CH502744A - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebes einer thermischen Elektronenstrahlanlage - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebes einer thermischen Elektronenstrahlanlage

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Publication number
CH502744A
CH502744A CH1044369A CH1044369A CH502744A CH 502744 A CH502744 A CH 502744A CH 1044369 A CH1044369 A CH 1044369A CH 1044369 A CH1044369 A CH 1044369A CH 502744 A CH502744 A CH 502744A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electron beam
power
automatic control
thermal electron
beam system
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Application number
CH1044369A
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English (en)
Inventor
Pavlovich Brukovsky Igor
Original Assignee
Mo Energeticheskij Institut
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/30Electron-beam or ion-beam tubes for localised treatment of objects
    • H01J37/304Controlling tubes by information coming from the objects or from the beam, e.g. correction signals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebes einer thermischen Elektronenstrahlanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen   B etriebes    einer thermischen Elektronenstrahlanlage sowie eine Einrichtung zur   Durchfiihrung    dieses Verfahrens.



   Es ist ein Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebszustandes einer thermischen Elektronenstrahlanlage bekannt, bei dem die Regelung der elektrischen Parameter abhängig von der Anderung einer der Kennwerte der Speisequelle (ihres Stromes oder ihrer Spannung) erfolgt.



   Es sind Einrichtungen zur Realisierung dieses Verfahrens bekannt, die eine Einheit zur Leistungsregelung enthalten.



   Ein Mangel des erwähnten Verfahrens und der Einrichtungen zu seiner Realisierung besteht aber darin, dass dabei die Konstanthaltung der Leistung, die zur unmittelbaren Erwärmung des Erzeugnisses verbraucht wird, nicht mit   genii gender    Genauigkeit erfolgen kann, da die Leistung am Ausgang der Speisequelle sich von der an die Oberfläche des zu erwärmenden Erzeugnisses angelegten Leistung unterscheidet und zwar um die   Grösse    der in der Elektronenkanone und im   Strahlliih-    rungssystem auftretenden Energieverluste sowie der Verluste, die beim Durchgang des   Elektronenbiindels    durch die Arbeitskammer der Anlage auf der Strecke zwischen dem   Strahlfiihrnngssystern    und der Oberfläche des zu erwärmenden Erzeugnisses entstehen.



   Die Energieverluste in der Elektronenkanone liegen gewöhnlich unter   0,5...    1,5 % von der Gesamtleistung der Anlage. Eine Erhöhung dieser Verluste, die durch irgendeine Ursache hervorgerufen wird, kann aber infolge der Abschmelzung der fokussierenden Anodenelektrode oder einer Beschädigung der magnetischen Fokussierungslinsen im   Strahlfiihrungssystem    zum Ausfall der Anlage fiihren.



   Bei einer Druckerhöhung im   Strahlfiihrungsraum    bis zum Wert von 5.10-4 bis 5.10-3 Torr entstehen im   Strahlfiihrungssystem      zusatzliche    Verluste, die durch Zusammenwirkung des   Elektronenbiindels    und der Restgase sowie der Dämpfe des Werkstoffes verursacht werden, der in der Anlage bearbeitet wird. Diese Verluste betragen 3... 8 % von der Leistung, die von der Elektronenkanone verbraucht wird.



   Beim Durchgang des Elektronenbündels zwischen dem   Strahlfiihrungssystem    und der Oberfläche des zu erwärmenden Erzeugnisses können die Verluste in der Arbeitskammer der Anlage je nach dem Restdruck einen Wert von 20 bis 25    /o    der Leistung am Ausgang der Speisequelle dieser Anlage erreichen.



   Somit können die bekannten Einrichtungen nicht die erforderliche Genauigkeit bei der Regelung des elektrischen Betriebszustandes gewährleisten, da die Energieverteilung zwischen der   ObeRläche    des Erzeugnisses und der restlichen Atmosphäre nicht die Leistung beeinflusst, welche die Elektronenkanone von der   Speise-    quelle der Anlage aufnimmt.



