CH500701A - Einrichtung zum Ausgeben eines eine fortlaufende Schleife bildenden Handtuches - Google Patents

Einrichtung zum Ausgeben eines eine fortlaufende Schleife bildenden Handtuches

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CH500701A
CH500701A CH1659169A CH1659169A CH500701A CH 500701 A CH500701 A CH 500701A CH 1659169 A CH1659169 A CH 1659169A CH 1659169 A CH1659169 A CH 1659169A CH 500701 A CH500701 A CH 500701A
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CH
Switzerland
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towel
roller
take
loop
roll
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Application number
CH1659169A
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English (en)
Inventor
L Steiner Robert
B Bahnsen Erwin
Original Assignee
Steiner Co Lausanne Sa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24Towel dispensers; Toilet paper dispensers
    • A47K10/28Towel dispensers; Toilet paper dispensers dispensing a clean part and taking-up a soiled part, e.g. using rolls; with dispensers for soap or other detergents; with disinfecting or heating devices

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  • Public Health (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Ausgeben eines eine fortlaufende Schleife bildenden Handtuches
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausgeben eines eine fortlaufende Schleife bildenden Handtuches, mit einem eine Vorratsrolle sowie eine Messrolle enthaltenden Gehäuse, in welchem Gehäuse die genannten Rollen von einer einer Abwickelrolle zugeordneten Antriebsrolle angetrieben sind, und die Aufwickelrolle jeweils die Länge des gebrauchten Handtuches aufnimmt, wobei die Einrichtung derart ausgeführt ist, dass das Handtuch aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann und sein sauberer Teil sich unterhalb des Gehäuses in der Schleife befindet.



   Die bisher bekannten derartigen Einrichtungen enthalten eine Vorratsrolle eines Handtuchbandes, das eine Länge bis zu 45 m aufweisen kann. Die Handtuchrolle ist in einem Behälter drehbar gelagert, so dass von der Rolle ein sauberes Stück Handtuch abgezogen werden kann. Bei diesen Einrichtungen ist der saubere Teil des Handtuches im allgemeinen am vorderen Teil des Behälters herausgeführt und bildet eine Schleife unterhalb des Behälters, deren vorderer Teil zum Gebrauch zur Verfügung steht, während der rückwärtige Teil der Schleife durch eine geeignete Öffnung am Boden des Behälters in diesen zurückgeführt wird. Eine solche Einrichtung ist z. B. in der amerikanischen Patentschrift Nr. 2 899 251 (R.G.Birr) beschrieben.

  Bei dieser älteren Einrichtung ist das saubere Handtuch über eine im Behälter angeordnete Messrolle hinweggeführt, läuft dann über eine Klemmrolle und von dieser aus zur Vorderseite des Behälters, aus dem das Handtuch in Form einer Schleife heraushängt. Bei den meisten älteren Einrichtungen der beschriebenen Art wird der saubere Teil des Handtuches durch Erfassen des vorderen Teiles der Schleife von einem Benutzer aus dem Behälter nach unten herausgezogen. Hierbei wird von einer Mechanik im Behälter ein gleich langes Stück des benutzten Handtuches, das den rückwärtigen Teil der Schleife bildet, aufgewickelt. Auf diese Weise soll die aus dem Behälter heraushängende Handtuchschleife stets die gleiche Länge aufweisen, welches Ergebnis jedoch   nicht    immer erzielt wird, wie nachstehend noch ausgeführt wird.



   Bei diesen älteren Handtuchausgebern, z. B. nach der amerikanischen Patentschrift Nr. 2899251, bleibt nach dem Herausziehen und nach der Benutzung eines Handtuchteiles dieser benutzte Teil als vorderer Teil der Schleife am Behälter zurück und bildet denjenigen Teil der Schleife, der von einem nachfolgenden Benutzer zum Herausziehen eines weiteren Handtuchstückes erfasst wird, während die von vorhergehenden Benutzern benutzten Handtuchteile den übrigen Teil der herabhängenden Schleife bilden. Von der herabhängenden Handtuchschleife befindet sich daher der grösste Teil in einem unsanitären und unsauberen Zustand.



   Diese herabhängenden Handtuchschleifen bieten wegen des unsauberen Zustandes einen wenig erfreulichen Anblick und werden von einigen Gesundheitsbehörden beanstandet, da hierbei die Gefahr besteht, dass nachfolgende Benutzer den bereits benutzten Teil des Handtuches erfassen und nochmals benutzen. Da bei diesen älteren Einrichtungen der gesamte vordere Teil der herabhängenden Handtuchschleife für einen Benutzer leicht erreichbar ist, so kann dieser Teil zum Abziehen eines sauberen Handtuchstückes erfasst werden, und in einigen Fällen besteht die Gefahr, dass Benutzer der Einfachheit und Bequemlichkeit halber ihre Hände und das Gesicht an dem bereits benutzten Handtuchteil abtrocknen, und zwar nicht nur am vorderen Teil der Schleife sondern auch an dem bereits benutzten und unsauberen rückwärtigen Teil der Handtuchschleife.



   Um diese und andere Mängel von Handtuchausgebern mit herabhängender Handtuchschleife z. B. nach der bereits genannten amerikanischen Patentschrift Nr.   2899 251    zu vermeiden, wurde eine andere Art solcher Handtuchausgeber entwickelt, wie z. B. in der amerikanischen Patentschrift Nr. 3 323 484 (Bahnsen) beschrieben, bei denen der benutzte Teil der Handtuchschleife aus der Benutzungslage selbsttätig zurückgezogen wird, nachdem ein Benutzer seine Hände oder sein Gesicht abgetrocknet hat, wodurch der unerfreuliche Anblick eines benutzten unsauberen Handtuches und die Gefahr vermieden wird, dass der benutzte Teil  nochmals benutzt wird.

  Bei diesen Handtuchausgebern wird die benutzte Handtuchschleife aus der Gebrauchslage und ein Teil dieser Schleife selbsttätig in das Gehäuse des Handtuchausgebers zurückgezogen, während der übrige Teil der benutzten Handtuchschleife nach oben gegen den Boden des Gehäuses zu einer Stelle zurückgezogen wird, an der dieser Teil des Handtuches zum Herausziehen eines neuen sauberen Handtuchstüces nicht ohne weiteres erfassbar ist.



   Die Anordnung ist so getroffen, dass der Benutzer zum Herausziehen eines neuen sauberen Handtuchstückes nur einen sauberen Handtuchteil erfassen kann, wobei zugleich ein Stück des bereits benutzten Handtuches aus dem Gehäuse herausgezogen wird, so dass die herabhängende Handtuchschleife am vorderen Teil aus einem unbenutzten Handtuchstück besteht, während mindestens ein Stück des rückwärtigen Teiles der Handtuchschleife aus einem bereits benutzten Handtuchteil besteht, der jedoch den oberen Teil der Schleife bildet und mit geringer Wahrscheinlichkeit von einem Benutzer erfasst wird.



   Bei beiden, oben beschriebenen Arten von Handtuchausgebern z. B. nach den bereits genannten amerikanischen Patentschriften Nrn. 2 899 251 und 3 323 484 sowie bei allen anderen, uns bekannten derartigen Einrichtungen bleibt jedoch die Aufgabe ungelöst, mit absoluter Zuverlässigkeit eine Handtuchschleife mit konstanter Länge zu schaffen, die zum Abtrocknen der Hände oder des   Gesicnts    eines Benutzers gebraucht werden kann.

  Trotz sorgfältigster Konstruktion und anderer von der Herstellern solcher Handtuchausgeber getroffenen Vorsichtsmassnahmen wird von den Benutzern oftmals festgestellt, dass die zum Gebrauch zur Verfügung gestellten Längen der Handtuchschleifen im Verlauf der Gebrauchszeit allmählich länger oder kürzer werden, und zwar trotz des Umstandes, dass die Länge des aufgewickelten benutzten Handtuchabschnittes genau gleich der Länge des ausgegebenen reinen Handtuchabschnittes sein sollte.

  Dasselbe gilt für diejenigen Handtuchausgeber, bei denen die Handtuchschleife zurückgezogen wird, die aus einem Abschnitt des aus dem Gehäuse herausgezogenen benutzten Handtuches und aus demjenigen Teil des Handtuches besteht, der zuvor aus dem Gehäuse heraushing, sowie aus einem Abschnitt des reinen Handtuches, der aus dem Gehäuse herausgezogen wird, welche Handtuchschleife gleichfalls nach wiederholtem Gebrauch der Einrichtung allmählich länger oder kürzer wird.



   Es wurde versucht, bei beiden bekannten Arten von Handtuchausgebern gleich lange Handtuchschleifen mit Hilfe von Messrollen zu erzeugen, über die der saubere Handtuch abschnitt hinweggeführt wird, wobei ferner zum Aufwickeln des benutzten Handtuches Aufwickelrollen vorgesehen sind, die von den Messrollen mit derselben Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.



  Normalerweise werden Mittel vorgesehen, die einen Schlupf zwischen dem Handtuch und der Oberfläche der Messrolle gering halten sowie zwischen dem Handtuch und der Aufwickelrolle, wodurch erreicht werden soll, dass die Länge des aufgewickelten Handtuchabschnittes bei jedem Gebrauch genau gleich der Länge des herausgezogenen reinen Handtuchabschnittes ist, so dass eine Handtuchschleife mit gleichbleibender Länge gebildet, welches erwünschte Ergebnis jedoch nicht immer erreicht wird, da dies von zahlreichen Faktoren verhindert wird. Beispielsweise wirken gewisse Gewebearten mit den Mess- und Aufwickelwalzen unterschiedlich zusammen, wobei Handtücher aus bestimmten Geweben leichter schlüpfen als andere Gewebe.

  Für den Zustand der Oberfläche der Handtücher ist es wesentlich, ob diese gebügelt oder nicht gebügelt werden, wie alt das Handtuch ist, oder ob das Handtuch so aufgewickelt wird, dass die Noppenseite innen oder aussen gelegen ist. Ein Schlupf des Handtuches in bezug auf die Walzen ist oftmals auch eine Folge von Veränderungen der Querstruktur des Handtuches aufgrund der Anwesenheit von Flickstellen und Webkanten und dergleichen. Wird das Material nass oder feucht, so ver ändert sich auch oftmals die Länge des Handtuches.



  Wird das Handtuch beispielsweise beim Bügeln gestreckt, so suchen die Fasern sich zu entspannen und werden kürzer, wenn sie im Gebrauch des Handtuches nass oder feucht werden, so dass die Handtuchschleife kürzer wird.



   Die Erfindung sieht eine Einrichtung der bereits genannten Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Aufwickelrolle derart ausgeführt ist, dass sie eine grössere Länge des benutzten Handtuches aufnehmen kann, als die Länge ist, die durch die Messrolle ausgegeben wird, und dass eine Steuermechanik vorgesehen ist, die auf die Länge des sich in der Schleife befindlichen Handtuches anspricht und die Aufnahme des gebrauchten Handtuches durch die genannte Aufwickelrolle unterbricht, falls die Handtuchschleife eine vorbestimmte Länge erreicht.



   Nachstehend werden einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung beschrieben. In den beiliegenden Zeichnungen ist die
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Einrichtung zum Ausgeben eines bandförmigen Handtuches bei geöffnetem Deckel, so dass ein Teil der Inneneinrichtung zu sehen ist,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der Einrichtung in gebrauchsfähigem Zustand mit einer mit unterbrochenen Linien dargestellten Handtuchschleife,
Fig. 3 ein vergrössert gezeichneter senkrechter Schnitt durch die einen Schlupf des sauberen Handtuches auf der Messrolle verhindernde Vorrichtung,
Fig. 4 eine vergrössert gezeichnete Vorderansicht der Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 bei abgenommenem Deckel und ohne Vorratsrolle für das saubere Handtuch,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Ausgabemechanik bei herausgeschwenktem Deckel der Einrichtung,
Fig.

   6 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 6-6 in der Fig. 5, wobei der   tÇbersichtlichkeit    wegen gewisse Teile weggelassen oder weggeschnitten wurden, wobei die Bauteile in den Stellungen gezeigt werden, die sie nach der Benutzung und nach dem   Zurückziehen    der Handtuchschleife einnehmen,
Fig. 7 ein Ausschnitt aus einer Schnittzeichnung nach der Linie 7-7 in der Fig. 5, wobei in erster Linie die Zeitstopvorrichtung als Seitenansicht gezeigt werden soll,
Fig. 8 eine Schnittzeichnung nach der Linie 8-8 in der Fig. 7, die einen Teil der im Handtuchausgeber verwendeten   Zeitstopvorrichtung    zeigt,
Fig. 9 eine Schnittzeichnung der Zeitstopfvorrichtung nach der Linie 9-9 in der Fig. 7,
Fig. 10 ein senkrechter Schnitt durch den Handtuchausgeber nach der Fig. 

