CH501926A - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längsbewegung eines faden- oder bandförmigen Materials - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längsbewegung eines faden- oder bandförmigen Materials

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CH501926A
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CH
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oscillation
thread
signal
converter
sensing element
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CH831870A
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Karl Boehme Rudolf
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Saurer Ag Adolph
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P13/00Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • B65H63/024Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
    • B65H63/028Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the detecting or sensing element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längsbewegung eines faden- oder bandförmigen Materials
Die Erfindung betrifft sowohl ein Verfahren zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längs- bewegung eines faden- oder bandförmigen Materials, als auch eine Vorrichtung zur Durdchführung dieses Verfahrens.



   Das erhaltene Signal kann in bekannter Weise, z. B.



  durch einen Resonator oder bei einem elektrischen Signal durch einen Transistorverstärker, auf die erforderliche Höhe verstärkt und schaltungstechnisch so ausgewertet werden, dass beim Ausbleiben des Signals ein Schaltvorgang ausgclöst wird.



   Die Feststellung der Bewegung von faden- oder bandförmigem Material ist für Maschinen, welche diese Materialien erzeugen oder verarbeiten, von grosser Bedeutung, um bei dem Abreissen dieser Materialien oder ihrer restlosen Aufarbeitung sowie Transportstörungen die betreffende Maschine stillsetzen oder ein Alarmsignal auslösen zu können.



   Es sind Verfahren zur Erzeugung eines Signals beckannt, um die Längsbewegungen von Fänden bei Textlmaschinen festzustellen, z. B. auf lichtoptischem Wege, indem der ungleichmässige Fadendurchmesser bei der Längsbewegung des Fadens einen Lichtstrahl mehr oder weniger abdeckt und ein lichtelektrischer Wandler die Lichtschwankungen in Spannungs- oder Stromschwankungen umsetzt.



   Weiterhin nutzt ein kapazitives Verfahren die Ände-   rung    der Kapazität aus, die sich beim Durchlauf des Fadens durch ein kondensatorartiges Gebilde aufgrund der ungleichen Fadendichte ergibt, wobei der Faden einen Teil des Dielektrikums zwischen den Kondensatorelektroden darstellt. Diese bekannten Verfahren funktionieren nur bei Materialien, welche Anderungen des Querschnittes oder der Dichte in ihrer Längs- richtung aufweisen und versagen bei glatten Materialien mit gleichbleibendem Querschnitt, wie z. B. Kunststoff Fäden oder dünnen Metalldrähten. Ein weiterer Nachteil dieser Verfahren besteht in der Empfindlichkeit gegen Verschmutzung und dem durch den nötigen Aufwand und der geforderten Präzision gegebenen hohen Preis.



   Es ist auch bekannt, die   durch    Reibung auf textilen Fäden entstehenden elektrostatischen Aufladungen unmittelbar zur Ansteuerung von Verstärkern zu verwenden. Dieses Verfahren ist jedoch nur bei Materialien mit hohem Isolationswiderstand anwendbar und versagt z.B. bei dünnen Drähten oder Bändern aus leitfähigem Material.   Ausserdem    verlangt dieses Verfahren einen ausserordentlich hochohmigen Verstärkereingang, wodurch der Verstärker empfindlich gegen Stärfelder wird.



   Die Erfindung hat den Zweck, die Nachteile und Unzulänglichkeiten der oben erwähnten Verfahren zu beseitigen.



   Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird dies dadurch erreicht, dass das Material in Reibungsberührung mit einem mechanischen Schwingungsgebilde, auf das eine Rückstellkraft einwirkt, gebracht wird, so dass die Längsbewegung des Materials durch   den    Unterschied zwischen Ruhe- und Gleitreibung eine erzwungene Schwingung des Schwingungsgebildes anregt, welche Schwingung durch einen Wandler in ein Signal umgewandelt wird.



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens welche dadurch gekennzeichnet ist, dass das mechanische Schwingungsgebilde, auf das eine Rückstellkraft einwirkt, ein Führlorgan aufweist,   tiber    welches   das    fadenoder bandförmige Material läuft und dem Schwingungsgebilde eine erzwungene Schwingung erteilt, und dass ein Wandler mit dem Schwingungsgebilde zusammen- wirkt, um die Schwingung in ein Signal umzuwandeln.



   In den beiliegenden Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt.  



   Fig. 1 stellt den   prinzipiellen    Aufbau im Schnitt einer   Ausführungsform    dar, wo die Vorrichtung einen   piezoelektrischen    Wandler umfasst.



   In Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig.   1    in Richtung des Pfeiles  A  dargestellt.



   In Fig. 3 ist der prinzipielle Aufbau im Schnitt einer   Ausführungsform    dargestellt, bei   welcher    die Vorrichtung einen induktiven Wandler umfasst.



   Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie   IVIV    der Fig. 3.



   In Fig. 5 ist schematisch der Aufbau   miner    Ausführungsform, bei welcher die Vorrichtung einen Photo   elektAschen    Wandler umfasst, dargestellt.



