CH503142A - Wirkgewebe, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung des Wirkgewebes - Google Patents
Wirkgewebe, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung des WirkgewebesInfo
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Description
Wirkgewebe, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung des Wirkgewebes Die Erfindung betrifft ein Wirkgewebe, mit mit Abstand voneinander angeordneten gewirkten Ketten oder Kettenreihen, wobei benachbarte Ketten oder Kettenreihen durch hin- und hergehend geführte, an den Ketten oder Kettenreihen abgebundene Schüsse miteinander verbunden sind; ein Verfahren zu dessen Herstellung, sowie eine Verwendung des Wirkgewebes. Wirkgewebe der eingangs genannten Art sind bekannt, wobei für die Schüsse Endlosgarne verwendet werden. Ein solches Wirkgewebe weist zwischen den einzelnen Schussfäden kleine Öffnungen auf. Soll ein solches Wirkgewebe für Sonnen- und Blendschutz verwendet werden, so sind diese kleinen Öffnungen von Nachteil. Um sie zu schliessen, müssen für die Schüsse mehrere Endlosgarne mitgezogen werden. Der Drall solcher Garne erschwert allerdings deren Führung und Legung erheblich, so dass die Herstellung von dichten Wirkgeweben der genannten Art sehr erschwert ist. Die Wirkgewebe selbst besitzen den Nachteil, dass durch dichtere Anordnung von Schussfäden zwar die bisher als nachteilig beobachteten Öffnungen beseitigt werden, das Wirkgewebe als solches in Folge der lichtundurchlässigen Endlosgarne lichtundurchlässig wird. Solche Gewebe sind für Sonnen- und Blendschutzeinrichtungen, bei denen lediglich das Übermass einer Lichtquelle gedämpft werden, nicht jedoch die gesamte Lichtdurchlässigkeit beseitigt werden soll, ungeeignet. Zweck der Erfindung ist es nun, ein Wirkgewebe sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung anzugeben, mit dem obige Schwierigkeiten beseitigt werden. Gegenstand der Erfindung ist somit: a) das erfindungsgemässe Wirkgewebe der eingangs ge nannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schüsse aus endlosen Kunststoff-Bändchen be stehen, die durch ihre Einbindung an den Ketten oder Kettenreihen gerafft sind; ferner b) ein Verfahren zur Herstellung des Wirkgewebes, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man das Wirkge webe auf einer Häkelgalonmaschine herstellt; sowie c) die Verwendung des Wirkgewebes für Blendschutz einrichtungen. Durch die Verwendung von Kunststoff-Bändchen lassen sich auf einfache Weise Wirkgewebe herstellen, die keinerlei Öffnungen mehr zeigen. Die Verarbeitung der Kunststoff-Bändchen hat sich bei der Herstellung der Wirkgewebe als besonders vorteilhaft erwiesen, da diese sicher geführt und gelegt werden können. Die Dichtigkeit des Wirkgewebes lässt sich überdies leicht ohne nachteilige Auswirkungen auf das Herstellungsverfahren dadurch beeinflussen, dass man Bändchen unterschiedlicher Breite, beispielsweise von 3 bis 20 mm, verwendet. Wirkgewebe der vorliegenden Art können für die verschiedensten Verwendungszwecke zum Einsatz kommen. Da sie ein sehr gefälliges Aussehen besitzen und in den verschiedensten Musterungen hergestellt werden können, eignen sie sich beispielsweise für Dekorationszwecke. Besonders zweckmässig sind jedoch die Wirkgewebe für Schutzeinrichtungen, beispielsweise für Schneezäune, Abschrankungszäune und dergleichen, da die Wirkgewebe aufgrund ihrer Bindungsart besonders stabil und widerstandsfähig sind. Durch die Verwendung der Bändchen können nun solche Gewirke in jeder beliebigen Dichte hergestellt werden, was gerade für Schutzeinrichtungen der genannten Art von besonderem Vorteil ist. Eine besonders zweckmässige, ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende Verwendungsart ist, wie bereits oben erwähnt, die Verwendung der Wirkgewebe für Blendschutzeinrichtungen. Hierzu werden vorzugsweise