   6 bei geöffnetem Deckel, wobei die das Handtuch zurückziehenden Glieder und Rollen die höchste Stellung einnehmen, wenn der Aus geber mit einem neuen Handtuch beschickt wird,  
Fig. 11 ein senkrechter Schnitt durch die Einrichtung, wobei die Stellung der Hauptbauteile im Normalzustand vor dem Einleiten einer Handtuchausgabe gezeigt wird,
Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Darstellung der Bauteile im Inneren des Gehäuses in der Stellung, die sie einnehmen, wenn ein Benutzer der Einrichtung die volle Handtuchschleife zum Gebrauch aus dem Gehäuse herausgezogen hat, und bevor die Zeitgebungsvorrichtung die Rückkehr der inneren Bauteile in die in der Fig. 11 dargestellte Normalstellung zugelassen hat,
Fig. 13 eine der Fig. 12 ähnliche Darstellung, die die Bauteile bei der Rückkehr in die in der Fig.

   11 dargestellten Ruhestellungen nach dem Ablauf der Zeit   gebungsvorrichtung    zeigt, während welcher Bewegung die Handtuchschleife zurückgezogen wird,
Fig. 14 eine vergrössert gezeichnete Darstellung der Bauteile im oberen Teil der Fig. 12, die die Beziehung der Bauteile zueinander während des Herausziehens der Handtuchschleife zur Gebrauchs stelle zeigt, wobei die   Aufwickelrollen    für das Handtuch bei dem Herausziehen des benutzten Handtuch abschnittes aus dem Gehäuse angehoben werden, jedoch vor einer Betätigung der Rollen der Steuervorrichtung zum Unterbrechen und Anhalten des Aufwickelns des benutzten Handtuchabschnittes,
Fig. 15 eine der Fig. 14 ähnliche Darstellung, die die Steuervorrichtung in betätigtem Zustand zeigt, wobei das Aufwickeln des benutzten Handtuchabschnittes unterbrochen wurde,
Fig. 16 eine der Fig.

   15 ähnliche Darstellung, die die Bewegung der am weitesten rückwärts gelegenen Aufwickelrolle an einem an der Steuervorrichtung   vorge-    sehenen Puffer vorbei in eine oberhalb des Puffers gelegene Stellung zeigt, so dass die Steuervorrichtung sich nicht in die betätigte Stellung bewegen kann, wenn das Gehäuse geöffnet wird, oder wenn der rückwärtige Teil der herabhängenden Handtuchschleife nicht ordnungsgemäss herausgezogen wird,
Fig. 17 eine Seitenansicht des oberen linken Teiles des Handtuchausgebers, im wesentlichen von der Linie 17-17 in der Fig. 4 aus gesehen, wobei gewisse Teile, z.

  B. die Antriebskette weggelassen wurden, und wobei die Vorrichtung gezeigt wird, die das Herausziehen einer zu grossen Länge eines benutzten oder eines reinen Handtuchabschnittes aus dem Gehäuse verhindert, welche Vorrichtung sowie die Arme der Schleifenkontrollvorrichtung in der normalen Ruhestellung gezeigt werden,
Fig. 18 eine Seitenansicht der das Herausziehen einer zu langen Handtuchschleife verhindernden Vorrichtung, im wesentlichen von der Linie 18-18 in der Fig. 4 aus gesehen,
Fig. 19 eine zum Teil als Schnitt nach der Linie 19-19 in der Fig. 18 gezeichnete Darstellung von Einzelheiten der Aufwickelrolle für das benutzte Handtuch, deren Antrieb und Lagerung,
Fig.

   20 eine schematische Darstellung einer Bremsvorrichtung, die in der zeitlich bestimmten Periode wirksam ist, in der dem Benutzer des Handtuchausgebers eine freihängende Handtuchschleife zur Verfügung steht, welche Bremsvorrichtung die Drehung einer der Rollen im Gehäuse und damit eine Bewegung des Handtuches verhindert, bei der die Aufwickelrollen vorzeitig   herabfallen    und ein Zurückziehen der freihängenden Schleife des Handtuches bewirken würden,
Fig. 21 eine schematische Darstellung der ein unzulässig weitgehendes Herausziehen der Handtuchschleife verhindernden Vorrichtung in der Normalstellung,
Fig. 22 eine der Fig. 21 ähnliche Darstellung, die die Stellung der Bauteile nach einer Betätigung der Schleifenkontrollvorrichtung zeigt, bevor die in der Fig.

   21 dargestellte Vorrichtung eine vollständige Unterbrechung der Bewegung aller Bauteile der Ausgabeeinrichtung veranlasst hat,
Fig. 23 eine der Fig. 22 ähnliche Darstellung der Bauteile in der Stellung, die diese einnehmen, wenn die genannte Vorrichtung den Arbeitsvorgang vollständig unterbrochen hat,
Fig. 24 eine Vorderansicht eines Handtuchausgebers, ähnlich dem in der Fig. 4 dargestellten Ausgeber, bei dem jedoch eine mechanische Kupplung vorgesehen ist, die das Aufwickeln des benutzten Handtuchabschnittes im geeigneten Zeitpunkt unterbricht,
Fig. 25 eine Draufsicht auf den in der Fig. 24 dargestellten Handtuchausgeber,
Fig. 26 eine Darstellung der Kupplungsvorrichtung, im wesentlichen von der Linie 26-26 in der Fig. 24 aus gesehen,
Fig. 27 eine der Fig. 26 ähnliche Darstellung, im wesentlichen von der Linie 27-27 in der Fig. 24 aus gesehen,
Fig.

   28 eine zum Teil als Schnitt nach der Linie 28-28 in der Fig. 26 gezeichnete Darstellung der Aufwickelrolle für den benutzten Teil des Handtuches und wichtiger Einzelheiten der Lagerung der Aufwickelrolle und der Kupplung,
Fig. 29 eine schaubildliche Darstellung der in die Einzelteile zerlegten Kupplung,
Fig. 30 eine schematische Darstellung der Kupplung und der den benutzten Teil des Handtuches zu   rückziehenden    Rollen in der Normalstellung,
Fig. 31 eine der Fig. 30 ähnliche Darstellung des Zustandes der Bauteile, nachdem die die Handtuchschleife zurückziehenden Rollen angehoben worden sind und am Umfang der Kupplungsvorrichtung angreifen,
Fig. 32 eine der Fig.

   31 ähnliche Darstellung, die die Beziehung der Bauteile zueinander zeigt, nachdem die Kupplung und die Aufwickelrolle für den benutzten   Handtuchabschnitt    um ungefähr   140     über die in der Fig. 31 dargestellte Drehstellung der Kupplung hinaus gedreht worden sind, und die
Fig. 33 eine der Fig. 32 ähnliche Darstellung, die die Stellung der Bauteile in bezug auf einander nach einer weiteren Bewegung der Kupplungsvorrichtung zeigt.



   Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, weist der Handtuchausgeber nach der Erfindung ein Gehäuse 100 auf, das allgemein kastenförmig ausgestaltet ist und ein sauberes Handtuch 50 aus einem Vorrat zu einer Gebrauchsstelle und danach zu einer Aufbewahrungsstelle für die benutzten Handtuchabschnitte leitet, wie in den Fig. 11-13 dargestellt. Nach der Fig. 11 weist das saubere Handtuch die Form einer Vorratsrolle 51 auf, die im unteren Teil des Gehäuses 100 gelagert ist, von deren Unterseite ein Abschnitt 52 abgezogen, durch eine Ausgabevorrichtung 180 geleitet und danach an einem Abstandsglied 125 vorbei nach unten zur Gebrauchsstelle geführt wird, wobei ein Benutzer die Seitenkanten 53 und 54 des Abschnittes 52 nahe am Abstandsglied 125 erfassen kann.

  Hinter dem oder rechts vom Abschnitt 52 des sauberen Handtuches befindet sich ein Abschnitt 55 benutzten Handtuches, der  an der Unterseite des Gehäuses 100 freiliegt, sich jedoch in einem Kanal 115 an dieser Unterseite befindet, so dass der Abschnitt 55 verborgen ist und von einem Benutzer unbeabsichtigter Weise nicht berührt wird.



     v      rückwärtiaDen    Ende des Abschnittes 55 aus erstreckt sich ein senkrechter Abschnit 56 des benutzten Handtuches direkt nach oben in das Gehäuse 100 hinein an dessen Rückwandung, läuft über eine Bremsrolle 135 und setzt sich in einer U-förmigen Schleife 57 fort, die unter einer Rolle 160 verläuft und danach wieder nach oben über eine Zwischenrolle läuft und sich in einem Schlussabschnitt 58 des benutzten Handtuches fortsetzt, der nach unten um eine Rolle 165 herum verläuft und danach zur Unterseite einer Aufwickelrolle 59, die im oberen Teil des Gehäuses 100 angeordnet ist.



   Das Gehäuse 100 weist zwei aus einem Kunststoff bestehende und spiegelbildgleich ausgestaltete Seitenwandungen 101 und 102 in der in den Fig. 1 und 5 dargestellten Form auf, die an den rückwärtigen Kanten durch eine senkrechte metallische Rückwand 104 mit einander verbunden sind z. B. mittels Nieten 103. Die Rückwand 104 kann mit mehreren Öffnungen oder dergleichen versehen werden (nicht dargestellt), mit deren Hilfe das Gehäuse an einer Wand oder dergleichen abnehmbar befestigt werden kann.

  Der obere und vordere Teil des Gehäuses 100 wird von einem Deckel
105 verschlossen, der vorzugsweise aus Metall besteht und sich aus einem oberen Teil 106 und einem vorderen Teil 107 zusammensetzt, welche genannten Teile an beiden Seiten mit senkrechten Seitenflanschen 108 versehen sind, die über den angrenzenden Teilen der Seitenwandungen 101 und 102 gelegen sind, wenn der Deckel geschlossen wird. An der unteren Kante des Deckels 105 ist ein nach rückwärts gerichteter Flansch 109 vorgesehen, während die obere Kante des Deckels 105 mit der oberen Kante der Rückwand 105 durch ein Klavierbandscharnier 110 verbunden ist.



   Das Gehäuse 100 weist eine Bodenplatte 111 auf (Fig. 6), die allgemein waagrecht über die Tiefe des Gehäuses   hinweg    verläuft, und deren Seitenkanten an den Seitenwandungen 102 und 101 befestigt sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die Seitenwandungen 101 und 102 sich nach unten über die Bodenplatte 111 hinaus erstrecken und im besonderen die gekrümmten Glieder 113 und 114 tragen, zwischen denen sich der bereits genannte Kanal 115 befindet. Die rückwärtige Kante der Bodenplatte 111 weist einen Abstand von der Rückwandung 104 auf und trägt eine Kunststoffplatte 117, die am rückwärtigen Teil der Bodenplatte z. B. mittels Nieten 103 befestigt ist, welche Platte 117 mit einem Scharnier 118 versehen ist, das sich über die Breite des Gehäuses 100 hinweg erstreckt.

  Die rückwärtige Kante der Platte 117 weist einen kleinen Abstand von der Rückwandung 104 auf, wodurch eine Öffnung 120 gebildet wird. Die angelenkte Platte 117 ist von besonderem Nutzen bei dem Festhalten des rückwärtigen Handtuchendes nach dem Zurückziehen in das Gehäuse und während des Einlegens eines frischen sauberen Handtuches in das Gehäuse 100.



   Die vordere Kante der Bodenplatte 111 endet in einer wesentlichen Entfernung vom vorderen Teil 107 des Deckels 105 und ist mit einem nach oben verlaufenden Flansch 121 versehen, der seinerseits an der oberen Kante eine sich nach vorn erstreckende Leiste 122 trägt, die nach oben geneigt verläuft und an der oberen Kante mit einer nach oben abgebogenen Lippe 123 versehen ist. Wie am besten aus der Fig. 4 zu ersehen ist, trägt die Leiste 122 ein Schlüsselschloss 124, mit dem der Deckel 105 des Gehäuses 100 verschlossen werden kann.

  Die Leiste 122 trägt ferner ein   Abstandslied      125    das den Abschnitt 52 des sauberen Handtuches vor dem Kanal 115 an einer Stelle bereithält, an der ein Benutzer die Kanten 53 und 54 des Handtuchabschnittes erfassen und eine bestimmte Handtuchlänge von der Vorratsrolle 51 abziehen kann, wie später noch beschrieben wird. Hierbei sei erwähnt, dass die Kanten des Abschnittes 55 des benutzten Handtuches von den gekrümmten Gliedern 113 und 114 abgedeckt werden und daher mit den Händen des Benutzers nicht zufällig in Berührung gelangen.



   Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Lagerungsglieder 130 und 140, die an der linken und an der rechten Seite des Gehäuses 100 an den Seitenwandungen 101 und
102 angeordnet sind. Das Lagerungsglied 130 weist die in der Fig. 6 dargestellte allgemeine Form auf und ist am rückwärtigen Ende mit einem Montageflansch 131 versehen, der rechtwinklig vorsteht, an der Rückwandung 104 anliegt und an dieser z. B. mittels Nieten 103 befestigt ist. Der vordere Teil des Lagerungsgliedes 130 trägt einen sich nach vorn und nach unten erstreckenden Schenkel 134. Der rückwärtige Teil des Lagerungsgliedes 130 ist mit einem nach oben und nach vorn gerichteten Schlitz 137 versehen, der im unteren rückwärtigen Teil einen senkrecht verlaufenden Schlitzteil 138 aufweist, in dem die bereits genannte Bremsrolle 135 gelagert ist.

