CH501122A - Thermische Dachisolierplatte und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Thermische Dachisolierplatte und Verfahren zu deren Herstellung

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CH501122A
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Description


  
 



  Thermische   Dachisolierplaffe    und Verfahren zu deren Herstellung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine thermische Dachisolierplatte.



   Die in den bekannten Bedachungen verwendeten Isolierplatten bestehen gewöhnlich aus porösem Material, wie Zellulosefasermatten, Glasfasermatten oder Gips, welchem Material bestimmte zellenartige organische Materialien, wie Polystyrol und dergleichen, beigemischt werden. Diese Platten sind in parallelen Reihen angeordnet, wobei die Fugen benachbarter aneinanderstossender Tafeln gewöhnlich gegeneinander versetzt sind. Wenn eine grössere Wärmeisolierung erwünscht ist, werden mehrere solcher Platten übereinander angeordnet. Gewöhnlich wird dann die obere   Plattenfläche    der Bodenlage mit heissem Pech oder Asphalt   bestri-    chen und auf dieser bestrichenen Fläche eine zweite Platte aufgelegt.



   Die für Bedachungen verwendeten Isolierplatten müssen ganz bestimmte Eigenschaften aufweisen. So muss einerseits das durch Hitzeeinfluss flüssig werdende bituminöse Material durch die Isolierplatten absorbiert werden. Andererseits müssen sich die Isolierplatten den im allgemeinen unregelmässigen Flächen der Dachdecke anpassen können. Im weiteren sollte die   Isolier-    platte derart porös sein, dass die sich unter der Bedachung infolge rascher Temperaturänderungen ergebende Feuchtigkeit abgeleitet werden kann. Kann nämlich eine wirksame Ableitung nicht gewährleistet werden, so können die durch die Feuchtigkeit auftretenden Dampfdrücke die   Dachmaterialien    beschädigen.



   Da die Bedachung mehrere nebeneinanderliegende Isolierplatten aufweist, muss der   Ausdehnungskoeffi-    zient des Materials der   verwendeten    Platten derart sein, dass durch unterschiedliche Temperatureinwirkungen auf die Isolierplatten, diese keine übermässigen Schrumpfungen oder Ausdehnungen erfahren.



   Eine Isolierplatte für die   Verwendung    bei Bedachungen ist bekannt, die aus   Asphalt    hergestellt ist und einen Schmelzpunkt von annähernd   104  C    aufweist.



  Dem erhitzten Asphalt wird Natriumsilikat in flüssiger Form zugesetzt5 um einen zellenförmigen Asphalt zu   eru    halten. Es ist bekannt, dass bei erhöhten Temperaturen zellenförmiger Asphalt oder bituminöser Stoff erweicht und schmilzt, wodurch der zellenförmige Aufbau in gleicher Weise zusammenfällt, wie wenn organische Schaumstoffe einer erhöhten Temperatur   unterworfen    werden. Hinzu kommt, dass es praktisch unmöglich ist, Grösse, Anzahl und Verteilung der untereinander verbundenen Hohlräume zu einem optimalen Wert zu steuern.



   Es wurde überraschend gefunden, dass eine erfin   dungsgemässe      Isolierplatte    die gewünschten Eigenschaften des zellenförmigen Asphalts aufweist.



   Die erfindungsgemässe   Dachisolierplatte    ist gekennzeichnet durch eine Isolierschicht mit im wesentlichen kugelförmigen, vielzelligen   Glasklümpohen,    welche in einem kohlenstoffhaltigen Material eingeschlossen sind, das die einzelnen   Glasklümpohen    untereinander verbindet.



   Im weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Dachisolierplatte, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Mischung von   Glasklümpchen    und einem verflüssigten kohlenstoffhaltigen Material auf eine Platte aufgebracht und eine Schicht dieser Mischung gebildet wird, in welcher die aneinanderschliessenden mehrzelligen Glasklümpchen enthalten sind, und dass das   verflüssigte    kohlenstoffhaltige Material verfestigt wird, wobei die mehrzelligen Glasklümpchen miteinander verbunden werden und so die thermisch isolierende Schicht bilden.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstan-    des ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher er   Läutern.   



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Querschnitt durch eine Bedachung mit einer Lage einer Wärmeisolierung, die kugelförmige, vielzellige, mit einem   wasserfesten    Haftmaterial überzogene Glasklümpchen aufweist; Fig. 2 eine Teilansicht eines Teiles der Wärmeisolierung   zwischen    der Dachtragdecke und der Lage der Dachpappenschichten; Fig. 3 ein Schnitt durch die Wärmeisolierung mit Zwischenhohlräumen zwischen den be  nachbarten Glasklümpchen; Fig. 4 die Darstellung einer Einrichtung zur Herstellung von Isolierplatten aus vielzelligen Glasklümpchen und bituminösem Material, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Abschnittes der verbesserten thermischen Isolierplatte;

  Fig. 6 eine Teilansicht eines Schnittes nach der Linie 6-6 der Fig. 5, welche die Anordnung der eingeschlossenen zellenartigen Glasklümpchen in der thermischen Isolierplatte zeigt und Fig. 7 eine Vielzahl von mit bituminösem Material eingeschlossenen Klümpchen.



