CH502434A - Reinigungsmittelmischung - Google Patents

Reinigungsmittelmischung

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CH502434A
CH502434A CH1318767A CH1318767A CH502434A CH 502434 A CH502434 A CH 502434A CH 1318767 A CH1318767 A CH 1318767A CH 1318767 A CH1318767 A CH 1318767A CH 502434 A CH502434 A CH 502434A
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detergent
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sodium
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CH1318767A
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Menz Hans-Udo
Lange Henner
Knausenberger Martin
Barth Hans
Griess Wilhelm
Sagredos Angelos
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Unilever Nv
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Description


  Reinigungsmittehnischung    Reinigungsmittelmischungen, welche verschiedene  aktive Detergentien, Aufbaustoffe, Bleichmittel und op  tische Aufheller enthalten, sind bekannt. Es wurde be  reits versucht, Reinigungsmittelmischungen zu     entwik-          keln,    die bei hohen Temperaturen, d. h. oberhalb  90  C, wenig schäumen, jedoch bei Temperaturen bis  zu etwa 60  C zufriedenstellende Schaumeigenschaften  besitzen. Derartige Mischungen wären sehr geeignet zur  Verwendung in Trommelwaschmaschinen, da dabei das  überschäumen bei hohen Temperaturen vermieden wer  den würde.

   Es ist bekannt, dass dieses Ziel bis zu einem  gewissen Ausmass erreicht werden kann, wenn die  Schaumbildung durch Zusatz von schaumreduzierenden  Mitteln, wie flüssigen Kohlenwasserstoffen oder Koh  lenwasserstoffen, die bei Raumtemperatur fest sind, wie  beispielsweise Paraffine oder Wachse, erzielt werden  kann. Ein Nachteil dieser     Zusätze    liegt jedoch darin,  dass sie die Waschkraft der Reinigungsmittelmischung  ungünstig beeinflussen können.  



  Schaumunterdrückung kann auch dadurch erzielt  werden, dass man der Reinigungsmittelmischung eine  gewisse Menge Seife zusetzt. Mischungen, bei welchen  Seife zu diesem Zweck eingesetzt wird, enthalten im  allgemeinen etwa 10 bis 30 Gew.-% anionisches     Deter-          gens,    wie Alkylbenzolsulfonat, Alkylsulfat, Fettalkohol  sulfat u. dgl. sowie Polyphosphat in der gleichen bis zu  der fünffachen Menge.

   Oft wird auch eine gewisse Men  ge eines nichtionischen Detergens zugesetzt;     Detergen-          tien    dieser Art sind beispielsweise die     Alkylenoxydkon-          densationsprodukte    von Alkylalkoholen, von Alkylphe  nolen, von Polyoxypropylen, von Fettsäureamiden und  von anderen organischen hydrophoben Verbindungen.  Reinigungsmittelmischungen dieser Art, die sogenannten  gemischt-aktiven Reinigungsmittelmischungen, enthalten  gewöhnlich ausserdem ein     sauerstofffreisetzendes     Bleichmittel, wie Perborat, Silikat und geringe Mengen  von optischen Aufhellern     und    Schmutz -suspendieren  den Mitteln, wie Carboxymethylzellulose.  



  Es ist bekannt, dass die schaumunterdrückende Wir  kung der Seifenkomponente in derartigen Reinigungs-    mittelmischungen bei höheren Temperaturen stärker als  bei niedrigen Temperaturen ausgeprägt ist, wenn die  Seife einen relativ hohen Gehalt an gesättigten Mole  külen mit wenigstens 20 Kohlenstoffatomen besitzt.  Es wird jedoch auch durch solche Seifen immer noch  eine gewisse Schaumunterdrückung bei niedrigen und  mittleren Temperaturen bewirkt, was aus verschiedenen  Gesichtspunkten unerwünscht ist.  



  Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass  die Einstellung der Schaumkapazität derartiger ge  mischt-aktiver Reinigungsmittelmischungen bei verschie  denen Temperaturen wesentlich besser und wesentlich  genauer erreicht werden kann, als dies bisher mit den  konventionellen Methoden möglich war, wenn die  Reinigungsmittelmischung eine cyclische Verbindung ei  ner bestimmten Substanzklasse enthält.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Rei  nigungsmittelmischung, welche ein wasserlösliches anio  nisches synthetisches Detergens enthält, welche sich da  durch     auszeichnet,        dass        sie    eine Substanz der allgemei  nen     Formel    I  
EMI0001.0015     
    enthält, worin 0 ein isocyclisches Ringsystem bedeutet,  R1 und R2 Kohlenwasserstoffketten, oder einfache Bin  dungen darstellen, wobei weiterhin das Ringsystem auch  weitere Substituenten tragen kann, und Z ein Wasser  stoffatom oder ein Äquivalent eines salzbildenden     Ka-          tions    bedeutet.  