  Das Lagerungsglied 140 gleicht dem Lagerungsglied 130 mit der Ausnahme, dass es spiegelbildgleich ausgestaltet ist. Zwischen den Lagerungsgliedern 130 und 140 ist die Bremsrolle 135 um eine Querachse drehbar gelagert, die in den Schlitzen 137 und 138 verschoben werden kann. Die Lagerungsglieder 130 und 140 tragen ferner die Schleifenrolle 145, die auf einer ortsfesten Achse zwischen den Lagerungsgliedern 130 und 140 drehbar gelagert ist, und die vor der Bremsrolle 135 angeordnet ist.



   Die Lagerungsglieder 130 und 140 tragen ferner eine als Ganzes mit 150 bezeichnete Vorrichtung zum Zurückziehen und Speichern des benutzten Handtuchteiles, welche Vorrichtung 150 eine Reihe von Gliedern und Armen aufweist, die die bereits genannten Rollen 160 und 165 tragen. An beiden Seiten des Gehäuses 100 sind den Lagerungsgliedern 130 oder 140 Glieder und Arme zugeordnet, wobei einander gleiche oder entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Wie aus den Fig. 6 und 10 zu ersehen ist, ist bei der Mechanik 150 an den Schenkel 134 ein Glied 151 mittels eines Drehzapfens 152 angelenkt. An der Unterseite des Gliedes 151 ist ein nach aussen rechtwinklig vorstehender und sich im wesentlichen über die gesamte Länge hinweg erstreckender Flansch 153 vorgesehen, der das Glied 151 versteift und ferner von Nutzen ist, wie hoch beschrieben wird. 

  Das andere Ende des Gliedes 151 steht über einen Drehzapfen 154 mit einem Aufnahmearm 155 in Verbindung, der die in den Fig. 6 und 10 dargestellte Form aufweist. An dem zum Drehzapfen 154 entgegengesetzten Ende ist der Arm 155 mit zwei voneinander entfernten und nach oben ragenden Fingern 156 und 157 versehen, wobei an der Basis der Finger ein nach oben verlaufender Ausschnitt 158 vorgesehen ist, der mit der Schleifenrolle 145 während des Einlegens eines frischen Handtuches in das Gehäuse 100 zusammen wirkt, wie später noch beschrieben wird.  



   Die beiden Aufnahmearme 155 tragen die Aufnahmerollen 160 und 165, wobei zwischen den Aussenenden der Finger 156 die Aufnahmerolle 160 und zwischen den Aussenenden der Finger 157 die Aufnahmerolle 165 gelagert ist. Die Aufnahmearme 155 sind mit dem Deckel 105 durch Kabel 161 verbunden, wobei jedes Kabel 161 an dem einen Ende mittels eines Verbinders 162 mit dem benachbarten Arm 155 verbunden ist, während das andere Ende des Kabels 161 mittels eines Verbinders 163 mit dem Deckel 105 verbunden ist, im besonderen mit den Seitenflanschen 108, wobei das Kabel 161 um eine Führung 166 herumgeführt ist.

  Wird der Deckel 105 zum Einlegen eines frischen Handtuchvorrates in das Gehäuse 100 geöffnet, so heben die Kabel 161 die Aufnahmearme 155 und die an diesen angebrachten Aufnahrnerollen 160 und 165 in die in der Fig. 10 dargestellte obere Lage an, in welcher Lage die Ausschnitte 158 an den Fingern 156 die Schleifenrolle 145 aufnehmen, wobei das Gewicht der Mechanik 150 von der Schleifenrolle 145 während des Einlegens eines neuen Handtuches getragen wird. Ferner ist ein Arm 126 vorgesehen, der den Deckel 105 geöffnet hält. An beiden Seiten des Deckels 105 ist ferner je ein Bremsrollenanhebebügel 128 angebracht, der auf die Bremsrolle 135 von unten her einwirkt und aus den Schlitzteilen 138 zu den oberen Enden der Schlitze 137 bewgt, wenn der Deckel 105 geöffnet wird.

  Schliesslich ist an den   Aufuahmearmen    135 am vorderen Teil eine Kante 164 vorgesehen, die mit dem Flansch 153 des zugehörigen Gliedes 151 zusammenwirkt und die Aufnahmerollen 160 und 165 bei der Benutzung der Einrichtung allgemein senkrecht bewegt.



   Das Gehäuse 100 enthält einen als Ganzes mit 170 bezeichneten Rahmen, der gleichfalls von den Traggliedern 130 und 140 getragen wird und herausnehmbar ist. Wie am besten aus den Fig. 4, 5, 6 und 10 zu ersehen ist, weist der Rahmen 170 zwei Seitenplatten 171 und 172 auf, die spiegelbildgleich ausgestaltet sind und die in der Fig. 7 dargestellte Form aufweisen. Die Seitenplatten 171 und 172 sind durch ein Querglied 174 mit einander verbunden. Ferner ist zwischen den Seitenplatten 171 und 172 eine Querstange 175 angeordnet, welche beiden genannten Glieder 174, 175 die Seitenplatten 171 und 172 im wesentlichen parallel zusammenhalten.



   Zum Lagern des Rahmens 170 auf den Traggliedern 130 und 140 sind die Seitenplatten 171 und 172 mit den nach aussen vorstehenden Flanschen 176 und 177 versehen, die ihrerseits mit Öffnungen 178 und 179 versehen sind. Diese Öffnungen 178, 179 nehmen die Nasen 132 und 142 auf, die an den Abstützgliedern 130 und 140 vorgesehen sind. Auf diese Weise wird der Rahmen 170 im Gehäuse herausnehmbar gelagert.



   Die Fig. 3-6 zeigen Einzelheiten der Handtuchausgabemechanik 180, die einen Teil der gesamten Einrichtung 100 bildet und vom herausnehmbaren Rahmen 170 getragen wird. Die Ausgabemechanik 180 weist eine Messrolle 181 auf, die an der Aussenseite mit Sandpapier oder mit einem anderen körnigen Material bezogen ist, das einen Schlupf des Handtuches auf der Rolle verhindert. Die Messrolle 181 kann aus einem Hohlzylinder bestehen, der mit einer durchgehenden Welle 182 versehen ist. Die Messrolle 181 ist nach der Fig. 4 am linken Ende in einem Lager 183 drehbar gelagert, das an der Seitenplatte 171 vorgesehen ist, welches linke Ende der Messrolle 181 sich durch die Seitenplatte 171 hindurcherstreckt und an der Aussenseite der Platte 171 ein Kettenzahnrad 185 trägt.

  Das rechte Ende der Messrolle 181 ist in einem an der Seitenplatte 172 vorgesehenen Lager 184 drehbar gelagert, wobei das rechte Ende sich durch die Seitenplatte 172 hindurcherstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes Anschlagglied trägt, das einen Teil einer Zeitgebungsmechanik 250 bildet., die später noch ausführlich beschrieben wird.



   Am oberen Ende der Seitenplatten 171 und 172 ist eine Mechanik 190 zur Aufnahme der benutzten Handtuchabschnitte angeordnet, die in den Fig. 10-23 dargestellt ist. Die Aufnahmemechanik 190 weist eine Aufnahmerolle 191 auf, die gleich der Messrolle 181 an der Aussenseite mit Sandpapier oder mit einem anderen körnigen Material belegt ist, um einen Schlupf des Handtuches auf der Rolle zu vermeiden. Die Aufnahmerolle 191 ist hohl ausgebildet (Fig. 19) und an der linken Seite mit einem kürzeren reduzierten Ende 192 versehen, das sich durch eine mit einem Flansch versehene Öffnung an der Seitenplatte 172 hindurcherstreckt und in dieser Öffnung von einem Lager 196 aus einem selbstschmierenden Kunststoff getragen wird.



  Die Rolle 191 weist am anderen Ende einen längeren reduzierten Abschnitt 193 auf, der sich durch eine mit einem Flansch versehene Öffnung an der Seitenplatte 171 hindurch erstreckt und in der Öffnung von einem gleichfalls aus einem selbstschmierenden Kunststoff bestehenden Lager 197 getragen wird. Durch die hohle Rolle 191 erstreckt sich eine Welle 194, die an dem einen Ende ein Kettenzahnrad 195 trägt, das mit gekrümmten Schlitzen 199 versehen ist, die die an der Rolle 191 vorgesehenen Ansätze 198 aufnehmen, wobei das benachbarte Ende der Welle 194 mit einem Kopf 202 versehen ist, der das Kettenzahnrad 195 an der Gebrauchsstelle festhält. Die Rolle 191 wird am anderen Ende von einer ringförmigen Platte 203 abgeschlossen, die an der Gebrauchsstelle von einer Mutter 204 festgehalten wird, die auf ein an der Welle 194 vorgesehenes Gewinde aufgeschraubt ist.



   Die Ausgabemechanik 180 und die Aufnahmemechanik 190 und im besonderen die Ausgaberolle 181 und die Aufnahmerolle 191 sind durch eine Antriebsmechanik 200 miteinander verbunden, die die Kettenzahnräder 185 und 195 sowie die Antriebskette 201 enthält. Aus noch zu erläuternden Gründen sind die beiden Kettenzahnräder gleich gross bemessen und mit derselben Anzahl von Zähnen versehen, so dass beide Zahnräder sich mit derselben Drehzahl drehen.



   Unterhalb der Aufnahmerolle 191 und nahe an der rückwärtigen Kante der Seitenplatten 171 und 172 ist eine quer verlaufende drehbare Welle 205 angeordnet, die an den entgegengesetzten Enden in den Seitenplatten 171 und 172 gelagert ist. An den Enden der Welle 205 sind einwärts von den Seitenplatten 171 und 172 zwei Jocharme 206 und 216 befestigt, die sich nach vorn und nach oben erstrecken, wie am besten aus den Fig. 6 und 10 zu ersehen ist. Die Jocharme 206 und 216 sind spiegelbildgleich ausgestaltet und weisen je ein Lager 211 auf, in welchen Lagern eine Rolle 210 zur Aufnahme des benutzten Handtuches gelagert ist.

 

  An den Jocharmen 206 und 216 sind die sich seitlich nach aussen erstreckenden Handgriffe 207 und 217 vorgesehen, mit denen die Jocharme beim Einlegen eines frischen Handtuches in das Gehäuse 100 bewegt werden können. Schliesslich sind Federn 208 und 218 vorgesehen, die die Jocharme 206 und 216 nach oben  oder im Uhrzeigersinne nach den Fig. 6 und 10 zu verschwenken suchen. Die Jocharme 206 und 216 sind an der Welle beispielsweise durch Anschweissen befestigt, so dass alle Bauteile sich gemeinsam bewegen, wenn die Welle 205 gedreht wird.



   Unterhalb der Rolle 210 ist ein Bett 220 für die Vorratsrolle des sauberen Handtuches angeordnet, das aus zwei Seitenplatten 221 besteht, die an den Innenseiten der Seitenplatten 171 und 172 angebracht sind, sowie aus einer Rückwand 222, welche Bauteile die Vorratsrolle 51 des frischen Handtuches aufnehmen.



  Oberhalb des Bettes 220 ist ein Abteilungsdeckel 230 aus einem Kunststoff angeordnet, der von der Welle 205 getragen wird, sich nach unten und nach vorn erstreckt, über der Vorratsrolle 51 des frischen Handtuches gelegen ist und eine unbeabsichtigte Berührung mit der Aufwickelrolle 59 für das benutzte Handtuch verhindert.



   Die in das Gehäuse 100 eingelegte Vorratsrolle 51 des frischen unbenutzten Handtuches nimmt im wesentlichen die in der Fig. 6 dargestellte Lage ein, wobei der   rückwärtige    Teil der Rolle 51 an der Vorderseite der Rückwand 222 des Bettes 220 anliegt, während die entgegengesetzten Enden der Rolle 51 sich zwischen den Seitenplatten 221 befinden. Die Vorderseite der Vorratsrolle 51 ruht auf einer Führungsrolle 231, die zwischen den Seitenplatten 171 und 172 unmittelbar vor dem Bett 220 drehbar gelagert ist. Wie aus der Fig. 6 zu ersehen ist, wird das frische Handtuch von der Unterseite der Vorratsrolle 51 aus nach oben und nach vorn über die Führungsrolle 231 und um die Vorderseite der Messrolle 181 herumgeführt.



   Die Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung, die bewirkt, dass der Abschnitt 52 des sauberen Handtuches bei dem Lauf um die Messrolle 181 herum unter allen Umständen über   180D    hinweg mit der Aussenseite der Messrolle 181 beständig in Berührung gehalten wird. An der Innenseite des vorderen Teiles 107 des Deckels 105 sind etwas einwärts von den Seitenplatten 171 und 172 zwei Montageglieder 232, z. B. durch Anschweissen befestigt. Jedes Montageglied 232 ist mit einem Montageflansch 233 versehen, der beispielsweise durch Anschweissen am Deckelteil befestigt ist. Jeder Montageflansch 233 ist mit einem sich nach rückwärts erstrekkenden Finger 234 versehen, welche Finger eine untere Rolle 235 tragen, die frei drehbar auf einer Welle 236 unmittelbar unter der Messrolle 181 und parallel zu dieser gelagert ist.

