CH506262A - Schuh mit mehrteiliger Sohle - Google Patents
Schuh mit mehrteiliger SohleInfo
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- B29D35/08—Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts
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Description
Schuh mit mehrteiliger Sohle Die Erfindung betrifft einen Schuh mit an den Schaft angeformter mehrteiliger Sohle. In erster Linie befasst sich die Erfindung mit strapazierfähigen Schuhen, wie z. B. mit Schuhen, wie sie in gewissen Betrieben zur Unfallverhütung vorgeschrieben sind und als Sicherheitsschuhe bezeichnet werden, ferner mit sonstigen Berufsschuhen, Skistiefeln usw. Gerade an solche, im folgenden kurz als Sicherheitsschuhe bezeichnete Schuhe werden besondere Anforderungen gestellt. Diese Schuhe müssen nämlich gegenüber mechanischen Beanspruchungen robust und widerstandsfähig sein. Ausserdem wird gefordert, dass die Sohlen besonders abreibfest, öl- und benzinfest, temperaturbeständig und in weiten Grenzen säurefest sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schuhe, und zwar strapazierfähige Schuhe, vorzuschlagen, die die vorangehend aufgeführten Voraussetzungen erfüllen und dabei in der Herstellung einfach und billig sind. Die Erfindung besteht darin, dass der Schuh eine an den Schaft mit Brandsohle angespritzte Zwischensohle aus spritzfähigem Kunststoff und eine die Zwischensohle ganz oder nur in Stücken abdeckende Laufsohle aus einer Kautschukmischung aufweist. Diese kann nach einer bevorzugten Ausführungsform aus Nitrilkautschuk (wie es beispielsweise unter der Bezeichnung Perbunan im Handel bekannt ist) bestehen. Der gemäss der Erfindung vorgeschlagene Aufbau der Sohle ist für die Lösung der ihr zugrundeliegenden Aufgabe eine besonders glückliche Kombination. Der Werkstoff der Zwischensohle, z. B. PVC, ist verhältnismässig billig und lässt sich sehr gut zur Herstellung von Sohlen verarbeiten. Die Laufsohle hat, besonders wenn sie aus Nitrilkautschuk besteht, ihrerseits eine hohe Abriebfestigkeit, ist widerstandsfähig gegenüber Ö1, Benzin und Säure und in den für die Praxis geforderten Grenzen hitzebeständig. Somit wird durch die Erfindung ein Schuhwerk vorgeschlagen, das in der Anschaffung billig ist, aber alle Anforderungen, die an ein strapazierfähiges Schuhwerk gestellt werden, insbesondere an die eingangs erwähnten Sicherheitsschuhe , vollauf erfüllt. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen werden, dass lediglich im Bereich hochbelasteter Flächen der Sohle, Stücke aus Nitrilkautschuk auf der Unterseite der Zwischensohle, insbesondere an Ferse und Schuhspitze angeordnet sind. Diese Ausbildung der Sohle kommt vor allem bei Skistiefeln in Betracht. Nachfolgend werden in den Zeichnungen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Schuh gemäss der Erfindung in schematischem Längsschnitt, Fig. 2 eine abgewandelte Ausführung der Erfindung in Form eines Skistiefels in schematischem Längsschnitt, Fig. 3 die Sohle des Skistiefels gemäss Fig. 2 in Unteransicht. In Fig. 1 ist im Längsschnitt ein Schuh dargestellt, der als sogenannter Sicherheitsschuh , wie eingangs erwähnt, geeignet ist. An den Schaft 10 mit Brandsohle 11 ist eine mehrteilige Sohle angeformt. Diese besteht aus einer Zwischensohle 12 aus PVC und einer mit dieser verbundenen Laufsohle 13 aus einer Kautschukmischung. Besonders geeignet für den genannten Verwendungszweck ist Nitrilkautschuk (bekannt als Perbunan ). Die Laufsohle 13 ist vorzugsweise im Verhältnis zur Zwischensohle 12 dünner ausgebildet. Die Verbindung der Laufsohle 13 mit der Zwischensohle 12 erfolgt unter Verwendung eines Klebers 14 an der Verbindungsfläche. Ausserdem kann das zum Absatz 15 weisende Ende 1 3a der Laufsohle 13 in den Absatz 15 eingebettet sein. Auch der Absatz ist mit einem Lauffleck 16 aus Nitrilkautschuk versehen. In besonderen Fällen, vorzugsweise bei Skistiefeln, kann es zweckmässig sein, lediglich Stücke 17 aus Nitrilkautschuk als Laufsohle vorzusehen. Diese Stücke 17 aus Nitrilkautschuk sind an den belasteten Stellen der Sohle angeordnet, vorzugsweise im Bereich der Schuhspitze und der Ferse (Fig. 2). Im übrigen Bereich bildet die Zwischensohle 12 zugleich die Laufsohle. Eine mögliche Grundrissform der Stücke 17 aus Nitrilkautschuk ist aus Fig. 3 ersichtlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHSchuh mit an den Schaft angeformter mehrteiliger Sohle, dadurch gekennzeichnet, dass er eine an den Schaft (10) mit Brandsohle (11) angespritzte Zwischensohle (12) aus spritzfähigem Kunststoff sowie eine die Zwischensohle (12) ganz oder nur in Stücken abdekkende Laufsohle (13) aus einer Kautschukmischung aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kautschukmischung aus Nitrilkautschuk besteht.2. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch im Bereich des Absatzes (15) die Laufsohle (16) aus Kautschukmischung, insbesondere Nitrilkautschuk, besteht.3. Schuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich im Bereich hochbelasteter Flächen der Sohle, insbesondere an Ferse und Schuhspitze, insbesondere bei Skistiefeln, Stücke (17) aus Kautschukmischung, insbesondere Nitrilkautschuk, auf der Unterseite der Zwischensohle (12) angeordnet sind.4. Schuh nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (13) beziehungsweise die Stücke (17) durch einen Kleber (14) mit der Zwischensohle (12) verbunden sind.5. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein überstehendes Ende (13a) der Laufsohle (13) in den Absatz (15) aus Kunststoff eingebettet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=7042300
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Also Published As
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