Vorrichtung in Gestalt eines Rahmens zum Ausfüllen von Fugen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Gestalt eines Rahmens zum Ausfüllen von Fugen, die in Verbindung mit einer Konstruktion, bestehend aus einer Partie mit einer feststehenden Oberfläche und einer Partie mit einer von der feststehenden Oberfläche durch eine Fuge getrennten und einen Hohlraum abdeckenden Aussenfläche verwendet ist.
Solche Vorrichtungen sind dann erforderlich, wenn man Fugen oder Rinnen ausfüllen will, die z.B. bei den Klappen zum Abdecken oder Verschliessen der Öffnungen in eingekachelten Badewannen, bei Klappen zum Abschliessen von Heizschächten oder Installationskanälen, z.B. in Krankenhäusern, bei Klappen oder Deckeln zum Abschliessen von Öffnungen in abgehängten Decken, Fussböden usw., durch die hindurch man hinter die betreffende Wand gelangen kann, bei dem Anbringen von Spiegeln usw., in Erscheinung treten. In solchen Fällen können die entstandenen Fugen oder Rinnen nicht ausgefugt werden, weil die Flächen bewegt oder die diese Flächen tragenden Partien abgenommen werden müssen usw. Offene Fugen sind jedoch unerwünscht, vor allem, weil sich hierbei Undichtigkeiten ergeben, aufgrund deren Staub oder Schmutz sich in Ritzen ansammeln kann.
Ganz abgesehen hiervon sind die offenen Fugen auch aus ästhetischen Gründen nicht erwünscht.
Gemäss der Erfindung ist bei der neuen Vorrichtung vorgesehen, dass sie aus einer an der den Hohlraum zumindest an einer Seite begrenzenden Wandung befestigten Halterungspartie und aus einer Abdichtungspartie aus elastisch nachgiebigem Material besteht, die an einem bis in die Fuge zwischen der feststehenden Oberfläche und der von dieser getrennten Aussenfläche heranreichenden Arm der Halterungspartie angebracht ist und an diesem Arm in die Fuge hineinreicht. Bei der neuen Anordnung werden die Fugen, die bisher in solchen Fällen offen geblieben sind oder durch Einrichtungen verschlossen wurden, die auffielen und dem Ganzen unter Umständen ein unschönes Äusseres verliehen, nunmehr, unter eventl.
Anpassung an verschiedene Ausdehnungskoeffizienten, so verschlossen, dass man es mit einer üblichen Ausfugung zu tun zu haben vermeint, wobei gewährleistet ist, dass sämtliche aneinanderstossenden Flächen etwa bündig miteinander abschliessen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung in einer Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt,
Fig. 2, Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 verschiedene abgewandelte Ausführungsformen des Gegenstands der Erfindung ebenfalls jeweils in einer Seitenansicht in einem senkrechten Schnitt, jedoch in Teildarstellung und in kleinerem Massstab,
Fig. 6 die Aussenfläche eines mit der neuen Vorrichtung ausgerüsteten Gegenstands in einer Vorderansicht und
Fig. 7 die Einzelheit A der Fig. 6 in grösserem Massstab.
In Fig. list die Anwendung einer Vorrichtung gemäss der Erfindung für das Ausfugen einer Fuge oder Rinne gezeigt. die zwischen der Wand 2, die z.B. mit einer keramischen Fliese, mit Putz oder dgl. bedeckt sein kann und eine feststehende Oberfläche 2a besitzt, und der Klappe 4 gebildet ist, die ebenfalls mit einer keramischen Fliese, jedoch auch mit Putz usw. bedeckt sein kann.
Zwischen der feststehenden Oberfläche 2a und der von dieser getrennten, jedoch mit ihr in einer einzigen Ebene enthaltenen Aussenfläche 4a der Klappe 4 ist die Fuge 3a vorhanden, die mit der erfindungsgemässen Vorrichtung auszufüllen ist. Die Wand 4 deckt einen Hohlraum 15 ab.
der z.B. ein Installationskanal, ein Heizschacht oder einfach eine Aussparung in der Wand usw. sein kann.
