Sicherungsschraube Das Hauptpatent betrifft eine Sicherungsschraube mit einem mit Gewinde versehenen Schaft, wobei die Kämme der am Schaft vorhandenen Gewindegänge auf einem imaginären achsparallelen Zylinder liegen, wobei bei mehreren Gewindegängen jeder dieser Gewinde gänge ein versetztes Segment von beträchtlicher Bogenlänge aufweist und diese versetzten Segmente so angeordnet sind, dass sie eine im wesentlichen längs der Schraube ausgerichtete Gruppe von versetzten Seg menten bilden, wobei diese Segmentgruppe zwischen den Enden des Gewindeteils des Schaftes angeordnet ist und alle Segmente der Gruppe im gleichen Schrau benwinkel wie der Schraubenwinkel des verbleibenden Gewindeteiles verlaufen.
Gemäss der vorliegenden Er findung sind die versetzten Gewindesegmente wenig stens eines Paares benachbarter versetzter Segmente der Gruppe versetzter Segmente in entgegengesetzten Richtungen versetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Sicherungsschraube nach der Erfindung und Werkzeuge zur Herstellung dieser Sicherungsschraube werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.
Fig.I ist eine Seitenansicht einer Sicherungs schraube, bei welcher die Gewindesegmente benach barter Paare von versetzten Gewindesegmenten in ent gegengesetzten Richtungen versetzt sind.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Sicherungsschraube gemäss Fig. 1 in einer Stellung, in der sie gegenüber der Stellung in Fig. 1 um 90 gedreht ist. Die Schraube ist in eine Gewindebohrung eines Werkstückes einge schraubt.
Fig.4 ist eine Vorderansicht eines feststehenden Gewinderollwerkzeuges, wobei ein Schlitz zum Einset zen eines Gewinderolleinsatzes zum Bilden der versetz ten Gewindesegmente dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine Draufsicht des Werkzeuges gemäss Fig. 4.
Fig.5A ist eine Stirnansicht des Werkzeuges ge- mäss Fig. 4. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Einsatzes für den Schlitz gemäss Fig. 4.
Fig. 7 ist eine Stirnansicht des Einsatzes für den Schlitz gemäss Fig. 4.
Fig.8 ist eine Draufsicht des Einsatzes für den Schlitz gemäss Fig. 4.
Fig. 9 ist eine in grösserem Masstab gehaltene Teil ansicht, in der der Werkzeugeinsatz in seinem Schlitz in dem feststehenden Werkzeug gemäss Fig. 4 angeord net ist.
Fig.Io ist eine weitgehend schematische Ansicht zum Erläutern des Profils der Nuten des Einsatzes zum Bilden der Gruppe von versetzten Gewindesegmenten an dem Schraubengewinde gemäss den Fig. 1 bis 3 des Einsatzes gemäss den Fig. 6 bis 9.
Fig. 11 ist eine Vorderansicht des laufenden Ge- winderollwerkzeuges zum Zusammenarbeiten mit dem feststehenden Werkzeug gemäss den Fig. 4 bis 9.
Fig. 12 ist eine Draufsicht des laufenden Gewinde- rollwerkzeuges zum Zusammenarbeiten mit dem festste henden Werkzeug gemäss den Fig. 4 bis 9.
Fig. 13 ist eine schaubildliche Ansicht zur Erläute rung des Arbeitens der Gewinderollwerkzeuge.
Das im folgenden als Sicherungsschraube bezeich nete Teil ist so zu verstehen, dass dieser Ausdruck den Ausdruck Bolzen oder ein anderes Erzeugnis um- fasst, das einen mit Aussengewinde versehenen Schaft aufweist.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine Schraube 120 darge stellt, die einen Kopf 121 zur Aufnahme eines geeigne ten Schlüssels oder Drehwerkzeuges und einen Gewin deschaft 122 mit Gewinde 123 aufweist, dessen aufein- anderfolgende Gewindegänge mit den Bezugszeichen 123a bis 123q bezeichnet sind. Zwischen dem Vorder ende und dem Hinterende des Gewindes 123 befindet sich eine Mehrzahl von senkrecht ausgerichteten ver setzten Gewindesegmenten 1.24a, b, c, d, e, deren jedes nach unten versetzt ist, und eine Mehrzahl von ver setzten Gewindesegmenten 125b, c, d, e, deren jedes nach oben versetzt ist. Diese versetzten Gewindeseg- mente 124. 125 haben eine beträchtliche Bogenlänge und sie bilden eine Gruppe von versetzten Segmenten 127.