   Mehrzellige Glasklümpchen sind der Hauptbestandteil der Wärmeisolierung. Die mehrzelligen Glasklümpchen aus einem anorganischen Material haben im wesentlichen alle Zellen geschlossen und können in Raumgewichten hergestellt werden, die zwischen 160 und etwa 400 kg/m3 variieren. Die mehrzelligen Glasklümpchen können in verschiedenen Grössen, beispielsweise mit einem Durchmesser zwischen 9,5 und 1,5 mm hergestellt werden. Die mehrzelligen Glasklümpchen können gemäss dem im USA Patent Nr. 3 354 024 mit dem Titel  Zellenförmige Glasklümpchen  beschriebenen Verfahren aus Glasscherben oder anderem Kieselsäure enthaltendem Material hergestellt werden. Der Einfachheit halber werden jedoch in der Beschreibung die Klümpchen als zellenförmige Glasklümpchen bezeichnet. Die mehrzelligen Glasklümpchen haben im wesentlichen Kugelform, eine niedrige Dichte und im wesentlichen alle Zellen geschlossen.



   Bei der Herstellung einer wärmeisolierten Bedachung   wird    den mehrzelligen Glasklümpchen ein geeignetes Bindermaterial beigemengt. Eine Zumischung von verhältnismässig festen getrennten Asphaltteilchen kann den mehrzelligen Glasklümpchen beigemengt, die Mischung eingesackt und dann in üblicher Weise an die Arbeitsstelle gebracht werden. An der Arbeitsstelle wird das Gemisch aus mehrzelligen Glasklümpchen und getrennten Asphaltteilchen in eine Mischeinrichtung gegeben, der Mischeinrichtung eine genügende Menge eines geeigneten Lösungsmittels für den Asphalt zugesetzt und das Material gemischt, bis der Asphalt gelöst ist und klebrig wird. Das Material wird ferner gemischt bis die klebrige aufgelöste Asphaltmasse die vielzelligen Glasklümpchen bedeckt. Die überzogenen Klümpchen werden dann über die Dachdeckenstruktur in einer monolytischen Lage aufgespritzt.

  Auf die obere Fläche der monolytischen Lage wird durch Walzen oder dergleichen eine Druckkraft ausgeübt bis die benachbarten vielzelligen Glasklümpchen in angrenzende Beziehung kommen. Das Lösungsmittel für den Asphalt wird dann verdampft, wodurch der Asphalt erhärtet und die benachbarten vielzelligen   Glasklümp chen    aneinander bindet, wobei eine verhältnismässig starre monolytische Lage einer Wärmeisolierung auf der Dachtragdecke gebildet ist. Da die Klümpchen geschlossene Zellen haben und aus Glas sind, dringt das Lösungsmittel für den Asphalt nicht in die einzelnen Klümpchen ein.



   Wo eine Heizquelle bereits steht, kann ein durch Hitze sich verflüssigendes bituminöses Material wie Pech oder Asphalt zum Überziehen der vielzelligen Glasklümpchen verwendet werden. Die vielzelligen Glasklümpchen und das sich durch Hitze   verflüssigende    bituminöse Material werden auf eine erhöhte Temperatur gebracht, bei welcher das bituminöse Material flüssig wird und die vielzelligen Glasklümpchen überzieht.



  Das erhitzte Gemisch wird dann auf die Dachdecke zur Bildung einer monolytischen Lage von vorgewählter Dicke aufgespritzt. Bevor das erhitzte Gemisch erkaltet ist, wird eine Druckkraft aufgebracht, so dass benachbarte vielzellige Glasklümpchen untereinander in fortlaufende Beziehung treten.



   Da die vielzelligen Glasklümpchen geschlossene Zellen sind, dringt das Bindermaterial, sei es ein durch Lösungsmittel verflüssigtes bituminöses Material oder ein durch Hitze verflüssigtes bituminöses Material, nicht in den inneren Teil der vielzelligen Glasklümpchen. Daher ist die Wärmeleitfähigkeit der vielzelligen Glasklümpchen durch den Überzug aus bituminösem Material nicht nachteilig beeinflusst. Wenn die benachbarten vielzelligen Glasklümpchen in der Isolierschicht untereinander in fortlaufender Verbindung stehen, ist die Wärmeleitfähigkeit der Isolierschicht im wesentlichen gleich jener eines Stückes vielzelligen Glases von im wesentlichen gleicher Stärke.



   Bezugnehmend auf die Zeichnungen und insbesondere auf die Fig. 1, welche einen Schnitt durch eine wärmeisolierte Bedachung darstellt, wird das Verfahren zur Herstellung der Bedachung anhand derselben beschrieben. Das Dach enthält eine Tragdecke 10, die aus einer Stahldecke, Holzplanken, vorgegossenen Betonplatten oder gegossenem Beton gebildet werden kann und im vorliegenden Falle als aus Beton hergestellt dargestellt ist.



