CH505682A - Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine - Google Patents

Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine

Info

Publication number
CH505682A
CH505682A CH1294069A CH1294069A CH505682A CH 505682 A CH505682 A CH 505682A CH 1294069 A CH1294069 A CH 1294069A CH 1294069 A CH1294069 A CH 1294069A CH 505682 A CH505682 A CH 505682A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
pressure
drive device
cylinder
cylinder chamber
Prior art date
Application number
CH1294069A
Other languages
English (en)
Inventor
Hehl Karl
Original Assignee
Hehl Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH961268A external-priority patent/CH496536A/de
Priority claimed from DE19681779567 external-priority patent/DE1779567B2/de
Application filed by Hehl Karl filed Critical Hehl Karl
Publication of CH505682A publication Critical patent/CH505682A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
    • B29C45/6764Mould opening, closing or clamping devices hydraulic using hydraulically connectable chambers of the clamping cylinder during the mould opening and closing movement
    • B29C45/6771Mould opening, closing or clamping devices hydraulic using hydraulically connectable chambers of the clamping cylinder during the mould opening and closing movement the connection being provided within the clamping cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/204Control means for piston speed or actuating force without external control, e.g. control valve inside the piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine    Gegenstand des Hauptpatentes ist eine hydraulische  Antriebsvorrichtung für eine     Kunststoffe        oder        ähnliche     Massen verarbeitende Spritzgiessmaschine, deren Giess  form mit Hilfe wenigstens eines hydraulischen Fahr  zylinders mit kleiner Kraft in Offen- und Schliessstellung  gefahren, nachstehend Fahrperiode genannt, und mit  Hilfe wenigstens eines hydraulischen Druckzylinders  mit     grosser    Kraft     zugehalten    wird, nachstehend Druck  periode genannt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass  der Kolben des Fahrzylinders oder dieser Fahrzylinder  selbst mit dem Kolben des Druckzylinders zu einer  Bewegungseinheit verbunden ist,

   und die vor und hinter  dem Kolben des Druckzylinders liegenden Zylinder  räume durch wenigstens einen Kanal miteinander ver  bunden sind, in dem ein Ventil eingefügt ist, das wäh  rend der Druckperiode in Verschlussstellung und wäh  rend der Fahrperiode in Offenstellung steuerbar ist.  



  Nach einem Unteranspruch des Hauptpatents ist  das Ventil konzentrisch im Kolben angeordnet und  der Ventilkörper mit der Kolbenstange des Kolbens  fest verbunden.  



  Die     Weiterbildung    zielt auf eine bauliche und steue  rungstechnische Vereinfachung der Antriebsvorrichtung  ab.  



  Sie besteht erfindungsgemäss darin, dass eine zylin  drische Bohrung von der der Giessform abgewandten  Stirnseite des Kolbens her konzentrisch in diesen Kol  ben eingebracht ist und ein in der Bohrung auf  genommener Steuerkolben derart mit der begrenzt rela  tiv zum Kolben bewegbaren Kolbenstange verbunden  ist, dass ein vom     Zylinderraum    her auf diesem Steuer  kolben lastender Druck von der Kolbenstange aufge  nommen wird.  



  Durch diese bauliche Gestaltung ist eine ausrei  chende Grössendifferenz zwischen den beaufschlagbaren  Fläche des Kolbens sichergestellt, so dass sich dieser  bei Beginn der Druckperiode selbsttätig schliesst. Aus  diesem Grunde entfällt wenigstens ein der Steuerung des  Ventils dienender hydaulischer Druckraum im Kolben  des Druckzylinders und liegen infolge einfacherer bau-    licher Gestaltung wesentlich günstigere Voraussetzun  gen für eine Serienfertigung vor.  



  Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeich  nung an einigen     Ausführungsbeispielen    erläutert. Es  zeigen:  Fig. 1 die Antriebsvorrichtung teilweise im Längs  schnitt,  Fig. 2 einen in grösserem Massstab dargestellten  Kolben der Antriebsvorrichtung gemäss Fig. 1 teilweise  längsgeschnitten,  Fig. 3 den Kolben gemäss Fig. 2 in Stirnansicht im  Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 2,  Fig. 4 eine Variante des Kolbens der Antriebs  vorrichtung teilweise im Längsschnitt,  Fig. 5 eine weitere Variante des Kolbens und  Fig. 6 eine längsgeschnittene Seitenansicht eines  weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen  Vorrichtung (die ähnlich der Vorrichtung gemäss Fig. 1  ist) in Verbindung mit der Spritzeinheit und zusam  men mit einer schematischen Darstellung des hydrau  lischen Systems.  