  An den oberen Teil der Montageglieder 232 sind zweite Montageglieder 237 angelenkt, die mit Schlitzen 239 versehen sind, in denen Stummelwellen 238 gelagert sind, so dass die Montageglieder 237 verschiebbar und verschwenkbar sind. Die Montageglieder 237 tragen eine über der Messrolle 181 gelegene Andruckrolle 240, die auf einer Welle 241 drehbar gelagert ist. Eine Feder 242 sucht die Montageglieder 237 nach der Fig. 3 im Uhrzeigersinne oder nach rechts zu verschwenken, wobei ein Finger 243 diese Schwenkbewegung begrenzt. Die Achse der Andruckrolle 240 verläuft parallel zur Achse der Messrolle 181 und der unteren Rolle 235, wobei die Federn 242 bei geschlossenem Deckel 105 die Andruckrolle 240 gegen den Abschnitt 52 drücken.



   Es ist envünscht, die Länge des sauberen Handtuches zu begrenzen, die ein Benutzer von der Vorratsrolle 51 durch einen Zug am freiliegenden Abschnitt 52 abziehen kann, und ferner darf ein weiterer Handtuch abschnitt erst dann weiter ausgegeben werden, wenn eine vorherbestimmte Zeit verstrichen ist. Zu diesem Zweck ist im Gehäuse 100 eine als Ganzes mit 250 bezeichnete Zeitgebervorrichtung vorgesehen, deren Einzelheiten aus den Fig. 4, 7, 8 und 9 zu ersehen sind.



  Am rechten Ende der Messrolle 181 ist eine seitlich vorstehende Anschlagnase 251 befestigt sowie ein zylindrisches, mit einem Gewinde 253 versehenes Zeitgebungsglied 252. An dem zum Gewinde 253 aussen gelegenen Teil ist das Zeitgebungsglied 252 mit einer Nockenscheibe 254 versehen, die eine niedrige Nockenkante 255 und eine hohe Nockenkante 256 aufweist.



   Oberhalb der Achse des Zeitgebungsgliedes 252 und etwas hinter diesem ist an der Seitenplatte 172 ein Lagerstift 257 befestigt, der sich nach der Fig. 8 von der Seitenplatte 172 aus nach rechts erstreckt. Der Lagerstift 257 wird ferner von einer kegelförmigen Platte 258 getragen, die einen   ringfönnigen      Abstützteil    259 aufweist, der am Stift 257 zwischen dessen Enden angreift. Auf dem aussen gelegenen Ende des Stiftes 257 ist eine Sperrklinke 260 locker und verschwenkbar gelagert, an der eine Anschlagplatte 261   befestigt    ist.



  Es ist wichtig, dass die Sperrklinke 260 und die an dieser befestigte Platte 261 um die Achse des Stiftes 257 verschwenkbar sind, und dass diese Bauteile eine Kippbewegung in bezug auf die Achse des Stiftes 257 ausführen können. Aus diesem Grunde ist die Sperrklinke 260 auf dem reduzierten Teil des Stiftes 257 locker gelagert, so dass eine Kippbewegung möglich ist, wobei der Stift 257 mit einem Kopf 263 versehen ist, der die Bauteile zusammenhält. Wie aus der Fig. 7 zu ersehen ist, ist an dem Teil 266 der Platte 261 ein nach innen gerichteter Puffer 267 vorgesehen, wobei eine Verriegelungsklammer 268 diesen Teil der Sperrklinke 260 für einen noch zu erläuternden Zweck auswärts zu halten sucht.



   Die Platte 261 setzt sich in einem nach unten vorstehenden Arm 269 fort, der einen weichen Gummisaugnapf 270 trägt, dessen konkave Saugfläche nach unten gerichtet ist. Gegenüber diesem Saugnapf ist ein ortsfester Saugnapf 271 angeordnet dessen konkave Saugfläche der Saugfläche des erstgenannten Saugnapfes zugewandt ist. Der Saugnapf 271 ist mit einer nicht dargestellten Öffnung versehen, durch die langsam Luft in den Hohlraum zwischen den beiden Saugnäpfen einströmen kann, nachdem die Saugnäpfe zusammengepresst worden sind. Der Saugnapf 271 wird von einem Montageglied 272 getragen, das an der Seitenplatte 172 befestigt ist.

  An diesem Montageglied 272 ist ferner ein Nadelventil 274 angebracht mit einer Einstellschraube 273, mit deren Hilfe die wirksame Weite der in den Saugnapf 271 hineinführenden Öffnung und damit die Zeitspanne eingestellt werden   kann    in der die beiden Saugnäpfe 270, 271 sich voneinander lösen können.

 

  Die Saugnäpfe 270 und 271 und das Nadelventil 274 sind nicht im einzelnen dargestellt, da diese Bauelemente an sich bekannt und in den genannten Patentschriften beschrieben sind.



   An der unteren Kante der Platte 261 ist eine verhältnismässig kurze Gewindefolgezunge 276 und mit Abstand über dieser Zunge eine Nockenfolgefläche 278 vorgesehen, die mit der bereits beschriebenen Nockenscheibe 254 zusammenwirkt. Die Platte 261 ist mit der Seitenplatte 172 durch eine Zugfeder 279 verbunden, die die Platte 261 nach der Fig. 7 im Uhrzeigergegensinne zu drehen sucht. Die Zugfeder 279 sucht ferner die Platte 261 in die in der Fig. 8 mit unterbrochenen Linien dargestellte Stellung zu bewegen und am Ende  einer Handtuchausgabe in die in der Fig. 9 mit unterbrochenen Linien dargestellte Stellung. Unter der Einwirkung der Zugfeder 279 gleitet die Nockenfolgefläche 278 auf der Nockenscheibe 254, wenn die Platte 261 ihre in der Fig. 9 mit Vollinien und in der Fig. 8 mit unterbrochenen Linien dargestellte Normalstellung einnimmt.

  Befindet sich die Ausgabemechanik nach einer Benutzung der Einrichtung im normalen Betriebszustand, so nimmt die Stop-Mechanik 250 die in der Fig. 9 mit Vollinien und in der Fig. 8 mit unterbrochenen Linien dargestellte Stellung ein.



   Bei dieser Einstellung ruht die Nockenfolgefläche 278 auf der niedrigeren Kante 255 der Nockenscheibe 254, wobei die Platte 261 nach der Fig. 7 im Uhrzeigergegensinne herumschwenken kann und die beiden Saugnäpfe voneinander getrennt werden, während die Gewindefolgezunge 276 aus dem Gewinde 253 des Gliedes 252 zurückgezogen ist. Beginnt jedoch ein Benutzer der Einrichtung am sauberen Handtuchabschnitt 52 einen Zug nach unten auszuüben, so wird die Messrolle 181 und damit die Nockenscheibe 254 in Richtung des in der Fig. 7 dargestellten Pfeiles gedreht mit der Folge, dass die hohe Kante 256 der Nockenscheibe 254 die Nockenfolgefläche 278 anhebt und dabei die Platte 261 im Uhrzeigersinne verschwenkt.

  Hierbei werden die beiden Saugnäpfe 270 und 271 einander genähert und zusammengepresst und halten die Platte 261 in der betreffenden Drehstellung fest, selbst wenn die hohe Kante 256 der Nockenscheibe 254 sich später von der Nockenfolgefläche 278 löst. Diese Anfangsschwenkbewegung der Platte 261 bewirkt ferner, dass die Gewindefolgezunge 276 in das Gewinde 253 eingreift und von diesem aus der in der Fig. 9 mit Volllinien dargestellten Stellung in die   rnit    unterbrochenen Linien dargestellte Stellung bewegt wird.



   Soll bei jeder Benutzung der Einrichtung vom unbenutzten sauberen Handtuch ein Abschnitt 52 mit der Höchstlänge von 28 cm ausgegeben werden, so muss die Messrolle 181 einen Umfang von ungefähr 7 cm aufweisen, wenn am Glied 252 vier Gewindegänge 253 vorgesehen werden sollen. Beginnt der Benutzer am reinen Handtuchabschnitt 52 zu ziehen, so wird die Nockenscheibe 254 zusammen mit der Messrolle 181 gedreht, und die hohe Kante 256 der Nockenscheibe 254 verschwenkt die Platte 261 im Uhrzeigersinne (Fig. 7), wobei die Saugnäpfe 270 und 271 zusammengepresst und die Gewindefolgezunge 276 mit dem ersten Gewindegang 253 in Eingriff gebracht wird.

  Wird das Herausziehen des unbenutzten Handtuches fortgesetzt, so werden die Messrolle 181 und die Nockenscheibe 254 zusammen mit dem Gewindeglied 252 weitergedreht, so dass das Gewindefolgeglied 276 und die Platte 261 den Gewindegängen 253 folgen, wobei die Platte 261 aus der in der Fig. 9 mit Vollinien dargestellten Stellung von der Nockenscheibe 254 entfernt und in Richtung zur Seitenplatte 172 versetzt wird. Vollendet die Messrolle 181 bei dem Herausziehen eines 25 cm langen Abschnittes des unbenutzten Handtuches ihre nächste Umdrehung, so dass die Gewindefolgezunge 276 den vierten Gewindegang erreicht, so dass die Anschlagnase 251, die sich mit dem Gewindeglied 252 gedreht hat, gegen die untere Kante der Platte 261 stösst, wodurch eine weitere Drehung der Messrolle 181 verhindert wird, so dass kein weiteres Stück des unbenutzten Handtuches mehr herausgezogen werden kann.

  Der Benutzer kann dann an dem herausgezogenen Handtuchabschnitt seine Hände abtrocknen, wobei nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne die Saugnäpfe 270 und 271 sich voneinander trennen, so dass die Feder 279 die Platte 261 auf den Drehzapfen 257 im Uhrzeigergegensinne verschwenken und das Anschlagglied von der Seitenplatte 172 entfernen kann, wobei die Platte 261 in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt.



   Zieht ein Benutzer aus der Einrichtung nicht die gesamte zulässige Handtuchlänge heraus, sondern nur ein kürzeres Stück, so erreicht das untere Ende der Platte 261 nicht eine Stellung, bei der sie mit der Anschlagnase 251 in Eingriff gelangt. Trotzdem wird die Platte 261 von der Feder 279 in die Ausgangsstellung zurückgeführt, wenn die Saugnäpfe 270 und 271 nach Ablauf einer gewissen Zeit sich voneinander trennen, so dass bei der nächsten Benutzung der Einrichtung das Handtuch in der höchstzulässigen Länge herausgezogen werden kann.



   Es ist höchst erwünscht, dass die Zurückzieh- und Aufbewahrungsmechanik 150 mit den Aufnahmearmen 155 und den an diesen angebrachten Bauteilen in der erhöhten Lage gehalten werden, nachdem ein Benutzer der Einrichtung einen Handtuchabschnitt abgezogen hat und seine Hände daran abtrocknet, d. h. während der Zeit, in der die Saugnäpfe 270 und 271 sich wieder voneinander trennen. Zu diesem Zweck ist die Bremsrolle 135 mit Sandpapier oder mit einem anderen körnigen Material belegt und an dem der Mechanik 250 zugewandten Ende mit einer Steuernocke 280 versehen ist, die zwei entgegengesetzte Anschlagflächen 281 aufweist (Fig. 20). An der Seitenplatte 130 ist bei 283 ein Steuerhebel verschwenkbar angebracht, der einen aufrechtstehenden Zahn 284 aufweist, der mit den Anschlagflächen 281 an der Steuernocke zusammenwirkt.

  Das andere Ende des Hebels 282 wirkt mit einer Stossstange 285 zusammen (Fig. 7), die von der Platte 261 betätigt wird und im besonderen von dem an der Platte vorgesehenen Puffer 267. Die Stossstange 285 ist in zwei aus der Seitenplatte 172 ausgestanzten Flanschen 286 und 287 gelagert, die mit aufeinander ausgerichteten Öffnungen versehen sind, durch die die Stossstange hindurchgeführt ist. Am unteren Ende der Stossstange 285 ist ein Kopf 289 vorgesehen, der auf die Verriegelungsklammer 268 und auf den Puffer 267 einwirkt. Am oberen Ende kann die Stossstange 285 auf einen Teil 288 am Ende des Steuerhebels 282 einwirken.



   Wird die Platte 261 von der hohen Kante 256 nach der Fig. 7 im Uhrzeigersinne verschwenkt, so wird die Stossstange 285 in die in der Fig. 20 dargestellte Stellung abgesenkt, wobei das längere und schwerere Ende des Steuerhebels 282 rechts vom Drehzapfen 283 eine Bewegung des Zahnes 284 nach oben in eine Stellung bewirkt, in der der Zahn in eine der Anschlagkanten 281 eingreift. Während des Herausziehens eines sauberen Handtuchabschnittes aus dem Gehäuse 100 dreht sich die Steuernocke 280 in Richtung des in der Fig. 20 dargestellten Pfeiles unbehindert vom Zahn 284. Nach beendetem Herausziehen des Handtuchabschnittes würden die Aufnahmearme 155 herabzufallen suchen, wobei die Steuernocke 280 eine Drehung im Uhrzeigersinne ausführt, so dass eine der Anschlagkanten 281 mit dem Zahn 284 in Eingriff gelangt und die Drehung der Bremsrolle 135 beendet. 