durchscheinende, beispielsweise glasklare bis matte, Bändchen verwendet, je nach der gewünschten Art der Lichtdurchlässigkeit. Dabei wird das Licht nicht nur durch das Material der Bändchen allein gedämpft, sondern insbesondere auch durch die Raffung der Bändchen, die durch ihre Einbindung an den Ketten oder Kettenreihen bedingt ist. Es ergibt sich damit nicht nur eine reine Absorption des Lichtes, sondern insbesondere eine Brechung, so dass ein konzentriertes Lichtbündel difuss aufgelöst wird. Das Wirkgewebe ist somit beispielsweise vorzüglich geeignet als Sonnenschutz, der eine direkte Einwirkung der Sonnenstrahlen verhindert, jedoch dennoch nicht so dicht ist, dass er kein Licht durchlassen würde. Bei Abschirmung eines Innenraumes mittels des vorliegenden Wirkgewebes ist beispielsweise eine gewisse Durchsicht nach aussen möglich, während der Einblick von aussen nach innen abgeschirmt ist. Die vorteilhaften Eigenschaften des Wirkgewebes ermöglichen insbesondere seinen Einsatz als Blendschutzeinrichtung an Verkehrsstrassen, insbesondere Autobahnen, wodurch es auf einfachste Weise möglich ist, die jeweils durch den Gegenverkehr hervorgerufene Blendung der Verkehrsteilnehmer auszuschalten. Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung werden nachfolgend, insbesondere anhand der Figuren 1 bis 4, näher beschrieben. Fig. 1 zeigt die einfachste Arte eines solchen Wirkgewebes, welches mehrere mit Abstand voneinander angeordnete gewirkte Ketten, K11, K1,, K12 aufweist, wobei benachbarte Ketten K1l. K12 bzw. K12, K1 jeweils durch einen hin- und hergehend geführten Schuss S31 bzw. S32 miteinander verbunden sind. Die Schüsse sind an jeder Kette und zwar an aufeinanderfolgenden Maschen abgebunden. Im Gegensatz zum dargestellten Ausführungsbeispiel könnten anstelle der Ketten auch Kettenreihen vorgesehen sein, wie dies in den Figuren 2 bis 4 dargestellt ist. Zwischen den einzelnen Ketten wäre es auch noch möglich, eine einfache gewirkte Stützkette vorzusehen, an denen die Schussfäden nicht abgebunden sind. Fig. 2 zeigt nun ein weiteres Wirkgewebe, bei dem anstelle der in Fig. 1 dargestellten Ketten Kettenreihen R2l, R22 und R23 vorgesehen sind. Diese einzelnen Kettenreihen bestehen aus zwei oder mehr Einzelketten. Zwischen diesen Kettenreihen sind ebenfalls Schüsse S2l, S22hin- und hergehend geführt. Eine Besonderheit dieses Gewebes besteht jedoch darin, dass zur Bildung von Durchbrüchen D21 und D22 die Schüsse S21 und S9 abschnittweise über mehrere Maschenlängen der Kettenreihen R21, R22, R23 in diese eingebunden sind. Im Bereich der Durchbrüche sind also die Schüsse nicht von einer Kettenreihe zur anderen hin- und hergehend geführt. Fig. 3 zeigt die Ausbildung eines Wirkgewebes mit locker angeordneten Schüssen S31, S32, die an den Kettenreihen R31 R32 und R23 über den Maschen abgebunden sind. Im Gegensatz zum gezeigten Beispiel wäre auch eine noch lockere Führung der Schüsse denkbar. Fig. 4 zeigt ein schachbrettartig gemustertes Wirkgewebe, bei dem die Schüsse S41 und S42 benachbarter Schussreihen, also zwischen R41, R42 bzw. R42, R43, ver schiedenfarbig gehalten sind, und bereichsweise periodisch wechselnd gegeneinander vertauscht geführt sind. Bezogen auf die mittlere Kettenreihe R4t, verläuft somit der Schuss S41 von der Masche M41 bis zur Masche M46 auf der linken Seite zur Kettenreihe R43 und der Schuss S42 auf der rechten Seite zur Kettenreihe R43. Auf der Höhe der Masche M46 wechselt die Führung der Schüsse S41 und S4 < , so dass nunmehr der Schuss S42 auf der linken Seite zur Kettenreihe R41 und der Schuss S41 auf der rechten Seite zur Kettenreihe R43 geführt ist. An der Masche M411 wechselt dann die Führung der Schüsse wiederum. Bei verschiedenfarbiger Ausgestaltung der Schüsse entsteht somit eine schachbrettartige Musterung des Wirkgewebes. Die beschriebenen Wirkgewebe können auf bekannten