  Die erfindungsgemässe Reinigungsmittelmischung  enthält vorzugsweise zusätzlich noch     aliphatische        Car-          bonsäuren    und/oder deren Seifen. In den     Substituenten     der     Formel    I sind     R1    und     R2        Kohlenwasserstoffketten,     die gesättigt sind oder die eine oder mehrere Doppel  bindungen enthalten können. Das Ringsystem R     kann     auch weitere     Substituenten    tragen. Die oben angedeute-      ten beiden Seitenketten stehen vorzugsweise relativ zu  einander in 1,2-Stellung.  



  Die Anzahl der Kohlenstoffatome in der Kette R,  kann 0 bis 16, vorzugsweise 0 bis 12 betragen, und in  der Kette R, 2 bis 21, wobei die Gesamtzahl der Koh  lenstoffatome in beiden Ketten R, und R2 vorzugsweise  5 bis 33, insbesondere 10 bis 20 betragen soll.  



  Der in der Formel I aufscheinende Rest R ist ein  isocyclisches Ringsystem, das gegebenenfalls auch  se  mi-cyclisch  sein kann. Unter  semi-cyclisch  wird ein  bivalentes Radikal verstanden, das von gesättigten oder  ungesättigten, monocyclischen Kohlenwasserstoffen  durch Fortlassung von zwei Wasserstoffatomen aus ei  nem Kohlenstoffatom in dem Ringsystem abgeleitet ist,  z. B.  
EMI0002.0000     
    Günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn Säuren,  deren Salze und/oder Mischungen verwendet werden,  die wenigstens 12 Kohlenstoffatome und nicht mehr als  24 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, entspre  chend einer Summe von     R,    und     R2    von 5 bis 17.

   Sehr  geeignete Verbindungen haben 18 Kohlenstoffatome im  Molekül, entsprechend einer Gesamtzahl von Kohlen  stoffatomen in den Ketten     R,    und     R.    von 11.  



  Insbesondere werden solche Mischungen vorgezo  gen, die nicht mehr als 10 Gew.-%, vorteilhafterweise  weniger als 5 Gew.-%, von Verbindungen enthalten, in  welchen     R,    eine einfache Bindung darstellt.  



  Ausgezeichnete Verbindungen sind die, bei welchen  wenigstens eine der Kohlenstoffketten R, und R2 vor  zugsweise     R,    verzweigt ist.  



  Geeignete verzweigte Verbindungen sind solche, bei  welchen die Verzweigung in der Kohlenstoffkette nicht  von dem Kohlenstoffatom ausgeht, das direkt am Ring  gebunden ist, oder, wenn dies doch der Fall ist, diejeni  gen, die eine cumen-artige Seitenkettenstruktur besitzen,  wobei die aliphatischen Ketten keine weitere Verzwei  gung aufweisen.  



  Die Herstellung von cyclischen Säuren gemäss der  obigen Formel oder von Mischungen hievon ist im Prin  zip bekannt [J. Am. Oil. Chem. Soc., Band 33 (Dez.  1956), S. 609-614; J. A. O. C. S., Band 36 (Dez. 1959),  S. 631-635; J. A. O. C. S., Band 41 (Jan. 1964), S. 60  63; J. A. O. C. S., Band 41 (Okt. 1964), S. 683-685;  U. S. P. 3,005,840; U. S. P. 3,041,360; U. S. P.  3,119,850). Es ist beispielsweise möglich, eine ölhaltige  Fettsäure mit verschiedenen Doppelbindungen, wie  Leinöl, gemäss der U.S.-Patentschrift 3,041;360, Bei  spiel 2, zu behandeln, und die erhaltene Mischung von  cyclischen Estern gemäss Beispiel 1 durch Bildung von  Harnstoffadukten zu isolieren.

   Aus derartigen Estern  oder den entsprechenden Säuren können die     erfindungs-          gemäss    verwendeten Salze auf übliche Weise abge  trennt werden.  