  Während die Saugnäpfe 270 und 271 sich voneinander trennen, so dass die Feder 279 die Platte 261 nach der Fig. 7 im Uhrzeigergegensinne drehen kann, wird die Stossstange 285 angehoben und verschwenkt den Steuerhebel 282 im Uhrzeiger  gegensinne mit der Folge, dass der Zahn 284 von den Anschlagkanten 281 entfernt wird, wodurch die Bremsrolle 135 freigesetzt wird, so dass die Aufnahmearme 155 und die von diesen getragenen Aufnahmerollen 160 und 165 in die normale Ausgangsstellung herabfallen können.



   In das Gehäuse 100 ist eine neuartige Schleifen   kontrollmechanik    300 eingebaut, deren Aufbau aus den Fig. 4, 5 und 10-16 zu ersehen ist, und die bei den verschiedenen Handtuchabschnitten 55-58 und im besonderen bei der Handtuchschleife unter dem Gehäuse eine im wesentlichen konstante Länge aufrechterhält.



  Nahe an der Aufnahmerolle 191 ist eine Abdeckplatte 301 angeordnet, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Rolle hinweg erstreckt, und die an den Enden mit den Seitenwandungen 302 versehen ist sowie mit den Lagern 306, so dass die Abdeckplatte um die Achse der Rolle 191 herum verschwenkbar ist, welche Lager 306 auf den reduzierten Endteilen 192 und 193 der Aufnahmerolle 191 ruhen. Jede Seitenwandung 302 ist mit einem Arm 304 versehen, der am Aussenende einen Gummipuffer 304 trägt. Die in der Nähe des Kettenzahnrades 195 gelegene Seitenwandung 302 ist ferner mit einer noch zu beschreibenden Nockenkante 305 versehen.

  Schliesslich ist noch eine Zugfeder 307 vorgesehen, die die am Kettenzahnrad 195 gelegene Seitenwandung 302 mit der Seitenplatte 171 verbindet, und die die Teile unter Einschluss der Abdeckplatte 301 um die Achse der Welle 194 nach der Fig. 10 im Uhrzeigersinne zu verschwenken sucht.



   Der Schleifenkontrollmechanik 300 ist eine Vorrichtung zugeordnet, 310, die ein Herausziehen eines benutzten Handtuchabschnittes von der Rolle 51 am Ende einer Handtuchausgabe sowie ein Herausziehen des sauberen Handtuches über die Ausgaberolle 181 hinweg verhindert, sofern nicht die Teile der Aufnahmemechanik unter Einschluss der Schleifenkontrollmechanik 300 ihre normale Stellung zum Aufnehmen eines benutzten Handtuchabschnittes einnehmen. Diese Vorrichtung 310 weist einen Stift 311 auf, der in das Kettenzahnrad 195 eingesetzt ist und sich von diesem aus nach innen erstreckt, wie aus der Fig. 19 zu ersehen ist.

  Nahe am Kettenzahnrad 195 ist an der Seitenplatte 171 ein Hebel 312 angebracht, der mit der Nockenkante 305 an der benachbarten Seitenwandung 302 der Abdeckplatte zusammenwirkt, welcher Hebel 312 über eine Welle 313 mit Vierkantteilen an den Enden mit einem Anschlagarm 314 verbunden ist, der unter der Kontrolle des Hebels 312 mit dem Stift 311 in Eingriff gebracht werden kann.



   Unter Hinweis auf die Fig. 11-16 und 21-23 wird nunmehr der Gebrauch und die Arbeitsweise der Einrichtung nach der Erfindung beschrieben, im besonderen die Arbeitsweise der Schleifenkontrollmechanik 300 und der ein   nnzulässiges    Herausziehen eines zu langen sauberen Handtuchabschnittes verhindernden Vorrichtung 310.

  In der Fig. 11 sind die normalen Ruhestellungen der Bauteile im Gehäuse 100 vor einer Handtuchausgabe dargestellt, wobei der von der Handtuchvorratsrolle 51 abgehende Abschnitt 52 über der Messrolle 181, über das Abstandsglied 125 hinweg durch den Kanal 115, durch die Öffnung 120 und nach oben verläuft, welcher Abschnitt sich dann im Abschnitt 56 fortsetzt, der nach oben über die Bremsrolle 135, dann nach unten über den Abschnitt 57 unter der Aufnahmerolle 160 und nach oben über die Schleifenrolle 145 und über den Abschnitt 58 nach unten um die Aufnahmerolle 165 herum zum unteren Teil der Aufbewahrungsrolle 59 für das benutzte Handtuch verläuft. Zu dieser Zeit nehmen die Aufnahmearme 155 ungefähr eine Mittelstellung ein, wobei das Gewicht der Aufnahmearme 155 und der an diesen angebrauchten Bauteile die verschiedenen Handtuch abschnitte straff gespannt hält.

  Das gesamte benutzte Handtuch ist für einen möglichen Benutzer verborgen, so dass der Benutzer zum Herausziehen eines sauberen Handtuchabschnittes nicht den bereits benutzten Abschnitt erfasst. Die Zeitgebungsmechanik 250 befindet sich in dem in der Fig. 11 dargestellten Betriebszustand, in dem die beiden Saugnäpfe 270 und 271 voneinander getrennt sind. Die Stossstange 285 nimmt ihre normale untere Stellung ein und wirkt auf den Steuerhebel 282 nicht ein, so dass die Bauteile die in der Fig. 20 dargestellte Stellung einnehmen.



   Erfasst nun der nächste Benutzer der Einrichtung 100 die unbenutzten Seitenkanten 53 und 54 des sauberen Handtuchabschnittes 52 am Abstandsglied 125 und zieht diesen   Abschnitt    nach unten, so wird ein Teil des frischen Handtuches von der Vorratsrolle 51 aus um die Messrolle 181 herum und nach unten über das Abstandsglied 125 hinweg befördert, und ferner wird auf die Abschnitte 55-58 des benutzten Handtuches ein Zug ausgeübt, wobei aus dem Inneren des Gehäuses 100 durch die Öffnung 120 ein Teil des benutzten Handtuches herausgezogen wird, der die Schleife unterhalb des Gehäuses 100 verlängert, wobei die Teile nunmehr im wesentlichen die in der Fig. 12 dargestellten Stellungen und Lagen einnehmen.

  Das Herausziehen eines Teiles des benutzten Handtuches, während die Aufnahmemechanik 190 arbeitet, erfolgt durch Verkürzen des Abschnittes 57 und durch Hinzufügen eines Teiles dieses Abschnittes zur Handtuchschleife unterhalb des Gehäuses 100. Bei dem Zug am sauberen Handtuch wird sofort die Zeitgebungsvorrichtung 250 in Betrieb gesetzt, die auch in der amerikanischen Patentschrift Nr. 3 323 848 (Bahnsen) beschrieben ist, auf die nochmals hingewiesen wird. Die   Saug-    näpfe 270 und 271 werden zusammengedrückt und bleiben innerhalb einer vorherbestimmten Zeitspanne zusammen, während welcher Zeit der Benutzer seine Hände am sauberen Handtuch abschnitt 52 abtrocknen kann, der für diesen Zweck unterhalb des Gehäuses 100 nunmehr zur Verfügung steht.

  Obwohl das Gewicht der Arme 155 und der an diesen angebrachten Bauteile das benutzte Handtuch in den rückwärtigen Teil des Gehäuses 100 hineinzuziehen sucht, so befindet sich die Steuernocke 280 der Bremsrolle 135 mit dem Steuerhebel 282 im Eingriff, d. h., die eine der An   schlagkanten    281 liegt am Zahn 284 an (Fig. 20), wodurch eine Rückwärtsdrehung der Bremsrolle 135 verhindert wird. Infolgedessen hält die Bremsrolle 135 die Aufnahmearme 155 und alle von diesen getragenen Bauteile in der in der Fig. 12 erhöhten Lage, so dass auf den benutzten Handtuchabschnitt 56, der von der Bremsrolle 135 aus nach rückwärts und nach unten herabhängt, kein Zug ausgeübt wird.

 

   Während der Benutzer der Einrichtung sauberes Handtuch von der Vorratsrolle 51 über die Messrolle 181 abzieht, wird die Antriebsrolle 191 über die Ket   tenzahnräder    185 und 195 und über die Kette 201 angetrieben, welche genannten Elemente die Antriebsmechanik 300 darstellen. Nach der Erfindung weist die   Aufnahmeantriebsrolle 191 einen Durchmesser von 25,4 mm und die Messrolle 181 einen Durchmesser von 22,2 mm auf, und da die Kettenzahnräder 185 und 195 gleich gross bemessen und mit derselben Anzahl von Zähnen versehen sind, so sucht die Aufnahmeantriebsrolle 191 ungefähr 38 mm mehr vom benutzten Handtuch aufzunehmen als die Messrolle 181 vom sauberen Handtuch ausgibt, wenn von der Messrolle 181 die vollen zulässigen 27,9 cm vom sauberen Handtuch ausgegeben werden.

  Bei dem Aufwickeln des benutzten Handtuches durch die Rolle 191 und als Folge des Zuges am Handtuchabschnitt 56 durch den Benutzer werden die Arme 155 und die an diesen angebrachten Aufnahmerollen 160 und 165 in die in der Fig. 12 dargestellte Stellung angehoben, bevor das Abziehen des sauberen Handtuches über die Messrolle 181 beendet ist. Nehmen die Bauelemente die in der Fig. 12 dargestellten Stellungen ein, so berührt die Aufnahmerolle 165 die von der Abdeckplatte 301 getragenen Puffer 304, wobei die Abdeckplatte 301 aus der in der Fig. 11 dargestellten Stellung in die in der Fig. 12 dargestellte Stellung verschwenkt wird.

  Hierbei befindet sich die Abdeckplatte 301 zwischen der Rolle 191 und der Oberfläche der das benutzte Handtuch aufnehmenden Rolle 59, wodurch die Herstellung einer Antriebsverbindung zwischen den beiden genannten Rollen verhindert wird, und ferner wird die Aufnahme eines benutzten Handtuchteiles von der Rolle 59 unterbrochen. Die Bauteile sind so ausgestaltet und angeordnet, dass bei einer normalen Benutzung der Einrichtung 100 die Abdeckplatte 301 in die Stellung nach der Fig. 12 bewegt und die Arbeit der Aufnahmemechanik 190 in einem Zeitpunkt unterbrochen wird, bei dem die Länge des von der Aufnahmemechanik 190 zur Aufbewahrungsrolle 59 beförderten benutzten Handtuches gleich der Länge des von der Ausgabemechanik 180 ausgegebenen frischen Handtuches ist.

  Da die Aufnahmemechanik 190 den benutzten Handtuchteil schneller aufnimmt, als die Ausgabenmechanik 180 das frische Handtuch ausgibt, so kann die Arbeit der Aufnahmemechanik 190 unterbrochen werden, bevor die Arbeit der Ausgabemechanik 180 beendet ist, wobei trotzdem das Handtuch in gleichen Längen ausgegeben und aufgenommen wird. Infolgedessen kann die unter dem Gehäuse herabhängende Handtuchschleifenlänge konstant gehalten werden.



   Wenn die Saugnäpfe 270, 271 des Zeitgebers sich voneinander trennen, so verschwenkt die Feder 279 die Platte 261 im Uhrzeigergegensinne, wobei die Stossstange 285 mit dem Flansch 288 am Steuerhebel 282 in Eingriff gebracht wird (Fig. 20) mit der Folge, dass der Zahn 284 aus der Nockenkante 281 ausgerückt wird, so dass die Bremsrolle 135 freigesetzt wird und die Bauteile aus der in der Fig. 12 dargestellten Stellung über die in der Fig. 13 dargestellten Stellungen in die in der Fig. 11 dargestellten Stellungen und Lagen fallen können. Die besondere Anordnung der Glieder 151 und die Einwirkung des Flansches 153 auf die Fläche 164 am zugehörigen Aufnahmearm 155 bewirkt, dass die Aufnahmerollen 160 und 165 bei der oben beschriebenen Bewegung der Bauteile im wesentlichen senkrechte   Bewegungsbahnen    verfolgen.



   Weist die Handtuchschleife unter dem Gehäuse 100 anfangs eine zu grosse Länge auf, so werden die Aufnahmearme 155 und die Aufnahmerollen 160-165 nicht so weit angehoben, dass die Rolle 165 mit den Puffern 304 in Eingriff gelangt, und falls die Schleife unter dem Gehäuse eine ungewöhnlich grosse überschüssige Handtuchlänge enthält, so kann tatsächlich die Aufnahmerolle 165 niemals mit den Puffern 304 in Eingriff gelangen, wobei bis zu 3,8 cm vom benutzten Handtuch mehr von der Aufnahmemechanik aufgenommen werden kann, als von der Ausgabemechanik 180 an unbenutztem Handtuch ausgegeben wird. Selbst wenn die Handtuchschleife unter dem Gehäuse 100 ungewöhnlich lang ist, so kann in mehreren Ausgabeperioden das überschüssige Handtuch unter der Einwirkung der Schleifenkontrolleinrichtung 300 aufgenommen und auf der Aufbewahrungsrolle aufgewickelt werden.



