CH505326A - Abschlussvorrichtung an einer Rohrleitung - Google Patents

Abschlussvorrichtung an einer Rohrleitung

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Publication number
CH505326A
CH505326A CH435769A CH435769A CH505326A CH 505326 A CH505326 A CH 505326A CH 435769 A CH435769 A CH 435769A CH 435769 A CH435769 A CH 435769A CH 505326 A CH505326 A CH 505326A
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CH
Switzerland
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sealing
annular
closing body
pipeline
housing
Prior art date
Application number
CH435769A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaiser Friedrich
Original Assignee
Escher Wyss Ag
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08—Details
    • F16K5/14—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/205—Sealing effected by the flowing medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description


  
 



     Abschlussvoriichtung    an einer Rohrleitung
Die Erfindung betrifft eine   Abs chlussvorrichtung    an einer Rohrleitung, mit einem Gehäuse und einem   darin drehbar      angeordneten    Abschlusskörper, bei welcher zur   Abdichtung    des Abschlusskörpers in der Schliesslage ein elastisch nachgiebiger Dichtungsring vorgesehen ist, der auf der einen Seite eine ringförmige Dichtungsfläche aufweist, und in der   Schiiesslage    des Abschlusskörpers unter Belastung durch Flüssigkeitsdruck elastisch so weit nachgibt, dass diese Dichtungsfläche zur Auflage auf   einem    festen ringförmigen Dich   turlgssitz    kommt.



   Es ist eine Abschlussvorrichtung dieser Art bekannt, bei welcher der elastisch nachgiebige Dichtungsring am drehbaren   Abschlusskörper    angebracht ist und mit einem im Gehäuse   vorgesehenen    festen Dichtungssitz   zusammenarbeitet.   



   Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass der feste Dichtungssitz am   Abschlusskörper    angebracht ist und der elastisch nachgiebige Dichtungsring in einer ringförmigen Vertiefung der durch das Gehäuse und den   anschliessienden    Teil der Rohrleitung gebildeten Wand versenkt angeordnet und, im Querschnitt gesehen, am einen Ende mit dieser Wand fest verbunden und am freien Ende oder zumindest näher dem freien Ende mit der ringförmigen Dichtungsfläche versehen ist, und dass ferner der Dichtungsring   zusammen    mit der Wand eine Ringkammer zur Aufnahme der zur Belastung des Dichtungsringes   dienenden      Druckflüstigkeft    begrenzt.



   Durch   diese      Massnahme    wird im Vergleich zur be   kannten      Abschiussvorrichtung    eine konstruktive Vereinfachung erzielt und vermieden, dass die zur Bela   stung    des   Dichtungsringes    dienende Druckflüssigkeit von einer festen Stelle aus in den drehbaren Ab   schlusskörp er    geleitet werden muss.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer   Abs cfflussvorrichtung    gemäss der Erfindung vereinfacht dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch eine Abschluss   vorrichtung,    bei welcher zu- und abströmseitig ein   Dichtungsssrstem    vorgesehen ist,
Fig. 2 einen Teilschnitt im Bereich des abströmseitigen Dichtungssystems in grösserem Masstab, und
Fig. 3 einen   Teilschnitt    im Bereich des   zuströmsei-    tigen Dichtungssystems in grösserem Masstab.



     Gemäs    Fig. 1 ist zwischen einem   zuströmseitigen    Teil 1 und einem   abströmseitigen    Teil 2 der Rohrleitung, z. B. der Druckleitung einer Wasserkraftanlage, als   Abschlussvorrichtung    ein Drehschieber eingebaut, welcher ein Gehäuse 3 und einen drehbaren Abschlusskörper 4 aufweist. Dieser ist vermittels zweier Drehzapfen 5 und 6 im Gehäuse 3 gelagert. Der   Abschluss-    körper 4 weist   einen    rohrförmigen Teil auf, der in der Öffnungslage koaxial zur Rohrleitung verläuft und so den ungehinderten   Durchfluss    des Wassers durch die Rohrleitung gestattet, in der in der Zeichnung dargestellten   Schlieslsqlage    jedoch quer zur Achse der Rohrleitung steht.



   Ein   abströms eitiges    Dichtungssystem dient   vorzugs-    weise als   Betri,ebsabsch.luss.    Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist ein elastisch nachgiebiger Dichtungsring 7 vorgesehen, der im wesentlichen als Ringplatte ausgeführt ist.



  Diese Ringplatte 7 ist in einer ringförmigen   Vertiefung    der durch das Gehäuse 3 und den abströmseitig an   schliessenden    Teil 2 der Rohrleitung gebildeten Wand angeordnet und im Bereich   des      Aussenranides    zwischen den beiden   an,einandersftossenlden      Verbindungsfian    schen von Rohrleitungsteil 2 und Gehäuse 3 eingeklemmt,   also    mit der   erwähnten    Wand fest verbunden.



  In   Abstand    von dieser Wand, in der Nähe ihres Innenrandes, ist die Ringplatte 7 auf der dem Abschlusskörper 4 zugewandten Seite mit einer ringförmigen Dich   tungsfläche    8 versehen, die zum Anliegen an einem ringförmigen Dichtungssitz des   Abschlusrskörpers    4 bestimmt ist. Dieser   Dichtungssitz    ist an einem fest mit dem   Abschiusskörper    4 verbundenen Ring 9 vorgesehen. Auf der Gegenseite begrenzt die Ringplatte 7 zu  sammen mit   der - erwähnten    Wand eine Ringkammer 10.



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann die Ringkammer 10 über eine Leitung 11 und einen Dreiweghahn 12 wahlweise mit einer zur Zuströmseite der   Abschluss-    vorrichtung führenden Leitung 13 verbunden und so unter Wasserdruck gesetzt werden, oder mit einer zur Abströmseite führenden Leitung 131 verbunden und so vom Wasserdruck entlastet werden.



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Drei   weghahns    12 steht die Ringkammer 10 unter Wasserdruck. Um Wasserverluste zu vermeiden, ist in der   Nähe,des    inneren Randes der elastisch nachgiebigen Ringplatte 7 eine   Welchdichtung    14 vorgesehen.

  Die   ringförmige    Dichtungsfläche 8 liegt, von der Rohrleitungsachse aus gesehen, um einen Abstand a (siehe Fig. 2) weiter aussen als die Weichdichtung 14, so dass, auch wenn im Gehäuse 3 der gleiche Wasserdruck herrscht wie in der Ringkammer 10, die Ringplatte 7 durch eine Kraft, welche dem Wasserdruck auf die Ringfläche von   der      Breite    a entspricht, gegen den Abschlusskörper 4 gedrückt wird, so dass die Dich   tungsfläche    8 an dem durch den Ring 9 gebildeten Dichtungssitz unter Pressung anliegt.



   Soll die Abschlussvorrichtung geöffnet werden, wird durch Drehen des Dreiweghahns 12 die Ringkammer 10 mit der Abströmseite verbunden und so vom Wasserdruck entlastet. Die Pressung am Dichtungssitz verschwindet und die Dichtungsfläche 8 hebt sich vermöge der Elastizität der Ringplatte. 7 und auch infolge des Wasserdruckes im Gehäuse 3 vom Ring 9 soweit ab, dass ein sehr geringes Spiel s (siehe Fig. 2) entsteht, welches genügt, um den Abschlusskörper 4 in seine Öffnungslage drehen zu können. Da der Innenrand der Ringplatte 7 bei   deren    elastischem Nachgeben unter   wechseindem      Wasse.rdruck    nur sehr kleine axiale Bewegungen innerhalb des Spieles s ausführt, ist die Weichdichtung 14 praktisch keinem   Verschleiss    unterworfen.



   Ein zuströmseitiges Dichtungssystem, dessen Einzelheiten in Fig. 3 dargestellt sind, soll hier als Revisionsabschluss dann benützt   werden,    wenn das Betriebsdichtungssystem   überhok    werden muss. Es wird dabei eine Entleerung der ganzen Rohrleitung überflüssig.



   Eine elastisch nachgilebige Ringplatte 19 ist in ähnlicher Weise wie die Ringplatte 7 im Bereich ihres Aussenrandes zwischen den   aneinanderstolssenden      Ve,r-      bindungsfianschen    von Gehäuse 3 und   zuströmseitigem    Teil 1 der Rohrleitung eingespannt und weist weiter innen, das heisst, in der Nähe ihres Innenrandes, eine ringförmige Dichtungsfläche 20 auf, welche zum Anliegen auf einem Dichtungssitz bestimmt ist, der an einem Ring 21 des   Abschlusskörpers    4 angebracht ist.

  Auf seiner vom Dichtungssitz abgewandten Seite begrenzt die Ringplatte 19 zusammen mit dem Flansch des   Rohrleitungsteils    1 eine Ringkammer 22, die, wie aus Fig. 1 hervorgeht, über eine Leitung 16 und einen Dreiweghahn 15 mit einer zur Zuströmseite der Absperrvorrichtung führenden Leitung 18 oder einer zur   Abströmseite    führenden Leitung 17 verbunden,   aliso    wahlweise unter Wasserdruck gesetzt oder von diesem entlastet werden kann.



   Bei Benutzung des   Revisionsdichtungssystems    wird der Abschlusskörper 4 in die gezeichnete Schliesslage gebracht und die   Kammer    22 durch entsprechende Einstellung des Dreiweghahns unter den Wasserdruck der Zuströmseite gesetzt. Durch   Öffnen    eines in Fig. 1 nur andeutungsweise dargestellten Entleerungsschiebers 23 wind das Gehäuse 3 vom Wasserdruck entlastet.