   Das Dachbelagpech, welches ein Raumgewicht von etwa 1360 kg/m3 hat, wird auf eine Temperatur von etwa   2000 C    erhitzt, bei der es schmilzt und ein bei Hitze sich verflüssigendes bituminöses Material bildet.



  Vielzellige   Glaskhimpchen,    die ein Raumgewicht von etwa   208 kg/m3    und eine Grösse zwischen 6,3 und 9,5 mm Durchmesser haben, werden getrennt auf etwa   149     C erhitzt. Annähernd gleiche Gewichtsteile des erhitzten Pechs und der erhitzten vielzelligen Glasklümpchen werden in einer geeigneten Mischeinrichtung gemischt, bis die vielzelligen Glasklümpchen mit dem wasserfesten Dachbelagpech überzogen sind. Die Mischung wird, während das Pech und die Klümpchen erhitzt sind, auf die obere Fläche der Tragdecke 10 zu einer Isolierschicht 12 von vorgewählter Dicke aufgespritzt. Durch eine Walze oder dergleichen wird auf die Schicht 12 eine Druckkraft ausgeübt, bis die benachbarten Klümpchen miteinander in fortlaufender Beziehung sind.

  Die Schicht wird dann abgekühlt, wobei das Dachbelagpech erhärtet und die vielzelligen Glasklümpchen untereinander verbunden. Zwischen den angrenzenden vielzelligen Glasklümpchen entstehen wegen ihrer   Kugelgestalt    zwischen etwa 10 und 50   Vol.-o/o    verteilte aber verbundene dazwischenliegende Hohlräume, die Durchgänge bilden, durch welche Wasser oder Wasserdampf sich verteilen kann.

 

   Eine zweite Mischung wird durch Erhitzen vielzelliger Glasklümpchen mit einem Durchmesser von etwa 1,5 mm und einem Raumgewicht von etwa 352 kg/m3 auf eine Temperatur von etwa 1490 C zubereitet. Die erhitzten Klümpchen werden zu im wesentlichen gleichen Gewichtsteilen mit Dachbelagpech gemischt, das vorher auf eine Temperatur von etwa 2000 C erhitzt wurde. Das erhitzte Dachbelagpech wird mit den kleineren vielzelligen Glasklümpchen gemischt, bis die vielzelligen Glasklümpchen mit dem unter Hitzeeinfluss verflüssigten Dachbelagpech überzogen sind. Das Gemisch wird auf die obere Fläche der Schicht 12 gespritzt, um eine zweite Isolierschicht 14 zu bilden.

  Auf die zweite Isolierschicht 14 wird eine Druckkraft aufgebracht, um die Isolierschicht 14 mit der anderen darunterliegenden Schicht 12 zu verbinden und die benach  barten kleineren vielzelligen Glasklümpchen in angrenzende Beziehung zu den dazwischenliegenden Hohlräumen zu bringen.



   Bei dem obigen Verfahren werden die vielzelligen Glasklümpchen auf eine Temperatur von etwa   1495 C    vorerhitzt, bevor sie mit dem erhitzten Dachbelagpech vermischt werden. Es ist verständlich, dass, wo erwünscht, das Dachbelagpech und die zellenartigen Glasklümpchen auf eine höhere Temperatur erhitzt werden können. Beispielsweise können die Klümpchen auf eine Temperatur zwischen 2320 C und   343"    C erhitzt und das Pech auf eine Temperatur zwischen 2910 C und 3260 C erhitzt werden. Bei diesen erhöhten Temperaturen kann im Gemisch zur Bildung eines Überzuges für die Klümpchen weniger Pech verwendet werden. Es wird als wesentlich erachtet die Klümpchen und das Pech getrennt zu erhitzen, um eine grosse erhitzte Oberfläche in den erhitzten Klümpchen vorzusehen, um den flüchtigeren Teilen des Pechs die Möglichkeit zu geben zu verflüchten.

  Obwohl die in Fig. 1 dargestellte, aus Klümpchen bestehende Isolierung eine erste Schicht aus vielzelligen Glasklümpchen mit einem Durchmesser von zwischen 6,3 und 9,5 mm und eine zweite Schicht aus vielzelligen Glasklümpchen mit einem Durchmesser von etwa 1,5 mm besitzt, ist es verständlich, dass die aus Klümpchen bestehende Isolierung aus einer sehr dünnen Schicht von gewünschter Dicke mit Klümpchen von der gleichen Grösse oder von verschiedenen Grössen der vielzelligen Glasklümpchen bestehen kann. Es ist jedoch erwünscht, dass die Klümpchen so gewählt sind, dass in der Schichte der aus Klümpchen bestehenden Isolierung zumindest 10   Gew.-o/o    und vorzugsweise 40   Gew.-O/o    Zwischenhohlräume vorgesehen sind, durch welche der Wasserdampf diffundieren kann.



