CH501276A - Einrichtung mit Vervielfältiger, zum Abdrucken von ganzseitigen, zeilen- oder abschnittweisen Texten von auf einem der Druckelemente angeordneten Druckformen auf Karten und Lochen derselben - Google Patents

Einrichtung mit Vervielfältiger, zum Abdrucken von ganzseitigen, zeilen- oder abschnittweisen Texten von auf einem der Druckelemente angeordneten Druckformen auf Karten und Lochen derselben

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CH501276A
CH501276A CH389370A CH389370A CH501276A CH 501276 A CH501276 A CH 501276A CH 389370 A CH389370 A CH 389370A CH 389370 A CH389370 A CH 389370A CH 501276 A CH501276 A CH 501276A
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CH
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cards
printing
line
card
sensor
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CH389370A
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Ritzerfeld Gerhard
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Ritzerfeld Gerhard
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/08Digital computers in general; Data processing equipment in general using a plugboard for programming
    • G06F15/10Tabulators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10Hectographic line duplicators

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Einrichtung mit Vervielfältiger, zum Abdrucken von ganzseitigen,  zeilen- oder abschnittweisen Texten von auf einem der Druckelemente  angeordneten     Druckformen    auf Karten und Lochen derselben    Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung mit Ver  vielfältiger zum Abdrucken von ganzseitigen,     zeilen-          oder    abschnittweisen Texten von auf einem der Druck  elemente angeordneten Druckformen direkt oder über  Offsetzylinder auf Karten, wobei der Druck zeilenweise  durch entsprechende Steuerung des Vervielfältigers er  folgt mit einem korrespondierenden Datenträger auf  dem die druckfähig geschriebenen Angaben ausserdem  ganz oder teilweise mittels mechanischer, elektrischer,  optischer oder magnetischer Registrierungen dargestellt  sind,

   mit dem Vervielfältiger zugeordneten Vorrichtun  gen zum Abtasten dieser Registrierungen sowie mit  Lochvorrichtungen zur Lochung der abgetasteten und  teilweise zwischenzeitlich     gespeicherten    Daten, und wo  bei der Arbeitsrhythmus des Vervielfältigers und der  Lochvorrichtung pro Zeile der Druckform asynchron  zueinander abläuft und sich auf dem Weg der Karten  zwischen den Druckelementen des Vervielfältigers und  der     Lochvorrichtung    eine Sammelstation für diese befin  det, aus der die bedruckten Karten der Lochvorrichtung       zugeführt    werden.     Gemäss    einer Ausführungsform die  ser Einrichtung besitzt die     'Sammelstation    eine Karten  stopp- und Kartentransporteinrichtung.  



  Hierbei konnte der Fall eintreten, dass aufgrund der  gegenüber -der Arbeitsgeschwindigkeit des Vervielfäl  tigers sehr viel geringeren Arbeitsgeschwindigkeit der  Lochvorrichtung in der Sammelstation eine derart grosse  Anzahl bedruckter Karten gesammelt wurde, die das  Fassungsvermögen der Sammelstation überschritt und zu  Funktionsstörungen derselben führt.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine  Steuerung für die Sammelstation zu schaffen, durch die  eine störungsfreie Funktion derselben gewährleistet  wird.  



  Gemäss der     Erfindung    wird diese Aufgabe dadurch  gelöst, dass die Sammelstation einen die Anzahl der in    der     Sammelstation    gesammelten Karten abtastenden  Fühler aufweist, der in Abhängigkeit von der Anzahl der  Karten in der Sammelstation die Kartentransporteinrich  tung betätigt.  



  Für die Kartentransporteinrichtung kann eine Kur  vensteuerung vorgesehen sein, welche mittels einer Ein  tourenkupplung und mittels eines Elektromagneten für  :diese betätigt wird, der seine Impulse durch einen vom  Fühler betätigten Kontakt     erhält.     



  Die Einrichtung kann     derart    ausgebildet sein, dass  der die Eintourenkupplung auslösende Elektromagnet  von dem durch den Fühler betätigten Kontakt nur     dann     unter Spannung gesetzt werden kann, wenn ein in  Abhängigkeit von der Kartenmesserstellung wirkender  Kontakt betätigt wird.  



