CH502053A - Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter - Google Patents
Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus GrünfutterInfo
- Publication number
- CH502053A CH502053A CH103669A CH103669A CH502053A CH 502053 A CH502053 A CH 502053A CH 103669 A CH103669 A CH 103669A CH 103669 A CH103669 A CH 103669A CH 502053 A CH502053 A CH 502053A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- conveyor belt
- gap
- machine
- conveyor
- foreign bodies
- Prior art date
Links
- 239000004459 forage Substances 0.000 title claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 2
- 241000699670 Mus sp. Species 0.000 description 2
- 239000004460 silage Substances 0.000 description 2
- 239000010868 animal carcass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D75/00—Accessories for harvesters or mowers
- A01D75/20—Devices for protecting men or animals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
Description
Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter Grünfutter wird heutzutage meist mit Hilfe von Ladewagen odier mittels andern mechanischen Hilfsmitteln vom Boden aufgesammelt. Diese mechanischen Vorrichtungen sammeln neben dem Grünfutter auch Steine und andere unerwünschte Fremdkörper, wie z. B. tote Mäuse, mit ein. Tiere, denen solches Grünfutter vorgesetzt wird, sind genügend wählerisch, um diese Fremdkörper auszusondern. Wird dagegen das Grünfutter für Silage verwendet, so besteht die Gefahr, dass die Steine die Häckselmaschine verletzen oder zerstören. Gelangen Tierkadaver in den Silo, so kann das Futter teilweise verderben, und es besteht die Gefahr, dass die Tiere erkranken und dass Seuchen übertragen werden. Es ist daher wichtig, dass aus Grünfutter, welches für die Silage bestimmt ist, zuerst Fremdkörper ausgelesen werden, bevor es weiter verarbeitet wird. Die Erfindung schafft eine Maschine, mit deren Hilfe diese Arbeit mechanisch ausgeführt werden kann. Die erfindungsgemässe Maschine zeichnet sich aus durch die Kombination folgender Elemente: eine das Futter auflockernde Schüttelvorrichtung, die das von ihr aufgelockerte Gut auf ein erstes, mindestens annähernd horizontal verlaufendes Förderband leitet, an dessen Abgabeende ein zweites Förderband anschliesst, dessen Anfang aber mindestens in horizontaler Richtung einen Spalt zum Abgabeende des ersten Förderbandes freilässt und das mit senkrecht zu seiner Oberfläche verlaufenden Gabeln versehen ist, deren äussere Enden eine Bahn beschreiben, die annährend bis zum Abgabeende des ersten Förderbandes heranreicht und den Spalt zwischen den beiden Förderbändern überbrückt, während ein Gebläse einen nach oben gerichteten Luftstrom in den Spalt zwischen den beiden Förderbändern bläst, derart, dass die Fremdkörper zwischen den beiden Förderbändern herunterfallen, während das Grünfutter auf das zweite Förderband gelangt und von diesem weiter befördert wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Elemente der Maschine in schematischer Darstellung und Fig. 2 ein Teil eines Förderbandes in perspektivischer Darstellung. In Fig. 1 sind die wesentlichen Elemente der Maschine dargestellt; das Maschinengestell, die Antriebs teile und die Motoren sind der Deutlichkeit halber weggelassen. Die Hauptbestandteile sind: eine Schüttelvor- richtung 1, ein erstes Förderband 2, ein zweites Förderband 3 und ein Gebläse 4. Die Schüttelvorrichtung 1 umfasst einen stationären Fülltrichter 11, in dem eine mit Zähnen 12 versehene Welle 13 ruckweise hin und zurück gedreht wird, wobei der Verdrehungswinkel in Vorwärtsrichtung immer ein wenig grösser ist als bei der Rückwärtsdrehung, wie die beiden eingezeichneten Pfeile andeuten. Im Fülltrichter 11 sind ausserdem stationäre Zapfen 15 angeordnet, die sich zwischen den Zähnen 12 befinden. Das erste Förderband 2 umfasst ein einfaches Band 21, das um die beiden Führungswalzen 22, 23 geleitet ist, die sich in Richtung der eingezeichneten Pfeile drehen und von denen eine in diesem Sinne angetrieben wird. Das zweite Förderband 3 enthält senkrecht zur Oberfläche des eigentlichen Bandes 31 angeordnete Ga beln 32, die in quer zu seiner Laufrichtung angeordneten Leisten 33 befestigt sind, wie dies in Fig. 2 dar @@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@ gestellt ist. Die Bahn, die die äusseren Enden dieser Gabeln beschreiben, ist in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie 34 angedeutet. Das zweite Förderband ist um die Führungswalzen 35 und 36 geleitet, von denen eine in Richtung der eingezeichneten Pfeile getrieben wird, so dass das obere Trum des Bandes sich schräg nach oben bewegt. Zwi schen den beiden Förderbändern, d.h. also zwischen den Walzen 23 und 35 verbleibt ein Spalt von der Weite W, und die Gabeln 32 sind so lang, dass sie diesen Spalt annähernd überbrücken. Die Walze 35 ist zudem um einen Abstand H höher angeordnet als die Walze 23 am Ende des ersten Förderbandes 2. Unter dem ersten Förderband 2 befindet sich ein Gebläse 4, mit einem Gehäuse 41, an das ein Kanal 42 angeschlossen ist, der in eine Düse 43 mündet, die sich über