   Ist anderseits die Handtuchschleife unter dem Gehäuse 100 zu klein, so werden die Aufnahmearme 155 und die Aufnahmerollen 160 und 165 sehr rasch angehoben, so dass die Aufnahmerolle 165 sehr rasch mit den Puffern 304 in Eingriff gelangt mit der Folge, dass die Abdeckplatte 301 in der Ausgabeperiode der Ausgabemechanik 180 sehr zeitig in die in der Fig. 12 dargestellte Lage versetzt wird. Infolgedessen wird von der Aufnahmemechanik 190 vom benutzten Handtuch nur eine sehr geringe Länge aufgenommen, während anderseits von der Ausgabemechanik 180 vom unbenutzten Handtuch die normale Länge ausgegeben wird, wodurch die Länge der Schleife unter dem Gehäuse 100 nach und nach vergrössert wird, bis die vorgesehene normale Länge der Schleife erreicht ist.



   Bei dem normalen Gebrauch der erfindungsgemässen Einrichtung arbeitet die Antriebsmechanik 200 mit der Schleifenkontrolleinrichtung 300 zusammen und bewirkt, dass unter dem Gehäuse 100 eine Handtuchschleife mit einer vorherbestimmten Länge zur Verfügung steht. Im besonderen nimmt die Aufnahmemechanik 190 normalerweise eine grössere Länge Handtuch auf als von der Ausgabemechanik 180 ausgegeben wird, wobei der Antrieb der Aufnahmemechanik 190 mit Hilfe der Abdeckplatte 301 während der oder am Ende der Handtuchausgabe unterbrochen wird.

  Weist der Handtuchabschnitt in der Handtuchschleife an der einem Benutzer zugänglichen Gebrauchsstelle die vorherbestimmte ordnungsgemässe Länge auf, so unterbricht die Schleifenkontrollmechanik 300 den Antrieb der Aufnahmemechanik 190 mit Hilfe der Abdeckplatte 301 mit der Folge, dass die Aufnahmemechanik 190 keinen weiteren Handtuchabschnitt mehr aufnimmt, wenn die Länge des aufgenommenen Handtuches gleich der Länge des ausgegebenen Handtuches ist. Ist anderseits die Länge des Handtuchabschnittes in der Handtuchschleife grösser als die vorherbestimmte Länge, so wird die Abdeckplatte 301 in eine Stellung bewegt, bei der der Antrieb der Aufnahmemechanik 190 in der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 sehr spät unterbrochen wird und möglicherweise überhaupt nicht, wobei vom Handtuch eine grössere Länge aufgenommen als ausgegeben wird. 

  Ist jedoch die Länge des Handtuchabschnittes in der Handtuchschleife kleiner als die vorherbestimmte Länge, dann wird die Abdeckplatte 301 in eine Stellung bewegt, bei der der Antrieb der Aufnahmemechanik 190 während der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 sehr früh unterbrochen wird wobei eine kürzere Länge Handtuch aufgenommen als ausgegeben wird.

  Es ist eine Kontrollmechanik vorgesehen, die aus den Puffern 304 und aus der Aufnahmerolle 165 besteht, die in direkter Abhängigkeit von der Länge des Handtuches in der Schleife des bereits benutzten Handtuches arbeitet, und deren Arbeiten, ge  nauer ausgedrückt, von der Spannung in der Schleife des benutzten Handtuchabschnittes abhängt, wobei eine kürzere Länge zum früheren Auftreten einer Spannung führt, bei der die Aufnahmerolle 165 mit den Puffern 304 in der Ausgabeperiode früher in Berührung gebracht wird, während eine grössere Länge zu einem späteren Auftreten der Spannung führt, so dass die Aufnahmerolle 165 im Verlauf der Ausgabeoperation mit den Puffern 304 später in Eingriff gelangt.



   Die mit der Aufnahmerolle 165, die aus Poly   äthylen    oder aus einem anderen Material bestehen kann, zusammenwirkenden Gummipuffer 304 bilden eine Vorrichtung, die ein Abziehen des benutzten Handtuches von der Aufbewahrungsrolle 59 verhindern, wenn der Handtuchabschnitt 56 entweder zu Beginn oder am Ende einer Handtuchausgabe einfach nach unten gezogen wird. Die Fig. 14 und 15 zeigen im einzelnen die Arbeit der Bauteile im Zeitpunkt des Kontaktes zwischen der Aufnahmerolle 165 und den Puffern 304 während einer normalen Handtuchausgabe.



  Es wird im besonderen darauf hingewiesen, dass infolge der Drehung der Aufbewahrungsrolle 59 unter der Einwirkung der Aufnahmeantriebsrolle 191 der Hand   tuchabschnftt    58 nach unten und nach links gezogen wird. Der an der   Kunststofffläche    der Rolle 165 anliegende Handtuchabschnitt 58 sucht diese Rolle im Zeitpunkt des Kontaktes mit den Puffern 304 im Uhrzeigersinne zu drehen.

  Als Folge dieses Vorganges sucht die Rolle 165 unter die Gummipuffer 304 zu wandern, wobei die Gummipuffer 304 in die in der Fig. 15 dargestellte Stellung angehoben werden, so dass die Abdeckplatte 301 in die in der Fig. 15 dargestellte Stellung verschwenkt wird mit der Folge, dass die Antriebsverbindung zwischen der Aufnahmeantriebsrolle 191 und der Aufbewahrungsrolle 59 (Fig. 14) dadurch unterbrochen wird, dass die Bauteile in die in der Fig. 15 dargestellten Stellungen versetzt werden. Erfasst ein Benutzer der Einrichtung das Handtuch und leitet hier   mit    eine normale Handtuchausgabe ein, so werden die Puffer 304 von der Aufnahmerolle 165 angehoben, und die Abdeckplatte 301 wird in die in der Fig. 15 dargestellte Stellung versetzt, wodurch die Arbeit der   Aufnahmemechanik    190 unterbrochen wird.



   Versucht anderseits ein Benutzer der Einrichtung das Handtuch von der Aufbewahrungsrolle 59 durch einen Zug am Abschnitt 56 abzuziehen, ohne zugleich die Aufgabemechanik 180 zu betätigen, so wird die Aufnahmerolle 165 entweder keine Drehung ausführen oder eine Drehung im Uhrzeigergegensinne im Zeitpunkt des Kontaktes mit den Gummipuffern 304. Infolgedessen sucht die Aufnahmerolle 165 aus der Stellung unter den Puffern 304 herauszuwandern und bewegt sich in die in der Fig. 16 dargestellte Stellung über den Puffern mit der Folge, dass die Abdeckplatte 301 sofort zurückgezogen wird, wobei die Aussenseite der Rolle 59 mit der Sandpapierfläche der Aufnahmeantriebsrolle 191 in Berührung gebracht wird.

  Da der Benutzer die Ausgabemechanik 180 nicht betätigt hat, so wird die Aufnahmeantriebsrolle 191 von der Antriebsmechanik 200 festgehalten, so dass der Benutzer durch einfaches Ziehen am Handtuchabschnitt 56 kein benutztes Handtuch von der Rolle 59 abziehen kann.



   Das oben beschriebene Zusammenwirken der Aufnahmerolle 165 mit den Puffern 304 ist ferner von Nutzen, wenn der Deckel 105, beispielsweise zum Auswechseln des   Handtuches    50 im Gehäuse 100 ge öffnet werden soll. Aus der Fig. 10 ist zu ersehen, dass bei einem Anheben des Deckels 105 die Kabel 161 die Aufnahmearme 155 und die von diesen getragenen Aufnahmerollen 160 und 165 anheben. Da die Aufnahmerolle 165 während des Öffnens des Dekkels 105 nicht im Uhrzeigersinne angetrieben wird, so wandert die Rolle aus der Stellung unter den Puffern 304 heraus und um diese herum, so dass die Bauteile ohne Schwierigkeiten in die in der Fig. 10 dargestellten Stellungen angehoben werden können.

  Die Arme 126 halten den Deckel 105 geöffnet, während die Ausschnitte 158 an den Fingern 156 mit der Schleifenrolle 145 in Eingriff gelangen und die Arme 155 mit den an diesen angebrachten Bauteilen in den dargestellen oberen Stellungen festhalten. Beim Öffnen des Deckels 105 wirken die Montageglieder 128 auf die Bremsrolle 135 ein und bewegen diese aus der Schlitzstelle 138 zum oberen Ende des Schlitzes 137, wodurch das Einführen eines   frischen    unbenutzten   Handtuches    ermöglicht wird. Es sei noch erwähnt, dass an den Armen 155 eine   Besdickungsführung    315 angebracht ist, die ferner einen Benutzer davon abhält, das Handtuch zwischen den Walzen 135 und 145 einzuführen und nicht hinter und über der Rolle 135 und über der Rolle 145, wie es erforderlich ist.



   Sollte der Handtuchvorrat erschöpft sein, so wird bei einer Benutzung des Handtuchausgebers der letzte Handtuchabschnitt aus dem Gehäuse 100 herausgezogen und hängt während der obengenannten Zeitperiode an der Gebrauchsstelle lose herab. Nach Ablauf der Zeitperiode kehren alle Teile der Ausgabemechanik in die Normalstellung zurück mit der Ausnahme, dass die Aufnahmearme 155 und die von diesen getragenen Bauteile im Gehäuse 100 nach unten fallen, wobei das gesamte frei herabhängende Ende des Handtuches in das Gehäuse hineingezogen wird, wie in der bereits genannten amerikanischen Patentschrift Nr. 3 323 848 ausführlich beschrieben ist.



   Eine besondere Schwierigkeit tritt auf, wenn die Länge des auf der Vorratsrolle 51 zurückbleibenden Handtuches kleiner ist als die Länge, die erforderlich ist, damit die Messrolle 181 wenigstens eine vollständige Umdrehung ausführen kann. Während der ersten Umdrehung der Messrolle 181 liegt das Nockenfolgeglied 278 an der Nockenscheibe 254 an, wodurch eine Rück   kehr    der Platte 261 in die in der Fig. 7 dargestellte Normalstellung verhindert wird. Die Zeitgebungsmechanik 250 hält daher den Lauf der Bremsrolle 135 durch Betätigen der Stossstange 285, der Nockenscheibe 280 und des Hebelarmes 282 an (Fig. 20).

  Infolgedessen werden die Aufnahmearme 155 und die von diesen getragenen Aufnahmerollen 160 und 165 in der erhöhten Lage festgehalten und können daher das unansehnliche herabhängende freie Ende des Handtuches nicht in das Gehäuse hineinziehen, wie oben beschrieben. Aus diesem Grunde wurde die Verriegelungsklammer 268 vorgesehen die die Stossstange in der oberen Stellung festhält, wobei die Bremsrolle 135 während der ersten Umdrehung der Messrolle 181 ausgerückt wird. Nach Beendigung der ersten Umdrehung der Messrolle 181 befindet sich die Nockenscheibe 254 mit dem Nockenfolgeglied 278 nicht mehr im Eingriff, so dass die Zeitgebungsmechanik 250 in der normalen Weise die Bremsrolle betätigen kann. 

  Mit anderen Worten, die Verriegelungsklammer 268 sichert, dass die Aufnahmearme 155 frei bewegbar sind und das letzte Stück des Handtuches in das Gehäuse 100 hineinziehen können, wenn dessen Länge nicht ausreicht,  damit die Nockenscheibe 254 sich von dem Nockenfolgeglied 278 lösen kann. Nach dem Verbrauch des gesamten Handtuchvorrates wird das Gehäuse 100 am Schloss 124 aufgeschlossen und der Deckel 105 hochgehoben, wie in der Fig. 10 dargestellt. Die Rolle 59 mit dem benutzten Handtuch wird dann von der Aufnahmerolle 210 entfernt, wonach diese Rolle in die Lager 211 wieder eingesetzt wird. Danach wird in der beschriebenen Weise eine Rolle 51 mit neuem frischen Handtuch in das Bett 220 eingelegt, und das freie Ende des Handtuches wird über die Führungsrolle 231, über die Messrolle 181 und nach unten um das Abstandsglied 125 herum und nach oben an der Platte 117 vorbei gezogen.

  Das freie Ende des frischen Handtuches wird dann hinter der Bremsrolle 135 vorbeigeführt, welche Arbeit dadurch ermöglicht wird, dass die Bremsrolle 135 von den Gliedern 128 in der vorderen erhöhten Lage festgehalten wird. Das freie Ende des Handtuches wird dann über die Schleifenrolle 145 hindurchgeführt, wobei die Beschickungsplatte 315 verhindert, dass das Handtuch zwischen den Rollen 135 und 145 hindurchgeführt wird. Hiernach wird das freie Ende des Handtuches um die Rolle 210 herumgewickelt, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Scheideplatte 230 sich in der ordnungsgemässen Stellung befindet.