  Zweckmässigerweise kann in der zwischen den  Druckelementen und der Sammelstation befindlichen       Kartenführung    ein Kontakt angeordnet sein, der durch  die auf die Sammelstation zulaufenden Karten betätigt  wird und einen Magneten unter Spannung setzt, wel  cher das Lagerblech, auf dem der Fühler drehbar  angeordnet ist, derart schwenkt, dass der Fühler aus dem  Bereich der in die Sammelstation fallenden Karten  heraustritt, ohne jedoch den die     Kartentransporteinrich-          tung    auslösenden, auf dem Lagerblech fest angeordneten  Kontakt zu betätigen.  



  Das Lagerblech kann einen     Mitnahmestift    aufwei  sen, der beim     Verschwenken    des Lagerbleches den       Fühler    mitnimmt.  



  Endlich kann in Vervollkommnung des Erfindungs  gegenstandes eine Feder angeordnet sein, die das Lager  blech bei spannungslosem Magneten wieder in seine  Ausgangsstellung     zurückschwenkt,    wobei der Fühler  durch den unter Federspannung stehenden Kontakt  wieder in den Bereich der in die Sammelstation gefalle  nen     Karten    gebracht wird.      In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.

   Es zeigt:  Fig. 1 einen Aufzeichnungsträger in Kartenform;  Fig. 2 das gesamte Verfahren vom Bedrucken der       Karte    bis zur Ablage der gelochten Karte mit der  Darstellung sämtlicher zum Verfahren gehörender       Schalter    und Magnete;  Fig. 3 den Schaltplan für die in Fig. 2 gezeigten  Schalter und Magnete;  Fig. 4 die Steuervorrichtung, welche der Lochvor  richtung die bedruckten Lochkarten in     einem    asynchro  nen Rhythmus zuführt unter Fortlassung der linken und  mittleren Seitenwand;    Fig. 5 ,die Draufsicht nach Fig. 4;    Fig. 6 eine zusätzliche Einrichtung zum Steuern der  Steuervorrichtung der Fig. 4 und 5;  Fig. 7 die Ansicht in Pfeilrichtung M nach Fig. 6.  



  In der Fig. 1 ist ein Ausführungsträger 1 in  Kartenform dargestellt, der, wie beispielhaft dargestellt,  als DIN A4-Format ausgeführt werden kann. Dieser  Aufzeichnungsträger 1 birgt wesentliche organisatori  sche Vorteile in sich. Die zahlenmässige     Einteilung    2  von  Kopf 2 bis 32  bedeutet, dass die waagerecht  hinter jeder Zahl der Einteilung 2 bzw. hinter  Kopf        liegenden    Markierungsfelder 3 zusammen die Kopfinfor  mation bzw. die     Werte    für die betreffende Zeile ergeben.

    In dem     aufgeführten    Beispiel sind     für    jede     Zeile,    wie an  der     zahlenmässigen    Einteilung 8 veranschaulicht ist, 20  Stellen zugeordnet, die sich jeweils     zwischen    den Wertig  keiten von 0 bis 9 bewegen. Der für die Abtastung  erforderliche Bürstensatz 4 setzt sich aus 80 Bürsten 5  zusammen. Die Stellen sind, wie z. B. dargestellt, durch  einen 4er-Code verschlüsselt, wobei die Wertigkeit der  einzelnen Stellen durch die Anordnung der  Informationslochungen 6 innerhalb des Stellen  komplexes gebildet wird. Für den zeilenweisen Trans  port des Aufzeichnungsträgers 1 sind die Transportlö  cher 7 vorgesehen.

   Ein anderes Ausführungsbeispiel der  Erfindung ist, an Stelle der Informationslochungen 6  optisch auswertbare Markierungen zu setzen und diese  z. B. mittels Fotozellen auszuwerten.  



  In der Fig. 2 ist das gesamte Verfahren von dem  Bedrucken und Lochen der Lochkarte 64 bis zur Ablage  derselben in den Ablagekasten 88 schematisch darge  stellt. Die Lochkarte 64 wird durch das auf dem  Druckzylinder 100 befestigte Druckformoriginal 101  mittels des Gegendruckelementes 102 bedruckt und über  das Transportblech 103 durch die Transportrollen 104  dem     Kartenspeicher    105 zugeführt. Dabei wurde zuerst  der Schalter 106 und dann der Schalter 107 geschlos  sen und gleichzeitig mit dem Schalter 107 der Schalter  108 geöffnet.

