Herbicides Mittel -Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues herbicides Mittel, das neue Verbindungen als Wirkstoffkomponente enthält.
Diese neuen Verbindungen sind Anilinoalkylcarboxamide und entsprechen der allgemeinen Formel
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worin A eine gegebenenfalls substituierte geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt; R1 und R2. gleich oder verschieden sein können und jeweils ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylgruppe oder eine Gruppe NR3R4 darstellen, in der R5 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 14 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei R1 und R2 nicht gleichzeitig Wasserstoffatome oder NRr Gruppen darstellen; oder worin k1 und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, ein heterocyclisches Ringsystem bilden, das wahlweise ein weiteres Heteroatom enthalten kann;
worin X, Y und Z gleich oder verschieden sein können und jeweils ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom, eine Cyangruppe oder Nitrogruppe, eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder Arylgruppe, eine Alkylsulfonyl gruppe, eine Aminogruppe oder Carbamylgruppe oder deren Mono- oder Di-N-alkylderivate bedeuten, wobei X, Y und Z nicht gleichzeitig Wasserstoffatome sind.
Die Alkylengruppe A ist vorzugsweise eine unsubstituierte Alkylengruppe, z. B. eine Methylengruppe oder Äthylengruppe, eine verzweigte Alkylengruppe, z. B. eine alkylsubstituierte Methylen-(Alkyliden)-gruppe oder eine alkylthiosubstituierte Alkylidengruppe, z. B.
=CH(CH20H2SCH3).
Die durch R1 oder R, wiedergegebene Alkylgruppe, Arylgruppe oder Alkenylgruppe enthält vorzugsweise 1-20 Kohlenstoffatome, insbesondere 1-10 Kohlenstoffatome, und kann durch eine oder mehrere Hydroxylgruppen oder Halogenatome substituiert sein. Geeignete Alkylgruppen schliessen daher ein die acy]ischen Gruppen Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Octyl, Nonyl und Octadecyl, die cycloaliphatischen Gruppen Cyclopentyl und Cyclohexyl sowie Aralkylgruppen wie Benzyl. Geeignete Arylgruppen schliessen die Phenylgruppe und Alkarylgruppen wie Tolyl ein, geeignete Alkenylgruppen schliessen die Allyl-, Butenyl- und Hexenylgruppe ein.
Die durch R1 oder R) wiedergegebene NR3R4 Gruppe ist vorzugsweise eine Dimethylaminogruppe, die vorzugsweise nur dann auftritt, wenn der andere N Substituent ein Wasserstoffatom ist. Wenn R1 und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, ein heterocyclisches Ringsystem darstellen, ist dies vorzugsweise ein sechsgliedriges System, z. B. ein Piperidin- oder ein Morpholinring.
Bevorzugte Verbindungen nach der Erfindung sind daher solche, worin A eine gegebenenfalls alkyl- oder alkylthiosubstituierte Alkylengruppe darstellt, X ein Halogenatom, eine Nitrogruppe oder eine Alkylgruppe darstellt und Z gleich X oder ein Wasserstoffatom ist.
Insbesondere werden solche Verbindungen bevorzugt, in denen der Substituent A 1-4 Kohlenstoffatome enthält und vorzugsweise eine alkylen-, alkyliden- oder methylthiosubstituierte Alkylidengruppe ist; R1 oder R2 nur dann eine NRsR.i-Gruppe darstellt, wenn der andere Substituent ein Wasserstoffatom bedeutet; vorzugsweise Rt ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe oder eine Athylgruppe und R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, Allylgruppe oder Dimethylaminogruppe bedeutet oder R1 und R zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen sechsgliedrigen heterocyclischen Ring bilden; X ein Halogenatom oder eine Nitrogruppe darstellt;
Z ein Wasserstoffatom oder Halogenatom oder eine Nitrogruppe und Y ein Wasserstoffatom oder Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe darstellt.
Vorzugsweise ist X ein Chloratom oder eine Nitrogruppe oder Methylgruppe, Z ein Wasserstoffatom oder ein Chloratom oder eine Nitrogruppe, Y ein Wasserstoffatom oder ein Chloratom oder eine Cyan-, Nitro-, Methyl-, Trifluormethyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Octyl-, Methylsulfonyl-, Mono- oder Dimethylamino-, Carbamyl- oder N-Methylcarbamyl- oder eine Phenylgruppe.
Besonders aktive herbicide Verbindungen sind jene, worin R1 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe oder Alkenylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen, Rn eine Alkylgruppe oder Alkenylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen und A eine Athylidengruppe bedeutet, Y und Z in 2- und 6-Stellung an den Benzolkern gebundene Nitrogruppen sind und Y ein Wasserstoffatom oder Chloratom oder eine Methylgruppe oder Trifluormethylgruppe bedeutet, das oder die in 4-Stellung an den Benzolring gebunden ist.
Beispiele für Verbindungen dieser Art sind: 2-(2, 6-Dinitroanilin) -N-methylpropionamid
2-(2,6-Dinitro-4-methylanilin)-N-methylpropionamid 2-(2,6-Dinitro-4-trifluormethylanilin)-N-methyl- propionamid
2-(2,6-Dinitro-4-chloranilin)-N-methylpropionamid 2-(2, 6-Dinitroanilin)-N,N-dimethylpropionamid 2-(2,6HDinitroanilin)-N-äthylpropionamid und 2-(2, 6-Dinitroanilin) -N-allylpropionamid.
Wenn der Substituent A unsymmetrisch substituiert ist, enthalten die Verbindungen ein asymmetrisches Kohlenstoffatom. Infolgedessen können die Verbindungen in optischen Isomeren auftreten und die vorliegende Erfindung umfasst sowohl die einzelnen Isomeren als auch die Gemische dieser Isomeren.
Der Strukturteil
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der allgemeinen Formel I kann als Derivat einer Aminosäure
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angesehen werden. Wenn z. B. A die Gruppe > CH-CHa bedeutet, ist die entsprechende Aminosäure a-Alanin; wenn A die Gruppe -CH2CHw bedeutet, ist die entsprechende Aminosäure Alanin; wenn A die Gruppe
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bedeutet, ist die entsprechende Aminosäure Methionin.
Da gemäss einem nachstehend beschriebenen Verfahren die Verbindungen aus Aminosäuren hergestellt werden können, ist die gegebenenfalls substituierte Alkylengruppe A vorzugsweise eine solche Gruppe, dass der Strukturteil
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der Formel I vor einer leicht verfügbaren Aminosäure abgeleitet ist, z.B. von Alanin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Leucin, Lysin, Valin oder Methionin.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen mindestens eine der Gruppen X, Y und Z eine stark elektronenanziehende Gruppe, z. B. eine Methylsulfonyl-, Trifluormethyl- oder Nitrogruppe, ist, können hergestellt werden, indem eine Verbindung der allgemeinen Formel
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mit einer Aminosäure H2N-A-COOH zu einer Säure der allgemeinen Formel
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umgesetzt wird, diese Säure in das entsprechende Säurechlorid überführt und das Säurechlorid mit einem Amin HNR1R2 umgesetzt wird, wobei X, Y, Z, A, R1 und R2 die oben definierte Bedeutung haben, vorausgesetzt, dass mindestens einer der Substituenten X, Y und Z eine stark elektronenanziehende Gruppe bedeutet und hal ein Fluoratom, Chloratom oder Bromatom ist.
Die Umsetzung der Verbindung der Formel II mit der Aminosäure H > N-A-COOH wird vorzugsweise in Gegenwart einer geeigneten Base durchgeführt, um die bei der Umsetzung gebildete Halogenwasserstoffsäure zu binden. Geeignete Basen sind z. B. die Bicarbonate, Carbonate und Hydroxyde der Alkalimetalle, wie Natrium und Kalium und der Erdalkalimetalle, sowie Stickstoffbasen, wie z. B. Pyridin. Die Reaktion wird vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 50 und 1500 C, insbesondere zwischen 70 und 1200 C, in einem geeigneten Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch, z. B. in Äthanol oder wässrigem Äthanol, durchgeführt.
Die Säure III wird mit Hilfe beliebiger bekannter Arbeitsweisen in das entsprechende Säurechlorid übergeführt. Gute Resultate werden erzielt, wenn die Säure mit Thionylchlorid in Benzol unter Rückfluss umgesetzt wird.