   Unter Hinweis auf die Fig. 17-23 wird nunmehr die Vorrichtung beschrieben, die ein über die vorgesehene Länge hinausgehendes Herausziehen des Handtuches verhindert. Diese Vorrichtung 310 soll einmal das fortgesetzte Herausziehen des benutzten Handtuches von der Rolle 59 am Ende einer Ausgabe verhindern, d. h. während die Abdeckplatte 301 sich in der in den Fig. 12 und 15 dargestellten Stellung befindet, und ferner soll ein Herausziehen des sauberen Handtuches (nach Ablauf einer Zeitgebungsperiode) verhindert werden, wenn der benutzte Handtuchabschnitt 56 nach unten gezogen wird, damit dieser Abschnitt nicht in das Gehäuse hineingezogen wird, wobei die Abdeckplatte 301 gleichfalls in der in den Fig. 12 und 15 dargestellten Stellung steht.



   Zu Beginn einer Handtuchausgabe nehmen einzelne Bauelemente im Gehäuse 100 die in der Fig. 21 dargestellten Stellungen und Lagen ein. Bei einer normalen Handtuchausgabe wird die Aufnahmerolle 165 im Uhrzeigersinne gedreht, wandert unter den Puffern 304 hinweg und verschwenkt hierbei die Abdeckplatte 301 und deren Seitenwandung 302 in die in der Fig. 22 dargestellte Stellung. Bei dieser Bewegung der Abdeckplatte 301 wird der Hebel 312 von der Nockenfläche 305 aus der in der Fig. 21 dargestellten Stellung im Uhrzeigersinne in die in der Fig. 22 dargestellte Stellung verschwenkt.

  In der Folge wird der Anschlagarm 314 im Uhrzeigersinne in die in den Fig. 22 und 23 dargestellte Stellung verschwenkt, wobei nach fortgesetzter Drehung des von der Kette 201 angetriebenen Kettenzahnrades 195 der von diesem getragene Stift 311 mit dem benachbarten Ende des Anschlagarmes 314 in Berührung gelangt.



   Hierbei wird die Drehung des Kettenzahnrades 195 zwangläufig beendet und ebenso die Drehung der mit diesem Zahnrad verbundenen Aufnahmeantriebsrolle 191, wobei als Folge des Antriebs über die beiden Kettenzahnräder 185 und 195 und die Kette 201 die Drehung der Messrolle 181 gleichfalls beendet wird.



  Infolgedessen kann frisches Handtuch erst dann wieder ausgegeben werden, wenn der Benutzer die Handtuchschleife unter dem Gehäuse 100 loslässt, so dass die Aufnahmerolle 165 in die in der Fig. 11 dargestellte Stellung fallen kann, wobei ferner der Puffer 304, die Nockenfläche 305, der Hebel 312 und der Anschlagarm 314 in die Ausgangsstellung nach der Fig. 21 zurückkehren kann. Nach einer Bewegung der Aufnahmerolle 165 in die in den Fig. 22 und 23 dargestellte erhöhte Lage kann daher das Kettenzahnrad 195 und die mit diesem fest verbundene Aufnahmeantriebsrolle 191 bestenfalls etwas weniger als eine Umdrehung ausführen.



   Nehmen die Bauteile die in der Fig. 23 dargestellten Stellungen ein, so kann unter keinen Umständen sauberes Handtuch von der Vorratsrolle 51 abgezogen werden, da eine Drehung der Messrolle 181 als Folge der Antriebsverbindung über die Kettenzahnräder 185, 195 und über die Kette 201 verhindert wird, da das Kettenzahnrad 195 durch den Eingriff zwischen dem Stift 311 und dem Anschlagarm 314 unbewegbar festgehalten wird.



   Sollte ein Benutzer versuchen, frisches Handtuch durch Betätigen der Ausgabemechanik 180 aus dem Gehäuse 100 herauszuziehen und zugleich das Zurückziehen des benutzten Handtuch abschnittes durch die Aufnahmemechanik nach einer normalen Handtuchausgabe zu verhindern, so wird diese   Absicht    von der Vorrichtung 310 vereitelt. Solange der benutzte Handtuchabschnitt 56 gespannt gehalten wird, solange besteht ein Kontakt zwischen der Aufnahmerolle 165 und den Puffern 304, wie in der Fig. 23 dargestellt. Von der Vorratsrolle 51 kann daher über die Ausgabemechanik 180 kein frisches Handtuch abgezogen werden, da die Antriebsverbindung über die Kettenzahnräder 185, 195, die Kette 201, den Stift 311 und den Anschlagarm 314 eine Drehung der Messrolle 181 verhindert.

  Wie bereits bei der Beschreibung der ersten Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 1-23 ausgeführt wurde, muss die Aufnahmemechanik 190 das benutzte Handtuch rascher aufwickeln als die Ausgabemechanik 180 frisches Handtuch ausgibt, wobei in einem Zeitpunkt, der von der Menge des Handtuches in den von den Aufnahmerollen 160 und 165 getragenen verschiedenen Abschnitten bestimmt wird, die Arbeit der Aufnahmemechanik unterbrochen wird, wodurch die Menge des aufgenommenen benutzten Handtuches und damit die Länge der Schleife unter dem Gehäuse 100 bestimmt werden kann.



   Die Fig. 24-33 zeigen eine als Ganzes mit 400 bezeichnete andere Ausführungsform der Erfindung, die anstelle der Abdeckplatte 301 mit einer, jeweils nur eine Umdrehung ausführenden Kupplung versehen ist, die von der Aufnahmerolle 165 in Übereinstimmung mit der Menge des   Handtuches    in der Schleife unterhalb des Gehäuses 400 betätigt wird. Selbstverständlich gleichen viele Bauteile im Gehäuse 400 der Ausgabeeinrichtung nach den Fig. 24-33 den Bauteilen der ersten Ausführungsform im Gehäuse 100 nach den Fig. 1-23, so dass die einander gleichen oder entsprechenden Bauelemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen wurden. Da beide Ausführungsformen im wesentlichen die gleiche Konstruktion aufweisen, so werden nur die Abweichungen ausführlich beschrieben.



   Der Hauptunterschied zwischen den beiden Ausführungsformen besteht in der Konstruktion und der Arbeitsweise der Aufnahmevorrichtungen für das benutzte Handtuch, wobei die im Gehäuse 400 angeordnete neuartige Aufnahmemechanik 410 in den   Fig. 26 bis 29 dargestellt ist. Die Aufnahmemechanik 410 weist eine Aufnahmeantriebsrolle 411 mit einem Belag aus Sandpapier oder aus einem anderen körnigen Material auf, um einen Schlupf des Handtuches auf der Rolle gering zu halten. Die Aufnahmeantriebsrolle 411 ist hohl (Fig. 28) und mit einem kürzeren abgesetzten Ende 412 versehen, das an der linken Seite gelegen ist und sich durch eine mit einem Flansch versehene Öffnung an der Seitenplatte 172 hindurcherstreckt und in einem Lager 416 gelagert ist, das aus einem geeigneten selbstschmierenden Kunststoff besteht.

  Die Antriebsrolle 411 ist am anderen Ende mit einem längeren abgesetzten Abschnitt 413 versehen, der sich durch eine mit einem Flansch versehene Öffnung an der Seitenplatte 171 hindurcherstreckt und in einem Lager 417 gelagert ist, das gleichfalls aus einem selbstschmierenden Kunststoff hergestellt ist. Durch die hohle Antriebsrolle 411 erstreckt sich eine Welle 414, die an dem einen Ende die genannte Kupplung 430 trägt und am Aussenende mit einem Kopf 422 versehen ist. Das andere Ende der Antriebsrolle 411 wird von einer ringförmigen Platte 423 geschlossen, die an der Gebrauchstelle von einer Mutter 424 festgehalten wird, die auf einen Gewindeteil der Welle 414 aufgeschraubt ist.



   Die nur eine Umdrehung ausführende Kupplung 430 weist eine Kappe 431, ein Kettenzahnrad 435, eine Platte 440 und ein Betätigungsglied 450 auf, welche Bauteile in der Fig. 29 einzeln dargestellt sind. Die Kappe 431 ist mit einer quadratischen Öffnung 432 versehen, die einen Vierkantabschnitt 425 am benachbarten Ende der Welle 414 aufnimmt, welche Kappe 431 am freien Rand mit einem nach aussen vorstehenden Flansch 433 versehen ist. Am Flansch 433 sind zwei einander diametral gegenüberstehende gekrümmte Schlitze 434 vorgesehen, die zwei gekrümmte Ansätze 418 am benachbarten Ende des reduzierten Endes 413 der Aufnahmeantriebsrolle 411 aufnehmen.

  An die Kappe 431 in der Kupplung 430 schliesst sich ein Kettenzahnrad 435 an, das in der Mitte mit einer kreisrunden Öffnung 436 versehen ist, welche Öffnung einen Ausschnitt 437 aufweist, wodurch eine sich von der Kante der Öffnung 436 aus radial nach aussen erstreckende   Eingriffskante    438 geschaffen wird. An das Kettenzahnrad 435 schliesst sich eine Platte 440 an, die in der Mitte mit einem zylindrischen Ansatz 441 versehen ist, der sich durch die Öffnung 436 im Zahnrad 435 hindurch- und in die Kappe 431 hineinerstreckt.



  Der Ansatz 441 ist mit einer quadratischen Öffnung 442 versehen, die den Vierkantabschnitt 425 an der Welle 414 gleichfalls aufnimmt. Der zylindrische Ansatz 441 ist an der Seite mit einem gekrümmten Schlitz 443 versehen, der in der Längsrichtung auf die Öffnung 436 und den Ausschnitt 437 im Zahnrad 435 ausgerichtet ist, wie aus der Fig. 28 zu ersehen ist. An der Platte 440 ist ferner ein radial nach aussen vorstehender Flansch 444 vorgesehen, der eine Gewindebohrung 445 aufweist.



   Die Platte 440 wird von einem an dieser Platte angebrachten Betätigungsglied 450 umgeben, das aus einer im wesentlichen ebenen Platte 451 besteht, die am Aussenrand mit einem ringförmigen, die Platte 440 umgebenden Flansch 452 versehen ist. An der Platte 440 ist ein Absatz 453 mit einer Öffnung vorgesehen, durch die eine Schraube 454 hindurchgeführt und in die Gewindebohrung 445 an der Platte 440 eingeschraubt wird, wobei das Betätigungsglied 450 auf der Platte 440 eine Schwenkbewegung ausführen kann.



  Von der Platte 451 ist in der Mitte ein Teil weggeschnitten, wodurch ein Haken 455 geschaffen wird, der axial versetzt ist und nach dem Zusammensetzen der Teile in der Längsrichtung auf den Schlitz 443 an der Platte 440 ausgerichtet ist, sich durch den Schlitz hindurcherstreckt und auf die Öffnungen 436 und 437 am Zahnrad 435 ausgerichtet ist. Der Haken 455 weist eine Anschlagkante 456 auf, die sich an die Kante 438 am Zahnrad 435 anlegt, sowie eine Lagerfläche 457, die an der die Öffnungen 436 und 437 umgrenzenden Fläche anliegt. Schliesslich ist eine Zugfeder 458 vorgesehen, die das Betätigungsglied 450 mit der Platte 440 verbindet und das Betätigungsglied 450 um die Schraube 454 herum im Uhrzeigergegensinne zu drehen sucht, wie aus der Fig. 26 zu ersehen ist.



   Aus der Fig. 28 ist zu ersehen, dass nach dem Zusammenbau der nur eine Umdrehung ausführenden Kupplung 430 der zylindrische Ansatz 441 in der Kappe 431 sitzt, wobei die aufeinander ausgerichteten quadratischen Öffnungen 442, 432 den Vierkantabschnitt 425 der Welle 414 aufnehmen, so dass die Kappe 431 und die Platte 440 sich zusammen mit der Welle 414 drehen. Das Kettenzahnrad 435 ist auf dem zylindrischen Ansatz 441 der Platte 440 gelagert und wäre ohne den Haken 455 auf dem Absatz frei drehbar. Das Betätigungsglied 450 ist an der Platte 440 mit Hilfe der Schraube 454 verschwenkbar so angebracht, dass der Haken 455 sich durch den gekrümmten Schlitz 443 hindurch in die Öffnungen 436, 437 am Kettenzahnrad 435 hinein erstreckt. Die Feder 458 verbindet die Platte 440 mit dem Betätigungsglied 450.



  Wie aus den Fig. 30 und 33 zu ersehen ist, steht der Flansch 452 am Betätigungsglied 450 mit der Aufnahmerolle 165 in Berührung, wenn die Rolle 165 während einer Handtuch ausgabe in die höchste Stellung angehoben wird.



   Die nur eine Umdrehung ausführende Kupplung 430 bewirkt, dass die Länge des Handtuches in der Schleife unter dem Gehäuse 400 konstant gehalten wird. Die Arbeitsweise dieser Kupplung wird nunmehr unter Hinweis auf die Fig. 30-33 beschrieben.



  Zu Beginn einer normalen Handtuchausgabe nehmen die Bauteile die in der Fig. 30 dargestellten Stellungen ein, d. h. die Feder 458 sucht das Betätigungsglied 450 auf der Schraube 454 im Uhrzeigergegensinne zu drehen, wobei der Haken 455 mit dem Kettenzahnrad 435 in Eingriff gebracht wird, wobei im besonderen die Anschlagkante 456 an der Eingriffskante 438 anliegt.



