CH505342A - Verbrennungsverfahren mit Hilfe eines Luftstromes sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verbrennungsverfahren mit Hilfe eines Luftstromes sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

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CH505342A
CH505342A CH1846469A CH1846469A CH505342A CH 505342 A CH505342 A CH 505342A CH 1846469 A CH1846469 A CH 1846469A CH 1846469 A CH1846469 A CH 1846469A CH 505342 A CH505342 A CH 505342A
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chamber
mixing
fuel
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CH1846469A
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Claire Hardison Leslie
Luke Hable William
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Universal Oil Prod Co
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    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
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Description


  
 



  Verbrennungsverfahren mit Hilfe eines Luftstromes sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verbrennungsverfahren mit Hilfe eines Luftstromes, welcher verunreinigende Komponenten enthält sowie eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.



   Die Erfindung bezweckt ein Verbrennungsverfahren sowie eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen, welche nur sekundäre Luft in der Brenn-Misch-Anordnung verwenden, so dass die Erhitzung und Förderung von grossen Mengen von primärer Luft vermieden wird.



   Bei normalen üblichen thermischen Verbrennungsvorrichtungen wird primäre Luft für den Brenner von einem Gebläse oder einer anderen geeigneten Quelle zugeführt. Dieser Luftstrom wird schliesslich dem Strom von Rauchgasen beigemischt, welche aus dem Brennbereich mit der Arbeitstemperatur der Brennvorrichtung austreten. Das hat zur Folge, dass eine bedeutende Menge an zusätzlichem Brennstoff dauernd beigefügt werden muss, um den primären Luftstrom zu erhitzen.



  Wenn dagegen die Verbrennung mit 1000/o sekundärer Luft erfolgt, kann ein wesentlich höherer Wirkungsgrad und eine höhere Wirtschaftlichkeit insbesondere bei grösseren Einheiten erzielt werden, bei welchen wesentliche Ersparnisse an den Anlagenkosten wie auch an den täglichen Kosten für Brennstoff und Energie möglich sind. Brenner, welche auf die Weise arbeiten, dass die gesamte Luftmenge an der Stelle bzw. den Stellen zugeführt wird, wo der Brennstoff aus den Brennerdüsen austritt, sind auf dem Gebiet der Bildung von Brenngasen zur Heizung und Energieerzeugung bekannt.

  Es wurden jedoch noch nicht Brenner verwendet, welche mit der Zufuhr von 1000/o sekundärer Luft, welche durch den verunreinigten Luftstrom selbst geliefert wird, und somit ohne eine Zufuhr von primärer Luft aus einer Quelle zuslätzlich zum verunreinigten Luftstrom arbeiten, um auf diese Weise eine Oxydation von schädlichen Gasen oder anderen verunreinigenden Komponenten, die sich im Luftstrom befinden, zu erhalten.



   Die Erfindung hat daher die Schaffung eines Verbrennungsverfahrens mit Hilfe eines Luftstromes, welcher verunreinigende Komponenten enthält sowie einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Ziel, unter Verwendung des Luftgehaltes eines derartigen   Luftsiromes,    welcher den Sauerstoff liefert, der zur Verbrennung des zusätzlichen Brennstoffes wie auch der brennbaren Komponenten der verunreinigten Luftströmung erforderlich ist, so dass die Zufuhr und Erhitzung von primärer Luft in den Brenner nicht erforderlich ist.



   Mit dem Verfahren und der Vorrichtung nach der Erfindung wird weiter bezweckt, dass der verunreinigte Luftstrom mit einer verhältnismässig hohen Geschwindigkeit in den Bereich der Brennstoffzufuhr eingeführt wird, so dass eine wirksame Vermischung des Luftstromes mit dem Brennstoff und mit der Flamme erfolgt, wodurch eine Verbrennung mit hoher Temperatur der vom Luftstrom mitgerissenen Verunreinigungen erfolgt.