Statt der keramischen Fliese kann die Wand 4 auch mit Mörtel, Estrich. Holz, Metall, Schaumstoff oder mit einer sonstigen Beschichtung abgedeckt sein; es kann sich auch anstelle der Wand 4 um einen Spiegel handeln, evtl. um eine Deckenstruktur, einen Bodenbelag usw. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) wird die plattenförmige Wand 4 von der Trägerplatte 6 getragen, die mit der Wand 4 über eine Schicht 5 verbunden ist, die z.B. aus einem Klebstoff, aus Streckmetall usw. bestehen oder als Putz- und Zementträger ausgebildet sein kann. Man kann jedoch auch die Wand oder Klappe 4 mit der Trägerplatte 6 unmittelbar verbinden oder evtl. auch ganz auf die z.B. aus Stahlblech bestehende Trägerplatte 6 verzichten.
Die Vorrichtung zum Ausfüllen der Fuge besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich aus einer Halterungspartie 16, die an der den Hohlraum umgebenden Wandung zu befestigen ist, und aus einer Abdichtungspartie 3 aus elastisch-nachgiebigem Material, die an dem Arm 16a der Halterungspartie angebracht ist, der bis zur Fuge oder Rinne 3a zwischen der feststehenden Oberfläche 2a und der von dieser getrennten Aussenfläche 4a heranreicht, und an diesem Arm so in die Fuge oder Rinne hineinreicht, dass sie diese ausfüllt und ihre Sichtfläche mit der feststehenden Oberfläche und der von dieser getrennten Aussenfläche etwa in einer gemeinsamen Ebene enthalten ist. Die Aussenfläche der Abdichtungspartie 5 verläuft an deren dem Arm 16a der Halterungspartie abgewandten Seite entsprechend dem Profil einer, z.B. mittels eines beliebigen Bindemittels herkömmlicher Art wie Mörtel usw.
geschlossenen Fuge, wie aus Fig. 1 mit Deutlichkeit zu erkennen ist. Die Halterungspartie besteht ganz oder besitzt einen Teil aus starrem, festem Material, z.B. aus Metall wie Leichtmetall usw. oder aus hartem Kunststoffmaterial wie Hart-PVC, mit dessen Hilfe sie an der Wand 13 befestigt werden kann, die z.B. aus Mauerwerk bestehen oder ein Geräteschrankteil oder ein Maschinenteil sein kann. Die Anordnung ist auf alle Fälle so getroffen, dass diese Halterungspartie 16 an der sie tragenden Wandung z.B. durch Schrauben, Nägel, Klemmen usw. befestigt ist, zu welchem Zwecke der Befestigungsteil der Halterungspartie, der an der der Halterungswand zugewandten Seite Aufrauhungen, Vorsprünge, Dollen usw. besitzen kann, mindestens einen z.B.
kerbenartigen Durchbruch oder eine Vertiefung 12 oder mehrere solcher Durchbrüche oder Vertiefungen besitzt, die zum Einsetzen der Nägel oder Schrauben oder sonstigen Befestigungsmittel dienen.
Die Abdichtungspartie 3 besteht aus Gummi oder einem Kunststoffmaterial mit gummiähnlichen Eigenschaften; sie kann z.B. aus sogenanntem Weich-PVC Material bestehen und an die Halterungspartie angespritzt sein. Man kann sie jedoch aus einem Abschnitt geeigneter Länge bestehen lassen, der aus einem Streifen aus Gummi oder einem Material mit gummiähnlichen Eigenschaften abgetrennt und am freien Ende des Armes der Halterungspartie in irgend einer bekannten Weise angebracht ist. Die Halterungspartie trägt weiterhin eine Dichtungslippe 7 aus elastisch-nachgiebigem Material, z.B.