  Die Greifform 11 wird mit Hilfe von Fahrzylindern  22 mit kleiner Kraft in Offen- und Schliessstellung ge  fahren (Fahrperiode) und mit Hilfe von Druckzylindern  1 mit grosser Kraft zugehalten (Druckperiode). Der  Kolben 41 eines jeden     Druckzlinders    1 ist über die  zugehörige Kolbenstange 3, die bewegbare     Formenauf-          spannplatte    4, das Gelenk 25 und die Kolbenstange  24 mit dem Kolben 23 des Fahrzylinders 22 verbunden.  Während der Fahrperiode führt daher der Kolben 41 im  Druckzylinder 1     zwangläufig    einen Hub aus.

   Dieser  Hub wird dadurch erleichtert, dass die Zylinderräume  12 und 13 des Druckzylinders während der Fahrperiode  über Kanäle 20", 21" miteinander in Verbindung ste  hen, so dass beim Hub des Kolbens 41 zumindest ein  Teil des Öls unmittelbar aus dem Zylinderraum 12  in den Zylinderraum 13 und umgekehrt fliessen kann.  Die Kolbenstange 3 ist in bestimmten Grenzen relativ  zum Kolben 41 verschiebbar. Ein verdickter Abschnitt  18' der Kolbenstange 3 dient als Ventilkörper und bil-      det zusammen mit einer als Ventilsitz dienenden Schul  ter 18" des Kolbens 41 ein Ventil 18', 18". Der Ventil  körper 18' ist auf seiner dem Ventilsitz zugewandten  Stirnseite 53 konisch gestaltet. Ein ringförmiger Kanal  abschnitt 21" umschliesst die Kolbenstange und geht in  eine Anzahl kreisförmig angeordneter Kanäle 20" über,  die gegen die Ventilachse geneigt sind.

   Eine zylindrische  Bohrung 55 (in Fig. 1, 2) bzw. 61 (in Fig. 4, 5) ist  von der der Giessform 11 abgewandten Stirnseite des  Kolbens 41 her konzentrisch in diesen Kolben ein  gebracht. In der Bohrung ist ein der Steuerung des  Ventils 18', 18" dienender Kolben 56 aufgenommen.  Dieser Steuerkolben bedingt, dass die den Zylinderraum  12 begrenzende, beaufschlagbare Fläche des Kolbens  41 wesentlich grösser ist als die den Zylinderraum 13  begrenzende Fläche. Die Grössendifferenz der mitein  ander verglichenen Flächen entspricht mindestens der  Stirnfläche des Steuerkolbens 56. Diese Differenz ist,  wie weiter unten gezeigt wird, Voraussetzung für die  selbsttätige Überführung des Verschlussventils 18', 18"  in Verschlussstellung bei Beginn der Druckperiode.

   Die  Relativbewegung zwischen dem Kolben 41 und der  Kolbenstange 3 ist mit Hilfe eines in der Bohrung 55  bzw. 61 angeordneten Seegeringes 57 begrenzt.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1, 2 be  grenzt der Steuerkolben einen Zylinderraum 55, in den  eine durch die Kolbenstange verlaufende Druckölleitung       _S4    mündet. Die Druckölleitung 54 in der Kolbenstange  3 ist von der Giessformseite der Antriebsvorrichtung  her geführt.  



  In den Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 4 und 5  ist eine das Verschlussventil 18', 18" in Offenstellung  drückende Feder 58 vorgesehen. Die Feder ist mittel  bar an der Kolbenstange 3 widergelagert und hat die  Tendenz, den Kolben 41 in Richtung der Zylinder  kammer 12 zu drücken.  



  Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist der mit der  Kolbenstange verbundene Steuerkolben 56 Widerlager  für die Feder 58. Die den Zylinderraum 12 begren  zende, vom Drucköl beaufschlagbare Stirnfläche des  Kolbens 41 ist grösser als die den Zylinderraum 13 be  grenzende     Stirnfläche.     



