CH506255A - Mieder - Google Patents

Mieder

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Publication number
CH506255A
CH506255A CH886570A CH886570A CH506255A CH 506255 A CH506255 A CH 506255A CH 886570 A CH886570 A CH 886570A CH 886570 A CH886570 A CH 886570A CH 506255 A CH506255 A CH 506255A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
band
bodice
parts
side parts
seams
Prior art date
Application number
CH886570A
Other languages
English (en)
Inventor
M Kamin Joseph
Original Assignee
Glamorise Foundations
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glamorise Foundations filed Critical Glamorise Foundations
Priority to CH886570A priority Critical patent/CH506255A/de
Publication of CH506255A publication Critical patent/CH506255A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C1/00Corsets or girdles
    • A41C1/02Elastic corsets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


  
 



  Mieder
Die Erfindung betrifft ein Mieder mit einem Rükkenteil, einem Paar elastischer Seitenteile,   wobei    die rückwärtigen   Enden    der   Seitenteile    mit den Seitenkanten des Rückenteils durch   Rückennähte      miteinander    verbunden sind, und einem unelastischen Vorderteil, welches durch Vordernähte an den Vorderkanten der Seitenteile befestigt ist.



   Solche   Mieder    enthalten im   allgemeinen    ein Teil, das aus elastischem Material besteht und das die ge   wünschte      Formkraft auf    den Körper   ausübt.    Wegen der   unterschiedlichen    Körperkonturen sowie durch den besonderen Aufbau des Mieders kommt es jedoch häufig vor, dass die Form kraft ungleichmässig verteilt ist und die gewünschte Formung des betreffenden Körpergebietes nicht stattfindet. Ferner kann es gelegentlich vorkommen,   Idass    das Mieder am Körper   herauf    oder   hinabrntscht,    wenn das   elastische    Material nicht in der Lage ist, das Mieder   genügend    festzuhalten.

  Solche Erscheinungen treten gelegentlich in der Hüftpartie oder unterhalb des   Busens    auf.



   Manche   dieser      Nachteile      wurden    dadurch   behoben,    dass in den Miederwaren ein elastisches Band   gemäss      US-Patent    Nr. 3 168 099 verwendet wurde.   Gemäss    diesem Patent ist ein elastisches Band von   genügender    Breite, beispielsweise von   etwa    8 cm, vollständig um die Seiten und den Rücken des Mieders in   Ider    Hüftgegend geführt, und zwar frei   anliegend,    so dass die Wirkung unabhängig von den   dFarunterlielgenden    Partien gewährleistet ist. Dadurch wird eine gute   Eilormwirkung    des Mieders und ein guter Sitz in der Hüftgegend erreicht, sowie ein Auf- bzw.

  Abwärts gleiten desselben verhindert.



   Es ist Aufgabe der Erfindung, die Wirkung dieses elastischen Bandes weiterhin zu verbessern, so   dass    nicht nur ein guter Sitz und eine   zugute      Formkralft,      sondern    auch eine gute Unterstützung in der Rückenpartie   g      währleistet    ist.



   Eine weitere Aufgabe besteht   darin,    das bekannte   elastische    Band auch für die Partien unterhalb des Busens anzuwenden.   Diese    Aufgabe wird für ein eingangs zitiertes Mieder   erfindungsgemäss    dadurch gelöst, dass ein längs des Umfanges   dehnbares    Band den gesamten Umfang des Mielders mit   Ausnahme    Ides   Verderteil,s    umfasst, wobei das Band aus einem Paar   Seitenbändern    und einem Rückenband besteht, welche die äussere   Oberfläche    der Seitenteile   wmschliessen,    dass die   Enden    der Seitenbänder mit   Iden    Vorder- und Rückennähten befestigt sind,

   und dass das Rückenband auf der Innenseite des Rückenteils angeordnet ist, wobei   die    Enden des   Rückenbandes    an den Rückennähten befestigt sind.