   Beim Schliessen des Schalters 106 wird  über einen der eingetasteten Schalter 109, 110 oder 111  der     Vervielfältigungsmaschine,    welche für den Spiritus  druck bzw. für den Offsetdruck geeignet sein kann, der  dem     betreffenden    Schalter zugeordnete Magnet 112, 113  oder 114 unter Spannung gesetzt, der einen einzeiligen,  zweizeiligen oder dreizeiligen Transport der nicht darge  stellten Zeilenkurve auslöst.  



  Alle Schalter der Fig. 2 werden zu der Fig. 3 noch  näher beschrieben. Auf .die Funktion der Schalter 364    und 351, des Magneten 352 und des     Fühlers    361 wird in  der Beschreibung zu der in den Fig. 6 und 7 gezeigten  Steuereinrichtung noch näher     eingegangen.     



  Beim Schliessen des Schalters 107 wurde der Ma  gnet 115 für die Betätigung der Klappe 116 unter  Spannung gesetzt, der .die in den Fig. 4 und 5 dargestell  ten Steuerelemente auslöst, die ein Anheben der Klappe  116 und ein Abfallen der Transportwalze 117 hervor  rufen. Die inzwischen durch die Transportrollen 104 in  den Kartenspeicher 105 transportierte Lochkarte 64  wird durch die Transportwalzen 117 und 118 aus dem  nun geöffneten Kartenspeicher 105 wieder heraus und  ,dem Kartentransport 119     zugeführt,    dessen Niederhalter  120 durch die in den Fig.

   4 und 5 dargestellten  Steuerelemente der Klappe 116 und der Transportwalze  117 angehoben wird und zusammen mit der sich  senkenden Klappe 116 und der sich hebenden Trans  portwalze 117 abfällt, und die dem     Kartentransport    119  zugeführte     Lochkarte    64     niederhält.     



  Die Steuerkurven sind so angeordnet, dass sie nach  dem Schliessen des Schalters 107 das Anheben der  Klappe 116 und des Niederhalters 120 sowie das Senken  der Transportwalze 117 erst hervorrufen, wenn die  Lochkarte 64 in den Kartenspeicher 105 befördert  worden ist. Durch den unter Spannung gesetzten Magne  ten 115 wird der Schalter 121 geöffnet. Durch die in  dem     Kartentransport    119 liegende     Lochkarte    64 ist der  Schalter 122 und durch das in Grundstellung stehende  Kartenmesser 123 der Schalter 124 geschlossen.

   Der  durch den geschlossenen Schalter 122 unter Spannung  gesetzte Magnet 125 löst den Transport des Karten  messers 123 aus, welches die Lochkarte 64 solange in  Richtung Lochstation 126 führt, bis diese von einem  nicht dargestellten     Kartenschlitten        übernommen    wird.  Der Magnet 127, der den Kartenschlittentransport aus  löst, wird erst durch den Schalter 141 und dann  nacheinander durch die Schalter 128, 129, 130 und 332  unter Spannung gesetzt, da die Lochkarte 64 in vier  Stanzhüben von z. B. 14 Löchern gestanzt wird. Bevor  die Lochkarte 64 in die Lochstation 126 eintritt, wird  über den durch die Lochkarte 64 geschlossenen Schalter  131 der Magnet 132 unter Spannung gesetzt, der den  Einstellvorgang der Lochstation 126 auslöst.

   Die durch  die Lesevorrichtung 133 mittels des Kabels 134 in den  Decoder 135 eingegebenen Informationen des Auf  zeichnungsträgers 1 werden über das Kabel 136 einem  Speicher zugeführt, aus dem diese dann zum gegebe  nen Zeitpunkt der Lochstation 126 zugeleitet werden.  Über die Schalter 85, von denen 10 Stück hintereinander  liegen und welche durch nicht dargestellte     Nockenschei-          ben    nacheinander geschlossen werden, erhalten die  Magnete 83, von denen 14 Stück vorhanden sein können,  entsprechend der eingelesenen Wertigkeit Spannung und  nehmen den Einstellvorgang der Lochstation 126 vor. In  der Lochstation 126 und hinter derselben werden mittels  der Lochkarte 64 die beiden Kontrollschalter 141 und  142 geschlossen.

