CH504194A - Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen

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Publication number
CH504194A
CH504194A CH1537868A CH1537868A CH504194A CH 504194 A CH504194 A CH 504194A CH 1537868 A CH1537868 A CH 1537868A CH 1537868 A CH1537868 A CH 1537868A CH 504194 A CH504194 A CH 504194A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hollow body
runners
tape
guide
dependent
Prior art date
Application number
CH1537868A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Sigrist Josef
Spindler Werner
Original Assignee
Listafloor Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH520568A external-priority patent/CH480052A/de
Priority claimed from SE1054668A external-priority patent/SE309021B/xx
Application filed by Listafloor Ag filed Critical Listafloor Ag
Publication of CH504194A publication Critical patent/CH504194A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G27/00Floor fabrics; Fastenings therefor
    • A47G27/04Carpet fasteners; Carpet-expanding devices ; Laying carpeting; Tools therefor
    • A47G27/0437Laying carpeting, e.g. wall-to-wall carpeting
    • A47G27/0443Laying carpeting, e.g. wall-to-wall carpeting using hot-melt adhesives; Irons therefor

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zum Verbinden von zwei mit ihrer Rückseite auf einer Unterlage aufliegenden und mit Stosskanten aneinanderstossenden Teppichen mittels eines an der Stossstelle rückseitig aufgeklebten Bandes, bei welchem die Stosskanten der Teppiche in einem beschränkten Bereich fortlaufend hochgebogen und dann die Stosskanten durch Zurücklegen wieder vereinigt werden, wobei in den zwischen den hochgebogenen Stosskanten entstehenden Spalt ein Klebeband in längs zusammengebogenem Zustand fortlaufend unter die Stossstelle geführt, dort flach gelegt und mit den Rückseiten der beiden Teppiche an der Stossstelle vereinigt wird.



   Ferner ist Gegenstand des Hauptpatentes eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, welche einen oben und unten mit Öffnungen versehenen, sich an beiden Enden verjüngenden länglichen Hohlkörper mit wenigstens in der mittleren Partie gegen unten auseinanderstrebenden Wandungen und eine von oben in diesen Hohlkörper hineingreifende Führung für einen um die Längsachse des Klebebandes liegenden Bandbereich aufweist.



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass es in vielen Fällen keines verjüngten hinteren Hohlkörperendes bedarf, da die Steifheit der zu vereinigenden Teppiche selbst für ein allmähliches Zurückgleiten der angehobenen Teppichränder in die Ausgangslage zu sorgen vermag und nicht besonders gestützt werden muss.



   Gegenstand des Zusatzpatentes ist deshalb eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, welche einen oben und unten mit Öffnungen versehenen länglichen Hohlkörper mit wenigstens in der mittleren Partie gegen unten auseinanderstrebenden Wandungen und eine von oben in diesen Hohlkörper hineingreifende Führung für einen um die Längsachse des Klebebandes liegenden Bandbereich aufweist, und welche Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass der Hohlkörper nur an seinem vorderen Ende verjüngt ist.



   Der Vorteil eines solchen Hohlkörpers liegt insbesondere in der wesentlich einfacheren und kostensparenden Weise seiner Herstellung sowie darin, dass die Vorrichtung durch einen erheblich kürzer ausbildbaren Hohlkörper leichter wird.



   Im Sinne dieser Überlegungen ist es auch von Vorteil, wenn der Hohlkörper in einem Rahmen gelagert ist, der auf Kufen abstützt, wobei die Kufen mit dem Rahmen zusammen aus einem Stück Flachmaterial, z. B. Blech, gefertigt und durch Abkanten in die gewünschte gegenseitige Lage gebracht werden können.



  Dabei wird man aus Gründen der Platzersparnis und vereinfachten Fertigung mit Vorteil zwei Vorrichtungsteile anfertigen, die mittels Schrauben verbindbar sind.



   Da nun der hintere verjüngte Hohlkörperteil wegfällt, kann der Hohlkörper entscheidend kürzer ausgebildet werden, wobei aber für die Einführung der Heissluft, nach einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens des Hauptpatentes ein hinter dem Hohlkörper liegender Einführungskanal vorgesehen sein sollte. Um zu vermeiden, dass weiche Teppiche schon vor diesem Kanal wieder flach zurückgeklappt liegen und den Heissluftkanal nicht zwischen sich lassen, sollte eine entsprechende Führung beidseits des Kanals vorgesehen   sein,    die dies vermeidet. Sie kann als seitlich abstehende horizontale Rippen an den unteren Kanalrändern ausgebildet sein.



   Da nun das hintere verjüngte Hohlkörperende fehlt, ist es ausserdem zweckmässig, eine hinter dem Lufteinlasskanal angeordnete vertikale Rippe vorzusehen, welche den Flor teilt, damit dieser nicht zwischen den Stosskanten der Teppiche eingeklemmt und nicht aufrecht gerichtet ist.



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung soll anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert werden.



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Vorrichtung, und
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 von unten gesehen.  



   An die Stelle der in den   Zeichnungen    des   Hlauptpaten-    tes einen Rahmen tragenden vier Räder treten bei der in Fig. 1 und 2 des Zusatzpatentes wiedergegebenen Ausführungsform zwei vordere Kufen 31, die mit dem nicht näher bezeichneten Rahmen aus einem Stück gefertigt sind, und zwei Kufen 30, welche aus einem vom vorderen Rahmenteil unabhängigen Materialstück, jedoch ebenfalls einstückig mit dem zugehörigen Rahmenteil, hergestellt sind. Während die Kufen 31 zueinander parallel verlaufen, sind die Kufen 30 auf einen als zylindrischer Körper ausgebildeten Presskörper 32 zusammenlaufend und daher mit gespreizter Spur angeordnet ausgebildet.



   Der nur an seinem vorderen Ende bootskörperartig verjüngte Hohlkörper 35 ist zwischen den Kufen 31 angeordnet. Sein hinteres Ende läuft offen und stumpf aus und ist am unteren Rand mit einem Führungsstift 46 versehen, um das Band, das von der Vorratsrolle 42 nach der strichpunktierten Linie abgezogen wird, flach zu legen. Die Vorratsspule 42 ist, wie beim Hauptpatent dargestellt, auf Trägern 43 gelagert, welche beidseits des Hohlkörpers auf dem die Kufen 31 verbindenden Rahmenstück aufgeschweisst sind. Die Umlenkrolle 44 dient hier, wie die entsprechende Rolle beim Hauptpatent, der Begrenzung des   durchbiegbaren    Bandabschnittes, wobei die Durchbiegung und Hindurchführung des Bandes durch den Hohlkörper vom Führungsrad 36 übernommen wird. Der vordere und der hintere Rahmenteil ist bei 33 mittels Schrauben 34 verbunden.

  Dies gestattet, die Vorrichtung für den Transport zu zerlegen.



  Zwischen den Kufen 30 befindet sich ausserhalb des Hohlkörpers 35 ein Lufteinführstutzen 38, zu dessen beiden Seiten Führungen 37 in der Form von seitlich des Stutzens 38 abstehenden Rippen vorgesehen sind, damit der Teppich nicht zu früh wieder zu Boden fällt.



  Vor dem Stutzen 38 erkennt man in Fig. 2 einen kleinen nach vorne gerichteten Winkel, der einen allzu wichen Teppich wieder teilen soll.

 

   Zwischen den Kufen 33 befindet sich ausserdem als Mittel zum Teilen des Teppichflors eine Rippe 39, welche unter den unteren Rand der Kufen 30 greift.



   Der bereits genannte Lufteinführstutzen 38 ist nach oben, wie im Hauptpatent dargestellt, durch einen Stutzen 41 verlängert, in welchem ein Heissluftgebläse 40 einsteckbar ist. Zur besseren Handhabung der Vorrichtung dient der Griff 45.



   Wie aus den Fig. 1 und 2 und der vorangehenden Beschreibung ersichtlich ist, lassen sich mit Ausnahme des Rades 36 der Führungen 44, 46 und der Schrauben 34 alle übrigen Teile der Vorrichtung aus Blech stanzen und kanten. Es ist somit möglich, die Vorrichtung auf einfachste Weise herzustellen und besonders leicht auszuführen. Ihre Wirksamkeit ist mit derjenigen des Hauptpatentes durchaus vergleichbar. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, welche einen oben und unten mit Öffnungen versehenen länglichen Hohlkörper mit wenigstens in der mittleren Partie gegen unten auseinanderstrebenden Wandungen und eine von oben in diesen Hohlkörper hineingreifende Führung für einen um die Längsachse des Klebebandes liegenden Bandbereich aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper nur an seinem vorderen Ende verjüngt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für das Band als ein um eine zum Hohlkörper quer verlaufende horizontale Achse drehbares Rad ausgebildet ist, dessen Peripherie wenigstens bis an die Unterkante des Hohlkörpers reicht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper in einem Rahmen gelagert ist, welcher auf zwei vorderen zueinander parallelen und zwei hinteren nach hinten aufeinanderzulaufenden Kufen ruht.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Hohlkörper eine Eintrittsöffnung für Heissluft vorgesehen ist, welche nach unten als ein etwa bis an die Unterkante der Kufen reichender Lufteinführungskanal endet, wobei wenigstens auf den beiden Seiten des unteren Kanalendes Führungen für die Teppichkanten vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rahmen Mittel zur Aufnahme einer abwickelbar gelagerten auswechselbaren Vorratsrolle des zu verlegenden Bandes vorgesehen sind und dass auf dem Weg des Bandes von dieser Vorratsrolle zum Führungsrad eine Umlenkrolle vorgesehen ist, zum Zwecke der Unterscheidung eines zur Vorratsrolle und eines zum besagten Führungsrad führenden Bandabschnittes, wobei ferner am rückwärtigen unteren Ende des Hohlkörpers ein horizontaler Führungsstift zum Flachlegen des Bandes vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Lufteinführungskanal eine vertikale Längsrippe vorgesehen ist, welche unter den unteren Rand der hinteren Kufen ragt und der Teilung des Teppichflors dient.
CH1537868A 1968-04-05 1968-10-15 Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen CH504194A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH520568A CH480052A (de) 1968-04-05 1968-04-05 Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen
SE1054668A SE309021B (de) 1968-08-05 1968-08-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH504194A true CH504194A (de) 1971-03-15

Family

ID=25697190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1537868A CH504194A (de) 1968-04-05 1968-10-15 Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teppichen

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CH (1) CH504194A (de)

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