   Im   folgenden    werden   Ausführungsbeispieile    der Erfindung   anhiand    der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die   Frontansicht    eines als   Hüftgürtel      auslge-    bildeten Mieders mit einem elastischen Band,
Fig. 2 die teilweise geschnittene Rückansicht des Gürtels gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung, welche einen Teil der Rückenpartie gemäss Fig. 2 darstellt,
Fig. 4 den Schnitt   44    gemäss Fig. 1 mit einer schematischen Darstellung der Wirkung   indes    elastischen Bandes,
Fig. 5 die Frontansicht eines für   den    Körperteil bestimmten Mieders,
Fig.

   6 eine   Teilansicht    der Innenseite des Mieders gemäss   teig.    5,
Fig. 7 die Schnittdarsteilung 7-7 gemäss Fig. 6,
Fig. 8 die Ansicht eines als Büstenhalter   aus gebilde-    ten Mieders,
Fig. 9 eine Teilansicht   wider    Innenseite des Bürsten halters gemäss Fig. 8,
Fig. 10 die Frontansicht eines weiteren Gürtels,
Fig. 11 eine teilweise geschnittene Rückansicht des Gürtels gemäss Fig. 10 und
Fig. 12 eine Teilansicht der Innenseite des Gürtels gemäss Fig. 10 und 11.



   Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel,   das    einen   Hüftgürtel    zeigt, der   eine      beliebige    Länge aufweisen kann oder die Form eines Korseletts  haben kann, zeigt in erster Linie die Ausbildung der   Hüftpartie.   



   Der Gürtel 10 besteht aus einem Vorderteil 11, das aus unelastischem Material besteht und das mit einem Reissverschluss 12 versehen sein kann, um den An- und   Auskleidevorgang    zu erleichtern. Ferner enthält der Gürtel ein Paar Seitenteile 13, sowie ein Rückenteil 14.



  Die Vorderkanten der Seitenteile sind   an    den Seitenteilen des Vorderteils 11 durch Vordernähte 15 befestigt, während die hinteren Enden der Seitenteile an den seitlichen Enden des Rückenteils 14 durch   Rüokennähte    16 befestigt sind. Die Seitenteile 13 bestehen   aus      elasti-    schem Material, welches in erster Linie in   horinontaler    Richtung dehnbar sein kann, wie es durch die Pfeile 17 angedeutet ist.



   Das Rückenteil 14 ist aus einem unteren elastischen Teil 14a und einem oberen elastischen Teil   14b      zusSam-    mengesetzt, wobei das untere Ende des oberen Teils an dem oberen Ende des unteren Teils durch eine Naht 18 befestigt ist. Das untere elastische Teil 14a ist in vertikaler Richtung dehnbar, wie es durch die Pfeile 19 angedeutet ist. Dieses Teil ist in horizontaler Richtung   prak-    tisch nichtdehnbar. Das obere elastische Teil 14b ist dagegen im wesentlichen in   horizontalelr    Richtung dehnbar, wie es durch die Pfeile 20 angedeutet ist.



   Ein Band 21 ist um die   Hüftpaffie    gelegt und   em-    fasst den gesamten Umfang des Gürtels, mit Ausnahme des Vorderteils 11. Das Band 21 weist eine gewisse Nachgiebigkeit längs des Umfanges des Gürtels auf. Es besteht aus einem elastischen Band geeigneter Breite, beispielsweise von etwa 8 cm, und ist   aus    einem Paar Seitenbändern   21 a    sowie einem Rückenband 21b zusammengesetzt. Die   Seitenbänder      21la    liegen frei auf der äusseren Oberfläche der Seitenteile 13 des Gürtels auf, wobei die vorderen Enden der Bänder 21a mit den Frontnähten 15 und die hinteren Enden mit den Rük   kznnähten    16 befestigt sind.

  Das Rückenband 21b liegt frei auf der inneren   Oberfläche    des Rückenteils 14 auf, wobei seine Enden mit den Rückennähten 16 befestigt sind,   wie    es aus Fig. 4 ersichtlich ist. Ausser der Befestigung mit Hilfe der Nähte 15 und 16 sind die   Bänder      21 a    und   2lb    frei beweglich gegenüber   dem    Gürtel,   wo    durch sie sich von diesem unabhängig   bewegen    und   aus-    dehnen können. Die Rückenteile   14a    und 14b sind so bemessen, dass die Naht 18, welche sie zusammenhält, längs der unteren Kante des Rückenbandes 21b oder in dessen unmittelbarer Nähe verläuft, wobei das Rückenband 21b auf der Innenseite des oberen Rückenteils 14b verläuft.