   Bei der Ausführung der Beseitigung von schädlichen Gasen und brennbaren Stoffen eines verunreinigten Luftstromes sind drei Elemente der Verbrennung zu berücksichtigen, und zwar die Zeit, die Temperatur und die Turbulenz. Für eine vollständige Verbrennung ist es erforderlich dass zur Ausführung einer vollständign Reaktion die Moleküle des Brennstoffes im Luftstrom während eines ausreichenden Zeitraumes eine ausreichende Temperatur aufweisen. Unvollständige Reaktioneu können zur Bildung von Aldehyden, organischen Säuren, Kohlenstoff oder Kohlenmonoxyd führen, woraus sich ein unerwünschtes Resultat ergibt.

  Das erfindungsgemässe Verfahren und die erfindungsgemässe Vorrichtung sollen eine Zusammenwirkung der Zeit, der Temperatur und der Turbulenz in einer Weise ermöglichen, welche eine Verbrennung der brennbaren Verunreinigungen in einer wirksamen und wirtschaftlichen   Weise    gewährleisten.



   Das erfindungsgemässe Verfahren, durch welches dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom in einen festumgrenzten Strömungspfad geleitet wird und einen Teil des verunreinigten Luftstromes in einen festumgrenzten Mischbereich mit  offenem Ende geleitet wird, der von mindestens einem Teil des vorerwähnten Strömungspfades ringförmig umgeben ist, dass gleichzeitig Brennstoff ohne primäre Luft in den Mischbereich an demjenigen Ende desselben eingeführt wird, welches dem offenen Ende gegen überliegt, und mit dem Teil des verunreinigten Luftstromes vermischt wird, welcher in Form einer Mehrzahl von Strahlen in den Mischbereich aus dem diesen ringförmig umgebenden Bereich in einer Menge eingeführt wird, welche zur Aufrechterhaltung der Verbrennung des Brennstoffes ausreicht,

   und dass die sich ergebende Flamme und die Gase mit hoher Temperatur aus dem Mischbereich in einen Brennbereich geleitet werden, welcher in direkter Verbindung mit dem offenen Ende des Mischbereiches steht, unter Beimischung des Anteils des verunreinigten Luftstromes, welcher zur Aufrechterhaltung der Verbrennung des Brennstoffes nicht benötigt wird, worauf die Verbrennungsgase aus dem Brennbereich entfernt werden.



   Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist gekennzeicllnet durch eine längliche Kammer, eine Zuführleitung für Brennstoff, welche sich durch eine Endwand der Kammer erstreckt, eine Zuführleitung für verunreinigte Luft in die Kammer eine Mischvorrichtung mit einem offenen Ende, die sich in der nächsten Nähe der genannten Endwand befindet und direkt dem Austrittsteil der Zuführleitung für Brennstoff sowie der Zuführleitung für die verunreinigte Luft zugeordnet ist, wobei die Mischvorrichtung einen perforierten Wandteil für die Verteilung eines Teiles der verunreinigten Luft aus der Zuführleitung als einziger Zugang der Luft zur Verbrennung des Brennstoffes in der Mischvorrichtung aufweist, durch einen Brennraum,

   welcher sich innerhalb der Kammer zwischen der Mischvorrichtung und einer zweiten Endwand der Kammer erstreckt und in direkter Verbindung mit dem offenen Ende der Mischvorrichtung steht, durch einen Raum, welcher die Mischvorrichtung umgibt und mit der Leitung für die verunreinigte Luft verbunden ist, durch eine Zündvorrichtung für die Zündung des Brennstoff-Luftgemisches, welche sich von ausserhalb der Kammer in die Mischvorrichtung und in die Nähe der Zuführleitung für Brennstoff erstreckt, sowie durch einen Ausgang für die Verbrennungsgase, welcher an dem der Mischvorrichtung entgegengesetzten Ende des Brennraumes mit diesem in Verbindung steht und zur Ableitung der Ver   brennungsgase    aus der Kammer dient.



   Anhand der beiliegenden Zeichnung und der folgenden Beschreibung werden das Verfahren und die Vor   richtung    nach der Erfindung beispielsweise erläutert.



   Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht mit Teilschnitt einer einfachen Vorrichtung, bei welcher eine spiralförmige Strömung des verunreinigten Luftstromes in den Brenner und in den Eingangsbereich der Vorrichtung besteht,
Fig. 2 einen Querschnitt der Zuführleitung für den Brennstoff sowie des Mischbereiches der Vorrichtung aus der Fig. 1 entsprechend der Linie II-II in der Fig. 1 und
Fig. 3 eine andere bevorzugte Ausführung der Vorrichtung die einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und eine schraubenlinienförmige Strömung des verun   reinigen    Luftstromes im Bereich der Verbrennung des Brennstoffes und in das Eingangsende der Einheit wie auch eine schraubenlinienförmige Strömung mit Gegenstrom in einem Wärmeaustauschabschnitt erlaubt.



  welch letzterer den Brennbereich der Vorrichtung umschliesst.



   In den Figuren 1 und 2 der Zeichnung ist eine spiralförmige Eingangskammer 1 vorgesehen, welche einen inneren perforierten kegelstumpfförmigen Teil 2 umschliesst. Der Teil 2 befindet sich im inneren Bereich der   Kammer    1 und umschliesst einen Mischbereich 3, welcher sich direkt stromabwärts von einer Brennstoffdüse 4 befindet. Stromabwärts vom Ende des perforierten kegelstumpfförmigen Teiles befindet sich ein längliches Gehäuse 5, welches an die stromabwärtige Stirnwand der Kammer 1 angeschlossen ist und einen den Brennbereich ausmachenden Brennraum 6 umschliesst, welcher zu einer Ausgangsöffnung 7 für die Verbrennungsgase führt. Die innere Fläche der Wand des Gehäuses 5 ist mit einer geeigneten Isolation 8 versehen, durch welche die Wand des Gehäuses 5 gegen hohe Temperaturen, im allgemeinen über 4250C bis 8150C und mehr, widerstandsfähig gemacht wird.

  Um das stromabwärtige Ende des kegelstumpfförmigen Teiles 2 und innerhalb des stromaufwärtigen Teiles der Isolation 8 erstreckt sich ein ringförmiger Kanal 9, durch welchen der grössere Teil des verunreinigende Komponenten enthaltenden Lufstromes, welcher in die Kammer 1 eingeführt wird und nicht in den Mischbereich 3 gelangt, mit der Flamme und den heissten Verbrennungsgasen vermischt wird, welche aus dem Mischbereich 3 austreten.



   Bei der dargestellten Auführung wird eine Mehrzahl von Öffnungen 10 verwendet, die sich in Abständen über den ganzen Wandbereich des Teiles 2 erstrecken, was eine Mehrzahl von kleinen strahlen artigen Strömen ergibt, welche in den Mischbereich 3 zur Vermischung mit dem Brennstoff aus der Düse 4 als sekundäre Luft eintreten. Es muss eine ausreichende Anzahl von Öffnungen 10 vorgesehen sein, um einen   Überschuss    an Sauerstoff im Mischbereich 3 zu gewährleisten, welcher mit dem Brennstoff vermischt wird, so dass eine vollständige Verbrennung von allem Brennstoff erfolgt, welcher in die Vorrichtung eingeführt wird.

  Die Einführung von Brennstoff erfolgt dabei in einer derartigen Menge, die zur vollständigen Oxydation der Gase und anderer Komponenten ausreicht, welche im verunreinigten Luftstrom enthalten sind, der in die Kammer 1 als einzige Quelle von Brennluft eingeführt wird. Um die Bildung von strahlartigen Luftströme durch die Öff   nung    10 zu gewährleisten, können diese zum Beispiel so ausgebildet sein, dass ein Druckabfall von 50 bis 80 mm Wassersäule entsteht. Zur Auslösung der anfänglichen Verbrennung des Brennstoffes mit der Luft ist eine Zündkerze oder ein anderes geeignetes Zündorgan 11 vorgesehen, welches sich in der Nähe der Brennstoffdüse 4 befindet und im Bereich der Eingangsseite der Mischbereiches 3 angeordnet ist. Während des normalen koninuierlichen Brennvorganges braucht die Zündvorrichtung 11 nicht betätigt zu werden.

 

   Nachdem eine Zündung zwischen dem durch die Düse 4 zugeführten Brennstoff und einem Teil der Luft, welche durch die Öffnung 10 zugeführt wird, stattgefunden hat, entstehen eine leuchtende Flamme mit hoher Temperatur sowie heisse Verbrennungsgase, welche aus dem stromabwärtigen Ende des Mischbereiches 3 in den Brennraum 6 eintreten. Durch den ringförmigen Kanal 9, welcher in den Brennraum 6 führt, wird der Hauptteil des verunreinigten Luftstromes spiralförmig mit den heissen Verbrennungsgasen und der Flamme aus dem   Mischbereich 3 vermischt, worauf die vermischten Gase ihre Strömung durch den länglichen Brennraum 6 zur Ausgangsöffnung 7 fortsetzen.