Die Umsetzung zwischen dem Säurechlorid und dem Amin HNR1R2 wird vorzugsweise in einem inerten flüssigen Reaktionsmedium durchgeführt, wobei Methylenchlorid besonders geeignet ist. Andere Lösungsmittel, z. B. Kohlenstofftetrachlorid, Benzol, Toluol und Di äthyläther, können ebenfalls verwendet werden. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen - 20 und +300 C vorgenommen, es kann jedoch auch bei höheren Temperaturen, z.B. bis zu 1000 C, gearbeitet werden. Das Reaktionsgemisch wird in beliebig bekannter Weise aufgearbeitet und das Reaktionsprodukt gegebenenfalls durch Kristallisation oder chromatographisch gereinigt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, die keine stark elektronenanziehenden Gruppen im Benzolring enthalten, können hergestellt werden, indem eine Verbindung der allgemeinen Formel
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mit einer Verbindung hal-A-COOR5 zu einem Ester der Formel
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und dieser Ester mit einem Amin HNRtR2 umgesetzt wird, wobei X, Y und Z und A, R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung haben unter der Voraussetzung, dass keiner der Substituenten X, Y und Z eine stark elektronenanziehende Gruppe bedeutet, hal ein Fluoratom, Chloratom oder Bromatom und R5 eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet.
Die Umsetzung der Verbindung IV mit der Verbindung hal-A-COOR5 kann bei Raumtemperatur erfolgen, wird jedoch vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 50 und 2000 C, im allgemeinen bei einer Temperatur zwischen 80 und 1200 C, durchgeführt. Der Ester V kann aus dem Reaktionsgemisch in beliebig gebräuchlicher Weise, z. B. durch Destillation unter vermindertem Druck, isoliert werden.
Die Umwandlung des Esters V in das entsprechende Amid kann bei Raumtemperatur vorgenommen werden; vorzugszweise wird jedoch der Ester zusammen mit dem Amin HNR1R2 in einem geeigneten Lösungsmittel wie Äthanol erhitzt. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 80 und 1800 C, insbesondere zwischen 100 und 1500 C, durchgeführt.
Das Amid wird aus dem Reaktionsgemisch in beliebig gebräuchlicher Weise isoliert; es kann gegebenenfalls durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel oder chromatographisch gereinigt werden.
Die Verbindungen werden in der für Herbicide gebräuchlichen Weise angewandt, das heisst im Gemisch mit einem inerten Verdünnungsmittel, das ein oberflächenaktives Mittel enthalten kann.
Der Begriff Träger hat in der vorliegenden Beschreibung die Bedeutung eines anorganischen oder organischen Stoffes synthetischer oder natürlicher Herkunft, mit dem der Wirkstoff vermischt oder angesetzt wird, um seine Anwendung auf Pflanzen, Samen, Böden oder andere zu behandelnde Gegenstände, sowie die Lagerung, den Transport oder die Handhabung zu erleichtern. Der Träger kann fest oder flüssig sein.
Alle für die Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmittel gebräuchlichen Stoffe können als Träger Verwendung finden.
Beispiele für geeignete feste Träger sind Silicate, Tone, z. B. Kaolinit, synthetische hydratisierte Siliciumoxyde, synthetische Calciumsilicate, Elemente wie Kohlenstoff und Schwefel, natürliche und synthetische Harze, wieCumaronharze, Kolophonium, Kopal, Schelllack, Dammar, Harz, Polyvinylchlorid, Styrolpolymerisate und -mischpolymerisate, feste Polychlorphenole, Bitumen, Asphaltit, Wachse wie Bienenwachs, Paraffinwachs, Montanwachs und chlorierte Mineralwachse sowie feste Düngemittel, z. B. Superphosphate.
Beispiele für geeignete flüssige Träger sind Wasser, Alkohole wie Isopropanol, Ketone wie Aceton, Methyl äthylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon, Äther, aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol und Toluol, Erdölfraktionen wie Kerosin, chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Kohlenstofftetrachlorid, einschliesslich verflüssigte, für gewöhnlich dampfförmige, gasförmige Verbindungen. Häufig sind auch Gemische verschiedener Flüssigkeiten geeignet.
Das oberflächenaktive Mittel kann ein Netzmittel, ein Emulgator oder ein Dispersionsmittel und nichtionisch oder ionisch sein. Es können beliebige der zur Bereitung von Herbiciden oder Insekticiden gebräuchlichen oberflächenaktiven Mittel verwendet werden. Beispiele für geeignete oberflächenaktive Mittel sind die Natrium- oder Calciumsalze von Polyacrylsäuren; die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Aminen, die mindestens 12 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, mit Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd; partielle Ester der bereits genannten Fettsäuren mit Glycerin, Sorbitan, Saccharose oder Pentaerythrit; Kondensationsprodukte von Alkylphenolen wie pXOctylphenol oder p-Octylkresol mit Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd; Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte;
Alkalimetallsalze, vorzugsweise Natriumsalze von Schwefelsäureestern oder Sulfonäureestern, die mindestens 10 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, wie Natriumlaurylsulfat, Natrium-sek.-alkylsulfate, Natriumsalze von sulfoniertem Ricinusöl sowie Natriumalkylacrylsulfonate, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat.
Die erfindungsgemässen herbiciden Mittel können als netzbare Pulver, Stäubemittel, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen und Pasten angesetzt werden. Netzbare Pulver werden im allgemeinen so zusammengesetzt, dass sie 25, 50 oder 75 % des Wirkstoffes und im allgemeinen zusätzlich zum festen Träger 3-10% eines Dispergiermittels sowie gegebenenfalls 0-10 % Stabilisatoren und/oder andere Zusätze wie Durchdringungsmittel oder Haftmittel enthalten. Stäubemittel werden im allgemeinen als Staubkonzentrat ange- setzt, das eine ähnliche Zusammensetzung aufweist wie ein netzbares Pulver, jedoch kein Dispergiermittel enthält; sie werden im freien Feld mit einem weiteren festen Träger zu einer Zubereitung verdünnt, die im allgemeinen 0,5 bis 10S des Wirkstoffes enthält.
Granulate werden für gewöhnlich in einer Grösse von 1,676 bis 0,152 mm (10-100 BS mesh) durch Agglomerieren oder durch Imprägnieren hergestellt. Im allgemeinen enthalten die Granulate 0,5-25 % Wirkstoff und 0-25 % Zusätze wie Stabilisatoren, Modifikatoren für langsame Abgabe, Bindemittel und anderes mehr. Emulgierbare Konzentrate enthalten im allgemeinen zusätzlich zum Lösungsmittel und gegebenenfalls zu dem Co-Lösungsmittel 10-50 % Gew./Vol. Wirkstoff, 2-20 % Gew./ Vol. Emulgatoren und 0-20% geeignete Zusätze, wie Stabilisatoren, Durchdringungsmittel und Korrosionsinhibitoren.
Pasten werden so zusammengesetzt, dass man ein beständiges, fliessfähiges Produkt erhält, das im allgemeinen 10 bis 60% Wirkstoff, 2-20% geeignete Zusätze und als Träger Wasser oder eine organische Flüssigkeit enthält, in der der Wirkstoff praktisch unlöslich ist.
Die erfindungsgemässen Zubereitungen können noch andere Bestandteile enthalten, z. B. Schutzkolloide, wie Gelatine, Leim, Casein, Gummi und Polyvinylalkohol, Natriumpolyphosphate und Celluloseäther, Stabilisato ren, wie Äthylendiaminotetraessigsäure, andere Herbicide oder Pesticide sowie Haftmittel, z. B. nichtflüchtige Öle.
Die erfindungsgemässen Zubereitungen können weiterhin wässrige Dispersionen und Emulsionen sein, die durch Verdünnen eines erfindungsgemässen netzbaren Pulvers oder emulgierbaren Konzentrats mit Wasser erhalten werden. Diese Emulsionen können vom Typ Wasser-in-Öl oder Öl-in4Vasser sein und eine dicke, mayonnaisenartige Konsistenz aufweisen.
Das erfindungsgemässe Mittel kann z. B. zur Behandlung von Unkräutern oder Böden, auf denen die Unkräuter wachsen oder vermutlich wachsen werden, sowie zur Verbesserung der Ernteerträge durch Aufbringen einer erfindungsgemässen Verbindung oder Zubereitung auf eine Kulturfläche verwendet werden.