   In dem Gehäuse 1 (Fig. 1) ist ein Isolierkörper 2 fest angebracht, in dem Ider drehelastische piezoelektrische
Wandler 3 befestigt ist. An seinem freien   Ende    trägt der   plättchen-förmige    Wandler 3 den durch die Bohrung 41 in der Frontwand 39 des Gehäuses 1 ragenden Naben körper 4 des   Fühlorgan,s    5 des mechanischen Schwin gungsgebildes. Ein   fadenförmiger    Körper 6 wird vom
Fühlorgan 5 umgelenkt und übt   dalbei    eine bestimmte    Graft    auf das Fühlorgan aus. In der Frontwand 39 des
Gehäuses 1 sind auf je einer Seite des die nabe 4 mit dem Fühlorgan 5 verbindenden Armes 40 Stiftle 7 und 8 als Begrenzungsanschläge für die Auslenkung des Fühl organs befestigt.

  Die elektrischen Anschlüsse 9 und 10 sind mittels elektrischer Leiter   42,    43 mit dem piezo elektrischen Wandler 3 verbunden. Das Fühlorgan 5 ist so ausgebildet, dass sein Schwerpunkt in die Achse des    Nabenkörpers    4   fällt.    Dadurch wird vermieden, dass bei Bewegungen der Vorrichtung senkrecht zu dieser Achse  (Erschütterungen, Vibrationen des   VorAchtungsträgers,    usw.) und fehlendem Faden Torsionsbewegungen des
Fühlorgans 5 entstehen können.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 1 und
2 ist wie folgt:
Wird das auf das Fühlorgan 5 drückende faden oder bandförmige Material 6 in seiner   Längsrichtung    bewegt, so wird das in dieser Richtung elastisch nach- giebig am Wandler 3 gelagerte Fühlorgan 5 durch die
Reibungskraft zwischen Material   6    und Fühlorgan 5 mitbewegt. Es entsteht   dalbei    eine mit der Auslenkung des Fühlorgans 5 aus seiner Ruhelage wachsende   Rück-    stellkraft, die solange anwächst, bis sie gleich der Reibungskraft zwischen Material 6 und Fühlorgan 5 wird, Dabei wird   dlas    Fühlorgan 5 nicht mehr mit der   Bewegungsgeschwindigkeit    des Materials 6 weiter   mitge-    nommen.

  Es entsteht dann eine Relativbewegung, ein Gleiten, mit Reibung zwischen dem faden-   oder Jband-    förmigen Material 6 und dem Fühlorgan 5. Dabei ist diese   Gleitreibungskraft    kleiner als die   Reibungskraft    ohne   Relativbewegung    (Reibungskraft der Ruhe), so dass die   Rückstellkraft    das Fühlorgan 5 gegen seine Ruhelage hin   zurückbewegt.    Dabei verkleinert sich die   Rückstellkraft    bis das Fühlorgan 5 in eine Lage   gelangt,    wo   Rückstellkraft    und   Gleitreibungskraft    sich das Gleichgewicht halten. Bis zu dieser Lage wird das Fühlorgan 5 gegen seine Ruhelage hin beschleunigt.



  Infolge seiner   Massenträgheit    gelangt es   tiber    diese Stelle hinaus, wobei dann die   Gleitreibun,gskraft    seine Bewegung (gegen die Ruhelage hin) bis zum Stillstand verzögert und anschliessend in umgekehrter Richtung, d.h. in gleicher Richtung wie die des sich bewegenden Materials 6 beschleunigt, bis wiederum die Rückstellkraft und die   Gleitreibungskraft    sich das Gleichgewicht halten. Von nun an wird das Fühlorgan 5 durch die   Rückstellkraft    bis zum Stillstand verzögert und anschliessend in umgekehrter Richtung wieder beschleunigt, usw.

  Das Fühlorgan 5 führt so eine Schwingungsbewegung um eine mittlere Lage aus, wobei diese mittlere Lage verschieden von der Ruhelage und abhängig von der Zunahme der Rückstellkraft in Funktion von der Auslenkung (Federungscharakteristik) und von der   Grösse,der    Reibungskraft der Bewegung auf das Fühlorgan 5 ist. Die Frequenz dieser   Schwingungsbe-    wegung hängt, bei kleiner Dämpfung, von der am Angriffspunkt der   Reibungskraft    des band- oder fadenförmigen Materials 6 reduzierten Masse resp. Trägheitsmoment und der Federungscharakteristik und ihre Amplitude von der Federungscharakteristik, der Grösse der Reibungskraft der Ruhe des band- oder   fadenförmigen    M [ aterials 6 auf das Fühlorgan 5 und von der Bewegungsgeschwindigkeit dieses band- oder fadenförmigen Materials 6 ab.

  Bei richtiger Wahl und Abstimmung all dieser Grössen kann erreicht werden, dass die lineare   Geschwindigkeit    des Angriffspunktes der Reibungskraft   am    Fühlorgan 5, welche zeitlich periodisch variiert und frequenz- sowie amplitudenabhängig ist, zu irgendeinem Zeitpunkt   gleich    gross und gleich gerichtet ist wie die lineare Bewegungsgeschwindigkeit des band- oder   fadenförmigen    Materials 6. In diesem AUgenblick steigt die   ReiSbungskraft    wieder auf den grösseren Wert der Ruhe an und das Spiel beginnt von neuem. Die auf diese Weise erzwungene   Schwingung    des   Schnvingungsgebildes    wird durch den Wandler 3 in ein elektrisches Signal umgewandelt.



   In der   Ausführungsform    nach Fig. 3 und 4 ist das Gehäuse mit 11 bezeichnet, in welchem ein gummielastisches Rückstellglied 12 befestigt ist Die Achse 13 des Fühlorgans 15 des mechanischen Schwingungsgebildes ist in diesem Rückstellglied 12 gelagert und ebenfalls fest mit ihm verbunden. Die Achse 13 trägt an ihrem inneren Ende einen   plättchen,förmigen    Magneten 14, welcher sich in einem Magnetgestell 16 bewegen kann.



  Eine elektrische Wicklung 17, deren Enden zu den Anschlüssen 18 und 19 führen, welche in der im Gehäuse 11 befestigten solierplatte 20 eingelassen sind, wird von den Polen   21,    44 des   Magnetgestells      getragen.   



  Anschlagstifte   22,    23 sorgen für die Begrenzung der Verdrehung des Fühlorgans 15. Das mechanisch   Schwingungsgebilde    wird hier in gleicher Weise wie beim ersten Beispiel zu einer erzwungenen Schwingung angeregt, welche durch den induktiven Wandler   14,      16,      17,    21, 44 in ein Signal umgewandelt wird.



   Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist das Fühlorgan 28 des mechanische Schwingungsgebildes als einarmiger   t3 [ ebel    ausgebildet, welcher mit der Achse 26 verbunden ist. Diese ist analog der Ausführung nach Fig. 3 und 4 im gummielastischen   Rückstellglied    25 befestigt, welches fest   mitidem    Gehäuseteil 24 verbujnden ist. Am inneren Ende trägt die Achse 26 eine Schlitzblende 30. Diese ist so dimensioniert, dass sie dem Fühlorgan 28 das   Gleichgewicht    inbezug auf die Achse 26 halt. 

  Im Gehäuseteil 38 ist gegenüber der Schlitzblende 30 die Lichtquelle 35 mit Anschlüssen   36,    37 und im   Gehäuse-    teil 24 ist gegenüber der Lichtquelle 35 der feststehende   lichtelektrische    Wandler 32 mit der Schlitzblende 31 samt Anschlüssen   33,    34 angeordnet. Mit 6 ist das auf  das Fühlorgan 28 drückende fadenförmige Material und mit 27 ein Anschlagstift für das Fühlorgan angedeutet.

 

  Auch bei diesem Beispiel wird dem mechanischen Schwingungsgebilde in der beschriebenen Weise eine erzwungene Schwingung erteilt, welche durch den lichtelektrischen Wandler in ein Signal umgewandelt wird.



   Die Vorteile der Erfindung sind die Unabhängigkeit von den optischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften des abzutastenden faden- oder bandförmigen Materials, die Anpassungsfähigkeit an den für den jeweiligen Fall günstigen elektrischen Impulsgeber, der einfache gedrungene mechanische Aufbau ohne Lagerungen und bewegliche Teile im üblichen Sinne, da das Tastorgan nur federnd gehalten wird und sehr kleine Bewegungen ausführt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längsbewegung eines faden- oder bandförmigen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in Reibeungsberührung mit einem mechanischen Schwingungsgebilde, auf das eine Rückstellkraft einwirkt, gebracht wird, so dass die längsbewegung des Materials durch den Unterschied zwischen Ruhe- und Gleitreibung eine erzwungene Schwingung des Schwingungsgebildes anregt, welche Schwingung durch einen Wandler in ein Signal umgewandelt wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das mechanische Schwingungsgebilde, auf das eine Rückstellkraft einwirkt, ein Fühlorgan aufweist, über welches das faden- oder bandförmige Material läuft und dem Schwingungsgebilde eine erzwungene Schwingung erteilt, und dass ein Wandler mit dem Schwingungs- gebilde zusammenwirkt, um die Schwingung in ein Signal umzuwandeln.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler ein drehelastischer, piezoelektrischer Wandler ist, welcher so mit dem Schwingungsgebilde verbunden ist, dass er die Rückstellkraft für dieses erzeugt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwingungsgebilde in einem gummielastischen Rückstellglied gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler ein induktiver Wandler ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler ein photoelektrischer Wandler ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Schwingungsgebildes auf dessen Drehachse liegt.
CH831870A 1970-06-02 1970-06-02 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Signals zur Feststellung der Längsbewegung eines faden- oder bandförmigen Materials CH501926A (de)

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WO1987004418A1 (en) * 1986-01-27 1987-07-30 Iro, Aktiebolaget Yarn storing device

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