CH501278A - Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen - Google Patents

Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen

Info

Publication number
CH501278A
CH501278A CH384769A CH384769A CH501278A CH 501278 A CH501278 A CH 501278A CH 384769 A CH384769 A CH 384769A CH 384769 A CH384769 A CH 384769A CH 501278 A CH501278 A CH 501278A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
type
identification
ticket
printing
printing device
Prior art date
Application number
CH384769A
Other languages
English (en)
Inventor
Pol Schmidt E Dr Rer
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH501278A publication Critical patent/CH501278A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B11/00Apparatus for validating or cancelling issued tickets
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B11/00Apparatus for validating or cancelling issued tickets
    • G07B11/02Apparatus for validating or cancelling issued tickets for validating inserted tickets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description


  
 



  Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen
Die Tarifgestaltung in Nahverkehrsbetrieben erfolgt   üblicherweise    nach zwei Richtungen, und zwar einmal nach der Leistung, d. h. der Entfernung nach   km    oder Entfernungszonen, und landererseits nach Fahrgastkategorien, wie Wagenklasse, Erwachsene, Kinder und son stige von den Grundpreisen abweichende Kategorien   (Sozialklassifizierung).    Es ergibt sich hieraus ein recht kompliziertes Tarifsystem mit einer Vielzahl von Fahrkartensorten, die dem Bestreben, für alle im Tarif möglichen Variationen eine einzige Fahrscheintype ver wenden zu können, entgegensteht.



   Es sind bereits mehrfach Vorschläge gemacht wor den, Fahrscheine mit einem einheitlichen Vordruck in verschiedenen Fahrscheinspalten je nach den individuellen   Fahrscheinsortenwünschen    zu   bewerten,    um auf diese Weise   mitfeinem    einheitlichen Fahrschein eine grössere Anzahl von Fahrscheinsorten zu realisieren, jedoch ist hierbei stets nur eine der beiden genannten Richtungen, in der Regel die Leistung, berücksichtigt, während für die Fahrgastkategorien unterschiedliche Fahrscheinvordrucke verwendet werden.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Systematisierung derartiger Einzelvorschläge eine Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen zu schaffen, die es   ermöglicht,    mit einfachen Mitteln zwei verschieden, variable Kennzeichnungsarten auf einem   Fahrscheinlaufzuzeichnen.    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,   dassldie    beiden Kennzeich   nungsartenkoordinatenmässig    geordnet sind und dass die Druckeinrichtung lediglich die der einen Kennzeichnungsart zugeordneten Merkmale aufweist, während die der zweiten Kennzeichnungsart zugeordneten Merkmale auf verschiedenen Feldern des Fahrscheines vorgedruckt sind, wobei das Druckwerk der Druckeinrichtung so einstellbar ist,

   dass das ausgewählte Merkmal für die erste Kennzeichnungsart in Gestalt einer Drucktype gegenüber dem ebenfalls ausgewählten Merkmal der zweiten   Kenuzeichnungsart,    dargestellt durch ein bestimmtes Feld auf dem Fahrschein, zu liegen kommt und darauf zum Abdruck gebracht wird.



   Hierdurch ist nicht nur erreicht, dass der Fahrschein verhältnismässig geringe Abmessungen erhalten kann und für alle im Tarif gegebenen Möglichkeiten derselbe ist, sondern gleichzeitig, dass das Druckwerk einen ausserordentlich einfachen Aufbau besitzen kann.



   Selbstverständlich kann die Zuordnung der beiden   Angab en arten    zum Fahrschein bzw. zum Drucker auch   umgekehrt    werden, falls der Tarif Idliese andere Zuordnung als   zweckmässiger    erscheinen lässt.



   Die Druckeinrichtung gemäss der Erfindung soll im folgenden anhand der Abbildungen der Zeichnung näher erläutert werden. Fig. 1 und 2 zeigen schematisch zwei verschiedene Lösungsmöglichkeiten, Fig. 3 ist ein Beispiel eines bewerteten Fahrscheines. Für die konstruktive Gestaltung des Bewerters, insbesondere für die Ausbildung und Einstellung des Druckwerkes können durchweg bekannte Lösungen verwendet werden.



   Zur   Durchführung    der Bewertung eines Fahrscheines geht man   davon    aus, dass auf einem Papierband der feste Fahrscheintext fortlaufend   vorgedmckt    list. Auf   leder    Rückseite des Bandes könnten dabei neben allgemeinen Beförderungsbedingungen auch Netzbilder und Hinweise für   Iden    Fahrgast vorgedruckt sein. Auf   Ider    Vordersei   teldes    Bandes sind in Längsrichtung desselben auf jedem Fahrscheinabschnitt soviele Spalten vorgedruckt, als im Tarif   Entfemungszonen    vorgesehen sind. In dem ange   nommenen    Beispiel also 6 Zonen.