Wirkereimaschinen hergestellt werden, wie beispielsweise einer Raschelmaschine. Ganz besonders geeignet ist für die Herstellung der Wirkgewebe jedoch eine Häkelgalonmaschine. Hierzu werden in Abständen an einer Schussstange angebrachte Fadenführer in Schussbreite gebracht. Die Schusslegung der Bändchen erfolgt gleichzeitig auf der gesamten Breite des Wirkgewebes. Jeder einzelne Fadenführer kann einen wie auch mehrere Bändchen gleichzeitig aufnehmen und in Schussbreite legen. Zur Herstellung der Durchbrüche (siehe Figur 2) werden die Bändchen an die einzelnen Kettenbzw. Kettenreihen gelegt und von den einzelnen Maschen solang mitgeführt, bis die an der Steuereinrichtung eingestellte neue Schusslegung beginnt. Die Herstellung der Ketten erfolgt ebenfalls wie üblich, in dem jeweils innerhalb der festgelegten Schussbreite Kettennadeln vorgesehen sind. Letztere verbinden die von unten zugeführten Kettfäden zu Maschen, wobei die jeweiligen Bändchen der Schüsse gleichzeitig miteingebunden werden. Der Schussfaden legt sich an der äusseren Kette an und wird durch die nächstfolgende Masche (in Gegenschussrichtung) hindurchgezogen und wieder mit eingebunden. Die Raffung der Bändchen der Schüsse wird durch die Maschenlänge der Ketten bestimmt. Bei einer Maschenlänge von 6 Maschen pro cm erhält man eine mittlere bis starke Raffung der Bändchen. Bei mehreren Maschen pro cm ergibt sich eine stärkere Raffung und bei weniger Maschen eine lockerere Raffung der Bändchen. Man wählt die Maschenlänge vorzugsweise von 2 bis 10 Maschen pro cm je nach dem Verwendungszweck der Wirkgewebe. Die Bändchen, die vorzugsweise durchscheinend sind, haben eine Stärke von 500 bis 1500 den. Ihre Breite kann von 3 bis 20 mm variieren. Die Bändchen bestehen aus Kunststoff, vorzugsweise Polyäthylen oder Polyester. Die Ketten können ebenfalls aus Kunststoffbändchen bestehen, die insbesondere dann, wenn Wirkgewebe für Dekorationszwecke hergestellt werden sollen. Im Regelfall wird man jedoch die Ketten aus monofilen oder multifilen Endlosgarnen herstellen. Die Ketten besitzen zweckmässigerweise eine Stärke von 125 bis 1800 den. Sie sind ebenfalls aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyäthylen oder Polyester. PATENTANSPRUCH 1 Wirkgewebe, mit mit Abstand voneinander angeordneten gewirkten Ketten oder Ketten reihen, wobei benachbarte Ketten oder Kettenreihen durch hin- und hergehend geführte, an den Ketten oder Kettenreihen abgebundene Schüsse miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse aus endlosen Kunststoff-Bändchen bestehen, die durch ihre Einbindung an den Ketten oder Kettenreihen gerafft sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen durchscheinend sind. 2. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen eine Stärke von 500 bis 1500 den aufweisen. 3. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen eine Breite von 3 bis 20 mm aufweisen. 4. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen aus Polyäthylen bestehen. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. jedoch dennoch nicht so dicht ist, dass er kein Licht durchlassen würde. Bei Abschirmung eines Innenraumes mittels des vorliegenden Wirkgewebes ist beispielsweise eine gewisse Durchsicht nach aussen möglich, während der Einblick von aussen nach innen abgeschirmt ist. Die vorteilhaften Eigenschaften des Wirkgewebes ermöglichen insbesondere seinen Einsatz als Blendschutzeinrichtung an Verkehrsstrassen, insbesondere Autobahnen, wodurch es auf einfachste Weise möglich ist, die jeweils durch den Gegenverkehr hervorgerufene Blendung der Verkehrsteilnehmer auszuschalten.Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung werden nachfolgend, insbesondere anhand der Figuren 1 bis 4, näher beschrieben.Fig. 1 zeigt die einfachste Arte eines solchen Wirkgewebes, welches mehrere mit Abstand voneinander angeordnete gewirkte Ketten, K11, K1,, K12 aufweist, wobei benachbarte Ketten K1l. K12 bzw. K12, K1 jeweils durch einen hin- und hergehend geführten Schuss S31 bzw. S32 miteinander verbunden sind. Die Schüsse sind an jeder Kette und zwar an aufeinanderfolgenden Maschen abgebunden. Im Gegensatz zum dargestellten Ausführungsbeispiel könnten anstelle der Ketten auch Kettenreihen vorgesehen sein, wie dies in den Figuren 2 bis 4 dargestellt ist. Zwischen den einzelnen Ketten wäre es auch noch möglich, eine einfache gewirkte Stützkette vorzusehen, an denen die Schussfäden nicht abgebunden sind.Fig. 2 zeigt nun ein weiteres Wirkgewebe, bei dem anstelle der in Fig. 1 dargestellten Ketten Kettenreihen R2l, R22 und R23 vorgesehen sind. Diese einzelnen Kettenreihen bestehen aus zwei oder mehr Einzelketten.Zwischen diesen Kettenreihen sind ebenfalls Schüsse S2l, S22hin- und hergehend geführt. Eine Besonderheit dieses Gewebes besteht jedoch darin, dass zur Bildung von Durchbrüchen D21 und D22 die Schüsse S21 und S9 abschnittweise über mehrere Maschenlängen der Kettenreihen R21, R22, R23 in diese eingebunden sind. Im Bereich der Durchbrüche sind also die Schüsse nicht von einer Kettenreihe zur anderen hin- und hergehend geführt.Fig. 3 zeigt die Ausbildung eines Wirkgewebes mit locker angeordneten Schüssen S31, S32, die an den Kettenreihen R31 R32 und R23 über den Maschen abgebunden sind. Im Gegensatz zum gezeigten Beispiel wäre auch eine noch lockere Führung der Schüsse denkbar.Fig. 4 zeigt ein schachbrettartig gemustertes Wirkgewebe, bei dem die Schüsse S41 und S42 benachbarter Schussreihen, also zwischen R41, R42 bzw. R42, R43, ver schiedenfarbig gehalten sind, und bereichsweise periodisch wechselnd gegeneinander vertauscht geführt sind.Bezogen auf die mittlere Kettenreihe R4t, verläuft somit der Schuss S41 von der Masche M41 bis zur Masche M46 auf der linken Seite zur Kettenreihe R43 und der Schuss S42 auf der rechten Seite zur Kettenreihe R43. Auf der Höhe der Masche M46 wechselt die Führung der Schüsse S41 und S4 < , so dass nunmehr der Schuss S42 auf der linken Seite zur Kettenreihe R41 und der Schuss S41 auf der rechten Seite zur Kettenreihe R43 geführt ist. An der Masche M411 wechselt dann die Führung der Schüsse wiederum. Bei verschiedenfarbiger Ausgestaltung der Schüsse entsteht somit eine schachbrettartige Musterung des Wirkgewebes.Die beschriebenen Wirkgewebe können auf bekannten Wirkereimaschinen hergestellt werden, wie beispielsweise einer Raschelmaschine. Ganz besonders geeignet ist für die Herstellung der Wirkgewebe jedoch eine Häkelgalonmaschine. Hierzu werden in Abständen an einer Schussstange angebrachte Fadenführer in Schussbreite gebracht. Die Schusslegung der Bändchen erfolgt gleichzeitig auf der gesamten Breite des Wirkgewebes.Jeder einzelne Fadenführer kann einen wie auch mehrere Bändchen gleichzeitig aufnehmen und in Schussbreite legen. Zur Herstellung der Durchbrüche (siehe Figur 2) werden die Bändchen an die einzelnen Kettenbzw. Kettenreihen gelegt und von den einzelnen Maschen solang mitgeführt, bis die an der Steuereinrichtung eingestellte neue Schusslegung beginnt.Die Herstellung der Ketten erfolgt ebenfalls wie üblich, in dem jeweils innerhalb der festgelegten Schussbreite Kettennadeln vorgesehen sind. Letztere verbinden die von unten zugeführten Kettfäden zu Maschen, wobei die jeweiligen Bändchen der Schüsse gleichzeitig miteingebunden werden. Der Schussfaden legt sich an der äusseren Kette an und wird durch die nächstfolgende Masche (in Gegenschussrichtung) hindurchgezogen und wieder mit eingebunden.Die Raffung der Bändchen der Schüsse wird durch die Maschenlänge der Ketten bestimmt. Bei einer Maschenlänge von 6 Maschen pro cm erhält man eine mittlere bis starke Raffung der Bändchen. Bei mehreren Maschen pro cm ergibt sich eine stärkere Raffung und bei weniger Maschen eine