CH504506A - Verfahren zum optischen Aufhellen von nichttextilen Substraten - Google Patents

Verfahren zum optischen Aufhellen von nichttextilen Substraten

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CH504506A
CH504506A CH1890670A CH1890670A CH504506A CH 504506 A CH504506 A CH 504506A CH 1890670 A CH1890670 A CH 1890670A CH 1890670 A CH1890670 A CH 1890670A CH 504506 A CH504506 A CH 504506A
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acid
water
bis
diamino
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CH1890670A
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Hans Dr Frischkorn
Ulrich Dr Pintschovius
Erich Dr Schinzel
Otto Dr Smerz
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D235/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings
    • C07D235/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D235/04Benzimidazoles; Hydrogenated benzimidazoles
    • C07D235/20Two benzimidazolyl-2 radicals linked together directly or via a hydrocarbon or substituted hydrocarbon radical
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/60Optical bleaching or brightening
    • D06L4/657Optical bleaching or brightening combined with other treatments, e.g. finishing, bleaching, softening, dyeing or pigment printing

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description


      Verfahren        zum        optischen        Aufhellen    von     nichttextilen        Substraten       Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein Verfahren  zum optischen Aufhellen von nichttextilen     Substraten,     das dadurch gekennzeichnet ist, dass man neue farb  lose bzw. nahezu farblose fluoreszierende     Imidazolver-          bindungen    der Formel I  
EMI0001.0010     
    verwendet, in welcher R für einen Naphthylenrest, R1  für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit vor  zugsweise 1-4 Kohlenstoffatomen, die, beispielsweise  durch eine Hydroxy- oder Cyangruppe;

   substituiert sein  kann, eine Aryl-, vorzugsweise Phenylgruppe oder eine  Aralkyl-, vorzugsweise eine Benzylgruppe, steht, und       R2    und     R-3        Wasserstoffatome,    Halogenatome, wie Fluor  oder vorzugsweise Chlor, Alkylgruppen mit vorzugs  weise 1-4 Kohlenstoffatomen, Arylgruppen, vorzugs  weise Phenylgruppen, Alkoxygruppen mit vorzugsweise  1-4 Kohlenstoffatomen oder Carbon- oder     Sulfonsäu-          regruppen    und deren funktionelle Derivate, wobei R2  und R$ gemeinsam auch Alkylenreste mit 3 oder 4  Kohlenstoffatomen oder ankandensierte aromatische  Reste, vorzugsweise Benzolkerne bedeuten.  



  Es ist bereits bekannt, Derivate des Benzimidazols  als optische Aufhellungsmittel zu verwenden. So sind  zum Beispiel in der Literatur α, ss-Bis     [benzimidazolyl-          (2')]-äthylenverbindungen,    die verschiedene     Substitu-          enten    tragen können, beschrieben, die sich als Aufhel  lungsmittel für Waschmittel eignen (deutsche     Patent-          schrift        S48    069).

      Die netzen Imidazolverbindungen der Formel 1  
EMI0001.0023     
    kann     man        herstellen,        indem        man       a) 1 Mol einer Naphthalindicarbonsäure, insbeson  dere Naphthalindicarbonsäure-(1,4) oder eines.

   ihrer  funktionellen Carbonsäurederivate, wie Nitril, Säure  chlorid oder Ester, wie beispielsweise Alkyl- oder Phe  nylester, mit 2 Mol oder einem geringen, darüber hin  ausgehenden Überschuss einer aromatischen     o-Diami-          noverbindung    der allgemeinen Formel (II)  
EMI0001.0030     
    in welcher R1, R2 und Ra die vorstehend genannten  Bedeutungen haben, in Gegenwart eines Katalysators  bei Temperaturen zwischen etwa<B>100</B> und etwa  250  C, vorteilhaft zwischen etwa 160 und etwa  220  C unter Ausschluss von Sauerstoff umsetzt, oder  b) 1 Mol des Dichlorids einer     Naphthalindicarbon-          säure,    insbesondere der Naphthalindicarbonsäure-(1,4)

    mit 2 Mol oder einem geringen darüberhinausgehenden  überschuss eines aromatischen o-Nitroamiin-Derivats  der allgemeinen     Formel        (IH),       
EMI0002.0000     
    in welcher RÚ1, Rê und R3 die vorstehend angegebenen  Bedeutungen haben, umsetzt und nach Reduktion der  beiden Nitrogruppen das erhaltene o-Aminoarylamid  der Naphthalindicarbonsäure der allgemeinen Formel  (IV)  
EMI0002.0001     
    in welcher R, RÚ, Rê und R3 die obengenannten Be  deutungen besitzen, dem Imidazolringschluss, vorzugs  weise in Gegenwart eines Katalysators,     unterwirft,    und  die in a) oder b) erhaltene Imidazolverbindung der all  gemeinen Formel (I), falls RÚ Wasserstoff bedeutet, ge  gebenenfalls in die entsprechenden Verbindungen mit  einem tertären Stickstoffatom überführt.  



  Der Benzimidazolringschluss tritt schon beim     blos-          sen    Erhitzen der o-Aminoarylamide der     Naphthalindi-          carbonsäure    (IV) über deren Schmelzpunkt ein, es er  weist sich aber     als        vorteilhaft,    diese Reaktion unter  Stickstoff mit einem Katalysator, beispielsweise Poly  phosphorsäure und/oder     Eisessig,        bei.        Temperaturen,          zwischen        etwa    100 und     etwa    250  C,     vorzugsweise     zwischen etwa 160 und etwa 220  C, vorzunehmen.  



  Als Naphthalindicarbonsäuren kommen neben den  unsubstituierten, wie beispielsweise     1,4-Naphthalindi-          carbonsäure    oder 2,6-Naphthalindicarbonsäure auch  solche Dicarbonsäuren in Frage, die durch     nichtchro-          mophore    Reste substituiert sind, wie beispielsweise  Halogenatome, vorzugsweise Chlor oder Brom, Alkyl ,  Alkoxy-, Amino-, Alkylamino-, Dialkylamino-,     Acyla-          mino-,    sowie Carbon- und Sulfonsäurereste und deren  funktionelle Derivate.  



  Als aromatische o-Diaminoverbindungen der For  mel (II) seien beispielsweise genannt:    o-Phenylendiamin,  2,3-Diamino-toluol,  3,4-Diaminotoluol,  3,4-Diaminoäthylbenzol,  3,4-Dialino-tert.-butylbenzol,  4,5-Diamino-1, 2-dimethyl-benzol,  2,3-Diamino-benzoesäureäthylester,  4,5-Diamino-benzol-l-sulfonamid,  2,3-Diaminobenzonitril,  3,4-Diaminobenzol-l-sulfonsäurephenylester,  3,4-Diamino-1,2,dimethylbenzol,  4,5-Diamino-1,3-dimethylbenzol,  4-Chlor-1,2-diaminobenzol,  6-Chlor-3,4-diamino-toluol,  3,4-Diamino-diphenyl,  1,2-Diamino-5,6,7,8-tetra hydronaphthalin,  2,3-Diamino-5,6, 7,8-tetrahydronaphthalin,    4,5-Diamino-indan,  5,6-Diamino-indan,  1,2-Diamino-naphthalin,  2,3-Diamino-naphthalin,  2-Amino-N-methylanilin,  2-Amino-diphenylamin,  2 Amino-l-benzylamino-benzol.  



  Als aromatische o-Nitro-amin-Derivate der Formel  (III) können beispielsweise  o-Nitro-anilin,  3-Nitro-4-amino-toluol,  3-Nitro-4-amino=tert.butyl-benzol,  5 Nitro-4-amino-1, 2-xylol,  3-Nitro-4-amino-1, 2-xylol,  5-Chlor-2-nitroanilin,  4-Chlor-2-nitroanilin,  6-Chlor-3-nitro-4-amino-toluol,  3 Nitro-4-amino-diphenyl,  3-Nitro-4amino-anisol,  3-Nitro-4-amino-phenetol,  2 Nitro-N-methylanilin,  4-Chlor-2-nitro-N-methylanilin,  4-Chlor-2-nitro-diphenylamin oder  2-Nitro-l-benzylamino-benzol  eingesetzt werden.  



  Die     erfindungsgemäss    zu verwendenden neuen Ver  bindungen der Formel (I) zeichnen sich durch ein her  vorragendes Fluoreszenzvermögen aus und eignen  sich sehr gut als optische Aufhellungsmittel.  



  Die zur Erzielung optimaler Weissgrade erforder  lichen Mengen der     erfindungsgemäss    zu verwendenden  optischen Aufheller lassen sich durch Vorversuche  leicht ermitteln. Sie liegen üblicherweise zwischen etwa  0,005 und 2%, vorzugsweise zwischen etwa 0,01 und  etwa 1%.  



  Die können Spinn- oder Giessmassen zugesetzt  werden, die zur Herstellung künstlicher Fasern, Fäden,  Filme oder anderer Gebilde dienen.  



  Die folgenden Beispiele sollen die Anwendungs  möglichkeiten der neuen Verbindungen zeigen, ohne  diese darauf zu beschränken.    <I>Arbeitsvorschriften für die Herstellung</I>  <I>der</I>     erfindungsgemäss   <I>zu</I>     verwendenden   <I>Verbindungen</I>    Vorschrift A  21,6 Gewichtsteile Naphthalin-1,4-dicarbonsäure  und 28 Gewichtsteile     4,5-Diamino-1,2-dimethyl-ben-          zol    werden unter Rühren mit 200 Gewichtsteilen Poly  phosphorsäure innerhalb einer Stunde unter     überlage-          rung    mit Stickstoff auf 200  C erhitzt und weitere 3       Stunden    bei 200  C     verrührt.    Es entsteht eine homo  gene Masse.

   Anschliessend lässt man auf 110  C bis  120  C erkalten, tropft ungefähr 500 Volumenteile 80   bis 90  C heisses     Wasser        hinzu,    wobei unter vorüber  gehender Temperaturerhöhung ein Niederschlag aus  fällt. Man verdünnt mit weiteren 500 Volumenteilen  kaltem Wasser, kühlt auf Raumtemperatur ab und  saugt das ausgefallene Produkt ab. Man wäscht mit  Wasser kongoneutral und erhält nach Trocknen bei  80  bis 100  C ein gelbliches Rohprodukt. Zur Reini  gung löst man dieses in     Dimethylformamid,    filtriert  nach Zusatz von Aktivkohle heiss und versetzt das Fil  trat bei ungefähr 100  C mit Methanol.

   Nach Abküh  len saugt man den     ausgefallenen    Niederschlag ab,     ver-          rührt    das     Nutschprodukt    nochmals mit 500 Volumen-      teilen Wasser     I/2    Stunde in der Siedehitze, saugt heiss  ab und wäscht mit ungefähr 500 Volumenteilen     heis-          sem    Wasser nach. Nach :dem Trocknen bei 80  bis  100  C     erhält        man.    38,5 Gewichtsteile       1,4-Bis-[5',6'-dimethylbenzimidazolyl-          (2')]-naphthalin     (VIII, Tabelle 1) in Form eines gelblichen Pulvers  vom Schmelzpunkt 376  bis 380  C.  



  Vorschrift B  36 Gewichtsteile 1,4-Dicyannaphthalin und 46  Gewichtsteile o-Phenylen-diamin werden unter Rühren  mit 200 Gewichtsteilen Polyphosphorsäure innerhalb  einer Stunde unter Stickstoff auf 200  bis 210  C er  hitzt und weitere 2 Stunden bei 200  bis 210  C ver  rührt. Es entsteht eine homogene Masse. Anschliessend  lässt man auf 110  bis 120  C erkalten, tropft 250  Volumenteile 80  bis 90  C heisses Wasser zu und  giesst auf weitere 1500 Volumenteile kaltes Wasser.  Dabei     fällt    ein     grobkristalliner        grünlicher        Niederschlag     aus. Man saugt ab, wäscht mit Wasser nach und löst  das Nutschprodukt in einer Mischung aus 2 N Natron  lauge und Äthylalkohol in der Siedehitze.

   Nach Zusatz  von Aktivkohle wird heiss filtriert und das Filtrat mit  Wasser verdünnt. Man kühlt auf Raumtemperatur ab,  saugt das ausgeschiedene  1, 4-Bis-[benzimidazolyl-(2')]-naphthalin  (V, Tabelle 1) ab und wäscht mit Wasser neutral.  Nach dem Trocknen erhält man 29 Gewichtsteile in  Form. eines fast farblosen Pulvers vom Schmelzpunkt       408-412     C.  



  Vorschrift C  21 Gewichtsteile der Verbindung VIII (Vorschrift  A) werden in einem Gemisch aus 500 Volumenteilen 1  N Natronlauge und 1000 Volumenteilen Dioxan heiss  gelöst. Es entsteht eine gelbe grünliche fluoreszierende  Lösung. Man kühlt auf 50  C ab und gibt 32 Ge  wichtsteile Methyljodid zu, erhitzt I/2 Stunden am  Rückfluss, kühlt wieder     auf    50  C ab, gibt     nochmals     16 Gewichtsteile Methyljodid zu und kocht 1 Stunde  am Rückfluss.Es entsteht eine fast farblose Lösung von       bläulicher    Fluoreszenz.     Anschliessend    kühlt man ab,  verdünnt mit 2000 Volumenteilen Wasser, saugt das       ausgefallene    Produkt ab und wäscht mit Wasser neu  tral.

   Nach dem Trocknen erhält man 20,5 Gewichts  teile an rohem       1,4-Bis-[1',5',6'-trimethyl-          benzimidazolyl-(2')]-naphthalin     IX (Tabelle 1) vom Schmelzpunkt 351  bis 355  C.  Durch Lösen in Athylalkohol, Klären unter Zusatz von       Aktivkohle    und     Ausfällen        mit        Wasser    kann die Verbin  dung weiter gereinigt     werden.    Man     erhält        ein        farbloses          Produkt    vom     Schmelzpunkt    354 -356  C.  



  In analoger Weise kann bei Verwendung von     Äthyl-          jodi.d    anstelle des angegebenen Methyljodids die Ver  bindung X (Tabelle 1) vom Schmelzpunkt  309 -310  C (aus Toluol) erhalten werden.  



  Vorschrift D:  21 Gewichtsteile der Verbindung VIII (Vorschrift  A) werden in einem Gemisch aus 500 Volumenteilen 1  N Natronlauge und 1000 Volumenteilen Dioxan heiss  gelöst (gelbliche, grünlich-fluoreszierende Lösung).  Man gibt 11 Gewichtsteile Benzylbromid zu und erhitzt  eine weitere Stunde am Rückfluss (farblose, bläulich    fluoreszierende Lösung). Anschliessend verdünnt man  die abgekühlte Lösung mit 2000 Volumenteilen einer  l0%igen wässrigen Kaliumchloridlösung. Nach Stehen  über Nacht wird das ausgefallene Produkt isoliert, unter  Zusatz von Wasser verrieben, nochmals abgesaugt  und mit Wasser neutral gewaschen.

   Nach dem Trock  nen erhält man 23 Gewichtsteile an rohem       1,4-Bis-[1'-benzyl-5',6'-dimethyl-          benzimidazolyl-(2')l-naphthalin     (XI, Tabelle 1), das nach mehrmaliger Umkristallisa  tion aus Benzol oder Toluol einen Schmelzpunkt von  287 -289  C zeigt.    Vorschrift E:  Aus 21,6 Teilen Naphthalin-1, 4-dicarbonsäure  und 28 Teilen Thionylchlorid wird in 78 Teilen Toluol  das Dichlorid hergestellt. Nach Entfernung des über  schüssigen Thionylchlorids lässt man die toluolische  Säurechloridlösung (50 Volumenteile Toluol) bei Sie  detemperatur unter Rühren zu einer Lösung von 35  Teilen 5-Chlor-2-nitroanilin (99%ig) in 88,5 Teilen  Aceton und 23 Teilen Dimethylanilin tropfen und 5  Stunden bei 60  C nachreagieren.

   Das Reaktionsge  misch wird mit Wasserdampf     destilliert,    der Nieder  schlag im Rückstand abgesaugt und mit verdünnter  Salzsäure und Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen  erhält man 52 Teile der gelben Acylamino-Verbindung  vom Schmelzpunkt     240.-246     C.  



  52 Teile .der vorstehend genannten     Acylaminover-          bindung    werden in 380 Teilen Dimethylformamid in  Gegenwart von 10 Teilen. Nickel-Katalysator mit Was  serstoff bei 90  C und 100 atm Wasserstoff reduziert.  Die Hauptmenge des Dimethylformamids wird im  Vakuum abdestilliert und das Produkt mit Wasser aus  gefällt. Man erhält 44 Teile braunes Pulver vom  Schmp. 187-188  C (Zersetzung).  



  Der Benzimidazol-Ringschluss wird durch 1I/2  stündiges Kochen mit 150 Teilen Eisessig erreicht.  Nachdem die Hauptmenge Essigsäure unter verminder  tem Druck abdestilliert worden ist, wird der Rückstand  mit Ammoniak versetzt, bis der     pH-Wert    8 beträgt. Die  braune Fällung wird abgesaugt und gründlich mit Was  ser ausgewaschen. Das getrocknete Rohprodukt (36  Teile) wird in 300 Volumenteilen heissem Aceton auf  genommen. Nach Zugabe von 2 Teilen Aktivkohle  werden die unlöslichen Nebenprodukte heiss abfil  triert. Aus dem Filtrat werden 2200 Volumenteile Ace  ton abdestilliert. Die in der Kälte erhaltenen gelben  Kristalle werden abgesaugt und dreimal aus Dioxan  (unter Beigabe von Aktivkohle) umkristallisiert.

   Das       1,4-Bis-[5'-chlor-          benzimidazolyl-(2')]-naphthalin    XII  stellt ein fahlgelbes Kristallpulver vom Zersetzungs  punkt 352-354  C (Dunkelfärbung) mit einem Um  wandlungspunkt bei 225-235  C dar.  



  Vorschrift F  Man setzt 11 Teile 98%ige Naphthalin-2,     6-dicar-          bonsäure    und 20 Teile Thionylchlorid in 76 Volumen  teilen Toluol in Gegenwart von 0,2 Teilen     Hexame-          thylphosphorsäuretriamid    zum Säurechlorid um. Nach  Entfernung des überschüssigen     Thionylchlorids    mit  Hilfe von Stickstoff lässt man die     toluolische    Säure  chloridlösung zu einer Lösung von 14- Teilen     o-Nitro-          anilin,    13 Teilen     Dimethylanilin    und 90 Teilen Aceton  bei ca. 60  C zulaufen und rührt 5 Stunden bei 60  C      nach.

   Man erhält<B>20,5</B> Teile eines gelben     Pulvers    vom  Schmp. 300-3f13  C.  



  18,2 Teile des     vorstehend    genannten Zwischenpro  duktes werden in 143 Teilen Dimethylformamid in An  wesenheit von 4 Teilen Nickel-Katalysator mit Wasser  stoff bei einer     Temperatur    von     7f1     C und einem  Druck von 70 atm Wasserstoff reduziert. Nachdem in  der Wärme vom Katalysator abgesaugt worden ist,  wird das Filtrat im Vakuum     eingeengt    und das Reak  tionsprodukt mit Wasser ausgefällt. Man erhält 14,7  Teile ockerbraunes Pulver, dessen Zersetzungspunkt  über 415  C liegt.  



  14,7 Teile der o-Amino-acylamino-Verbindung  werden 1 Stunde mit 100 Teilen Eisessig unter Rück  fluss gekocht. Das Produkt     wind    nach dem Erkalten  abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Nach dem  Trocknen erhält man 11 Teile Rohprodukt, das durch  Lösen in Dimethylsulfoxyd, Behandlung mit Aktiv  kohle und Fällung mit Wasser gereinigt wird. Das so  gewonnene 2,6-Bis-[benzimidazolyl-(2')]-naphthalin ist  ein fahlgelbes Pulver, dessen Schm. über 430  C liegt.

    Vorschrift G  Aus 11 Teilen 98 %iger     Naphthalin-2,6-dicarbon-          säure    stellt man wie in Beispiel 6 beschrieben das Säu  rechlorid her und     lässt    dieses bei etwa 60  C zu einer  Läsung von 15,5 Teilen 2-Nitro-N-.methyl-anilin und  13 Teilen Dimethylanilin in 80 Teilen Aceton unter  Rühren zutropfen. Nach 5 Stunden Rückflusskochen  wird der gelbe Niederschlag bei 5  C abgesaugt, mit  Wasserdampf behandelt, wieder abgesaugt, mit Wasser  gewaschen und getrocknet. Man erhält 17,9 Teile fahl  gelbes Pulver vom Schmp. 271-276  C.  



  17,8 Teile dieser Acylamino-Verbindung werden  nun     mit    450 Teilen Eisessig und 40 Teilen Zinkstaub       gerührt,    und 40 Minuten lang zum Sieden erhitzt.  Nachdem die Zinkreste in der Wärme abgesaugt wor  den sind, wird das Filtrat mit der gleichen Menge Was  ser verdünnt und in eine Mischung von 545     Teilen     25%igem Ammoniak und 630 Teilen Wasser eingetra  gen, kurz zum Sieden erhitzt, abgekühlt und abgesaugt.  Nach dem Trocknen erhält man 12,8 Teile rohes.  



  2,6-     Bis-[1'-methyl-          benzimidazolyl-(2')]-naphthalin,     das nach Umkristallisieren aus Dimethylformamid in  farblosen Blättchen. vom Schmp. 318-319  C erhalten  wird.  



  In analoger Weise, wie in vorstehenden Beispielen  ausgeführt, können die in der folgenden Tabelle ge  nannten Verbindungen hergestellt werden:  
EMI0004.0014     
  
   
EMI0004.0015     
  
     1) Wegen der tautomeren Beweglichkeit des Wasserstoffs am  Ringstickstoff kann auch das 6'-Isomere vorliegen  2) Wegen der     tautomeren        Beweglichkeit    des     Wasserstoffs        am          Ringstickstoff    kann auch das     6",7'-Dimethyl-derivat        vorliegen.         <I>Beispiel 1</I>  Zu einer 175  C heissen Schmelze von 700 Teilen  Caprolactam, 300 Teilen @-Amino-caprosäure, 5 Tei  len Adipinsäure und 3,

  5 Teilen Titandioxid als Mattie  rungsmittel werden unter Stickstoff 0,8 Teile des opti  schen Aufhellers der Formel IX zugesetzt. Nach einer  Stunde wird die     Schmelze    noch 4-5 Stunden auf  275  C erhitzt, wobei Polykondensation eintritt. Nach  dem Erkalten wird der Block zerschlagen, gemahlen  und versponnen. Die erhaltenen Fäden besitzen einen  ausgezeichneten Weissgrad.    <I>Beispiel 2</I>  1200 Teile Dimethylterephthalat und 800 Teile  Glykol werden unter Zusatz von 0,2 Teilen Zinkacetat  bei ca. 150  C aufgeschmolzen, mit 0,5 g optischem       Aufheller    der     Formel    X versetzt und durch Erhitzen  bei 160 bis ca. 220  C unter Abdestillieren von Metha  nol umgeestert.

   Nach weiteren Zusätzen von 0,3 Teilen  Antimontrioxid, 4 Teilen Titandioxid und 0,3 Teilen  Triphenylphosphit wird unter vermindertem Druck  (zuletzt 0,5 Torr) und weiterem Erhitzen auf  240-278  C die Polykondensation durchgeführt. Die  beim Abkühlen entstandene     Schmelze        wird        zerkleinert     und versponnen. Die erhaltenen Polyesterfäden zeigen  einen erheblich höheren Weissgrad als ohne Aufhel  lungsmittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum optischen Aufhellen von nichttexti len Substraten, dadurch gekennzeichnet, dass man farblose bzw. nahezu farblose fluoreszierende Imida- zol-Verbindungen der Formel I EMI0005.0008 verwendet, in welcher R für einen Naphthylenrest, R1 für ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, die substi tuiert sein kann, eine Aryl- oder eine Aralkylgruppe steht, und R2 und R3 Wasserstoffatome, Halogen atome, Alkylgruppen, Arylgruppen, Alkoxygruppen oder Carbon- oder Sulfonsäuregruppen, und deren funktionelle Derivate bedeuten,
    wobei R2 und R3 ge meinsam auch Alkylenreste mit 3 oder 4 Kohlenstoff atomen oder ankondensierte aromatische Reste bedeu ten.
CH1890670A 1967-07-12 1968-07-10 Verfahren zum optischen Aufhellen von nichttextilen Substraten CH504506A (de)

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