  Cyclische Säuren oder deren Mischungen können  auch auf bekannte Art durch     Friedel-Crafts-Alkylie-          rung    von Benzol oder Alkylbenzol mit ungesättigten  Fettsäuren in Anwesenheit von geeigneten Katalysato  ren erhalten werden. Die verwendeten Fettsäuren sollen  3 bis 22 Kohlenstoffatome und wenigstens eine Doppel  bindung enthalten. Zweckmässige Katalysatoren sind die  Friedel-Crafts-Katalysatoren, wie Aluminiumchlorid,  Borfluorid usw.

      Es ist auch prinzipiell möglich, cyclische Säuren  nach irgendeinem anderen bekannten     Cyclisierungsver-          fahren    zu erhalten, wie beispielsweise durch     Diels-Alder-          Reaktion    von ungesättigten Fettsäuren mit konjugierten  Doppelbindungen und einem Olefin.  



  Die so erhaltenen Produkte können dann ganz oder  teilweise hydriert werden, sie können jedoch auch als  solche     Verwendung    finden.  



  Im folgenden wird die Herstellung einiger cyclischen  Säuren illustriert:  A. In einen 3-1-Rundkolben, der mit Rührer, Rück  flusskühler,     Thermometer    und Tropftrichter versehen ist,  werden 584 g (etwa 2,1 Mole) Ölsäure tropfenweise  während 45 Minuten bei Raumtemperatur einer Mi  schung von 1104 g (12 Molen) Toluol und 320 g  (2,4 Mole)     Aluminiumchlorid    zugesetzt;

   hierauf wird  die Temperatur nach und nach auf 40  C erhöht.     An-          schliessend        wird    die Reaktionsmischung unter konti  nuierlichem Rühren 4 Stunden     lang    auf 80  C     erhitzt,          anschliessend    wird die dreifache Menge ihres Volumens  an 15%iger Salzsäure zugesetzt. Nach etwa 15 Stunden  wird die Ölphase abgetrennt, durch Waschen mit Was  ser wird die Mineralsäure abgetrennt und das Produkt  wird getrocknet. Nach Abdestillieren des Überschusses  an Toluol (bei Atmosphärendruck) wird das rohe Reak  tionsprodukt     fraktioniert    destilliert, und zwar unter  Vakuum; der Hauptanteil an Methylphenylstearinsäure  geht zwischen 240 und 255  C über.

    



  Ausbeute: 395 g, d. h. etwa 51% der Theorie.  



  Das Destillat wurde als eine Mischung von isomeren  Methylphenylstearinsäuren durch analytische Messun  gen, die mittels Gaschromatographie,     Massenspektro-          metrie    und U. V.- und I.R.-Spektroskopie durchgeführt  wurden,     identifiziert.     



  B. In einem 3-1-Rundkolben, der mit Rührer,     Rück-          flusskühler,    Thermometer und Zufuhrrohr versehen  ist, werden 290 g Bortrifluorid in einer Mischung von  1818 g (etwa 20 Molen) Toluol und 904 g (4,9 Mole)  Undecylensäure bei 80  C während 2i/- Stunden unter  Rühren zugesetzt, bis der Sättigungspunkt erreicht war.  Das Reaktionsprodukt wird in Eiswasser gegossen, mit  Diäthyläther extrahiert und anschliessend mit Wasser  gewaschen bis zur neutralen Reaktion (Indikator Me  thylorange). Nach Abdestillieren des Diäthyläthers und  des Überschusses an Toluol wird das Reaktionsprodukt  unter Vakuum     fraktioniert    destilliert; der Hauptteil an  Methylphenylundecansäure destilliert zwischen 192 und  205  C über. Ausbeute: 51,6 % der Theorie.  



  Das Destillat wurde als eine Mischung von isomeren  Methylphenylundecansäuren durch analytische Messun  gen bestimmt.  



  250 g Methylphenylundecansäure werden in Eis  essig in Anwesenheit von 1,25 g     Platinoxyd    in einem  1 1 Autoklaven bei 180-200  C und bis zu etwa 170  Atm. 13 Stunden lang hydriert. Das hydrierte Produkt  wird vom Katalysator abfiltriert, essigsäurefrei gewa  schen und schliesslich unter Vakuum destilliert; der  Hauptanteil an Methylcyclohexylundecansäure (etwa  230g)     destilliert    zwischen 180 und 192  C über.  