  Bei der Variante gemäss Fig. 5 ist in einer Ring  nut der Kolbenstange 3' ein Seegering 62 aufgenommen,  an dem die ausserhalb der Bohrung 61 gelegene Feder  58 abgestützt ist. Die Bohrung 60 in der Kolbenstange  (Fig. 4 und 5), die im Zylinderraum 61 mündet, dient  lediglich dem Druckausgleich bei einer Relativbewegung  zwischen Kolben 41 und Steuerkolben 56.  



  Stärke und Vorspannung des Tellerfederpaketes 58  ist so bemessen, dass sein Druck auf den Kolben 41 ge  ringer ist als der während der Druckperiode vom     Druck-          öl    infolge der Grössendifferenz zwischen der vorderen  und hinteren Fläche des Kolbens 41 auf den Kolben  ausgeübte gegensätzliche Druck.  



  Die Fahrzylinder 22 sind stirnseitig an der For  menaufspannfläche 1' abgestützt.  



  Die die Druckzylinder 1 rückseitig überragenden  Abschnitte 3' der Kolbenstangen 3 der Kolben 41 er  strecken sich bei geschlossener Giessform in Schutzhül  sen 68. Auch die nach vorne im Bereich der Giessform  aus den Zylindern 1 ragenden Abschnitte der Kolben  stangen 3 sind zweckmässigerweise von Schutzhülsen  umschlossen (nicht     gekennzeichnet),    die     in    der Stirn  seite der Antriebszylinder verankert sind. Die Bohrung  37 dient der Aufnahme der Trägerholme einer     Spritz-          einheit.       Die Ausführungsbeispiele gemäss den Fig. 2, 3 und 6  arbeiten wie folgt:  Zum Öffnen der Giessform werden gleichzeitig die  Zylinderräume 30 der Fahrzylinder 22 und die Druck  ölleitungen 54, die in dem Zylinderraum 55 münden,  mit Drucköl beschickt.

   Durch den Druckaufbau in den  Zylinderräumen 55 werden die Kolben 41 geringfügig  relativ zu den noch     feststehenden    Kolbenstangen in  Richtung der Giessform 11 bewegt und dadurch die  Verschlussventile 18', 18" geöffnet. Danach bewegen  sich die beaufschlagten Kolben 23 nach links und  schieben mit Hilfe ihrer Kolbenstangen 24 die beweg  bare Aufspannplatte 4, die Kolbenstangen 3 und die  Kolben 41 in gleicher Richtung mit. Dabei fliesst Öl  in den Zylinderräumen 13 über die Verbindungskanäle  20", 21" in die Zylinderräume 12.  



  Sobald die Giessform 11 geschlossen ist (Fig. 1),  wird der Zuhaltedruck für die Giessform 11 durch die  Beschickung der Zylinderräume 12 mit Drucköl auf  gebaut. Im Augenblick des Aufbaues des Zuhalte  druckes ist der Druck in den Zylinderräumen 12 und  13 etwa gleich gross, weil die Ventile noch offen sind.  Die Ventile 18', 18" schliessen sich jedoch sofort, weil  die die Zylinderräume 12 begrenzenden Stirnflächen der  Kolben 41 grösser sind als die die Zylinderräume 13  begrenzenden Flächen dieser Kolben, so dass sich diese  Kolben solange nach rechts bewegen, bis die als Ventil  sitze dienenden Schultern 18" an den Stirnseiten der  Ventilkörper 18' anliegen. Bei normalem Arbeitsbetrieb  sind die in die Zylinderräume 12, 13 mündenden Öllei  tungen 26, 59 praktisch geschlossen. Dies ist jedoch  nicht Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit.

   Es ist  nämlich nicht erforderlich, dass alles in den Druckzylin  dern befindliche Öl in diesen verbleibt. Vielmehr kann  ein gewisser z. B. schrittweiser Wechsel des in den  Druckzylindern befindlichen Ölvolumens stattfinden.  Auch kann es zweckmässig sein, in die Ölleitungen 59  ein bei einem vorbestimmten Druck sich öffnendes  Rückschlagventil 74 einzufügen, wobei der Durchfluss  von den Zylinderräumen 13 her nach aussen bei Über  schreiten eines bestimmten Grenzdruckes freigegeben  ist.  



  Bei den Ausführungsbeispielen gemäss den Fig. 4  und 5 unterscheidet sich die Arbeitsweise von der so  eben beschriebenen dadurch, dass beim Öffnen der  Giessform die Ventile nicht durch Beschickung der  Druckräume 55 in Offenstellung gesteuert sind, son  dern mit Hilfe der Tellerfedern 58 offen gehalten wer  den. Die Ventile 18', 18" verbleiben während der  gesamten Fahrperiode offen und werden lediglich, wie  oben beschrieben, während der Druckperiode geschlos  sen.  



  Dabei wird der Gegendruck der Feder 58 über  wunden.  



  Die Spritzeinheit gemäss Fig. 6 umfasst eine     Plasti-          fizierungs-Förderschnecke    80 in einem     Plastifizierungs-          zylinder    81, die von einem Hydraulikzylinder 82 mit  Einspritzkolben 85 getragen ist. Die Schnecke wird von  einem     hydraulischeh    Motor 86 über die Verbindungs  achse 84 angetrieben.  



  Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, die hy  draulischen Einrichtungen mit zwei Pumpen unter  schiedlicher Leistung zu betreiben. Zum Beispiel ist es       möglich,        d@ass    Pumpe 70 mit der     höheren        Leistung,    deren       erzeugbarer    Druck in     umgekehrtem    Verhältnis zur Aus  stossgeschwindigkeit von einem Maximum zu einem           Minimum    regelbar ist, die Fahrzylinder 22-24 zum  Schliessen und Öffnen der Giessform über den Dreiwege  schieber 88 und die Ölleitungen 93, 94 antreibt.  



  Die Schliess- und Öffnungsbewegung der Giessform  11 wird mit hoher     Geschwindigkeit    und     verhältnismässig     kleinem Druck ausgeführt. Eine axial einstellbare  Schaltstange 98 ist an der bewegbaren Aufspannplatte 4  befestigt. Die Stange ist entsprechend der Tiefe der  Giessform 11 eingestellt. In dieser eingestellten Stellung  (Fig. 22) schliesst die Schaltstange einen     Kontrollstrom-          kreis    100 mit Hilfe eines Schalters 99, wenn die Giess  form in geschlossene Position gelangt.

   Dies ist der Fall,  wenn die Formschliesseinheit fehlerlos arbeitet, d. h.,  dass keine Fremdkörper zwischen den Formhälften     vor-          handen        sind.    Das Schliessen des     besagten        Kontrollkreis-          laufes    liefert das Kommando zum     Aufbau    des Druckes,  der erforderlich ist, um die Giessform 11 in ihrer     ge-          geschlossenen    Position zusammenzudrücken.

   Dieser  Druck wird von der Pumpe 70 in Zusammenarbeit mit  einer zweiten Pumpe 72 mit kleinerer Ausstosskapazität  entwickelt, indem die Zylinderkammern 12 über die  Leitungen 26, 26a und 26b mit Öl versorgt werden,  das unter maximalem Druck steht. Zu diesem Zweck  befindet sich der Schieber 88 in der in der Figur ge  zeigten Stellung, während der Dreiwegeschieber 89 in  einer Stellung ist, in der das von der Pumpe 70 kom  mende Öl den Schieber in Richtung Leitung 26a durch  fliessen kann, während das Öl der Pumpe 72 den Zwei  wegeschieber 91 durchfliesst, um in die Leitung 26b zu  gelangen. Wenn der Betrieb durch das Vorhandensein  von Fremdkörpern zwischen den beiden Formhälften  gestört ist, kann die Schaltstange 98 nicht mehr die  Kontakte des     Schalters    99 im Verlauf der Schliessbewe  gung der Formschliesseinheit erreichen.

   In diesem Falle  wird das Öl, das während des     Schliessens    der     Form    11  von der Pumpe 70 über die Leitung 94 zu den Kam  mern 31 fliesst, über die Leitung 101 und Rückschlag  ventil 97 abgeleitet, das in dieser Leitung 101 liegt.  Das Rückschlagventil öffnet bei einem vorbestimmten  Druck und ermöglicht ein Fliessen des Öls von der  Pumpe 70 zum Tank 73.  



