CH506687A - Zentralschlossanlage - Google Patents

Zentralschlossanlage

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Publication number
CH506687A
CH506687A CH1232370A CH1232370A CH506687A CH 506687 A CH506687 A CH 506687A CH 1232370 A CH1232370 A CH 1232370A CH 1232370 A CH1232370 A CH 1232370A CH 506687 A CH506687 A CH 506687A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
key
central lock
keys
locks
lock system
Prior art date
Application number
CH1232370A
Other languages
English (en)
Inventor
Kiack Hans-Karl
Tietz Werner
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon Ag filed Critical Zeiss Ikon Ag
Priority to CH1232370A priority Critical patent/CH506687A/de
Publication of CH506687A publication Critical patent/CH506687A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0053Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in for use with more than one key, e.g. master-secondary key

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  
 



  Zentralschlossanlage
Die Erfindung betrifft eine Zentralschlossanlage mit mehreren Schlössern und zugehörigen Schlüsseln.



   Bei bekannten Schlossanlagen dieser Art kann ein zentrales Schloss mit sämtlichen Schlüsseln der Anlage geschlossen werden, während zu den übrigen Schlössern nur jeweils ein Schlüssel mit einer ganz bestimmten Ausbildung passt. So sind z.B. die Haus- und Kellertüren eines Wohnhauses mit Zentralschlössern versehen, die mit allen Wohnungstürschlüsseln geöffnet werden können, während ein Wohnungstürschlüssel nicht zum Schloss einer anderen Wohnungstür passt.



   Ausser mit Hilfe eines vereinfachten Schlüsselkanalprofils am Zentralschloss wird die genannte Wirkung bei den bekannten Zentralschlossanlagen auch dadurch erzielt, dass die Zuhaltungen im Zentralschloss mehrfach aufgetrennt sind. So kann eine Zuhaltung mit verschiedenen Schlüsseln sowohl auf die eine als auch auf die andere ihrer Trennstellen eingeordnet und damit das Schloss geöffnet werden.



   Die sich aus diesen bekannten Konstruktionen ergebenden Kombinationsmöglichkeiten sind stark begrenzt.



   Hierin liegt ein gewisser Mangel an Sicherheit, dem abzuhelfen Aufgabe der Erfindung ist.



   Um diese Aufgabe zu lösen, ist die erfindungsgemässe Zentralschlossanlage dadurch gekennzeichnet, dass alle Schlüssel mindestens zwei gegeneinander versetzte Gruppen von Einordnungsmitteln (wie Kerben, Vertiefungen, Ausnehmungen oder Kleinmagnete unterschiedlicher Polarität) aufweisen, von denen eine Gruppe bei allen Schlüsseln gleich und allein dem Zentralschloss zugeordnet ist, das von dieser Gruppe auf Trennung einzuordnende Zuhaltungen aufweist.



   Bei einer Ausführung der Zantralschlossanlage mit Zylinderschlössern können an den Schlüsselbärten zwei Gruppen von Einordnungsmitteln um die Schlüssellängsachse gegeneinander drehversetzt angeordnet sein, und deren Relativlage zu den Zuhaltungen der Schlösser kann durch die Profilierung der Schlüsselbärte und des Schlüsselkanals im drehbaren Zylinderkern festgelegt sein.



  Dabei kann vorzugsweise in das Zentralschloss ein Zylinderkern eingesetzt sein, dessen Schlüsselkanal wohl das gleiche Profil hat wie die Schlüsselkanäle der übrigen Schlösser, aber gegenüber den Zuhaltungen um die Schlüsselkanallängsachse verdreht angeordnet ist. Bei gleicher Einbaulage für das Zentralschloss und die übrigen Schlösser kann dann der Schlüssel nur entsprechend um seine Längsachse verdreht in das Zentralschloss eingeführt werden. Wenn die Einführlage des Schlüssels gleich bleiben soll, kann das Zentralschloss, entsprechend der veränderten Relativlage des Schlüsselkanals zu den Zuhaltungen, um seine Längsachse verdreht eingebaut werden.



   In der beschriebenen Weise lässt sich eine Zentralschlossanlage schaffen, bei der die Sicherung gegen das Aufsperren am Zentralschloss genau so gut sein kann wie bei den übrigen Einzelschlössern. Je nach dem Verwendungszweck ist die Sicherheit z.B. durch das Festlegen der Anzahl der Einordnungsmittel, Kerben oder dgl., wählbar.