  Das Destillat wurde durch analytische Messungen  als eine Mischung von     isomeren        Methylcyclohexylunde-          cansäuren    bestimmt.  



  C. 282 g (1     Mol)        ölsäure    werden tropfenweise und  unter konstantem Rühren einer Mischung von 720 g  (6 Mole)     Cumen    und 160 g (1,2 Mole) Aluminium  chlorid im Verlauf von etwa 15 Min. zugesetzt. Die  Reaktionsmischung wird dann unter kontinuierlichem      Rühren 4 Stunden lang auf 70  C erhitzt und wie unter  A beschrieben aufgearbeitet. Das Rohprodukt wurde  unter Vakuum fraktioniert     destilliert,    wobei der Haupt  teil an Isopropylphenylstearinsäure zwischen 231 und  255  C     überging.     



  Ausbeute: 194 g, d. h. 48 % der Theorie.  



  Gemäss den analytischen Bestimmungen bestand das  Destillat aus einer Mischung von isomeren     Isopropyl-          phenylstearinsäuren.     



  Die cyclischen Verbindungen, die erfindungsgemäss  als Reinigungsmittelbestandteile Verwendung finden sol  len, zeigen nicht nur, wie überraschenderweise gefun  den wurde, den     Vorteil,    dass sie bei niedrigen Tempe  raturen einen guten Schaumeffekt besitzen, während sie  bei erhöhten Temperaturen wirksame Schaumunter  drücker sind, sondern sie sind ausserdem ausgezeich  nete Detergentien, die in dieser Beziehung den Seifen,  die bisher in den Reinigungsmittelmischungen Verwen  dung fanden, wenigstens     gleichwertig    sind.

   Die schaum  unterdrückende Wirkung bei erhöhten Temperaturen,  die die erfindungsgemäss verwendeten cyclischen Sub  stanzen besitzen, ist so gut, dass in den meisten Fällen  die gewünschte schaumunterdrückende Wirkung bei ho  hen Temperaturen dadurch erzielt werden kann, dass  man den Seifenanteil, der gewöhnlich in derartigen  Reinigungsmittelmischungen vorhanden ist, nur teilweise  durch die erfindungsgemässen Substanzen ersetzt.  



  In manchen Fällen ist es zweckmässig, nur einen  Teil der Seifenmenge der Reinigungsmittelmischungen  durch die erfindungsgemässen Substanzen zu ersetzen,  da deren     Schaumkapazitäten    bei niederen und mittleren  Temperaturen, d. h. bei Temperaturen bis etwa 60  C um  soviel besser sind als die der langkettigen Fettsäuren,  dass eine Reinigungsmittelmischung, in welcher die Sei  fenkomponente völlig durch die erfindungsgemässen  Substanzen ersetzt ist, im niedrigen Temperaturbereich  zu viel Schaum produzieren würde, trotz der praktisch       völligen        Schaumunterdrückung    bei erhöhten Tempera  turen.

   Die erfindungsgemäss zu verwendenden cycli  schen Säuren oder deren Salze werden daher vorzugs  weise diesen Reinigungsmittelmischungen in solchen  Mengen zugesetzt, dass die Seifenkomponente durch die  cyclischen Säuren oder deren Salze zu 20-70 %, ins  besondere zu etwa 45-55 % ersetzt wird.  



  Für praktische Zwecke genügt es, eine Säuremi  schung zu verwenden, wie sie direkt durch die     Cycli-          sierung    oder Aromatisierung von Ölen, Fetten und/oder  Fettsäuren erhalten wird, ohne vorher daraus die     nicht-          cyclischen    Bestandteile abzutrennen.  



  Reinigungsmittelmischungen gemäss der vorliegen  den Erfindung können die gewöhnlichen Zusätze wie  optische Aufheller oder andere Farbstoffe, Perborat,  Stabilisatoren, Parfum usw. enthalten.  



  Die erfindungsgemässe Verwendung der cyclischen  Karbonsäuren und ihrer Salze ist nicht auf das Waschen  von Wäsche     beschränkt,    sie können auch vorteilhafter  weise bei anderen Reinigungsverfahren     Verwendung    fin  den, bei welchen bei erhöhter Temperatur weniger  Schaum     produziert    werden soll als in den niederen und  mittleren Temperaturbereichen.  



  Die Überlegenheit der erfindungsgemässen Mittel  wird durch folgende experimentelle Ergebnisse gezeigt:  Leinöl wurde gemäss den in der U. S.-Patentschrift  3,041,360, Beispiel 2, beschriebenen Verfahren     cycli-          siert,    und aus der Reaktionsmischung wurden die cycli  schen Säuren und deren Ester isoliert, völlig hydriert  und mit Natronlauge gemäss Beispiel 1 der gleichen Pa-    tentschrift verseift. Die Natriumsalze der so erhaltenen  cyclischen Säuren enthalten vorwiegend 18 Kohlenstoff  atome und sind vorwiegend ortho-substituiert.  



  Die Reinigungskraft dieser Mischung wurde be  stimmt in einem Tergotometer, zunächst in Vergleich       mit    Seifen von     gehärteten    Talgfettsäuren, in welchem  Falle beide Seifen den Aufbaustoffen als einzige aktive  Detergentien zugesetzt wurden und weiterhin dann,  wenn diese Seifen mit Natriumalkylbenzolsulfonat und  nichtionischen Detergentien kombiniert waren.

   Die Zu  sammensetzungen und die Reinigungswirkungen der  Testprodukte     1-4    sind in Tabelle I unten angegeben:  
EMI0003.0021     
  
    <I>Versuchsbedingungen:</I>
<tb>  Dosierung: <SEP> Testprodukte <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2: <SEP> 10 <SEP> g/l
<tb>  Testprodukte <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4: <SEP> 7 <SEP> g/1
<tb>  Wasserhärte: <SEP> 15  <SEP> deutsche <SEP> Härte
<tb>  Badverhältnis: <SEP> 1:50
<tb>  Temperaturen: <SEP> 30 , <SEP> 60  <SEP> und <SEP> 95 <SEP>  C
<tb>  Waschzeiten: <SEP> bei <SEP> allen <SEP> Temperaturen <SEP> und <SEP> Dosie  rungen <SEP> 15 <SEP> Minuten
<tb>  Verschmutzung: <SEP> Baumwollgewebe <SEP> mit <SEP> künstlichem
<tb>  Schmutz <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung:

       
EMI0003.0022     
  
    g/1 <SEP> Wasser
<tb>  Filter-Gel <SEP> 10
<tb>  Chinesische <SEP> Tusche <SEP> 1
<tb>  Eisenoxyd <SEP> schwarz <SEP> 0,5
<tb>  Eisenoxyd <SEP> gelb <SEP> 0,75
<tb>  Erdnussöl <SEP> 20
<tb>  Emulgator <SEP> 12
<tb>  Carboxymethylguaran <SEP> 12,5       Bei jeder Temperatur wurde einmal gewaschen.

   Eine  Bestimmung der Waschergebnisse zeigt, dass die Mi  schung der Natriumsalze von cyclischen Karbonsäuren  praktisch die gleiche Reinigungskraft hat wie Natrium  seife von gehärteten Talgfettsäuren, sowohl wenn sie  als einziges aktives Reinigungsmittel verwendet wurde  als auch wenn sie in Verbindung mit     Alkylbenzolsul-          fonat    und einem Kondensationsprodukt von     Talgfett-          säureamid    und 11 Molen Äthylenoxyd verwendet wur  de.

    
EMI0003.0027     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Versuchsprodukt <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4
<tb>  % <SEP> Alkylbenzolsulfonat <SEP> - <SEP> - <SEP> 12,0 <SEP> 12,0
<tb>  % <SEP> Talkfettsäureamid <SEP>   11 <SEP> Ä. <SEP> <B>0</B>. <SEP> - <SEP> - <SEP> 4,0 <SEP> 4,0
<tb>  % <SEP> Seife <SEP> aus <SEP> gehärteten
<tb>  Talgfettsäuren <SEP> 40,0 <SEP> - <SEP> 3,0 <SEP>   % <SEP> Natriumsalze <SEP> von <SEP> cyclischen
<tb>  Carbonsäuren <SEP> - <SEP> 40,0 <SEP> - <SEP> 3,0
<tb>  % <SEP> Natriumtripolyphosphat <SEP> 40,0 <SEP> 40,0 <SEP> 40,0 <SEP> 40,0
<tb>  D/o <SEP> Wasserglas <SEP> 6,0 <SEP> 6,0 <SEP> 6,0 <SEP> 6,0
<tb>  ' /o <SEP> Carboxymethylzellulose,
<tb>  <B>1000/0</B> <SEP> 1,0 <SEP> 1,0 <SEP> 1,0 <SEP> 1,0
<tb>  D/o <SEP> Natriumsulfat <SEP> - <SEP> - <SEP> 21,0 <SEP> 21,0
<tb>  <U>D/o <SEP> Was</U>s<U>e</U>r <SEP> 13,0 <SEP> 13,0 <SEP> 13,0 <SEP> 13,

