CH505067A - Verfahren zur Herstellung von geradkettigen aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von geradkettigen aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren

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CH505067A
CH505067A CH515968A CH515968A CH505067A CH 505067 A CH505067 A CH 505067A CH 515968 A CH515968 A CH 515968A CH 515968 A CH515968 A CH 515968A CH 505067 A CH505067 A CH 505067A
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oxygen
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CH515968A
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Sigurd Dr Roesinger
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/02Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of sulfonic acids or halides thereof
    • C07C303/14Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of sulfonic acids or halides thereof by sulfoxidation, i.e. by reaction with sulfur dioxide and oxygen with formation of sulfo or halosulfonyl groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung von geradkettigen aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren    Gegenstand des Hauptpatents ist ein kontinuierliches  Verfahren zur Herstellung von gesättigten geradkettigen  aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren mit 10  bis 30 Kohlenstoffatomen durch Umsetzen der entspre  chenden Kohlenwasserstoffe mit Schwefeldioxid und  Sauerstoff, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der  Mischung der drei Ausgangsstoffe zunächst solange  Ozon zugesetzt wird, bis die Bildung von Sulfonsäure in  Gang gekommen ist, wonach die Ozonzufuhr abgeschal.

    tet wird und die drei Ausgangsstoffe kontinuierlich  zugeführt werden, während die Reaktionsmischung kon  tinuierlich in ein Extraktionsgefäss übergeführt wird, das  eine Mischung aus 15 bis 50% Sulfonsäuren, 5 bis 40%  Wasser, 20 bis 60% Kohlenwasserstoffen und 3 bis 10%  Schwefelsäure enthält und in das im oberen Teil soviel  Wasser nachströmt, dass der Wasseranteil der genannten  Mischung erhalten bleibt, während am unteren Ende die  genannte Mischung als Extrakt abfliesst und am oberen  Ende des Extraktionsgefässes das überstehende Paraffin  wieder dem Reaktionsgefäss zufliesst.  



  In weiterer Ausbildung des Gegenstands der vorste  hend genannten Erfindung wurde nun ein kontinuierli  ches Verfahren zur Herstellung von gesättigten     geradket-          tigen    aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren  mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen durch Umsetzen der  entsprechenden Kohlenwasserstoffe mit Schwefeldioxid  und Sauerstoff gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass der Mischung der drei Ausgangsstoffe zunächst  solange eine Peroxyverbindung zugesetzt wird, bis die  Bildung von Sulfonsäure in Gang gekommen ist, wonach  die Zufuhr der Peroxyverbindung beendet wird und die  drei Ausgangsstoffe kontinuierlich zugeführt werden,  während die Reaktionsmischung kontinuierlich in ein  Extraktionsgefäss übergeführt wird, das eine     Mischung     aus 15 bis 50 /,

   Sulfonsäuren, 5 bis 40Q/, Wasser, 20 bis  60Q/, Kohlenwasserstoffen und 3 bis 10 /, Schwefelsäure  enthält, und in das im oberen Teil soviel Wasser  nachströmt, dass der Wasseranteil der genannten Mi  schung erhalten bleibt, während am unteren Ende die    genannte Mischung als Extrakt abfliesst und am oberen  Ende des Extraktionsgefässes der überstehende Kohlen  wasserstoff wieder dem     Reaktionsgefäss    zufliesst.  



  Um die Reaktion in Gang zu setzen, wird die  Peroxyverbindung in Substanz, Suspension oder Lösung  dem mit Schwefeldioxid und Sauerstoff begasten Kohlen  wasserstoff zugeführt. Die Suspensionen und Lösungen  können die Peroxyverbindung in Konzentrationen von  <B>0,01</B> bis     50Q/,    enthalten, wobei das Lösungsmittel so  beschaffen sein muss, dass die Reaktion nicht inhibiert  wird. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Lösung von  Peroxyverbindungen in dem zur Reaktion eingesetzten  Kohlenwasserstoff erwiesen. Die Peroxyverbindung kann  sowohl in einer einmaligen Gabe als auch kontinuierlich  über längere Zeit dem Reaktionsgemisch zugeführt wer  den. Die Anlaufzeiten der Reaktion liegen je nach der  Menge und Art der verwendeten Peroxyverbindung zwi  schen 1 und 20 Stunden.  



