CH501043A - Pulvergemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode - Google Patents

Pulvergemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode

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CH501043A
CH501043A CH901867A CH901867A CH501043A CH 501043 A CH501043 A CH 501043A CH 901867 A CH901867 A CH 901867A CH 901867 A CH901867 A CH 901867A CH 501043 A CH501043 A CH 501043A
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CH
Switzerland
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mixture
coatings
powder
anhydride
triglycidyl isocyanurate
Prior art date
Application number
CH901867A
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English (en)
Inventor
Meyer Karlheinz
Original Assignee
Metallgesellschaft Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/14Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to metal, e.g. car bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D167/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds

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Description


  
 



  Pulvergemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode
Die Erfindung betrifft ein pulverförmiges   Uberzugs-    gemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode.



   Bei solchen Überzügen ist es erwünscht, dass die Schichten eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen äussere Einflüsse besitzen, fest auf dem Untergrund haften und zur Erreichung einer dekorativen Wirkung Glanz und Farbe nicht verändern.



   Es ist bekannt, Gegenstände mit einer Kunststoffschicht zu überziehen, indem das zu beschichtende Werkstück auf Temperaturen über den Schmelzpunkt des Kunststoffes erhitzt und in ein Bett mit aufgewirbeltem Kunststoffpulver getaucht wird. Das Kunststoffpulver sintert oder schmilzt auf dem Werkstück und bildet einen homogenen Überzug in einer von der Tauchzeit abhängigen Dicke (DEP 933 019).



   Es ist ferner bekannt, lineare Copolyätherester herzustellen, die zu Folien oder zu Fasern verarbeitet werden können. Diese Copolyätherester zeichnen sich durch gute Elastizität, gute Anfärbbarkeit und hohe Widerstandsfähigkeit aus (brit. Patentschriften Nrn. 913 436, 933 448).



   Es sind bisher keine Verfahren bekannt geworden, diese Copolyätherester für Zwecke der Beschichtung von Gegenständen einzusetzen. Versuche zeigten, dass aus solchem Material hergestellte Pulver zum Überziehen von Metallteilen nach der Wirbelsintermethode nicht geeignet sind, weil sich keine homogenen, glatt verlaufende Überzüge herstellen lassen. Auch bei sorgfältigster Kontrolle der Vorwärmtemperatur der zu überziehenden Gegenstände und bei kurzen Tauchzeiten konnten trotz der guten Wärmestabilität der linearen Copolyätherester keine brauchbaren Beschichtungen erhalten werden.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die hervorragenden Eigenschaften der bisher fast ausschliesslich zur Faserherstellung bekannt gewordenen linearen Copolyätherester zur Beschichtung von Gegenständen aller Art, besonders solchen aus Metallen, nach der Wir   belsintermethode    auszunutzen.



   Das pulverförmige Überzugsgemisch nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus 100 Gew. Teilen eines Polyätheresters aus aromatischer Dicarbonsäure, aliphatischem Diol und aromatischer Hydroxycarbonsäure, sowie einem Zusatz von 5 bis 10 Gew. Teilen eines Gemisches aus Triglycidyl-isocyanurat und eines Polycarbonsäureanhydrids besteht. Ein besonders günstiges Gewichtsverhältnis der letztgenannten Mischungskomponenten liegt bei 1 Teil Triglycidylisocyanurat zu 1,3 Teilen Polycarbonsäureanhydrid. Es lassen sich aber auch davon abweichende Mischungsverhältnisse mit Erfolg anwenden, wobei der nutzbare Bereich der Gewichtsverhältnisse Triglycidylisocyanurat zu Polycarbonsäureanhydrid sich von etwa 1 zu 0,65 bis 1 zu 2,6 erstreckt.