  0
<tb>  100,0 <SEP> 100,0 <SEP> 100,0 <SEP> 100,0
<tb>  Dosierung <SEP> g/1 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 7 <SEP> 7
<tb>  0l0 <SEP> Detergenswirkung
<tb>  30 <SEP>  C <SEP> 31,5 <SEP> 32,0 <SEP> 35,5 <SEP> 34,5
<tb>  60 <SEP>  C <SEP> 37,0 <SEP> <B>360</B> <SEP> 38,5 <SEP> 38,5
<tb>  95 <SEP>  C <SEP> 48,5 <SEP> 49,5 <SEP> 47,0 <SEP> 47,5         Bestimmung des Schaumverhaltens:  Für eine Bestimmung des Schaumverhaltens unter  statischen Bedingungen im Ross-Miles-Apparat sowohl  mit als auch ohne Verschmutzung wurden die in Tabel  le I angegebenen Mischungen verwendet, wovon Mi  schung 4 eine Reinigungsmittelmischung gemäss der  vorliegenden Erfindung darstellt.  



  Das verwendete Wasser hatte eine Härte von 15    (deutsche Härte). Messungen wurden durchgeführt bei  Temperaturen von 30 , 60  und 95 . Als Verschmut  zung wurden 2 Tropfen einer Fett/Russmischung fol  gender Zusammensetzung verwendet (pro 100     ml    Lö  sung):  
EMI0004.0001     
  
    70 <SEP> Teile <SEP> Talg
<tb>  15 <SEP> Teile <SEP> Paraffinöl
<tb>  5 <SEP> Teile <SEP> Palmitinsäure
<tb>  5 <SEP> Teile <SEP> Cetylalkohol
<tb>  5 <SEP> Teile <SEP> Flammenruss       Die Ergebnisse des Schaumversuches in der     Ross-          Miles-Apparatur    sind graphisch in Fig. 1 für Produkt 1,  in Fig. 2 für Produkt 2, in Fig. 3 für Produkt 3 und in  Fig. 4 für Produkt 4 angegeben, wobei die Kurven A  und B die Ergebnisse ohne Verschmutzung bzw. mit  Verschmutzung zeigen.  



  Ein Vergleich der Schaumeigenschaften zeigt, dass  das Versuchsprodukt 2, bei welchem die Seife durch  eine Mischung von gesättigten, cyclischen Carbonsäuren  gemäss der vorliegenden Erfindung ersetzt wurde, bei  95  C deutlich weniger Schaum produziert als das Ver  suchsprodukt 1. Dieses Ergebnis wird erzielt bei Ver  suchen sowohl mit als auch ohne Verschmutzung und  bei beiden Dosierungen.  



  Aus einem Vergleich der Schaumkurven für die Ver  suchsprodukte 3 und 4 zeigt sich, dass die Natriumsalze  von cyclisierten Carbonsäuren das Schäumen bei hö  heren Temperaturen unterdrücken, jedoch im Gegen  satz zu Natriumseifen von gehärteten Talgfettsäuren bei  niedrigen Temperaturen nicht wenig schäumen. Es ent  spricht daher das Schaumverhalten bei diesen Versuchen  dem, wie es für Reinigungsmittelmischungen gewünscht  ist, die in Trommelwaschmaschinen Verwendung fin  den sollen.  



  Das Schaumverhalten unter dynamischen Bedingun  gen wurde in einer rotierenden Schaumapparatur ge  prüft, analog wie sie von H. Bloching, W. Fries und  H. J. Heitland in  Seifen, öle, Wachse , 91, 25, 1965,  Seite 913, beschrieben ist. Gegenstand der Prüfung war  eine Mischung von 12 % Natriumalkylbenzolsulfonat,  4 % Kondensationsprodukt von Talgfettsäureamid mit  11 Molen Äthylenoxyd, 40 % Natriumtripolyphosphat,  4,5 % Wasserglas - 80  Bé, 20 % Natriumperborat,  1% Natriumcarboxymethylzellulose, 5 % Natriumsul  fat, 3 % Natriumsalze von cyclischen Carbonsäuren;  Rest: Wasser, Aufheller, Parfum, Stabilisatoren.  