Beispiel 1
Herstellung von N-Methyl-2-(2,6-Dinitranilin) propionamid
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Ein Gemisch von 810 Gewichtsteilen 1-Chlor-2,6dinitrobenzol, 384 Gewichtsteilen dl-a-Alanin und 84v Gewichtsteilen Natriumbicarbonat in 8000 Volumteilen 95 % igem Äthanol wurde 18 Stunden unter Rühren unter Rückfluss erhitzt. Das Gemisch wurde mit 4000 Volumteilen Wasser verdünnt, filtriert und das Äthanol unter vermindertem Druck abdestilliert. Während der Destillation wurden weitere 4000 Volumteile Wasser zugesetzt, um die Feststoffe in Lösung zu halten. Die wässrige Lösung wurde durch Zusatz von 2000 Gewichtsteilen Eis gekühlt und unter Rühren mit konzentrierter Salzsäure angesäuert (Congorot).
Der ursprünglich gebildete klebrige Niederschlag kristallisierte unter kontinuierlichem Rühren zu einem dunkelgelben Feststoff, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und luftgetrocknet wurde. Die Ausbeute an 2-(2,6-Dinitranilin)-propionsäure betrug 980 Gewichtsteile, entsprechend 95 S;; Fp. = 137-1380 C.
Eine Lösung von 490 Gewichtsteilen 2-(2,6-Dinitranilin)-propionsäure in 2500 Volumteilen Benzol wurde gerührt und mit 570 Volumteilen Thionylchlorid in solcher Geschwindigkeit versetzt, dass sich eine gleichmässige Gasentwicklung einstellte. Nach beendeter Zugabe wurde weiter gerührt und das Gemisch 12 Stun- den unter Rückfluss erhitzt. Darauf wurde das Reaktionsgemisch filtriert und das Benzol und überschüssiges Thionylchlorid unter vermindertem Druck abdestilliert.
Das Säurechlorid blieb als dunkelrotes Öl zurück.
Dieses Ö1 wurde in 2500 Volumteilen Methylenchlorid gelöst und die Lösung auf 0 C abgekühlt. 160 Gewichtsteile Methylamin wurden in 1000 Volumteilen Methylenchlorid gelöst und diese Lösung der Lösung des Säurechlorids unter Rühren bei 0-5 C zugesetzt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und mit 500 Volumteilen Methylenchlorid gewaschen. Das Filtrat wurde zur Trockne eingedampft und der Rückstand mit 1000 Volumteilen technischem vergälltem Alkohol verrieben.
Das Produkt wurde abfiltriert, dreimal mit 200 Volumteilen technischem vergälltem Alkohol gewaschen und luftgetrocknet. Das N-Methyl-2-(2,6-Dinitranilin)-propionamid wurde als gelbes Pulver vom Schmelzpunkt 146-148 C erhalten. Die Gesamtausbeute betrug 310 Gewichtsteile oder 61 %.
Gefunden: C 44,6; H 4,5 %
Berechnet für CloHl2BgOg C 44,7; H 4,5%
Beispiel 2 Herstellung von N-Methyl-2-(4-methyl-2,6-dinitranilin) propionamid
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Diese Verbindung wurde gemäss der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise hergestellt unter Verwendung von 4-Chlor-3,5-dinitrotoluol als Ausgangsmaterial an Stelle von 1-Chlor-2,6-dinitrobenzol. Die Gesamtausbeute des gewünschten Produktes betrug 67 %, bezogen auf das 4-Chlor-3,5-dinitrotoluol. Der Schmelzpunkt des Zwischenproduktes 2-(4-Methyl-2,6-dinitranilin)-propionsäure betrug 158-161 C; der Schmelzpunkt des N-Methyl-2-(4-methyl-2,6-dinitranilin)-propionamids betrug 149-1510C.
Gefunden: C 47,0; H 4,7%
Berechnet für CllHl4N40,: C 46,8; H 4,9%
Beispiel 3
Unter Anwendung der gegebenenfalls in geeigneter Weise abgewandelten Arbeitsweise gemäss Beispiel 1 wurden die in der folgenden Tabelle 1 und 2 aufgeführten Anilinpropionamidderivate hergestellt, indem die zunächst hergestellte Anilinpropionsäure RNHCH(CH3)COOH mit Thionylchlorid zu dem entsprechenden Säurechlorid umgesetzt und dieses Säurechlorid mit Methylamin (Tabelle 1) oder Dimethylamin (Tabelle 2) zu dem gewünschten Propionamid umgesetzt wurde.
Tabelle 1
RNHCH(CH3)CONH8 Fp. C Alanin gefunden Elementaranalyse berechnet R = 2,4-Dinitrophenyl 208-209 dl C 44,4%; H 4,3 % C 44,7; H 4,5 % R = 2-Nitrophenyl 140-141 dl C53,5; H5,9% C53,7; H5,8% R = 4-Methylsulfonyl-2-nitrophenyl 198-199 dl C 43,5; H 5,0; N 13,6; C 43,8; H 5,0; N 14,0;
S 10,6 % S 10,6 % R = 2-Nitro-4-trifluormethylphenyl 225-226 dl C45,5; H 3,9 % C45,3; H4,1% R = 5-Methylamino-2,4-dinitrophenyl 271-273 dl C44,4; H5,1% C44,5; H 5,0 % R = 2,6-Dinitro-4-trifluormethyl phenyl 162-163 dl C39,6; H3,6% C39,3; H3,3% R = 2,6-Dinitrophenyl 136-137 1 C 44,8; H 4,5 % C 44,7; H 4,5 % R = 2,6-Dinitrophenyl 136-137 d C44,6; H4,5% C44,7; H4,5% R = 2,6-Dinitro-4-trifluormethyl phenyl 190-191 1 C 39,4; H 3,5 % C 39,3; H 3,3 % R = 4-Methylcarbamyl-2,6-dinitro phenyl 238-239 dl C 44,3; H 4,8 % C 44,3 %;
H 4,6 % R = 4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro phenyl 204-206 dl C 37,9; H 3,8; S 9,9 % C 44,3 %; H 4,6 % R = 2,6-Dinitro-4-trifluormethyl phenyl 189-190 d C 39,6; H 3,5 % C 39,3; H 3,3 % R = 4-Äthyl-2,6-dinitrophenyl 130-131 dl C48,5; H5,4; N 18,9 % C 48,6; H 5,4; N 18,85% R = 4-Äthyl-2,6-dinitrophenyl 143-144 d C48,5; H5,4; N 18,9 % C 48,6; H 5,4; N 18,85 % R = 4-Äthyl-2,6-dinitrophenyl 142-143 1 C 48,5; H 5,4; N 18,9 % C 48,6; H 5,4; N 18,85 % R = 4-Chlor-2-nitrophenyl 187-188 dl C46,6; H 4,6 % C46,6; H4,7% R = 4-Chlor-2,6-dinitrophenyl 183-185 dl C 39,9; H 3,8; Cl 11,9 % C 39,7; H 3,6; Cl 11,8 % R = 4-Chlor-2,6-dinitrophenyl 149-150 1 C39,8; H 3,6; C111,9% C39,7; H3,6; C111,8% R = 4-Chlor-2,6-dinitrophenyl 149-150 d C39,7;
H3,9; C111,9% C39,7; H 3,6; C111,8% R = 4-Methyl-2,6-dinitrophenyl 132-134 1 C47,0; H 5,3 % C 46,8; H 5,0 % R = 4-Methyl-2,6-dinitrophenyl 135-136 d C47,0; H4,8% C46,8; H5,0% R = 4-n-Propyl-2,6-dinitrophenyl 121-122 dl C50,3; H5,7; N 17,9 % C50,3; H5,8; N18,0% R = 4-sec.