   Der Schalter 137, der während der       Stanzvorgänge    durch die     daraufliegende    Lochkarte 64  geöffnet war, wird nach der Ausführung der     Stanzvor-          gänge    geschlossen. Der Magnet 138 wird unter Spannung  gesetzt und löst eine nicht dargestellte     Auswerfervorrich-          tung    aus. Über das Führungsblech 139 wird die Lochkar  te 64 mittels der     Transportrollen    104 dem umlaufenden  Transportband 140 zugeführt, welches dieselbe zum  Ablagekasten 99 transportiert.  



  In der     Fig.    3 ist der Schaltplan für die in der     Fig.    2  gezeigten Schalter, welche als mechanische, elektrische      oder optische Schalter ausgebildet sein können, und  Magnete dargestellt. Beim Schliessen des Schalters 106  durch die Lochkarte 64 zieht das Relais 149 an,  welches den ihm zugeordneten Öffner 155 betätigt und  die beiden Halteschalter 156 und 157 schliesst. Über die  durch die Vervielfältigungsmaschine betätigten Schalter  109, 110 oder 119. wird einer der Magnete 112, 113  oder 114 unter Spannung gesetzt. Als nächstes werden  durch die Lochkarte 64 gleichzeitig der Schalter     1'08    ge  öffnet und der Schalter 107 geschlossen.

   Durch den  geöffneten Schalter 108 wird der Stromkreis für das  Relais 149 unterbrochen, die Halteschalter 156 und 157  werden wieder geöffnet und der Öffner 155 wieder  geschlossen. Über den geschlossenen Schalter 107 wird  das Relais 158 unter Spannung gesetzt und dadurch die  beiden Halteschalter 159 und 160 geschlossen. Der  Magnet 115 zieht an und löst die in der Beschreibung zu  Fig. 4 und 5 dargestellten Steuerelemente aus und öffnet       gleichzeitig    den Schalter 121,     sodass    die Spannung des  Relais 158 unterbrochen wird und die Halteschalter 159  und 160 wieder geöffnet werden. Durch den spannungs  losen Magneten 115 wird ebenfalls wieder der Schal  ter 121 geschlossen.

   Durch die in dem Kartentransport  119 der Fig. 2 angelangte Lochkarte 64 wird der Schalter  122 geschlossen, der das Relais 161 unter Spannung setzt  und damit die Halteschalter 162 und 162a solange  schliesst bzw. öffnet, wie der Schalter 122 durch die  Lochkarte 64 geschlossen bleibt. Auf die Funktion der  Schalter 364 und 351 sowie des Magneten 352 wird in  der Beschreibung zu der in den Fig. 6 und 7 gezeigten  Steuereinrichtung noch näher eingegangen.  



  Durch den geschlossenen Halteschalter 162 wird der  Magnet 125 unter Spannung gesetzt, welcher den Trans  port des Kartenmessers 123 der Fig. 2 mit der darauflie  genden Lochkarte 64 nur dann auslöst, wenn der  Schalter 137 nicht durch eine noch nicht fertiggestanz  te Lochkarte geöffnet ist. Wird der Schalter 137 nach  erfolgtem Lochvorgang wieder geschlossen, so erfolgt  über das bekannte RC-Glied 163 und 163a ein kurzes  Unterspannungsetzen des Magneten 138, welcher eine  nicht dargestellte Auswerfereinrichtung betätigt. Bei  geöffnetem Schalter 124 bzw. 164 ist es nicht möglich,  den Magneten 115 unter Spannung zu setzen.

   Verlässt  die der Lochkarte 64 vorweg gelaufene Lochkarte den  Stanzblock 126 der Fig. 2, so wird der bis dahin durch  die Lochkarte offengehaltene Schalter 142 wieder ge  schlossen und ein neues Unterspannungsetzen des Ma  gneten 125 wäre möglich, Der Schalter 164 wurde  ebenfalls geöffnet und der Schalter 9.41 geschlossen.  Über den geschlossenen 'Schalter 141 wird der Magnet  127 unter Spannung gesetzt, welcher den Transport der  nicht dargestellten Kartentransportvorrichtung auslöst.  Von der Lochkarte 64 wird der Schalter 131 geschlossen  und dann von der     Transportvorrichtung    der Schalter  332. Über den geschlossenen Schalter 332 wird das  Relais 334 unter Spannung gesetzt und über die Halte  schalter 333 und 167 der Magnet 132 angesprochen,  welcher einen schon zur Fig. 2 beschriebenen Lochvor  gang auslöst.