  Neben diesen Feldern wird üblicherweise noch ein Feld für den Druck einer Entwerterzeile vorgesehen sein, welche weitere notwendige Angaben wie Linie, Datum und Uhrzeit des Fahrtbeginns enthält. Daneben können jedem der   zu-    nächst leeren   Zonenfelder    die Fahrpreise für die verschiedenen   Fahrgastkategorien    je Entfernungszone vorgedruckt sein. Fahrscheine dieser Art sind insoweit  nichts als ein vorgedrucktes Papier und stellen noch keinen Wert dar. Um sie zum Wertzeichen im juristischen Sinne zu machen, müssen sie erst einen Bewertungsaufdruck erhalten, Ider wahlweise in seines der 6 Zonenfelder zu setzen ist. Dieser Aufdruck besteht im wesentlichen aus einem die Fahrgastkategorie kennzeichnenden   Kurzmerkmal,    z.

  B. einem Buchstaben, dem gegebenenfalls noch ein Siegelstempel des betreffenden   Verkehrsbetriebes    beigefügt sein kann.



   Diese Kurzmerkmale, z. B. E für Erwachsene, K für Kind, A für   Arbeitsiose,    S für Schüler usw. sind nun im Druckwerk auf einstellbaren Typenrädern angebracht.



  Zur Bewertung eines Fahrscheines müssen demnach zwei Einstellvorgänge !durchgeführt werden, durch die einmal die gewünschte Zone und zum anderen die Kategorie des Fahrgastes gekennzeichnet ist. Als Einstellmittel sind   die    verschiedenen bekannten Mittel wie Hebel, Taste, Stellräder anwendbar.



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist angenommen, dass für die Kennzeichnung der Fahrgastgattung nur ein die entsprechenden Kennzeichen tragendes Typenrad vorhanden ist. Die koordinatenmässige Anordnung ist dadurch gewährleistet, dass dieses Rad axial verschiebbar und   Idrehbar    ist. Durch das Einstellglied für die Entfernungszone wird dieses Typenrad so weit axial verschoben, dass es über dem zugeordneten Zonenfeld des Fahrscheines zu liegen kommt, durch das   Wählglied    für die Fahrgastkategorie wird es dann verdreht, bis das entsprechende Kurzmerkmal für dieses Kennzeichen in der Druckebene liegt.



   Anschliessend wird der Druckvorgang ausgelöst.



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist für jede Zone ein Kategorietypenrad vorgesehen. Alle Typenräder sitzen lose auf der Achse und können je für sich gedreht werden. Durch die Zonen auswahl wird das dieser Zone zugeordnete Kategorie-Typenrad mit einem Antrieb gekuppelt bzw. der individuelle Antrieb wird betriebsbereit gemacht und darauf wird dieses Typenrad durch das Kategorie-Wählglied entsprechend verstellt.



  Alle übrigen Typenräder bleiben in der Ruhelage, in der sie entweder ein   Leerfeid    haben oder, wie der Fahrschein in Fig. 3 zeigt, ein Symbol des Verkehrsbetriebes, z. B. ein Stadtwappen, aufweisen. Dieser in Fig. 3 dargestellte Fahrschein weist sechs   Zonenfelder      auf.    Der
Fahrschein ist durch Aufdruck eines E in Feld 3 als Fahrschein für einen Erwachsenen, gültig für eine
Station in der Zone 3 bewertet. Die Bewertung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass auf alle anderen Felder das genannte Symbol des Verkehrsbetriebes aufgedruckt ist.

  Wird beispielsweise in das Feld 3 ein   Wertsiegel    mit dem Buchstaben  K  -gedruckt, dann bedeutet   Idas,      dass    der Fahrschein zum Wertzeichen geworden ist, und zwar für die Entfernungszone 3 in der Fahrgastkategorie  K .



  Den hierfür entrichteten Fahrpreis gibt beispielsweise ein auf dem Fahrschein vorgedruckter Text in Spalte 3 an, oder er kann einer Hinweistafel am Fahrscheinautomaten entnommen werden.



   Die technische Lösung der Druckwerks ausbildung und seiner Einstellung ist nicht auf   Idie    beiden in Fig. 1 und 2 dargestellten Lösungsmöglichkeiten beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung weitere Lösun gen denkbar. Die Zahl der Typen auf den Typenrädern hängt sowohl vom Durchmesser des Typenrades als auch von der Typengrösse und den technischen Ab standbedingungen ab. In der Praxis wird man mit 12 bis
24 Typenkategorien auskommen. Man kann damit also bis zu 24 Fahrgastkategorien je Spalte einführen, bei sechs Zonen also 144 verschiedene Fahrscheine realisieren, ohne dass der Fahrschein zu gross und unübersichtlich wird und bei durchaus einfachem Aufbau des Druckwerkes.

