Verbundelement für Schleifkörper
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verbundelement für Schleifkörper.
Es ist bekannt, Schleifkörper (Schleif- und Trennscheiben usw.) zwecks Erhöhung ihrer Sprengfestigkeit (Schleuderfestigkeit) mit Gewebeeinlagen zu versehen.
Derartige Gewebeeiniagen bestehen beispielsweise aus Glas, Nylon, Terylene, Baumwolle, Metall und an- derem. Meistens sind die Gewebeeinlagen imprägniert und werden daher als Prepregs bezeichnet.
In der Regel bestehen solche Bewehrungselemente aus Fasern, Fäden oder Garnen, die miteinander verbunden sind. Derartige Armiernngsbeilagen können z. B. aus einer Vielzahl von sich kreuzenden Fäden bzw. Fasern verschiedenster Herkunft bestehen, die imprägniert und an den Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind. Diese meist scheibenförmigen Gewebeeinlagen werden bisher in die zu armierenden Schleifkörper einzeln eingelegt, wodurch sich deren Festigkeit, insbesondere die Sprengfestigkeit (Schleuderfestig- keit), erhöht. In vielen Fällen erweist sich aber die damit erreichbare Sprengfestigkeit - insbesondere in Anbetracht der allgemein feststellbaren Tendenz zum Schnellschleifen - als nicht ausreichend.
Durch die vorliegende Erfindung wird die Sprengfestigkeit armierter Schleifkörper erheblich verbessert.
Das den Gegenstand dieser Erfindung bildende Verbundelement ist gekennzeichnet durch eine Anzahl Gewebeeinlagen, welche untereinander verbunden sind und somit ein zusammenhängendes Stützgerippe bilden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nebst zweier Varianten veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt ein Verbundelement, das sich insbesondere als Verbundeiniage für kunststoffgebundene Schleifkörper eignet und die
Fig. 2 und 3 veranschaulichen in schematischer Darstellung zwei weitere Möglichkeiten der Verb in dung.
Das in vereinfachter Form dargestellte Verbundelement ist in Fig. 1 in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Dieses Verbundelement weist eine Anzahl koaxial übereinander angeordneter, scheibenförmiger Ge webeeinlagen 2 auf, weiche aus rechtwinklig sich kreuzenden Glasfaserfäden bestehen. Die Gewebeeiniagen 2 sind imprägniert, wodurch die einzelnen Glasfaserfäden einerseits in sich versteift, anderseits an den Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind.
Zur Erzielung eines Verbundelementes von hoher Festigkeit sind sämtliche Gewebeeinlagen 2 untereinander durch Bindeglieder 3 verbunden. Diese Bindeglieder 3 erstrecken sich über die gesamte Höhe des Verbundelementes 1, wobei sie vorzugsweise an den Kreuzungsstellen der Gewebeeiningen verankert sind.
Die Bindeglieder 3 können an den Gewebeeinla- gen 2 durch Verdrehen, Verknoten, Verweben, Verkleben bzw. Verschweissen oder eine sonstige zweckentsprechende Möglichkeit der Befestigung verankert sein.
Fig. 2 zeigt, wie die Gewebeeinlagen durch Fäden 4 miteinander verbunden sind, welche jeweils um die Glasfaserfäden der Gewebeeinlagen herumgeschlungen und verknotet sind und die Gewebeeinlagen dadurch zusammenhalten.
Fig. 3 zeigt sich kreuzende Stäbe 5, die an den Gewebeeiniagen 2 durch Verschweissen verankert sind.
Andere Arten der gegenseitigen Verbindung der Ge webeeinlagen 2 können vom Fachmann aufgrund der vorstehenden Anleitung ohne weiteres entwickelt werden.
Die Bindeglieder können aus einem beliebigen Material bestehen, das die erforderliche Festigkeit aufweist und die Herstellung der beschriebenen Verbindungen gestattet. So lassen sich Fäden aus organischen oder synthetischen Fasern sowie handelsüblichen Drähten ohne weiteres verwenden.