Die Bogenlänge, d. h. die Umfangslänge L dieser verriegelnden versetzten Segmente kann in einem Be reich von 5 (/o bis 50 % des Umfanges eines Ganges des Gewindes 123 liegen. Die Tiefe d der Versetzung der Verriegelungssegmente 124, 125 sollte kleiner sein als die Hälfte der Steigung p des Gewindes 123, und sie kann in gewissen Fällen irgendeine geeignete Tiefe oder Erstreckung bis zu etwa 35 % der Steigung betra gen. Wie in Fig. 1 wiedergegeben, sind die Gewinde segmente 124, 125 in einem Ausmass versetzt, dass 150/a der Steigung des Gewindes 123 beträgt.
Wenn die Bogenlänge der versetzten Segmente 124, 125 grös- ser gemacht wird, kann eine grössere Reibungs- und federnde Verriegelungswirkung erhalten werden, und durch Verkleinern der Länge kann eine verringerte Verriegelungswirkung erhalten werden. Weiterhin kann durch Vergrössern der Tiefe der Versetzung der Ge windesegmente 124, 125 eine grössere Verriegelungs wirkung erhalten werden. Durch Verkleinern der Tiefe kann eine geringere Verriegelungswirkung erhalten werden. Ausserdem kann durch -Vergrössern oder Ver kleinern der Anzahl von Gewindegängen, die versetzte Gewindesegmente haben, die Verriegelungswirkung vergrössert bzw. verkleinert werden.
Der mit Gewinde 123 versehene Teil des Schrau benschaftes 122 kann als Teil angesehen werden, der einen sich frei drehenden vorderen Endteil 128, in wel chem das Gewinde 123 von üblicher Ausführung und nicht abgebogen ist, einen hinteren Endteil 130, in welchem die Gewirrdegänge keine Versetzungen haben und von üblicher nicht abgebogener Ausführung sind, und einen Verriegelungsteil 129 aufweist, der zwischen den Teilen 128 und 130 angeordnet ist. Die Gruppe 127 von versetzten Segmenten 124, 125 ist in dem mittleren Verriegelungsteil 129 angeordnet.
Es ist wichtig, zu bemerken, dass die Kammteile der versetz ten Segmente 124, 125 in der Gruppe 127 von versetz ten Segmenten entlang ihrer gesamten Längen in einem Schraubenwinkel liegen, der gleich dem Schraubenwin kel des übrigen nicht verformten Teiles des Gewindes 123 ist, wobei das Gewinde 123 mit Ausnahme der versetzten Gewindesegmente 124, 125 von üblicher Ausführung ist. Die Kämme aller Gewindegänge ein- schliesslich der Kämme der versetzten Gewindeseg mente 12-1.. 125 liegen in einem imaginären geraden Zylinder. Die axiale Breite Wc der Kammteile des Ge windes 123 einschliesslich der versetzten Segmente ist gemäss der Darstellung gleichmässig.
D. h. die Kämme sind nicht abgestumpft, wie es durch gewisse Stoss- werkzeuge hervorgerufen werden kann. In einigen Fäl len kann es jedoch möglich sein, Gewindegänge mit versetzten Segmenten an dem Schaft zu rollen, bei de nen die Kämme des Gewindes über die Länge des ge samten Gewindes keine gleichmässige Breite haben. Es ist zu bemerken, dass die Schraube gemäss der Darstel lung über die axiale Länge des Gewindeteiles einen konstanten grösseren Durchmesser hat und dass die Kämme der Gewindegänge gleichmässige axiale Breite haben.