   Die Flamme der mit sekundärer Luft arbeitenden Brennvorrichtung hat normalerweise eine magere Beschaffenheit wegen des vorhandenen Luftüberschusses.



  Die Vorrichtung hat jedoch einen grossen Bereich von Einstellbarkeit, wobei die Flamme so stark gedrosselt werden kann, dass nur eine kleine Flamme besteht.



   Die Verwendung von sekundärer Luft zur Verbrennung hat mindestens drei wesentliche Vorteile gegen über Vorrichtungen, welche Brenner mit einer Vormischung von Brennstoff mit primärer Luft verwenden. So ist ein Brennluftgebläse nicht erforderlich, welches der Zufuhr einer Luftströmung dient, die unter Druck zuge    führt werden muss, um mit dem Brennstoff vor dem    Ausgang der Düse vermischt zu werden. Zweitens ist der Wirkungsgrad der Verbrennung viel grösser, als wenn ein Brenner mit Vormischung verwendet wird, da bei einem Brenner mit Vormischung alle verwendete primäre Luft auf die endgültige Brenntemperatur erhitzt werden muss, so dass ein grosser Anteil des zugeführten Brennstoffes für diesen Zweck aufgewendet werden muss.

  So erhöht sich bei der Verwendung von 1000/o sekundärer Luft die verfügbare Wärme zur Verbrennung der Verunreinigungen bei   760"    von ungefähr   62 /o    der im Brennstoff zugeführten Wärme bei einem Brenner mit Vormischung auf das theoretische Verhältnis von ungefähr   90 /o    der zugeführten Wärme. Drittens kann die Regelung des Brenners stark vereinfacht werden, da keine Regelung zur Einhaltung eines bestimmten Luft-Brennstoff-Verhältnisses für einen Brenner mit Vormischung erforderlich ist.

  Ein weiterer bedeutender Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens und der Vorrichtung besteht in ihrer Verwendbarkeit in Fällen, wo eine Behandlung von verunreinigter Luft mit einem   Minimum    an Gebläseenergie oder ein Minimum an Druckabfall vom Gaseingang zum Gasausgang der Vor   richtung    erforderlich ist.



   In der Figur 3 der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführung der Vorrichtung dargestellt, welche eine Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad ohne die Verwendung von primärer Luft gestattet. Die Vorrichtung nach der Fig. 3 enthält ein äusseres Gehäuse 12 mit einem inneren spiralförmigen Verteilabschnitt 13 am Eingangsende für den Brennstoff, in welchem eine Düse 14 angeordnet ist. Innerhalb des Verteilabschnittes 13 ist vorzugsweise eine Trennwand angeordnet, welche den Querschnitt in der Form einer Spirale vermindert, um dem einzigen verunreinigten Luftstrom, der in die Vorrichtung eingeführt wird, eine spiralförmige Bewegung zu erteilen.

  Auf diese Weise ist ein Bereich geschaffen, welcher der Ausführung nach der Fig. 2 ähnlich ist, wobei der verunreinigte Luftstrom teilweise durch eine Mehrzahl von Öffnungen 15 mit einem kegelstumpfförmigen Teil 16 mit einem Mischbereich 17 geführt wird, so dass dort Sauerstoff zur Verfügung steht, um eine Verbrennung des durch die Düse 14 zugeführten   Bremistoffes    mit   1O00/o    sekundärer Luft zu ermöglichen. Der übrige Teil des verunreinigten Luftstromes wird spiralförmig am kegelstumpfförmigen Teil 16 vorbeigeführt. Die Ausführung nach der Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführung nach der Fig. 2 im wesentlichen dadurch, dass die Zufuhr der verunreinigten Luft am stromabwärtigen Ende der Vorrichtung in eine Öffnung 18 erfolgt.



