CH502276A - Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen und Anlage zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen, wobei man die Abwässer und/oder Schlämme zunächst in einer Verdunstungseinrichtung zu einem dicken Schlamm eindickt und diesen dann in einem Trockenofen trocknet und anschliessend die getrockneten Schlammteilchen ausscheidet. Ferner ist Gegenstand des Hauptpatentes eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens, die eine Verdunstungseinrichtung und einen nachgeschalteten Trockenofen mit anschliessendem Teilchenabscheider aufweist. Es hat sich nun in der Praxis herausgestellt, dass es sehr vorteilhaft sein kann, das Verfahren und die Anlage diskontinuierlich zu betreiben. Allerdings sind die im Hauptpatent vorgeschlagenen Vorrichtungen hierzu weniger geeignet, da die dort zum Einsatz kommenden Kreiselzerstäuber nur eine geringe Schwankung des Niveaus im Behälter zulassen. Zweck der Erfindung ist es nun, das Verfahren und die Anlage des Hauptpatentes dahin auszugestalten, dass sie auch einen diskontinuierlichen Betrieb ermöglichen. Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung: a) ein Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man das Verfahren diskontinuierlich durchführt; sowie b) eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verdunstungseinrichtung zur Aufnahme wechselnder Abwasser oder Schlammmengen ausgebildet ist. Man kann nun beispielsweise eine solche Anlage im 5-Tage-Betrieb laufen lassen und während der restlichen Tage der Woche die anfallenden Abwässer und/oder Schlämme sammeln, um sie dann bei Beginn des Betriebes erneut der Anlage zuzuführen. Die Verdunstungseinrichtung kann dann mit ihrem gesamten Fassungsvermögen zum Einsatz kommen. Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert, dabei zeigen: Fig. 1 eine Trocknungsanlage mit einer Verdunstungseinrichtung, welche einen schwimmenden Kreiselzerstäuber aufweist; und Fig. 2 eine zweite Trocknungsanlage, deren Verdunstungseinrichtung ein Rührwerk sowie mindestens einen Injektor aufweist. In Fig. 1 ist nun eine Trocknungsanlage dargestellt, bei der die beispielsweise aus einem Stall kommenden Abwässer über die Leitung 4' zu einer Verdunstungseinrichtung 5 gefördert werden. Letztere weist einen Verdunstungsbehälter 6 auf, in dem als Belüftungs- und Umwälzeinrichtung ein Kreiselzerstäuber 7 vorgesehen ist. Damit sich dieser Kreiselzerstäuber unberschiedli- ehen Füllungsgraden des Verdunstungsbehälters 6 anpassen kann, ist er mit einer Schwinuineinrichtung 31 ausgestattet. Der Kreiselzerstäuber 7 behält somit stets seine genaue Höhenlage bezüglich des Niveaus des Inhaltes bei, gleichgültig wie weit der Verdunstungsbe- härter 6 gefüllt ist Von der Verdunstungseinrichtung 5 wird der eingedickte Abwasserschlamm mittels einer Pumpe 10 abg# zogen und dem Trocknungsofen 11 mit anschliessender Ausscheideeinrichtung 12 für die getrockneten Schlammteilchen zugeführt. In den Trocknungsofen kann der eingedickte Abwasserschlamm nicht unmittel bar eingebracht werden. Er ist vielmehr zunächst auf eine Trägersubstanz aufzubringen und mit ihr zu vermischen, so dass eine krümelige Masse mit relativ grosser Oberfläche entsteht. Als Trägersubstanz können saugfähige, trockne Substanzen, wie beispielsweise Asche, Sägmehl oder dergleichen dienen. Im vorliegenden Beispiel werden vorzugsweise bereits getrocknete Schlammteilchen an der Ausscheideeinrichtung 12 abgezweigt und im Kreislauf als Trägersubstanz zum Trockenofen zurückgeführt. Der eingedickte Abwasserschlamm wird nun in eine Mischschnecke 13 eingegeben, in der er mit den bereits getrockneten, im Kreislauf geführten Schlammteilchen vermischt wird. Über eine Zugabeeinrichtung 14 wird die krümelige Masse in den als Drehofen ausgebildeten Trockenofen 11 eingebracht. Der Drehofen wird beispielsweise mit Öl geheizt, wobei die heissen Flammgase den Ofen durchstreichen, während von der Seite krümelige Masse kontinuierlich eingebracht wird. Infolge der hohen #lammgeschwindig- keit reissen die Flammgase die eingebrachte feuchte Ware sofort mit sich und trocknen sie im Fluge . Die eingebrachte Masse darf sich dabei nicht an den Wänden des Drehofens ansetzen, da ein derartiger Vorgang zur teilweisen Verbrennung führt, die ihrerseits erhebliche Geruchsbelästigungen erzeugen würde. Zur Vermeidung dieses unerwünschten Effektes ist die vorerwähnte Vermischung der eingedickten Abwasserschlämme mit den Trägersubstanzen erforderlich. Wäre dies nicht der Fall, so würde die nicht mit Trägersubstanzen versehenen eingedickten Abwasserschlanunteilchen eine zu geringe Oberfläche aufweisen, um beim kurzzeitigen Durchgang durch den Drehofen vollständig zu verdampfen. Die mit den getrockneten Schlammteilchen versetz ten Abgase werden zur Ausscheidevorrichtung 12 geführt, die als Zyklon ausgebildet ist. Hier erfolgt die Trennung der getrockneten Schlammteilchen von den Abgasen. Ein Teil des Trockengutes wird nun abgesackt und kann als fertiger Dünger verkauft werden, während ein anderer Teil des Trockengutes im Kreislauf zum Trockenofen zurückgeführt wird und als Trägersubstanz für den frischen eingedickten Abwasserschlamm dient, wie bereits oben erwähnt. Hierzu wird das Trockengut von der Abscheidevorrichtung 12 mittels einer Fördereinrichtung 15 in einen Silo 16 gefördert, wie in Fig. 1 dargestellt. Aus diesem Silo wird das Trockengut einerseits wie erwähnt abgesackt und andererseits im Kreis lauf wieder zum Trockenofen 11 zurückgeführt. Die aus dem Zyklon 12 austretenden heissen Gase werden über eine Leitung 17 einem Injektor 22 zuge führt, der direkt mit dem Abwasser des Verdunstungsbe hälters 6 zusammenwirkt. Es tritt somit eine unmittelba re Erwärmung und Belüftung des Abwassers im Ver dunstungsbebälter 6 ein. Hierzu mündet die Austritts öffnung des Injektors 22 über der Oberfläche des Behälterinhaltes des Verdunstungsbehälters 6. Gleichzei tig wird über eine Pumpe 27 das Abwasser aus dem Verdunstungsbehälter 6 abgezogen und dem Injektor 22 wieder zugeführt. Fig. 2 zeigt eine weitere Trocknungsanlage, die im wesentlichen analog der Trocknungsanlage der Fig. 1 ausgebildet ist. In diesem Falle ist der Kreiselzerstäuber 7 allerdings ersetzt durch ein Rührwerk 32, das bis auf den Boden des Verdunstungsbehälters 6 reicht. Der Antrieb des Rührwerkes liegt oberhalb des maximal möglichen Füllungsniveaus des Verdunstungsbehälters. Durch dieses Rührwerk wird eine intensive Umwälzung des Inhaltes des Verdunstungsbehälters sichergestellt. Zur Belüftung des Behälterinhaltes dient mindestens ein Injektor 34, der innerhalb des Behälterinhaltes angeordnet ist. Der Injektor wird mittels einer Pumpe 33 mit Abwasser aus dem Behälter betrieben. Zur Luftansan- gang ist ein hoch gezogenes Ansaugrohr 35 vorgesehen, das über den Behälterrand hinausragt. Der Unterwasser Injektor 34 sorgt für eine derart intensive Durchmischung des Behälterinhaltes mit Luft, dass die Wirkung des Kreiselzerstäubers 7 des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 durchaus erreicht wird. Der Behälter der Verdunstungseinrichtung der Fig. 2 kann ebenfalls ohne Nachteile mit schwankendem Füllungsgrad betrieben werden. Die Funktionsweise der Anlage der Fig. 2 entspricht im übrigen der Funktionsweise der Anlage nach Fig. 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEI. Verfahren zum geruchfreien Beseitigen von Abwässern und/oder Schlämmen nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man das Verfahren diskontinuierlich durchführt.II. Anlage nach Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I hievor, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdunstungseinrichtung (5) zur Aufnahme wechselnder Abwasser- oder Schlammmengen ausgebildet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdunstungseinrichtung (5) einen Behälter (6) aufweist, in dem ein mit einer Schwimmein- richtung (31) ausgestatteter Kreiselzerstäuber (7) angeordnet ist.2. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdunstungseinrichtung (5) einen Behälter (6) aufweist, in dem ein bis auf den Boden reichendes Rührwerk (32) und mindestens ein unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegender Injektor (34) angeordnet sind, wobei letzterer dem Behälterinhalt mit Luft angereichertes Abwasser und/oder mit Luft angereicherten Schlamm zuführt.
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| CH502276A true CH502276A (de) | 1971-01-31 |
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| CH (1) | CH502276A (de) |
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1970
- 1970-01-06 CH CH8070A patent/CH502276A/de unknown
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