   Die Transportvorrichtung läuft nachein  ander auf den Schalter 128, 129 und 130 auf und  schliesst diese bei wieder abgefallenem Relais 334. Über  die unter Spannung stehenden Relais 165, 1'68 und 169  werden nacheinander die Halteschalter 166 und 170,  171 und 173 sowie die Halteschalter 172 und 335  geschlossen und der Lochvorgang noch dreimal aus  gelöst. Beim Schliessen des Schalters 131 wird das  Relais 174 mittels des RC-Gliedes 330 und 331 kurz-    fristig unter Spannung gesetzt, durch welches der Zeilen  schritt des Aufzeichnungsträgers 1 ausgelöst wird.  



  In den Fig. 4 und 5 sind die 'Steuerorgane darge  stellt, durch welche die Zuführung der bedruckten  Lochkarten 64 in die Lochstation geregelt wird. Über  die Führungsschienen 226 und 227 wird die Lochkarte  64 mittels der Transportrollen 207 und 214 dem  Auffangkasten 230 zugeführt, welcher mittels der Lager  winkel 231, 232, 233 und 234 an den Seitenwänden 235  und 236 befestigt ist. Beim Schliessen des Schalters 107  durch die darübergleitende Lochkarte 64 wurde der in  dem Lagerwinkel 237 gelagerte Magnet 115 unter  Spannung gesetzt, welcher dann eine Schwenkbewegung  der auf der Achse 238 gelagerten Klinke 239 hervorruft,  die mit dem auf der Welle 240 befestigten Klinkenrad  241 zusammenarbeitet.  



  Über die Antriebswelle 242 wird     mittels    des Rie  mens 243 die Kurvenachse 240 sowie über den Riemen  244 der auf der Achse 245 drehbar gelagerten Riemen  scheibe 246 und dem Riemen 247 die Transportwalze  248 in Pfeilrichtung E angetrieben. Nach der erfolgten  Schwenkbewegung der Klinke 239 wird die Welle 240 in  Richtung F angetrieben, wobei die auf der Welle 240  befestigten Flansche 240 und 250 und ebenso die an  dem Flansch 250 befestigten Kurven 251 und 252 und  .die an dem Flansch 249 befestigte Kurve 253 und das  Klinkenrad 241 nun ebenfalls in Richtung F umlaufen.

    Der auf der Achse 254 gelagerte Hebel 255 läuft mit  seiner Rolle 256 von dem Kurvengrund der Kurve 253  auf den Nocken derselben, wobei durch die dadurch  erfolgte Drehbewegung der Achse 254 eine Schwenk  bewegung in Richtung G des Hebels 257, der ebenfalls  auf der Achse 254 befestigt ist, ausgeführt wird. Durch  den Stift 258 ist der Hebel 257, in dessen Langloch 259  der Kulissenstein 260 schwenkbar um den Stift 258  geführt wird, mit der Aufnahme 261 des Niederhalters  262 verbunden. Der Niederhalter 262 wird     aufwärts     bewegt, wobei dieser durch das Führungsblech 263 in  dem Kartentransporttisch 264 geführt wird. Die Auf  nahme 261 und das Führungsblech 263 sind durch  Schrauben mit dem Niederhalter 262 verbunden, um ein  genaues Ausrichten desselben zum     Kartentransporttisch     2'64 zu ermöglichen.

   Der Niederhalter 262 wird soweit  angehoben, dass die     Lochkarte    64 unter demselben  hinweg auf den     Kartentransporttisch    264 fallen  kann, welcher durch die fest mit diesem verbundenen  Begrenzungsblech 265 und 266 begrenzt wird.  



