CH501532A - Konfektstück - Google Patents
KonfektstückInfo
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Description
Konfektstück Die Erfindung betrifft ein mit einer Banderole ver- sehenes Konfektstück, insbesondere eine mit Flüssigkeit gefüllt Praline.
Konfektstücke mit Banderolen dieser Art sind be kannt. Die Benderolen dienen dabei im allgemeinen dazu, dem Verbraucher die Beschaffenheit der Süss- warenstücke zu zeigen. Bei mit Flüssigkeit gefüllten Pralinen sollen sie neben einem ansprechenden Äusse ren der Praline im wesentlichen angeben, mit welcher Flüssigkeit die Praline gefüllt ist.
Die bekannten Kon fektstücke weisen den Nachteil -auf, dass die Bande rolen vom Verbraucher vor dem Genuss der Süsswaren stücke entfernt werden müssen, was nicht in allen Fällen ohne weiteres möglich ist und im alpgemeinen dazu führt, dass ein Teil der Süsswarenmasse an den Fingern hängen bleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein Konfektstück mit Banderole zu schaffen, das ausserdem auch ein besonders ansprechendes äusseres Bild ergibt.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Ban- derole, die mit einem abstehenden länglichen Griffteil versehen ist.
Das neue Konfektstück kann aufgrund seiner Ausbildung vom Verbraucher am Griffteil erfasst, der Verpackung entnommen und zum Mund geführt werden,
so dass ein Verkleben der Finger durch Scho- koladen- oder Zuckermasse vermieden wird. Ausserdem kann je nach der Gestaltung des Griffteiles das mit der Banderole umwickelte Produkt euch den Eindruck einer Frucht hervorrufen. Beispielsweise könnte an einer mit einer Weinbrandkirsche gefüllten Praline eine Ban derole angebracht werden,
deren Griffteil als ein Kir schenstiel gestaltet ist. Auch die Ausbildung der Pra linen etwa in der Art einer Weintraubendolde, die mit einer Banderole mit einem Griffteil in der Art eines Traubenstieles umgeben ist, kann gewählt werden.
Eine besonders einfache Form des neuen Konfekt stückes ergibt sich, wenn der Griffteil aus dem Ma terial der Banderole ausgestanzt und herausgebogen ist. Dabei kann der Griffteil in einfacher Weise aus der Mitte der Banderole ausgestanzt sein. Um bei dieser Ausführungsform zu gewährleisten, dass die Banderole beim Gebrauch nicht am Stiel abreisst, so dass sie ähnlich wie die bekannten Banderolen anschliessend,
von der Praline oder dergleichen gelöst werden müsste, kann vorgesehen sein, dass die Banderole mindestens im Be reich der Wurzel des Griffteiles verstärkt, gegebenen falls mit einer Aluminiumfolie versehen oder mit Ver stärkungsmaterial beschichtet ist.
Damit bei dieser Aus- gestaltung ein leichtes Aufreissen der Banderole mög lich ist, kann die Banderole zusätzlich mit einer durch Zug am Griffbeil aufreissbaren Perforierung versehen sein. Diese Perforierung wird bei Banderolen mit einem ausgestanzten Griffteil zweckmässigerweise an dem Teil der Banderole angeordnet, der auf der der Ausstanzung abgewandten Seite der Wurzel des Griffteiles liegt.
Auf diese Weise kann nämlich das Süsswarenstück mit den Zähnen erfasst und die Banderole durch einfachen Zug ,am Griffteil sicher abgerissen werden, so dass der Ver zehr der Praline oder des Süsswarenstückes ohne wei tere Handgriffe möglich ist.
Die Erfindung weist ausser dem auch den Vorteil -auf, dass Pralinen oder Süss warenstücke, die mit der neuen Banderole versehen sind, sehr leicht aus entsprechenden Verpackungsschach- teln oder dergleichen entnommen worden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Banderole für das neue Konfektstück in Flachem Zustand, d. h.
vor dem Verkleben am Süss warenstück, Fig. 2 eine teilweise umgebogene Banderole, deren Griffteil ausgestanzt ist und sich beim Umbiegen der Banderole von der Banderolenfläche abhebt, Fig. 3 die Banderole der Fig. 1 und 2 um eine besonders gestaltete Praline herumgelegt;
der Griffteil ragt senkrecht nach oben ab und Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer Bünde- role, bei der der Griffteil nichtausgestanzt, sondern durch Verkleben der Enden der Banderole gebildet ist. In der Fig. 1 ist eine -aus.
Papier oder Aluminium folie, die gegebenenfalls mit Papier beschichtet ist, be stehende Banderole 1 gezeigt, deren Enden la und 1b zusammenlegbar und miteinander verklebbar sind. Zu diesem Zweck kann die Banderole an ihren Enden beispielsweise gummiert sein, oder die Enden 1a und 1b können in bekannter Weise vor oder während der Umwicklung des Süsswarenstückes mit Klebstoff bestri chen werden. In der Mitte der Banderole 1 ist ein Griffteil 2 herausgestanzt, der anstelle der in der Fig. 1 dargestellten U-Form beispielsweise auch die Form eines Kirschenstiels oder eine ähnliche Form aufweisen kann.
Die Banderole 1 ist ausserdem noch mit einer Per- forierung 3 versehen, welche nach dem Herumlegen der Banderole um ein Süsswarenstück die schwächste Stelle der Banderole darstellt und -als Zerreissstelle ge dachtist.
Die Wurzel des Griffteiles 2 kann durch eine ge- eignete Beschichtung oder durch eine Aluminiumfolie oder dergleichen verstärkt sein, so dass die gemäss den Fig.
2 und 3 um die Praline 4 herumgelegte Banderole 1 ,am Griffteil 2 erfasst, zum Mund geführt, über die zwischen den Zähnen gehaltene Praline 4 festgehalten und durch kräftigen Zug in Richtung des Pfeiles 5 an der Perforierung 3 aufgerissen werden kann.
Die Praline 4, die in. dem dargestellten Ausführungsbei- spiel mit zwei seitlichen, wulstartigen Erhebungen zur besseren Führung der Banderole 1 versehen ist, kann so verzehrt werden, ohne dass sie selbst mit der Hand berührt werden russ.
In der Fig. 4 ist eine Banderole 6 gezeigt, die im Gegensatz zur Banderole 1 der Fig. 1 bis 3 keinen ausgestanzten Griffteil 2 besitzt. Der Griffteil 2 wird bei dieser Banderole 6 vielmehr dadurch gebildet, dass die Enden der Banderole, die, wie dargestellt, schmäler als der übrige Banderolenteil ausgebildet sein können, direkt mit ihren beiden Innenseiten aneinandergeklebt werden. Es entsteht so ebenfalls ein von Hand zu erfassender Griffteil,
der in ähnlicher Weise wie bei den Fig. 1 bis 3 zum Erfassen und Abreissen der Bande- Tole an der Perforierung 3 dient. Ein Verspeisen des beispielsweise als alkoholgefüllte Schokoladebohne 7 ausgebildeten Süsswarenstückes ohne Berührung von Hand ist somit möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Konfektstück mit Banderole, insbesondere mit Flüssigkeit gefüllte Praline, gekennzeichnet durch eine Banderole (1, 6), die mit einem abstehenden, länglichen Griffteil (2) versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Konfektstück nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Griffteil (2) aus dem Material der Banderole (1) ausgestanzt und herausgebogen ist. 2.Konfektstück nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (2) aus der Mitte der Banderole (1) ausgestanzt ist. 3. Konfektstück nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Banderole (1) mindestens im Bereich der Wurzel des Griffteiles (2) verstärkt ist. 4.Konfektstück nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Banderole mit einer Aluminium- folie versehen oder mit Verstärkungsmaterial beschich- tet ist. 5. Konfektstück nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Banderole (1) zusätzlich mit einer durch Zug am Griffteil (2) aufreissbaren Perforierung (3) versehen ist.6. Konfektstück nach Unteranspruch 5 mit einem ausgestanzten Griffteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierung (3) auf der der Ausstanzung entge- gengesetzthn Seite der Wurzel des Griffteils (2) ange- ordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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