Es ist selbstverständlich zu verstehen, dass, wenn die Schraube ein sich verjüngendes oder zuge spitztes Vorderende hat, das Gewinde am vorderen Endteil einer solchen Schraube nicht vollständig ge formte Gewindegänge hat und dass die Gewindegänge des sich verjüngenden Teiles progressiv zunehmende radiale Breite haben in einer Richtung gegen das Kopf- ende der Schraube, und dass die Kämme der teilweise geformten Gewindegänge in ihrer axialen Breite abneh men. Demgemäss ist zu verstehen, dass es der wirk same Gewindeteil, der an dem Hinterende des sich ver jüngenden Teiles einer solchen Schraube beginnt und an dem Hinterende des Gewindes endet, ist, der kon stanten Kammdurchmesser und konstanten Fussdurch- messer hat, d. h.
konstanten grösseren Durchmesser und konstanten kleineren Durchmesser. Die Folge der Tatsache, dass die versetzten Segmente in einem Schraubenwinkel liegen, der gleich dem Schraubenwin kel des übrigen Teiles des Gewindes ist, besteht darin, dass, wenn die Schraube in die Verriegelungsstellung in ein passendes auf übliche Weise mit Gewinde versehe- nes Loch eingeschraubt wird, die versetzten Segmente, wenn sie in entgegengesetzter Richtung versetzt sind, eine federnd wirkende Kraft auf die oberen und unte ren Flanken des Gewindes der Gewindebohrung aus üben. Diese federnd wirkenden Kräfte sind entlang der Umfangslänge der versetzten Verriegelungssegmente gleichmässig verteilt.
Es ist weiterhin ersichtlich, dass im Hinblick auf jedes Paar versetzter Segmente bei dem die Segmente in entgegengesetzten Richtungen versetzt sind, das nach oben versetzte Segment dieses Paares eine federnd wirkende Kraft auf die untere Flanke des dazu passenden Ganges des Innengewindes in der Gewindebohrung nach oben ausübt, und dass das nach unten versetzte Segment dieses Paares eine Federkraft auf die obere Flanke des gleichen Ganges des Innengewindes der Gewindebohrung nach unten ausübt. Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, dass in gewissen Fällen die Gruppe von versetzten Seg menten aus lediglich einem Paar versetzter Segmente besteht, die in entgegengesetzten Richtungen versetzt sind.
Aus Fig. 3, in der der Schaft 122 der Schraube 120 in eine übliche Gewindebohrung 131 eines Werkstük- kes 132 eingeschraubt wiedergegeben ist, ist ersicht lich. dass das nach unten versetzte Segment 124a eine federnd wirkende Kraft nach unten auf die obere Flanke 135a des Innengewindeganges 141b des Innengewindes 141 ausübt.
Das nach oben versetzte Segment 125b des Gewindes<B>123</B> übt eine nach oben gerichtete federnde Kraft auf die untere Flanke 136b des Ganges 141.d des Innengewindes 141 aus, und das nach unten versetzte Segment 124b des Paares 125b, 124b von versetzten Segmenten übt eine nach unten gerichtete federnde Kraft auf die obere Flanke 135c des gleichen Ganges 141.d des Innengewindes 141 aus.
Dies be wirkt, dass das Paar von versetzten Segmenten 124b, 125b gegen den zwischen diesen beiden Segmenten 124b, 125b liegenden Gewindegang 141d des Innenge windes 141 federnd und mit Reibung drücken, um ein wirksames Verriegelungsmittel zu schaffen, um ein Lösen der Schraube 120 in der Gewindebohrung 131 nach Einschrauben der Schraube in das Innengewinde 141 der Gewindebohrung 131 zu verhindern. Die Paare von versetzten Segmenten 124c,<B>125e</B> und 124d, 125d und 124e und 125e wirken in der gleichen Weise wie das Paar von versetzten Segmenten 124b, 125b.
D. h. die nach unten versetzten Segmente üben ab wärtsgerichtete Kräfte auf die obere Flanke des pas senden Ganges des Innengewindes l4.1 aus, und die nach oben versetzten Segmente üben nach oben gerich tete Kräfte auf die untere Flanke des passenden Gan ges des Innengewindes 1.41 aus, so dass abwechselnde Gewindegänge des Innengewindes 141 gemäss Fig.3 zwischen Paaren versetzter Gewindesegmente des Aus sengewindes 123 federnd erfasst werden, um die Sehraube 120 wirksam gegen Selbstlösen als Ergebnis von Schwingungen oder anderen analogen Lösekräften zu verringern. D. h. die abwechselnden Gewindegänge des Innengewindes 141 sind zwischen einem Paar mit Federwirkung arbeitenden versetzten Gewindesegmen ten der Schraube 120 federnd eingeklemmt.
Dennoch kann die Schraube 120 gedreht werden, um sie zu lösen und zu entfernen, wenn es gewünscht wird, und zwar durch Verwendung eines geeigneten Schlüssels oder Drehwerkzeuges.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig, 1, 2 und 3 ist ein Verriegelungseffekt bzw. eine Verriegelungs!- wirkung zusätzlich zu der Verriegelungswirkung vor handen, die durch die versetzten Gewindesegmente ge schaffen ist, wenn die Schraube 120 in eine übliche In nengewindebohrung eingeschraubt ist.
Die sich aus der Federwirkung der versetzten Segnmente, 124a, b, c, d, e: und die verseitzten 125b, c, d, e an dem In nengewinde 141 sichergehenden Kräfte wirken weiter- hin auf dien Schaft 121 der Schraube 120 in seitlicher Richtung in Richtung gegen den 180 Bogen B, der der Gruppe 127 von versetzten Seggmsenten diametral gegenüberliegt.
Die senkrechte mittlere Achse x-x des Schaftes 121 verschiebt sich geringfügig in seitlsichser Richtung diametral weg von der Gruppe 127 versetzter Gewindesegmente, und dies bewirkt, dass die oberen und unteren Flanken d eis Aussengewindes 123 in dem Bogen B mit den oberen und unteren, Flanken des In nengewindes 141 in diesiem, Bogen der Gruppe 127 von, versetzten Segmenten diametral gegenüberliegend; mit grössserer Reibung 'm Eingriff treten, als es bei üblichen Gewindeschsnausben in einer üblichen Innenge windebohrung der Fall ist.
In Fig. 3 ist die Darstellung etwas vergrössert, um dies klar zu erläutern. Demge mäss hat die ins den Fig. 1, 2 und 3 wiedergegebene Schraube 120 eine vergrösserte Reibungsverriesgelungs- wirkung zusätzlich zu der Verriegelungswirkung, die sich aus (der Gruppe 127 von: versetzten Verriegelungs gewindesegmenten ergibt.
In den Fig. 4 biss 13 sind. ,die Gewinderollwerkzeuge und (die Art und Weisse der Versetzung der Verriege- lungsgewinidese:gmenibe in gewissen Gängen des Gewin des wiedergegeben, um die Gruppe 127 versetzter Seg mente zu bilden, bei deinen, die Gewindsesegmiente be nachbarter Segmentpaare in axialer Richtung in entge gengesetzten Richtungen versetzt sind. In Fig. 13 sind ein laufendes oder sich bewegendes Gewinderollwerk- zeug 150 und ein, feststehsendes Gewinderollwerkzeug 151 wiedergegeben zur Verwendung in einer bekann ten Gewinderollmaschine. Der Schrauberrohling I2oa wird zwischen diesen Werkzeugen 150, 151 auf übliche Weisse gerollt.
Die Werkzeugflächen sind in geeigneter Weisse geformt, um die Funktion der Bildung des Ge- windes an dem Schaft der Schraube mit versetzten Seg menten gemäss Fis,.
1 auszuüben. Bei dem Rollvorgang wind das Werkzeug 150 nach rechts bewegt, wie es durch den Pfeil 152 angedeutet isst, wodurch bewirkt wird" dass, die Schraube 120a zwischen dem foststzhems- den Werkzeug 151 und dem sich bewegenden Werk zeitig 150 in Richtung des Pfeiles 152 rollt.
Die Fläche 157 des festLstenenden Werkzeuges 151 (siehe Fig. 4) isst mit gefrästen Gewinderollnuten 157a üblicher Gestalt oder üblichen Profils versehen, und die Schräge und Steigung der Nuten entspricht dem Schraubenwinkel und der Steigung des an denn Schaft der Schraube zu bildenden Gewindes. Jedoch ist das feststehende Werkzeug 151 mit einem Ausschnitt oder Schlitz 155 versehen.
Dieser Schlitz 155 hat ein senk recht angeordnetes Vorderende 155a, und die Ober seite und (die Unterseite. 155b bzw. 155c laufen schräg in einem Winkel parallel zu den Nuten 157a der Flü che 157. D. h. der Schlitz 155 verläuft schräg in einem Winkel gleich dem Schrausbenwinkel des Gewindes. Der Schlitz 155 hat solchse Abmessungen, dass ein Ein siatz 156 aufgenommen werden kann, der in den Schlitz 155 stramm eingepasst ist, der manchmal als Tasche 155 bezeichnet wird. Der Einssatz 156 hat eine Länge entsprechend (der Länge des Schlitzes 155 und eine Breite Wb, um einen strammen Sitz zu schaffen.
Das Vorderen de des Einsatzes 156 isst mit Nuten 154a mit gleicher Steigung wie die der Nuten 157a der Flä che 157 des Werkzeuges 151 und mit einer Länge Lg entsprechend der Länge L der versletzten Gewindeseg mente (Fig. 1) versehen. Es ist zu bemerken, dass der Einsatz 156 allgemein rechtwinklige Gestalt hat und dass die Gewisnderollnuten 154a parallel zu der Ober kante 155d und der Unterkante 155e verlaufen.
Jedoch verläuft die Endkante 155f des Einssatzes 156 nicht rechtwinklig zu der Unterkante 155e, sondern verläuft geringfügig schräg, so dass diese Kante 155f mit dem Endeides Werkzeuges 151. fluchtensd liegt, wenn( der Einsatz 156 in seinem abgeschrägten Schlitz 155 angeordnet isst.
Demgamässs liegen., wenn der so ge- staltete Einsatz 156 ins den Einsatzschlitz 155 einge- passt ist, (der in einem Winkel gleich dem Schrauben winkel der Nute 157a schräg verläuft) die Nuten 154a des Einsatzes 1.56 in dem gleichen Schraubenwin ke,, wie die Nuten 157a. Jedoch sind die Böden der Nuten 154a von dien, Bödenunterkanten der Nuten 157a versietzt, wie eis nachstehend im einzelnen be schrieben wird.
Die Anzahl der gewindebildenden Nuten<I>in,</I> (dem Einsatz 156 entspricht der Anzahl von versetzten Gewindesegmenten, die irr der fertiggestell- ten Schraube erhalten werden sollen.
Der hintere Teil 158 dies Einsatzes 156 isst im: Richtung gegen die Hin- terwand des Werkzeuges abgeschrägt, so dass kein Teil dies Werkzeuges zu einer Störung mit dien versetzten Segmenten führt, nachdem diese an, dem Schaft der Schraube gerollt worden sind.
Eine Fläche 160 (dies beweglichen Werkzeuges 150 (Fig. 11) hab gefräste Nuten 161a, die gleichen Schrau benwinkel und gleiche Steigung wie die Nuten 157a in der Fläche 157 dies feststehenden Werkzeuges 151 haben,. Einte Ausnehmung oder ein Ausschnitt am Hin terende des sich bewegenden Werkzeuges 150 ist nicht erforderlich, da (die mit Gewinde versehene Schraube von den, Werkzeugen 150, 151 am hinteren Ende und im wesentlichen augenblicklich nach Bildung der Gruppe von versetzten Gewindesegmenten getrennt wird, so dass, wenn ,
die versetzten Gewindesegmente durch den Werkzeugeinsatz 156 des feststehenden Werkzeuges 151 einmal gerollt sind, die gebildeter versetzten Segmente nicht gestört werden.
In, Fig. 10 ist auf mehr oder weniger schematische Weisse im einzelnen und in grösserem Massstab ein Pro fil der Gewinderollnuten 154a des Eiansatzes 156 wie- dergegsebe:ns (siehe auch Fig.6 bis 8).
Ein richtig dinnensionierter und- :gemäsis diesem Profil gebildeter Einsatz (Fig. 10) bildet in dem Gewinde 123 des Ge- windeschaftess 122 (der Schiraube 120 die versetzten Gewindes:egmsenite 124a bis 124e und 125b bis 125e, (siehe Fig. 1 bis 3). Die unterbrochene Linie 165 stellt das Profil, der üblichen Nuten 157a an/ der Fläche 157 des feststehenden Werkzeuges 151 dar.
Die Spitzen 166a bis 166j der Nuten 154a sind von üblicher Aus führung und sie sind die gleichen wie die Spitzen der Nuten 157a der Fläche 157 des feststehenden Gewin- derollwerkzeuges, 151 und sie befinden sieh mit d iessen in Ausrichtung. D. h. die Spitzen 166a bis 166j befin den sich in Ausrichtung mit den Spitzen der Nuten 157a, wenn, der Einssatz 156 in dien Schlitz 155 einge setzt ist, so dass die Spitzen des Einsatzes 156 Fortset zungen der Spitzen 157a .in geradliniger Lage bilden.
Manchmal kann :das Rollen der Rohlinge in, den Ge- winderollwerkzeugen 150, 151 ein Abmeisseln oder Abschaben der Kanten, oder Rippen der Werkzeuge hervorrufen. Um ein solches Abmeisseln oder Abscha ben der Spitzen der Nuten 157a und der Spitzen 166a bis 166j des Einssatzes 156, wo sie sich, verbinden, zu verhindern, ist es erwünscht, die sich treffenden Enden dieser Spitzen oder Rippen geringfügig abzuschrägen oder abzurunden. Dadurch wird weiterhin irgendeine Scherwirkung -der Rippen :der Werkzeuge an dem ge rollten Gewindie minimal gemacht.
Die Spitzen 166a bis 166j, die auch ;als die Rippen der Nutendes Werk- zeugei bezeichnet werden können, bilden selbstver- ständlich den Fuss 167 des Gewindes 123 der Schraube 120 bei dem Gewinderollvorgang. Der Fuss, 167 des Gewindes 123 der Schraube 120 ist von üblicher Ausführung und der Innendurchmesser oder kleinere Durchmesser des Schaftes 121 der Schraube 120 ist über die axiale Länge des Gewindeteiles 123 des Schaftes 121 konstant.
Die Böden des Gewinde- werkzeuges bilden selbstverständlich die Kämme des Gewindes 123 der Schraube 120. Die Böden. 168a bis, 168i der Nuten des Einsatzes 156, welche die Kämme der versetzten Gewindesegmenite der Schraube 120 bil den, sind gegenüber denn Profil der üblichen Nuten. in einer nachstehend zu beschreibenden Art und Weise axial verschoben,; das Profil von üblichen Nuten oder Standardnuten (die Böden und Spitzen oder Rippen aufweisen) ist in Fig. 10 durch die unterbrochene Linie 165 wiedergegeben.
Die unterbrochene Linie 165a stellt das Profil eines üblichen Schraubengewindes dar.
Um das Profil der Nuten in dem Einsatz 156 zu gestalten, wird die Höhe h (siehe Fig. 10) des Profilfis der Nuten von den, üblichem Nuten in einen Spitzen- oder Rippenteil 170a, einen Bodenteil 170c und einen Zwischenteil 170b unterteilt. Wie ist die Höhe h in die drei Teile 170a, 170b, 170c unterteilt; das Profil der üblichen bzw. konventionellen Nuten ist durch die unterbrochene Linie 165 dargestellt. Die Steigung P von Spitze zu Spitze der Nuten ist üblich.