die ganze Breite des Spaltes (senkrecht zur Zeichnungsebene) erstreckt. Über dem Spalt und über der Bahn der äusseren Enden der Gabeln ist ein ortsfestes Luft-Leitblech 50 angeordnet. Beim Betrieb der Maschine wird der Fülltrichter 11 ständig mit nicht gereinigtem Grünfutter NG, wie es vom Feld kommt, gespeist. Dieses wird von den Zähnen 12 der Welle 13 aufgelockert und gelangt danach auf das erste Förderband 2. Steine und andere relativ schwere Körper S (tote Mäuse) fallen am Ende dieses Förderbandes herunter, während das leichtere, gelockerte Futter von den Gabeln des zweiten Förderbandes 3 weiter befördert wird und beispielsweise in einen Fülltrichter 60 einer Häckselmaschine gelangt. Das so gereinigte Grünfutter ist in der Zeichnung mit G bezeichnet. Dadurch, dass das zweite Förderband rascher läuft als das erste Förderband, wird eine Verstopfung vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHMaschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Elemente: eine das Futter auflockernde Schüttelvorrichtung (1), die das von ihr aufgelockerte Gut auf ein erstes, mindestens annähernd horizontal verlaufendes Förderband (2) leitet, an dessen Abgabeende ein zweites Förderband (3) anschliesst, dessen Anfang aber mindestens in horizontaler Richtung einen Spalt (W) zum Abgabeende des ersten Förderbandes freilässt und das mit senkrecht zu seiner Oberfläche verlaufenden Gabeln (32) versehen ist, deren äussere Enden eine Bahn (34) beschreiben, die annährend bis zum Abgabeende des ersten Förderbandes heranreicht und den Spalt zwischen den beiden Förderbändern überbrückt, während ein Gebläse (4) einen nach oben gerichteten Luftstrom in den Spalt zwischen den beiden Förderbändern bläst, derart,dass die Fremdkörper zwischen den beiden Förderbändern herunterfallen, während das Grünfutter auf das zweite Förderband gelangt und von diesem weiter befördert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderste Führungswalze (35) des zweiten Förderbandes höher plaziert ist als die Führungswalze (23) am Abgabeende des ersten Förderbandes.2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Förderband mit quer zu seiner Laufrichtung angeordneten Leisten (33) versehen ist, an denen die Gabeln (32) befestigt sind.3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über der Bahn (34) der äusseren Enden der Gabeln und über dem Spalt (W) zwischen den beiden Förderbändern ein Luft-Leitblech (50) angeord- net ist.4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass das zweite Förderband (3) so angetrieben ist, dass seine Fördergeschwindigkeit grösser ist als diejenige des ersten Bandes (2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103669A CH502053A (de) | 1969-01-21 | 1969-01-21 | Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103669A CH502053A (de) | 1969-01-21 | 1969-01-21 | Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH502053A true CH502053A (de) | 1971-01-31 |
Family
ID=4200948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103669A CH502053A (de) | 1969-01-21 | 1969-01-21 | Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH502053A (de) |
-
1969
- 1969-01-21 CH CH103669A patent/CH502053A/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2812655B2 (de) | Agitatorvorrichtung fur eine Axialfluß-Dreschtrommel | |
| DE10108516A1 (de) | Maschine zum Mähen von stängelartigem Erntegut | |
| DE1482198A1 (de) | Mais-Erntemaschine | |
| DE1295264B (de) | Fahrbare Maschine zum Aufsammeln von auf dem Boden liegenden Fruechten | |
| DE1925933A1 (de) | Getreide- und Strohfoerderer fuer Maehdrescher | |
| DE2058549C3 (de) | Erntemaschine, insbesondere selbstfahrender Mähdrescher | |
| DE3644900A1 (de) | Strohleitblech fuer einen maehdrescher | |
| CH502053A (de) | Maschine zum Auslesen von Fremdkörpern aus Grünfutter | |
| DE102008021784A1 (de) | Erntemaschine mit Schrägförderer | |
| DE1122756B (de) | Dreschvorrichtung, insbesondere fuer Maehdrescher | |
| DE2425087C2 (de) | Landwirtschaftliches Ladefahrzeug | |
| DE69914039T2 (de) | Verteilmaschine | |
| DE69611334T2 (de) | Maschine zum Ernten von runder oder oblonger Früchten wie Gurken | |
| AT311105B (de) | Maschine zum Wickeln und Brikettieren von losem Erntegut | |
| AT218288B (de) | Dreschwerk für Mähdrescher | |
| DE937444C (de) | Maehdrescher mit Strohpresse oder Strohbinder | |
| DE1135234B (de) | Pflueckmaschine fuer Buschbohnen, Krautstauden und aehnliches sperriges und verranktes Gut | |
| AT235622B (de) | Erntegut-Zuführung für einen Futterernter | |
| AT206811B (de) | Zubringe- und Lockerungsvorrichtung für Gebläse, insbesondere zur Beförderung von Futter, Korn oder anderem Gut | |
| DE9216457U1 (de) | Ladewagen | |
| DE282761C (de) | ||
| DE821869C (de) | Haeckselmaschine mit einem im Boden des Einlegetroges angeordneten Foerderband | |
| DE707858C (de) | Vorrichtung zur Bildung einer gleichmaessig duennen Schicht paralleler Bastfaserstengel | |
| DE740145C (de) | Verfahren, um feuchtes Getreide in dreschfaehigen Zustand zu bringen | |
| DE2007592A1 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |