CH505245A - Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen

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CH505245A
CH505245A CH1528466A CH1528466A CH505245A CH 505245 A CH505245 A CH 505245A CH 1528466 A CH1528466 A CH 1528466A CH 1528466 A CH1528466 A CH 1528466A CH 505245 A CH505245 A CH 505245A
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CH
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pile yarn
pile
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CH1528466A
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Nathaniel Spanel Abram
E Barton Loy
Original Assignee
Nathaniel Spanel Abram
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/02Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H11/00Non-woven pile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen, wobei von Florgarnen abgeschnittene Florgarnabschnitte fadenverarbeitenden Elementen zugeführt und von diesen in eine Unterlage implantiert oder mit dieser verbunden und ferner mittels eines Klebemittels in bzw. auf dieser Unterlage verankert werden.



   Bei bekannten Herstellungsverfahren werden fortlaufend Florgarne verwendet, die von grossen Spulen von 2,7 kg Gewicht abgezogen werden. Im allgemeinen wird für jede   Tuftingaadel    eine solche Spule, die mit einer über ihr angeordneten Ersatzspule verbunden ist, verwendet.



   Die Nadeln der bekannten Tufting-Maschine arbeiten mit 9 oder 10 Zyklen pro Sekunde und erwärmen, reiben und beanspruchen das keineswegs verschleissfeste Florgarn beträchtlich. Das fortlaufende Florgarn muss in die Öse der Nadeln 9 bis 10 mal pro Sek. durch das grobe und streng gewebte Juteleinen, das allgemein als Unterlage für getufte Teppiche dient, hindurchtreten. Dies ist die Ursache dafür, dass das Florgarn häufig bricht, so dass sich bei den bekannten Maschinen Ausfallzeiten bis zu 50 % ergeben.



   Aus den USA-Patentschriften Nrn. 2 588 130 und 2 639 250 sowie der britischen Patentschrift Nummer 435 856 sind weitere Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Flor aufweisenden Textilien bekannt. Dabei werden jeweils Florgarnabschnitte mittels Greifeinrichtungen von einer Schneidevorrichtung bis zu den fadenverarbeitenden Elementen zugetragen.



  Durch diese mechanische Förderung der Florgarnabschnitte von der Schneidevorrichtung zu den fadenverarbeitenden Elementen werden sie zumindest an der Einspannstelle, einer mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, die zu einer Schwächung und oftmals zu einem Fadenbruch an den Florgarnabschnitten führen. Überdies werden die Florgarnabschnitte durch die mechanische Handhabung stark erwärmt, was ebenfalls abträglich ist. Weiter sind diese mechanischen Fördereinrichtungen sehr kompliziert aufgebaut und damit sehr störanfällig.   Aussderdem    benötigen diese Elemente und ihre Antriebseinrichtungen viel Platz, so dass der Ausgestaltung einer entsprechenden Vorrichtung enge Grenzen gesetzt sind. Das Einfädeln der Florgarnabschnitte in die Öhre von Tufting-Nadeln ist überdies praktisch nicht möglich.



   Zweck der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen, anzugeben, das obige Nachteile nicht aufweist.



   Das eingangs genannte erfindungsgemässe Verfahren ist hier dadurch gekennzeichnet, dass man die Flor   garnabschnitte    pneumatisch zu den fadenverarbeitenden Elementen fördert.



   Durch die pneumatische Zuführung der Florgarne oder Florgarnabschnitte zu den fadenverarbeitenden Elementen, ergeben sich ganz entscheidende Vorteile bei der Herstellung von Flor aufweisenden Textilien. Die pneumatische Förderung bringt eine sehr weitgehende Schonung der Florgarne bzw. der   Florgarnabschnitte    mit sich, die einerseits auf die geringere mechanische Beanspruchung und anderseits auf eine wesentlich verminderte Erwärmung der Florgarnabschnitte bzw. der Florgarne zurückzuführen ist. Diese beiden Faktoren tragen dazu bei, dass Ausfälle durch Fadenbrüche auf ein Minimum herabgesetzt werden. Ausserdem wird die Qualität der hergestellten Flor aufweisenden Textilien wesentlich verbessert.

  Das ausserordentlich einfache erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht es nun überdies, dass es leicht so weit ausgestaltet werden kann, dass sich auch kompliziertere Flor aufweisende Textilien herstellen lassen. Es ist hierbei insbesondere an Textilien gedacht, die einen mehrfarbigen, gemusterten Flor  aufweisen. Auch die Verbindungsart des Florgarnabschnittes mit der Unterlage kann auf beliebige Weise variiert werden. So ist es ohne weiteres möglich, die fadenverarbeitenden Elemente so auszugestalten, dass die Florgarnabschnitte auf die Unterlage aufgebracht oder aber in die Unterlage implantiert werden.



   Ein weiterer, entscheidender Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass eine zu dessen Durchführung verwendete Vorrichtung wesentlich einfacher aufgebaut sein kann. Dies vermindert nicht nur die Störanfälligkeit einer solchen Vorrichtung, sondern ermöglicht es überdies auch, ihren Variationsreichtum zu steigern. So bietet es beispielsweise keine Schwierigkeiten, derartige Vorrichtungen so auszugestalten, dass auch Textilien mit mehrfarbigen Flor hergestellt werden können. Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht es auch, Tufting-Nadeln zu verwenden. Besonders einfach gestaltet sich dabei das Einbringen der Florgarnabschnitte bzw. Florgarne in die Öhre der Tufting Nadeln. Es ist dabei ohne weiteres möglich, neben Einfachnadeln auch Doppelnadeln zu verwenden. in deren Öhre das Florgarn bzw. der Florgarnabschnitt eingezogen werden kann.



   Die pneumatische Förderung der Florgarne bzw.



  Florgarnabschnitte kann dabei vorzugsweise durch Anlegen eines Unterdruckes, d. h. durch Absaugen an den Bereich der fadenverarbeitenden Elemente erfolgen. Es ist aber auch möglich, die Florgarne bzw. Florgarnabschnitte durch Anlegen eines   Überdruckes    längs des Förderweges, d. h. durch Einblasen von Druckluft zu fördern. Wesentlich ist in jedem Falle, dass längs des Förderweges ein Druckgefälle herrscht, da sonst eine pneumatische Förderung nicht möglich wäre.



   Die einzelnen Florgarnabschnitte können durch die Unterlage gezogen und befestigt werden, wobei beispielsweise auf der Rückseite der Unterlage ein Klebemittel aufgebracht wird oder die Rückseite der Unterlage als Klebemittel einen thermoplastischen Kunststoff aufweist, in den die Florgarnabschnitte bei Anwendung von Wärme eingebettet oder an den sie angeheftet werden. Es ist auch möglich, die Oberseite der Unterlage mit einer Klebeschicht zu versehen, in die die einzelnen Florgarnabschnitte eingebettet werden können.



   Die beim vorliegenden Verfahren zur Verwendung gelangenden Florgarnabschnitte weisen vorzugsweise eine Länge zwischen 25 bis 75 mm auf. So können beispielsweise Florgarnabschnitte von 25, 32, 38 oder 75 mm Länge verarbeitet werden.



   Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens werden nachfolgend anhand einer Tufting-Ma   schiene,    wie sie in der USA-Patentschrift Nr. 3 387 577 geoffenbart ist, näher beschrieben.



   In den zur Erläuterung dienenden Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht zur Darstellung des   Florgarnflusses    sowie der Wege der Unterlage und für das Verständnis wesentlicher Teile einer bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 1A und 1B schematische Darstellungen zur Erläuterung des vorliegenden Verfahrens,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Umlenkrollensystems von Fig. 1 und dessen Antriebs,
Fig. 3 eine schematische und perspektivische Darstellung eines Stempels aus Fig. 1 und dessen Antriebs,
Fig. 4 eine schematische und perspektivische Darstellung der Schneidevorrichtung von Fig. 1 und von deren Antrieb,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Ladevorrichtung für Florgarne von Fig. 1 und von dessen Getriebe zur Ausführung einer Längsbewegung,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Ladevorrichtung von Fig.

   5 und von dessen Getriebe, das eine seitlich gerichtete Bewegung auslöst,
Fig. 7 eine schematische und perspektivische Ansicht eines Steuerventils der pneumatischen Fördervorrichtung von Fig. 1 und dessen Getriebe,
Fig. 8 eine schematische und perspektivische Ansicht eines Anschlags aus Fig. 1, der die Florgarnabschnitte vor dem Einziehen in eine genaue Lage bringt, und von dessen Antriebssystems,
Fig. 9 eine schematische und perspektivische Ansicht des Schiebers von Fig. 1 einschliesslich seines Antriebs,
Fig. 10 eine vergrösserte Ansicht eines Einzelteils, nämlich des Stempelgetriebes und der gehörigen Glieder,
Fig.   11A    und   11B    Darstellungen von Einzelheiten in vergrössertem Massstab, und zwar vom Antrieb des den Verteiler steuernden Ventils, von den Anschlägen und dem Schieber des Verteilers,
Fig.

