CH504871A - Vorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe eines Stoffes an die Atmosphäre - Google Patents
Vorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe eines Stoffes an die AtmosphäreInfo
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Description
Vorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe eines Stoffes an die Atmosphäre Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe mindestens eines Stoffes, insbesondere eines Insektizids, an die Atmosphäre mit einem Abgabeteil, der zur Befestigung an einem als Zerstäuber ausgebildeten Speicherteil vorgesehen ist. Es ist ein mit einem flüchtigen Insektizid imprägnierter Streifen aus Weichpolyvinylchlorid bekannt, der in dem von Insekten zu befreienden Raum gewöhnlich aufgehängt wird und das Insektizid durch Verdunsten an die Umgebungsluft abgeben soll. Während man damit anfangs eine wirksame Konzentration erreicht, sinkt diese allmählich ab, da keine oder eine zu geringe Nachlieferung des im Innern des Streifens befindlichen Insektizids durch Diffusion an die Oberfläche erfolgt, so dass die Konzentration nach einiger Zeit unter die kritische Grenze sinkt, womit die Streifen wertlos geworden sind. Aufgabe der Erfindung war daher die Schaffung einer mit einem Speicherteil kombinierbaren Abgabe vorrichtung, welche die periodische Ergänzung des verflüchtigten Stoffes und so die kontinuierliche Abgabe einer vorbestimmten Mindestmenge des Stoffes zur Erzielung einer wirksamen Konzentration auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen ermöglich. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Behälter, der mit mindestens einer Anschluss öffnung für den Speicherteil und mindestens einer Verbindungsöffnung vom Innern des Behälters zur Atmosphäre versehen ist und der einen hohlen Körper aus aufnahmefähigem, durchlässigem Material umgibt, der im Hohlraum ein Verteilerorgan für den zerstäubten Stoff aufweist. Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung. Sie umfasst eine Hülse 1 aus einem gegebenenfalls saugfähigen Material, wie Weichpolyvinylchlorid, die Mantelschlitze 2 und an einem Ende einen Ansatz 3 zum dichten Anschluss an die Aerosoldose 9 aufweist, einen darin konzentrisch angeordneten, beidseitig offenen Hohlzylinder 4, z. B. aus offenzelligem Schaumstoff, und einen in dessen Hohlraum ebenfalls konzentrisch angeordneten, einseitig geschlossenen Hohlzylinder 5, z. B. aus Polyäthylen, mit einem axialen Längs kanal 6 und davon radial ausgehenden Verteilerkanälen 7, wobei der Hohlzylinder vorzugsweise auch zur Betätigung des Zerstäuberventilstiftes 8 der Aerosoldose 9 dient. Zum Betrieb dieser Vorrichtung öffnet man durch Druck auf den Hohlzylinder 5 und den Ventilstift 8 das Ventil der Aerosoldose, wodurch deren Inhalt zerstäubt wird und durch den Längskanal 6 und die Verteilerkanäle 7 auf den aufnahmefähigen, durchlässigen Hohlzylinder 4 gelangt, von dem aus sich der abzugebende Stoff je nach der Umgebungstemperatur und seinem Dampfdruck verflüchtigt. Macht sich nun nach einer gewissen Zeit die sinkende Konzentration des Stoffes in der Luft, z. B. durch die nachlassende Wirksamkeit, bemerkbar, so genügt es durch erneutes Zerstäuben den Hohlzylinder 4 wieder mit dem abzugebenden Stoff zu imprägnieren, worauf sich dessen Konzentration in der Luft wieder erhöht. Das Zerstäuben kann aber auch periodisch, z. B. wöchentlich oder monatlich erfolgen, damit stets eine wirksame Konzentration des Stoffes in der Atmosphäre gewährleistet ist. Der abzugebende Stoff lässt sich z. B. in gelöster, dispergierter oder Pulverform zerstäuben. Dank dieser Wirkungsweise eignet sich die erfindungsgemässe Vorrichtung vor allem zur Anwendung konzentrierter, hochwirksamer Insektizide, die beim direkten Versprühen oder Zerstäuben aus den bekannten Sprühvorrichtungen in die Luft auch auf Mensch und Tier giftig wirken und deshalb nicht unbedenklich verwendet werden könnten. Bei dieser Anwendung ist es übrigens empfehlenswert, die Abgabevorrichtung schon fest verbunden mit dem Speicherteil in den Handel zu bringen, damit keine Gefahr besteht, dass der Verbraucher mit dem hochkonzentrierten Insektizid in Berührung kommt. Die Vorrichtung kann aber grundsätzlich zur kontinuierlichen Abgabe aller Arten von flüchtigen Stoffen dienen, z. B. von Riechstoffen zur sogenannten Verbes serung der Luft. Neben der Zerstäubung durch Treibgas aus einer Aerosoldose ist selbstverständlich auch eine Kolbendruckzerstäubung denkbar. Die Verwendung von Dosierventilen für die Zerstäubung ist besonders vorteilhaft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe mindestens eines Stoffes an die Atmosphäre mit einem Abgabeteil, der zur Befestigung an einem als Zerstäuber ausgebildeten Speicherteil vorgesehen ist, gekennzeichnet durch einen Behälter, der mit mindestens einer Anschlussöffnung für den Speicherteil und mindestens einer Verbindungsöffnung vom Innern des Behälters zur Atmosphäre versehen ist und der einen hohlen Körper aus aufnahmefähigem, durchlässigem Material umgibt, der im Hohlraum ein Verteilerorgan für den zerstäubten Stoff aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch mit einer Aerosoldose (9) als Speicherteil, gekennzeichnet durch eine Hülse (1) aus einem gegebenenfalls saugfähigen Material, wie Weichpolyvinylchlorid, mit Mantelschlitzen (2) und einem Ansatz (3) an einem Ende zum dichten Anschluss an die Aerosoldose, einem in der Hülse konzentrisch angeordneten, beidseitig offenen Hohlzylinder (4), z. B. aus offenzelligem Schaumstoff, und einem in dessen Hohlraum ebenfalls konzentrisch angeordneten, einseitig geschlossenen Hohlzylinder (5), z. B. aus Poly äthylen, mit einem axialen Längskanal (6) und davon ausgehenden Verteilerkanälen (7), wobei der Hohlzylinder vorzugsweise auch zur Betätigung des Zerstäuberventilstiftes (8) der Aerosoldose dient.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilerorgan auch zur Betätigung des Zerstäubers dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH467969A CH504871A (de) | 1969-03-27 | 1969-03-27 | Vorrichtung zur kontinuierlichen Abgabe eines Stoffes an die Atmosphäre |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH504871A true CH504871A (de) | 1971-03-31 |
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Country Status (1)
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1969
- 1969-03-27 CH CH467969A patent/CH504871A/de not_active IP Right Cessation
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