  Das Schaumverhalten dieser Mischung ist in Fig. 5  als Kurve 1 gezeigt.  



  Zum Vergleich wurde auch das Schaumverhalten  eines Produktes der gleichen Zusammensetzung be  stimmt, das jedoch an Stelle der Natriumsalze der cycli  schen Carbonsäuren gemäss der vorliegenden Erfindung  die gleiche Menge, d. h. 3 0/0, gehärtete Talgseife ent  hielt. Die gemessenen Schaumvolumina sind durch Kur  ve 2 der Fig. 5 dargestellt.  



  Es ist ersichtlich, dass unter den Bedingungen der  rotierenden Schaumapparatur, die weitgehend den     Be-          dingungen    bei     Trommelwaschmaschinen    entsprechen,    die Schaumkapazität der Mischung, die die Natrium  salze von cyclischen Carbonsäuren gemäss der vorlie  genden Erfindung enthält, im niederen Temperaturbe  reich wesentlich höher ist, während bei erhöhten Tem  peraturen die Schaumkapazität diejenige einer üblichen  Reinigungsmittelmischung, die Talgseife als Antischaum  mittel enthält, nicht übersteigt.  



  Weiterhin wurde bei diesen Versuchen gefunden,  dass die Schaumstabilität der Reinigungsmittelmischung  mit den Natriumsalzen der cyclischen Carbonsäuren bei  hohen Temperaturen ausgesprochen niedriger war als  die der Reinigungsmittelmischung mit Talgseife. Dies  wurde insbesondere durch die Tatsache gezeigt, dass  der Schaum der Reinigungsmittelmischung gemäss der  vorliegenden Erfindung nach kurzem Kochen zusam  menfiel, während der der Mischung, die Talgseife ent  hielt, stärker zu werden begann.  



  Ähnlich gute Resultate wurden auch bei     Mischungen     gemäss folgenden Beispielen erhalten:  
EMI0004.0008     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  10% <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Talgfettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalze <SEP> aus <SEP> gänzlich <SEP> hydrierten
<tb>  cyclischen <SEP> Leinölfettsäuren
<tb>  2 <SEP> % <SEP> technisches <SEP> Natriumstearat
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natrium-tripolyphosphat
<tb>  20% <SEP> Natriumperborat
<tb>  6 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  1311/o <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliches <SEP> Salz     
EMI0004.0009     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  12% <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> Talgfettalkoholpolyglycoläther
<tb>  2% <SEP> Natriumsalze <SEP> aus <SEP> nicht-hydrierten 

  <SEP> cyclischen
<tb>  Leinölfettsäuren
<tb>  1 <SEP> % <SEP> technisches <SEP> Natriumstearat
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natrium-tripolyphosphat
<tb>  20 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  6 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  14 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliches <SEP> Salz     
EMI0004.0010     
  
    <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  12 <SEP> % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> Fettsäureamidpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalze <SEP> aus <SEP> hydrierten <SEP> cyclischen
<tb>  Holzölfettsäuren
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  6 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  21 <SEP> % <SEP> Natriumsulfat
<tb>  13 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliches <SEP> Salz     
EMI0004.0011     
  
    <I>Beispiel <SEP>

  4</I>
<tb>  1211/9 <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Nonylphenolpolyglycoläther
<tb>  211/o <SEP> Salze <SEP> von <SEP> nichthydrierten <SEP> cyclischen
<tb>  Holzölfettsäuren
<tb>  2 <SEP> % <SEP> Natriumstearat, <SEP> technisch
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  20% <SEP> Natriumperborat
<tb>  6% <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  141/o <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliches <SEP> Salz       
EMI0005.0000     
  
    <I>Beispiel <SEP> 5</I>
<tb>  12 <SEP> % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  2 <SEP> % <SEP> C20-C22-Fettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalz <SEP> von <SEP> tert.