  Durch den einseitigen   Überdruck    wird hierbei die elastisch nachgiebige Ringplatte 19 gegen den Abschluss   körpe.r    4 gedrückt unter Anpressung ihrer Dichtungsfläche 20 an den Dichtungssitz 21. Dadurch ist die Druckseite der   Rohrfeitung    abgeschlossen, und das ab   fluss-eitige      Betri,ebs-Dichtuntgssystem    kann revidiert werden.



   Zum Wiederöffnen   de's      Revisionsdichtungssystems-    wird zuerst der Entleerungsschieber 23 geschlossen und das   Schieber,gehäuse    durch eine nicht   dargestellte    Fülleitung unter den Wasserdruck der   Zusltrömseite    gesetzt. Der Druck zu beiden Seiten der elastisch nachgiebigen Ringplatte ist dabei ausgeglichen, so dass de   ren      Dichtungsflläche    20 nicht mehr an den Dichtungssitz 21 des Abschlusskörpers 4   angepresst    wird,   son!      dem    sogar ein geringes Spiel s zwischen beiden   eine    stellt.

  Falls der Wasserdruck auf der Abströmseite kleiner ist als im Gehäuse 3, wird die Ringplatte 19 sogar in Richtung gegen den zuströmseitigen Rohrleitungsteil 1 gedrückt, falles der   Dreiweghahn    15 in die in Fig. 1 gezeigte Lage umgestellt ist.



   Bei den Ringplatten 7, 19 und den die Dichtungssitze des   Abschlusskörpers    4   bildenden    Ringen 9, 21 handelt es sich um rein metallische   Dichtungselemente.   

 

  Wie erläutert, sind nur sehr geringe elastische Defor   kationen    der   Ringpiatten    7, 19 erforderlich, damit sie ihre   Dichtungsfunktion    erfüllen können. Bei der beschriebenen Ausführungsform der Abschlussvorrichtung liegen bei der Drehung des   Abschlusskörpers    4 die Dichtungsflächen nicht unter Druck aneinander an, sondern es kann sogar ein geringes Spiel zwischen beiden   aufrechterhalten    werden, um das Auftreten von Reibungskräften und damit eine Abnützung zu vermeiden. Durch entsprechende Einstellung der Dreiweghähne 12 bzw. 15 kann aber in der Schliesslage des   Abschlusskörpers    4 eine für die Abdichtung hinreichende Pressung an den Dichtungsflächen gewährleistet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Abschlussvorrichtung an einer Rohrleitung, mit einem Gehäuse und einem darin drehbar angeordneten Abschlusskörper, bei welcher zur Abdichtung des Ab schiusskörpers in der Schliesslage ein elastisch nachgie- biger Dichtungsring vorgesehen ist, der auf der einen Seite eine ringförmige Dichtungsfläche aufweist, und in der Schliesslage des Abschlusskörpers unter Belastung durch Flüssigkeitsdruck elastisch so weit nachgibt, dass diese Dichtungsfläche zur Auflage auf einem festen ringförmigen Dichtungssitz kommt, dadurch gekena- zeichnet, dass der feste Dichtungssitz (9 bzw.
    21) am Abschlusskörper (4) angebracht ist und der elastisch nachgiebige Dichtungsring (7 bzw. 19) in einer ringför migen Vertiefung der durch das Gehäuse (3) und den anschliessenden Teil (2 bzw. 1) der Rohrleitung gebildeten Wand versenkt angeordnet und, im Querschnitt gesehen, am einen Ende mit dieser Wand fest verbunden und am freien Ende oder zumindest näher dem freien Ende mit der ringförmigen Dichtungsfläche' (14 bzw. 20) versehen ist, und dass ferner der Dichtungsring (7 bzw. 19) zusammen mit der Wand eine Ring kammer (10 bzw. 22) zur Aufnahme der zur Belastung des Dichtungsringes dienenden Druckflüssigkeit begrenzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abschlussvoriichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, Idass der Dichtungsring (7 bzw. 19) im wesentlichen als Ringplatte ausgeführt und diese an ihrem Aussenrand fest mit der Wand verbund den ist.
    2. Abschlussvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringplatte (7 bzw.
    19) in ihrem äusseren Bereich zwischen den beiden aneinanderstossenden Verbindungsflanschen von Gehäuse (3) und Rohrleitung (2 bzw. 1) eingeklemmt und die Ringkammer (10 bzw. 22) durch eine Ausnehmung im Flansch der anschliessenden Rohrfeitung (2 bzw. 1) gebildet ist
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DE19702011435 DE2011435A1 (de) 1969-03-20 1970-03-11
AT241670A AT303476B (de) 1969-03-20 1970-03-16 Abschlußvorrichtung an einer Rohrleitung
NO1010/70A NO125698B (de) 1969-03-20 1970-03-19
US21080A US3669404A (en) 1969-03-20 1970-03-19 Closure device on a pipe conduit
ES377708A ES377708A1 (es) 1969-03-20 1970-03-20 Perfeccionamientos en la construccion de dispositivos de cierre en tuberias.
FR7010124A FR2035123B1 (de) 1969-03-20 1970-03-20

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