CH502578A - Messvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjektes proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an Skis - Google Patents
Messvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjektes proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an SkisInfo
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Description
Messvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjektes proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an Skis Bei den bisher bekannten Messvorrichtungen für Skibindungsmontagen wird ein Anreisslineal verwendet, welches auf einem Montagetisch über einer Skala verschiebbar und auf einer Welle drehbar gelagert ist. An dem Anreisslineal ist ein am oberen Ende sichelförmig gebogener Vorläufer befestigt, welcher den vorderen Anschlag für unterschiedlich lange Ski bildet. Beim Ablesen der Masse auf der Skala für die Montagepunkte treten sehr häufig Fehler auf. Ausserdem ist es nicht möglich, unterschiedliche Schuhgrössen in einem einzigen Arbeitsgang gleichzeitig entsprechend zu berücksichtigen, wodurch weitere Fehlerquellen auftreten. Bei einer anderen Messvorrichtung finden Massbänder Verwendung, welche aus flexiblem Material bestehen und an der Wand vertikal oder auf Montagetischen horizontal zu befestigen sind. Die zu bearbeitenden Skis werden an diese Massbänder angelehnt, wobei weder ein genauer vorderer noch hinterer Anschlag für die Skis vorhanden ist. Durch das Fehlen der Anschläge ist es schwierig, die unterschiedlichen Krümmungen der Skischaufeln, sowie die unterschiedlichen Bauweisen der Skis zu berücksichtigen, ausserdem verändert schon eine kleine Unebenheit auf dem Untergrund des Massbandes die abzulesenden Werte für die Montagepunkte der Skibindungen. Bei unterschiedlichen Schuhgrössen bestehen bekannterweise Differenzen zwischen den einzelnen Schuhnummern von zirka 5 mm bis 8 mm. Bei Verwendung der vorgenannten Massbänder müssen diese Differenzen jeweils für einen Ski eines Paares getrennt abgelesen werden, dadurch können bei zwei Skis des gleichen Paares Fehlmessungen vorkommen, bzw. die Längenunterschiede der Schuhgrössen mit unterschiedlichen Werten abgelesen werden. Zweck der Erfindung ist es, eine Messvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjekts proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an Skis zu schaffen, mit welcher insbesondere die vorgenannten Nachteile beseitigt werden und die eine relativ einfache Bauweise sowie einfache Bedienung ermöglicht und rationell, billig und genau arbeitet. Die erfindungsgemässe Messvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjekts proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an Skis, ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen festen Anschlag für das Messobjekt aufweist sowie ein quer zur Längsausdehnung des Messobjekts ausgerichtetes Lineal, das in einem Schlitten befestigt ist, der an einer längs des Messobjekts ausgerichteten Linealführungsschine hin und her verschiebbar ist, wobei der Schlitten auf der dem festen Anschlag abgewandten Seite eine Umlenkrolle trägt, über die ein Zugseil geführt ist, dessen eines Ende an einem Festpunkt angeordnet ist und dessen anderes Ende einen veränderlichen Anschlag für das Messobjekt aufweist, wobei am Schlitten ferner eine Rückholeinrichtung angeordnet ist, die den Schlitten gegen den Festanschlag bewegt. Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Messeinrichtung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigen: Fig. 1 eine an einer Montagebank befestigte Messvorrichtung in Ansicht von vorne; Fig. 2 die Montagebank mit Messvorrichtung nach Fig. 1, in Seitenansicht; Fig. 3 die Messvorrichtung der Montagebank in Ansicht von vorne; Fig. 4 die Messvorrichtung der Fig. 3, in Seitenansicht; und Fig. 5 die Messvorrichtung der Fig. 3, in Draufsicht. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Montagebank zur Reparatur von Skis und zur Montage von Skibindungen weist einen Fusshebel 1 auf, welcher an zwei seitlichen Schubstangen 2 befestigt ist. An den Schubstangen 2 ist jeweils eine Zugstange 3 befestigt, an deren oberen Enden ein Spreizgestänge 4 lose gelagert ist. Das Spreizgestänge 4 ist auf jeder Seite der Montagebank schräg nach unten verlaufend an den Klemmbacken 5 beweglich befestigt. Die Klemmbacken 5 sind paarweise auf jeder Seite der Montagebank von Federn 6 unter ständiger Zugspannung gehalten. Das Spreizgestänge 4 ist mittels eines Stabes 7 seitlich stabilisiert. An den oberen Enden der Klemmbacken 5 sind Klemmholme 8 angebracht, welche vorzugsweise mit weichem, materialschonendem Belag beschichtet bzw. versehen sind. Zwischen den Klemmholmen 8 sind mittlere Abstandshalter 9 verschiebbar angebracht. Durch die Verschiebbarkeit der Abstandshalter 9 und das schräg nach unten an den Klemmbacken 5 befestigte Spreizgestänge 4 ist die Selbstzentrierung der Haltevorrichtung bei Betätigung des Fusshebels 1 gewährleistet. über dem Montagetisch 10 ist eine Messvorrichtung mit einem Lineal 12 angebracht. Die vier Füsse 28 der Montagebank sind, wie in der Zeichnung wiedergegeben, mittels Bohrungen und Splinte, oder durch Schraubengewinde höhenverstellbar. An der rückwärtigen Seite der Montagebank ist über dem Montagetisch 10 eine Ablage für Bearbeitungsgeräte vorgesehen. Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Messvorrichtung weist ein flexibles Lineal 12 auf, welches in einem Ansatz 13 des Schlittens 14 mittels Gleitsitz in seiner Längsrichtung verschiebbar und feststellbar bzw. nachjustierbar angeordnet ist, um die seitliche Führung zu stabilisieren. Der Schlitten 14 ist an einer Linealführungsschiene 15 hin und her verschiebbar. An dem Ansatz 13 sind am unteren Ende zwei diametral gegenüberliegende Umlenkrollen 16, 17 drehbar gelagert, wobei die Umlenkrolle 16 als Zugrolle und die Umlenkrolle 17 als Rückholrolle dienen. Über die Umlenkrolle 16 läuft ein Zugseil 18, welches mit dem einen Ende an der als Festpunkt dienenden linken Seite der Linealführungsschiene 15 befestigt ist. Am anderen Ende des Zugseils 18 ist ein veränderlicher Anschlag 19, vorzugsweise mit einer als Schuhgrössenversteller dienenden Verstelleinrichtung, befestigt. Über die Umlenkrolle 17 und eine weitere, am Gestell angeordnete Umlenkrolle 27 verläuft ein Rückholseil 20. Das Rückholseil 20 ist mit einem Ende an der als Festpunkt dienenden rechten Seite der Linealführungsschiene 15 befestigt und wird von einem Gegengewicht 21 unter ständiger Zugspannung gehalten. Das Zugseil 18 und das Rückholseil 20 bestehen zweckmässigerweise aus nicht dehnbarem Material, vorzugsweise aus Stahlbowdenzügen, bzw. aus Gliederketten, um ungenaue Messungen, die durch Dehnung der Seile entstehen könnten, zu vermeiden. Soll das Gegengewicht 21 durch eine Zugfedereinrichtung - in der Zeichnung nicht dargestellt - ersetzt werden, so entfallen die Umlenkrolle 17 und die Umlenkrolle 27. Die Zugfedereinrichtung ist dann mit einem Ende anstelle der Rolle 17 und mit dem anderen Ende anstelle der Umlenkrolle 27 zu befestigen. Die Messvorrichtung ist mittels Holmen 22, 23 über dem Montagetisch 10 derart zu befestigen, dass das Lineal 12 über einen in der Montagebank eingespannten Ski gleiten kann. Die Anlage des Skis erfolgt an einem Festanschlag 24. Vorzugsweise können mit der Messvorrichtung auch zwei Skis gleichzeitig vermessen werden. Bei Verwendung der Messvorrichtung ohne Montagebank bzw. ohne Montagetisch ist die Messvorrichtung vertikal mittels eines Distanzblocks 25 und des festen Anschlags 24 an der Wand zu befestigen. Zur Findung der zur Montage von Skibindungen notwendigen Montagepunkte wird, bzw. werden die Skis an den festen Anschlag derart angehalten, dass das Lineal 12 über die Skis hin und her gleiten kann. Ist das Lineal 12 auf die halbe Skibreite, welche allgemein als Ausgangspunkt für die Bindungsmontage dient, eines Ski einjustiert, wird der gesuchte Montagepunkt, nachdem der Schuhgrössenversteller am variablen Anschlag 19 auf die gewünschte Schuhgrösse eingestellt ist, mit einem einzigen Handgriff genau und sicher dadurch ermittelt, dass der variable Anschlag über die Spitze des zu bearbeitenden Skis gehängt wird. Das Lineal 12 ist dann mit dem Schlitten 14 und dem Ansatz 13 an die Stelle auf dem Ski geglitten, an welcher der gesuchte Montagepunkt, unter Berück sichtigung der Schuhgrösse, für die Skibindung liegt. Da jeder Skityp seinen eigenen Verwendungszweck bzw. Eigenschaften hat, ergeben sich bei der Fixierung des jeweils richtigen Montagepunkts unterschiedliche Bewertungen. Mittels einer auf dem Lineal 12 angebrachten Skala 26, bestehend aus drei Schlitzen, ist der Montagepunkt auch für besondere Verwendungszwecke eines Skityps, nach dem Überhängen des Anschlags 19 über die Skispitze, sofort ablesbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHMessvorrichtung zur Unterteilung eines Messobjekts proportional zu seiner Länge, insbesondere zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen an Skis, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen festen Anschlag (24) für das Messobjekt aufweist sowie ein quer zur Längsausdehnung des Messobjekts ausgerichtetes Lineal (12), das in einem Schlitten (14) befestigt ist, der an einer längs des Messobjekts ausgerichteten Linealführungsschiene (15) hin und her verschiebbar ist, wobei der Schlitten (14) auf der dem festen Anschlag (24) abgewandten Seite eine Umlenkrolle (16) trägt, über die ein Zugseil (18) geführt ist, dessen eines Ende an einem Festpunkt angeordnet ist und dessen anderes Ende einen veränderlichen Anschlag (19) für das Messobjekt aufweist, wobei am Schlitten (14) ferner eine Rückholeinrichtung (21, 20, 17) angeordnet ist, die den Schlitten (14) gegen den Festanschlag (24) bewegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Rückholeinrichtung eine einerseits am Schlitten (14) und andererseits an einem Festpunkt angeordnete Rückholfeder aufweist.2. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Rückholeinrichtung ein Gegengewicht (21) aufweist, das über ein Zugseil (20) mit dem Schlitten (14) verbunden ist, wobei letzterer eine Umlenkrolle (17) besitzt, über die das Zugseil (20) gelegt und mit seinem freien Ende an einem Festpunkt befestigt ist.3. Messvorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil (18, 20) praktisch nicht dehnbar ist.4. Messvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lineal (12) im Schlitten (14) in seiner Längsrichtung verschiebbar und vorteilhaft feststellbar angeordnet ist.5. Messvorrichtung nach Patentanspruch zur Verwendung zur Bestimmung der Montagestelle für Skibindungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen veränderlichen Anschlag (19) aufweist, der mit einer Verstelleinrichtung zur Berücksichtigung verschiedener Schuhgrössen versehen ist.
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