lockerere Raffung der Bändchen. Man wählt die Maschenlänge vorzugsweise von 2 bis 10 Maschen pro cm je nach dem Verwendungszweck der Wirkgewebe.Die Bändchen, die vorzugsweise durchscheinend sind, haben eine Stärke von 500 bis 1500 den. Ihre Breite kann von 3 bis 20 mm variieren. Die Bändchen bestehen aus Kunststoff, vorzugsweise Polyäthylen oder Polyester.Die Ketten können ebenfalls aus Kunststoffbändchen bestehen, die insbesondere dann, wenn Wirkgewebe für Dekorationszwecke hergestellt werden sollen. Im Regelfall wird man jedoch die Ketten aus monofilen oder multifilen Endlosgarnen herstellen. Die Ketten besitzen zweckmässigerweise eine Stärke von 125 bis 1800 den.Sie sind ebenfalls aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyäthylen oder Polyester.PATENTANSPRUCH 1 Wirkgewebe, mit mit Abstand voneinander angeordneten gewirkten Ketten oder Ketten reihen, wobei benachbarte Ketten oder Kettenreihen durch hin- und hergehend geführte, an den Ketten oder Kettenreihen abgebundene Schüsse miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse aus endlosen Kunststoff-Bändchen bestehen, die durch ihre Einbindung an den Ketten oder Kettenreihen gerafft sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen durchscheinend sind.2. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen eine Stärke von 500 bis 1500 den aufweisen.3. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen eine Breite von 3 bis 20 mm aufweisen.4. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen aus Polyäthylen bestehen.5. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bändchen aus Polyester bestehen.6. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten ebenfalls aus Kunststoffbändchen bestehen.7. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten aus Endlosgarnen bestehen.8. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten eine Stärke von 125 bis 1800 den aufweisen.9. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten aus Polyäthylen bestehen.10. Wirkgewebe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten aus Polyester bestehen.11. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten 2 bis 10 Maschen pro cm aufweisen.12. Wirkgewebe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse an aufeinanderfolgenden Maschen der Ketten oder Kettenreihen abgebunden sind.13. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse mindestens über drei Maschen der Ketten oder Kettenreihen abgebunden sind.14. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Durchbrüchen die Schüsse abschnittweise über mehrere Maschen längs der Ketten oder Kettenreihen in diese eingebunden sind.15. Wirkgewebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüsse benachbarter Schussreihen bereichsweise periodisch wechselnd gegeneinander vertauscht geführt sind.PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Wirkgewebes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Wirkgewebe auf einer Häkelgalonmaschine herstellt.PATENTANSPRUCH III Verwendung des Wirkgewebes nach Patentanspruch I für Blendschutzeinrichtungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1617869A CH503142A (de) | 1969-10-30 | 1969-10-30 | Wirkgewebe, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung des Wirkgewebes |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH503142A true CH503142A (de) | 1971-02-15 |
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|---|---|
| CH (1) | CH503142A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5522241A (en) * | 1995-05-31 | 1996-06-04 | Medical Textiles, Inc. | Ventilated elastic textile band |
-
1969
- 1969-10-30 CH CH1617869A patent/CH503142A/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5522241A (en) * | 1995-05-31 | 1996-06-04 | Medical Textiles, Inc. | Ventilated elastic textile band |
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