  Wenn der Betrieb gestört ist, durch Gegenwart eines  Fremdkörpers, erfolgt daher kein Kommando zum Auf  bau des Zuhaltedruckes. Auf diese Weise stellen die  axial einstellbare Schaltstange und der Kontrollkreislauf  mit dem Schalter 99 eine einfache Sicherheitsvorrich  tung für die Giessform von hoher Wirksamkeit dar.  



  Wenn der Betrieb der Giessform ungestört ist, wird  der Druck der Pumpe 70 von der Zylinderkammer 12  weggenommen, sobald der erforderliche Zuhaltedruck  für die Giessform aufgebaut ist, weil diese Pumpe 70  nunmehr zum Einspritzen des Kunststoffes benötigt  wird, indem sie den Einspritzhub des mit der Schnecke  80 verbundenen Kolbens 85 ausführt und auch den hy  draulischen Motor 86 für die Spritzeinheit 80-85 an  treibt, während die Pumpe 72 den Druck in den Zylin  derkammern 12 für die Zeit der Einspritzung des Kunst  stoffmaterials in die Giessform aufrechterhält. Zur Ver  sorgung des hydraulischen Motors 86 befindet sich der  Zweiwegeschieber 90 in einer Stellung, in welcher das  von der Pumpe 70 kommende Öl den Schieber in Rich  tung Leitung 95 durchfliessen kann.  



  Zur Durchführung des Einspritzhubes des Kolbens  85 durchfliesst das von der Pumpe 70 kommende Öl  den Schieber 89 in die Leitung 96, während der von    der Pumpe 72 ausgeübte Druck in die Kammern 12  über den Zweiwegeschieber 91 gelangt.  



  Die Ölleitung 59 mit dem Rückschlagventil 74  führt zum Öltank 73. Die Pumpen 70 und 72 werden  durch den Elektromotor 87 angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Kunst stoffe oder ähnliche Massen verarbeitende Spritzgiess- maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass eine zylindrische Bohrung (55 bzw. 61) von der der Giess form (11) abgewandten Stirnseite des Kolbens (41) her konzentrisch in diesen Kolben eingebracht und ein in der Bohrung aufgenommener Steuerkolben (56) der art mit der begrenzt relativ zum Kolben (41) beweg baren Kolbenstange (3) verbunden ist, dass ein vom Zy linderraum (13) her auf dem Steuerkolben lastender Druck von der Kolbenstange (3) aufgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Zylinderraum (12) begrenzende, beaufschlagbare Stirnfläche des Kolbens (41) mindestens um die vom Zylinderraum (13) her beaufschlagbare Fläche des Steuerkolbens (56) grösser ist als die den Zylinderraum (13) begrenzende, be- aufschlagbare Stirnfläche des Kolbens (41). 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der einen Teil der Kolben stange (3) darstellende Steuerkolben (56) einen Zylin derraum (55) begrenzt, in den eine durch die Kolben stange (3) verlaufende Druckölleitung (54) mündet (Fig. 2). 3.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine an der dem Zylinderraum (13) zugewandten Seite des Kolbens (41) anliegende, das Ventil (18', 18") in Verschlussstellung drückende Fe der (58) (in Fig. 4 und 5), die mittelbar an der Kolben stange (3) abgestützt ist (Fig. 4 und 5). 4. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (56) als ein gesonderter Bauteil ausgebildet ist (Fig. 5).
    5. Antriebsvorrichtung mach Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Stärke und der Vorspannung der Feder (58), dass ihr axialer Druck auf den Kolben (41) geringer ist als der während der Druckperiode vom Drucköl infolge der Grössendifferenz zwischen der vorderen und hinteren Fläche des Kolbens (41) auf diesen Kolben ausgeübte gegensätzliche Druck (Fig. 4 und 5). 6.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinderraum (13) über eine Leitung (59) mit dem Drucköltank in Verbindung steht, in die ein Rückschlagventil eingebaut ist, das den Durchfluss bei Überschreiten eines vorbestimmten Grenzdruckes freigibt. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Druckzylinder (1) von zwei Pumpen (70, 72) mit Drucköl versorgt sind, von denen eine (70) in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zusätzlich die Fahrzylinder (22) und zusätzlich die hydraulischen Einrichtungen, Ölmotor (86) und Druck zylinder (82, 85) der Spritzeinheit (80-86) versorgt. B.
    Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass den Fahrzylindern (22) eine an der Trägerplatte (4) für den beweglichen Form teil (11) befestigte Schaltstange (98) zugeordnet ist, die den den Zuhaltedruck für die Giessform steuernden Stromkreis (99, 100) der beiden Pumpen (70, 72) nur schliesst, wenn die Formteile (11) vollständig anein- anderliegen. 9. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch stationäre Schutzhülsen, welche die Holme (3) im Bereich der Giessform umschliessen.
CH1294069A 1968-06-26 1969-08-26 Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine CH505682A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH961268A CH496536A (de) 1968-06-26 1968-06-26 Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine
DE19681779567 DE1779567B2 (de) 1968-08-28 1968-08-28 Hydraulische formschliessvorrichtung fuer eine kunststoff-spritzgiessmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH505682A true CH505682A (de) 1971-04-15