Das auf diese Weise konsolidierte Verbundelement 1 bildet somit ein statisch in sich geschlossenes Stützgerippe, in welches sich das Arbeitsgemisch (Schleifmittel plus Bindung) beispielsweise durch Einstreuen, Schleudern, Zentrifugieren oder Rütteln einbringen lässt.
Dabei füllen die Teilchen des Schleifmitteis die Zwischenräume aus und umgeben das Verbundelement.
Die Gewebeeiniagen 2 können auch aus Nylon, Terylene, Baumwolle, Metall und anderem bestehen, wobei diese mit Kunstharzen bzw. Kunststoffen (Phenoli oder Polyesterharzen) imprägniert werden können.
Composite element for abrasives
The present invention relates to a composite element for abrasive articles.
It is known to provide abrasive articles (grinding and cutting disks, etc.) with fabric inserts in order to increase their explosion resistance (resistance to throwning).
Such fabric inserts consist, for example, of glass, nylon, terylene, cotton, metal and others. The fabric inlays are usually impregnated and are therefore referred to as prepregs.
As a rule, such reinforcement elements consist of fibers, threads or yarns that are connected to one another. Such Armiernngsbeilagen z. B. consist of a variety of intersecting threads or fibers of various origins, which are impregnated and connected to each other at the crossing points. These mostly disc-shaped fabric inlays have so far been individually inserted into the grinding bodies to be reinforced, which increases their strength, in particular their resistance to explosions (centrifugal strength). In many cases, however, the explosion resistance that can be achieved with this proves to be inadequate, particularly in view of the generally ascertainable tendency towards rapid grinding.
The present invention significantly improves the explosion resistance of armored abrasives.
The composite element forming the subject of this invention is characterized by a number of fabric inlays which are connected to one another and thus form a cohesive supporting framework.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention along with two variants is illustrated in the accompanying drawing.
Fig. 1 shows a composite element which is particularly suitable as a composite insert for plastic-bonded abrasive bodies and which
Fig. 2 and 3 illustrate a schematic representation of two further possibilities of the verb in training.
The composite element shown in simplified form is denoted by 1 in its entirety in FIG. 1. This composite element has a number of coaxially superposed, disc-shaped Ge webeeinlagen 2, which consist of glass fiber threads intersecting at right angles. The fabric inserts 2 are impregnated, as a result of which the individual glass fiber threads are on the one hand stiffened and on the other hand are connected to one another at the crossing points.
To achieve a composite element of high strength, all of the fabric inlays 2 are connected to one another by connecting links 3. These connecting links 3 extend over the entire height of the composite element 1, wherein they are preferably anchored at the crossing points of the tissue structures.
The connecting links 3 can be anchored to the fabric inlays 2 by twisting, knotting, weaving, gluing or welding, or some other appropriate means of fastening.
FIG. 2 shows how the fabric inserts are connected to one another by threads 4 which are each looped around the glass fiber threads of the fabric inserts and knotted and thereby hold the fabric inserts together.
Fig. 3 shows intersecting rods 5, which are anchored to the tissue inserts 2 by welding.
Other types of mutual connection of the tissue inserts 2 can be developed by a person skilled in the art on the basis of the above instructions.
The connecting links can be made of any material which has the required strength and allows the connections described to be made. So threads made of organic or synthetic fibers as well as commercially available wires can be used without further ado.
The composite element 1 consolidated in this way thus forms a statically self-contained supporting structure into which the working mixture (abrasive plus bond) can be introduced, for example by sprinkling, spinning, centrifuging or shaking.
The particles of the abrasive fill the gaps and surround the composite element.
The fabric inserts 2 can also consist of nylon, terylene, cotton, metal and others, it being possible for them to be impregnated with synthetic resins or plastics (phenolic or polyester resins).