  Bevor die Rolle 267 des auf der Achse 245  befestigten Hebels 268 auf den Kurvengrund der Kurve  252 läuft, ist die Lochkarte 64 im Auffangkasten 230  angelangt. Der Hebel 268, der ebenfalls auf der Achse  245 befestigte Hebel 269 sowie die zwischen den beiden  Hebeln 268 und 269 drehbar gelagerte Transportwalze  248 führen eine Schwenkbewegung in Richtung K  solange aus, bis die Transportwalze 248 auf die Loch  karte 64 bzw. Lochkarten 64 aufliegt. Die durch den  Riemen 247 angetriebene Transportwalze 248 transpor  tiert nun die in dem Auffangkasten 230 liegenden  Lochkarten 64 dem     Kartentransporttisch    264 zu.

   Zu  diesem Zeitpunkt werden durch eine Drehbewegung der  Achse 270 die in ihr gelagerten Sperrstifte 271 aus  dem Bereich der zu transportierenden Lochkarten 64       herausgeschwenkt.    Die Drehbewegung der Achse 270  erfolgt über den auf ihr     gelagerten    Hebel 272 und dem  auf der Achse 273 gelagerten Hebel 274, wobei die Hebel  272 und 274 durch ein Langloch und den Nietstift 275  miteinander verbunden sind. Die Rolle 276 des Hebels      274 läuft auf den Nocken der Kurve 251 und schwenkt  dabei den Hebel 274 in Richtung H, wodurch über den  Hebel 272 die Drehbewegung der Achse 270 hervorgeru  fen wird.

   Nachdem die Lochkarte 64 aus dem Wirkungs  bereich des Schalters 107 herausgetreten ist, wird der  Magnet 115 spannungslos und     mittels    der Lasche 277  und der Klinke 239 die Welle 240 nach einer Umdrehung  wieder angehoben. Die Funktion der Schalter 108, 121,  124 und 122 ist zur Fig. 2 näher beschrieben. Sämtliche  Achsen bzw. Wellen der Fig. 4 und 5 sind in den  Seitenwänden 235, 236 und 278 bzw. 236 und 278  drehbar gelagert.    In den Fig. 6 und 7 ist eine Steuereinrichtung       gezeigt    , mittels derer die in dem Auffangkasten 230  befindlichen Lochkarten 64 dem Kartentransporttisch  264 (Fig. 4) auch dann zugeführt werden können, wenn  sich auf diesem noch eine oder mehrere Lochkarten 64  befinden.

   Während die Lochkarte 64 mittels der Trans  portrollen 207 und 214 dem Auffangkasten 230 zuge  führt wird, erfolgt ein Schliessen des Schalters 351, der  den Magneten 352 für die Dauer des Hinweggleitens der  Lochkarte 64 über den Schalter 351 unter Spannung  setzt. Der Magnet 352, der durch die Lagerwinkel 354  und 355 mit der Seitenwand 236 fest verbunden ist,  zieht an und schwenkt die Platine 356 in Pfeilrichtung  N, die auf dem Lagerloch 357 gelagert ist und welche       mittels    der Lasche 358 und dem Nietstift 359 mit dem  Magneten 352 verbunden ist. Der Nietstift 360 der  Platine 356 bewirkt, dass     während    dieser Schwenk  bewegung auch der auf dem Lagerbolzen 357 gelagerte  Fühler 361 verschwenkt wird.

   Diese Schwenkbewegung  ist so gross, dass der Fühler 361 mit seiner Nase 362 aus  dem Auffangkasten 230 heraustritt und die Lochkarte  64 ungehindert in diesen hineinfallen     kann.    Der Magnet  352 wird durch den nun wieder geöffneten Schalter 351  spannungslos und die Platine 356 mittels der Federkraft  der Feder 363 in ihre in Fig. 6 gezeigte Stellung  zurückgeschwenkt. Durch den an der Platine 356  befestigten Schalter 364 wird der Fühler 3'61 ebenfalls in  seine in Fig. 6 gezeigte Grundstellung gebracht, ohne  jedoch den Schalter 364 zu betätigen.  



  Beim besonders zügigen Drucken mit dem Verviel  fältiger konnte es mittels der in den Fig. 4 und 5  gezeigten Steuereinrichtung nicht unterbunden werden,  dass in dem Auffangkasten 230 mehr     Lochkarten    64  gespeichert wurden, als für einen störungsfreien Ablauf  statthaft war. Mittels des Fühlers 361 ist nun eine  Möglichkeit geschaffen worden, alle in dem     Auffang-          kasten    230 'befindlichen     Lochkarten    64 dem Karten  transporttisch 264 zuzuführen, sowie diese eine be  stimmte Anzahl erreicht haben.