Family

ID=25705051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1294069A CH505682A (de) 1968-06-26 1969-08-26 Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH505682A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3031468A1 (fr) * 2015-01-08 2016-07-15 Holding P2G Installation d'injection sous pression pour produits ceramiques
CN111347713A (zh) * 2018-12-20 2020-06-30 罗伯特·博世有限公司 特别是用于压力机或注塑机的静液的驱动器

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3031468A1 (fr) * 2015-01-08 2016-07-15 Holding P2G Installation d'injection sous pression pour produits ceramiques
CN111347713A (zh) * 2018-12-20 2020-06-30 罗伯特·博世有限公司 特别是用于压力机或注塑机的静液的驱动器
CN111347713B (zh) * 2018-12-20 2024-07-12 罗伯特·博世有限公司 特别是用于压力机或注塑机的静液的驱动器

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603891C3 (de) Antrieb zum Bewegen eines Einspritzkolbens einer Druckgießmaschine
DE2113414A1 (de) Schliess-,Verriegelungs- und Vorspann-Vorrichtung fuer Giessformen
CH654521A5 (de) Formschliesseinheit fuer kunststoff-spritzgiessmaschine.
DE4243735A1 (en) Hydraulic system for closing mould and maintaining it in closed position - has cylinders and a piston between two pressure chambers plus control valves and outlet line
WO2020070210A1 (de) Formschliesseinheit für eine spritzgiessmaschine sowie verfahren zum verriegeln eines kraftübertragungselements
EP1967349A1 (de) Schließeinheit
AT521696B1 (de) Antriebsvorrichtung für eine Formgebungsmaschine
EP1389161B1 (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere zum antrieb eines bewegbaren teils der schliesseinheit oder der einspritzeinheit einer kunststoffspritzgiessmaschine
DE1583710A1 (de) Vorrichtung zum Betreiben einer Spritzgusseinrichtung
CH505682A (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Spritzgiessmaschine
DE2112701C3 (de) Formschließvorrichtung, insbesondere für kunststoffverarbeitende Spritzgießmaschinen
DE202016104165U1 (de) Spritzgießmaschine mit Etagenwerkzeug für Spritzprägeanwendungen
DE102004033121A1 (de) Antriebseinheit
DE3715161A1 (de) Schliesseinheit fuer eine einrichtung zum spritzgiessen
DE19535081C2 (de) Zwei-Platten-Spritzgießmaschine
DE1729143C2 (de) Spritzgieß- oder Vulkanisierform zum Herstellen von Formungen, insbesondere Schuhsohlen aus Kunststoffen oder Gummi mit Zellstruktur
DE2235758C3 (de) Formschließvorrichtung einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE10209921C1 (de) Schließeinrichtung an einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE10051255C1 (de) Schließeinrichtung an einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
DE1529933B1 (de) Hydraulischer antrieb fuer die formschliessbewegung und den einspritzvorgang einer spritzgiessmaschine
DE1779567C3 (de)
AT409610B (de) Einspritzeinheit mit vorplastifizierung
EP1446276B1 (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere für die schliesseinheit, die einspritzeinheit oder die auswerfer einer kunststoffspritzgiessmaschine
AT300319B (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Kunststoffe oder ähnliche Massen verarbeitende Spritzgießmaschine
DE1729314C3 (de) Formenschließ- und Zuhaltevorrichtung, insbesondere für Kunststoffspritzgießmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased