CH505793A - Verfahren zur Herstellung von Benzophenon-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzophenon-Derivaten

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CH505793A
CH505793A CH898870A CH898870A CH505793A CH 505793 A CH505793 A CH 505793A CH 898870 A CH898870 A CH 898870A CH 898870 A CH898870 A CH 898870A CH 505793 A CH505793 A CH 505793A
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formula
chloro
halogen
amino
compound
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CH898870A
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English (en)
Inventor
Allan Archer Giles
Henryk Sternbach Leo
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C249/00Preparation of compounds containing nitrogen atoms doubly-bound to a carbon skeleton
    • C07C249/02Preparation of compounds containing nitrogen atoms doubly-bound to a carbon skeleton of compounds containing imino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Benzophenon-Derivaten    Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    -ein     Verfahren     zur Herstellung von neuen     Verbindungen    der Formel  
EMI0001.0005     
    worin R, Wasserstoff, Halogen, Nitro oder     Trifluor-          methyl,    R2 Wasserstoff oder Halogen und R3 und  R4 jeweils Wasserstoffoder Alkylreste mit bis zu 7  Kohlenstoffatomen bedeuten und X Halogen oder eine  Arylsulfonyl- oder Alkylsulfonylgruppe :darstellt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahrens ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel.  
EMI0001.0008     
    worin R1, R2, R3 und R4 die oben angegebene     Be-          deutung    besitzen, mit     einem        ein    Halogenatom oder eine  Arylsulfonyl- oder Alkylsulfonylgruppe liefernden Mit  tel     behandelt.     



  Bevorzugte Verfahrensprodukte sind solche der For  mel I, worin R2 und R4 Wasserstoff bedeuten. Be  sonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I,  worin     R2    und     R4        jeweils        Wasserstoff        und        R,        Chlor     oder Brom bedeuten.     Ganz        besonders        bevorzugt        sind       Verbindungen der Formel I, worin R2 und R4 Was  serstoff, R, Chlor oder R3 Methyl oder Wasserstoff       bedeuten.     



  Der Ausdruck Halogen umfasst alle 4 Halogene,       .d.    h. Brom, Chlor,     Fluor    und Jod, wenn     nicht    aus  drücklich anderweitig angegeben. Die Alkylgruppen  umfassen geradkettige oder verzweigte Kohlenwasser  stoffradikale: mit 1-7 Kohlenstoffatomen in der Kette,  wie beispielsweise Methyl, Äthyl usw.  



  Verbindungen der Formeln I und II existieren in  2 isomeren Formen, nämlich in der syn-Form und in  der anti-Form. Ein entsprechendes Isomerengemisch  lässt sich auftrennen. Jedes der so erhaltenen     Stereo-          isomeren    von Verbindungen der Formel II lässt sich  zu     Verbindungen    der     Formel    I     in    der oben beschrie  benen Weise umsetzen. Auch das Isomerengemisch  selbst, also ohne vorausgehende Trennung, lässt sich     in     der oben beschriebenen Weise zu     Verbindungen    der       Formel    I umsetzen.  



  Verbindungen der Formel I sind neu und eignen  sich zur     Herstellung    von     pharmazeutisch        wichtigen     Verbindungen. Das. Ausgangsmaterial des erfindungs  gemässen Verfahrens kann hergestellt werden, indem  man in einem ersten Schritt eine Verbindung der For  mel  
EMI0001.0040     
    worin R1, R2 und R3 die oben angegebene Bedeu  tung besitzen und Z O, NH oder Niederalkylimino       darstellt,    mit einer     Verbindurng    d er Formel      
EMI0002.0000  
    worin     R4    die oben angegebene Bedeutung     besitzt,     umsetzt.  



  Verbindungen der Formel III, worin Z O oder  NH bedeutet, sind. bevorzugt.  



  Dieser Syntheseweg, der zur     Herstellung    von Ver  bindungen der Formel II führt, lässt sich bei jeder ge  eigneten Temperatur und bei jedem geeigneten Druck  durchführen. Folglich sind die Reaktionsbedingungen  bei diesem Reaktionsschritt nicht kritisch. In einer     be-          vorzugten    Ausführungsform jedoch werden erhöhte  Temperaturen angewendet, beispielsweise die Rückfluss  temperatur des Reaktionsgemisches. So wird. in einer       Ausführungsform    des     Verfahrens        eine        Verbindung    der  Formel III mit einer Verbindung der Formel IV er  hitzt.

   Die     Verbindung    der     Formel    IV     kann    im über  schuss eingesetzt werden, so dass sie gleichzeitig als Reak  tionsmedium dienen kann. In einer weniger bevorzug  ten Ausführungsform kann dieser Schritt     in    Gegenwart  eines Lösungsmittels wie Xylol, höhere Alkanole wie  Hexanol usw. durchgeführt werden. Zu berücksichtigen  bleibt jedoch, dass bei     keiner    Variante dieses     Verfah-          rensschrittes    eine so hohe Temperatur gewählt     wird,     die zum Verlust des Lösungsmittels oder zu     einer    Zer  setzung der Reaktanten oder des Umsetzungsproduktes  Anlass geben kann.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     besteht        in    der  Umsetzung einer Verbindung der Formel II mit einem  Agenz, das in der Lage ist, die endständige Hydroxyl  gruppe der Verbindung der Formei II durch ein Halo  genatom oder eine Arylsulfonyl- oder Alkylsulfonyl  gruppe zu ersetzen. Die Verwendung eines derartigen  Agenz liefert dann eine Verbindung der Formel I.  



  In der besonders     bevorzugten        Ausführungsform    be  deutet die Gruppe X in     Formei    I Brom oder Chlor.  Der Ersatz der endständigen Hydroxylgruppe in der  Verbindung der Formel Il,     wodurch    eine     entsprechende     Verbindung der Formel I geschaffen     wird,    worin X  Brom oder Chlor     darstellt,    wird     vorteilhaft        durch    Be  handlung einer Verbindung .der Formel II .mit Agenzien       bewerkstelligt,    die ein Brom-     oder        Chloratom    einfüh  ren, wie Thionylbromid, Phosphortribromid usw.

   Diese  Umsetzung wird vorteilhafterweise in Gegenwart eines  inerten organischen Lösungsmittels, wie     Methylenchlo-          rid,    und bei erhöhten Temperaturen, beispielsweise bei  Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches, durchge  führt.  



  Es     ist    für den Fachmann jedoch selbstverständlich,  dass andere Halogene, eine Arylsulfonylgruppe, bei  spielsweise Tosyl, oder eine Alkylsulfonylgruppe, wie  beispielsweise Mesyl usw., als Gruppe X in Formel I       Verwendung    finden kann. Geeignete     Agenzien        dafür     sind  Thionylchlorid, Thionylbromid,  Phosphoroxychlorid, Phosphorpentachlorid,  Phosphortribromid, p-Toluolsulfonylchlorid und  Methansulfonylchlorid.  



  Man erhält die entsprechenden Verbindungen der For  mel 1.  



  In den folgenden     Beispielen        sind        alle        Temperaturen     in Grad Celsius angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  2-Amino-5-chlor-benzophenon (60,0 .g 0,258 Mol)  in Äthanolamin (400 ml, 400 g, 6,66 Mol) wird un-    ter Rühren 4 Stunden am Rückfluss erhitzt. Die Lö  sung     wird    dann     abgekühlt,    in     Eiswasser    (800     m1)    ge  gossen und der ausgefallene Niederschlag abfiltriert.

    Das rohe Produkt wird in Methylenchlorid gelöst, die  Lösung mit Wasser     gewaschen,    über     Natriumsulfat    ge  trocknet und     eingedampft.        Man    erhält       2-(2-Amino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzylidenamino)-          äthanol,     das teils     in    Farm von Kristallen und     teils    als braunes       gummiartiges    Produkt anfällt. Man     extrahiert        mehrere     Male mit heissem. Hexen und     kristallisiert        dann    den  unlöslichen Rückstand aus wässrigem Äthanol.

   Man er  hält braun gefärbte Kristalle, die bei 118-120  schmel  zen.  



       2-(2-Amino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzylidenamino)-          äthanol     (2,75 g, 10 mMol) in Methylenchlorid (20 ml) und  Pyridin (1 Tropfen) wird unter Kühlung im Eisbad  und     unter        Rühren        tropfenweise    mit einer Lösung von  Thionylchlorid (1,8 ml, 3,0 g, 25 mMol) in     Methylen-          chlorid    (10 ml) während einer Stunde unter Ausschluss  von     atmosphärischer        Feuchtigkeit    versetzt.     Das    Ge  misch wird dann gerührt und 2 Stunden am Rückfluss  erhitzt. Man dampft im Vakuum ein.

   Der gelbe kri  stalline Rückstand (3,79 g) wird sorgfältig zu einem  Gemisch von Methylenchlorid und eiskalter     N-Natri-          umhydroxydlösung    im Überschuss gegeben. Die organi  sche Schicht wird mit Wasser gewaschen, über Na  triumsulfat getrocknet, eingedampft und der braune,  teilweise     kristalllive    Rückstand aus Hexen und Äther/  Pentan umkristallisiert.

