CH501432A - Schaltungsanordnung zur Erfassung von Überschlägen in Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Speisespannung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erfassung von Überschlägen in Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Speisespannung

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Publication number
CH501432A
CH501432A CH1011969A CH1011969A CH501432A CH 501432 A CH501432 A CH 501432A CH 1011969 A CH1011969 A CH 1011969A CH 1011969 A CH1011969 A CH 1011969A CH 501432 A CH501432 A CH 501432A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
circuit arrangement
rectifier
smoothing capacitor
supply voltage
Prior art date
Application number
CH1011969A
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English (en)
Inventor
Conrad Dipl Ing Beriger
Quissek Menfred
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication of CH501432A publication Critical patent/CH501432A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques

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  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


  
 



  Schaltungsanordnung zur Erfassung von Überschlägen in Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Speisespannung
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Erfassung von   Überschlägen    in zur Luftreinigung dienenden Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Filter-Speisespannung, bei welchem Verfahren mittels eines differenzierenden Wandlers der bei einem   Über-    schlag auftretende Stromanstieg, der wesentlich steiler ist als der normale Anstieg des Filterstroms bei jeder Halbwelle, in der Sekundärwicklung dieses Wandlers einen quasidigitalen Impuls erzeugt, der einer Regeleinrichtung zugeführt wird, um eine Herabsetzung der Speisespannung zu bewirken, und eine Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens, welche dadurch gekennzeichnet ist,

   dass die Eingangsklemmen des Filters mit einem Gleichrichter- und Glättungskreis verbunden sind, der einen Silizium-Gleichrichter mit einem gleichspannungsseitig daran angeschlossenen Quer-Glättungskondensator und einem diesem nachgeschalteten Längs-Dämpfungswiderstand umfasst, und die Primärwicklung des differenzierenden Wandlers in eine Filterzuleitung aufgenommen und die Sekundärwicklung dieses Wandlers mit den Eingangsklemmen der Regeleinrichtung verbunden ist.



   Eine solche Schaltungsanordnung bildet den   Gegen-    stand des Patentanspruches II des Hauptpatentes.



   Bei Anlagen, in denen die Filter-Speisespannung mittels einer Phasenanschnittsteuerung verstellt wird, erzeugt der Anstieg des Filterladestroms im Falle der Verwendung der Schaltungsanordnung gemäss Fig. 2 des Hauptpatentes (bei welcher die Primärwicklung des differenzierenden Wandlers zwischen eine Ausgangsklemme des Silizium-Gleichrichters und eine Eingangsklemme des Filters geschaltet ist) je nach Steuerwinkel an der Sekundärwicklung des differenzierenden Wandlers ein Spannungssignal, das unter Umständen die Regeleinrichtung, sofern sie nicht mit einer besonderen Eingangsschaltung versehen wird, in gleicher Weise beeinflusst wie durch den Stromanstieg des sich auf den selbstlöschenden Lichtbogen entladenden Quer-Glättungskondensators.



   Erfindungsgemäss wird diese Schwierigkeit dadurch umgangen, dass der Quer-Glättungskondensator mit der Primärwicklung des differenzierenden Wandlers in Serie geschaltet ist und diese Serienschaltung den Gleichspannungsausgang des Gleichrichters überbrückt, von dem die direkt an die Primärwicklung des Wandlers angeschlossene Ausgangsklemme eine ebenfalls direkte Verbindung mit einer Eingangsklemme des Filters aufweist, während die zweite, direkt mit dem Glättungskondensator verbundene Gleichrichter-Ausgangsklemme über den Längs-Dämpfungswiderstand mit der anderen Eingangsklemme des Filters verbunden ist.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Kurvenformen für den Lade- bzw. Entladestrom des Quer-Glättungskondensators sowie für die Sekundärspannung des differenzierenden Wandlers,
Fig. 2 ein Schema der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Schaltungsanordnung.