   12 und 13 eine Vorder- sowie eine Seitenansicht eines Teils einer Gruppe von Steuerschaltern für den Antrieb der Florgarnfördervorrichtung in grösserem Massstab,
Fig. 14A bis 14D erläuternde Pläne für verschiedene Verfahrensvarianten,
Fig. 15A bis 15D Darstellungen verschiedener Verfahrensschritte zum Laden von Nadeln und zum Einziehen von Florgarnabschnitten,
Fig.   1 6A    und   1 6B    Darstellungen verschiedener Ver   fahrensschrftte    einer anderen Ausführungsart zum Laden und zum Einziehen von Florgarnabschnitten,
Fig. 17 und 18 Vorderansichten von Vorrichtungen mit mehreren Stempeln und mit nur einem Stempel zur Anwendung auf die Vorrichtung nach den Fig.   1 6A    und   l6B.   



   Aus den Fig. 1 und 3 geht hervor, dass eine Ladevorrichtung 10 eine Reihe im Abstand voneinander angeordneter, in gerader Linie hintereinander liegender Kammern 11 aufweist, die jeweils eine Austragsöffnung haben, die mit einer Aufnahmeöffnung eines Florgarnleitrohrs 12 fluchtet. Die Florgarnleitrohre 12 dienen als Verbindungswege. Die Austragsöffnung jedes Leitrohrs 12 befinden sich jeweils neben der Bahn einer zugeordneten gabelartigen Tufting-Nadel 13. Die Nadeln 13 sind an einem hin und her beweglichen Nadelhalter 14 befestigt. Immer dann, wenn sich jede Nadel in der oberen Stellung ihres Arbeitstaktes befindet, wird ihr ein Florgarn von dem jeweils zugeordneten Leitrohr 12 zugeführt und in eine vorbestimmte Lage gebracht.

   Während des darauffolgenden Abwärtshubes der Nadeln werden die Enden der durch sie hindurchgezogenen Florgarne durch eine Unterlage L (Fig. 1A) transportiert und stehen dann von der Unterseite der Unterlage ab. Anders ausgedrückt werden die in eine vorbestimmte Lage innerhalb der zweifachen oder gabelartigen Nadeln gebrachten Florgarne durch die Unterlage L (Fig. 1A) gestossen, um anfangs ein vertikal gerichtetes U zu bilden, das innerhalb eines Abschnittes der Unterlage gehalten wird, der zwischen den beiden Nadeleinstichen liegt. Während die Abwärtsbewegung der Nadeln fortgesetzt wird, gleiten die freien Enden  der Florgarne aus den Nadelöhren vor Abschluss des Abwärtshubes (Fig.   1B),    um ein nach unten geöffnetes U zu bilden. Die leeren Nadeln kehren zu ihrer Ausgangsstellung zurück, um andere Florgarne aufzunehmen.

  Die Unterlage L, die nun eine neue Florreihe aufweist, wird ein Stück vorgezogen und ist damit bereit, die nächste Reihe nach unten geöffneter U-förmiger Florschlaufen aufzunehmen.



   In dem Zeitraum zwischen einer Hin- und Herbewegung des Nadelträgers, die durch die Welle 25 herbeigeführt wird, wird jede der Kammern 11 der Ladevorrichtung 10 mit einem Florgarnabschnitt B beschickt, der mittels einer Schneidvorrichtung 15 von einem Florgarn S abgeschnitten wird. Das Ende jedes Florgarnes S wird in einem zugeordneten Kanal 16 innerhalb einer Leitvorrichtung 17 gehalten und liegt der Aufnahmeöffnung einer bestimmten Kammer 11 gegenüber, die zur Aufnahme des Endes des jeweiligen Florgarnes dient. Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, dass jedes Florgarn S um eine Gruppe von Umlenktrommeln 18 gelegt ist, die zwischen einer Vorratsspule 19 und Leitkanälen 16 liegt. Zwischen den Umlenkrollen und dem zugeordneten Kanal 6 wird jedes Florgarn S unterhalb eines hin und her bewegten Stempels 20 entlanggeführt.

  Wenn ein Florgarnstück von einer Spule 19 aus zugeführt werden soll, wird der zugeordnete Stempel 20 freigegeben und nach unten bewegt. Dies geschieht in Abhängigkeit von einem Steuersignal. Der Stempel 20 kommt mit dem Florgarn S zum Weitertransport zu Beginn eines Arbeitstaktes in Eingriff. Die daraus resultierende Zugkraft spannt das um die Umlenkrollen gelegte Florgarn, um auf diese Weise ein weiteres Florgarnstück von der Spule zu ziehen. Der anfallende Florgarnüberschuss innerhalb des Stranges im Bereich des Stempels 20 wird sodann von einem Saugtransport erfasst, der später beschrieben ist, und durch eine Kammer 11 der Ladevorrichtung 10 geführt. Dadurch gelangt ein Florgarn auf dem Weg über einen Kanal 16 innerhalb der Leitvorrichtung 17 in eine Kammer 11.



   In einer anderen Ausführungsform der Florgarnzuführungsvorrichtung fehlt die Vorwärtsbewegung eines Stempels einschliesslich des hierfür erforderlichen Antriebes. In dieser Ausführungsart bewirkt ein durch die Kammern 11 der Ladevorrichtung 10 ausgeübter Saugtransport eine Spannung des Florgarnes, der um die Umlenkrollen gelegt ist. Der Stempel 20, der das Florgarn festhält, wird angehoben, wenn das Florgarn der Ladevorrichtung 10 zugeführt werden soll.

  Die Länge des Florgarnabschnittes, der von dem Florgarn abgeschnitten und von einer Kammer der Ladevorrichtung aufgenommen wird, kann durch eine Steuerung bestimmt werden, indem entweder der Zeitabschnitt vorgewählt wird, währenddessen die Schneidevorrichtung 15 den Weg für den Saugtransport von der Leitvorrichtung zur Ladevorrichtung freigibt, oder indem der Zeitabschnitt vorbestimmt wird, währenddessen der Stempel 20 in seiner oberen Lage verharrt, während die Schneidevorrichtung 15 den Weg für den Saugtransport freigegeben hat.



   Wenn beispielsweise ein Steuersignal gegeben wird, um ein Florgarnstück von einer bestimmten Spule 19 zu einer der Kammern 11 der Ladevorrichtung 10 für eine bestimmte Nadel zu führen, wird ein Florgarn der erforderlichen Länge aufgrund einer Steuerung abgeschnitten, die die vorstehend beschriebene Förderweise mit einer zeitlich gesteuerten Bewegung der Schneidevorrichtung 15 verbindet. Der Florgarnabschnitt, der in dieser Weise abgeschnitten und in die Ladevorrichtung 10 geführt ist, wird aufgrund des Saugtransportes zu der entsprechenden Nadel geleitet, der auf das betreffende Leitrohr 12 von dem Verteiler 21 aus ausgeübt wird. Die Steuerzeiten des Saugtransportes werden durch ein Ventil 22 bestimmt. Der Florgarnabschnitt B wird sodann in das Öhr einer der gabelartigen Nadeln eingezogen, wobei seine Lage durch einen längsbeweglichen Anschlag 23   bestunmt    ist.

  Wenn ein Florgarnabschnitt einer Nadel 13 zugeführt ist, wird ein Schieber 24, der die Nadelbahnen im Boden des Verteilers 21 abschliesst, zurückgezogen, um eine ungehinderte Bewegung der Nadel zu gestatten, die zunächst durch die Unterlage L und dann zurück in ihre ursprüngliche Stellung geführt wird.



   Wenn es möglich ist, eine einzelne Ladevorrichtung für alle Nadeln zu benutzen, so ist es doch vorteilhaft, zwei oder mehrere Ladevorrichtungen zu verwenden, um Platz zu sparen. In der hier beschriebenen Tufting-Maschine sind zwei Ladevorrichtungen 10 und 10A eingesetzt. Die Leitrohre 12 der oberen Ladevorrichtung 10 erstrecken sich von den Kammern 11 sozusagen zu den mit ungeraden Zahlen benannten Tufting-Nadeln, und die Leitrohre   1 2A    führen von den Kammern der tiefer gelegenen Ladevorrichtung   1 0A    zu den Tufting-Nadeln mit geraden Zahlen. Beide Leitrohrsätze führen zu dem gemeinsamen, den Saugtransport ausübenden Verteiler 21 jeweils an die Stelle neben der zugehörigen Tufting-Nadel.

  Die Vorrichtungen zum Zuführen und Schneiden des Florgarn, die tiefer gelegenen Ladevorrichtung vorgeschaltet sind, sind die gleichen wie bei der oberen Ladevorrichtung und sind daher mit den gleichen Bezugszeichen benannt, denen lediglich zur Unterscheidung der Zusatz A gegeben ist, um unnötige Wiederholungen in der Beschreibung zu vermeiden.



   In Fig. 2 ist ein geeignetes Antriebssystem für die Florgarnförderwalze 18 schematisch dargestellt. Wegen des horizontalen Abstandes, den die Florgarnstränge auf einer Umlenkwalze einnehmen, können auch   mch-    rere Umlenkwalzen eingesetzt werden. Jede Umlenkwalze weist dann eine Nut für den zugeordneten Florgarnstrang auf. Die Welle 30 der Umlenkwalze 18 wird über ein Kettenrad 31, eine Kette 32 und ein weiteres Kettenrad 33 von einer Welle 34 aus angetrieben, die ihrerseits wiederum über ein Zahnrad 35, ein Zwischenrad 36 und ein Antriebsrad 37 von einer Welle 38 aus angetrieben ist. Die Florgarnleitrolle 39, die neben der Umlenkwalze 18 angeordnet ist, wird über ein Getriebe 41 angetrieben mit hierfür bestimmten Wellen.



   Die Antriebswelle 38 des Florgarnzuführungssystems ist durch Verbindungselemente, zu denen auch das Kettenrad 42 und die Kette 43 gehören, mit der Welle 25 der Maschine gekuppelt. Die Umlenkwalzen 18 und 39 dienen als gewöhnliche Drehmomentverstärker, um bei Bedarf Florgarn von jeder Spule 19 oder von allen Spulen der oberen Reihe abzuziehen.



   Ein vorteilhaftes Lenkgetriebe für jeden Stempel 20 geht schematisch aus Fig. 3 hervor. Die unteren Enden zweier Hebel 45, 46 sind an den entsprechenden Enden einer Plattenhalterung 47 des Stempels 20 angelenkt. Ein Stift 48, der aus einer Tragstange 49 des Stempels herausragt, steht in Eingriff mit einem bogenförmigen Schlitz 50 im rechten Ende bzw. in dem die Tragstange 49 führenden Teil 51 eines Hebels 52. Im Abstand zwischen seinen Enden ist der Hebel 52 an  einer Stelle 53 an den Hebel 45 angelenkt. Das andere Ende des Hebels 52 ist über einen Hebel 54 und eine gelenkig gelagerte   Winkelplatte    55 mit einer bewegbaren Stange 56 eines elektromagnetischen Antriebes 57 verbunden. Der Antrieb der Stange 56 kann auch auf andere Weise,   besipielsweise    pneumatisch, erfolgen.



  In der Normallage findet keine Berührung zwischen dem Stempel 20 und dem Florgarnstrang S statt. Dies trifft für alle Winkellagen der Parallelführung durch die Hebel 45, 46 und die die beiden Hebel verbindende Platte 47 zu. Das obere Ende des Hebels 46 ist an einer Welle 62 befestigt, die Drehschwingungen unter dem Einfluss eines Exzenters 58 über deren Kurbelarm 59, einen pleuelähnlichen Hebel 60 und einen an diesen angelenkten Arm 61 ausführt. Der Exzenter 58 ist mit einer Antriebswelle 34 verbunden, die zu dem Antriebssystem für die Umlenkwalzen gehört.



  Wenn ein Stück von dem Florgarnstrang S aus zugeführt werden soll, wird der Antrieb 57 durch ein Steuersignal eingeschaltet, um eine dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Bewegung der Hebel 45, 46 einzuleiten.



  Hieraus ergibt sich eine im Uhrzeigersinn gerichtete Bewegung des Hebels 52 um seine Lagerstelle 53. Dadurch wird der Stempel 20 gegen das Florgarn S gedrückt. Der Eingriff zwischen dem Stempel 20 und dem Florgarn S hält an, bis am Ende eines zum Abwärtshub gehörigen Arbeitstaktes des Stempels der Antrieb 52 abgeschaltet wird, beispielsweise durch einen Endschalter. Anhand von genaueren Figuren wird später noch eingehend dargelegt, dass der Exzenter 58 einstellbar ist, um die jeweilige   Florgarnlänge    zu bestimmen. Hiervon ist bekanntlich die Florhöhe des fertigen Teppichs, Vorlegers oder der Reisedecke abhängig.



   In der Fig. 4 ist ein vorteilhaftes Antriebssystem für eine Schneidevorrichtung 15 dargestellt. In der Normallage der Schneidevorrichtung 15 sperren deren Zähne die Florgarnwege von den Durchgangsöffnungen 16 innerhalb der Leitvorrichtung 17 zu den mit ihnen fluchtenden Kammern 11 der Ladevorrichtung 10. An ihren gegenüberliegenden Enden ist die Schneidevorrichtung 15 drehbar mit Hebeln 65, 66 verbunden.



  Der Arm 66 ist auf einer vertikalen Welle 67 befestigt, an der ausserdem ein Tragarm 68 für eine Rolle 69 befestigt ist. Der Tragarm 68 steht unter Federspannung, um zu gewährleisten, dass die Rolle 69 mit dem Rand eines Nockensystems 70 in Eingriff bleibt, das lösbar auf dem Schaft 38 befestigt ist. Aus Gründen, die später näher erläutert werden, kann das Nockensystem 70 einen oder auch mehr Nocken aufweisen. Die Zahl hängt von der Anzahl der erforderlichen Ladestellungen der Ladevorrichtung 10 ab. Um Zeit einzusparen, weist die Ladevorrichtung 10 bei der Herstellung von einfarbigen Teppichen lediglich eine Ladestellung auf, bei der Herstellung von zweifarbigen Teppichen zwei Ladestellungen usw.



   Ein vorteilhaftes Antriebssystem mit dem eine Verschiebung mit stetiger Bewegung der Ladevorrichtung 10 gegenüber der Leitvorrichtung 17 (Fig. 4) erreicht werden kann, ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. Die Ladevorrichtung 10 steht unter Federspannung, um den Eingriff zwischen einer Rolle 75 und der Steuerfläche eines Nockenkörpers 76 zu gewährleisten, der für eine mit fünf Farben arbeitende Betriebsweise, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, fünf verschieden hohe Randkanten aufweist. Der Nockenkörper 76 wird synchron mit der Welle 25 der Maschine angetrieben. Wenn der in der Fig. 5 dargestellte Nockenkörper 76 eine Umdrehung ausführt, rückt die Ladevorrichtung 10 unter stetiger Verschiebung, die in einzelne Stufen zerfällt, von der   Ladestellung    Nr. 1 bis zur Ladestellung Nr. 5 vor.

  Zwischen den einzelnen   Abschnitten    tritt jedesmal ein Ruck auf. Anschliesseild nimmt der Nockenkörper 76 wieder seine Ladestellung Nr. 1 ein, wenn er den höchsten, der Ladestellung Nr. 5 entsprechenden Randabschnitt verlässt. Wenn nur eine Farbe verarbeitet wird, kann der in fünf Abschnitte zerfallende Nockenkörper 76 durch einen Nockenkörper ohne Abschnitte ersetzt werden. Für eine Arbeitsweise mit zwei Farben wird ein Nockenkörper   rnit    zwei Abschnitten benötigt usw. Aus den Zeichnungen in Verbindung mit den vorstehenden   Dariegungen    geht hervor, dass jede Vorwärtsbewegung der Ladevorrichtung 10 die Aufnahmeöffnungen seiner Kammern 11 gegenüber den   Florgarnkanälen    16 innerhalb der Leitvorrichtung 17 verschiebt, so dass jede Kammer mit dem nächsten Kanal 16 fluchtet.

  Während einer Umdrehung des   Nockenkörpers    76 mit fünf Randabschnitten nach Fig. 5 wird jede   Karnmer    mit insgesamt fünf hintereinanderliegenden   Florgarnkanälen    16 vorübergehend in Eingriff gebracht, um ein Florgarn von einer der fünf dazugehörigen Vorratsspulen 19 aufzunehmen. Am Ende einer Umdrehung des   Ncckenkörpers    76 sind alle Kammern der   Ladevorflchtung    10 mit jeweils einem Faden belegt, unabhängig davon, ob die Maschine auf eine   Einfarbenarbeitsweise,      Zweifarbenarbeitsweise    oder eine andere Arbeitsweise eingestellt ist.



   Um die Florgarnabschnittweiterleitung über die Leitrohre 12 sicher zu gewährleisten, führt die gefüllte Ladevorrichtung eine kurze seitlich von der Leitvorrichtung 17 weggerichtete ruckartige Bewegung aus.



  Ein geeigneter Antrieb zur Erzielung einer derartigen   Ruckbewegung    ist schematisch in Fig. 6 dargestellt.



  Tragarme 80 der Ladevorrichtung 10 sind verschiebbar auf einer Welle 81 angeordnet, der einmal pro Maschinentakt eine ruckartige Drehbewegung erteilt wird, und zwar über eine Nockenscheibe 82, eine Rolle 83, Tragarme 84 sowie Hebel 85 und 86. Der Hebel 86 ist am Ende der Welle 81 befestigt. Um eine mögliche Verwirrung zu vermeiden, wird angemerkt, dass der Nockenkörper 76, der die Längsbewegung der Ladevorrichtung 10 steuert, nicht fest mit der Welle 81 verbunden ist, sondern eine freie Drehbewegung gegen über dieser Welle ausführt. Eine Welle 38, an die die Nockenscheibe 82 angeschlossen ist, dreht sich synchron zu der Welle 25.



   Eine vorteilhafte Einrichtung für den Antrieb und die Steuerung mindestens eines Ventils   22    an dem Verteiler 21, der den pneumatischen Transport, hier den Saugtransport, bewirkt, ist schematisch in Fig. 7 dargestellt. Ein Verbindungskanal 90, der sich oberhalb des Verteilers 21 ausserhalb der Bahn des Nadelträgers 14, jedoch neben dieser, erstreckt, weist mehrere Öffnungen 91 auf. Diese Ventilöffnungen sind normalerweise verschlossen, und zwar jeweils mit einem bewegbaren Teller 92, der unter der Einwirkung einer Feder 93 in der geschlossenen Stellung verharrt. Der Schaft 94 des Ventiltellers 92 erstreckt sich durch den Verbindungskanal 90 hindurch oberhalb von diesem bis in die Bahn eines Hebels 95 hinein.

   Das Ventil bzw. die Ventile 22 werden für einen kurzen Zeitabschnitt innerhalb jedes Maschinentaktes durch die Steuerung seitens einer Nockenscheibe 96 über einen   Taststift bzw. eine Rolle 97 sowie Hebel 98 und 99 geöffnet.



   Der Arm 99 ist an einem Ende gelenkig mit dem Hebel 98 verbunden, während sein anderes Ende an einer Steuerwelle 100 befestigt ist. Der Verbindungskanal 90 ist beispielsweise über eine Leitung 101 an eine Vakuumpumpe 102 angeschlossen. Das Volumen des Ver   bindungskanals    90 ist verhältnismässig gross, damit der Kanal als Kessel oder Vorratsbehälter dienen kann, dessen Innendruck erheblich unter atmosphärischem Druck liegt.

  Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass beim Öffnen der Ventile 22 ein plötzlicher Druckabfall in dem Verteiler 21 auftritt und der hieraus folgende Lufteinbruch in den Verteiler 21 über die   Leitrohr    12,    1 2A    in der Lage ist, einen   Saugtransport    der Florgarnabschnitte von der gefüllten Ladevorrichtung zu den Nadeln zu bewirken, der sich durch hohe Geschwindigkeit auszeichnet.



   Es kann sich als vorteilhaft erweisen, wenn in dem Augenblick, in dem die Unterdruckleitungen auf der einen Seite geöffnet werden, auf der anderen Seite des Transportweges zusätzlich ein Überdruck wirksam wird, um einen noch leichteren Transport der Florgarnabschnitte hervorzurufen. Durch eine derartige Massnahme kann beispielsweise verhindert werden, dass sich Fusseln in unerwünschter Weise anhäufen.



   Eine geeignete Antriebsvorrichtung für Anschläge 23, die die Stellung des Florgarnabschnittes gegenüber der jeweiligen Nadel festlegen, ist in Fig. 8 schematisch dargestellt. Die Anschläge 23 bestehen aus kleinen Röhrchen, die sich von der Vorderseite eines Verteilers
105 aus erstrecken, der an eine Unterdruckleitung angeschlossen ist, beispielsweise über eine flexible Leitung
106.



   Das freie Ende jedes Anschlagröhrchens mündet in einen kurzen Rohrfortsatz 107, dessen Länge etwas kürzer ist als die Länge des längsten Florgarnabschnittes, der in die Nadeln eingefädelt werden muss, weil das Mass, bis zu welchem ein Florgarn über eine Nadel hinausragt, anfangs etwas weniger als die Hälfte der Gesamtlänge des Florgarnabschnittes ausmacht. In der Ruhelage der Nadeln 13 am oberen Ende ihres   Arbeits-    taktes fluchten die Öffnungen jedes Rohrfortsatzes 107 mit Nadelöhren, und befinden sich dicht neben den Nadeln, um das eine Ende eines   Florgarnabschaittes    aufzunehmen, wenn der Florgarnabschnitt durch die Nadelöhre der zugehörigen Nadel transportiert wird.



  Der Florgarnabschnitt kann nicht in das kleinere Röhrchen 23 übertreten, da dies durch einen Einsatz 108 verhindert wird, der als Anschlag dient. Das abgebremste Ende jedes Florgarnabschnittes ist etwas zusammengedrückt infolge der hohen Geschwindigkeit, mit der der Florgarnabschnitt auf den Einsatz 108 auftrifft. Die Saugwirkung in dem Röhrchen 23 hält den Florgarnabschnitt in der nun eingenommenen Stellung fest, so dass, wenn der Anschlag 23 zurückgezogen ist, die Zusammendrückung aufgehoben und der Florgarnabschnitt an eine Stelle gezogen ist, an der er gegenüber der Nadelachse eine genau mittige Lage einnimmt. Der zum Festhalten des Florgarnabschnittes erforderliche Saugdruck kann mit Hilfe des Ventils 123 auf gewünschte Werte eingestellt werden.

  Jede der in Lagern geführten Schubstangen 109, die sich von der Rückseite des Verteilers 105 aus erstrecken, ist an eine horizontale Zahnstange 110 angeschlossen, die ihrerseits über ein Zahnrad 111 mit einer Welle   1 12    in Verbindung steht. Eine horizontal hin und her gehende Bewegung der Zahnstange 110 wird einmal pro Maschinentakt über eine Nockenscheibe 113, einen Zapfen oder eine Rolle 114, über Hebel 115 und 116 sowie über eine Zahnstange 117 und ein Ritzel 118 auf einem Schaft 112 bewirkt.

  Die Nockenscheibe 113 wird derart gesteuert, dass die die Lage der Florgarnabschnitte be   stammenden    Anschläge 23 zurückgezogen werden, bevor die Nadeln abwärts bewegt werden, und anschlie Send wieder in ihre frühere Ausgangsstellung zurückgeleitet werden, und zwar in   angumessenem    Abstand nach dem Zeitpunkt, zu dem die abwärts bewegten Nadeln die rechten Enden der Florgarnabschnitte von den Rohrfortsätzen 107 gezogen haben. Damit man die Weglänge der hin und her gehenden Anschläge 23 einstellen kann, um die Einrichtung verschiedenen Flor   garnabschuittlängen    anzupassen, ist der Hebel 115 mit einem bogenförmigen Schlitz 119 ausgestattet.

  Der Zapfen 120 am oberen Ende des Hebels 116 steht in Eingriff mit dem Schlitz 119 und kann in jedem gewünschten Abstand von dem festen Drehpunkt 122 an dem Hebel 115 festgeschraubt werden.



   Die zurückziehbare Anschlagseinrichtung nach den Fig. 1 und 8 kann ersetzt werden durch eine von Hand einstellbare Anordnung ähnlich derjenigen, die in Fig.   1 6A    dargestellt ist. In dieser Abwandlung von den Fig. 1 und 8 sind die Anschläge 23 derart eingestellt, dass ihr Abstand von den Nadeln 13 jeweils einem Mass entspricht, das geringfügig unterhalb der Hälfte der Gesamtlänge des   Florabschaittes    liegt. Wenn der Florgarnabschnitt auf den feststehenden Anschlag auftrifft, wird er zusammengedrückt; die Zusammendrückung wird jedoch in dem Augenblick aufgehoben, wenn der Faden mit Hilfe der abwärts bewegten Nadeln durch die Unterlage geführt ist.

  In einer derartig vereinfachten Ausführungsart kann das Getriebe für eine taktweise Hinund Herbewegung der Anschläge ebenso fehlen wie diejenigen Vorrichtungsteile, die verursachen, dass sich der Saugdruck auch innerhalb der Anschläge fortsetzt.



   Zur Betätigung des Ventils 2 von Fig. 1, das als Schieber ausgeführt ist, dient eine Antriebsvorrichtung, die schematisch in Fig. 9 dargestellt ist. Normalerweise befindet sich der Schieber 24 in der vorderen Lage, in der er die Nadeldurchgangsöffnungen 130 am Boden des Gehäuses des Verteilers 21 verschliesst. Wenn Fäden in die Nadeln 13 eingefädelt sind, wird der Schieber 24 zurückgezogen, um die Durchgangsöffnung 130 freizugeben und eine ungehinderte Bewegung der Nadeln von der und in die Stellung, in der eingefädelt wird.



  Hierfür ist jede der Zahnstangen 131 mit dem Schieber 24 verbunden und steht ausserdem in Eingriff mit einem Zahnrad   132    auf einer Welle 133. Die Welle 133 wird einmal pro Umdrehung der Welle 25 in drehende Bewegung versetzt, zunächst in eine Richtung und   anschlie-    ssend zur   Rückführung    in die ursprüngliche Lage in eine andere Richtung. Der Antrieb erfolgt hierbei über eine Nockenscheibe 134 und eine hiermit in Eingriff   ste    hende Rolle oder einen Zapfen 135, eine Zahnstange
136, ein Zahnrad 137 auf einem Schaft 133.



   Beim Fördern der Florware kann die florseitige Oberfläche des Teppichs oder Vorlegers mit der Oberfläche einer Stachelwalze 152 in Eingriff kommen.



  Dadurch entsteht eine ständige Neigung der Fäden, sich innerhalb der Unterlage zu lockern. Die Schlaufen können sich leicht lösen, so dass ohne weiteres einzelne Schlaufen aus der glatten Seite der Unterlage austreten und verlorengehen. Diese Neigung kann durch Anwendung einer Anordnung nach Fig. 1 vermieden werden.  



   In der dort gezeigten Anordnung kommt die Sta   chelwalze    152 mit der glatten, der Florseite gegenüberliegenden Oberfläche der Unterlage L in Eingriff und übt auf diese Weise einen Druck auf die Stege der U-förmigen Schleifen aus, so dass diese flach gegen die Oberseite der Unterlage L gepresst sind. Die Speicherwalze 188 kann von einem intermittierenden Antrieb für die Stachelwalze 152 über einen Riementrieb angetrieben sein, der die Unterlage L spannt. Um die flachgedrückten Rücken der Florschlaufen in dieser Stellung zu befestigen, wird ein   Schnellkleber    aufgebracht, beispielsweise mittels einer Sprüheinrichtung 28. Der Strahl wird sodann auf die glatte Oberseite der Florware   ge    richtet, wenn es sich unter Spannung zwischen der Stachelwalze 152 und der Speicherwalze 188 findet.



   Wie aus   Fig    10 hervorgeht, weist ein Tisch 205, der sich unterhalb aller Stempel 20 befindet, Führungsnuten 206 auf, die jeweils zur Führung eines Schaftes 47 des darüber angeordneten Stempels dienen. Eine Eingangsöffnung 207 führt den jeweiligen Garnstrang S zunächst der nachgeschalteten Führungsnut 206 zu. Von dort gelangt der Florgarnstrang in den zugeordneten Durchgangskanal 16 der Florgarnleitvorrichtung 17.



  Eine unter Federspannung stehende Bremsleiste 209 steht mit jedem Florgarn innerhalb der Eingangskanäle 207 in Eingriff, um eine rückwärts gerichtete Bewegung zu verhindern. Wenn ein Stempel 20 infolge der Einschaltung des zugehörigen elektromagnetischen oder elektrohydraulischen Antriebs 57 abgesenkt ist, wird der Florgarnstrang gegen den Grund der Führungsnut 206 gedrückt, so dass er vorwärts gleitet, während des Fördertaktes des Stempels. Der Tisch 205 kann für Wartungszwecke leicht entfernt werden, indem   Befe-    stigungselemente 210 gelöst werden.



   Wie aus den Fig. 11, 12 und 13 hervorgeht, sind die Antriebe 57 für die gesamte   Strangfördervorrichtung    in einer Staffel dicht gedrängter vertikaler und horizontaler Reihen angeordnet, um Platz zu sparen. Es sind zwei derartige Staffeln vorhanden, von denen jeweils eine zu jeder Ladevorrichtung 10, 10A (Fig. 1) gehört.



   Druckverluste innerhalb des Verteilers 21 sind durch eine   Filzdichtung    211 (Fig.   11A)    o. ä. herabgesetzt, die ein Unterteil 212 des Nadelträgers 14 abdichtet. Jede der gespaltenen Nadeln 13 wird ferner durch einen Filzdichtungsring 213 o. ä. dicht oberhalb der Austrags öffnung des zugeordneten Leitrohrs 12 oder   1 2A    und dem Aufnahmeende des röhrchenförmigen Anschlages 23 geführt, um den durch das Nadelöhr fliessenden Luftstrom zu konzentrieren. Der pneumatische Verteiler
105 für die Rohre 23 wird aussen von dem Verteiler 21 mittels   Führungeschieber    220 gehalten, die ihrerseits die Zahnstange 110 tragen.

  Diese Zahnstange steht in Eingriff mit einem Zahnrad 111 auf einer Welle 112 (vgl.   Fig. 1 lA),    die unter der Einwirkung der in Fig.   11 B    dargestellten Nockenscheibe 113 über die Rolle    113.    den Hebel 115, 116 sowie über die Zahnstange 117 und das hiermit in Eingriff stehende Zahnritzel 118 auf einer Welle 112 bewegt wird. Der Schieber 24, der die Nadeldurchgangsöffnungen im Boden des Verteilers 21 während des einen Teils eines Arbeitstaktes geschlossen hält, wird von einem zweiten Paar Führungsschieber
221 über eine Brücke 222 (vgl. Fig.   l lA)    getragen. Die Führungsschieber 221 sind mit der Zahnstange 131 fest verbunden (vgl. Fig.   1 1A    und   1 in),    die mit einem Zahnrad 132 auf einer Welle 133 in Eingriff steht.

  Diese Welle wird unter dem Einfluss der aus Fig.   11B    ersichtlichen Nockenscheibe 134 über eine Rolle 135, eine Zahnstange 136 und ein hiermit in Eingriff stehendes Zahnrad 137 angetrieben. Ein Nadelkamm 223, der unterhalb des Bodens des Verteilers 21 angeordnet ist, dient als Verlängerung einer Platte 224, über die die Unterlage L in intermittierender Bewegung im Bereich der Bahnen der Tufting-Nadeln 13 transportiert wird.



   Die Fig. 12 und 13 zeigen eine abgeänderte Ausführungsart einer   Florgarnzuführungsvorrichtung.    in der jeder Fördervorrichtungsantrieb 57A gleichzeitig mit einem entsprechenden Stempelantrieb 57 eingeschaltet ist, so dass mitumlaufende Rollen 39 bewegt werden und der betreffende Florgarnstrang gegen die Umlenkwalze 18 gedrückt wird.



   Die bevorzugte Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens, die vorstehend beschrieben ist, gestattet eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten und ist dadurch in der Lage, Tufting-Teppich und ähnliches Material mit nahezu jeder gewünschten Anzahl von Farben und in fast jedem vorstellbaren Muster herzustellen. Um die Vielseitigkeit des Verfahrens vor Augen zu führen, wird eine verhältnismässig kleine Auswahl von Beispielen hierfür nachfolgend erläutert.



   Wenn   beispielsweise    ein Teppich hergestellt werden soll, dessen Muster fünf verschiedene Farben erfordert, wird dafür gesorgt, dass ein Florgarn von einer dieser Farben an jedem Punkt jeder Reihe innerhalb des Musters erscheinen kann. Hierfür befinden sich die Florgarne S, wenn sie in die Durchgangskanäle 16 der Leitvorrichtung 17 (Fig. 1) eingeführt sind, in der sich wiederholenden Reihenfolge der fünf Farben Nr. 1 bis 5, wie in der linken Reihe der Fig. 14A dargestellt ist.



  Es sei angenommen, dass eine Florgarnfarbfolge der Farben Nr. 2, 4, 1, 3, 5 benötigt wird, um eine Reihe eines Musters in vorgeschriebener Weise zu bilden.



  Hieraus folgt, dass eine Gruppe von fünf nebeneinanderliegender Kammern der Ladevorrichtung 10 (vgl.   Fig. 3)    in dieser Weise beschickt werden muss. Wie dies geschieht, geht aus Fig. 14A hervor. Hier veranschaulichen die in einer senkrechten Säule untereinandergesetzten Buchstaben C1, C2 usw. die verschiedenfarbigen Florgarne, die man sich bei Betrachtung der Fig.   1 4A    von links nach rechts durchtretend vorstellen muss. Die jeweils fünf Felder umfassenden Rechtecke veranschaulichen in Draufsicht die Ladevorrichtung 10 in verschiedener Stellung gegenüber der Florgarnzuführung. Dessen Kammern 11 entsprechen den fünf   Veldem.   



   Wenn die Ladevorrichtung in der Reihenfolge ihrer Kammern mit den Farben Nr. 2, 4, 1, 3, 5 beschickt werden soll, nimmt die Ladevorrichtung zunächst die Ladestellung Nr. 1 ein, wobei die mit  5  bezeichnete, also die fünfte Kammer der Kammergruppe mit einem Florgarn der Farbe 5 (C5) beschickt wird. Nach Verschieben der Ladevorrichtung in die Stellung Nr. 2 gelangt ein C2-Florgarn in die erste Kammer, die der Kammer Nr. 5 am weitesten gegenüberliegt. In der Ladestellung Nr. 3 wird die zweite Kammer mit einem C4-Florgarn beschickt, und in der Ladestellung Nr. 4 gelangt ein Cl-Florgarn in die dritte Kammer. In der Ladestellung Nr. 5 wird schliesslich die noch verbliebene vierte Kammer der Gruppe mit einem C3-Florgarn beschickt. Auf diese Weise ist in jede der nebeneinanderliegenden Kammern der Ladevorrichtung 10 ein Florgarn der erforderlichen Farbe gelangt.



   In ähnlicher Weise kann gezeigt werden, dass für jede einzelne Farbe Nr. 1 bis 5 und für jeden erdenklichen Bedarf an Kombinationen und Wiederholungen  von 2 oder mehr der Farben Nr. 1 bis 5 die Kammern 11 der Ladevorrichtung 10 jeweils lückenlos mit Florgarnen derjenigen Farben beschickt werden, die benötigt werden, um jedes beliebige Muster zu erzeugen. Es sei angemerkt, dass für die Arbeitsweise der Ladevorrichtung 10, bei der fünf Ladestellungen nötig sind, die gesamte Zahl der erforderlichen Florgarnspulen lediglich der Anzahl (plus vier) der Kammern der Ladevorrichtung 10 entsprechen braucht, weil die Farbe 5 nicht wiederholt werden muss. Für einen Teppich von 4,572 m Breite und einem Florgarnabstand von 4 mm werden insgesamt 1144 Fäden benötigt. Jede Ladevorrichtung 10,   1 0A    umfasst daher 572 Nadeln.

  Die Gesamtzahl der für die Ladevorrichtung 10 erforderlichen   Garuspulen    beträgt daher 572 plus 4 = 576. Die Ladevorrichtung 10A ist ebenfalls mit 572 Nadeln besetzt und erfordert daher ebenfalls 572 plus 4   =   576 Florgarnspulen.



   Die Arbeitsweise der Ladevorrichtung mit fünf Ladestellungen kann auch beibehalten werden, um einen Teppich oder eine Reisedecke herzustellen, deren voll   s tändiges    Muster eine geringere Anzahl von Farben erfordert, ohne dass die vorerwähnte   Fünftarbenzufüh    rung beeinträchtigt wird. Ein Beispiel dafür, wie ein Dreifarbenprogramm durchgeführt ist, wird in Fig. 1B schematisch dargestellt. Die als erforderlich angenommene Farbfolge sei in diesem Fall: Nr. 3, 2, 1, 2, 3. Es ist ersichtlich, dass alle Kammern der Ladeeinrichtung beschickt werden, ohne dass Garn von den Spulen der C4, C5-Farben abgezogen wird.



   Die Arbeitsweise, die mit Hilfe von fünf verschiedenen Stellungen zum Beschicken der Kammern der Ladevorrichtungen führt, kann auch bei einer Leitvorrichtung 17 angewendet werden, die wieder aufgefüllt ist mit einer wiederholten Folge von Farben geringerer Anzahl.



  Ein Beispiel, wie ein Dreifarbenprogramm in diesem Fall durchgeführt ist, ist aus Fig. 14C ersichtlich. Um einen direkten Vergleich mit der Fig.   1 4B    zu ermöglichen, wird   die    gleiche Farbfolge (3, 2, 1, 2, 3) für das Farbprogramm vorausgesetzt, und zwar ebenfalls für fünf hintereinanderliegende Kammern der Ladevorrichtung 10. Die Unterschiede zwischen den Lademustern für fünf Stellungen mit Fünffarben-Arbeitsweise und fünf Stellungen mit Dreifarben-Arbeitsweise ist klar ersichtlich, das Ergebnis geht jedoch auch in diesem Fall dahin, dass alle Kammern der Ladevorrichtung mit Fäden in der gewünschten Farbfolge besetzt sind zum Austrag an die Leitrohre, bevor die Ladevorrichtung von ihrer Stellung Nr. 5 zurück in ihre Stellung Nr. 1   ge    bracht ist.

  In ähnlicher Weise kann gezeigt werden, dass bei Anwendung einer beliebigen Farbe der Nummern 1 bis 3 und für alle Kombinationen und Abwandlungen von zwei oder mehr der Farben Nr. 1 bis 3 die Kammern der Ladevorrichtung 10   volls.ändg    beschickt sind mit farbigen Florgarnen, jeweils in der gewünschten Reihenfolge, um dasjenige Linienmuster zu erzielen, das erforderlich ist. In der gleichen Weise kann gezeigt werden, dass die Leitvorrichtung, wenn sie in anderer Weise mit einer sich ständig wiederholenden Folge von zwei Farben oder vier Farben oder auch mit Strängen einer einzigen Farbe beschickt ist, die Arbeitsweise mit fünf Ladestellungen der Ladevorrichtung jeglichen Anforderungen an die Beschickung gerecht wird, die iiberhaupt auftreten können.



   Um jedoch unnötige Schneidbewegungen und Sortierbewegungen der Ladevorrichtung zu vermeiden, werden die Leitvorrichtungen zweckmässig nur mit denjenigen Farben beschickt, die für das gesamte Teppichmuster erforderlich sind. Ausserdem wird die Anzahl der Ladestellungen der Ladevorrichtung auf die entsprechende Anzahl der Farben beschränkt. Um diese Ausführungen zu verdeutlichen, wird wiederum ein Dreifarben-Beispiel angenommen, das in Fig. 14D schematisch dargestellt ist und die Farbfolge des Florgarns in der Leitvorrichtung zeigt, die die Farben von   C1    bis C3 umfasst. Die erforderliche Farbfolge bei einer Gruppe von drei aufeinanderfolgender Kammern der Ladevorrichtung 10 mag die Reihenfolge aufweisen: C3, C2, C1.



  In diesem Fall wird in der Stellung Nr. 1 der Ladevorrichtung die zweite Kammer der Gruppe mit einem C2-Florgarn beschickt. In der Stellung Nr. 2 der Ladevorrichtung wird die dritte Kammer der Ladevorrichtung mit einem C1-Florgarn beschickt. In der Ladestellung Nr. 3 erhält die erste Kammer der Kammergruppe einen C3-Florgarn, so dass nach Abschluss des Ladevorganges erreicht ist dass alle Kammern der Ladevorrichtung mit Florgarnen derjenigen Farben gefüllt sind, die ur Erfüllung der jeweiligen Farbfolge erforderlich sind.

  Es kann in ähnlicher Weise gezeigt werden, dass für die Arbeitsweise beim Beschicken mit drei   S+el-    lungen die Nachfrage nach jeder beliebigen Farbe der Nummern 1   b.s    3 und für jede nur mögliche Kombina   tion und 1 Änderung von zwei oder mehr Farben der    Nummern 1 bis 3 in jedem Fall eine Beschickung der Ladevorrichtung in der erforderlichen Weise zur Folge hat. Es ist nicht erforderlich, die Dreifarben-Beschikkung der Leitvorrichtung zu ändern.



   Aus den vorhergehenden Beispielen ist klar ersichtlich, dass eine Ladevorrichtung, wenn sie C Ladestellungen einnehmen kann (hier stellt C eine Grösse dar, die gleich oder grösser ist als die Anzahl der für das gesamte Teppichmuster erforderlichen Farben), vollkommen mit Florgarnen in der gewünschten Folge pro Reihe beschickt wird, um jegliche Kombination und Änderung von Farben zu ermöglichen. Es wird weiterhin festgehalten. dass eine sehr geringe Anzahl von Schneidevorgängen und eine äusserst kleine Anzahl von Ladevorrichtungen erforderlich ist, wenn die Leitvorrichtung 17 nur mit den erforderlichen Farben beschickt ist, wobei die Farbfolge gleich bleibt.



   Um eine   möglich    hohe   Produktionsqu e    und Arbeitsgeschwindigkeit zu erzielen, ist lediglich erforderlich, dass die Gesamtzahl der Florgarne für die Ladevorrichtung beträgt:    M = N +    1)
Hierin bezeichnen M die Anzahl der zuzuführenden Florgarne, d. h. also die Anzahl der hierzu erforderlichen Spulen, N die Anzahl der Kammern pro Ladevorrichtung und C die Anzahl der seitlichen Verschiebeschritte, d. h. der Ladestellungen, die die Ladevorrichtung einnehmen kann. In der vorerwähnten Maschinenausführung, bei der die Ladevorrichtung 5 Ladestellungen einnehmen kann, sind zur Herstellung einer Teppichbahn mit einer Breite von 4,572 m insgesamt   1144    Nadeln erforderlich sowie 576 Florgarnspulen für jede der beiden Ladevorrichtungen 10, 10A.



   Es bedarf keiner weiteren Erklärung, dass bei der Herstellung von Einfarben-Teppich lediglich Florgarn einer Farbe eingesetzt wird und die Ladevorrichtung nicht bewegt wird und daher in einer einzigen Ladestellung verharrt. Für diesen Fall entspricht die Gesamtzahl der Florgarnspulen genau derjenigen der Kammern der Ladevorrichtung. Die Ladevorrichtung ist stationär  angeordnet, und die Anzahl der Arbeitstakte des Nadelträgers pro Zeiteinheit entspricht derjenigen der Flor   gasnschneidevorrish:nngr.    Diese Art der Beschickung sowie die gesamte Arbeitsweise ermöglichen eine ausserordentlich hohe Ausstossziffer bei der Herstellung von   Einfarben-Teppiehbahnen.   



   Es ist erforderlich, darauf hinzuweisen, dass bei der Herstellung einer einfarbigen Teppichbahn mit nur einer einzigen Florgarnfarbe auf einer Fünffarben-Maschine, deren Ladevorrichtung ausschliesslich von einer einzigen   Florgarnçpule    beschickt wird, während die Ladevorrichtung innerhalb eines   Nadeltaktes    mehrere Nadelstellungen durchläuft. Eine einzige   Florgaruspule    versorgt also in diesem Fall fünf Kammern der Ladevorrichtung. Die   Ausstossziffern    liegen in diesem Fall genauso hoch als würden fünf Farben verarbeitet. Gegen über der   Fünffarbenverarbeitung    wird jedoch bei der Herstellung von einfarbigen Teppichen lediglich ein Fünftel der für die Fünffarben-Verarbeitung erforderlichen   Florgarnspulen    benötigt und benutzt.



   Als Steuereinrichtung zur Abgabe von Steuer- und   Schal signalen    an die elektromagnetischen bzw. elektrohydraulischen   Antriebe    57 oder vergleichbare Antriebe anderer Art können beispielsweise ein Magnetband zum Einsatz kommen, ein Lochband, mit Kontakten besetzte   Steuer.rommeln,    ein mit verschiedenen Programmen   gespester    Computer oder eine elektronische Steuerung in   Verbindung    mit lichtempfindlichen Sortierelementen usw.



   In den Fig.   1 5A    bis   1 5D    wird ein weiteres Aus   führungsbeispiel    des erfindungsgemässen Verfahrens zum   Einbringen      vcn      Florgarn abschnitten    in Unterlage dargestellt und ausserdem eine dazugehörige andere Ausführungsart derjenigen Vorrichtung, die vorstehend beschrieben wurde, um die eben erwähnte Verfahrensart durchzuführen. Nach diesem Verfahren und in dieser   Vorrichtung    wird die   Unterlage    L um einen Schritt vorgezogen, während der Nadelträger 14 eine untere Stellung (Fig. 15A) einnimmt, und sich jede der leeren Nadeln 13 unterhalb der Unterlage und ausserhalb des für den Saugtransport verantwortlichen Verteilers   1 4A    befindet.



   Wenn der Nadelträger in seine obere Ruhelage (vgl.



  Fig. 15B)   bewegt    ist, durchsticht die leere Nadel 13 die Unterlage L und dringt teilweise durch diese hindurch.



  In der Ladestellung der Nadel 13, die eine Doppelanordnung aufweist, liegen die Nadelöhre (vgl. Fig. 15B) in der Bahn eines transportierten Florgarnes B und der   Nadelsehaft    erstreckt sich durch die Unterlage L, um zu bewirken, dass die Nadelöhre in die Transportbahn des Florgarnabschnittes B geraten. Auf diese Weise wird ein Florgarnabschnitt B in die Nadel 13 eingefädelt, während der Nadelschaft sich durch die Unterlage L hindurch erstreckt. Hierfür wird der Verteiler 21A an die   Unterdruckleitung    angeschlossen, so dass ein Saugtransport ausgeübt wird, der den Florgarnabschnitt B von einer der Kammern der geladenen Ladevorrichtung über ein Leitrohr 12 durch die Öhre einer Nadel führt.



  Die Wand 23A am Ende einer zu der vorliegenden Anordnung gehörigen Kammer 103 dient   innerhalb    des Verteilers 21A als   Anschlag    für den Florgarnabschnitt wenn dieser in die Nadel eingefädelt wird. Der Auslass 104 des   Sauosystems    ist derart angeordnet, dass der Saugtransport den Florgarnabschnitt B abbremst, wenn sich dieser derjenigen Lage nähert, die er gegenüber der Nadel 13 einnehmen soll und die als Mittellage bezeichnet ist. Die Druckverluste sind ausserordentlich gering, weil jeder Nadelkanal 130 des Verteilers 21A vollständig durch den Nadelschaft und durch den benachbarten Abschniit der Unterlage L abgeschlossen ist.



   Wenn die beladene Nadel 13 abwärts bewegt wird (vgl. Fig. 15C), werden die freien Enden des Florgarnabschnittes durch die Unterlage L hindurchgezogen und der mittlere Teil des Florgarnabschnittes, der sich zwischen dem   gespakenen    Schaft der Nadel befindet, wird mit der Oberseite der Unterlage in Berührung gebracht.



  Auf diese Weise wird der Mittelteil zu einem straffen Florgarnbogen gezogen, der fest an demjenigen Abschnitt der Unterlage anliegt. der zwischen den beiden   Nadeleinstchen    liegt. Hierin liegt ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens und der dabei verwendeten Vorrichtung. Es findet keine Lockerung des Florgarnabschnittes statt, wenn die Nadel in die Ladestellung zurückkehrt.



   Wenn der Nadelträger 14 schliesslich seine untere Ruhelage   (vgl.    Fig.   1 5D)    erreicht hat, ist der neu in die Unterlage L eingezogene Florgarnabschnitt B mit den Ohren der Nadel 13 ausser Eingriff gekommen. Bevor die nächste Aufwärtsbewegung der Nadel einsetzt, wird die Unterlage L um einen weiteren Schritt nach links gezogen und ein Luftstrom aus einer Düse 214 auf die Schenkel des Florgarnabschnittes B gerichtet, um diese aus der Bahn der leeren Nadel zu führen, wenn letztere erneut nach oben bewegt die Unterlage L durchdringt, um die Nadelöhre durch den Kanal 130 zu bewegen.



  Hierdurch wird erreicht, dass die Schlaufe des vorhergehend eingearbeiteten Florgarnabschnittes nicht gelöst wird, sondern in fester Anlage gegen die Oberseite der Unterlage L verharrt. Diese Arbeitsweise gewährleistet eine feste Haftung durch eine Kunststoffbeschichtung oder eine ähnliche Klebart, die anschliessend auf die glatte Oberseite der Unterlage einwirkt. Es liegt auf der Hand, dass hierdurch die Rückseite eines Teppichs oder eines ähnlichen   getufteten    Gewebes besonders glatt wird.



  Diese Eigenschaft wird besonders   gechätzt.   



   Es bedarf keiner weiteren Erwähnung, dass die Saugwirkung für die Saugtransportkammer 103 (vgl.



  Fig. 15A) mittels eines Ventils 22A (vgl. Fig. 15B) synchron zur Bewegung des Nadelträgers 14 gesteuert wird und der Luftstrom, der der Düse 214 herkömmlicher Bauart oder auch mehreren dieser Düsen zugeführt wird, einer ähnlichen Steuerung durch ein im Luftstrom liegendes Ventil unterliegt.



   Nach einer anderen Ausführungsart des Verfahrens, die in den Fig.   1 6A    und   1 6B    dargestellt ist und sich vor allem auf die fadenverarbeitenden Elemente erstreckt, sind die Tufting-Nadeln 13 an dem Nadelträger 14 entweder durch eine ähnliche Anzahl von schmalen Schneiden oder Stempeln   1 6A    (vgl. Fig. 17) mit abgerundeten Kanten ersetzt, von denen jede Schneide ein einzelnes fadenverarbeitendes Element darstellt oder durch eine Anordnung, die eine einzelne Schneide   1 3B    (vgl. Fig. 18) mit abgerundeten Kanten umfasst, deren Breite ausreicht, um sämtliche fadenverarbeitenden Einzelelemente zu ersetzen.



   Wenn der Nadelträger 14 eine obere Stellung einnimmt (vgl. Fig. 16A), befindet sich die mit stumpfen Kanten versehene Unterfläche jedes fadenverarbeitenden Elementes oberhalb eines leeren Laderaumes, der durch eine Kammer 103B (vgl. 16B) innerhalb des Saugverteilers 21B gebildet ist. An der gleichen Stelle innerhalb des   Maschinentaktes    wie bei den vorhergehend beschriebenen Anordnung wird kurzzeitig eine Saugwirkung ausgeübt, um einen Florgarnabschnitt B (vgl.  