  Eine Kette 421 verbindet das einen Teil der Ausgabevorrichtung 180 bildende Kettenzahnrad 185 mit dem Kettenzahnrad 435, welche Zahnräder den gleichen Radius und die gleiche Anzahl von Zähnen aufweisen.

 

  Die Messrolle 181 weist im allgemeinen einen Durchmesser von 22,2 mm und die Aufnahmeantriebsrolle 411 einen Durchmesser von 25,4 mm auf, so dass bei jeder vollständigen Handtuch ausgabe durch die Messrolle 181 von der Aufnahmeantriebsrolle 411 ein um 38 mm längerer Abschnitt vom benutzten Handtuch aufgenommen wird, wie bereits für die erste Ausführungsform beschrieben. Das Kettenzahnrad 435 wird daher in Richtung des in der Fig. 30 dargestellten Pfeiles angetrieben und treibt daher aufgrund des Eingriffs mit dem Haken 455 auch das Betätigungsglied 450, die Platte 440, die Kappe 431 und die Auf   nahmeantriebsrolle    411 in demselben Sinne an, d. h. in Richtung des in der Fig. 30 am Betätigungsglied 450 dargestellten Pfeiles.  



   Wenn der Benutzer der Einrichtung am sauberen Handtuchabschnitt 52 zieht und hierbei die Ausgabevorrichtung 180 sowie die Aufnahmeantriebsrolle 411 und das Kettenzahnrad 435 betätigt, so wird vom Benutzer auch ein Zug auf die rückwärtigen benutzten Handtuchabschnitte im Gehäuse 400 ausgeübt mit der Folge, dass die Aufnahmearme 155 und die von diesen getragenen Aufnahmerollen 160 und 165 angehoben werden und schliesslich mit dem Betätigungsglied 450 in Eingriff gelangen, wie in der Fig. 31 dargestellt.

  Da die Schraube 454 innerhalb des von den Radien 448 und 449 in der Fig. 31 gebildeten und 1200 umfassenden Winkels gelegen ist, so wird, wenn die Aufnahmerolle 165 die dargestellte Stellung erreicht, das Betätigungsglied 450 auf der Schraube 454 gegen den Zug der Feder 458 aus der in der Fig. 31 mit unterbrochenen Linien dargestellten Stellung in die mit Vollinien dargestellte Stellung im Uhrzeigersinne verschwenkt.



  Infolgedessen wird der Haken 455 aus dem Eingriff mit dem Kettenzahnrad 435 herausbewegt, so dass das Kettenzahnrad 435 auf dem zylindrischen Absatz 441 frei drehbar ist, wodurch die Antriebsverbindung mit der Aufnahmeantriebsrolle 411 unterbrochen wird. Das Aufwickeln des benutzten Handtuches auf die Rolle wird daher ausgesetzt, obwohl die Ausgabevorrichtung 180 die Arbeit fortsetzt und das Kettenzahnrad 435 über die Antriebskette 421 antreibt.



   Setzen die Bauteile ihre Drehung im Uhrzeigersinne aus der in der Fig. 31 dargestellten Stellung in die in der Fig. 32 dargestellte Drehstellung fort, so liegt der Haken 455 an der die Öffnung 436 umgebenden Fläche an und im besonderen dessen Lagerfläche 457, und die Bauteile setzen unter diesen Bedingungen ihre Drehung aus der Drehstellung nach der Fig. 31 über die Drehstellungen nach der Fig. 32 in die Drehstellungen nach der Fig. 33 fort, selbst wenn die Aufnahmerolle 165 aus dem Kontakt mit dem Betätigungsglied 450 herausbewegt wird, wobei die Zugfeder 458 den Haken 455 gegen die die Öffnung 436 am Kettenzahnrad 435 umgebende Fläche drückt. Eine volle Umdrehung zwischen dem Zahnrad 435 und dem Betätigungsglied 450 lang bleiben die Teile voneinander getrennt; jedoch greift der Haken 455 kurz nach der in der Fig. 33 dargestellten Drehstellung in das Zahnrad 435 wieder ein.



   Zu Beginn einer Handtuchausgabe befinden sich die Bauteile der Kupplung 430 in der eingerückten Stellung, d. h. der Haken 455 greift in das Kettenzahnrad 435 ein, während die Bauteile der Kupplung ausgerückt sind, wenn die Aufnahmerolle 165 mit dem Betätigungsglied 450 Kontakt hat, wie in der Fig. 31 dargestellt, und für im wesentlichen eine Umdrehung des Zahnrades 435 danach. Die Aufnahmemechanik 410 nimmt daher normalerweise eine grössere Länge Handtuch auf als von der Ausgabemechanik 180 ausgegeben wird, wobei der Antrieb der Aufnahmemechanik 410 von der Kupplung 430 zu einem Zeitpunkt während einer oder am Ende einer Handtuchausgabe unterbrochen wird.

  Weist das Handtuch in der Schleife an der für einen Benutzer zugänglichen Stelle die ordnungsgemässe vorherbestimmte Länge auf, dann wird die Kupplung 430 unter der Einwirkung der Aufnahmerolle 165 ausgerückt und die Arbeit der Aufnahmemechanik 410 unterbrochen, nachdem benutztes Handtuch in einer Länge aufgenommen worden ist, die gleich der Länge des ausgegebenen frischen Handtuches ist. Ist anderseits die Länge des Handtuches in der Schleife grösser als die vorherbestimmte Länge, dann wird die Kupplung 430 so betätigt, dass der Antrieb der Aufnahmemechanik 410 in der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 sehr spät und möglicherweise überhaupt nicht unterbrochen wird, wobei vom benutzten Handtuch eine grössere Länge aufgenommen als frisches Handtuch ausgegeben wird.

  Ist jedoch die Länge des Handtuches in der Schleife kleiner als die vorherbestimmte Länge, dann wird die Kupplung so betätigt, dass der Antrieb der Aufnahmemechanik 410 in der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 sehr früh unterbrochen wird, so dass die Länge des aufgenommenen benutzten Handtuches kleiner ist als die Länge des ausgegebenen frischen Handtuches.

  Eine die Aufnahmerolle 165 und das Betätigungsglied 450 umfassende Steuereinrichtung steuert die Arbeit der Kupplung 430 in direkter Abhängigkeit von der Länge des Handtuches in der das benutzte Handtuch umfassenden Schleife, und genauer ausgedrückt, in Abhängigkeit von der Spannung in der Schleife des benutzten Handtuches, wobei eine kürzere Länge zu einer grösseren Spannung führt, bei der die Aufnahmerolle 165 während der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 rascher und früher mit dem Betätigungsglied 450 in Berührung gebracht wird, während eine grössere Länge zu einer geringeren Spannung führt, bei der die Aufnahmerolle 165 während der Arbeitsperiode der Ausgabemechanik 180 langsamer oder später mit dem Betätitungsglied 450 in Eingriff gebracht wird.

 

   In der obenstehenden Beschreibung wurden verbesserte Einrichtungen zum Ausgeben von sauberen Handtüchern mit einer Schleifenkontrolleinrichtung sowie mit einer Einrichtung beschrieben, die ein unbefugtes Herausziehen von unbenutzten sowie von benutzten Handtuch abschnitten verhindert. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Einrichtung zum Ausgeben eines eine fortlaufende Schleife bildenden Handtuches, mit einem eine Vorratsrolle sowie eine Messrolle enthaltenden Gehäuse, in welchem Gehäuse die genannten Rollen von einer einer Aufwickelrolle zugeordneten Antriebsrolle angetrieben sind, und die Aufwickelrolle jeweils die Länge des gebrauchten Handtuches aufnimmt, wobei die Einrichtung derart ausgeführt ist, dass das Handtuch aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann und sein sauberer Teil sich unterhalb des Gehäuses in der Schleife befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelrolle (59) derart ausgeführt ist, dass sie eine grössere Länge des benutzten Handtuches aufnehmen kann, als die Länge ist, die durch die Messrolle (181) ausgegeben wird, und dass eine Steuermechanik (300, 450) vorgesehen ist, die auf die Länge des sich in der Schleife befindlichen Handtuches anspricht,
    und die Aufnahme des gebrauchten Handtuches durch die genannte Aufwickelrolle (59) unterbricht, falls die Handtuchschleife eine vorbestimmte Länge erreicht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Messrolle (181) sowie die genannte Aufwickelrolle (191) die gleiche Winkelgeschwindigkeit aufweisen und dass die Antriebsrolle für die Aufwicklung einen grösseren Durchmesser als die Messrolle hat.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, die eine Schleifenzurückzieh- und -speichervorrichtung im Gehäuse mit einer Abstützung aufweist, von der ein Teil des Handtuches herabhängt, und mit einer Aufnahmerolle, die auf dem herabhängenden Teil des Handtuches ruht und die Handtuchschleife am Ende einer Handtuchausgabe ausserhalb des Gehäuses straffzieht, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Aufnahmerolle (165) einen Teil der µteuervorrichtung (300, 450) bildet und direkt auf die Spannung in der Handtuchschleife anspricht, die von der relativen Länge des Handtuches in der Handtuchschleife abhängt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Steuermechanilr eine im Gehäuse (100) angeordnete Abdeckplatte (301) enthält, die bei der Antriebsrolle (191) für die Aufwicklung angeordnet ist und die zwischen einer Stopstellung, in der die Abdeckplatte (301) sich zwischen dem genannten Antriebsglied (191) und der Aufwickelrolle (59) befindet, um die Aufwicklung des benutzten Handtuches zu unterbrechen, und zwischen einer Normalstellung, wo die genannte Abdeckplatte (301) von der Aufwickelrolle (59) entfernt liegt und die Aufwickelrolle frei ist, um das gebrauchte Handtuch aufzunehmen, bewegbar ist, dass die Steuennechanik ferner einen Steuerarm (303) enthält,
    der sich von der genannten Abdeckplatte weg in die Bewegungsbahn der Antriebsrolle (191) erstreckt, und dass die Antriebsrolle in der Normalstellung sich unterhalb des Steuerarmes befindet und das benutzte Handtuch nach unten zieht, und dass die Antriebsrolle in eine erhöhte Stellung bewegt wird, wenn ein Benutzer der Einrichtung auf die Handtuchschleife einen Zug ausübt, und dass die Antriebsrolle in Kontakt mit dem Steuerarm zum Bewegen der Abdeckplatte in die Stopstellung bewegt wird.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerarm (303) ein elastisches Glied (304) trägt, dass der Teil der Antriebsrolle (191), der mit dem Steuerarm in Berührung gelangt, aus einem Material besteht, das durch Reibung auf das elastische Glied am Steuerarm einwirkt.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermechanik eine Kupplungs vorrichtung (430) enthält, die im Gehäuse (100) beim Ende der genannten Antriebsrolle (191) für die Aufwicklung angeordnet ist, dass die genannte Kupplungsvorrichtung zwischen einer ersten Stellung in Eingriff mit der genannten Antriebsrolle (191) für die Aufwicklung und einer zweiten Stellung aus dem Eingriff mit der genannten Antriebsrolle bewegbar ist, und dass die Steuermechanik ferner ein Betätigungsglied (450) aufweist, das die Kupplung aus der ersten in die zweite Stellung versetzt, und das in der Bewegungsbahn der Aufnahmerolle (165) aus der Normalstellung derselben unterhalb des genannten Betätigungsgliedes in die erhöhte Ausgabestellung derselben im Gehäuse angeordnet ist und dass die Aufnahmerolle (165) mit dem Betätigungsglied in Eingriff gelangt,
    um die genannte Kupplungsvorrichtung in ihre zweite Stellung zu versetzen.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung aus einer nur eine Umdrehung ausführenden Kupplung besteht.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (310), um eine Betätigung des Ausgabemechanismus zu verhindern, wenn die Steuermechanik (300) sich in ihrer Stopstellung befindet, so dass dadurch die Ausgabe des sauberen Handtuches verhindert wird, falls der Benützer versucht, das Handtuch in Richtung von der Aufwickelrolle (59) her zur Handtuchschleife auszuziehen.
    8. Einrichtung nach Unteranspruch 7, bei der sowohl die Messrolle als auch die Aufwickelrolle mit je einem Zahnrad versehen sind, welche Zahnräder mit einer Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (195) der Aufwickelrolle (191) einen Stopstift (311), einen im genannten Gehäuse beim genannten Zahnrad (195) angeordneten Stophebel (312) sowie einen Anschlagarm (314) aufweist, wobei der Anschlagarm (314) mit dem genannten Hebel (312) in und aus der in der Bahn des genannten Stopstifts (311) liegenden Stopstellung bewegbar ist, und dass eine Nockenfläche (305) auf der Abdeckplatte (301) ausgebildet ist, die im Eingriff mit dem genannten Stophebel (312) steht und sowohl den genannten Stophebel als auch den genannten Anschlagarm in ihre Stopstellung versetzt, sobald sich die genannte Abdeckplatte (301) in ihre Stopstellung bewegt.
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