   Bei dem Schaltschema gemäss Fig. 2 liegt die Primärwicklung des differenzierenden Wandlers T in Serie zum Quer-Glättungskondensator C zwischen den Ausgangsklemmen des Silizium-Gleichrichters G. Die eine mit der Primärwicklung von T direkt gekoppelte Ausgangsklemme von G ist ausserdem ebenfalls direkt, d. h.



  galvanisch, mit einer Eingangsklemme des Filters F verbunden und an festes Potential (im gegenständlichen Fall Erdpotential) gelegt. Die zweite, das gleichgerichtete Signal liefernde Ausgangsklemme von G ist direkt mit der der Primärwicklung von T abgewandten Belegung des Quer-Glättungskondensators C und über den Längs-Dämpfungswiderstand R mit der anderen Eingangsklemme des Filters F verbunden.



   Bei dieser Schaltungsanordnung wechselt der Entladestrom (ICE) des Quer-Glättungskondensators (C) gegenüber dem Ladestrom (ICL) seine Richtung und erzeugt somit in der Sekundärwicklung des differenzierenden Wandlers (T) ein Spannungssignal (U) mit umgekehrter Polarität (s. Fig. 1).  



   Der Polaritätswechsel dieses Spannungssignals (U) beim Laden und Entladen des Quer-Glättungskondensators erleichtert die Differentiation, unbeschadet, ob es sich um eine Filterbetriebsstörung (Überschlag) oder um eine betriebsmässige Kondensatoraufladung handelt.



   Bei einer Phasenanschnittsteuerung kann bei bestimmten Steuerwinkeln der Filterladestrom ICL (Fig. 1) so steil ansteigen, dass der differenzierende Wandler T in seiner Sekundärwicklung ein Spannungssignal von erheblicher Amplitude erzeugt, die über dem normalen Störpegel liegen würde. Bei der vorgeschlagenen Schaltungsanordnung bleibt ein solches Signal (das negative Polarität aufweisen würde) ohne Einfluss auf die eigentliche Regeleinrichtung, da negative   Signalpolaritäten    durch die in der Regeleinrichtung Re vorgesehene Zenerdiode auf einem um den Betrag der Zenerspannung über dem Massepotential liegenden Niveau  abgeschnitten  werden (s. Fig. 1, untere Kurve). 

  Bei einem Überschlag, der einem plötzlichen Anstieg von ICE entspricht (negative Spitzen in Fig. 1, obere   d(IC)    Kurve) erzeugt der nur auf grosse Werte von   dt    ansprechende Wandler T durch Sättigung des Wandlerkerns ein positives, quasidigitales Sekundärspannungs Signal, das zur Beeinflussung der Regeleinrichtung Re dient; diese sorgt - eventuell durch Verstellung des   Phasenanschnittsteuerwinkels-    für eine Herabsetzung der Filter-Speisespannung. Die (im übrigen stilisiert gezeichnete) Spannungskurve U in Fig. 1 zeigt nach dem   überschlag    einen exponentiellen Abfall, welcher der Abmagnetisierung des sekundärseitig mit einem ohmschen Widerstand belasteten Wandlerkerns entspricht. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, bei welcher die Eingangsklemmen des Filters mit einem Gleich- richter- und Glättungskreis verbunden sind, der einen Silizium-Oleichrichter mit einem gleichspannungsseitig daran angeschlossenen Quer-Glättungskondensator und einem diesem nachgeschalteten Längs-Dämpfungswiderstand umfasst, und die Sekundärwicklung des differenzierenden Wandlers mit den Eingangsklemmen der Regeleinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer-Glättungskondensator (C) mit der Primärwicklung des differenzierenden Wandlers (T) in Serie geschaltet ist und diese Serienschaltung den Gleichspannungsausgang des Gleichrichters überbrückt,
    von dem die direkt an die Primärvwicklung des Wand tiers (T) angeschlosseneAusgangsklemme eine ebenfalls direkte Verbindung mit einer Eingangsklemme des Filters (F) aufweist, während die zweite, direkt mit dem Glättungskondensator (C) verbundene Gleichrichter- Ausgangsklemme über den Längs-Dämpfungswiderstand (R) mit der anderen Eingangsklemme des Filters (F) verbunden ist.
CH1011969A 1967-11-02 1969-07-02 Schaltungsanordnung zur Erfassung von Überschlägen in Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Speisespannung CH501432A (de)

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CH1011969A CH501432A (de) 1967-11-02 1969-07-02 Schaltungsanordnung zur Erfassung von Überschlägen in Elektrofiltern und zur dementsprechenden Regelung der Speisespannung

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