   Um eine Vorrichtung mit dem besten Wirkungsgrad zu schaffen, ist es erwünscht, den zugeführten verunreinigten Luftstrom in einem Wärmeaustausch-Verhältnis mit den den Brennraum 19 durchströmenden heissen Gasen zu führen, welche die Vorrichtung durch die Ausgangsöffnung 21 verlassen. Durch eine solche Anordnung wird eine Vorwärmung der Luft erzielt und der Brennstoffbedarf der Vorrichtung vermindert. Bei der in der Fig. 3 dargestellten Vorrichtung ist eine schraubenlinienförmige Trennwand 22 vorgesehen, welche sich zwischen der Wand 20 der Brennkammer und der äusseren Wand 12 befindet und einen schraubenlinienförmigen Kanal 23 bildet, welcher sich vor der Eingangsöffnung 18 zum Verteilabschnitt 13 für die Luft erstreckt. Der schraubenlinienförmige Kanal hat den Vorteil, dass er einen langen Pfad für den Wärmeaustausch entlang des verhältnismässig kurzen Brennraum 19 schafft.

  Gleichzeitig wird der zugeführten verunreinigten Luft eine Drehbewegung beim Eintritt in die Spirale im Verteilabschnitt 13 erteilt, wodurch die spiralförmige Strömung in den Mischbereich 17 durch die Öffnung 15 sowie eine spiralförmige Strömung direkt in den Brennraum 19 durch eine ringförmige Öffnung 24 unterstützt wird. Im Mischbereich 17 ist in der Nähe der Düse 14 eine Zündkerze 25 angeordnet, die eine Zündung des Brennstoffes mit Luft gestattet, wenn die Vorrichtung in Betrieb gesetzt werden soll. Sobald die Verbrennung eingesetzt hat, braucht die Zündvorrichtung nicht mehr betätigt zu werden.



   Bei der Ausführung nach der Fig. 3 entsteht in ähn   lichr    Weise wie bei der Ausführung nach den Figuren 1 und 2 eine wirksame Verbrennung aller Verunreinigungen, welche mit dem Luftstrom mitgerissen werden, dadurch, dass der Luftstrom spiralförmig durch die   Öff-    nung 24 in den Brennraum 19 eingeführt wird und mit der Flamme sowie mit den heissen Verbrennungsgasen vermischt wird, welche aus dem Mischbereich 17 austreten. Die dabei entstehenden Verbrennungsprodukte werden am stromabwärtigen Ende der Vorrichtung durch die Ausgangsöffnung 21 abgelassen. Bei der Ausführung nach der Fig. 3 bestehen alle genannten Vorteile der Verbrennung mit 1000/o sekundärer Luft.

  Ein zusätzlicher Vorteil wird durch die Verwendung des schraubenlinienförmigen Kanals 23 für den Wärmeaustausch entlang des Brennraumes 19 erhalten, wodurch mit einem nur minimalen Druckabfall der Gasströmung ein Teil der Wärme zurückgewonnen wird, wobei gleichzeitig auf die innere Isolation entlang der inneren Wand des Brennraumes 19 verzichtet werden kann. Es hat sich erwiesen, dass, wenn der zugeführte Luftstrom die normale niedrige Temperatur hat, dieser zur Kühlung der zylindrischen Wand 20 des Brennraumes 19 ausreicht und dass daher eine innere Isolation nicht er   erforderlich    ist.

 

   Im Zentrum des spiralförmigen Verteilabschnittes 13 können verschiedene Typen von perforierten Wänden   verwendet    werden. Eine konische Form der perforierten Wand, wie sie beim kegelstumpfförmigen Teil 16 vorgesehen ist, gestattet eine befriedigende Verteilung und Vermischung zur Erzielung einer guten Verbrennung des Brennstoffes, so dass eine wirksame Vorrichtung zur Verbrennung mit sekundärer Luft erhalten wird, deren Brennstoffbedarf minimal ist. Der Eingangsöffnung der Vorrichtung oder dem spiralförmigen Verteilabschnitt kann ein geeignetes Gebläse zugeordnet sein, welches dem durch den Verteilabschnitt geleiteten Luftstrom eine entsprechende Geschwindigkeit verleiht.  

 

  Das Gebläse kann sich jedoch auch an einer anderen Stelle stromaufwärts von der Vorrichtung befinden und wurde daher in der Zeichnung bei keiner der Ausführungen dargestellt.



