CH504678A - Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehrzahl von Reagenzgläsern - Google Patents

Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehrzahl von Reagenzgläsern

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CH504678A
CH504678A CH1896570A CH1896570A CH504678A CH 504678 A CH504678 A CH 504678A CH 1896570 A CH1896570 A CH 1896570A CH 1896570 A CH1896570 A CH 1896570A CH 504678 A CH504678 A CH 504678A
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CH
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conveyor belt
test tubes
shaft
drying
heating means
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CH1896570A
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Joseph Moran John
Original Assignee
Joseph Moran John
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N35/021Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor using a plurality of sample containers moved by a conveyor system past one or more treatment or analysis stations having a flexible chain, e.g. "cartridge belt", conveyor for reaction cells or cuvettes

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Description


  Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehrzahl von Reagenzgläsern    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehr  zahl von     Reagenzgläsern    in aufeinanderfolgende Bear  beitungsstationen.  



  Gemäss der Erfindung ist eine solche     Förderanlage     gekennzeichnet durch ein endloses Förderband mit obe  rem und unterem Trum mit einer Mehrzahl von Reihen  von Öffnungen darin, um zwischen ihren Enden eine  Mehrzahl von Reagenzgläsern aufzunehmen und zu  halten, durch Heizmittel, die zwischen den Trums lie  gen     und    zwischen einer Betätigungsposition nahe des  oberen Trums und einer unwirksamen, von dem oberen  Trum entfernten Position beweglich sind, durch Sprüh  mittel, die ausserhalb des Förderbandes liegen, für das  Besprühen der Gläser, die     verkehrt    auf dem unteren  Trum liegen, um die Gläser zu reinigen, durch Gläser  trocknungsmittel,

   die ausserhalb des Förderbandes lie  gen und zwischen einer Betätigungsposition nahe des  Förderbandes für das Trocknen der Gläser und einer  unwirksamen, vom Förderband entfernten Position be  weglich sind, und durch Antriebsmittel für die Bewe  gung der Heizmittel, die Bewegung der Trocknungs  mittel und das Einstellen des Förderbandes.  



  Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeich  nung beispielsweise beschrieben. Darin zeigt:  Fig. 1 eine Teilansicht des endlosen Förderbandes  mit den Reagenzgläsern,  Fig. 2 eine Ansicht nach der Linie 2-2 der Fig. 1,  Fig. 3 eine Ansicht nach der Linie 3-3 der Fig. 1,  Fig. 4 eine Ansicht nach der Linie 4-4 der Fig. 3,  Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Antriebs  mechanismen für das endlose Förderband, die Wärme  bäder und die Reagenzglas-Trocknungsmittel,  Fig. 6 eine teilweise geschnittene Ansicht der An  triebsmechanismen für das Einstellen des Förderbands,  das Heben und Senken der     Wärmebäder    und das Aus-    strecken und Zurückziehen der Reagenzglas-Trock  nungsmittel, in einer ersten und zweiten Stellung,  Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig.

   6 mit den Antriebs  mechanismen in einer     vierten    und fünften Stellung,  Fig. 8 eine vergrösserte Teilansicht, teilweise ge  schnitten, die den Einstellfinger, der in das Zahnrad  des Förderbands eingreift, in     seiner    ersten und zweiten  Lage zeigt,  Fig. 9 eine Ansicht ähnlich Fig. 8, wobei der Ein  stellfinger in seiner dritten, fünften und sechsten Lage  ist,  Fig. 10 eine vergrösserte perspektivische Teildarstel  lung, teilweise geschnitten, des Einstellfingers gemäss  den Fig. 8 und 9,  Fig. 11 eine vergrösserte Ansicht eines Teils des  Förderbands mit Einzelheiten seiner Konstruktion,  Fig. 12 eine vergrösserte perspektivische Teilansicht,  welche die Befestigung der Reagenzgläser     an    den Latten  des Förderbands zeigt,  Fig.

   13 einen Teil des Förderbands im Schnitt, wel  che die Lage der Wärmebäder relativ zu den Reagenz  gläsern zeigt,  Fig. 14 eine Ansicht nach der Linie 14-14 der  Fig. 13,  Fig. 15 ein Schema der Wasserleitungen, welche zu  den Wärmebädern führen,  Fig. 16 einen vergrösserten Querschnitt eines Teiles  des Förderbandes, welcher die     Reagenzglas-    und     Latten-          Waschvorrichtungen    zeigt,       Fig.    17 eine perspektivische Ansicht der elektrischen  Einrichtung zum Aufheizen der Reagenzgläser,       Fig.    18 die Steuereinrichtung der     End-Wascheinrich-          tung        in    schematischer Ansicht.  



  Im     Schweizer    Patent 501913 ist ein Gerät zur  Durchführung chemischer Analysen beschrieben, wel  ches eine Förderanlage     zum    Halten und Einstellen von       Reagenzgäsern    in verschiedenen Stationen benutzt.      In den Fig. 1 bis 12 sind die Konstruktion, die Ar  beitsweise und die Funktion eines Ausführungsbeispiels  des endlosen Förderbands 22 am deutlichsten darge  stellt. Das Förderband 22 enthält eine Mehrzahl von  einzelnen, starren, quer angeordneten Stäben 122, von  denen jeder eine Querreihe von Reagenzgläsern 24 ent  hält, wobei die Stäbe 122 an jedem Ende     mit    einer  Kette 124 mittels Schrauben 126 (Fig. 11) befestigt  sind.

   Die Ketten laufen über Kettenräder 128, 130,  132 und 134, welche auf Achsen 136 bzw. 138 ange  ordnet sind. Die starren Stäbe 122 sind deshalb vor  teilhaft, weil sie das Umlaufen des Förderbands um die  Räder und das Festhalten der Reagenzgläser in festen  Positionen ermöglichen.  



  In Fig. 12 ist eine Möglichkeit des Einbringens und  genauen Ausrichtens der Reagenzgläser 23 in den ein  zelnen Stäben 122 gezeigt, bevor die Stäbe 122 mit  den Ketten 124 verbunden werden. Die Stäbe 122 ha  ben eine Mehrzahl von Öffnungen 140, welche zur  Aufnahme der Reagenzgläser 24 dimensioniert und auf  einem eine Grundplatte 144 aufweisenden Halter 142  angeordnet sind.  



  Die Reagenzgläser sind in die Öffnungen 140 ein  gesetzt. In den Stäben 122 sind seitlich Löcher 146  eingebohrt, die sich zu den Öffnungen 140 erstrecken.  In die Löcher 146 wird ein Haltebolzen 148 gegen ein  elastisches Schutzstück 150 eingeschraubt, welches die  Reagenzgläser 24 vor dem Zerbrechen schützt, wenn  der Haltebolzen 148 festgezogen wird. Auf diese Weise  sind die Reagenzgläser 24 jeweils in identischer verti  kaler Lage relativ zu den Stäben 122 gehalten und si  cher befestigt, so dass sie später nicht gegenüber den  Stäben 122 verrutschen und sich Schrägstellen können.  



  Das Förderband 22 wird periodisch um eine vor  gegebene Distanz weitergeschaltet, welche Distanz bei  spielsweise dem Abstand von einer Querreihe von Rea  genzgläsern zur nächsten entspricht, so dass die Rea  genzgläser 24 von einer Station zur nächsten bewegt  werden und die entsprechenden     chemischen    Schritte  mit den programmierten Proben in der betreffenden  Station in vorbestimmter Zeit- und Reizerfolge durch  geführt werden können. Deshalb sind geeignete Mittel  zum periodischen Weiterschalter des Förderbandes 22  um eine vorgegebene Distanz vorgesehen. Da jedoch  einige der anderen an bzw. mit den Reagenzgläsern 24  durchzuführenden Funktionen ein enges Zusammen  wirken mit den Reagenzgläsern erfordern, müssen diese  Funktionen mit der Bewegung des Förderbandes 22  synchronisiert werden.

   Beispielsweise kann es der Fall  sein, dass während des Ablaufs der     chemischen    Tests  in den Reagenzgläsern 24 ein Erwärmen erforderlich  wird. Zu diesem Zweck sieht eine bevorzugte Ausfüh  rungsform der Erfindung     Heizmittel    42 vor, welche ein  oder mehrere Wärmebäder oder     Heizvorrichtungen    um  fassen können, um das für die chemische Analyse er  forderliche Erwärmen durchzuführen.

   Zusätzlich kön  nen geeignete Trocknungsmittel 152 vorgesehen sein,  die eine Mehrzahl von einzelnen elektrischen     Heizvor-          richtungen    154 umfassen können, welche mit der Hal  terung<B>186</B> für die Trockner verbunden sind und welche  zum Eintauchen in die gewaschenen Reagenzgläser 24  zu deren Trocknung ausgebildet sind. Da diese Einzel  teile während ihres funktionellen Ablaufs mit den Rea  genzgläsern 24 in der Weise zusammenwirken, dass sie  ein Weiterschalter des Förderbandes 22 verhindern,  laufen diese synchron mit der Förderbandbewegung und  erlauben also eine Bewegung der Reagenzgläser 24 von  einer Station zur nächsten.

      Gemäss den Fig. 1 bis 10 ist eine druckluftbetrie  bene Kolben-Zylinder-Einheit 156 vorgesehen, welche  als Antrieb für das Zurückziehen der Heizmittel 42  für die Reagenzgläser und der Trocknungsmittel 152 für  die Reagenzgläser dient, und welche das Förderband 22  um einen Betrag weiterschaltet und welche die     Heiz-          mittel    42 wieder ausfährt und die Trocknungsmittel  152 in ihre Arbeitsposition bringt. Gemäss den Fig. 4  bis 7 ist eine ein Wärmebad tragende Stützvorrichtung  158 vorgesehen, welche im wesentlichen die Stützen  160, 162, 164 und 166 umfasst, die miteinander mit  tels Streben 168, 170, 172 verbunden sind und auf  den Wellen 174 und 176 abgestützt sind.  



  Die die Trocknungsmittel betätigenden Glieder 178,  180 sind mit den Stangen 182 bzw. 184 verbunden,  welche ihrerseits mit der Halterung 186 für die Trock  nungsmittel verbunden sind. Die Glieder 178 und 180       sind    mittels des Bolzens 175 mit dem Stab 177 ver  bunden, welcher die Halterung 186 für die Trocknungs  mittel ausfährt und zurückzieht. Der Stab 177 ist mit  tels des Bolzens 179 mit dem Hebel 204 verbunden  und wird durch den die Leerlauf-Bewegung bewirken  den Hebel 204 betätigt.  



  Die Sperrnase 188 ist mit einem Arm 190 verbun  den, der mit der Welle 176 verbunden ist, so dass die  Nase 188 das Kettenrad 132 entriegeln kann und eine  Bewegung des Förderbandes 22 ermöglicht und welche  Nase 188 erneut in das Kettenrad 132 einrasten und  dabei das Förderband 22 in seiner Lage nach dem Wei  terschalter des Förderbands verriegeln kann.  



  Ein Treibbolzen 192 ist mit der druckluftbetriebe  nen Kolben-Zylinder-Einheit 156 zum übertragen bzw.  Verteilen der von der Kolben-Zylinder-Einheit 156  kommenden Antriebskraft verbunden. Ein Arm 194  unterstützt den Treibbolzen 192.     Ein    Kraftarm 196 ist  mit der Achse 136 der Kettenräder 128, 130 verbunden  und besorgt die schrittweise Vorwärtsbewegung des För  derbands 22, da der Arm 196 im Gegenuhrzeigersinn  bewegt wird.

   Ein Leerlaufarm 198 ist als Verbindung  zwischen dem Treibbolzen 192 und dem Kraftarm 196  vorgesehen und umfasst eine Nut oder Kerbe 200, wel  che beim Zurückziehen in einen Bolzen 202 am Hebel  196 einrastet, so dass sich der Hebel 196 mit der An  triebsgangart im Gegenuhrzeigersinn bewegt und dabei  das Förderband 22 um einen Schritt     weiterschaltet.    Je  doch bevor das Förderband 22     in    der beschriebenen  Weise eingestellt wird, müssen das Wärmebad und die       Halterung    186 für die     Trocknungsmittel    aus dem Be  reich der Reagenzgläser 24 zurückgezogen werden, um  nicht mit ihrer Bewegung in     Konflikt    zu kommen.

   Ein       Leerlaufhebel    204, der einen Leerlauf-Schlitz 206 be  sitzt, ist mit der Welle 174 verbunden; der Treibbolzen  192 ragt durch den Schlitz 206 hindurch. Der Hebel  204 bewegt sich also solange nicht mit dem     Treibbol-          zen    192, bis der Treibbolzen 192 an einem oder am an  deren Ende des Leerlauf-Schlitzes 206 anschlägt. Da  jedoch die     Leerlaufbewegung    des Schlitzes 206 gerin  ger ist als der Leerlauf des     Armes    198,     schlägt    die       Kolben-Zylinder-Einheit    156 für den Rücklauf den  Treibbolzen 192 gegen das hintere Ende 207 des Schlit  zes 206 und zieht damit den Arm 204 zurück.

   Die  Drehung der Welle 174 im     Uhrzeigersinn    senkt die  Stützen 160, 162, 164 und 166 für das Wärmebad, so  dass die Wärmebäder von den Reagenzgläsern 24 ent  fernt werden. Durch das Zurückziehen des Stabes 177  bewegen sich die Glieder 178 und 180 und die Stangen  182 und 184 und ziehen die Halterung 186 für die      Trocknungsmittel aus dem Bereich der Reagenzgläser  24.  



  Durch den Krafthub der Kolben-Zylinder-Einheit  156 bewegen der Treibbolzen 192 und der Leerlauf  arm 198 den     Kraftarm    196 und schalten dabei das  Förderband 22 um einen Schritt weiter. Da jedoch der  Treibbolzen 192 sich im Leerlauf-Schlitz 206 bewegen  kann, werden die Stützen 160, 162, 164 und 166 für  die Wärmebäder und die einzelnen     Heiz-Trocken-Ele-          mente    154 nicht in die Nähe der Reagenzgläser 24 ge  bracht, bis das Förderband weitergeschaltet ist, wonach  der Treibbolzen 192 am vorderen Ende 209 des Leer  lauf-Schlitzes 206 anschlägt,

   um dabei den     Leerlauf-          Hebel    204 im Gegenuhrzeigersinn zu betätigen und die  Welle 174 anzutreiben und dabei die Stützen für die       Heizbäder    160, 162, 164 und 166 anzuheben und den  Stab 177 anzustossen und dabei die einzelnen     Heiz-          Trocknungs-Elemente    154 in eine Reihe von Reagenz  gläsern 24 einzufahren.  



  Während natürlich die Kraft-Hub-Bewegung der  Kolben-Zylinder-Einheit 156 über den Treibbolzen 192,  den Leerlauf-Arm 198 und die Betätigung des     Kraft-          arms    196 zum     Steuern    des Endes der     Fortbewegung     des Förderbands 22 verwendet werden kann, kann auch  noch eine Sperrklinke 208 an der Welle 176 drehbar  angeordnet sein, welche dazu vorgesehen ist, nur in die  Zähne des Kettenrads 134 einzurasten.  



  Die Sperrklinke 208 ist um den Bolzen 210 am Arm  212 drehbar, der seinerseits an der Welle 176 befestigt  ist. In der     Warteposition    (1. Position) ist die Sperr  klinke 208 ausserhalb des Eingriffs mit den     Zähnen    des  Kettenrads 134 gehalten, und zwar durch die Feder 214       zwischen    der Sperrklinke 208 und dem Arm 212, wel  che die Sperrklinke 208 zum Anlegen an einen Halte  bolzen 216 auf dem     Arm    212 veranlasst. Wenn jedoch  der Zylinder der Kolben-Zylinder-Anordnung 156 sich  zurückzieht und dabei die Wärmebäder absenkt und  die Trocknungserhitzerelemente zurückzieht, wird die  Welle 176 gedreht und dabei das Ende der Sperrklinke  208 in Eingriff mit den Zähnen des Kettenrads 134  (Fig. 8) gebracht.

   Die weitere Drehung der Welle 176  bewirkt, dass das Ende der Sperrklinke voll in die  Zähne des Kettenrads (Fig. 9, 3. Position) einrastet.  Wenn der Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit 156  eine Hubbewegung durchführt und das Förderband um  einen Schritt weiterschaltet, dann dreht das Kettenrad  134 die Sperrklinke in die 5. Position, wie dies am  deutlichsten in Fig. 9 ersichtlich ist, zu welcher Zeit  die Sperrklinke 208 an einem Anschlagbolzen 215 am  Arm 212 anliegt, wobei eine weitere Drehung des Ket  tenrads 134 und des Förderbands 22 verhindert wird.  



  Aus Fig. 7 ist ersichtlich, dass das Anhalten der  Drehung des Kettenrads und des Förderbands 22 durch  die Sperrklinke 208 bewirkt, dass der Leerlauf-Arm  198 vom Kraftarm 196 frei wird, da sich die Nut 200  ihrer abgerundeten Hinterkante 201 wegen vom Bol  zen 202 abhebt und in ihre erste Position (Fig. 6) zu  rückkehrt.  



  Nachdem das Förderband gestoppt ist und auf diese  Weise in einer neuen Position eingestellt ist, bewirkt  eine weitere Hub-Bewegung der Kolben-Zylinder-Ein  heit 156 den Antrieb des Treibbolzens 192, welcher da  durch den Leerlauf-Schlitz 206 bis zum Anschlag ge  gen dessen Ende 209 durchläuft und den Leerlaufhebel  204 und damit die Welle 174 antreibt, wodurch sich  die Stützen 160, 162, 164 und 166 der Wärmebäder  nach oben bewegen, und dabei die Wärmebäder mit    den Reagenzgläsern 24, welche sich in der neu einge  stellten Position befinden,     zusammenbringen.    Bei Be  wegung des Leerlaufhebels 204 bewegen sich simultan  der Stab 177 und die Glieder 178 und 180, welche  ihrerseits die Stangen 182 und 184 bewegen und damit  die Heizvorrichtung gegen die neue Reihe von Reagenz  gläsern 24 in die Trocknungsposition bewegen,

   wobei  die einzelnen Heizelemente 154 jeweils zwecks Durch  führung des Trocknens in das Innere der Reagenzgläser       eingeführt    werden. Durch die Drehung der Welle 176  werden auch der Arm 190 und die Sperrnase 188 in  den Eingriff mit den Zähnen des Kettenrads 132 ge  dreht und halten damit das Förderband 22     in    einer  verriegelten Lage. Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, wird  ferner die Sperrklinke 208 durch die Drehung der Welle  176 und Bewegung des Gliedes 178 aus der Position  5 herausbewegt und in die Position 6 oder die ursprüng  liche Warteposition 1     (Fig.    8) gebracht.  



  Die Form, bzw.     Art    der     Heizmittel    42 zum Er  wärmen der Reagenzgläser 24 auf die zur Durchfüh  rung der chemischen Analyse notwendigen Tempera  turen hängt natürlich von dem durchzuführenden che  mischen Test ab und eine Form ist in den     Fig.    13, 14,  15, 17 und 18 gezeigt. Es ist ein Wasserbecken 217 zur  Aufnahme einer Elektroheizung 218 für     P.B.I.-(Protein     gebundenes Jod) Proben für Temperaturen von etwa  230  C in den Stationen 4-8 der Längsreihe vorgesehen,  in welchen der     P.B.1.-Test    durchgeführt wird; für Tem  peraturen in der Umgebung von 37  C ist ein Wasser  bad 220 vorgesehen, und ein weiteres Wasserbad 222  ist für Temperaturen von etwa 80  C vorgesehen.

   Der  Wärmetrog 217 ist auf einer Stützvorrichtung 158 (Fi  gur 5) abgestützt, welche     mittels    Gleitführung 224 und  226 auf den Wellen 174 und 176 gleitbar     gelagert    ist  und welche auf den Stützen 160, 162, 164 und 166,  wie oben     erwähnt,        hebbar    und senkbar getragen ist.  



  In     Fig.    17 ist die Elektroheizung 218 mit einer  Vielzahl von Öffnungen 228 ausgestattet zum     Um-          schliessen    der Reagenzgläser 24, wenn die Heizung 218  angehoben wird und besitzt geeignete elektrische An  schlüsse 230 für die notwendige     Stromzufuhr.     



  Das Wasser in den Bädern 220 und 222 wird mit  tels der Pumpen 246 bzw. 248 durch geeignete     Heiz-          organe    242 und 244 umgewälzt, welche Heizorgane in  den Tanks 243 bzw. 245 angeordnet sind. Durch ge  eignete Mittel zum Steuern der Heizorgane wird die  Temperatur in den Bädern 220 und 222 gesteuert. Die  Wasserzufuhr zu den Bädern 220 und 222 erfolgt über  die Leitung 232, die     Abzweigungsleitungen    234 und  236 und wird durch die Ventile 238 bzw. 240 gesteuert.       überschüssiges    Wasser in den Bädern 220 und 222       fliesst    in die     Überlauf-Stutzen    250 bzw. 252 und läuft  in den Sumpf 254 ab, der einen Ausgang 256 für den  Wasserablauf besitzt.  



  Beim schrittweisen     Weiterschalten    des Förderban  des und nach der Durchführung der chemischen Ana  lyse werden die Reagenzgläser 24 umgestürzt, und da  bei läuft ihr     Inhalt    ab und sie werden dann gewaschen  und auf den nächsten Umlauf vorbereitet. In     Fig.16     sind nun Wasch-Rohrleitungen 258, 260 und 262 ge  zeigt, welche     Sprühdüsen    264, 266 und 268 besitzen  und zwar zum Einsprühen von Reinigungswasser in  verschiedenen Stationen in die Reagenzgläser 24 und  auf die Stäbe 122 zum Waschen und Reinigen der  Reagenzgläser und des Förderbands.

   Der Inhalt der  Reagenzgläser 24 und das Sprühwasser werden in ei  nem Ablaufsumpf 254 vor dem Ablassen     aufgefangen.         Fig. 18 zeigt einen Haupt-Zeitgeber 272 als Teil  eines Steuerkreises, der in dem Schweizer Patent 501913  genauer beschrieben ist. Nach dem Programmieren des  durchzuführenden Tests steuert der Steuerkreis den  Probentisch 32 und ebenso das Luftventil 274, welches  seinerseits die Kraft in der das Förderband antreiben  den druckluftbetätigten Kolben-Zylinder-Einheit 156       steuert.    Nachdem der letzte programmierte Test beendet  ist, wird der Hauptzeitgeber 272 abgeschaltet und zu  dieser Zeit besorgt der Zeitgeber 276 für das Waschen  de, der mit dem Betätigen der Kolben-Zylinder-Einheit  156     fortfährt,

      um das Indexieren des Förderbands 22  für eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen     bzw.     Zyklen weiterzuschalten und dabei sicherzustellen, dass  alle Reagenzgläser 24 gewaschen und gereinigt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehrzahl von Reagenzgläsern in aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstationen, gekennzeichnet durch ein end loses Förderband (22) mit oberem und unterem Trum mit einer Mehrzahl von Reihen von Öffnungen darin, um zwischen ihren Enden eine Mehrzahl von Reagenz gläsern (24) aufzunehmen und zu halten, durch Heiz- mittel (42), die zwischen den Trums liegen und zwi schen einer Betätigungsposition nahe des oberen Trums und einer unwirksamen, von dem oberen Trum entfern ten Position beweglich sind, durch Sprühmittel (258, 260, 262), die ausserhalb des Förderbandes liegen, für das Besprühen der Gläser (24),
    die verkehrt auf dem unteren Trum liegen, um die Gläser zu reinigen, durch Gläsertrocknungsmittel (152), die ausserhalb des För derbandes liegen und zwischen einer Betätigungsposi tion nahe des Förderbandes für das Trocknen der Glä ser und einer unwirksamen, vom Förderband entfern ten Position beweglich sind, und durch Antriebsmittel (156) für die Bewegung der Heizmittel (42), die Bewe gung der Trocknungsmittel (152) und das Einstellen des Förderbandes (22). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Förderanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsmittel (156) eine Kolben- und Zylindereinheit, eine Leerlaufverbindung (198) zwischen den Antriebsmitteln und dem Förderband (22) zur Ermöglichung der Wegbewegung der Heizmittel (42) und Trocknungsmittel (152) von den Reagenz gläsern (24), bevor das Förderband (22) eingestellt wird, und eine Leerlaufverbindung (204, 206) zwischen den Antriebsmitteln und den Heizmitteln und den Trock nungsmitteln aufweisen, zur Ermöglichung des Einstel- Jens des Förderbandes bevor die Heizmittel angehoben und die Trocknungsmittel gegen die Reagenzgläser be wegt werden. 2.
    Förderanlage nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von auf einer Achse abgestützten Kettenrädern (128, 130, 132, 134) für die Aufnahme des Förderbandes (22), durch mit einer Welle verbundene, die Heizmittel (42) tragende Abstützmittel (158), welche gesenkt werden, wenn die Welle in einem ersten Drehsinn gedreht wird, und angehoben werden, wenn die Welle in einem zwei ten Drehsinn gedreht wird, durch ein mit den Reagenz gläser-Trocknungsmitteln (152) verbundenes Gestänge (178, 180, 182, 184), welches die Trocknungsmittel von den Reagenzgläsern (24) zurückziehen, wenn es in einer ersten Richtung betätigt wird,
    und welches die Trocknungsmittel in die Reagenzgläser bewegt, wenn es in einer zweiten Richtung betätigt wird, durch einen das Förderband (22) bewegenden Antriebshebel, der mit einer Kettenradachse über eine Einwegkupplung und mit den Antriebsmitteln verbunden ist, durch eine Be tätigungshebelverbindung mit den Antriebsmitteln und mit der Welle und mit dem Gestänge für die Betätigung der Reagenzglas-Trocknungsmittel, durch eine Leerlauf verbindung (198) zwischen den Antriebsmitteln und dem Förderband zur Ermöglichung des Senkens und Wegziehens der Heizmittel und Trocknungsmittel von den Reagenzgläsern, bevor das Förderband eingestellt wird, und durch eine Leerlaufverbindung (204, 206)
    zwischen den Antriebsmitteln und dem Betätigungs hebel zur Ermöglichung des Einstellens des Förderban des bevor die Heizmittel gehoben werden und die Trock- nungsmittel gegen die Reagenzgläser sich erstrecken. 3. Förderanlage nach Unteranspruch 2, mit einem Schaltmechanismus für das Fortschalten des Förder bandes um vorbestimmte Beträge und mit einem mit der Welle (176) verbundenen und mit dieser bewegli chen Tragarm (212), gekennzeichnet durch ein an dem Arm (212) angelenkte Sperrklinke (208), die so ange ordnet ist, dass sie in die Zähne eines der Kettenräder (134) einrastet, wenn die Welle (176)
    gedreht wird und durch Anschläge (215) für die Begrenzung der Bewe- gungsgrösse der Klinke und damit der Fortbewegung des Förderbandes, wenn die Klinke mit den Zähnen in Eingriff ist. 4. Förderanlage nach Unteranspruch 3, gekennzeich net durch mit der Welle (176) verbundene und dreh bare Sperrmittel (188) für die Zähne des Kettenrades (132), welche in Eingriff mit den Zähnen bringbar sind, wenn die Welle in dem zweiten Drehsinn gedreht wird und welche ausser Eingriff mit den Zähnen kommen, wenn die Welle im ersten Drehsinn gedreht wird.
CH1896570A 1968-06-14 1968-10-08 Förderanlage zum Halten und Einstellen einer Mehrzahl von Reagenzgläsern CH504678A (de)

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