   Die Erfindung bezweckt die erwähnten Nachteile zu beseitigen.



   Die Erfindung   ermöglicht    ein Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebszustandes einer thermischen Elektronenstrahlanlage zu entwik   keln,    das eine hohe Genauigkeit bei der Konstanthaltung der zur Erwärmung des Erzeugnisses benötigten Leistung gewährleistet, sowie eine Einrichtung zur   Durchfiihrung    dieses Verfahrens zu schaffen.



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss    dadurch gelöst, dass von der   Grösse    der Gesamtleistung, die von der Anlage aufgenommen wird, die unmittelbar zur Er   wärmung    des Erzeugnisses verbrauchte Leistung ermittelt wird. Die zur Durchführung dieses Verfahrens bestimmte Einrichtung ist   erfindungsgemass    dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsregelungseinheit wenigstens eine Vorrichtung zur Erfassung der Energieverluste aufweist, die im Vakuumraum der Elektronenstrahl  anlage, welcher Vakuumraum durch eine ein Arbeits   stick    enthaltende Arbeitskammer, eine die Elektronenkanone enthaltende Kammer und eine die beiden Kammem verbindende und das   Strahlführungssystem    enthaltende Kammer gebildet ist,

   zur Erfassung der unmittelbar zur Erwärmung des Erzeugnisses verbrauchten Leistung eingebaut ist.



   Es ist   zweckmässig    die Leistungsregelungseinheit der thermischen Elektronenstrahlanlage mit drei Auf   nehmern    der Energieverluste zu versehen, von denen ein Aufnehmer in der Kammer der Elektronenkanone.



  der andere im   Strahlfiihrungssystem    und der dritte in der Arbeitskammer der Anlage eingebaut werden.



   Das   gemäss,    der Erfindung vorgeschlagene Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebszustandes einer thermischen Elektronenstrahlanlage und die zur Realisierung dieses Verfahrens entwikkelte Einrichtung ermöglichen es, die Genauigkeit der Konstanthaltung der zur Erwärmung des Erzeugnisses   benbtigten    Leistung zu   erhöhen.    Dadurch ergibt sich eine bessere Stabilisierung der Wärmebehandlung des Erzeugnisses sowie eine Erhöhung der   Betriebszuverläs-    sigkeit der Anlage, weil eine Kontrolle der Leistungsverluste an den Elektroden der Elektronenkanone und des   Strahlführungssystems    möglich wird.



   Im folgenden wird die Erfindung an einem Ausfiihrungsbeispiel und an Hand der beigelegten Zeichnungen   näher erläutert. Es zeigt   
Fig. 1 ein Blockschaltbild der thermischen Elektronenstrahlanlage;
Fig. 2 den Aufbau dieser Anlage im Prinzip.



   Beim Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebszustandes der thermischen Elektronenstrahlanlage werden gleichzeitig die Gesamtleistung, die durch die Anlage von der Speisequelle verbraucht wird, und die Energieverluste in der Elektronenkanone, im   Strahlfiihrungssystem    und in der Arbeitskammer der Anlage gemessen, und durch   Gegentiberstellung    der gemessenen Werte ermittelt man die Leistung, die unmittelbar   fir    die Erwärmung des Erzeugnisses verbraucht wird. Diese Leistung wird als Parameter bei der Regelung des elektrischen Betriebszustandes der Anlage benutzt.



   Wie den Zeichnungen (Fig. 1 und Fig. 2) zu entnehmen ist, enthält die thermische Elektronenstrahlanlage 1 in ihrem Vakuumraum eine Elektronenkanone 2, ein   Strahlftihrungssystem    sowie eine Arbeitskammer 4 und wird von der Speisequelle 5 der Anlage gespeist. Die Kathode der Elektronenkanone 2 wird von einer besonderen Kathodenspeisequelle 6 gespeist. Die Leistungsregelungseinheit 7 ist mit dem Ausgang der Speisequelle 5 der Anlage iiber einen Aufnehmer 8 der Gesamtleistung elektrisch verbunden. Die Aufnehmer 9, 10, 11 der Energieverluste (Fig. 2) sind entsprechend in der Kammer der Elektronenkanone 2, im   Strahlfiihrungssystem    3 sowie in der Arbeitskammer 4 der Anlage 1 angeordnet und mit entsprechenden Eingängen der Leistungsregelungseinheit   tiber    Verstärker 12, 13 bzw. 14 verbunden.



   Die vom Aufnehmer 9 iiber den Verstärker 12, vom Aufnehmer 10 iiber den Verstärker 13 und vom Aufnehmer 11 iiber den Verstärker 14 gelieferten Signale gelangen zu den   Eingängen    der Leistungsregelungseinheit 7, wobei einem der Eingänge dieser Einheit 7 vom Aufnehmer 8 der Gesamtleistung ständig ein der Gesamtleistung der Anlage proportionales Signal   zugefiihrt    wird.



   In der Leistungsregelungseinheit 7 werden die vom Aufnehmer 8 und gleichzeitig von den Aufnehmern 9, 10, 11 bzw. von einem dieser Aufnehmer gelieferten Signale miteinander verglichen und dann werden von der Einheit 7 Signale abgegeben, die der zur unmittelbaren Erwärmung des Erzeugnisses verbrauchten Leistung proportional sind. Vom Ausgang der Einheit 7 werden die Signale der Kathodenspeisequelle 6 zur Regelung des Betriebszustandes der Anlage 1   zugefiihrt,    und bei   gestörtem    Betrieb der Anlage gelangen diese Signale zur Speisequelle 5 zur Abschaltung der Anlage.



   Die Verstärker 12, 13, 14 ermöglichen es, bei der Regelung des Betriebszustandes der Anlage 1 den ver   änderlichen      Einfluss    des Betrags der Aufnehmersignale auf den Betriebszustand der Anlage und ihre Leistung zu   berücksichtigen.    Dadurch ergibt sich die Möglichkeit der gleichzeitigen Anwendung von verschiedenartigen Aufnehmern. Zum Beispiel   können    als Aufnehmer 9, 10, 11 von der Erde isolierte Sonden, Temperatur- und Druckgeber verwendet werden.



      PATENTANSPROCHE   
I. Verfahren zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebes einer thermischen Elektronenstrahlanlage, dadurch gekennzeichnet, dass von der   Grösse    der Gesamtleistung, die von der Anlage aufgenommen wird, die unmittelbar zur Erwärmung des Erzeugnisses verbrauchte Leistung ermittelt wird.

 

   II. Einrichtung zur   Durchfiihrung    des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer Leistungsreglungseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsregelungseinheit wenigstens eine Vorrichtung zur Erfassung der Energieverluste aufweist, die im Vakuumraum der Elektronenstrahlanlage, welcher Vakuumraum durch eine ein   Arbeitsstück    enthaltende Arbeitskammer, eine die Elektronenkanone enthaltende Kammer und eine die beiden Kammern verbindende und das Strahlfiihrungssystem enthaltende Kammer gebildet ist, zur Erfassung der unmittelbar zur Erwärmung des Erzeugnisses verbrauchten Leistung eingebaut ist. 

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsregelungseinheit drei Vorrichtungen zur Erfassung der Energieverluste besitzt, von denen die eine in der Kammer der Elektronenkanone, die andere in der Kammer des Strahlfiihrungssystems und die dritte in der Arbeitskammer der Anlage angeordnet ist.
CH1044369A 1969-07-08 1969-07-08 Verfahren und Einrichtung zur automatischen Regelung des elektrischen Betriebes einer thermischen Elektronenstrahlanlage CH502744A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2856044A1 (fr) 2003-06-13 2004-12-17 Daniel Gaignoux Procede et installation pour le transport d'objets dans un flux de liquide

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