  Obwohl das Rückenband 21b von dem Rükkenteil 14 mit   Ausnahme    der Nähte 16 getrennt ist, wird durch die Anordnung der unteren Kante des Rükkenbandes 21b in unmittelbarer Nähe des oberen Endes des in horizontaler Richtung nichtdehnbaren Rückenteiles 14a eine Dehnung des unteren Teiles des Rückenbandes 21b vermieden. Auf diese Weise wird das Band in der Hüftpartie gehalten, wodurch   der    Gürtel gegen aufwärts- oder abwärtsgerichtete Bewegungen gesichert ist.

  Die obere Kante des   Rückenlbandes    21b, welche von dem in horizontaler Richtung   nichtdehnbaren    Rückenteil   1 4a    weiter entfernt ist kann sich dagegen frei in horizontaler Richtung mit dem Rückenteil 14b dehnen, wodurch die nötige Bewegungsfreiheit in der Hüftpartie beim Sitzen, Bücken oder Stehen der Trägerin gewährleistet ist.



   Die Anordnung des Rückenbandes 21b auf der Innenseite anstatt auf der Aussenseite des Gürtels bedeutet eine stärkere Unterstützung der   Rückenpartie    der Trägerin, da das Rückenband 21b mit diesem Teil   m    direktem Kontakt steht. Ausserdem verstärkt das Rükkenband 21b, welches unter dem Rückenteil 14b angeordnet ist, das Rückenteil und wirkt somit einem frühzeitigen Verschleiss des Gürtels entgegen. Durch die Anordnung des   Bandes    21 in der   Hüftlinie    werden sowohl das Vorderteil 11 als auch die Seitenteile 13 und das Rückenteil 14 des Mieders oberhalb der Oberkante des Bandes 21 gehalten, wie es aus den Figuren hervorgeht.



   Die Fig. 5 bis 7 zeigen einen Büstenhalter, in dem das elastische   Bland    eingearbeitet ist; und zwar ist in den Fig. 5 bis 7 ein für den Körperteil   bestimmtes    Mieder 30 gezeigt, mit einem unelastischen Vorderteil 31, einem Paar   ellastischer      Seiaenteile    32, die an dem Vor   verteil    durch Vordernähte 33 befestigt sind, und einem Rückenteil 34a,   34b    aus elastischem Material, das an den Seitenteilen durch Rückennähte 35 befestigt ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Rückenpartie nicht aus   einem    Stück gearbeitet, sondern entlang der vertikalen Mittellinie mit einem Verschluss versehen.

  Die beiden Rückenteile 34a und 34b können mit Hilfe von   Ha-    ken 36 und Ösen 37 gegeneinander befestigt werden.



   Ferner enthält dieses Mieder   Brustschaien    38 und eventuell Federeinsätze,   die    entlang der Nähte 33, 35 sowie zwischen den Seitenteilen 32 entlang der Naht 39 vorgesehen sein   Ikönnen.   



   Am unteren Teil des Büstenhalters ist ein elastisches Band befestigt, das um den ganzen Umfang reicht, mit Ausnahme des Vorderteiles 31. Das Band besteht aus einem Paar   Selitlenbändern    40a, die auf der äusseren Oberfläche der Seitenteile 32 aufliegen, sowie einem Paar Rückenbänder 40b, welche auf der Innenseite der Rückenteile 34a, 34b aufliegen. Die vorderen Enden der   Seitenbänder    40a sind durch die Vordernähte 33   befestigt,    während die rückwärtigen Enden dieser Bänder zusammen mit den vorderen Enden der Rückenbänder 40b mit den   Rückennähten    35 befestigt sind.



  Die rückwärtigen Enden der Rückenbänder 40b sind mit Hilfe einer Naht 41 an der   Öffnungekante    des rückwärtigen Teils befestigt. Sowohl die obere als auch die untere Kante des   Bandes    40a, 40b ist gegenüber dem Mieder frei beweglich, so dass das   elastische    Band un    abhängige Bewegungen    und Ausdehnungen ausführen kann. Wenn auf dem Seitenteil 32 Abnäher 39 zur Aufnahme von   Federeiniagen    vorgesehen sind, können diese Nähte bis auf die Unterkante des Seitenbandes 40a geführt sein, ähnlich wie die Nähte 33 und 35, wobei die Ober- und Unterkanten der Seitenbänder 40a in horizontaler Richtung nicht am   Miederteit    befestigt sind.



  Die Seitenteile 32 weisen vorzugsweise Unterkanten 42 auf, welche die Form eines umgekehrten flachen V haben und einen gewissen Abstand gegenüber der Unterkante der Seitenbänder 40a aufweisen, wodurch die unteren Teile   Ider    Seitenbändler 40a in direktem Kontakt mit dem Körper stehen, obwohl diese Bänder auf der äusseren Oberfläche der Seitenteile   auflie gen.    Die Rükkenbänder 40b befinden sich ebenfalls in direkten Kontakt mit dem Körper, da sie auf der Innenseite der Rük   kenteile    34a, 34b angeordnet sind. Die Bänder 40b, 40a sorgen auf diese Weise für ein gutes Anliegen der Seiten- und Rückenteile des Mieders und sichern es   gegen    auf- oder abwärtsgerichtete Bewegungen.

 

   Der in den Fig. 8 und 9 gezeigte Büstenhalter 30' ist im wesentlichen nach denselben Prinzipien aufgebaut wie der in den Fig. 5 bis 7 dargestellte. Der Hauptunterschied zwischen den beiden besteht im wesentlichen in den vertikalen Abmessungen, weshalb in den   Fig. 8 und 9 dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 5 bis 7 verwendet wurden. Es sei jedoch   bemerkt,    dass das Band 40a, 40b, weiches bei   dem    in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Miederoberteil   eine      Breite    von etwa 8 cm aufweist,   bei dem    in den Fig. 8 und 9 gezeigten   Büstenhlal-    ter schmäler ist, beispielsweise 4 bis 5 cm. Diese Breite reicht durchaus für die oben beschriebene Funktion die; ser Bänder aus.



   Bei beiden Büstenhaltern ist das Rückenteil in zwei Teile 34a und 34b aufgeteilt, um ein leichteres An- bzw.



  Ausziehen desselben zu ermöglichen. Aus   diesem    Grund ist das mit beiden Teilen verbundene Rückenband 40b ebenfalls in zwei   Teile    aufgeteilt. Es ist jedoch selbstverständlich, dass der   Büstenhalter    auch an der Vorderselite mit einer Öffnung   versehen    sein kann,   und    dass dann die Rückenteile 34a und 34b in ein   gemeinsames    Teil übergehen.   Inadiesem    Fall besteht auch das   R*k-    kenband 40b aus einem einzigen Teil. Das Band ist dann in einem Stück über das Rückenteil geführt, wie es in dem Gürtel der Fig. 1 bis   4 dargestellt    ist.



   In den Fig. 10 bis 12 ist ein weiteres   Ausführunlg6-    beispiel   dargestellt.    In diesem Ausführungsbeispiel ist das Band ähnlich wie in dem Büstenhalter gemäss den Fig. 5 bis 9   anXeinem    Gürtel   gemäss      den    Fig. 1 bis 4 angeordnet. Auch in diesem Fall weist der Gürtel 10' ein unelastisches Vorderteil 11 auf, ein Paar Seitenteile 13 und ein Rückenteil 14, wie es bereits in Verbindung mit dem Gürtel 10 beschrieben worden ist.



   In diesem Ausfühlrungsbeispiel ist das Band 21 direkt an der Oberkante des Mieders angeordnet, und nicht unterhalb derselben, wie es beim Gürtel 10 der Fall war. Das Band 21 umfasst den ganzen Hüftumfang mit Ausnahme des Vorderteils 11. Das Band besteht aus Seitenbändern 21a,   ldie    auf der äusseren Oberfläche der Seitenteile 13 aufliegen, und einem   Rückenband    21b, das auf der inneren   Oberfläche    des   Rückentelis    14 aufliegt.



   Obwohl das Vorderteil 11 und das Rückenteil 14 bis an die   Oberkante      Ides    Gürtels reichen, d. h. also bis   zur    Höhe   Ider    Oberkante des Bandes 21, sind die Seiten; teile 13 mit Kanten 43   versehen,    welche die Form   eines    umgekehrten flachen V   aufweisen.    Diese Kanten   weisen    einen   Abstand      gegenüber    der Oberkante des Gürtels auf, wie es aus Fig. 12 hervorgeht. Dadurch werden die oberen   Teile    des   Seitenbandes    21a frei gelassen, so dass sie mit dem Körper direkt in Kontakt stehen können, obwohl die Seitenbänder auf   Ider    Aussenseite der Seitenteile anliegen. 

  Das Rückenband 21b befindet sich   natür-    lich ebenfalls in Kontakt mit dem Körper,   da    es auf der Innenseite des Rückenteils angeordnet ist. Die Wirkung dieser Anordnung entspricht derjenigen des Büstenhalters gemäss den Fig. 5 bis 9, mit dem Unterschied, dass in diesem Fall die Oberkante des Mieders mit dem Band versehen ist. Im Gürtel befinden sich die   \(-förmigen    Kanten 43 im oberen Bereich der Seitenteile 13,   wo-    durch der obere Teil des   Seitenbandes      2 1a      freigegeben    wird, während beim Büstenhalter die V-förmigen Kanten 42 im unteren Bereich der Seitenteile 42 angeordnet sind und den unteren Teil des Seitenhandes 40a für den direkten Kontakt mit der Haut   freigeben.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Mieder mit einem Rückenteil, einem Paar elastischer Seitenteile, wobei die rückwärtigen Enden der Seitenteile mit den Seitenkanten des Rückenteils durch Rückennähte miteinander verbunden sind, und einem unelastischen Vorderteil, welches durch Vordernälhte an den Vorderkanten der Seitenteile befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein längs des Umfanges dehnbares Band (21; 40) den gesamten Umfang indes Mieders mit Ausnahme des Vorderteils (11; 31) umlfasst, wobei das Band (21; 40) aus einem Paar Seitenbänder (21a;
    40a) und einem Rückenband (21b; 40b) besteht, welche die äussere Oberfläche der Seitenteile (13; 32) umschliessen, dass die Enden der Seitenbänder (21a; 40a) mit den Vorder- (15; 33) und Rückennähten (16; 35) befestigt sind, und dass das Rückenband (21b; 40b) auf der Innenseite des Rückenteils (14; 34) angeordnet ist, wo bei die Enden des Rückenbandes an den Rückennähten befestigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mieder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und die Unterkante des Bandes (21; 40) über die ganze Länge des Bandes gegenüber den Seiten- und ,RückenteiDen frei beweglich ist.
    2. Mieder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (14) aus einem unteren, stärker vertikal als horizontal dehnbaren Teil (14a) und einem oberen, mit dem unteren Teil verbundenen Teil (14b) besteht, weiches stärker in horizontaler lals in ver tikaler Richtung dehnbar ist, dass das Band (21) mit seiner Unterkante in die Nähe der Verbindungsstelle zwischen dem oberen und dem unteren Teil angeordnet ist, wodurch die Unterkante des Rückenbandes (21b) weniger auf horizontale Dehnung beansprucht wird als die Oberkante desselben.
    3. Mieder nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (13) und das Rückenteil (14) über die Oberkante des Bandes (21) hinausragen.
    4. Mieder nach Patentanspruch, dadurch geakenn- zeichnet, dass das Rückenteil (34) längs seiner vertikalen Mittellinie in zwei Hälften (34a, 34b) aufgeteilt ist, und dass das Rückenband (40b) aus zwei Teilen besteht, von denen je eines auf einer der Rückenteilliälften (34a, 34b) angeordnet ist.
    5. Mieder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante des Bandes (40) die Unterkante Ides Mieders in den Bereichen der Seiten- und Rückenteile bestimmt.
    6. Milder nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Unterkanten (42) der Seitenteile (32) oberhalb der Unterkante des Bandes (40) verlaufen.
    7. Mieder nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Oberkante des Bandes (21) die Ober kante Ides Mieders in den Bereichen der Seitenteile und des Rückenteils bestimmt.
    8. Mieder nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkanten (43) der Seitenteile unter halb der Oberkante des Bandes (21) verlaufen.
CH886570A 1970-06-12 1970-06-12 Mieder CH506255A (de)

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