   <SEP> Butylphenyl  undecansäure
<tb>  4 <SEP> % <SEP> Natriumstearat, <SEP> technisch
<tb>  45 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  18 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  101/o <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliches <SEP> Salz     
EMI0005.0001     
  
    <I>Beispiel <SEP> 6</I>
<tb>  11 <SEP> % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> C20-C22-Fettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalz <SEP> von <SEP> Zyclohexylundecansäure*
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  22 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  14 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliche <SEP> Salze     
EMI0005.0002     
  
EMI0005.0003     
  
    <I>Beispiel <SEP> 7</I>
<tb>  11 <SEP> 

  % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> C20-C22-Fettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalz <SEP> von <SEP> Phenylundecansäure*
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  22 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  14 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliche <SEP> Salze     
EMI0005.0004     
  
EMI0005.0005     
  
    <I>Beispiel <SEP> 8</I>
<tb>  11 <SEP> % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> C20-C22-Fettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Natriumsalz <SEP> von <SEP> Toluylundecansäure*
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  22 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  14 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliche 

  <SEP> Salze     
EMI0005.0006     
  
EMI0005.0007     
  
    <I>Beispiel <SEP> 9</I>
<tb>  11 <SEP> % <SEP> Natriumalkylbenzolsulfonat
<tb>  4 <SEP> % <SEP> C20-C22-Fettalkoholpolyglycoläther
<tb>  3 <SEP> % <SEP> Isopropylphenylstearinsäure*
<tb>  40 <SEP> % <SEP> Natriumtripolyphosphat
<tb>  22 <SEP> % <SEP> Natriumperborat
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Natriumsilicat
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Natriumcarboxymethylzellulose
<tb>  14 <SEP> % <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> restliche <SEP> Salze     
EMI0005.0008     
    Das Schaumverhalten der Mischungen der Beispiele  6-9 ist in Fig. 6 gezeigt, es wurde in der rotierenden  Schaumapparatur unter folgenden Versuchsbedingungen  festgestellt:    Wasser 15  deutsche Härte  Verschmutzungsgrad = 2,8 g/1  Reinigungsmittelkonzentration = 7 g/1

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reinigungsmittelmischung, welche ein wasserlösli ches anionisches synthetisches Detergens enthält, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Substanz der all gemeinen Formel I EMI0005.0009 enthält, worin RD ein isocyclisches Ringsystem bedeutet, R1und R2 Kohlenwasserstoffketten, oder einfache Bin dungen darstellen, wobei weiterhin das Ringsystem auch weitere Substituenten tragen kann, und Z ein Wasser stoffatom oder ein Äquivalent eines salzbildenden Ka- tions bedeutet. UNTERANSPRÜCHE 1. Reinigungsmittelmischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich noch ali phatische Carbonsäuren und/oder deren Seifen enthält. 2.
    Reinigungsmittelmischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kohlen stoffatome in der Kette R1 0 bis 16, vorzugsweise 0 bis 12, beträgt, und die der Kette R2 2 bis 21, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in beiden Ketten R1 und R2 im Bereich von 5 bis 33, vorzugsweise zwi schen 10 und 20 liegt. 3. Reinigungsmittelmischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtzahl der Koh lenstoffatome in den Ketten R1 und R2 zwischen 5 und 17, vorzugsweise bei 11, liegt. 4. Reinigungsmittelmischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenketten R1und R2 am Kohlenstoffring zueinander in 1,2-Stel- lung stehen. 5.
    Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Koh lenwasserstoffketten R1 und R2 der cyclischen Verbin dung verzweigt ist. 6. Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenwasserstoff kette R2 verzweigt ist. 7. Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzweigung der Kohlenwasserstoffkette(n) nicht an dem Kohlen stoffatom ansetzt, welches direkt mit dem Ring verbun den ist. B. Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenwas- serstoffseitenketten des Ringsystems nur in a-Stellung verzweigt sind. 9.
    Reinigungsmittelmischung nach einem der Unter ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die cyclische Verbindung in einer Menge von 20-70 Gew.- %, vorzugsweise 45 - 55 Gew.-%, der aliphatischen Carbonsäure und/oder deren Seife vorliegt. 10. Reinigungsmittelmischung nach Patentanspruch oder den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine cyclische Verbindung, wie sie durch Cyclisierung von eine odermehrere Doppelbin dungen aufweisenden Fettsäuren erhältlich ist, enthält. 11.
    Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Säuremi schung, wie sie bei der Cyclisierung von eine und meh rere Doppelbindungen aufweisenden Ölen, Fetten oder Fettsäuren und Hydrolyse der cyclisierten Öle und Fette ohne Isolierung der nicht-cyclischen Bestandteile erhal ten wird, enthält. 12. Reinigungsmittelmischung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Säuremischung in hydrierter oder aromatischer Form enthält.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für .den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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