Die Spitzen 166a bis 166j bilden den Fuss 167 des Schraubengewindes 123 bei dem Gewinderollvorgang. Somit ist der Fuss 167 von üblicher Ausführung und der Fussdurchmesser des Gewindeteiles 123 der Schraube 120 ist konstant. Jedoch sind, die Böden 168a bis 168i in dem Teil 170c der Nuten gegenüber dem üblichen Profil 165 -axial verschoben;
die Böden, 168a, e, e, g, i (in, dem Drittelteil 170c) sind axial in Richtung gegen das untere Ende des Einsatzes 156 (d. h. in Richtung gegen; das Vorderende :der zu bilden- den Schraube) verschoben, und die Böden 168b d, f, h (in dem Drittelteil 170:e) sind axial in Richtung gegen das obere Ende des Einsatzes 156 (d. h. in Richtung gegen den Kopf oder :.das Hinterende der zu bildenden Schraube) verschoben.
Die Böden der Nuten in dem Teil 170c sind jeweils in, der obengenfiannten Richtung um ein Ausmass ,axial verschoben, das bei 171a und 171.b .angedeutet ist. Wie dargestellt, sind die Böden in dem einen dritten Teil 170c gegenüber der üblichen durch ;die unterbrochene Linie 165 angedeuteten Stei gung P um eingewisses Ausmass versetzt (Fig. 10).
Wie dargeste31t, sind die Böden gegenüber der norma len Ausführung um eine Strecke verschoben, die 15<B><I>%</I></B> der Steigung P beträgt. D. h. :die Böden sind um eine Strecke verschoben, die bei 171a und 171b angedeutet ist.
Jedoch können die Böden um eine Strecke im Be reich von 3 bis 35 % der Steigung P verschoben wer den in Abhängigkeit von der Art des Metalls der zu bildenden Sehraube, der Grösse des Gewindes und der in -dem fertiggestellten Gewinde gewünschten Verriege- lungscharakteristiken. Wenn die Böden zu den ge wünschten Stehlen an dem Profil verschoben sind (Fig. 10), sind die Spitzen 166a bis 166j in dem.
Drit- te-Iteil 170a und die Böden 168a bis 168i in dem Drit telteil 170e durch im wesentlichen gerade Linien 169-a bis 169r in dem mittleren Drittelteil 170b miteinander verbunden; die Verbindungslinien 169a bis 169r gehen in die Spitzen und Böden der Nuten derart über, dass scharfe Übergänge vermieden sind.
Die Fläche des Rohlings zum Bilden des Einsatzes 156 wird dann, ge fräst oder auf aridere Weise behandelt, um die Nuten 154a an der Fläche des Einsatzes 156 so zu bilden, dass. sie mit,dem dargestellten und beschriebenen Profil übereinstimmen. Die Länge der Nuten wird so .dimen- sioniert, dass sie der gewünschten Länge L der Gewin desegmente in dem Gewinde der fertiggestellten Schraube entsprechen.
Wie in Fig. 10 dargestellt, ist die Höhe h von der Spitze des Bodens der Nut zu der Spitze der Rippe der Nut in drei gleiche Teile unterteilt, nämlich in den Rippenteil 170a, den Bodenteil 170c und den Zwischen teil 170b, jedoch können die proportionalen Höhen dieser Teile 170a, b, c in Abhängigkeit von der Art des Metallfis, Idas für die Schraube verwendet wird., der Grösse und der Art des Gewindes und der gewünsch ten Verriegelunfigswirkung :geändert werden.
Beispiels weise können die Höhe des Bodenteiles 170c, der die Kammteile der versetzten Gewindesegmente in dem Gewinde der Schraube bilden soll, und die Höhe des Rippenbeiles 170a, der die Fussteile des Gewindes dort bilden soll, wo die versetzten Segmente angeordnet sind, im Bereich von 1/4 bis 1/2 der Höhe h liegen,
ge messen vorn der Spitze des Bodenteiles zu der Spitze des Rippensteiles .einer Nut ;des Einsatzes 156.
Es besteht ein Vorteil darin, eine beträchtliche Höhe in dem Teil<B>170e</B> zu haben, weil dadurch der Flüchenfibereich entlang der versetzten Gewindeseg mente, der Schraube 120 vergrössert wird, der mit den Flanken des Innengewindes :der Gewindebohrung des Werkstückes in Eingriff tritt und sie mit Reibung be rührt.
Dieser Flächenbereich verteilt die Relbunfigsver- riegelunfigs:kräfte über eine grössere Fläche als ein: ver- sietztes Gewinde, welches von dem üblichen Gewinde derart verlagert oder abgebogen ist, dasis die abgebo genen Teile, des Gewindes mit den Flanken des Innen, gewindes liediglich .auf einer Linie in Berührung treten.
Wird beispielsweise darauf Bezug :genommen, dass die Abschrägungen der erweiterten Seiten 172, 173 und 174, 175 der Böden 168b und 168d in dem Teil 170c (Fig. 10) für die Böden der Nutendes Einsatzes <B>1.56</B> typisch sind, so ist zu bemerken, dass die Seiten 172, 173, 174, 175 der Böden 168e, 168d parallel zu der benachbartem unterbrochenen Linie 165 liegen,
welche das Profil der üblichen Nuten 157a der Fläche 157 des Werkzeuges 151 andeutet. Demgemäss liegen .die Abschrägungen der erweiterten Seiten 172a, 173a, 174a, 175a der Kammteile 124c, 125c der Schraube 120 parallel zu benachbarten Abschrägunigen der un terbrochenen Linie 165a, welche das Profil eines, üblichen Schraubengewindes darstellt.
Demgemäss tre ten, wenn die Schraube 120 in eine passende Innenge- windebohrung 131 eingeschraubt wird (Fig. 3), die ab- gesichrägten Seiten 173a, 174a der versetzten, Gewinde- segmente 124e, 125:
c mit den Flanken des Ganges 141f des Innengewindes 141 in, einem Bereich über der ge samten Fläche der Breite und der Umfangslänge der in Berührung tretenden versetzten Gewindesegmente in Berührung, so dass die Reibungsberührung zwischen:
.dem Innengewinde 141 und ,den versetzten Gewinde segmenten der Schraube 120 sich über eine beträcht lich grössere Fläche erstreckt, als sie vorhanden sein würde, wenn die versetzten Gewindesegmente mit ,den, benachbamten Flanken des Innengewindes lediglich auf einer einzigen Berührungsünäe in Berührung treten würden.
Da die Böden der Nuten der Gewinderollwerkzeuge die Kämme des Gewindes der Schraube erzeugen, wenn das Schraubengewinde an .dem Schraubenrohling gerollt wird,, ist es übliche Praxis, einen Rohling vorzu sehen, der einen Durchmesser hat, der dem Steigungs- durchmesser der zu bildenden Gewindeschraube ent spricht.
Die Wirkung oder das Ergebnis dies Rollen & dies Gewindes an dem Schraubenrohling durch Ver wendung des Einsatzes 156 ist auf der rechten Seite ,der Fig. 10 erläutert. Es ist ersichtlich, dass die Gewinn deseganente in einer Weise versetzt sind, die den Böden .der Nuten des Einsatzes 156 entspricht. Die versetzten Gewindesegmente 124b, 125b .schaffen zwei Gewinde segmente, die in Richtung gegeneinander versetzt sind.
Die versetzten Seigmente 124c, 125c, 124d, 125d und 124e, 125e schaffen ;gleiche Paare von Segmenten., die in entgegengesetzten Richtungen versetzt sind (siehe auch Fig. 3). Das Gewinde 123 ist mit Ausnahme der versetzten, Gewindesegmente von üblicher Art.
Demge mäss hat die Schraube 120 gemäss Fig. 1 einen kon- stanten kleineren Durchmesser und einen; konstanten grösseren Durchmesser über die gesamte axiale Länge des Gewindeteiles 123 dies Schaftes 121. Demgemäss liegen die Spitzen dar Kämme der Gewindegänge ein- schlicsslich der versetzten Gewindesegmente an ;
der Fläche eines imaginären geraden durch die Kämme verlaufenden Zylinders.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsformen isst Idas Gewinde als übliches- V-Gewinde dargestellt, es ist jedoch zu verstehen, dass die Prinzi pien der Erfindung auch bei anderen Gewindeformen angewendet werden können.