   Gemäss einer beispiel  haften     Ausführung    ist es möglich, den     Fühler    361 so  anzuordnen, dass er beim Zurückschwenken in seine  Grundstellung mit seiner Nase 362 auf die oberste von  zehn im Auffangkasten 230 befindlichen Lochkarten 64  stösst, wobei er durch diese übereinander liegenden       Lochkarten    64 soweit aus seiner Grundstellung heraus  geschwenkt wird, dass dadurch der Schalter 364 mittels  seines Schaltnockens 353 geöffnet wird.

   Wie aus dem  Schaltplan Fig. 2 ersichtlich ist, kann der Magnet 115  nun auch bei geschlossenem Schalter 122 unter Span  nung gesetzt werden und somit die im Auffangkasten  230     befindlichen        Lochkarten    64 dem Kartentransport  tisch 264 zugeführt werden, trotzdem sich in diesem  noch Lochkarten 64 befinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit Vervielfältiger, zum Abdrucken von ganzseitigen, zeilen- oder abschnittweisen Texten von auf einem der Druckelemente angeordneten Druck formen direkt oder über Offsetzylinder auf Karten, wobei der Druck zeilenweise durch entsprechende Steue rung des Vervielfältigers erfolgt mit einem korrespon dierenden Datenträger auf dem die druckfähig geschrie benen Angaben ausserdem ganz oder teilweise mittels mechanischer, elektrischer, optischer oder magnetischer Registrierungen dargestellt sind, mit dem Vervielfältiger zugeordneten Vorrichtungen zum Abtasten dieser Regi strierungen sowie mit Lochvorrichtungen zur Lochung der abgetasteten und teilweise zwischenzeitlich gespei cherten Daten,
    und wobei der Arbeitsrhythmus des Vervielfältigers und der Lochvorrichtung pro Zeile der Druckform asynchron zueinander abläuft und sich auf dem Weg der Karten zwischen den Druckelementen des Vervielfältigers und der Lochvorrichtung eine Sam- melstation für diese befindet, aus der die bedruckten Karten der Lochvorrichtung zugeführt werden und die Sammelstation eine Kartenstopp- und Kartentransport einrichtung besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelstation einen die Anzahl der in der Sammelsta- tion gesammelten Karten abtastenden Fühler aufweist, der in Abhängigkeit von der Anzahl der Karten in der Sammelstation die Kartentransporteinrichtung betä tigt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Kurvensteuerung für die Kartentransportein richtung, welche mittels einer Eintourenkupplung und mittels eines Elektromagneten für diese betätigt wird, der seine Impulse durch einen vom Fühler betätigten Kontakt erhält. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ein tourenkupplung auslösende Elektromagnet von dem durch den Fühler betätigten Kontakt nur dann unter Spannung gesetzt werden kann, wenn ein in Abhängig keit von der Kartenmesserstellung wirkender Kontakt betätigt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die An ordnung eines Kontaktes in einer zwischen den Druck elementen und der Sammelstation angeordneten Karten führung, der durch die auf die Sammelstation zu laufenden Karten betätigt wird und einen Magneten unter Spannung setzt, welcher ein Lagerblech, auf dem der Fühler drehbar angeordnet ist, derart schwenkt, dass der Fühler aus dem Bereich der in die Sammelstation fallenden Karten heraustritt, ohne jedoch den die Kartentransporteinrichtung auslösenden, auf dem Lager blech fest angeordneten Kontakt zu betätigen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerblech einen Mitnahmestift aufweist, der beim Verschwenken des Lagerbleches den Fühler mitnimmt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch die Anord nung einer Feder, die das Lagerblech bei spannungs losem Magneten wieder in seine Ausgangsstellung zu rückschwenkt, wobei der Fühler durch den unter Feder- Spannung stehenden Kontakt wieder in den Bereich der in die Sammelstation gefallenen Karten gebracht wird.
CH389370A 1967-11-20 1970-03-16 Einrichtung mit Vervielfältiger, zum Abdrucken von ganzseitigen, zeilen- oder abschnittweisen Texten von auf einem der Druckelemente angeordneten Druckformen auf Karten und Lochen derselben CH501276A (de)

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