Butyl-2,6-dinitrophenyl 99-100 dl C51,7; H6,2% C 51,8; H 6,2 % R = 4-t-Butyl-2,6-dinitrophenyl 138-139 dl C51,7; H6,2% C51,8; H6,2% R = 2,6-Dinitro-4-t-octylphenyl 125-126 dl C 56,7; H 7,5 % C 56,8; H 7,4 % R = 4-Cyano-2,6-dinitrophenyl 155-156 dl C45,3; H3,7% C45,0; H3,8% R = 4-Phenyl-2,6-dinitrophenyl 135-136 dl C55,8; H4,4% C55,8; H4,6%
Tabelle 2
RNHCH(CH3)CON(CH3)2 Fp. C Alanin Elementaranalyse gefunden berechnet R = 2,4-Dinitrophenyl 183-184 dl C 46,7; H 5,1 %; C 46,8; H 5,0 % R = 2,6-Dinitrophenyl 81-83 dl C46,7; H4,7% C 46,8; H5,0% R = 5-Dimethylamino-2,4-dinitro phenyl 185-186 dl C 74,9; H 5,9 % C 48,0;
H 5,9 % R = 4-Methylsulfonyl-2-nitrophenyl 231-232 dl C45,7; H5,2; S 10,1 % C45,7; H5,4; S 10,2 % R = 2-Nitro-4-trifluormethylphenyl 156-158 dl C47,3; H4,7% C47,2; H4,6% R = 2,6-Dinitro-4-trifluormethyl phenyl 80-82 dl C 41,2; H 3,6 % C 41,2; H 3,7 % R = 2-Nitrophenyl 129-131 dl C55,8; H6,4% C55,7; H6,3% R = 4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro phenyl 173-175 dl C 40,2; H 4,5; S 9,3 % C 40,0; H 4,5; S 8,9 % Beispiel 4
Eine Reihe von 2-(2,6-Dinitranilin)-propionamide wurde erhalten, indem gemäss Beispiel 1 hergestelltes 2-(2,6-Dinitranilin)-propionylchlorid mit verschiedenen Aminen in derselben Weise umgesetzt wurde, wie dies in Beispiel 1 für die Umsetzung mit Methylamin beschrieben wurde.
Die Schmelzpunkte und Analysenergebnisse der erhaltenen Verbindungen sind in der folgenden Tabelle 3 zusammengestellt: Tabelle 3
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<tb> <SEP> NO2 <SEP> O
<tb> NHCH(CH3)C-R <SEP> Fp. <SEP> oC <SEP> Amin <SEP> Elementaranalyse
<tb> <SEP> gefunden <SEP> berechnet
<tb> <SEP> NO2
<tb> R <SEP> = <SEP> -NHCH2CH5 <SEP> 105-106 <SEP> H2NCH2CH3 <SEP> C <SEP> 46,9; <SEP> H <SEP> 5,0% <SEP> C <SEP> 46,8; <SEP> H5,0%
<tb> R <SEP> = <SEP> N(CH2CH3)2 <SEP> 93-94 <SEP> HN(CH2CH3)2 <SEP> C <SEP> 49,9; <SEP> H <SEP> 5,8 <SEP> % <SEP> C <SEP> 50,3; <SEP> H <SEP> 5,8 <SEP> %
<tb> <SEP> CH3 <SEP> /CH3
<tb> R <SEP> =-N <SEP> 152-153 <SEP> HN <SEP> C55,9; <SEP> H4,6% <SEP> C55,8; <SEP> H4,7%
<tb> <SEP> C6H5 <SEP> C6H5
<tb> R <SEP> = <SEP> -NHCGHj <SEP> 204-205 <SEP> H2NC6H6 <SEP> C <SEP> 54,4; <SEP> H <SEP> 4,3 <SEP> % <SEP> C <SEP> 54,5;
<SEP> H <SEP> 4,2%
<tb> R <SEP> = <SEP> NHCH(CH3)CH2CH3 <SEP> 113-114 <SEP> CH3CHCH2CH5 <SEP> C510,6; <SEP> H5,8% <SEP> C <SEP> 50,3; <SEP> H <SEP> 5,8 <SEP> %
<tb> <SEP> NH2
<tb> R <SEP> = <SEP> -NHCH2CH <SEP> = <SEP> CH2 <SEP> 92-93 <SEP> NH2CH2CH=CH2 <SEP> C <SEP> 48,9; <SEP> H <SEP> 4,7 <SEP> /0 <SEP> C <SEP> 48,9; <SEP> H <SEP> 4,8 <SEP> %
<tb> <SEP> CH2-CH2
<tb> R=-N <SEP> CH2 <SEP> 116-117 <SEP> Piperidin <SEP> C52,1; <SEP> H5,+6f% <SEP> C52,2; <SEP> H5,6%
<tb> <SEP> CH2-CH2
<tb> R <SEP> = <SEP> NH(CH2)í7CH3 <SEP> 81-83 <SEP> HzN(CH2)17CH3 <SEP> C <SEP> 64,2; <SEP> H9,2% <SEP> C <SEP> 64,1; <SEP> H9,2%
<tb> R <SEP> = <SEP> -NH(CH2)8CH3 <SEP> 63-64 <SEP> H2N(CH2)SCH3 <SEP> C <SEP> 56,7; <SEP> H7,4% <SEP> C <SEP> 56,9; <SEP> H <SEP> 7,4%
<tb> <SEP> CH2-CH
<tb> R=-N <SEP> 0 <SEP> 155-156 <SEP> Morpholin <SEP> C47,8; <SEP> H4,9% <SEP> C48,1;
<SEP> H4,9%
<tb> <SEP> CH2-CH2
<tb> R <SEP> = <SEP> NHC(CH3)3CN <SEP> 173-178 <SEP> HNC(CH8)CN <SEP> C <SEP> 48,7; <SEP> H <SEP> 4,8; <SEP> N <SEP> 22,0 <SEP> % <SEP> C <SEP> 48,6; <SEP> H <SEP> 4,7; <SEP> N <SEP> 21,8 <SEP> %
<tb>
Beispiel 5 Herstellung von 1,1 -Dimethyl-2-[2-(2, 6-dinitranilin)- propionyl] -hydrazin
EMI6.2
Eine Lösung von 5 Gewichtsteilen 2 - (2,6-Di- nitranilin)-propionsäure in einem Gemisch von 50 Volumteilen Benzol und 20 Volumteilen Thionylchlorid wurde 4 Stunden unter Rückfluss erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde zur Trockne verdampft und der Rückstand in 50 cm3 Methylenchlorid gelöst. Die Lösung wurde auf 0 C gekühlt und mit einer Lösung von 6 Gewichtsteilen l,l-Dimethylhydrazin in 20 Volumteilen Methylenchlorid versetzt.
Die Lösung wurde eingeengt, mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Der nach Abdestillieren erhaltene Rückstand wurde chromatographisch auf Aluminiumoxyd gereinigt unter Verwendung von Methylenchlorid als Eluens. Das Produkt wurde aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther (Kp. 60-80 C) umkristallisiert.
Die Ausbeute betrug 1,5 Gewichtsteile, Fp. = 102 bis 1030 C.
Berechnet für C11H15N505: C 44,4; H 5,0%
Gefunden: C 44,6; H 4,7 %
Beispiel 6
Herstellung von 3-(2,6-Dinitranilin)-N-methylpropionamid (I) und 3 -(2, 6Dinitranilin)N,N-dimethyl- propionamid (II)
EMI6.3
I R=-NH(CH3); II R = -N(CH3)2
Diese Verbindungen wurden gemäss Beispiel 1 durch Umsetzen von l-Chlor-2,6-dinitrobenzol mit ss-Alanin in Gegenwart von Natriumbicarbonat zu 3-(2,6-Dinitranilin)-propionsäure, Überführen dieser Säure in das Säurechlorid und Umsetzen dieses Säurechlorids mit Methylamin bzw. Dimethylamin hergestellt.
Verbindung I:
Fp. 109-110 C gefunden: C 44,7; H 4,2% berechnet für C10H12N4O5: C 44,7; H 4,5 %
Verbindung II: Fp. 95-96 C gefunden: C 47,1; H 4,9% berechnet für C11H14N4O5: C 46,8; H 5,0%
Beispiel 7
In ähnlicher Weise wurden die in der folgenden Tabelle 4 zusammengestellten Verbindungen erhalten.
Beispiel 8 Herstellung von N-Methyl-4-methylthio-2 (2,6-dinitranilin) -butyramid
EMI7.1
Diese Verbindung wurde gemäss Beispiel 1 durch Umsetzen von 1-Chlor-2,6- dinitrobenzol mit dl Methionin, Überführen der erhaltenen Säure in das Säurechlorid und Umsetzen des Säurechlorids mit Methylamin hergestellt.
Das Reaktionsprodukt wurde chromatographisch auf Aluminiumoxyd mit Methylenchlorid als Eluens gereinigt; Fp. = 88-89 C.