   16A) über das Leitrohr 12 zum Laderaum zu bringen.



  Die Anschläge 23B (vgl. die Fig.   1 6A    und 16B) sind genau eingestellt, so dass der angelieferte Faden B auch bei dieser Anordnung in die sogenannte Mittellage gebracht wird, d. h. dass sein Mittelteil innerhalb des Weges des hin und her gehenden fadenverarbeitenden Elementes liegt. Die Druckverluste sind dadurch verhältnismässig gering, dass eine Dichtung   21 1B    angeordnet ist, die auf der Oberfläche des Verteilers 21B für einen ununterbrochenen Eingriff mit dem Schaft des fadenverarbeitenden Elementes 13A (13B) befestigt ist sowie dadurch, dass eine Klappe 24B unterhalb des Verteilers angeordnet ist, die unter Federdruck den unteren Kanal   130B abschliesst.   



   Wenn der Nadelträger 14 abwärts bewegt wird, kommt jedes fadenverarbeitende Element 13A (13B) mit dem betreffenden Florgarnabschnitt B in Eingriff und stösst ihn durch den Kanal 130B, wodurch der Florgarnabschnitt eine U-ähnliche Form annimmt. Der Steg oder Boden dieser U-Form wird durch das Element 13A (13B) gegen die obere Fläche der Unterlage L gedrückt, um den Steg dort festzukleben (vgl. Fig. 23B).



  Es können ohne weiteres herkömmliche Klebemittel und Klebearten verwendet werden. Wenn beispielsweise die Rückseite der Unterlage L aus thermoplastischem Kunststoff besteht oder damit beschichtet ist, kann dieser seine Klebwirkung dadurch entfalten, dass er einer   Hitzeeinwirkung    ausgesetzt wird, die beispielsweise durch eine untere Platte 224B herrühren kann, die innerhalb des Bereiches angeordnet ist, in dem die Fäden verarbeitet werden. Die Hitzeausstrahlung kann jedoch auch ein Heizelement 225 im Bereich der fadenverarbeitenden Zone ausgeübt werden. Bei dieser Anordnung von Kunststoffkleber o. ä. zwischen den zugeführten Florgarnabschnitten und der Unterlage kann die Klebwirkung dadurch günstig beeinflusst und beschleunigt werden, wenn man mittels einer unteren Platte 226 jenseits der fadenverarbeitenden Zone eine Kühlung bewirkt.

  Nach einem anderen Beispiel kann ein Schnellkleber auf die Oberfläche der Unterlage L aufgebracht werden, und zwar unmittelbar in dem Bereich, in dem die Florgarnabschnitte auf die Unterlage gesetzt werden. Für diesen Fall bildet das Element 225 einen Sprühkopf. Im Zusammenhang mit dem eben beschrie benen Verfahren und der Vorrichtung hierfür nach den Fig. 16A, 16B, 17 und 18 wird angemerkt, dass ein verhältnismässig kurzes Schlaufenstück oder ein kurzes Stück eines bogenförmig gepressten Fadens, dessen Grösse für eine beständige Verbindung ausreicht, in eine Kleboberfläche eingedrückt wird, die erhitzt oder kalt ist, oder in eine Beschichtung aus thermoplastischem Kunststoff oder in eine schnellreagierende, den Florgarnsteg festhaltende Oberfläche, die gleichfalls flexibel ist.



   Wie bei den vorhergehend beschriebenen Verfahrensvarianten, wird die Saugwirkung für alle Ladekammern 103 (vgl. Fig. 22A bis 25) von einem Ventil 22A aus gesteuert, und zwar unter Abstimmung auf die Bewegung des Nadelträgers 14.



   Es wird ferner darauf verwiesen, dass das vorliegende Verfahren auch zur Herstellung von anderen getufteten Stoffen dienen kann, als Teppich- oder Dekkenbahnen. Es kann beispielsweise auch ein Material hergestellt werden, bei dem die Kleboberfläche zum Festhalten der Florgarnabschnitte auf der Florseite liegt, und die andere Oberfläche könnte dazu dienen, jede beliebige Art von Muster aufzunehmen.

   In diesem Fall würden die Schlaufen der Florgarnabschnitte verhältnismässig kurz sein, und der Klebstoff würde entweder vor, während oder nach dem Aufbringen der Florgarnabschnitte aufgebracht.   Ausserdem    kann die Verbindung durch Anwendung von thermoplastischem Kunststoff oder einem in der Wirkung ähnlichen Kleber erfolgen, und die Florgarnabschnitte könnten dadurch zum   Kle    ben gebracht werden, dass Hitze und Druck auf der der getufteten Seite gegenüberliegenden Oberfläche angewendet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrfarbigen Flor aufweisenden Textilien, insbesondere Florteppichen, wobei von Florgarnen abgeschnittene Florgarnabschnitte fadenverarbeitenden Elementen zugeführt und von diesen in eine Unterlage implantiert oder mit dieser verbunden und ferner mittels eines Klebemittels in bzw. auf dieser Unterlage verankert werden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarnabschnitte (B) pneumatisch zu den fadenverarbeitenden Elementen (13, 13A, 13B) fördert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarnabschnitte (B) durch periodisches Anlegen eines Druckgefälles zwischen einer Schneidevorrichtung (15) und dem Bereich der fadenverarbeitenden Elemente (13, 13A, 13B) fördert.
    2. Verfahren nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man an den Bereich der fadenverarbeitenden Elemente (13, 13A, 13B) vorzugsweise periodisch einen Unterdruck anlegt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man vor den fadenverarbeitenden Elementen einen Überdruck anlegt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarne einer Schneidevorrichtung pneumatisch zufördert.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarnabschnitte (B) im Bereich der fadenverarbeitenden Elemente (13, 13A, 13B) gegei einen vorzugsweise während des Verarbeitens der Florgarnabschnitte zurückziehbaren Anschlag (23, 23A, 23B) fördert.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarnabschnitte (B) vor dem Verarbeiten an beiden Seiten der fadenverarbeitenden Elemente (13, 13A, 13B) in Führungen (12, 107) hält.
    7. Verfahren nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die auf der Anschlagseite liegende Führung (107) so ausbildet, dass sie den Bereich des Florgarnabschnittes zwischen Anschlag (23, 23A, 23B) und fadenverarbeitendem Element (13, 13A, 13B) umschliesst und man auf der Innenseite der Führung (107) von der Anschlagseite her einen Unterdruck anlegt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als fadenverarbeitende Elemente vorzugsweise doppelte Tufting-Nadeln (13) verwendet, durch deren ösen man die Florgarne oder Florgarnabschnitte (B) fördert.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als fadenverarbeitende Elemente mindestens einen für alle gleichzeitig zu verarbeitende Florgarnabschnitte (B) gemeinsam Stempel (13B) verwen det, vor dessen Kante man die Florgarnabschnitte fördert.
    10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als fadenverarbeitende Elemente für jeden Florgarnabschnitt (B) der gemeinsam zu verarbeitenden Florgarnabschnitte einen Stempel (13A) verwendet, vor dessen Kante man den Florgarnabschnitt fördert.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Florgarne (S) über eine Leiteinrichtung (17) mit Leitkanälen (16), weiter über eine Schneidevorrichtung (15) einer Ladevorrichtung (10) mit einer der Anzahl der gleichzeitig zu verarbeitenden Florgarnabschnitten entsprechenden Anzahl von Kammern (11) für die Florgarnabschnitte (B) in vorbestimmter Länge zufördert und dann mittels der Schneidevorrichtung (15) die Florgarnabschnitte abtrennt und letztere zu den fadenverarbeitenden Elementen (13, 13A, 13B) fördert.
    12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ladevorrichtung (10) und die Leitvorrichtung (17) entsprechend dem Kammerabstand schrittweise seitlich relativ zueinander verschiebt, wobei man vorzugsweise die Ladevorrichtung (10) bewegt, und man M = N + (C - 1) Florgarne (5) einer entsprechenden Anzahl von Leitkanälen der Leitvorrichtung zuführt, wobei N die Anzahl der Kammern pro Ladevorrichtung und C die Anzahl der seitlichen Verschiebeschritte ist, und man die Florgarne in Gruppen zu je C Florgarnen mit jeweils vorbestimmter einem herzustellenden Muster entsprechender Farbreihenfolge ordnet und man weiter pro Verschiebeschritt in einer einem herzustellenden Muster entsprechenden Folge jeweils ein Florgarn in jeder Gruppe in eine Kammer (11) der Ladevorrichtung (10) weiterleitet.
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