  Als Peroxyverbindungen können gesättigte aliphati  sche Persäuren, z.B. Peressigsäure oder Persulfonsäuren,  z.B. Cyclohexyl-persulfonsäure verwendet werden. Be  sonders vorteilhaft ist die Verwendung von     Acetyl-          Cyclohexansulfonyl-peroxid.    Die Menge der     Peroxyver-          bindungen    richtet sich nach deren Art sowie nach der  Reinheit der verwendeten Kohlenwasserstoffe. Im allge  meinen genügen 0,1 bis 10 g Peroxyverbindung pro Liter  Kohlenwasserstoff; geringere oder grössere Mengen sind  möglich.  



  Es ist zweckmässig, das während der anfänglichen  Zufuhr von     Peroxyverbindungen    gebildete dunkle     sulfon-          säurehaltige    schwere öl abzuscheiden und aus dem  Reaktionsgemisch zu entfernen.  



  Die erfindungsgemässe Herstellung von     Sulfonsäuren     kann bei Temperaturen zwischen 0 und 60 C, vorzugs  weise zwischen 10 und 40 C durchgeführt werden.  Drücke zwischen 0 und 50 atü, in besonderen Fällen auch  darüber, werden verwendet, vorzugsweise Drücke zwi  schen 0 und 5 atü.      Das Gasgemisch aus Schwefeldioxid und Sauerstoff  wird     zweckmässig    in grossem Überschuss eingesetzt,       w=obei    das Volumen der pro Stunde durchgeleiteten  Gasmischung das 10- bis 1500fache des Volumens der  verwendeten Kohlenwasserstoffe betragen kann; vorzugs  weise wird das 100- bis 1000fache Volumen verwendet.

    Das Verhältnis Schwefeldioxid zu Sauerstoff soll gemäss       der    Reaktionsgleichung  R-H+SO2+¸ 0..- R-SO3H    2: 1 sein: vorteilhafterweise aber Gasmischungen mit  höherem Schwefeldioxid-Gehalt im Verhältnis zwischen  3 : 1 und 20: 1 verwendet, besonders günstige Ergebnisse  erzielt man mit Mischungen zwischen 8 : 1 und 14:1.  Die Gasmischung wird zweckmässig in feiner Verteilung,  z.B. mit Hilfe eines Begasungsrings, in die Reaktionsmi  schung eingeleitet.  



  Die Extraktion kann zwischen 0 und 50 C,     vorzugs-          weise    zwischen 10 und 40 C vorgenommen werden.  Besonders vorteilhaft ist es, die Zusammensetzung des  Extrakts so zu wählen, dass im Extraktionsgefäss eine  Trennschicht zwischen Extrakt und überstehendem Pa  raffin wahrnehmbar ist.  



  Die Zusammensetzung des Extrakts hängt von den  Verfahrensbedingungen wie Temperatur, Konzentration  der Sulfonsäure und Pumpgeschwindigkeit ab. Im allge  meinen wird man so arbeiten, dass im Extraktionsgefäss  eine Mischung aus 15 bis 50% Sulfonsäuren, 5 bis 40%  Wasser, 20 bis 60% Kohlenwasserstoffen und 3 bis I0%  Schwefelsäure vorhanden sind. Bevorzugt wird ein Ex  trakt mit einem Gehalt an 20 bis 40% Sulfonsäuren, 10  bis 30% Wasser, 25 bis 45% Kohlenwasserstoffen und 4  bis     8%    Schwefelsäure.