   Man erhält       2-(2-Amino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzylidenamino)-          äthylchlorid          in    Farm     gelber    Prismen, die bei 71-73      schmelzen.     <I>Beispiel 2</I>  2-Methylamino-5-chlorbenzophenon (20,0 g 0,0813  von Thionylchlorid (6,65 ml 11,0 g, 93 mMol) in  unter Rühren 4 Stunden am Rückfluss erhitzt, danach  das     Reaktionsgemisch    abgekühlt und in 2 Liter Was  ser gegossen. Der     ausgefallene    ölige Niederschlag wird  durch Dekantation mit Wasser mehrfach ausgewaschen  und danach in Methylenchlorid gelöst.

   Die Lösung wird  mit     Wasser    gewaschen, über Natriumsulfat     getrocknet     und eingedampft. Man     erhält          2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden-          amino)-äthanol     als hochviskoses gelbes öl.       2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden-          amino)-äthanol,     ein gelbes öl (l0,77 g, 37,3 mMol), wird in     Me-          thylenchlorid    (100 ml) -gelöst und mit einem Tropfen  Pyridin versetzt. Das Gemisch wird mit einer Lösung  von Thionylchlorid (6,65 ml, 11,0 g, 93 mMol) in  Methylenchlorid (25 ml) behandelt.

   Man isoliert       2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden-          amino)-äthylchlorid          in    der     Weise,        wie        in        Beispiel    1 für die Isolierung von       2-(2-Amino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzylidenamino)-          äthylchlorid     beschrieben.

   Das     Rohprodukt    wird in     Form        eines    dun  kel gefärbten dies     erhalten.    Es wird     in    Benzol gelöst       und        durch    eine     Kolonne        filtriert,    die mit     neutralem     Aluminiumoxid (200 g, Woelm Aktivitätsstufe I) be  schickt ist.

   Eindampfen der     Eliuate    liefert       2-(2-Methylamino-5-chlor-a-phenylbenzyi,iden-          amino)-äthylcblorid,         das nach Umkristallisation aus Hexan und Äther/Pen  tan in Form .gelber Prismen mit einem Schmelzpunkt  von 75-76      anfällt.     



  <I>Beispiel 3</I>  2-Methylamino-5-chlorbenzophenon-imin  (3,45 g, 14,1 mMol) und Äthanolamin (20 m1, 20 g,  328 mMol) werden unter Rühren 2 Stunden am Rück  fluss erhitzt. Das Gemisch wird     dann    abgekühlt und     in     Wasser     :gegossen;    man     erhält    einen zähen     Niederschlag,     .der durch Dekantieren mit Wasser ausgewaschen, in  Methylenchlorid gelöst, erneut mit Wasser gewaschen,  über Magnesiumsulfat getrocknet und anschliessend das  Lösungsmitttel abdestilliert wird.

   Man erhält       2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden-          amino)-äthanol     in Form eines     viskosen    gelben     Öles,    Dia Base     wird    mit  methanolischer Salzsäure in der üblichen Weise be  handelt, und :man erhält das Hydrochlorid in Form  ,orange-roter     Prismen,    die bei 212-214      schmelzen.    Die       Umwandlung    von       2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden-          amino)-äthanol          in          2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;

  -phenylbenzyliden-          amino)-äthylchlorid     kann     in        Analogie    zu den     Arbeitsvorschriften    in den  vorstehenden Beispielen     durchgeführt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI0003.0026 worin R1 Wasserstoff, Halogen, Nitro oder Trifluor- methyl, R2 Wasserstoff oder Halogen und R3 und R3 jeweils Wasserstoff oder Alkylreste mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen bedeuten und X Halogen oder eine Arylsulfonyl- oder Alkylsulfonylgruppe darstellt, da- .durch ,gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0003.0031 mit einem ein Halogenatom oder eine Arylsulfonyl- oder Alkylsulfonylgruppe liefernden Mittel behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II mit Thionylchlorid, Thionylbromid, Phosphoroxychlorid, Phosphorpentachlorid, Phosphortribromid, p-Toluolsulfonsäurechlorid oder Methansulfonsäurechlorid behandelt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II mit einem ein Chloratom oder ein Bromatom abgebenden Mittelf behandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von 2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden- amino)-äthylchlorid, dadurch gekennzeichnet, dass 2-(2-Methylamino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzyliden- amino)-äthanol als Ausgangsmaterial zur Verwendung gelangt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von 2-(2-Amino-5-chlor-&alpha;-phenylbenzylidenamino)- äthylchlorid, dadurch gekennzeichnet, dass 2-(2-Amino-5-chlor-a-phenylbenzylidenamino)- äthanol als Ausgangsmaterial zur Verwendung gelangt.
CH898870A 1966-07-26 1967-07-06 Verfahren zur Herstellung von Benzophenon-Derivaten CH505793A (de)

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