Gummi oder Kunststoffmatenal mit gummiähnlichen Eigenschaften, die von innen her an der Innenseite der Partie mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche 4a so anliegt. dass sie den die zu füllende Fuge oder Rinne unmittelbar umgebenden Raum 3b von dem übrigen Teil der Aushöhlung 15 abschliesst, wobei diese Dichtungslippe an die zugeordnete Fläche von innen nach aussen und zur abzudichtenden Fuge oder Rinne federnd angedrückt wird. Diese elastische Weichlippe, die abdichtende Funktionen aus übt, ist von der Gestalt des Profils unabhängig, sie kann bei Metallprofilen zusätzlich angebracht werden, sie kann bei Kunststoffprofilen angespritzt werden, sie kann schliesslich auch aus einem einzigen Stück mit einem weiteren Teil der Vorrichtung hergestellt sein.
Die Partie, die mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche 4a an der Halterungspartie 16 des Rahmenabschnittes abnehmbar gehaltert ist, besitzt zu diesem Zweck einen zum Hohlraum 15 hin vorstehenden, an der Halterungspartie des Rahmenabschnittes abnehmbar gelagerten Vorsprung 17, der durch den Schenkel eines sich z.B. nur im Bereich eines Rahmeneckes befindenden oder sich evtl. über die ganze Rahmenlänge erstreckenden Winkelstückes 18 gebildet ist, dessen anderer Schenkel 8 an der Innenseite der abnehmbaren Partie angebracht, z.B. angeschweisst, angeklebt, angeschraubt ist.
Der Schenkel 17 des an der Trägerplatte 6 angebrachten Winkelstückes ist zwischen zwei einander gegenüberliegenden Flächen der Halterungspartie enthalten, die jeweils mehrere aufeinander zu gerichtete, zweckmässig sägezahnartig schräg zum Hohlraum hin gerichtete Vorsprünge 19 besitzen und die an einem doppelleistenartigen Halterungsformstück 20 vorgesehen sind, das z.B. aus Gummi oder Kunststoffmaterial mit gummiähnlichen Eigenschaften bestehen kann und an der Halterungspartie befestigt ist, indem es zwischen einem winkelförmig abgebogenen Halterungsarm 9 der Halterungspartie mit einem parallel zur Halterungspartie verlaufenden freien Ende und der Halterungspartie selbst festgeklemmt gehalten wird. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Halterungsformstück mit der Dichtungslippe 7 aus einem Stück.
Die sägezahnartigen Vorsprünge 19 können zusätzliche dichtende Funktionen übernehmen, ausserdem bewirkt diese Form der Vorsprünge ein einfaches und leichtes Einschieben des Winkelstückes, während beim Herausziehen das Winkelstück festgeklemmt wird. Den Schenkel 9 kann man überdies so ausbilden, dass er gewissermassen zum Festklemmen des Winkelstückes 18 an der Halterungspartie beiträgt. Die dem Halterungsformstück zugewandte Fläche 9a des Halterungsarmes besitzt einen als Begrenzungsanschlag für die Aufsatzbewegung der Partie mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche dienenden Abschnitt.
Der hierbei gebildete Zwischenraum 10 kann durch entsprechende Profilform den Erfordernissen angepasst werden und dient auch dazu, unterschiedliche Materialstärken der Teile 4 und 5 auszugleichen, derart, dass die Oberflächen 2a, 3 und 4a in einer einzigen gemeinsamen Ebene enthalten sind.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) hat die Halterungspartie die Gestalt eines im Querschnitt mehreckigen Rahmens, der aus jeweils einer Mehreckseite entsprechenden Rahmenabschnitten besteht, die z.B. lösbar zusammengefügt sind. Man kann den Rahmen für sich herstellen, man kann jedoch auch die Rahmenabschnitte durch Abtrennen entsprechender Längen von einem Profilmaterialstrang bilden, derart, dass man praktisch den Rahmen an Ort und Stelle zusammensetzen kann. Um in diesem letzteren Falle die Rahmenabschnitte gut zusammenfügen zu können, besitzen sie zumindest im Bereich des jeweiligen axialen Endes jeweils eine hohlkammerartig ausgebildete Partie 11, in die Verbindungswinkel oder -laschen einsteckbar sind.