   Dieser Extrakt wird anschliessend  in einem Abscheider bei erhöhter Temperatur,     vorzugs-          weise    bei 80 bis 120 C. weitgehend von Schwefelsäure  befreit, wonach das resultierende Gemisch, das im we  sentlichen aus Sulfonsäuren und aliphatischen Kohlen  wasserstoffen besteht, auf Sulfonsäuren oder auf ihre  Salze wie Natriumsalze, Kalziumsalze und Ammonium  salze verarbeitet wird.  



  Bei Absinken der Reaktionsgeschwindigkeit, das sich  durch Verringerung des Verhältnisses SO2 : O2 im  Gasgemisch nach dem Austritt aus dem Reaktionsgefäss  zu erkennen gibt, kann durch Verringerung der Ge  schwindigkeit der in das Extraktionsgefäss gepumpten  Reaktionsmischung die Bildung von Sulfonsäuren ohne  Zufuhr von Peroxyverbindungen wieder auf die normale  Reaktionsgeschwindigkeit gebracht werden, wonach die  Pumpgeschwindigkeit ebenfalls wieder auf den normalen  Stand gebracht werden kann. Wenn gewünscht, kann die  Reaktionsgeschwindigkeit auch durch erneute     kurzfristi-          @e    Zugab;. von Peroxyverbindungen erhöht werden.  



  Eine Durchführungsform des Verfahrens gemäss der  Erfindung ist im Schema der Fig.1 wiedergegeben.  Hierbei werden die geradkettigen aliphatischen oder  cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffe mit 10 bis 30     C-          Atomen    über die Leitung 2 dem Reaktionsgefäss 1  zugeführt. Das gasförmige Schwefeldioxid wird über die  Leitung 3 und der Sauerstoff über die Leitung 4 nach  Vereinigung mit dem Schwefeldioxid mittels eines Bega  sungsrings in das Reaktionsgefäss 1 eingeleitet. Die  Gasmischung aus Schwefeldioxid und Sauerstoff wird mit  Hilfe einer weiteren Pumpe 8 im Kreislauf durch das  Reaktionsgefäss geführt. Die Peroxyverbindung, als Sub  stanz oder in Lösung, wird über die Leitung 20 dem  Reaktor 1 zugeführt.

   Zu Beginn der Zufuhr der Peroxy-    verbindung wird die Lösung trübe und braun und es  entsteht ein dunkles. sulfonsäurehaltiges, spezifisch  schweres öl. das in der Kugel 14 abgeschieden und bei  <B>(</B>19) abgezogen wird, während die übrige Reaktionsmi  schung über die Leitungen 15 und 16 mit Hilfe der  Pumpe 5 umgepumpt wird. Die Leitungen 18 und 17 sind  hierbei geschlossen. Wenn sich kein dunkles<B>öl</B> mehr  bildet und die Sulfonsäureanteile im Reaktionsgefäss den  gewünschten Wert zwischen 1 und     50%    erreicht haben.  wird die Zugabe von Peroxyverbindung beendet und die  Reaktionsmischung mit der Pumpe 5 über die     Leitungen     18 und 17 in das Extraktionsgefäss 6 befördert.

   In das  obere Ende 7 des Extraktionsgefässes 6 wird das zur  Extraktion nötige Wasser in einer Menge zugeführt, dass  eine Mischung aus den gewünschten Anteilen     Sulfonsäu-          re,    Wasser, Kohlenwasserstoff und Schwefelsäure ent  steht. Der über dem Extrakt stehende Kohlenwasserstoff  wird am Kopf des Extraktionsgefässes abgenommen und  über die Leitung 9 dem Reaktionsgefäss 1 kontinuierlich  ohne weitere Behandlung zugeführt. Der Extrakt wird  kontinuierlich am unteren Ende des Extraktionsgefässes  10 abgezogen und anschliessend in einem Abscheider 11  bei erhöhter Temperatur weitgehend von Schwefelsäure  befreit. Die Schwefelsäure wird bei 12 abgezogen. Das  resultierende Gemisch wird bei 13 weiterverarbeitet.  



  Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens können  kontinuierlich in besonders wirtschaftlicher Weise biolo  gisch abbaufähige Sulfonsäuren hergestellt werden. Be  sonders vorteilhaft und zugleich überraschend ist es, dass  die Gehalte der Verfahrensprodukte an Disulfonsäuren  so klein     sind,    dass die Waschwirkung der Produkte nicht  beeinträchtigt wird.    <I>Beispiel 1</I>  In einem Reaktionsgefäss von<B>1001</B> Inhalt werden in  901 eines Gemisches gesättigter geradkettiger aliphati  scher Kohlenwasserstoffe technischen Reinheitsgrades mit  Kohlenstoffzahlen zwischen 10 und 20, wobei die Koh  lenstoffzahlen des Hauptanteils zwischen 12 und 18  liegen, Schwefeldioxid und Sauerstoff im Verhältnis  10: 1 mit einer Geschwindigkeit von 16 cbm/Stunde  mittels eines Begasungsrings eingeleitet.

   Der Reaktions  mischung werden 301 einer 1%igen Lösung von     Acetyl-          cyclohexansulfonyl-peroxid    in dem vorgelegten Kohlen  wasserstoff kontinuierlich innerhalb von 5 Stunden zuge  führt. Der Sauerstoffbedarf erhöht sich im Verlauf der  Peroxidzufuhr; die Sauerstoffzufuhr wird so gewählt.  dass die Gaszusammensetzung immer dem     obengenann-          ten    Verhältnis von 10: 1 entspricht. Der Gasdruck im       Reaktionsgefäss    beträgt 0,5 atü, die Temperatur 28 C.  



  Die Reaktionsmischung wird während der     Peroxidzu-          fuhr    über die Kugel 14 mit Hilfe der Pumpe 5 über die  Leitungen 15 und 16 im Kreis gepumpt. Die Leitungen  18 und 17 bleiben geschlossen. Während der     Peroxidzu-          fuhr    wird die Reaktionsmischung zunächst trübe, dann  dunkelbraun. Die dabei gebildete     Sulfonsäure    scheidet  sich als spezifisch schweres, erst dunkles, später hellgel  bes Öl in der Kugel 14 ab und kann bei 19 abgezogen  werden.

   Hat die     Abscheidung    des Öls einen Wert von  2 kg/Stunde erreicht, so wird die Reaktionsmischung  über die Leitungen 18 und 17 mit Hilfe der Pumpe 5 in  das Extraktionsgefäss 6 mit einer Geschwindigkeit von       301/Stunde    gepumpt. Hierbei bleiben die Kugel 14 und  die Leitung 15 geschlossen. Die     Peroxidzufuhr    wird dann  beendet.  



  Nach insgesamt 15 Stunden Betriebszeit ist der statio  näre Zustand der Reaktionsmischung erreicht. Die Kon-      zentration der Sulfonsäure im Reaktionsgemisch liegt bei  einer Pumpgeschwindigkeit von 50 l/Stunde bei ca. 57o.  Die Sauerstoffzufuhr beträgt 220 l/Stunde, die     Schwefel-          dioxidzufuhr    600 l/Stunde.  



  Dabei müssen 2,01 Wasser pro Stunde in das Extrak  tionsgefäss eingeleitet werden.  