Berechnet für C12H16N4SO5:
C 43,8; H 4,9; S 9,8%
Gefunden: C 44,0; H 4,8; S 10,4% Tabelle 4
EMI7.2
<tb> <SEP> N <SEP> O2
<tb> <SEP> = <SEP> Smp. <SEP> Analyse
<tb> <SEP> \)-NH <SEP> o <SEP> C <SEP> gefunden <SEP> berechnet
<tb> <SEP> NO2
<tb> Y <SEP> = <SEP> CH3SO2 <SEP> A <SEP> = <SEP> -CH2CH2- <SEP> R <SEP> = <SEP> NH(CH3) <SEP> 227-230 <SEP> C <SEP> 38,4; <SEP> H <SEP> 4,2; <SEP> C <SEP> 38,2; <SEP> H <SEP> 4v0;
<tb> <SEP> 5 <SEP> 9,3% <SEP> 5 <SEP> 9,3%
<tb> Y=CF5 <SEP> A <SEP> = <SEP> -CHrCHz- <SEP> R <SEP> = <SEP> NH(CH3) <SEP> 122-124 <SEP> C39,7; <SEP> H3,4; <SEP> C39,3; <SEP> H3,3;
<tb> <SEP> F16,7% <SEP> F17,0%
<tb> Y <SEP> = <SEP> CF3 <SEP> A <SEP> = <SEP> -CH2CH2- <SEP> R <SEP> = <SEP> N(CH3)2 <SEP> 128-129 <SEP> C <SEP> 41,Q <SEP> H <SEP> 3,9; <SEP> C <SEP> 41,2;
<SEP> H <SEP> 3,7;
<tb> <SEP> F16,2% <SEP> F16,3%
<tb> Y <SEP> = <SEP> H <SEP> A <SEP> = <SEP> -CH <SEP> R <SEP> = <SEP> NH(CH3) <SEP> 171-172 <SEP> C <SEP> 42,9; <SEP> H <SEP> 3,9% <SEP> C <SEP> 42,5; <SEP> H <SEP> 3,9%
<tb> Y <SEP> = <SEP> CH3SQ <SEP> A <SEP> = <SEP> -CH2CH2- <SEP> R <SEP> = <SEP> N(CHs)2 <SEP> 15e170 <SEP> C40,2; <SEP> H4,1; <SEP> C40,0; <SEP> H4,4;
<tb> <SEP> 5 <SEP> 8,7 <SEP> 5 <SEP> 8,9%
<tb> Y <SEP> = <SEP> H <SEP> A <SEP> = <SEP> -CH(C4HS)- <SEP> R <SEP> = <SEP> NH(CH3) <SEP> (DL) <SEP> 86-87 <SEP> C50,3; <SEP> H5,6% <SEP> C50,3; <SEP> H5,8%
<tb> Y=H <SEP> A=-CH(C3H7)- <SEP> R=NH(CH3) <SEP> (DL) <SEP> 144-146 <SEP> C48,9; <SEP> H5,6% <SEP> C48,6;
<SEP> H5X4%
<tb>
Beispiel 9 Herstellung von 2-(2,5-Dichloranilin)-IN-methyl- propionamid
EMI7.3
Ein Gemisch von 32,4 Gewichtsteilen 2,5-Dichlor- anilin und 18,1 Gewichtsteilen 2-Brompropionsäure äthylester wurde 5 Stunden auf 1000 C erhitzt. Die heisse Schmelze wurde mit Wasser versetzt und die organische Schicht in Ather aufgenommen. Die Sither- lösung wurde über MgSO4 getrocknet und der Äther abgedampft. Der Rückstand wurde unter vermindertem Druck destilliert. Die bei 127-130 C/0,9 mm Hg übergehende Fraktion wurde als 2-(2,5-Dichloranilin)-pro- pionsäureäthylester aufgefangen. Die Ausbeute betrug 7 Gewichtsteile.
Gefunden: C 50,4 H 4,8 N 5,4 Cl 27,3 %
Berechnet für CltHl3C12NO2:
C 50,4 H 5,0 N 5,4 C1 27,2%
10 Gewichtsteile 2-(2,5-Dichloranilin)-propionsäure äthylester wurde mit 50 Volumteilen einer Lösung von Methylamin in Äthanol (33 % Gew./Vol.) im verschlossenen Rohr 15 Stunden auf 1200 C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingeengt, heiss filtriert und allmählich abgekühlt.
Das gewünschte Produkt kristallisierte aus der Lösung aus und wurde abfiltriert. Nach dem Umkristallisieren aus Athanol betrug der Schmelzpunkt 168 bis 1690 C. Die Ausbeute betrug 6,6 Gewichtsteile oder 70 %
Gefunden: C 48,8 H 5,0 N 11,1 C1 28,4%
Berechnet für C10H12Cl2N2O
C 48,6 H 4,9 N 11,3 C1 28,8% Beispiel 10
Unter Anwendung der in Beispiel 9 beschriebenen Arbeitsweise wurden die folgenden Verbindungen hergestellt,
indem das entsprechende Halogen- oder alkylsubstituierte Anilin R1NH2 (die Bedeutung von R1 ist in der folgenden Tabelle 5 angegeben) mit 2-Brompropionsäureäthylester umgesetzt und der gebildete 2 (Halogenanilin)-propions äureäthylester (oder die entsprechende Alkylanilin- oder gemischt Halogen-Alkyl- anilinverbindung) mit Methylamin oder'Dimethylamin zu dem entsprechenden Amid umgesetzt wurde. Tabelle 5
R1NHCH(CH3)COR2 Fp. C gefunden Elementaranalyse berschnet R1 = 4-Chlorphenyl R2 = N(CH3)2 142-143 C 58,2; H 6,8; N 12,6; Cl 15,8% C 58,3; H 6,6; N 12,4; Cl 15,7; R1 = 2-Chlorphenyl R2 = NH(CH2) 120-121 C 56,3; H 6,3; N 13,6; Cl 17,2% C 56,5; H 6,1; N 13,2; Cl 16,7; R1 = 4-Chlorphenyl R2 = NH(CH3) 168-169 C 56,4; H 6,0; N 13,2; Cl 17,0% C 56,5; H 6,1; N 13,2;
Cl 16,7; R1 = 2,4-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 186-187 N 11,3; Cl 29,0% N 11,4; Cl 28,8; R1 = 3,4-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 158-159 N 11,5; Cl 28,6% N 11,4; Cl 28,8; R1 = 2,3-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 149-150 C 48,5; H 4,9; N 11,2; Cl 29,0% C 48,6; H 4,9; N 11,4; Cl 28,8; R1 = 3-Chlorphenyl R2 = NH(CH3)2 92-93 C 58,4; H 6,4; N 15,9; 58,3; H 6,6; N 15,7; Cl 15,7; R1 = 3-Chlorphenyl R2 = NH(CH3) 93-94 C 56,7; H 6,3; N 13,3; Cl 16,5% C 56,5; H 6,1; N 13,2; Cl 16,7; R1 = 2-Chlorphenyl R2 = NH(CH3)2 oil C 58,1; H 6,3% 58,3; H 6,6 R1 = 3,5-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 115-116 C 48,5; H 4,6; N 11,5; Cl 28,2% C 48,6; H 4,9; N 11,4; Cl 28,8; R1 = 2,4,5-Trichlorphenyl R2 = NH(CH3) 182-183 C 42,5; H 4,0% C 42,6; H 3,9% R1 = 2,6-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 55-56 C 48,6; H 5,0; N 11,3; Cl 28,6% C 48,6; H 4,9; N 11,4; Cl 28,8; R1 = 2,6-Dimethylphenyl R2 = NH(CH3)2 57-58 C 50,6; H 5,3; N 10,7;
Cl 26,9% C 50,6; H 5,4; N 10,7; Cl 27,2; R1 = 2,6-Dimethylphenyl R2 = NH(CH3) 68-69 C 69,8; H 8,7; N 13,8% Cl 69,9% C 8,8; H 6,1; N 13,6; R1 = 3,5-Dichlorphenyl R2 = N(CH3)2 136-138 C 50,5; H 5,3; Cl 17,1% C 50,6; H 5,4; N 27,2; R1 = 4-Chlor-2-methylphenyl R2 = NH(CH3) 158-160 C 58,3; H 6,7; N 12,3; Cl 15,6% C 58,3; H 6,6; N 12,4; Cl 15,7; R1 = 3-Chlor-4-methylphenyl R2 = NH(CH3) 156-157 N 12,5; Cl 15,5% N 12,4; Cl 15,7; R1 = 3-Chlor-2-methylphenyl R2 = NH(CH3) 136-137 C 58,4; H 6,7; N 12,4; Cl 15,6% C 58,3; H 6,6; N 12,4; Cl 15,7; R1 = 2-Chlor-6-methylphenyl R2 = NH(CH3) 58-60 C 58,3; H 6,6; N 12,4% C 58,3; H 6,6; N 12,4; R1 = 5-Chlor-2-methylphenyl R2 = NH(CH3) 200-202 N 12,4% N 12,4; R1 = 4-Chlor-2-methylphenyl R2 = N(CH3)2 50-52 C 59,9; H 7,1; N 15,0% C 59,9; H 7,1; N 14,8; R1 = 5-Chlor-2-methylphenyl R2 = N(CH3)2 101-102 C 60,1; H 6,9; N 11,4; Cl 14,9% C 59,9; H 7,1; N 11,6;