   Bei einer grösseren Vorrichtung oder bei einer anderen Ausführung können auch mehr als eine Brennstoffdüse vorgesehen sein, wobei jeder Düse ein spiralförmiger Verteilabschnitt zugeordnet ist. Dadurch kann die Vermischung eines Stromes von verunreinigter Luft mit grossem Volumen mit dem zusätzlichen Brennstoff erhalten werden. In einem solchen Falle kann jeder der Brenner seine Gase in eine gemeinsame Brennkammer führen, die einen einzigen Ausgang für die Verbrennungsgase hat. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verbrennungsverfahren mit Hilfe eines Luftstromes, welcher verunreinigende Komponenten enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom in einen festumgrenzten Strömungspfad geleitet wird und ein Teil des verunreinigten Luftstromes in einen festumgrenzten Mischbereich mit offenem Ende geleitet wird, der von mindestens einem Teil des vorerwähnten Strömungspfades ringförmig umgeben ist, dass gleichzeitig Brennstoff ohne primäre Luft in den Mischbereich an demjenigen Ende desselben eingeführt wird, welches dem offenen Ende gegenüberliegt, und mit dem Teil des verunreinigten Luftstromes vermischt wird, welcher in Form einer Mehrzahl von Strahlen in den Mischbereich aus dem diesen ringförmigen Bereich in einer Menge eingeführt wird, welche zur Aufrechterhaltung der Verbrennung des Brennstoffes ausreicht,
    und dass die sich ergebende Flamme und die Gase mit hoher Temperatur aus dem Mischbereich in einen Brennbereich geleitet werden, welcher in direkter Verbindung mit dem offeneu Ende des Mischbereiches steht, unter Beimischung des Anteils des verunreinigten Luftstromes, welcher zur Aufrechterhaltung der Verbrennung des Brennstoffes nicht benötigt wird, worauf die Verbrennungsgase aus dem Brennbereich entfernt werden.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine längliche Kammer (1, 5, 12), eine Zuführleitung (4, 14) für Brennstoff, welche sich durch eine Endwand der Kammer erstreckt, eine Zuführleitung für verunreinigte Luft in die Kammer eine Mischvorrichtung (2, 16) mit einem offenen Ende, die sich in der nächsten Nähe der genannten Endwand befindet und direkt dem Austrittsteil der Zuführleitung (4, 14) für Brennstoff sowie der Zuführleitung für die verunreinigte Luft zugeordnet ist, wobei die Mischvorrichtung (2, 16) einen perforierten Wandteil für die Verteilung eines Teiles der verunreinigten Luft aus der Zuführleitung als einziger Zugang der Luft zur Verbrennung des Brennstoffes in der Mischvorrichtung aufweist, durch einen Brennraum (6, 19), welcher sich innerhalb der Kammer zwischen der Mischvorrichtung (2,
    16) und einer zweiten Endwand der Kammer (1, 5, 12) erstreckt und in direkter Verbindung mit dem offenen Ende der Mischvorrichtung (2, 16) steht, durch einen Raum, welcher die Mischvorrichtung (2, 16) umgibt und mit der Leitung für die verunreinigte Luft verbunden ist, durch eine Zündvorrichtung (11, 25) für die Zündung des Brennstoff-Luftgemisches, welche sich von ausserhalb der Kammer (1, 5, 12) in die Mischvorrichtung (2, 16) und in die Nähe der Zu führleitung (4, 14) für Brennstoff erstreckt, sowie durch einen Ausgang (7 21) für die Verbrennungsgase, welcher an dem der Mischvorrichtung (2, 16) entgegengesetzten Ende des Brennraumes (6, 19) mit diesem in Verbindung steht und zur Ableitung der Verbrennungsgase aus der Kammer (1, 5, 12) dient.