   Die Erfindung sei anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert:
Beispiel I
Ein linearer Copolyätherester in Granulatform, der durch Polykondensation von Terephthalsäure mit Äthylenglykol unter Zusatz von 5 Gew.-% p-Hydroxybenzoesäure hergestellt worden war und einen Schmelzpunkt von 2400 C und eine relative Viskosität von 1,57 besass, gemessen als   lo/,ige    Lösung in einem Gemisch von Phenol und Tetrachloräthan 50: 50, wurde unter flüssigem Stickstoff gemahlen, getrocknet und gesiebt. 1000 g einer Fraktion mit einer Korngrösse von 150 bis 250   .    wurden mit   100 g    eines Gemisches, das hergestellt worden war durch Mischen von 100 g Triglycidylisocyanurat und 130 g Phthalsäureanhydrid, sorgfältig gemischt und in ein übliches Wirbelbad gefüllt.

  Ein Rundbolzen aus Stahl mit einem Durchmesser von 20 mm und einer Länge von 100 mm wurde in einem Umluftwärmeofen 6 Minuten auf 4000 C erhitzt und in das Bad mit dem aufgewirbelten Kunststoffpulver getaucht. Die Tauchzeit betrug 3 Sekunden. Nach der Herausnahme wurde die Probe mit Wasser abgeschreckt. Es wurde eine Schichtdicke von 0,25 mm erhalten.



   Beispiel 2
1000 g des in Beispiel 1 genannten Copolyätheresters wurden mit 50 g eines Gemisches von Triglycidylisocya  nurat mit einem Schmelzpunkt von 1020 C und Tetrahydrophthalsäureanhydrid im Verhältnis 1:1,3 sorgfältig gemischt. Ein Rundbolzen aus Werkzeugstahl mit einem Durchmesser von   20mm    und einer Länge von   100 mm    wurde in einem Umluftwärmeofen 5 Minuten auf 3800 C erhitzt und in ein Wirbelbad mit dem aufgewirbelten Pulvergemisch getaucht. Die Tauchzeit betrug 4 Sekunden. Nach der Herausnahme wurde die Probe mit einem Luftstrom abgekühlt. Die erhaltene Schichtstärke betrug 0,20 mm.



   Das erfindungsgemässe Pulvergemisch lässt sich gut verwirbeln und zeichnet sich durch grosse Wirtschaftlichkeit aus. Sowohl der Copolyätherester als auch das Triglycidylisocyanurat sind im Handel zu günstigen Preisen erhältlich. Das Triglycidylisocyanurat ist unter dem geschützen Namen  Metallon E   5010     bekannt. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch zweier diastomerer Racemate, das mit üblichen Härtern, wie Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid und Bernsteinsäureanhydrid in Polyepoxide überführt werden kann (vgl.    Kunststoffe))    55, Seite 641, 1965).

 

   Die erhaltenen Überzüge zeichneten sich durch hohen Glanz, grosse Härte und gute Haftkraft aus. Die Überlegenheit der Beschichtung zeigte sich insbesondere beim Vergleich mit solchen Proben, die nur mit linearen Copolyätherestern oder mit einem Gemisch von Triglycidylisocyanurat mit Terephthalsäureanhydrid im Verhältnis 1:1,3 überzogen wurden. Die mit dem Copolyätherester ohne Zusatz erzielten Überzüge zeigten zwar einen schönen Glanz und hohe Härte, doch war die Oberfläche von zahlreichen Poren und trichterförmigen Vertiefungen durchzogen. Die mit einem Gemisch von Triglycidylisocyanurat und Terephthalsäureanhydrid als Härter hergestellten Schichten waren spröde. Nur das erfindungsgemässe Gemisch führte zu den guten Resultaten. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Pulverförmiges Überzugsgemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode, bestehend aus a) 100 Gew.-Teilen eines Polyätheresters aus aromatischer Dicarbonsäure, aliphatischem Diol und aromatischer Hydroxycarbonsäure sowie b) 5 bis 10 Gew.-Teilen eines Gemisches aus Triglycidylisocyanurat und einem Polycarbonsäureanhydrid.
    UNTERANSPRUCH Überzugsgemisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Triglycidylisocyanurat zu Polycarbonsäureanhydrid 1 zu 1,3 beträgt.
CH901867A 1966-09-22 1967-06-26 Pulvergemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode CH501043A (de)

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CH501043A true CH501043A (de) 1970-12-31

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CH901867A CH501043A (de) 1966-09-22 1967-06-26 Pulvergemisch zum Herstellen von Kunststoffüberzügen nach der Wirbelsintermethode

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