CH504206A - Vorrichtung zur gymnastischen Behandlung der Fingergelenke - Google Patents

Vorrichtung zur gymnastischen Behandlung der Fingergelenke

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CH504206A
CH504206A CH694369A CH694369A CH504206A CH 504206 A CH504206 A CH 504206A CH 694369 A CH694369 A CH 694369A CH 694369 A CH694369 A CH 694369A CH 504206 A CH504206 A CH 504206A
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CH
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finger
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forearm
finger sleeves
slide rail
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CH694369A
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Saner Walter
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Saner Walter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H1/00Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
    • A61H1/02Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
    • A61H1/0274Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising for the upper limbs
    • A61H1/0285Hand
    • A61H1/0288Fingers

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Description


      Vorrichtung        zur        gymnastischen        Behandlung    der Fingergelenke    Die Erfindung betrifft eine für Heil- und     übungs-          zwecke    verwendbare Vorrichtung zur gymnastischen  Behandlung der Fingergelenke.  



  Nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes ent  hält diese Vorrichtung eine Anzahl zur Aufnahme der  vordersten Fingergelenke bestimmter     fingerhutartiger     Hülsen, die mit parallelen Achsen nebeneinander und  in axialer Richtung beweglich angeordnet und mit einem  Bewegungsmechanismus verbunden sind, der im Be  trieb die Fingerhülsen in Längsschwingungen versetzt,  ferner eine Stütze für den Unterarm, welche eine zur  Achsrichtung der Fingerhülsen senkrechte Lagerich  tung des Unterarms festlegt.  



  Die Erfindung hat eine Weiterentwicklung dieser  Vorrichtung zum Gegenstand, mit dem Ziel, eine     uni-          versellere    Anwendbarkeit der Vorrichtung und eine  bessere Anpassungsfähigkeit derselben an die prakti  schen     Bedürfnisse    zu     erreichen.     



  Die Vorrichtung nach der Erfindung ist gekenn  zeichnet durch eine derartige Ausbildung des Bewe  gungsmechanismus für die Fingerhülsen, dass die Fin  gerhülsen ausser den Längsschwingungen quer zur Lage  richtung des Unterarms gleichzeitig Querschwingungen  gleicher Frequenz in der Lagerichtung des Unterarms  ausführen, so dass sich im Betrieb die in die Finger  hülsen eingesteckten vordersten Fingerglieder jeweils  beim Anheben zugleich der Handwurzel nähern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen  Vorrichtung,       Fig.    2 eine Draufsicht dieser Vorrichtung und       Fig.    3 eine Ansicht eines Teils des Bewegungsme  chanismus in grösserem Massstab.  



  Die dargestellte Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 1,  in welchem eine Antriebsvorrichtung und ein Teil des  Bewegungsmechanismus für die Fingerhülsen unterge  bracht sind. Der nicht sichtbare Teil des Bewegungs  mechanismus enthält z. B. eine mit der Anzahl der  Fingerhülsen übereinstimmende Anzahl Exzenter, die    auf einer gemeinsamen Antriebswelle sitzen, wobei  benachbarte Exzenter in Drehrichtung gegeneinander  versetzt angeordnet sind. Jeder Exzenter arbeitet mit  einem vertikalbeweglich gelagerten Stössel 2 zusam  men, so dass der Exzenter bei gleichmässiger Dreh  bewegung der Antriebswelle dem Stössel 2 eine we  nigstens angenähert harmonische Längsschwingung in  vertikaler Richtung erteilt. Die Stössel 2, welche oben  aus dem Gehäuse 1 ragen, übertragen die Längsschwin  gungen auf die Fingerhülsen.  



  Im ganzen sind fünf Fingerhülsen 3 bis 7 vor  handen, die zur Aufnahme der vordersten Fingerglie  der     fingerhutartig    ausgebildet sind. Dabei sind die  mittleren drei Fingerhülsen 4 bis 6 für die mittleren  drei Finger der rechten oder linken Hand und die  beiden äusseren Fingerhülsen 3 und 7 je für den Klein  finger der betreffenden Hand bestimmt, so dass also  bei einer Behandlung jeweils eine der äusseren Finger  hülsen 3 bzw. 7 unbenützt bleibt.  



  Die Fingerhülsen 3 bis 7 sind je auf einem Unter  satz 8 um die Achse 9 schwenkbar gelagert, wobei der  Schwenkbewegung eine     Rückstellfeder    10 entgegen  wirkt. Ferner sind die Fingerhülsen 3 bis 7 mit ihrem  Untersatz 8 je auf einer von fünf     horizontalen    Gleit  schienen 11 bis 15 verschiebbar gelagert, welche par  allel zueinander verlaufen und einzeln mit den in  einer Reihe nebeneinander angeordneten Stösseln 2 fest  verbunden sind.  



  Die Gleitschienen 11 bis 15 sind in bezug auf  ihren Abstand von einer auf dem Gehäuse 1 aufge  bauten, in der Höhe verstellbaren     Unterarmstütze    16  gegeneinander versetzt angeordnet, wobei die mittlere       Gleitschiene:    13 den grössten und     jede        äusserste    Gleit  schiene 11 bzw. 15 den kleinsten Abstand von der       Unterarmstütze    16 hat. Die mittlere Gleitschiene 13  ist unmittelbar am oberen Ende des zugehörigen Stö  ssels 2 befestigt, während die übrigen Gleitschienen  11, 12, 14 und 15 auf senkrechten Bolzen 17 ruhen,  die je am freien Ende eines am betreffenden Stössel 2  befestigten Armes 18 angebracht sind.

   Die gegen die      Seite der     Unterarmstütze    16 gerichteten Arme 18 be  wirken die Versetzung der Gleitschienen 11, 12, 14 und  15 aus der Bewegungsebene der Stössel 2 und damit  die gewünschte Verkürzung des Abstandes dieser Gleit  schienen zur     Unterarmstütze    16.  



  Die Gleitschienen 11 bis 15 sind rohrförmig ausge  bildet und umfassen je ein Gleitstück 19, mit dem der  Untersatz 8 der betreffenden Fingerhülse durch einen  Bolzen 20 verbunden ist, welcher die Gleitschiene in  einem Längsschlitz 21 durchsetzt. Am Gleitstück 19  jeder Gleitschiene ist ein Zugseil 22 befestigt, das  über eine an dem der     Unterarmstütze    16 zugewandten  Ende der Gleitschiene angebrachte     Umlenkrolle    23 nach  unten in eine zur Achsrichtung der Stössel 2 parallele  Richtung umgelenkt wird und in einem ortsfesten  Halter 24 endet. Das Gleitstück 19     steht        ferner    unter  dem Einfluss einer im Innern der Gleitschiene unter  gebrachten     Rückstellfeder    25.

   Auf diese Weise werden  bei der Aufwärtsbewegung der Stössel 2 die Finger  hülsen 3 bis 7 nicht nur nach oben bewegt, sondern  durch das ablaufende Zugseil 22 zugleich längs der  Gleitschienen 11 bis 15 in Richtung auf die Unter  armstütze 16 zu verschoben. Bei der     Abwärtsbewegung     der Stössel 2 bringen die     Rückstellfedern    25 die Finger  hülsen wieder in ihre Ausgangslage zurück.

   Die Fin  gerhülsen führen somit ausser den Längsschwingungen  quer zur Lagerichtung des Unterarms gleichzeitig Quer  schwingungen in der Lagerichtung des     Unteramres    aus,  und zwar mit gleicher Frequenz, so dass sich im Be  trieb die in die Fingerhülsen eingesteckten vordersten       Fingerglieder        jeweils    beim Anheben     zugleich    der Hand  wurzel nähern.  



  Um die Amplitude der in der Lagerichtung des  Unterarmes ausgeführten Querschwingungen der Fin  gerhülsen 3 bis 7 verändern zu können, sind die Hal  ter 24 der Zugseile 22 je in einem auf dem Gehäuse 1  stehenden Rohrstück 26 parallel zur     Stösselachse    ver  schiebbar und mittels einer Klemmschraube 27 fest  stellbar.  



  Die Schwingungsfrequenz der Fingerhülsen ist z. B.  durch Drehzahländerung der Antriebs veränderbar und  kann im vorliegenden Beispiel mit Hilfe eines Dreh  knopfes 28 eingestellt werden.  



  Zwischen den Fingerhülsen und der Unterarm  stütze 16 ist auf dem Gehäuse 1 ein     Armniederhalter     29 angeordnet, der an einer in der Höhe verstellbaren  Winkelstütze 30 seitlich verschiebbar gelagert ist.  



  Zu der beschriebenen Vorrichtung gehört ein Sorti  ment von in die Fingerhülsen 3 bis 7 einsetzbaren  Hülsen 31     verschiedenen        Innendurchmessers,    welche  eine Anpassung an die vordersten Fingerglieder er  möglichen. Diese Einsatzhülsen 31 können zur Scho  nung der Fingerspitzen mit einem innen     gepolsterten     Boden 32 versehen sein.  



  Ferner sind mehrere in die Fingerhülsen 3 bis 7  wahlweise einsetzbare Träger 33 mit einer geraden  Fingerauflage vorhanden, die es ermöglichen,     einzelne       Finger, z. B. ein steifer Finger, aufzulegen und keinen  Querschwingungen auszusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur gymnastischen Behandlung der Fingergelenke, nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbil dung des Bewegungsmechanismus für die Fingerhülsen, dass die Fingerhülsen ausser den Längsschwingungen quer zur Lagerichtung des Unterarmes gleichzeitig Querschwingungen gleicher Frequenz in der Lage richtung des Unterarmes ausführen, so dass sich im Betrieb die in die Fingerhülsen eingesteckten vor dersten Fingerglieder jeweils beim Anheben zugleich der Handwurzel nähern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Fingerhülse auf einer parallel zur Lagerichtung des Unterarmes verlaufenden Gleit schiene verschiebbar gelagert ist, welche Gleitschiene am Ende eines quer zur Lagerichtung des Unterarms Längsschwingungen ausführenden Stössels montiert ist, und dass die Fingerhülse mit einem Zugseil verbunden ist, das über eine Umlenkrolle am einen Ende der Gleit schiene in eine zur Stösselachse parallele Richtung um gelenkt wird und in einem ortsfesten Halter endet, und ferner die Fingerhülse unter dem Einfluss einer Rückstellfeder steht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Amplitude der in der Lagerich tung des Unterarmes ausgeführten Querschwingungen der Fingerhülsen veränderbar ist. 3. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter des Zug seils parallel zur Stösselachse verschiebbar und in der gewünschten Lage feststellbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fingerhülsen in der gemein samen Ebene der Längs- und Querschwingungen schwenkbar sind. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbewegung eine Rück stellfeder entgegenwirkt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Fingerhülsen einsetzbare Hül sen verschiedenen Innendurchmessers vorhanden sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einsatzhülsen mit einem innen gepolsterten Boden versehen sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Fingerhülsen einsetzbare Trä ger mit einer geraden Fingerauflage vorhanden sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Fingerhülsen und der Unterarmstütze ein Armniederhalter angeordnet ist, der seitlich verschiebbar und in der Höhe verstellbar ist.
CH694369A 1968-04-27 1969-05-05 Vorrichtung zur gymnastischen Behandlung der Fingergelenke CH504206A (de)

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