  Am unteren Ende 10 des Extraktionsgefässes 6  werden pro Stunde 7 kg einer Mischung aus<B>33%</B>  Kohlenwasserstoffen, 20,3% Wasser, 6,5% Schwefelsäu  re, 27,37o Monosulfonsäuren und 9,1% Disulfonsäuren  abgezogen. Nach 300 Stunden ist die Reaktion noch  unverändert im Gang; sie kann durch Unterbrechen der  Gaszufuhr beendet werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  Der nach Beispiel 1 im Reaktionsgefäss befindliche  Kohlenwasserstoff, der ca. 57% Sulfonsäure enthält, wird  durch das Extraktionsgefäss gepumpt, wobei die gesamte  Sulfonsäure im Extrakt verbleibt. Der gereinigte Kohlen  wasserstoff wird wieder dem Reaktionsgefäss zugeführt  und die Reaktion wie in Beispiel 1 beschrieben, bei einer  Temperatur von 26 C erneut durch Zugabe von 31 ca.  I%igem Acetylcyclohexansulfonyl-peroxid, gelöst in dem  gleichen Kohlenwasserstoff, zur Reaktionsmischung be  gonnen. Dabei wird die Sauerstoffzufuhr auf 240     l/Stun-          de    gesteigert. Nach einer Erhöhung der Pumpgeschwin  digkeit auf 501 /Stunde stellt sich im Reaktionsgefäss  eine stationäre Sulfonsäurekonzentration von 3 bis 570  ein.

   Die Reaktionsmischung besteht aus<B>92,6%</B> Kohlen  wasserstoffen, 0,7% Schwefelsäure, 4,7%     Monosulfon-          säuren    und 0,8% Disulfonsäuren. Am unteren Ende des  Extraktionsgefässes werden bei Zufuhr von 2,41 Wasser  pro Stunde 91 Extrakt, bestehend aus 35,6% Kohlenwas  serstoffen, 26,9% Wasser, 7,2% Schwefelsäure, 25,8%  Monosulfonsäuren und 7,5% Disulfonsäuren abgezogen.  Der Versuch wurde nach 105 Stunden willkürlich durch  Unterbrechung der Gaszufuhr beendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von ge sättigten geradkettigen aliphatischen und cycloaliphati- schen Sulfonsäuren mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen durch Umsetzen der entsprechenden Kohlenwasserstoffe mit Schwefeldioxid und Sauerstoff, dadurch gekennzeich- net, dass der Mischung der drei Ausgangsstoffe zunächst so lange eine Peroxyverbindung zugesetzt wird, bis die Bildung von Sulfonsäure in Gang gekommen ist, wonach die Zufuhr der Peroxyverbindung beendet und die Reak tionsmischung kontinuierlich in ein Extraktionsgefäss übergeführt wird, das eine Mischung aus 15 bis 500/o Sulfonsäuren, 5 bis 40% Wasser, 20 bis 60% Kohlenwas serstoffen und 3 bis 10% Schwefelsäure enthält und in das im oberen Teil soviel Wasser nachströmt,
    dass der Wasseranteil der genannten Mischung erhalten bleibt, während am unteren Ende die genannte Mischung als Extrakt abfliesst und am oberen Ende des Extraktionsge- fässes die überstehenden Kohlenwasserstoffe wieder dem Reaktionsgefäss zufliessen. UNTERANSPRÜCHE I. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Peroxyverbindungen organische Peroxi de verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Peroxyverbindung Acetyl-cyclohexan- sulfonyl-peroxid verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Peroxyverbindung als Lösung in dem zur Reaktion verwendeten Kohlenwasserstoff zugeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Temperatur der Reaktionsmischung zwischen 0 und 60 C, vorzugsweise zwischen 10 und 40 C liegt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, däss das Volumen der stündlich durch die Reaktionsmischung geführten Gasmenge das 10- bis 1500fache, vorzugsweise das 100- bis 1000fache des Volumens der Flüssigkeit beträgt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Reaktionsgas Schwefeldioxid und Sauerstoff in einem Verhältnis zwischen 3 : 1 und 20 : 1, vorzugsweise zwischen 8 : 1 und 14:1 enthält.
CH515968A 1967-09-06 1968-04-08 Verfahren zur Herstellung von geradkettigen aliphatischen und cycloaliphatischen Sulfonsäuren CH505067A (de)

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