   In einer Ausführungsform der Erfindung, bei der Flachschlüssel verwendet sind, können deren Schlüsselbärte an den beiden einander gegenüberliegenden Schmalseiten mit Einordnungsmitteln, z.B. Kerben, versehen und im übrigen so profiliert sein, dass die beiden gekerbten Schmalseiten eine über die gesamte Schlüsseldicke reichende Rückenauflage bieten. Damit lässt sich eine exakte Schlüsselführung an der den wirksamen Einordnungsmitteln gegenüberliegenden Schlüsselkante erzielen.



   Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Zylinderschloss einer Zentralschlossanlage mit einem Schlüsselkanal in Normallage, wie es z.B. für Wohnungstüren verwendet ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des zum Schloss nach Fig. 1 gehörenden Schlüssels in der normalen Einstecklage,
Fig. 3 ein Zylinderschloss wie Fig. 1 mit dem gleichen, gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 aber um 1800 um seine Längsachse gedrehten Schlüsselkanalprofil, das als Zentralschloss z.B. für eine Haustür dient,    Fig.4    den gleichen Schlüssel wie   Fig.2    in seiner Einstecklage zum Zentralschloss gemäss Fig. 3 und  
Fig. 5 in grösserem Massstab einen Querschnitt des Schlüsselbarts des Schlüssels nach den Fig. 2 und 4.



   Gemäss Fig. 1 ist in ein Zylinderschlossgehäuse 1 einmal ein Zylinderkern 2 eingesetzt, wie er in den nicht mit dem gleichen Schlüssel schliessbaren Einzelschlössern der Zentralschlossanlage verwendet werden soll. Der in diesen   Zvlinderkem    eingearbeitete Schlüsselkanal 3 hat ein Profil, wie es als Beispiel in Fig. 1 gezeigt ist. Beide einander gegenüberliegenden Schmalseiten des Schlüsselkanals sind dabei gleich breit. Zuhaltungsstifte 4 sind gestrichelt angedeutet. Ein Schlüssel 5 besitzt einen Schlüsselbart 6, dessen Profil dem Profil des Schlüsselkanals 3 angepasst ist und der in der in Fig. 2 gezeigten Lage in den Schlüsselkanal 3 im Zylinderkern 2   nacl:      Fig.    i eingeschoben werden kann.

  Dabei ist den Zuhal   tunesstiften    4 die Kerbenreihe 7 an einer der Schlüssel   la rt1'tnten    zugeordnet. Die Spitzen der gegenüberliegenden Kerbenreihe 8 am Schlüsselbart 6 reichen über die   gesamte    Dicke des   Schlüsselbarts    und geben ihm eine sichere Rückenauflage an der glatten Auflagefläche innerhalb des   Schlüsselkanals    3.



   In das Zylinderschlossgehäuse 1, das zum Zentral   chloss    gemacht werden soll. ist ein Zylinderkern 9 eingesetzt. dessen Schlüsselkanal 10 das gleiche Profil wie der Schlüsselkanal 3 hat, aber um seine Längsachse um   1 8c verdreht    ist. Den gestrichelt angedeuteten Stiftzu   haftungen      4    ist jetzt mit dem Einschieben des Schlüssels 5 nicht   mehr    dessen Kerbenreihe 7, sondern vielmehr die   kLerbenreike    8 gegenübergestellt. Hier geben die Spitzen der Kerbenreihe 7 die gewünschte sichere Rückenauflage.



     Fig. 4    zeigt den Schlüssel 5 in dieser   beschriebenen      Lage.   



   Zum Öffnen des Zentralschlosses mit dem Zylinderkern   9    im Zylinderschlossgehäuse 1 kann danach der Schlüssel 5 in der in Fig. 4 gezeigten Lage eingeschoben   werden.    Will man eines der anderen Zylinderschlösser mit einem Zylinderkern   2    im Zylinderschlossgehäuse 1 öffnen, so braucht man nur den Schlüssel 5 um 1800 um seine Längsachse in die Lage nach Fig. 2 zu drehen, um ihn ungehindert in den Schlüsselkanal 3 einführen zu   kiinnen.   



   Durch einseitige Ausbildung des Schlüsselkopfes zum Schlüssel 5 oder beispielsweise auch durch bekannte   Älarken    kann man die verschiedenen Einstecklagen für den Schlüssel sinnfällig machen.



   Selbstverständlich ist auch eine Zentralschlossanlage denkbar, bei der nicht der Schlüssel 5 in verschiedene Einstecklagen gebracht werden muss, sondern vielmehr z.B. das   Zentralschloss    gemäss Fig. 3 um 1800 um seine Längsachse verdreht   eingebaut    ist. Auch damit wird das angegebene Ziel erreicht. Für jede Schliessung, sowohl im Zentralschloss als auch in den einzelnen anderen Schlössern. ist die   gleiche    Aufsperrsicherung gegeben.



   Schliesslich ist es auch denkbar, für Zentralschlossan   waren    der beschriebenen Art sogenannte Kreuzbartprofile zu verwenden, bei denen eine der Kreuzbartrippen nur mit Einordnungsmitteln, z.B. Kerben, für das Zentralschloss versehen ist und der Kreuzbart durch entsprechende Profilierung gleichfalls nur in der gewünschten Lage in den Schlüsselkanal der einzelnen Schlösser eingeschoben werden kann.

 

   Endlich ist auch eine Kombination der beschriebenen Konstruktionsmerkmale mit den bisher üblichen Kon   struküonsmerkmalen    von Zentralschlossanlagen denkbar.



  Damit könnte die Sicherheit weiter erhöht werden. ohne die äusseren Abmessungen der Schlösser und Schlüssel zu   vergrössern   
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind am Schlüs   sel    als Einordnungsmittel für die Zuhaltung 4 die Kerben 7 und 8 vorgesehen; die Einordnungsmittel könnten aber selbstverständlich auch anders ausgebildet sein und etwa die Form von Vertiefungen, Ausnehmungen oder Klein   magneten    unterschiedlicher Polarität haben. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Zentralschlossanlage mit mehreren Schlössern und zugehörigen Schlüsseln. dadurch gekennzeichnet. dass alle Schlüssel (6) mindestens zwei gegeneinander versetzte Gruppen von Einordnungsmitteln (7, 8) aufweisen, von denen eine Gruppe (8) bei allen Schlüsseln gleich und allein dem Zentralschloss (1/9) zugeordnet ist, das von dieser Gruppe (8) auf Trennung einzuordnende Zuhaltungen (4) aufweist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zentraischlossanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einordnungsmittel (7, 8) als Kerben. Vertiefungen. Ausnehmungen oder Kleinmagnete unterschiedlicher Polarität ausgebildet sind.
    2. Zentralschlossanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1. mit Zylinderschlössern, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schlüsselbärten zwei Gruppen von Einordnungsmitteln (7, 8) um die Schlüssellängsachse gegeneinander drehversetzt angeordnet sind, deren Relativlage zu den Zuhaltungen (4) der Schlösser (1/2, 1/9) durch die Profilierung der Schlüsselbärte (6) und der Schlüsselkanäle (3. 10) in den drehbaren Zylinderkernen (r, 9) festgelegt ist.
    3. Zentralschlossanlage nach Unteranspruch 2. da durch gekennzeichnet, dass in das Zentralschloss (1/9) ein Zylinderkern (9) eingesetzt ist, dessen Schlüsselkanal (10) wnhl das gleiche Profil hat wie die Schlüsselkanäle (3) der übrigen Schlösser. aber gegenüber den Zuhaltungen um die Schlüsselkanallängsachse verdreht angeordnet ist, derart. dass bei gleicher Einbaulage für das Zentral scllloss und die übrigen Schlösser die Schlüssel (5) nur um den entsprechenden Betrag gegenüber der Normallage um ihre Längsachse verdreht in das Zentralschloss (1/9) eingeführt werden können, oder, wenn die Einführlage des Schlüssels gleich bleiben soll. das Zentralschloss (1/9) enasprechend um seine Längsachse verdreht dnge- baut ist.
    4. Zentralschlossanlage nach Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet. dass die Schlüssel Flachschlüssel (5) sind, deren Schlüsselbärte (6) an den beiden einander gegenüberliegenden Schmalseiten (7, 8) eingekerbt und im übrigen so profiliert sind, dass die beiden gelxrbten Schmalseiten (7, 8) über die gesamte Schlüsseldicke reichende Rückenauflagen bieten.
    5. Zentralschlossanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselköpfe der Schlüssel (5) zum Erkennen der Einführlage markiert und/oder geformt sind.
CH1232370A 1970-08-18 1970-08-18 Zentralschlossanlage CH506687A (de)

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CH506687A true CH506687A (de) 1971-04-30

Family

ID=4381942

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2685033A3 (de) * 2012-07-11 2017-07-05 Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft Zimmertürschloss

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