   Auf die obere Fläche der Isolierschicht 14 wird durch Aufstreichen oder dergleichen eine Schicht aus haftbaren bituminösem Material 16, wie erhitztes Kohlenasphaltpech aufgebracht. Auf der oberen Fläche der Schichte aus haftbarem bituminösem Material 16 ist eine mit bituminösem Material gesättigte Dachpappe 18 angeordnet. Eine zweite Schichte aus haftbarem bitumi   nösem    Material 20 befindet sich auf der oberen Fläche der Dachpappe 18 und über der Schicht 20 liegt eine andere Dachpappenschicht 22. Zusätzliche Dachpappenschichten 24 und 26 sind mit bituminösem mit 28 und 30 bezeichneten Material an die darunter liegende Dachpappe fest haftend angeschlossen.

  Auf der oberen Schichte aus Dachpappe 26 liegt eine Deckschicht aus haftbarem bituminösem Material 32, in dem grobe Zuschlagstoffe 34 eingebettet sind, um dabei eine wärmeisolierte Bedachung zu bilden, welcher die zuvor besprochenen erwünschten Merkmale aufweist.



   Fig. 2 zeigt die Art, in welcher die vielzelligen Glasklümpchen durch das wasserfeste kohlenstoffhaltige Material untereinander verbunden sind. Es ist selbstverständlich, dass an stelle des besonderen zuvor beschriebenen Dachpeches anderes wasserscheues kohlenstoffhaltiges Bindematerial verwendet werden kann. Die im allgemeinen mit 36 bezeichneten vielzelligen Glasklümpchen haben im wesentlichen Kugelform und sind aus einem Glas hergestellt, das eine Vielzahl geschlossener Zellen 38 besitzt. Das mit 40 bezeichnete wasserfeste kohlenstoffhaltige Material überzieht die äussere Fläche der vielzelligen Glasklümpchen 36 und verbindet sie untereinander zu einer   Wärmeisolierschicht,    wobei das kohlenstoffhaltige Material in die einzelnen Klümpchen nicht eintritt.



   Fig. 3 ist ein Schnitt durch die in der Wärmeisolierschicht nach Fig. 1 willkürlich angeordneten vielzelligen Glasklümpchen. Fig. 3 zeigt anschaulich die eigenartigen Hohlräume 42 und 44 zwischen den benachbarten fortlaufenden Klümpchen 36. Es ist erwünscht, dass die Isolierschicht zwischen 10 und 50   Gew.-O/o    der verteilten und verbundenen Zwischenhohlräume enthält, durch welche Wasser oder Wasserdampf diffundieren kann. Wie früher besprochen wurde, beeinflussen die mit Wasser oder Wasserdampf gefüllten Zwischenhohlräume die Wärmeleitfähigkeit der Isolierschicht nicht, da das verbleibende Volumen der Isolierschicht aus einem Material besteht, das wasserundurchlässig ist und die Wärmeleitfähigkeit der Isolierschicht im wesentlichen vom Isolierwert der vielzelligen Glasklümpchen abhängt.



   Einer der Vorteile des vorher beschriebenen Verfahrens ist der dem Baumeister gebotene grosse Spielraum bei Anwendung der Wärmeisolierung. Die obere Fläche der Dachtragdecke muss dort, wo Planken oder Platten verwendet werden, nicht den vorliegendenfalls beschriebenen Erfordernissen entsprechen. Ferner kann die Schicht des Gemisches so angewendet werden, dass die gewünschte Neigung zur oberen Fläche des Daches entsteht, um eine geeignete Wasserableitung zu erzielen.



  Dies kann durch Änderung der Dicke der Isolierschicht zwischen den Kanten und der Dachmitte erreicht werden. Obwohl die Isolierschicht, wie zuvor besprochen, zwischen 10 und 50   Vol.-O/o    von Hohlräumen zwischen den fortlaufenden vielzelligen Glasklümpchen hat, ist das Problem der oberen Fläche der Isolierschicht, welches das auf ihr aufgebrachte durch Hitzeeinfluss flüssig gemachte bituminöse Haftmaterial absorbiert, bei dem zuvor beschriebene Verfahren beseitigt. Das Auftragen eines Überzuges aus durch Hitzeeinfluss flüssig gemachtem bituminösem Material als Haftmittel für die erste Pappenschicht ist nicht erforderlich, wenn ein Teil des Isoliermaterials, das durch Hitzeeinfluss flüssig gemachte bituminöse Haftmittel enthält.

  Wenn das bituminöse Material zu einem Grad erstarrt ist, dass es seine Hafteigenschaften verloren hat, kann vor dem Aufbringen der Dachpappe auf die obere Fläche der Isolierschicht örtlich Hitze angewendet werden, um die erforderlichen Hafteigenschaften des durch Hitzeeinfluss flüssig gemachten bituminösen Materials zu erzielen. Eine andere Methode zur Verhinderung des Eindringens von verflüssigtem Bitumen in die zellenartige Isolierschicht besteht in der Anwendung einer Schicht von dünnem geleimten oder ungeleimten Papier direkt auf die Isolierschicht und   Überfluten    derselben mit verflüssigtem Bitumen, wie es allgemein beim   überdachten    gemacht wird. 

  Genügend Hitze und Bitumen durchsetzt das Papier um es an die darunter liegende Isolierung fest anzuschliessen, doch tropft kein verflüssigtes Bitumen durch um die untereinander verbundenen Hohlräume nicht zu verstopfen.



   Wo es erwünscht ist, für die Bedachung Wärmeisolation in Form von Isolierplatten vorzusehen, kann die in Fig. 4 schematisch dargestellte Einrichtung zur Herstellung der Isolierplatten verwendet werden. Ein allgemein mit 100 bezeichneter Behälter dient zur Aufnahme der zellenartigen Glasklümpchen für die Isolierplatte.



  Die zellenartigen Klümpchen können eine ganze Grössenskala aufweisen oder nur von einer vorgewählten einzigen Grösse sein, was von dem zwischen den betreffenden Klümpchen in der Isolierplatte gewünschten Prozentsatz an Hohlraum abhängt. Vorzugsweise sind  die Klümpchen in der Grössenordnung zwischen 4 und 12 Tyler-Mesh. Der Behälter 100 kann ein geeignetes Heizmittel zum Erhitzen der zellenartigen   Glasklümp-    chen auf eine Temperatur zwischen 2320 C und 3430 C aufweisen. Die bevorzugte Temperatur der erhitzten Klümpchen liegt zwischen 2600 C und 2870 C.



   Ein zweiter Behälter 102 ist zur Aufnahme des bituminösen Materials vorgesehen. Für die Wärmeisolation ist jedes geeignete bituminöse Material oder Asphalt geeignet, welches bzw. welcher bei einer leicht erhöhten Temperatur flüssig wird und bei der Temperatur der Umgebung erhärtet. Es können auch feuerhemmende Mischungen aus Bitumen und chlorierten Kohlenwasserstoffen oder phosphorhaltigen Stoffen mit feuerverzögernden Mitteln verwendet werden. Als ein bevorzugtes bituminöses Material wird allgemein ein besonders getränkter Dachasphalt bezeichnet, der einen Erweichungspunkt zwischen 820 C und   930      C    und einen Durchdringungswert bei   250 C,    gemessen durch die Eichung für die Durchdringung bituminöser Materialien (ASTM D5-52), zwischen 20 und 30 hat.

  Der Durchdringungswert wird in Zehntel Millimeter gemessen, indem eine keilförmige Standardnadel (0,14 bis 0,16 mm Spitzendurchmesser) den Asphalt in fünf Sekunden bei einer Belastung von 100 g durchsetzt. Der Behälter 102 kann eine an ihn angeschlossene geeignete Heizeinrichtung zur Beheizung des Asphalts auf eine Temperatur zwischen 2910 C und 3260 C aufweisen, oder es kann geschmolzener Asphalt in den Behälter 102 gepumpt oder in anderer Weise befördert werden.



   Der Boden des Behälters 100 hat eine Messeinrichtung 104, welche die Menge der erhitzten Klümpchen, welche durch die Leitung 106 einem Mischer 108 zugeführt werden, kontrolliert. In ähnlicher Weise hat der Behälter 102 eine Messeinrichtung 110, welche die Menge des erhitzten Asphalts kontrolliert, die durch die Leitung 112 dem Mischer 108 zugeführt wird. Die Menge des Asphalts kann zwischen 28,03 und 80,09 kg pro m3 zellenförmiger Klümpchen variieren. Es wurde gefunden, dass die Festigkeit der Dachplatte abnimmt, wenn die   Asphaltmenge    vermindert wird. Es wurde auch gefunden, dass bei Erhöhung der Asphaltmenge, die Wärmeleitfähigkeit oder der Faktor k der Isolierplatte steigt. Das Verhältnis von Asphalt zu den Klümpchen wird auch innerhalb von Grenzen variieren, die von der Grösse der verwendeten Klümpchen abhängen.



  Ein zweckmässiges Verhältnis von 73,70 kg Asphalt auf jeden   m5    zellenförmiger Klümpchen wird dort vorgezogen, wo die zellenförmigen Klümpchen ein Raumgewicht von etwa 184 kg/m3 und ein Schüttgewicht von etwa 103 kg/m3 haben
Die Messeinrichtungen steuern daher die Anteile, mit welchen die erhitzten Klümpchen und Asphalt der Mischeinrichtung zugeführt werden sollen. Die Klümpchen und der verflüssigte Asphalt werden in der   Mischer    einrichtung 108 gemischt, bis die Klümpchen eingekapselt oder mit einer verhältnismässig dünnen Schicht verflüssigten Asphalts überzogen sind. Es wurde gefunden, dass bei Verwendung obiger Anteile von Klümpchen und Asphalt, wenn überhaupt so nur ein geringer Abfluss von überschüssigem Asphalt aus der Mischeinrichtung 108 stattfindet.

  Es scheint, dass bei richtiger Mischung im Mischer 108 im wesentlichen der gesamte Asphalt zum Einkapseln der getrennten zellenförmigen Klümpchen verwendet wird. Wie in den Fig. 2 und 6 dargestellt ist, haben die zellenartigen Glasklümpchen eine verhältnismässig unregelmässige Oberfläche, so dass der verflüssigte Asphalt eine Affinität zur Oberfläche der Klümpchen hat.



   Die mit verflüssigtem Asphalt überzogenen oder in ihm eingeschlossenen zellenartigen Glasklümpchen werden dem Mischer 108 entnommen und einer Wiegeund Messeinrichtung 114 zugeführt. Die Wiege- und Messeinrichtung ist mit geeigneten Heizmitteln zur Erhaltung der Klümpchen und des Asphalts auf einer erhöhten Temperatur versehen.



   Neben dem allgemein mit 120 bezeichneten Formbereich sind zwei   Papierrollen    116 und 118 angeordnet.



  Die Papierrollen können aus jedem geeigneten Blattmaterial, wie 50 Pfund Hartpapier oder dergleichen oder aus dünnen Blättern eines Kunststoffilms bestehen, zwischen welchen die zellenartigen, in Bitumen eingeschlossenen Glasklümpchen eingelegt werden. Im allgemeinen wird Papier wegen seiner geringen Kosten, guten Haftfähigkeit auf Asphalt und grossen Festigkeit bevorzugt, doch kann auch anderes blätteriges Material verwendet werden. So können beispielsweise Fluorokohlenstoffpolymere in Blattform einseitig mit dem Erfolg angebracht werden, dass die Platten keinen weiteren Wetterschutz benötigen, ausgenommen für das Verschliessen der Fugen. Die Papierrolle 118 wird über Rollen 122 in der in Fig. 4 durch Pfeil angedeuteten Richtung geführt.

  Die untere Fläche des von der Rolle 118 kommenden Papiers wird mittels einer Auftragseinrichtung 124 mit einem Haftmittel, vorzugsweise verflüssigtem Asphalt überzogen. In ähnlicher Weise wird das von der Rolle 116 kommende Papier durch eine Auftragseinrichtung 126 an seiner unteren Fläche mit verflüssigtem Asphalt überzogen und über Rollen 128 in der in Fig. 4 mit Pfeil angedeuteten Richtung in die Formzone 120 gebracht. Die Messeinrichtung 114 liefert die erhitzten, mit verflüssigtem Asphalt überzogenen zellenartigen Klümpchen zwischen die von den Rollen 116 und 118 kommenden Papierblätter. Die überzogenen Oberflächen des Papiers haften an den Oberflächen der eingeschlossenen zellenartigen Glasklümpchen.

  Geeignete Druckmittel 130 in der Formzone 120 üben eine Druckkraft auf den geschichteten Aufbau des Papiers mit dazwischenliegenden eingekapselten zellenartigen Glasklümpchen zur Bildung eines endlosen Bandes einer Isolierplatte 132 aus. Das die Isolierplatte 132 ergebende Band wird einem endlosen Kühlförderband 114 zugeführt, welches das Band 132 in eine Kühlzone 136 bringt, in der die Temperatur des Bandes 132 herabgesetzt wird, um die bandförmige Isolierplatte zu verfestigen. Eine Quersäge 138 schneidet das Band 132 in gewünschte Grössen von Isolierplatten.

 

   Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Isolierplatte mit den eingekapselten zellenartigen Glasklümpchen 140, die zwischen den Hartpapierblättern 142 und 144 zu einer Sandwichform eingelegt sind. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5, wobei die Asphaltüberzüge 146 und 148 am Papier 142 und 144 aus Gründen der Veranschaulichung übertrieben dargestellt sind. In Fig. 7 ist der Asphaltüberzug 150 auf den zellenartigen Glasklümpchen 152 aus Gründen der Veranschaulichung ebenfalls übertrieben dargestellt. In Fig. 7 ist die im wesentlichen kontinuierliche Form des durch Hitze flüssig werdenden bituminösen Materials oder Asphalts 150 so dargestellt, dass bestimmte Formzellen mit zellenartigen Klümpchen 152 gefüllt sind und andere der Zellen untereinander verbundene Hohlräume 154 bilden.

  Durch den verflüssigten Asphaltüberzug von benachbarten Klümpchen wird ein halbmondförmiger   Körper 156 gebildet, um leere Zellen in der Asphaltform vorzusehen.



   Die Wärmeleitfähigkeit der zellenartigen Glasisolation beträgt etwa 0,05 Kcal/hm        C bei 240 C. Die Wärmeleitfähigkeit zellenartiger Glasklümpchen und Luft beträgt etwa   0,042 Kcal/h m      O    C bei   24     C. Die Wärmeleitfähigkeit von Asphalt beträgt etwa 0,135 Kcal/h m        C bei   24     C. Die gemäss dem oben beschriebenen Verfahren hergestellte Isolierplatte hat eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,05 Kcal/h m   O    C bei etwa   24     C. Es ist somit ersichtlich, dass die Isolierplatte im wesentlichen die gleiche Wärmeleitfähigkeit wie die zellenartige Glasisolation hat.



   Die gemäss dem vorangehend beschriebenen Verfahren hergestellte Isolierplatte hat ein Raumgewicht von etwa   192 kg/m3    und enthält zwischen 80 und 95   Vol.- /o    Hohlraum und zellenartige Glasklümpchen, die im hohen Grade die gewünschten Isoliereigenschaften haben. Die verbleibenden 5 bis 20   Vol.-O/o    der Isolierplatte ist eine Form aus in der Hitze verflüssigbarem bituminösem Material.



   Die Isolierplatten können am Dach in üblicher Weise angebracht werden, wobei zuerst eine Schicht aus Dachpappe als Dampfschutz aus der Dachdecke befestigt wird. Die Dachpappe wird mit verflüssigtem Asphalt bestrichen, welcher auf eine Temperatur von etwa 2000 C erhitzt wurde. Die Isolierplatte wird auf den heissen Asphalt gelegt und die Hitze aus dem Asphalt auf die Isolierplatten übertragen. Da die zellenartigen Klümpchen eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit als der bituminöse Asphaltüberzug haben, absorbieren die zellenartigen Glasklümpchen nicht die Hitze des Asphalt überzuges am Dach. Der Asphaltüberzug auf den Klümpchen wird daher so weit erhitzt, dass sich die mittlere Temperatur der Isolierplatte   770      C    nähert, wobei die untere Hälfte der Platte eine Temperatur von etwa   107  C    ereicht.

  Bei dieser erhöhten Temperatur wurde der Erweichungspunkt des Asphalts, welcher die Klümpchen umschliesst, ereicht und die untere Seite der Platte ist relativ flexibel. Die Isolierplatte zeigt daher nicht die starren Eigenschaften der üblichen Dachplatten und ist in diesem verhältnismässig flexiblen Zustand fähig sich den unregelmässigen Oberflächen anzupassen. Wo die Dachdecke zufolge eines Fremdkörpers, z. B. eines Zuschlages oder dergleichen, der zwischen der Dachdecke und der unteren Fläche der Isolierplatte gelagert ist, eine unregelmässige Oberfläche hat, ermöglichen die physikalischen Eigenschaften der Isolierplatte der unteren Fläche der Platte sich der unregelmässigen rauhen Oberfläche anzupassen.

  Der Anstrich von heissem Asphalt erweicht den Asphalt, welcher die zellenartigen Glasklümpchen in der Dachplatte   einschliesst,    und ermöglicht den Klümpchen, sich relativ zueinander zu bewegen. Die im wesentlichen kugelförmige Gestalt der Klümpchen erleichtert ihre Bewegung relativ zueinander und ein auf die obere Fläche der Dachplatte ausgeübter Druck verändert die Lage der an die untere Fläche der Platte anschliessenden Klümpchen rund um den unregelmässigen Gegenstand, so dass sich die gesamte untere Fläche der Isolierplatte der Dachdeckenoberfläche anpassen und an dieser anhaften wird. Die aus anderen Materialien als kugelförmigen Zuschlagstoffen hergestellten Platten haben nicht die gewünschten physikalischen Eigenschaften, da die Stoffe ungeeignet sind sich relativ zueinander zu bewegen oder abzurollen.



   Es ist wohl bekannt, dass der Gebäudebau nach Anbringung der Bedachung zufolge des Setzens des Gebäudebaues oder seiner Bewegung bis zu einem bestimmten Grad Spannungen ausgesetzt ist. Bei üblichen Dachplatten oder gegossener starrer Wärmeisolierung entstehen infolge der Bewegung des Gebäudebaues in der Wärmeisolierung Sprünge und eine Trennung der Dachpappen.



  Die hier beschriebene thermische Isolation enthält eine Vielzahl   ven    im wesentlichen kugelförmigen zellenartigen Klümpchen, die in angrenzender Beziehung stehen und zwischen den benachbarten Klümpchen eine kleine Berührungsstelle aufweisen. Wenn auf die Wärmeisolation eine Spannung ausgeübt wird, ist sie in der Lage, sich mit dem Gebäudebau zu bewegen. Sprünge, die in der thermischen Isolierung entstehen können, wenn sie sich mit dem Gebäudebau bewegt, gehen von selbst zurück, wenn die Bedachung während der Sommermonate erhöhten Temperaturen ausgesetzt ist
Die Fähigkeit der Klümpchen, sich relativ zueinander zu bewegen, wenn auf sie Spannungskräfte ausgeübt werden, ist, wie angenommen wird, auch eine Lösung für das bisher aufgetretene Problem der scharfen Falten in den Dachpappen, die durch die Relativbewegung der Fasern in der Pappe hervorgerufen werden. 