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von den heissen Brennprodukten durch indirekten Wärmeaustausch Wärme auf den verunreinigten Luftstrom während des Anfangsbereiches seiner Bewegung durch den festumgrenzten Strömungspfad übertragen wird, dass ein Teil des vorgewärmten verunreinigten Luftstromes in einer spiralförmigen Bahn um den Mischbereich in eine Mehrzahl von Strahlen verteilt wird, die in den Mischbereich als einzige Luftzufuhr eintreten, und dass der Rest des vorgewärmten verunreinigten Luftstromes ringförmig um das offene Ende des Mischbereiches herum in die Flamme und Gase mit hoher Temperatur geleitet wird, die aus dem Mischbereich in den Brennbereich strömen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der verunreinigte Luftstrom in einer schraubenlinienförmigen Bahn in indirektem Wärmeaustausch mit dem Brennbereich geführt wird, wobei der Pfad am stromabwärtigen Ende des Brennbereiches beginnt und auf einer spiralförmigen Bahn von aussen nach innen zur Verteilung in den kegelstumpfförmig ausgebildeten Mischbereich am stromabwärtigen Ende des Brennbereiches endet, wobei die Verteilung des vorgewärmten verunreinigten Luftstromanteils, welcher in den Mischbereich geleitet wird, als die einzige Zufuhr von Luft in den Mischbereich erfolgt, und zwar in der Form einer Mehrzahl von Strahlen, die entlang eines grösseren Teiles der Länge und des ganzen Umfanges des Mischbereiches erfolgt, dessen grösserer Querschnitt sich an seinem offenen Ende befindet.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischvorrichtung (2, 16) die Form eines perforierten kegelstumpfförmigen Teiles hat, welcher an einem Ende verschlossen ist und ein offenes entgegengesetztes Ende aufweist, welches senkrecht zur Längsachse des Teiles steht, wobei das offene Ende einen grösseren Querschnitt aufweist als das geschlossene Ende, die Zuführleitung (4, 14) für Brennstoff, das offene Ende des kegelstumpfförmigen Teiles durchdringt und der kegelstumpfförmige Teil (2, 16) von einem Verteilabschnitt (1, 13) für verunreinigte Luft umgeben ist, welcher den Ausgangsteil der Zuführleitung für die verunreinigte Luft darstellt, mit dem Innenraum der Mischvorrichtung (2, 16) durch Öffnungen (10, 15) im kegelstumpfförmigen Teil (2, 16) in Verbindung stehl und mit dem Brennraum (6, 19) durch einen Gaskanal (9, 24) verbunden ist,
    welcher ringförmig das offene Ende des kegelstumpfförmigen Teiles (2, 16) umgibt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischvorrichtung (2, 16) im In nern eines spiralförmigen Eingangsabschnittes (1, 13) für die verunreinigte Luft angeordnet ist, welcher in direkter Verbindung mit dem Innenraum der Mischvor richtung (2, 16) durch Öffnungen (10, 15) in ihrer Wand sowie in direkter Verbindung mit dem Brennraum (6, 19) mittels eines Kanales (9, 24) steht, welcher das offene Ende der Mischvorrichtung (2, 16) umgibt.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Raum (9, 24) um das stromabwärtige Ende der Mischvorrichtung (2, 16) und innerhalb der länglichen Kammer (1, 5, 12) derart ausgebildet ist, dass der Anteil des verunreinigten Luftstromes, welcher nicht direkt mit dem Brennstoff vermischt wird, in einer spiralförmigen Bahn in den Brennraum (6, 19) geleitet wird, welcher sich in der Kammer (1, 5, 12) koaxial zur Mischvorrichtung (2, 16) und zur Zuführleitung (4, 14) für den Brennstoff erstreckt.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum (6, 19) von einer inneren Wand (20) umgeben ist, die mit der Längswand der länglichen Kammer (12) einen ringförmigen Raum (23) bildet, dass sich eine schraubenlinienförmige Trennwand (22) innerhalb des so gebildeten ringförmigen Raumes (23) vom Ende der Kammer (12), welches von der Mischvorrichtung (2, 16) entfernt ist, zum stromabwärtigen Ende der Mischvorrichtung (2, 16) erstreckt, dass der ringförmige Raum (23) mit einem Eingang für die verunreinigte Luft am Ende der Kammer (12), welches von der Mischvorrichtung (2, 16) entfernt ist, verbunden ist, und der Austritt der verunreinigten Luft am entgegengesetzten Ende des schraubenlinienförmigen Raumes in Verbindung mit dem Raum steht, welcher die Mischvorrichtung (2, 16) umgibt.
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