, die in Richtung der Pfeile A, A wirkt und die Rohrteile 1, 2 gegeneinander zu bewegen trachtet. Diesen unter Betriebsbedingungen auftretenden Kräften wirkt ein Verriegelungsglied 4 entgegen, welches mit einem Endabschnitt 5 und mit einer Hakenpartie 6 mit den Rohrteilen 1 und 2 im Eingriff steht. Fig. 2 zeigt die Anordnung nach Fig. 1 in einem Aufrissschnitt, wobei die Rohrteile 1 und 2 in der Eingriffsebene des Verriegelungsgliedes 4 geschnitten sind. Bei der in Fig. 2 gezeigten Einbauart fällt die Achse des Verbindungsabschnittes 7 mit der Verbindungsgera den zwischen den Rohrzentren in den Ebenen der Bohrungen la und 2a zusammen. Dadurch kann das auf den Verbindungsabschnitt einwirkende Biegemoment re duziert werden, gegenüber einer (nicht gezeigten) Kon struktion, bei der im Hinblick auf nicht besonders hohe Kräfte A, A die Längsachse des Verbindungsabschnittes mit der Projektion der sich im Kreuzungspunkt der Rohrteile berührenden Wandzonen ungefähr parallel läuft oder auch zusammen fällt. Der Endabschnitt 5 ist so am Verbindungsabschnitt 7 angeformt, dass die Verankerungspartie 8 mit angemessen langen seitlichen Auslaufpartien und einem möglichst grossen Schwenkbereich um das Rohrteil 1 in der Durchgangsbohrung la angeordnet werden kann. Das Verriegelungsglied 4 ist durch ein zurückgebogenes Aussenende 9 am Rohrteil 1 gesichert. Um die Montage des Verriegelungsgliedes 4 am Rohrteil 1 zu erleichtern, wird dieses vorzugsweise als Drahtbiegeartikel vorfabrizierte Teil derart vorbereitet, dass das Aussenende 9 etwa in der in Fig. 2 strichliert gezeigten Weise angebogen ist. Der Winkel sc wird dabei so gross gewählt, dass die Abschnitte 8 und 9 noch in die Bohrung la eingeführt werden können. Mittels eines geeigneten Werkzeuges wird das Aussenende 9 nach dem Einsetzen der Verankerungspartie 8 im Rohrteil 1 zeichnungsgemäss zurückgebogen, wodurch das Verriegelungsglied 4 unverlierbar mit dem Rohrteil 1 verbunden ist. Im Rohrteil 2 ist ebenfalls eine Durchgangsbohrung 2a angebracht, in die ein Endabschnitt 10 an der Hakenpartie 6 zum Eingriff bringbar ist. Der Endabschnitt 10 ist so mit dem Verbindungsabschnitt 7 verbunden, dass er das Rohrteil 2 mit einem überstehenden Ende zu durchqueren vermag. In der Fig. 2 ist ein Bogenstück 11 vorgesehen, das die früher beschriebene Lage des Verbindungsabschnittes 7 bezüglich der Rohrteile 1 und 2 erlaubt. Das Verriegelungsglied kann natürlich auch so gestaltet sein, dass die Öffnungen der Verankerungspartie 8 und der Hakenpartie 6 auf einander entgegengesetzte Seiten gerichtet sind. Ebenso brauchen die Endpartie 5, die Hakenpartie 6 und der Verbindungsabschnitt 7 nicht in der Ebene zu liegen. Der Verbindungsabschnitt kann anstatt gerade, in irgend einer geeigneten Weise gekrümmt sein, beispielsweise zum Bewirken einer begrenzten elastischen Bewegung unter dem Einfluss der Kräfte A, A, und er kann so angeordnet sein, dass seine Horizontalprojektion nur mit der Horizontalprojektion eines der beiden Rohrteile zusammenfällt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen mit zwei unter praktisch statischer Belastung (A, A) stehenden, sich in einem Drehpunkt kreuzenden Gestängeteilen (1, 2), die gegen Verschwenken unter dem Einfluss der genannten Belastung zu sichern sind, gekennzeichnet durch ein einstückiges Verriegelungsglied (4), dessen einer Endabschnitt (5) eine gegenüber einem gemeinsamen Verbindungsabschnitt (7) abgewinkelte, zur Aufnahme in einer Durchgangsöffnung (la) am einen (1) der genannten Gestängeteile geeignete Verankerungspartie (8) aufweist, an deren Aussenende ein Arretierabschnitt (9) anschliesst, während am anderen Endabschnitt eine gegenüber dem gemeinsamen Verbindungsabschnitt (7) ebenfalls abgewinkelte Hakenpartie (6) vorgesehen ist, deren freier Endabschnitt (10) zum Eingreifen in einer Durchgangsöffnung (2a) am andern der beiden Gestängeteile bestimmt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsglied (4) aus einem in einer oder mehreren Ebenene gebogenen runden Metallstab geformt ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungspartie (8) praktisch senkrecht zum Verbindungsabschnitt (7) verläuft.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungspartie (8) so am Verbindungsabschnitt (7) angeformt ist, dass die Verlängerung der Längsachse des letztern in der Aufrissprojektion die Verankerungspartie (8) innerhalb ihrer Endabschnitte schneidet.4. Einrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenpartie (6) derart am Verbindungsabschnitt angeformt ist, dass die Verlängerung der Längsachse des letztem in der Aufrissprojektion die Hakenpartie innerhalb ihres Endabschnittes (10) schneidet.5. Einrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (7) gekrümmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1847668A CH500387A (de) | 1968-12-10 | 1968-12-10 | Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1847668A CH500387A (de) | 1968-12-10 | 1968-12-10 | Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen |
Publications (1)
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| CH500387A true CH500387A (de) | 1970-12-15 |
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Family Applications (1)
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| CH1847668A CH500387A (de) | 1968-12-10 | 1968-12-10 | Verriegelungseinrichtung für Gelenkanordnungen |
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| CH (1) | CH500387A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20160106206A1 (en) * | 2014-10-15 | 2016-04-21 | Judith A. Williams | Pillow rack |
-
1968
- 1968-12-10 CH CH1847668A patent/CH500387A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20160106206A1 (en) * | 2014-10-15 | 2016-04-21 | Judith A. Williams | Pillow rack |
| US10362867B2 (en) * | 2014-10-15 | 2019-07-30 | Judith A. Williams | Pillow rack |
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