Cl 14,8; R1 = 3-Chlor-4-methylphenyl R2 = N(CH3)2 137-139 C 60,2; H 7,2; N 11,5; Cl 14,8% C 59,9; H 7,1; N 11,6; Cl 14,8; R1 = 3-Chlor-2-methylphenyl R2 = N(CH3)2 130-131 C 60,2; H 6,9; N 11,3; Cl 15,0% C 59,9; H 7,1; N 11,6; Cl 14,8; Tabelle 5 (Fortsetzung) R1NHCH(CH3)COR2 Fp. C gefunden Elementaranalyse berecht R1 = 3-Methylphenyl R2 = N(CH3)2 70-72 C 70,8; H 8,6; N 13,3% C 70,0; H 8,7; N 13,6% R1 = 3,4-Dimethylphenyl R2 = NH(CH3) 134-135 C 69,7; H 8,9; N 13,6% C 69,9; H 8,8; N 13,6% R1 = 2,6-Dimethylphenyl R2 = NH(CH3) 68-69 C 69,8; H 8,7; N 13,8% C 69,9; H 8,8; N 13,6% R1 = 3,4-Dimethylphenyl R2 = NF(CH3) 137-138 C 70,1; H 8,8; N 13,3% C 69,9; H 8,8; N 13,6% R1 = 2,3-Dimethylphenyl R2 = NH(CH3) 134-135 C 69,7; H 8,7; N 13,5% C 69,9; H 8,8; N 13,6% R1 = Methylphenyl R2 = NH(CH3) 116-117 C 68,7; H 8,2; N 14,5% C 68,7; H 8,3;
N 14,6% R1 = 3,4-Dichlorphenyl R2 = N(CH3)2 33-35 C 50,7; H 5,2; N 10,7% Cl 26,9% C 50,6; H 5,4; N 10,7% Cl 27,2% R1 = 2,4,5-Trichlorphenyl R2 = N(CH3)2 115-116 C 44,4; H 4,5; N 9,2% Cl 35,8% C 44,7; H 4,4; N 9,5% Cl 36,0% R1 = 4-Methylphenyl R2 = NH(CH3) 175-176 C 69,2; H 8,2; C 68,7; H 8,3; R1 = 3-Methylphenyl R2 = NH(CH3) 79-80 N 14,4% N 14,6% R1 = 3,4-Dimethylphenyl R2 = N(CH3)2 104-105 C 71,0; H 9,1; N 12,4% C 70,9; H 9,1; N 12,7% R1 = 2,5-Dimethylphenyl R2 = N(CH3)2 78-80 C 70,4; H 8,9; N 12,6% C 70,9; H 9,1; N 12,7% R1 = 2,5-Dichlorphenyl R2 = NH(CH3) 169-169 N 11,1% Cl 28,4% N 11,4% Cl 28,8% R1 = 2,6-Dimethylphenyl R2 = N(CH3)2 oil C 71,6; H 9,0; N 10,1% C 70.9; H 9,1; N 12,7% Cl 27,2% R1 = 2,4-Dichlorphenyl R2 = N(CH3)2 47-48 C 50,5; H 5,3; N 10,8% Cl 27,1% C 50,6; H 5,4;
N 10,7% Cl 27,2%
Beispiel 11 Herstellung von 2-(2,6-Dinitranilin)-N-hydroxymethyl
N-methylpropionamid
EMI11.1
Trockenes Chlorwasserstoffgas wurde 6 Stunden lang in ein Gemisch von 27 Gewichtsteilen gemäss Beispiel 1 hergestelltem 2-(2, 6-Dinitranilin)-;N-methylpro- pionamid, 4,5 Gewichtsteilen Paraformaldehyd und 200 Volumteilen Methylenchlorid eingeleitet. Das Gemisch wurde während dieser Zeit gerührt und bei Raumtemperatur gehalten. Nach Beendigung der Reaktion wurde der feste Niederschlag abfiltriert und mit Natriumbicarbonatlösung gewaschen.
Die in dieser Weise erhaltene freie Base wurde in Methylenchlorid gelöst und die Lösung über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Das 2-(2,6-Dinitranilin)-N-hydroxy- methyl-N-methylpropionamid schmolz bei 135-136 C.
Gefunden: C 44,7 H 4,5 %
Berechnet für CllHl4N406: C 44,3 H 4,7 %
Beispiel 12
Herstellung von N-Methyl-2-(2,Strinitranilin)- propionamid (dl-Form)
EMI11.2
Ein Gemisch von 6 Gewichtsteilen oder 0,024 Mol Picrylchlorid, 0,0215 Mol a-Aminopropionmethylamid, 4 Gewichtsteilen oder 0,047 Mol Natriumbicarbonat und technischer denaturierter Alkohol wurde unter Rühren 2 Stunden auf 4050o C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde auf das halbe Volumen eingeengt und mit 100 Volumteilen Wasser versetzt. Der ausfallende gelbe Festkörper wurde gesammelt, luftgetrocknet und aus Äthanol umkristallisiert. Das gewünschte Produkt schmolz bei 172-173 C.
Gefunden: C 38,7 H 3,8 %
Berechnet für C10H11N5O7: C 38,4 H 3,5 %
Beispiel 13
Herstellung von N-Methyl-2-(4-carbamyl
2,6-dinitranilin)-propionamid (dl-Form)
EMI11.3
Gemäss der in Beispiel 12 beschriebenen Arbeitsweise wurde das gewünschte Produkt vom Schmelzpunkt 229-230 C erhalten.
Gefunden: C 42,2 H 4,2%
Berechnet für CllHl3N506: C 42,4 H 4,2%
Beispiel 14
Herstellung einer netzbaren Pulverzubereitung
Ein netzbares, gut in Wasser suspendierbares Pulver wurde hergestellt, indem die folgenden Komponenten miteinander gemischt und das Gemisch in der Hammermühle und Luftstrahlmühle zur gewünschten Korngrösse verarbeitet wurde.
N-Methyl-2-(4-methyl-2, 6- dinitranilin)-propionamid 50 Gew.%
Natriumpolyacrylat Tamol 731 3 Gew.%
Natriumlaurylsulfat Empicol LZz > 2 Gew.%
Kaolinitton Clay GTY ad 100 Gew.%
Beispiel 15
Die herbizide Wirksamkeit der erfindungsgemässen Verbindungen wurde gegenüber einer repräsentativen Auswahl von Kulturpflanzen geprüft, nämlich Hafer (H), Raygras (RG), Mais (M), Erbsen (E), Zuckerrüben (ZR), Flachs (L) und Senf (S).
Die Versuche wurden vor dem Auflaufen und nach dem Auflaufen der Saat durchgeführt. Bei den Versuchen vor dem Auflaufen der Saat wurde Erdreich, in dem kurz zuvor Samen der zu prüfenden Pflanzensaat ausgesät worden waren, mit einem flüssigen Ansatz der jeweiligen erfindungsgemässen Verbindung besprüht.
Die Versuche nach dem Auflaufen der Saat wurden in zwei Kategorien unterteilt, und zwar mit Bodentränken und Blattbesprühen. Bei den Versuchen mit Bodentränken wurde der Boden mit einem flüssigen Ansatz einer erfindungsgemässen Verbindung getränkt, nachdem die Samen der oben genannten Pflanzenarten ausgekeimt waren; bei den Versuchen mit Blattbesprühen wurden Sämlinge mit einem solchen Ansatz besprüht.
Die in den obigen Versuchen verwendeten Ansätze setzen sich zusammen aus 40 Volumteilen Aceton, 60 Volumteilen Wasser und 0,5 Gewichtsteilen eines Alkylphenol/Äthylenoxydkondensats ( Triton X-155 ) sowie wechselnder Mengen der zu prüfenden erfin dungsgemässen Verbindung.
Die Sämlinge der oben genannten Pflanzenarten wurden in dampfsterilisierten John Innes Kompost ausgesät und ausgekeimt.
Bei den Versuchen mit Bodenbesprühen und Bodentränken wurde der samentragende bzw. die Sämlinge tragende Boden mit 560 l/ha (50 gal/acre) besprüht, bzw. mit 11200 l/ha (1000 gal/acre) getränkt. Bei den Versuchen mit Blattbesprühen wurden die ausgekeimten Pflanzen mit einem Volumen entsprechend 560 l/ha (50 gal/acre) besprüht. Es wurden auch Vergleichsversuche durchgeführt, bei denen der Boden mit den Samen bzw. der Boden mit den Sämlingen und die Pflanzen mit denselben Zubereitungen, jedoch ohne Wirkstoff, behandelt wurden.
Die phytotoxische Wirksamkeit der angewandten Verbindungen wurde beurteilt, indem die Verminderung des Frischgewichts von Stamm und Blatt der behandelten Pflanzen gegenüber Versuchspflanzen bestimmt und eine Regressionskurve aufgezeichnet wurde, in der die Wuchshemmung (WH) gegen die Dosierung des angewandten Wirkstoffes aufgetragen wurde. Die für eine 50 % ige bzw. 90 % ige Wuchshemmung erforderliche Dosis, das heisst das Gewicht des Wirkstoffes, das erforderlich ist, um eine Verminderung des Frischgewichtes des Pflanzenblattes und Pflanzenstammes von 50 oder 90 % zu bewirken, ist in der folgenden Tabelle 6 aufge führt. Die Dosierung ist in kg/ha angegeben; X, Y und Z bedeuten jeweils eine Dosis von mehr als 11, 21 bzw. 14 bzw. 22,4 kg/ha (10 bzw. 12,5 bzw. 20 lbs/ acre).
Tabelle 6
EMI12.1
CH3 <SEP> Wuchshemmung <SEP> kg/ha
<tb> # <SEP> WH <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Samen) <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Pflanzen)
<tb> R-NHCHCONHCH3 <SEP> % <SEP> Bodenbesprüchen <SEP> Blattbesprüchen <SEP> Bodentränken
<tb> R= <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR
<tb> 2-Chlorphenyl <SEP> 50 <SEP> 8,4 <SEP> 2,13 <SEP> 1,9 <SEP> 8,17 <SEP> 8,4 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 9,75 <SEP> X <SEP> X <SEP> nicht <SEP> geprüft
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 5,15 <SEP> 3,58 <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 2,5-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> < 0,56 <SEP> < 0,56 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> 2,02 <SEP> 3,02 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP>
1,19 <SEP> 8,62 <SEP> 6,95 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> 0,9 <SEP> 0,56 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 3,4-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 0,75 <SEP> 1,12 <SEP> X <SEP> 1,1 <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> 5,6 <SEP> 8,95 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> 4,6 <SEP> X <SEP> X
<tb> CH3
<tb> #
<tb> R-NH-CH-CON(CH3)3
<tb> R=
<tb> 2-Chlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 1,23 <SEP> 4,9 <SEP> 2,36 <SEP> 8,5 <SEP> 1,68 <SEP> 2,8 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 10,3 <SEP> Y <SEP> 4,04 <SEP> 4,6 <SEP> Z <SEP> 13,4 <SEP> 11,2 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> 21,6
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 10,0 <SEP> 8,95 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 2,5-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 2,24 <SEP> 10,1 <SEP> X <SEP> 10,0 <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y
<SEP> Y <SEP> Y <SEP> 7,05 <SEP> 1,68 <SEP> 4,04 <SEP> Z <SEP> 14,5 <SEP> 6,5 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 8,4 <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 3,4-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> < 0,56 <SEP> < 0,56 <SEP> 0,56 <SEP> 0,67 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 7,4 <SEP> 2,13 <SEP> 2,24 <SEP> 4,8 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> 17,4
<tb> <SEP> 90 <SEP> 6,27 <SEP> 2,8 <SEP> 2,36 <SEP> 2,8 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 6,27 <SEP> Z
<tb> Tabelle 6a
EMI13.1
CH3 <SEP> Wuchshemmung <SEP> kg/ha
<tb> # <SEP> WH <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Samen) <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Pflanzen)
<tb> R-NHCHCONHCH3 <SEP> % <SEP> Bodenbesprüchen <SEP> Blattbesprüchen <SEP> Bodentränken
<tb> R= <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP>
H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR
<tb> 2-Chlorphenyl <SEP> 50 <SEP> 7,5 <SEP> 1,9 <SEP> 1,7 <SEP> 7,3 <SEP> 7,5 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> 8,7 <SEP> X <SEP> X <SEP> nicht <SEP> geprüft
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 4,6 <SEP> 3,2 <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 2,5-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> < 0,5 <SEP> < 0,5 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> 1,8 <SEP> 2,7 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 10,6 <SEP> 7,7 <SEP> 6,2 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> 0,8 <SEP> < 0,5 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 3,4-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 0,7 <SEP> 1,0 <SEP> X <SEP> 1,1 <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> 5,6 <SEP> 8,95 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> 4,6 <SEP> X <SEP>
X
<tb> CH3
<tb> #
<tb> R-NH-CH-CON(CH3)3
<tb> R=
<tb> 2-Chlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 1,1 <SEP> 4,4 <SEP> 2,1 <SEP> 7,6 <SEP> 1,5 <SEP> 2,5 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 9,2 <SEP> Y <SEP> 3,6 <SEP> 4,1 <SEP> Z <SEP> 12,0 <SEP> 10,0 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> 19
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 8,9 <SEP> 8,0 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 2,5-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> 2,0 <SEP> 0,9 <SEP> X <SEP> 8,9 <SEP> X <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 6,3 <SEP> 1,5 <SEP> 3,6 <SEP> Z <SEP> 13,0 <SEP> 5,8 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<tb> <SEP> 90 <SEP> X <SEP> 7,5 <SEP> X <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Z <SEP> Z
<tb> 3,4-Dichlorphenyl <SEP> 50 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> < 0,5 <SEP> < 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,6 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 6,6 <SEP> 1,9 <SEP> 2,0 <SEP> 4,3 <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z <SEP> Z
<SEP> 15
<tb> <SEP> 90 <SEP> 5,6 <SEP> 2,5 <SEP> 2,1 <SEP> 2,5 <SEP> Y <SEP> Y <SEP> 5,6 <SEP> Y
<tb>
Beispiel 16 -Die herbizide Wirksamkeit der in den folgenden Tabellen 7, 8 und 9 aufgeführten Verbindungen wurde mit Hilfe einer Arbeitsweise ermittelt, die sich von der in dem vorangegangenen Beispiel 15 beschriebenen Arbeitsweise in folgender Hinsicht unterscheidet:
Alle Verbindungen wurden bei den Versuchen mit Bodenbesprühen und bei den Versuchen mit Blattbesprühen in zwei Dosierungen, und zwar 1 kg/ha und 10 kg/ha, angewandt; bei den Versuchen mit Bodentränken wurden die Verbindungen in einer Dosierung von 20 kg/ha angewandt.
Die herbizide Wirksamkeit der jeweiligen Verbindungen wurde visuell bestimmt, und zwar bei den Versuchen nach dem Auflaufen der Saat 7 Tage nach dem Besprühen des Blattwerkes bzw. Tränken des Bodens und bei den Versuchen vor dem Auflaufen der Saat 11 Tage nach dem Besprühen des Bodens. Die Ergebnisse wurden mit Ziffern von 0 bis 9 bewertet, wobei 0 keinerlei Wirksamkeit und 9 eine sehr starke herbizide Wirksamkeit bedeutet. Eine Bewertung von 2 entspricht etwa einer Verminderung um 25 % des Frischgewichtes von Stamm und Blatt der behandelten Pflanzen, eine Bewertung 5 entspricht etwa einer Verminderung um 55 %, eine Bewertung 9 entspricht einer Gewichtsverminderung von 95 %.
Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen 7 bis 9 zusammengefasst.
Tabelle 7
EMI15.1
CH3 <SEP> Wuchshemmung
<tb> # <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Samen) <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Pflanzen)
<tb> R-NHCHCON(CH3)2 <SEP> kg/ha <SEP> Bodenbesprüchen <SEP> kg/ha <SEP> Blattbesprüchen <SEP> Bodentränken
<tb> R= <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR
<tb> 2-Nitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 3
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 0
<tb> 4,2-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 0
<SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> 2 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 2
<tb> 2,6-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 6
<tb> <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 8 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 8
<tb> 2,6-Dinitro-4-trifluor- <SEP> 10 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 20 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> methylphenyl <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 0
<tb> 2,6-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 2 <SEP> 2
<SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 8
<tb> (l-Alanin) <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 8 <SEP> 3
<tb> 2,6-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 4 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 7
<tb> (d-Alanin) <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 7
<tb> 4,Methyl-2,6-dinitro- <SEP> 10 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 9
<tb> phenyl <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 4
<SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 8
<tb> 4-Chlor-2,6-dinitro- <SEP> 10 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 4 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 4
<tb> phenyl <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 7 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 2
<tb> 2,6-Dinitro-4-fluor- <SEP> 10 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 0 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 20 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> methylphenyl <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 6
<tb> Tabelle 8
EMI16.1
CH3 <SEP> Wuchshemmung
<tb> # <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Samen)
<SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Pflanzen)
<tb> R-NHCHCON(CH3)2 <SEP> kg/ha <SEP> Bodenbesprüchen <SEP> kg/ha <SEP> Blattbesprüchen <SEP> Bodentränken
<tb> R= <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR
<tb> 2-Methyl-4-chlorphenyl <SEP> 10 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 3
<tb> 2-Nitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 2 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 2
<tb> <SEP> 1
<SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 1
<tb> 2,4-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 0
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 1
<tb> 2,6-Dinitrophenyl <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 8 <SEP> 5
<tb> 2-Nitro-4-trifluoromethyl- <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 5
<SEP> 5
<tb> phenyl <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> 5
<tb> 2,6-Dinitro-4-trifluor- <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 20 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 3
<tb> methylphenyl <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0
<tb> NO2 <SEP> CH3
<tb> # <SEP> #
<tb> #-NHCHCOR
<tb> #
<tb> NO2 <SEP> R=
<tb> -NHCH2CH3 <SEP> 10 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 0 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 6
<tb> <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 6
<tb> -NHOH2CH=CH2 <SEP> 10 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 0 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 7
<SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 7
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7
<tb> -NHCH(CH3)CH2CH3 <SEP> 10 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 1
<tb> -NHCH2CH3 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 7 <SEP> 2 <SEP> 6
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 6
<tb> -NHOH2CH=CH2 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 7 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 5
<tb> CH3
<tb> #
<tb> -N <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> # <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 3 <SEP> 6
<tb> C6H5
<tb> Piperidin <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> 0
<tb> -NHN(CH3)2 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 4 <SEP> 20 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP> 7
<SEP> 9 <SEP> 2
<tb> <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 8 <SEP> 2
<tb> Tabelle 9
EMI17.1
NO2 <SEP> Wuchshemmung
<tb> # <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Samen) <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Auflaufen <SEP> (Pflanzen)
<tb> #-NH-R <SEP> kg/ha <SEP> Bodenbesprüchen <SEP> kg/ha <SEP> Blattbesprüchen <SEP> Bodentränken
<tb> R=NO2 <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR <SEP> M <SEP> H <SEP> RG <SEP> E <SEP> L <SEP> S <SEP> ZR
<tb> <SEP> O
<tb> <SEP> #
<tb> -CH2CH2C <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> <SEP> # <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP>
3 <SEP> 5 <SEP> 8 <SEP> 7
<tb> <SEP> NH(CH3)
<tb> <SEP> O
<tb> <SEP> #
<tb> -CH2CH2C <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 5
<tb> <SEP> # <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 7 <SEP> 3
<tb> <SEP> N(CH2)3
<tb> O
<tb> #
<tb> -CHC <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 20 <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 2 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 1
<tb> # <SEP> NHCH3 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 2
<tb> CH2CH2SCH3
<tb>
Beispiel 17
Bewertung der erfindungsgemässen Verbindungen im Feldversuch
Die herbizide Wirksamkeit der erfindungsgemässen Verbindungen wurde durch
Feldversuche vor dem Auflaufen der Saat bestimmt, indem ein netzbares Pulverpräparat gemäss Beispiel 14 auf Feldparzellen aufgesprüht wurde. Die Parzellen waren vor kurzem kultiviert worden, nachdem sie 6 Monate lang als Grasland brachgelegen hatten, und wurden nun mit 2,24 bzw.
4,48 kg/ha (2 bzw. 4 lbs/acre) Wirkstoff besprüht; nach 54 Tagen wurde die Gesamtzahl der vorhandenen Unkräuter ausgezählt.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 10 aufgeführt. Ein Vergleich zeigt, dass mit dem Anilinoalkylcarboxamid eine wesentlich bessere Unkrautvertilgung erzielt wurde als mit dem zum Vergleich herangezogenen handelsüblichen Herbizid Diuron , dem N'-(3,4 Dichlorphenyl)-N,N-dimethylharnstoff, und dass die unbehandelten Parzellen einen starken Unkrautbefall aufwiesen.
Tabelle 10 kg/ha kg/ha Unkräuter
Ibs/acre insgesarnt N-Methyl-2-(4-methyl-2,6- 2,24 (2) 161 dinitranilin)-propionamid 4,48 (4) 62 N'-(3 ,4-Dichlorphenyl)-N,N- 2,24 (2) 320 dimethylharnstoff 4,48 (4) 136 - 558 unbehandelt ¯ 59]0 - 652
PATENTANSPRUCH 1
Herbicides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung der allgemeinen
Formel
EMI18.1
als Wirkstoffkomponente, worin A eine gegebenenfalls substituierte geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet;
R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und jeweils ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe, Arylgruppe oder Alkenylgruppe oder eine NRO R4-Gruppe darstellen, wobei R > und R4 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei R1 und R2 nicht gleichzeitig Wasserstoffatome oder NR3R4-Gurppen sind; oder worin R1 und R zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, ein heterocyclisches Ringsystem bilden, das gegebenenfalls noch ein weiteres Heteroatom enthält;
worin X, Y und Z gleich oder verschieden sein können und jeweils ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom, eine Cyangruppe oder Nitrogruppe, eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder Arylgruppe, eine Alkylsulfonylgruppe, eine Aminogruppe oder Carbamylgruppe oder deren Mono- oder Di-N-aikylderivate darstellen, wobei X, Y und Z nicht gleichzeitig Wasserstoffatome bedeuten.
UNTERANSPRÜCHE
1. Herbicides Mittel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Wirkstoff der angegebenen Formel, worin A eine verzweigte Alkylengruppe oder eine mit einer Alkylthiogruppe substituierte Alkylengruppe bedeu tet; X ein Halogenatom, eine Nitrogruppe oder Alkylgruppe darstellt und Z gleich X oder ein Wasserstoffatom ist.
2. Herbicides Mittel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Wirkstoff der angegebenen Formel, worin X ein Chloratom oder eine Nitrogruppe oder Methylgruppe darstellt, Z ein Wasserstoffatom oder Chloratom oder eine Nitrogruppe bedeutet und Y ein Wasserstoffatom oder Chloratom oder eine Cyangruppe, Nitrogruppe, Methylgruppe, Trifluormethylgruppe, Äthyl- gruppe, Propylgruppe, Butylgruppe, Octylgruppe, Methylsulfonylgruppe, eine Mono- oder Dimethylaminogruppe, eine Carbamyl- oder N-Methylcarbamylgruppe oder eine Phenylgruppe darstellt.
3. Herbicides Mittel nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Wirkstoff der angegebenen Formel, worin R1 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe oder Alkenylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, R2 eine Alkylgruppe oder Alkenylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen bedeutet; A eine Äthylidengruppe darstellt, X und Z Nitrogruppen in der 2- und 6-Stellung des Benzolringes sind und Y ein Wasserstoffatom oder Chloratom oder eine Methylgruppe oder Trifluormethylgruppe in 4-Stellung des Benzolringes bedeutet.
4. Herbicides Mittel nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch 2-(2,6 lDinitranilin) N-methylpropion- amid als Wirkstoffkomponente.
5. Herbicides Mittel nach Patentaspruch I, gekennzeichnet durch 2-(4-Methyl-2,6-dinitranilin)-N-methylpropionamid als Wirkstoffkomponente.
6. Herbicides Mittel nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oberflächenaktives Mittel und/oder einen Träger enthält.
PATENTANSPRUCH II
Verwendung des Mittels nach Patentanspruch I zur Verbesserung des Ertrages von Pflanzungen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Pflanzenareal mit einer biocid wirksamen Menge dieses Mittels behandelt.
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