Man schneidet dann die Rahmenabschnitte an ihren axialen Enden jeweils auf Gehrung und fügt sie zu einem Rahmen zusammen, wobei die Verbindungswinkel oder laschen die einzelnen Rahmenabschnitte miteinander verbinden, indem beide einen Winkel von z.B. 900 miteinander bildenden Schenkel der Verbindungswinkel jeweils in die hohlkammerartig ausgebildeten Partien der zugehörigen Rahmenabschnitte eingesteckt sind. Ein solcher Verbindungswinkel ist in Fig. 1 bei lla gezeigt.
Es handelt sich hier um einen scharfkantigen Verbindungswinkel von etwa 900, der in die hohlkammerartigen Partien eingesteckt und eingeklemmt und evtl. zusätzlich verklebt, verschraubt oder verschweisst werden kann.
Dadurch wird eine einfache rationelle, stabile und zweckmässige Verbindung geschaffen, welche die Möglichkeit gibt, die Profile auch an Ort und Stelle auf die gewünschten Masse abzulängen und mit Hilfe der mitgelieferten Eckwinkel den Rahmen herzustellen, so dass man nicht nur an Standardgrössen und Standardformen gebunden ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel haben die hohlkammerartig ausgebildeten Partien im Querschnitt die Gestalt eines Rechtecks, sie können sich nur im Bereich der axialen Enden der Rahmenabschnitte befinden, sie können sich jedoch auch über die gesamte Länge des Rahmenabschnittes erstrecken und zur Aufnahme von Versteifungsstäben oder -stangen dienen, was z.B. bei starker statischer Beanspruchung des Rahmens, z.B. im Fahrzeugbau von Bedeutung sein kann. Die hohlkammerartig ausgebildeten Partien können sich an der dem Hohlraum zugewandten Seite der Rahmenabschnitte befinden, sie können sich jedoch auch an der dem Hohlraum abgewandten Seite der Rahmenabschnitte befinden.
Die Partie mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche kann auch an der Halterungspartie des Rahmenabschnittes z.B. mittels Scharnieren oder dgl. schwenkbar gelagert oder an dieser Halterungspartie mittels magnetischen Halteinrichtungen abnehmbar angebracht sein. Schliesslich kann man auch die Partie mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche an der Halterungspartie des Rahmenabschnittes z.B. mittels Federn, Klemmeinrichtungen usw.
abnehmbar anbringen.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung gezeigt, bei der die Halterungspartie 25 z.B. mit Verankerungseisen oder angespitzten Dollen 26 versehen ist, mit deren Hilfe sie unverrückbar im Mauerwerk verankert werden kann.
In Fig. 2 ist die Dichtungslippe und die Art der Befestigung der Klappe oder des entsprechenden Wandungsteils nicht gezeigt. 27 ist eine Einstellschraube, die einen einstellbaren Endanschlag bildet. Man kann nämlich parallel zu der die feststehende Oberfläche enthaltenden Ebene verlaufende Teile der Wandung der Halterungspartie von schraubenartig ausgebildeten, mehr oder weniger tief ein- und ausschraubbaren Endanschlägen durchziehen lassen. Solche Endanschläge sind z.B.
erwünscht, wenn der Fugenrahmen in begehbaren Böden verwendet wird, z.B. bei Schachtdeckeln usw.
In Fig. 3 ist eine Anordnung dargestellt. die es gestattet, bei sehr tiefen Rahmen eine allseits ebene Fläche zu erreichen. Die hohlkammerartig ausgebildete Partie ist zur Aufnahme eines flachen, jedoch breiten und scharfkantigen Eckwinkels bestimmt. In diesem Fall kann man z.B. den Träger 18 mit Federn 28 und Endanschlag 29 verwenden. In Fig. 4 ist eine aufrechte hohlkastenartige Partie 30 dargestellt, was z.B. dann notwendig ist, wenn eine geringe Profiltiefe gewünscht wird. Der nagelbare Steg 31 kann ganz oder teilweise entfallen. Man kann die Anordnung aber auch so treffen, dass die einzelnen Rahmenabschnitte mit Hilfe von Winkelstükken 32 miteinander verbunden sind, deren einzelne Schenkel mit nach innen oder aussen vorspringenden Stegen, die an die Stelle der hohlkastenartigen Partien 33 treten können, lösbar, z.B. durch Verschrauben mit Eckwinkel 32 verbunden sind.
In diesem Fall kann man zum Befestigen der Klappe oder des Deckels bzw. der abnehmbaren Wand an der Halterungspartie sogenannte Magnetschnapper 34 verwenden. Bei der Anordnung nach Fig. 5 ist die Innenfläche durchgehend, in diesem Falle ist die Partie mit der von der feststehenden Oberfläche getrennten Aussenfläche an der Halterungspartie des Rahmenabschnittes mittels einer Rasteinrichtung angebracht, indem sie ein federndes Rastglied 35 trägt. das in entsprechende Rasten 36 der zugekehrten Seite der Halterungspartie eingreift. Die aussenliegende Eckverbindung 37 hat den Vorteil, dass sie gleichzeitig als Verankerung dienen kann und innen plane Flächen vorhanden sind.
Der Rahmen kann z.B. rechteckige, dreieckförmige oder allgemein kreisförmige Gestalt haben.
In Fig. 6 ist eine Teilansicht einer gefliesten Wand, z.B. der Wand einer Badewanne gezeigt, wobei der Zugang zum Syphon flächengleich und unauffällig mittels Fugenrahmen 38 vorgenommen ist. Wie aus Fig. 7, die eine Darstellung in grösserem Massstab der Stelle A aus Fig. 6 darstellt, hervorgeht, ist die Fuge fortlaufend und gegenüber den vorhandenen Fliesenfugen nicht versetzt.
Die Fuge ist geschlossen und dicht.
Man kann die abnehmbaren Wände z.B. dadurch entfernen, dass man die handelsüblichen Gummisauger zum Ansaugen nimmt, die sich an der Wand festsaugen und beim Abziehen den gesamten Einsatz mitnimmt.
Die Abdichtungspartie besteht zweckmässigerweise aus elastischnachgiebigem Material, sie kann jedoch auch aus starrem Material hergestellt sein, z.B. wenn eine gute Fassung vorgesehen ist.
Bei einer anderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstands ist das Fugenprofil (Abdichtungspartie) an einem in einen Hohlraum einzusetzenden Rahmen oder sonstigen Korpus, z.B. Wandschrank, befestigt, z.B.
aufgeschraubt oder aufgeklebt oder in die entsprechende Wandung des Korpus eingenutet, wobei es z.B. als umlaufendes, den Korpus umgebendes Profil ausgebildet ist. Weitere Merkmale dieser Ausführungsform sind: Das Profil ist elastisch oder hart und der Fugenbreite entsprechend ausgebildet, es ist aus allen geeigneten Materialien herstellbar, die Fugenform kann nachgebildet werden im Profil, das Profil kann evtl. konisch oder ringförmig ausgebildet sein, um das Gerät oder den Korpus gut in die Öffnung einschieben zu können. Der Träger (Korpus oder Rahmen) ist unabhängig vom Fugenprofil mit der Wand durch Verschrauben, Federn, Scharnieren oder mit anderen bekannten Methoden verbunden.
Wenn der Wandschrank z.B. gegenüber der den Hohlraum gebenden Wandung vorsteht, kann die Abdichtungspartie an der Schrankseitenwand in Höhe der den Hohlraum umgebenden Wandung angebracht sein.
Bei Kunststoffprofilen oder gummiartigen Werkstoffen kann das Profil entsprechend den anderen Fugen oder Rastern (an der stationären Wand) in der gleichen Farbe eingefärbt sein. Dies erspart das Lackieren und ergibt ein dauerhaft gleiches Bild. Kunststoffstrangprofile können zudem auch noch z.B. mit Holzmaserungen oder so bedruckt werden, dass sie das Aussehen von Metallen und anderen Werkstoffen haben. Das Bedrucken geschieht nach dem Extrudieren oder Pressen, es erfordert also keine handwerkliche Nacharbeit.