  Die zuvor beschriebene Wärmeisolierung hat im wesentlichen kugelförmige zellenartige Glasklümpchen, die in einem bituminösen Material eingeschlossen sind, das im wesentlichen die gleichen Viskositätseigenschaften wie das Bitumen in der Pappe hat. Wenn sich die Dachpappen während der   Warmwetterperiode    ausdehnen, werden, anstatt dass sich die Pappe an kleinen örtlich begrenzten Stellen von der Isolierung abhebt und scharfe Falten bildet, die Expansionskräfte auf die eingeschlossenen Klümpchen übertragen und die oberen Schichten der Klümpchen werden sich relativ zueinander bewegen, um den Pappen und der Wärmeisolationsschicht zu ermöglichen, auf der oberen Fläche des Daches glatte Längswellen, anstelle von scharfen Falten, wie sie gegenwärtig auftreten, zu bilden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Thermische Dachisolierplatte, gekennzeichnet durch eine Isolierschicht mit im wesentlichen kugelförmigen, vielzelligen Glasklümpchen, welche in einem kohlenstoffhaltigen Material eingeschlossen sind, das die einzelnen Glasklümpchen untereinander verbindet.
    II. Verfahren zum Herstellen einer Dachisolierplatte gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von Glasklümpchen und einem verflüss sigten kohlenstoffhaltigen Material auf eine Platte aufgebracht und eine Schicht dieser Mischung gebildet wird, in welcher die aneinanderschliessenden mehrzelligen Glasklümpchen enthalten sind, und dass das verflüssigte kohlenstoffhaltige Material verfestigt wird, wobei die mehrzelligen Glasklümpchen miteinander verbunden werden und so die thermisch isolierende Schicht bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Thermische Dachisolierplatte nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das kohlenstoffhaltige Material 10 bis 50 Vol.-O/o Hohlräume aufweist.
    2. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolier schicht zwischen 40 und 60 Vol. /o vielzellige Glasklümpchen aufweist.
    3. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht 80 bis 95 Vol., /o Zwischenräume und Klümpchen und 5 bis 20 Vol.- /o kohlenstoffhaltiges Material aufweist.
    4. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht 11,5 Gewichtsanteile Glasklümpchen und 4,6 Gewichtsanteile kohlenstoffhaltiges Material aufweist.
    5. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitfähigkeit der Isolierschicht 0,05 Kcal/h m 0 C bei 240 C beträgt.
    6. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasklümpchen derart angeordnet sind, dass sie eine Unterlage für das kohlenstoffhaltige Material bei erhöhter Temperatur bilden, zum Zwecke, die Isolierschicht einer Druckbelastung aussetzen zu können.
    7. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht ein Schüttgewicht von 192 kg/m3 aufweist.
    8. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen kugelförmigen Glasklümpchen einen Durchmesser von etwa 1,5 mm aufweisen.
    9. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasklümpchen einen Durchmesser von 6,3 bis 9,5 mm aufweisen.
    10. Thermische Dachisolierplatte nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasklümpchen ein Raumgewicht von 0,19 gr/cm3 und ein Schüttgewicht von 0,11 gr/cm3 aufweisen.
    11. Thermische Dachisolierplatte nach dem Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das kohlenstoffhaltige Material ein durch Hitze verflüssigbares bituminöses Material ist, das einen Erweichungspunkt von vorzugsweise 82 bis 93 C und eine Penetration (100 g) von vorzugsweise 20 bis 30 bei 25 C hat und vorzugsweise wasserabstossend ist.
    12. Thermische Dachisolierplatte nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Plattenseiten mit einem Deckblatt (142) versehen ist.
    13. Thermische Dachisolierplatte nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie abwechselnd übereinanderliegende Schichten aus einem haftenden und einem gesättigten bituminösen Material aufweist.
    14. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das kohlenstoffhaltige Material auf eine Temperatur von 2260 C bis 3260 C erhitzt und mit den auf eine Temperatur von 149 C bis 343 C erhitzten Glasklümpchen vermischt wird, worauf die so erhaltene Mischung auf eine Platte aufgebracht wird.
    15. Verfahren nach dem Patentanspruch II oder dem Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Isolierschicht mit Glasklümpchen von 6,3 bis 9,5 mm Durchmesser und einem Raumgewicht von 0,21 gr/cm3 auf eine Platte aufgebracht wird und nachdem diese Schicht gepresst worden ist, eine zweite Isolierschicht mit Glasklümpchen von 1,5 mm Durchmesser und einem Raumgewicht von 0,35 gr/cm3 auf die erste Isolierschicht aufgebracht wird.
    16. Verfahren nach dem Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Presskraft auf die Oberfläche der Schicht ausgeübt wird, vorzugsweise derart, dass die Schicht auf ein Raumgewicht von 0,22 gr/cm3 komprimiert wird.
    17. Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasklümpchen auf eine Temperatur von 230 C bis 3400 C erhitzt werden und mit dem kohlenstoffhaltigen Material, das auf eine Temperatur von 287 C bis 3260 C erhitzt worden ist, vermischt werden, worauf die Mischung zu einer Schicht geformt wird, welche gepresst und vorzugsweise mit einem Deckblatt (142) versehen wird.
    18. Verfahren nach dem Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einem ersten Deckblatt (142) einer auf diesem Deckblatt aufgebrachten verflüssigten, kohlenstoffhaltigen Schicht, und aus der Mischung von Glasklümpchen und kohlenstoffhaltigem Material bestehende Gebilde auf einem zweiten Deckblatt (144) aufgebracht und gepresst wird.
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