 

   Wie bereits oben erwähnt, kann man bei Anwendung einer Druckeinrichtung gemäss der Erfindung ohne weiteres die Spalten und die Zeilenbedeutungen vertauschen, d. h. in gleicher Weise für sechs Fahrgastkategorien bis zu 24   Entfernungszonen    vorsehen. Die Einrichtung ist demnach sehr leicht   erden    unterschiedlichsten Tarifgestaltungen anzupassen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen durch Aufzeichnung zweier verschiedener, variabler Kennzeichnungsarten auf einem Fahrschein, dadurch gekennzeichnet, dass Idie beiden Kennzeichnungsarten koordinatenmässiggeordnet sind und dass die Druckeinrichtung lediglich die leder einen Kennzeichnungsart zugeordneten Merkmale aufweist, während die der zweiten Kennzeichnungsart zugeordneten Merkmale auf verschiedenen Feldern des Fahrscheines vorgedruckt sind, wobei das Druckwerk der Druckeinrichtung so einstellbar ist, dass das ausgewählte Merkmal für die erste Kennzeichnungsart in Gestalt einer Drucktype gegenüber dem ebenfalls ausgewählten Merkmal der zweiten Kennzeichnungsart;
    dargestellt idurch ein bestimmtes Feld auf Idem Fahrschein, zu liegen kommt und darauf zum Abdruck gebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwerk von einem mit verschiedenen, der ersten Kennzeichnungsart zugeordneten Typen versehenen, Idrehbar auf einer Achse angeordneten Typenrad gebildet wird, das durch entsprechende Einstellmittel durch Längsverschiebung auf Ider Achse auf Idas ausgewählte, der zweiten Kennzeichnungsart zugeordnete Feld des Fahrscheins einstellbar ist und durch weitere Einstellmittel so verdrehbar ist, dass die ausgewählte, der ersten Kennzeichnungsart zugeordnete Type des Typenrades gegenüber dem Fahrscheinfeld zu liegen kommt, worauf der Druckvorgang abläuft.
    2. Durckeinrichtung nach Patentanspruch, {dadurch gekennzeichnet, Idass das Druckwerk so viele die Merkmale ruder ersten Kennzeichnungsart tragende, auf einer gemeinsamen Achse verdrehbar angeordnete Typenräder aufweist, als ,der Fahrschein Felder zur Kennzeichnung der zweiten Kennzeichnungsart besitzt, wobei durch der zweiten Kennzeichnungsart zugeordnete Einstellmittel nur das Typenrad mit der Achse verdrehbar gemacht wird, das dem ausgewählten Feld auf dem Fahrschein gegenüber liegt, worauf die Einstellung des ausgewählten Typenrades durch der ersten Kennzeichnungsart zugeordnete Einstellmittel erfolgt und an schliessend der Druckvorgang ausgelöst wird.
CH384769A 1968-03-30 1969-03-17 Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen CH501278A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1774069A DE1774069C3 (de) 1968-03-30 1968-03-30 Verfahren zum Entwerten von Fahrscheinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH501278A true CH501278A (de) 1970-12-31

Family

ID=5701995

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH384769A CH501278A (de) 1968-03-30 1969-03-17 Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH501278A (de)
DE (1) DE1774069C3 (de)
FR (1) FR2005184A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1774069C3 (de) 1974-05-30
FR2005184A1 (de) 1969-12-05
DE1774069A1 (de) 1971-11-25
DE1774069B2 (de) 1973-10-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2108006B2 (de) Mosaik-Drahtdruckkopf
DE3721651A1 (de) Verfahren zum bedrucken plattenfoermiger informationstraeger
CH501278A (de) Druckeinrichtung zur Bewertung von Fahrscheinen
DE641549C (de) Druckende Lochkartenmaschine
DE924485C (de) Verfahren und Einrichtung zur Auswertung von Schriftzeichen (Buchstaben und Ziffern) mit Hilfe der lichtelektrischen Ablesung
DE615336C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Verrechnungsmaschine
DE914564C (de) Verfahren zur Benutzung von Buchhaltungsmaschinen mit Saldoermittlung und weiteren zuschaltbaren, synchron arbeitenden Schreibwerken
DE764375C (de) Buchhaltungsmaschine
DE343935C (de) Verfahren und Schreibmaschine zum Herstellen einer buchdruckaehnlichen Schrift
DE873914C (de) Vorrichtung zum Einstellen von Gliedern einer Bueromaschine
DE714685C (de) Druckeinrichtung fuer maschinell auszuwertende Angabentraeger
AT154503B (de) Buchungsverfahren.
DE676760C (de) Rechenmaschine o. dgl.
AT235873B (de) Druckeinrichtung zum Anbringen von Kennungen auf Postsendungen
DE69512883T2 (de) Wahlpapiere und ihre Druckverfahren
DE909102C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Schriftstuecken
DE9312487U1 (de) Rotationsdruckmaschine zum Drucken von mit Zahlenfeldern versehenen Spielscheinen
AT53391B (de) Druck- und Registriermaschine für Fahrkarten und ähnliche Ausweise.
DE877220C (de) Anordnung zur Auswertung von Lochkarten
DE445649C (de) Geheimschrift-Schreibmaschine mit Zeichenfeld und Einstellzeiger
DE1760800C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Steuerdaten für Textilherstellungsmaschinen
DE881586C (de) Schreib- und Umdruckvorrichtung mit Rechenwerk
DE2056990C (de) Fahrkartendruckeinrichtung
AT237942B (de) Schriftträger zum handschriftlichen Anbringen automatisch lesbarer Informationen
DE587295C (de) Einrichtung zum Ausrichten von in eine Schreibmaschine eingespannten Drucksachenpostkarten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased