Vorrichtung zum Behandeln eines Faserstoffes mit einem Beschwerungsmittel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be handeln eines Faserstoffes mit einem Beschwerungs mittel, bestehend aus einem das Beschwerungsmittel enthaltenden Behandlungsbehälter, Quetschwalzen zur Entfernung überflüssigen Beschwerungsmittels aus dem Faserstoff, einer Vorrichtung zur Änderung des An- pressdruckes der Quetschwalzen, einer Einrichtung zur Änderung der Konzentration des dem Behandlungsbe hälter zugeführten Beschwerungsmittels und einer Ein richtung zur Messung der vom Faserstoff aufgenom menen Menge an Beschwerungsmittel.
Zur Regelung der Beschwerungsaufnahme eines Fa serstoffes ist es nach der deutschen Auslegeschrift Nr. 1010 043 bekannt, den Anpressdruck der Quetsch- walzen zu ändern. Des weiteren kann die Konzentra tion des Beschwerungsmittels in Abhängigkeit von der gemessenen Beschwerungsaufnahme, wie in der schwei zerischen Patentschrift Nr. 372 020 beschrieben, ver ändert oder eine Änderung der Behandlungsmittelmenge mittels der in der schweizerischen Patentschrift Num mer 420 033 bekannt gewordenen Vorrichtung vorge nommen werden.
Bei der Regelung der Beschwerungsaufnahme durch Veränderung des Anpressdruckes der Quetschwalzen ergibt sich, dass der Anpressdruck der Quetschwalzen nicht beliebig vergrössert werden kann. Einerseits ist zu berücksichtigen, dass bei zu hohem Quetschdruck Knoten aufgedrückt und verdrückt werden können, die Walzenoberfläche beschädigt werden kann und die Quetschfuge zwischen den beiden Walzen sich der art verbreitert, dass in dieser Fuge eine unerwünscht hohe Nassdehnung des zu behandelnden Faserstoffes stattfindet.
Ausserdem muss in einem solchen Falle eine ganz wesentliche Walkarbeit geleistet werden, die den Maschinenbetrieb unnötig belastet. Anderseits ist aber auch zu berücksichtigen, dass von einer ge wissen Grenze des Abquetschdruckes an mit weiter steigendem Abquetschdruck der Abquetscheffekt sich nur unbedeutend und schliesslich gar nicht mehr ver ändert. Aus diesen Erwägungen heraus ergibt sich für den Abquetschdruck ein Optimalwert.
Um bei der Regelung der Beschwerungsaufnahme durch Verände rung des Anpressdruckes der Quetschwalzen einen ge nügend grossen Regelbereich des Anpressdruckes unter halb dieses Optimalwertes sicherzustellen, ist es des halb erforderlich, dass die Konzentration des Beschwe rungsmittels etwas niedrigerer gewählt wird, als bei optimaler Abquetschung wünschenswert ist. Damit ist aber der Nachteil verbunden, dass die nachfolgende Trockenvorrichtung eine grössere Leistung aufbringen muss, um den höheren Feuchtigkeitsanteil aus dem Faserstoff zu entfernen.
Gegenüber der Regelung durch Änderung des Ab- quetschdruckes hat die Regelung der Beschwerungs aufnahme durch Änderung der Konzentration des Be schwerungsmittels den Nachteil, dass zunächst der Ab- quetschdruck vorgewählt werden muss. Um eine mög lichst geringe Trockenleistung der nachfolgenden Trok- keneinrichtung zu erhalten, ist es deshalb wünschens wert, den Optimalwert des Anpressdruckes der Quetsch- walzen einzustellen.
Hierfür ist man bisher auf Er fahrungswerte angewiesen, bei denen auch die Art des zu behandelnden Faserstoffes, insbesondere sein Aufnahmevermögen, berücksichtigt werden muss. Bei den neuen Faserstoffen führt dies zwangläufig dazu, dass ein übergrosser Sicherheitsabstand eingehalten wer den muss, der erst im Laufe der Zeit aufgrund der ge sammelten Erfahrungen vermindert werden kann und in dieser Zeit erhebliche Verluste für den Bearbei tungsbetrieb mit sich bringt.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Behandeln eines Faserstoffes mit einem Beschwerungsmittel zu schaffen, mit welcher die obigen Nachteile vermieden werden.
Die eingangs genannte erfindungsgemässe Vorrich tung ist hierzu dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung zur Messung der Beschwerungsmittelaufnahme mit der Vorrichtung zur Änderung des Anpressdruckes und der Einrichtung zur Änderung der Konzentration des Behandlungsmittels über ein Schaltgerät derart nacheinander verbunden ist, dass die Konzentrations änderung erst nach Erreichen eines Optimalwertes des Anpressdruckes erfolgt.
Mit Hilfe der Vorrichtung ist es erstmals möglich, die genaue Reihenfolge für eine Regelung der die Be schwerungsaufnahme beeinflussenden Grössen festzule gen und dies nicht der Bedienungsperson wie es bei spielsweise unter Benutzung der erwähnten Vorrichtung nach dem schweizerischen Patent Nr. 372 020 noch der Fall ist.
Die Vorrichtung arbeitet vorzugsweise wie folgt: Der Behandlungsvorgang für den Faserstoff be ginnt also zunächst mit einer Konzentration des Be schwerungsmittels, welche auch beim Optimalwert des Anpressdruckes der Quetschwalzen noch eine zu starke Beschwerung des Faserstoffes ergibt, da diese für die weitere Verarbeitung des Faserstoffes im allgemeinen erheblich weniger schädlich ist als eine zu niedrigere Beschwerung. Sodann wird der Anpressdruck der Quetschwalzen in Abhängigkeit von der Beschwerungs aufnahme so lange vergrössert, bis eine weitere Ver grösserung des Anpressdruckes nur eine unbedeutende Änderung der Beschwerungsaufnahme zur Folge hat. Damit ist zugleich der Optimalwert des Anpressdruckes erreicht.
Danach kann dann in bekannter Weise die Konzentration des Beschwerungsmittels in Abhängig keit von der Beschwerungsaufnahme verändert wer den. Während dieses Regelvorganges kann es vorteil haft sein, bei einer erforderlichen Änderung der Durch laufgeschwindigkeit des Gutes, beispielsweise bei einer Umschaltung auf den Kriechgang, den Anpressdruck in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der Durchlaufgeschwindigkeit des Gutes zu verändern.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung wird anhand der Figur nachfolgend näher erläutert.
Man erkennt in der Figur den das Beschwerungs mittel, in diesem Fall die Schlichtelösung, enthaltenden Behandlungsbehälter 1, durch den der Faserstoff, in diesem Fall die Kettfadenschar F, mittels Tauchwalze 2 in bekannter Weise hindurchgeführt ist. Ausserdem ist die Fadenschar F in ebenfalls bekannter Weise über die Umlenkwalze 3 und durch die Quetschwalzen 4 geführt. An dem Schlichtetrog 1 befindet sich in be kannter Weise ein Überlaufbehälter la, aus welchem die Schlichte mittels einer Pumpe 5 ständig im über schuss dem Schlichtetrog 1 zugeführt wird. Innerhalb dieses Überlaufbehälters 1a ist eine Messsonde 6 zur Ermittlung des Pegelstandes angeordnet, welche nach Unterschreiten eines vorbestimmten Flottenspiegels für erneute Auffüllung des Überlaufbehälters la Sorge trägt.
Ausserdem ist die Umlenkwalze 3 mit einer Messvor- richtung zur Ermittlung der Länge der durchgelaufenen Fadenschar ausgerüstet. Im dargestellten Ausführungs beispiel besteht diese Längenmessvorrichtung aus einem Impulsgeber 7, dessen Impulse ein Anzeigegerät für die durchgelaufene Meterlänge beeinflussen. Zur Nach füllung der verbrauchten Schlichteflüssigkeit ist der Überlaufbehälter la über die Leitung 8 und ein von Hand oder fernsteuerbares Ventil 8a mit dem Dosier- und Mischgefäss 9 verbunden. Dem Dosier- und Misch gefäss 9 wird in an sich bekannter Weise über die Leitung 10 und das Ventil 10a aus dem Koch- oder Vorratsbehälter 11 eine Stammflotte konstanter Kon zentration zugeführt.
Zur Erzielung der im Schlichte trog gewünschten Konzentration wird dem Dosier- und Mischgefäss 9 ausserdem über die Leitung 12 mit dem Steuerventil 12a Verdünnungsflüssigkeit zugeführt. Zur Sicherstellung der erwünschten Flottentemperatur ist das Dosier- und Mischgefäss 9 mit einer an sich be kannten direkten Dampfbeheizung versehen, bei der der durch die Leitung 13 und das Ventil 13a zuge führte Heizdampf unmittelbar in die Schlichtelösung des Dosier- und Mischgefässes 9 eingeblasen wird. In dem Dosier- und Mischgefäss 9 erkennt man des wei teren eine Rühreinrichtung 14, welche von einem Mo tor 15 angetrieben wird und zur innigen Durchmi schung der Stammflotte mit der Verdünnungsflüssig keit dient. Des weiteren erkennt man einen Tempera turfühler 16 sowie je einen Pegelstandsmesser mit dem Minimumkontakt 17 und dem Maximumkontakt 18.
Schliesslich ist auch noch eine von einem Motor 19 verstellbare Sonde 20 vorgesehen, deren Aufgabe darin besteht, in bekannter Weise das Mischungsverhältnis zwischen der aus dem Koch- und Vorratsbehälter 11 zugeführten Stammschlichte mit der über die Leitung 12 zugeführten Verdünnungsflüssigkeit zu bestimmen.
Der Anpressdruck der Quetschwalzen 4 wird in an sich bekannter Weise durch einen pneumatisch be aufschlagten Kolben in einem Zylinder 21 hervorge rufen. Zur Einstellung des Anpressdruckes ist ein Steuer ventil 22 vorgesehen, welches sowohl von Hand als auch fernbedient verstellt werden kann. An einem Manometer 23 kann unmittelbar der Anpressdruck der Quetschwalzen 4 abgelesen werden.
Sämtliche Mess- und Steuerleitungen sind zu einem Schaltgerät 24 geführt. An diesem Schaltgerät 24 er kennt man zunächst den Hauptschalter 25, welcher die gesamte Anlage über die Leitung 26 mit dem elektri schen Netz verbindet. Weiterhin erkennt man einen Wahlschalter 27 sowie ein Anzeigegerät 28, welches mit dem Impulsgeber 7 verbunden ist und die durch gelaufenen Meter der Kettfadenschar F anzeigt. Ausser dem sind noch zwei Druckknöpfe 29, 30 vorgesehen, durch welche der Verstellmotor 19 für die Sonde 20 im einen oder anderen Drehsinn für eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Sonde eingeschaltet wer den kann.
Dabei leuchtet zugleich der Druckknopf auf, und zwar unabhängig davon, ob die Einschaltung des Motors 19 durch Betätigung des Druckknopfes oder durch Betätigung seitens der Automatik erfolgt. Schliess lich sind noch zwei Meldelampen 31, 32 gegebenen falls unterschiedlicher Farbe vorgesehen, deren eine von der Messsonde 6 und deren andere von dem Anzeige gerät 28 einschaltbar ist.
Die dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Vor Beginn des Schlichtvorganges ist der Schlichte trog 1 und der Überlaufbehälter la mit einer Schlichte lösung überhöhter Konzentration aufgefüllt. Wenn bei spielsweise eine Schlichtekonzentration von 10 % für den Schlichtetrog 1 für voraussichtlich richtig ange sehen wird, ist der Schlichtetrog zunächst mit einer 12 oder 15 %igen Schlichtelösung gefüllt. Der Wahl schalter 27 wird nun zunächst auf Regelung des An- pressdruckes der Quetschwalzen gestellt. Zu dem Zweck wird beispielsweise entsprechend der schweizerischen Patentschrift Nr. 372 020 die Länge der durchgelaufe nen Fadenschar F mit dem Verbrauch an Schlichte flüssigkeit im Schlichtetrog 1 verglichen.
Da die Schlichtekonzentration im Trog 1 überhöht ist, er folgt von dem Pegelstandsmesser 8 die Signalgabe Behandlungsflüssigkeit verbraucht früher, als am An zeigegerät 28, die für die Sollbeschlichtung vorgesehene Meterzahl erreicht ist. In diesem Fall leuchtet die von der Messsonde 6 einschaltbare Meldelampe 31 auf und zeigt damit, dass zuviel Schlichte auf die Fadenschar F aufgetragen ist. Gleichzeitig gibt das Schaltgerät 24 dem Ventil 22 einen Verstellimpuls zur erhöhung des Anpressdruckes der Quetschwalzen 4.
Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis sich bei einer Wieder holung der Anzeige am Messgerät 28 keine wesentliche Änderung der Länge mehr ergibt. Der an dem Mano meter 23 angezeigte Wert des Anpressdruckes der Quetschwalzen 4 entspricht dann dem Optimalwert des Abquetscheffektes. Je nach der Beschaffenheit der Quetschwalzen 4 und des zu behandelnden Materials kann jedoch auch der Optimalwert des Anpressdruckes niedriger liegen als der auf vorbeschriebene Weise er mittelte Optimalwert des Abquetscheffektes.
Wie bereits eingangs erwähnt, muss bei dem Optimalwert des An- pressdruckes auch berücksichtigt werden, dass bei zu hohem Quetschdruck Knoten aufgedrückt und zer drückt werden können, bei entsprechenden Ringläufern an den Walzen die Walzenoberfläche beschädigt werden kann, usw. Falls der hierbei zulässige Optimalwert des Anpressdruckes nicht vorbekannt ist, muss das zu behandelnde Gut, in diesem Fall die Kettfadenschar F, während der Erhöhung des Anpressdruckes der Quetsch- walzen 4 beobachtet werden. Andernfalls genügt es, das Manometer 23 zu beobachten und den Regel vorgang für die Erhöhung des Anpressdruckes der Quetschwalzen 4 bei Erreichen des an dem Manome ter 23 angezeigten Optimalwertes zu unterbrechen.
Ist der Optimalwert des Anpressdruckes der Quetschwalzen 4 erreicht, wird der Wahlschalter 27 auf die Stellung Konzentrationsregelung verstellt, welche nunmehr bewirkt, dass die Konzentration der dem Schlichtetrog 1 über die Leitung 8 zugeführten Schlichtelösung verändert wird. Hierbei spielt sich fol gender Vorgang ab.
Es sei angenommen, dass in dem Koch- oder Vor ratsbehälter 11 stets eine 20 %ige Stammflotte herge stellt wird, die mit der durch die Leitung 12 zuge führten Verdünnungsflüssigkeit im Dosier- und Misch gefäss 9 in einem solchen Verhältnis vermengt wird, dass die durch die Leitung 8 zugeführte Nutschlichte die dem Schlichtungsgrad der Kette F entsprechende Konzentration erhält. Zu dem Zweck wird zunächst das Ventil 10a geöffnet und so viel Stammflotte aus dem Koch- oder Vorratsbehälter 11 in das Dosier- oder Mischgefäss 9 eingeführt, bis die verstellbare Sonde 20 anspricht.
Sodann wird das Ventil 10a ge schlossen und das Ventil 12a geöffnet, welches nun mehr das Dosier- und Mischgefäss 9 bis zum An sprechen des Maximumkontaktes 18 des Pegelstands messers auffüllt.
Da bei dem vorbeschriebenen Verfahren die durch die Leitung 8 dem Schlichtetrog 1 zugeführte Nutz schlichte zunächst eine überhöhte Konzentration auf weisen soll, so dass selbst bei optimalem Anpressdruck der Quetschwalzen 4 die Messsonde 6 früher anspricht, als das Messgerät 28 die Sollmeterzahl erreicht, wird auch nach dem Umschalten des Wahlschalters 27 auf die Stellung Konzentrationsregelung die mit der Mess- sonde 6 verbundene Anzeigelampe 31 früher aufleuch ten als die mit dem Messgerät 28 verbundene An zeigelampe 32. Zugleich werden von dem Schaltgerät 24 Stellimpulse auf den Motor 19 der Sonde 20 ge geben, und zwar so lange, bis auch die Anzeigelampe 32 aufleuchtet, d. h. bis auch am Messgerät 28 die Sollmeterzahl erreicht ist.
Damit ist die Verstellhöhe der Sonde 20 um so grösser, je grösser die Zeitdifferenz zwischen dem Ansprechen der Messsonde 6 und dem Erreichen der Sollmeterzahl am Messgerät 28 ist. Je tiefer die verstellbare Sonde 20 in das Dosier- und Mischgefäss eintaucht, um so weniger Stammflotte wird über die Leitung 10 zugeführt, so dass zum Auffül len des Dosier- und Mischgefässes 9 um so mehr Verdünnungsflüssigkeit über die Leitung 12 zugeführt wird. Die Konzentration wird also um so stärker her abgesetzt, je tiefer die verstellbare Sonde 20 eintaucht. Sollte es sich hierbei ergeben, dass die Konzentration geringfügig unter den Sollwert absinkt, so dass die Meteranzeige des Messgerätes 28 früher ihren Soll wert erreicht, als die Messsonde 6 anspricht, so leuchtet die Anzeigelampe 32 zuerst auf.
Gleichzeitig werden dem Verstellmotor 19 für die Sonde 20 Verstellimpulse in der Richtung gegeben, dass die Sonde weniger tief in den Behälter eintaucht. Auch hier werden wieder die Verstellimpulse während der gesamten Zeitdiffe renz zwischen dem Ansprechen der Meteranzeige des Messgerätes 28 und dem Ansprechen der Messsonde 6 gegeben.
Anstelle der vorliegenden Messeinrichtung kann auch zur Ermittlung des Istwertes der Beschwerungs aufnahme statt des Vergleiches zwischen der gemesse nen Länge der durchgelaufenen Fadenschar F mit dem am Pegelstandsmesser 6 ermittelten Verbrauch ein anderes Messverfahren Anwendung finden, welches einen sicheren Anhaltspunkt für den Istwert der Schlichtaufnahme der Fadenschar F liefert.
Device for treating a fiber material with a weighting agent The invention relates to a device for treating a fiber material with a weighting agent, consisting of a treatment container containing the weighting agent, nip rollers for removing superfluous weighting agent from the fiber material, a device for changing the contact pressure of the nipping rollers , a device for changing the concentration of the weighting agent supplied to the container and a device for measuring the amount of weighting agent absorbed by the pulp.
To regulate the absorption of weight by a fiber, it is known from German Auslegeschrift No. 1010 043 to change the contact pressure of the pinch rollers. Furthermore, the concentration of the weighting agent can be changed depending on the measured weight absorption, as described in Swiss Patent No. 372 020, or the amount of treatment agent can be changed by means of the device known in Swiss Patent No. 420 033 .
When regulating the weight absorption by changing the contact pressure of the nip rollers, the result is that the contact pressure of the nip rollers cannot be increased arbitrarily. On the one hand, it must be taken into account that if the squeezing pressure is too high, knots can be pressed open and squeezed, the roll surface can be damaged and the squeeze joint between the two rollers widens in such a way that an undesirably high wet expansion of the fibrous material to be treated takes place in this joint.
In addition, in such a case a very important flexing work has to be done, which unnecessarily loads the machine operation. On the other hand, however, it must also be taken into account that from a certain limit of the squeezing pressure on, the squeezing effect changes only insignificantly and ultimately no longer changes as the squeeze pressure increases. These considerations result in an optimal value for the squeeze pressure.
In order to ensure a sufficiently large control range of the contact pressure below half this optimum value when regulating the absorption of weight by changing the contact pressure of the nip rollers, it is therefore necessary that the concentration of the weighting agent is chosen somewhat lower than is desirable for optimal squeezing. However, this has the disadvantage that the downstream drying device has to provide a greater output in order to remove the higher proportion of moisture from the pulp.
Compared to the regulation by changing the squeezing pressure, the regulation of the weight absorption by changing the concentration of the weighting agent has the disadvantage that the squeezing pressure has to be preselected first. In order to obtain the lowest possible drying performance of the downstream drying device, it is therefore desirable to set the optimum value of the contact pressure of the pinch rollers.
For this, one has so far relied on empirical values in which the type of fiber to be treated, in particular its absorption capacity, must be taken into account. With the new fibers, this inevitably means that an oversized safety margin must be maintained, which can only be reduced over time based on the experience gained and during this time entails considerable losses for the processing company.
The invention was based on the object of creating a device for treating a fibrous material with a weighting agent, with which the above disadvantages are avoided.
The inventive device according to the invention mentioned at the beginning is characterized in that the device for measuring the weighting agent uptake is connected to the device for changing the contact pressure and the device for changing the concentration of the treatment agent via a switching device in such a way that the change in concentration is only achieved after an optimal value of the contact pressure takes place.
With the help of the device, it is possible for the first time to determine the exact sequence for regulating the sizes influencing the loading and this is not the case for the operator, as is still the case, for example, using the device mentioned in Swiss Patent No. 372 020.
The device preferably works as follows: The treatment process for the pulp begins with a concentration of the weighting agent which, even at the optimum value of the contact pressure of the nip rollers, results in excessive weighting of the pulp, as this is generally necessary for the further processing of the pulp is significantly less harmful than a weight that is too low. Then the contact pressure of the nip rollers is increased depending on the weight absorption until a further increase in the pressure only results in an insignificant change in the weight absorption. This also means that the optimum value of the contact pressure is reached.
The concentration of the weighting agent can then be changed in a known manner as a function of the weight absorption. During this control process it can be advantageous to change the contact pressure in a manner known per se as a function of the flow speed of the goods when the passage speed of the goods needs to be changed, for example when switching to crawler gear.
An embodiment of the device according to the invention is explained in more detail below with reference to the figure.
The figure shows the treatment tank 1 containing the weighting agent, in this case the sizing solution, through which the fibrous material, in this case the warp thread sheet F, is passed by means of a dip roller 2 in a known manner. In addition, the thread sheet F is guided in a known manner over the deflection roller 3 and through the nip rollers 4. On the sizing trough 1 there is an overflow container 1 a in a known manner, from which the sizing is continuously fed to the sizing trough 1 in excess by means of a pump 5. A measuring probe 6 for determining the water level is arranged within this overflow container 1 a, which ensures that the overflow container 1 a is refilled after the liquid level falls below a predetermined level.
In addition, the deflection roller 3 is equipped with a measuring device for determining the length of the thread sheet that has passed through. In the illustrated embodiment, this length measuring device consists of a pulse generator 7, the pulses of which influence a display device for the meter length covered. After filling the used sizing liquid, the overflow container 1 a is connected to the dosing and mixing vessel 9 via the line 8 and a valve 8 a that can be controlled manually or remotely. The dosing and mixing vessel 9 is supplied in a known manner via the line 10 and the valve 10a from the cooking or storage container 11, a stock liquor of constant concentration.
To achieve the desired concentration in the sizing trough, the dosing and mixing vessel 9 is also supplied with diluting liquid via the line 12 with the control valve 12a. To ensure the desired liquor temperature, the dosing and mixing vessel 9 is provided with a per se known direct steam heating in which the heating steam supplied through the line 13 and the valve 13a is blown directly into the sizing solution of the dosing and mixing vessel 9. In the dosing and mixing vessel 9 you can see the white direct a stirring device 14, which is driven by a motor 15 and is used for intimate mixing of the stock liquor with the diluent speed. Furthermore, a temperature sensor 16 and a level meter each with the minimum contact 17 and the maximum contact 18 can be seen.
Finally, a probe 20 adjustable by a motor 19 is also provided, the task of which is to determine in a known manner the mixing ratio between the stock size supplied from the boiling and storage container 11 and the diluting liquid supplied via the line 12.
The contact pressure of the squeegee rollers 4 is called in a known manner by a pneumatically operated piston in a cylinder 21. To adjust the contact pressure, a control valve 22 is provided, which can be adjusted both manually and remotely. The contact pressure of the nip rollers 4 can be read directly on a manometer 23.
All measurement and control lines are routed to a switching device 24. At this switching device 24 he knows first the main switch 25, which connects the entire system via line 26 with the electrical network's rule. Furthermore, a selector switch 27 and a display device 28 can be seen, which is connected to the pulse generator 7 and shows the number of meters of warp thread group F that have run. In addition, two push buttons 29, 30 are provided, through which the adjusting motor 19 for the probe 20 in one or the other direction of rotation for an upward or downward movement of the probe can be turned on.
At the same time, the push button lights up, regardless of whether the motor 19 is switched on by actuating the push button or by actuation by the automatic system. Finally, two indicator lamps 31, 32 are provided, if necessary of different colors, one of which can be switched on by the measuring probe 6 and the other by the display device 28.
The device shown works as follows: Before the start of the sizing process, the sizing trough 1 and the overflow container la are filled with a sizing solution of excessive concentration. If, for example, a sizing concentration of 10% for the sizing trough 1 is likely to be correct, the sizing trough is initially filled with a 12 or 15% sizing solution. The selector switch 27 is now initially set to regulate the contact pressure of the nip rollers. For this purpose, for example, in accordance with Swiss Patent No. 372 020, the length of the yarn sheet F run through is compared with the consumption of sizing liquid in the sizing trough 1.
Since the sizing concentration in the trough 1 is excessive, it follows from the level meter 8 the signaling treatment liquid consumed earlier than on the display device 28, the number of meters provided for the target sizing is reached. In this case, the signal lamp 31 which can be switched on by the measuring probe 6 lights up and thus shows that too much size has been applied to the thread sheet F. At the same time, the switching device 24 gives the valve 22 an adjustment pulse to increase the contact pressure of the nip rollers 4.
This process is repeated until there is no significant change in length when the display is repeated on the measuring device 28. The value of the contact pressure of the nip rollers 4 displayed on the manometer 23 then corresponds to the optimum value of the pinch-off effect. Depending on the nature of the squeeze rollers 4 and the material to be treated, however, the optimum value of the contact pressure can also be lower than the optimum value of the squeezing effect determined in the manner described above.
As already mentioned at the beginning, with the optimum value of the contact pressure it must also be taken into account that if the squeezing pressure is too high, knots can be pushed open and crushed, the roll surface can be damaged in the case of corresponding ring travelers on the rolls, etc. If the optimum value permitted here is Contact pressure is not previously known, the item to be treated, in this case the warp thread sheet F, must be observed while the contact pressure of the pinch rollers 4 is increasing. Otherwise, it is sufficient to observe the pressure gauge 23 and to interrupt the control process for increasing the contact pressure of the squeegee rollers 4 when the optimum value displayed on the pressure gauge 23 is reached.
If the optimum value of the contact pressure of the nip rollers 4 is reached, the selector switch 27 is set to the concentration control position, which now causes the concentration of the sizing solution fed to the sizing trough 1 via the line 8 to be changed. The following process takes place here.
It is assumed that a 20% stock liquor is always herge in the cooking or storage container 11, which is mixed with the diluting liquid fed through the line 12 in the dosing and mixing vessel 9 in such a ratio that the The groove size fed to the line 8 receives the concentration corresponding to the degree of size of the chain F. For this purpose, the valve 10a is first opened and so much stock liquor is introduced from the cooking or storage container 11 into the dosing or mixing vessel 9 until the adjustable probe 20 responds.
Then the valve 10a is closed and the valve 12a is opened, which now fills up the metering and mixing vessel 9 to speak to the maximum contact 18 of the level meter.
Since, in the method described above, the usable coating fed through line 8 to sizing trough 1 should initially have an excessive concentration, so that even with optimal contact pressure of nip rollers 4, measuring probe 6 responds earlier than measuring device 28 reaches the target number of meters When the selector switch 27 is switched to the concentration control position, the indicator lamp 31 connected to the measuring probe 6 lights up earlier than the indicator lamp 32 connected to the measuring device 28. At the same time, the switching device 24 sends control pulses to the motor 19 of the probe 20, namely until the indicator lamp 32 also lights up, d. H. until the target number of meters is also reached on the measuring device 28.
The adjustment height of the probe 20 is thus greater, the greater the time difference between the response of the measuring probe 6 and the achievement of the target number of meters on the measuring device 28. The deeper the adjustable probe 20 dips into the dosing and mixing vessel, the less stock liquor is supplied via the line 10, so that the more diluting liquid is supplied via the line 12 to fill the dosing and mixing vessel 9. The concentration is reduced the more the deeper the adjustable probe 20 is immersed. Should it arise here that the concentration falls slightly below the setpoint value, so that the meter display of the measuring device 28 reaches its setpoint value earlier than the measuring probe 6 responds, the indicator lamp 32 lights up first.
At the same time, the adjustment motor 19 for the probe 20 adjustment pulses are given in the direction that the probe is less deeply immersed in the container. Here, too, the adjustment pulses are given again during the entire time difference between the response of the meter display of the measuring device 28 and the response of the measuring probe 6.
Instead of the present measuring device, another measuring method can be used to determine the actual value of the weight absorption instead of the comparison between the measured length of the thread sheet F that has passed through with the consumption determined on the level meter 6, which is a reliable reference point for the actual value of the sizing absorption of the thread sheet F supplies.