CH506807A - Fotopolymerisierbarer Lack und dessen Verwendung zur Erzeugung eines Reliefbildes - Google Patents

Fotopolymerisierbarer Lack und dessen Verwendung zur Erzeugung eines Reliefbildes

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CH506807A
CH506807A CH732968A CH732968A CH506807A CH 506807 A CH506807 A CH 506807A CH 732968 A CH732968 A CH 732968A CH 732968 A CH732968 A CH 732968A CH 506807 A CH506807 A CH 506807A
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CH732968A
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Herward Dr Pietsch
Charlotte Dr Rabe
Baumbach Wolfgang
Kuhnert Lothar
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Wolfen Filmfab Veb
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    • G03F7/038Macromolecular compounds which are rendered insoluble or differentially wettable
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  
 



  Fotopolymerisierbarer Lack und dessen Verwendung zur Erzeugung eines   Reliefbildes   
Die Erfindung betrifft einen   fotopolymerisierbaren    Lack, der sich zur Herstellung von Reliefbildern hoher Masshaltigkeit eignet.



   Fotopolymerisierbare Systeme sind   Ibereits    seit   länge-    rer Zeit bekannt Sie bestehen gewöhnlich aus einer (selten auch mehreren)   fotopolymerisierbaren    Komponente, einem Initiator, einem Inhibitor zur   Verhinderung    thermischer Polymerisation und schädlicher Einflüsse der atmosphärischen Luft sowie einem Lösungsmittel, welches   Idie    Herstellung entsprechend dünner Schichten auf den entsprechenden Unterlagen   ermöglicht,    aber auch nach dem sogenannten  Trocknen  teilweise in der Schicht verbleibt und ihre technischen Eigenschaften   mlit    beeinflusst. Zur Erzielung optimaler Wirkungen   müssen    alle Komponenten einer solchen   Kombination auf    einander abgestimmt sein.



   Als fotopolymerisierbare Verbindungen dienen in den meisten Fällen monomere oder polymere organische Verbindungen mit äthylenisch ungesättigten Gruppierungen. Von   Idiesen    spielen in   Ider    Praxis Derivate von Polyhydroxyverbiindungen, welche Cinnamoyl- oder Cinnamalreste enthalten, eine besonders grosse Rolle.



  Sie werden häufig durch aromatische   Nitroverbindungen    oder die Einführung von Nitrogruppen in den Molekülteil, der die äthylenisch ungesättigte Gruppierung trägt, aktiviert. Die ebenfalls noch   verwendeten    Systeme aus Bichromat und Gelatine, Polyvinylalkohol u. ä. gehen in ihrer Verbreitung zurück. Daneben werden in gewissem Umfang Systeme aus äthylenisch ungesättigten Monomeren, insbesondere Acrylderivaten, und einem Bindemittel sowie weiteren Zusätzen angewendet.



   Die Anwendbarkeit der bichromat-haltigen Systeme ist insbesondere durch ihre   geringe    Lagerfähigkeit begrenzt. Das   gleiche    gilt im Prinzip rauch für   Komlbinatio-    nen aus äthylenisch ungesättigten Monomeren und Bindemitteln. Deshalb haben sich   hodhpolymere,    äthylenisch   ungesättigte      Verbindungen    weitgehend   durchge-    setzt. Sie   müssen    jedoch im allgemeinen durch den Zusatz von Inhibitoren gegen vorzeitige Polymerisation, insbesondere auf Grund der   Einwirkung    der atmosphärischen Luft, geschützt werden.

  Die   Abstimmung    der zur Erzielung einer   optimalen    Wirkung nötigen   Kombination    von äthylenisch ungesättigter fotopolymerisierbarer Verbindung, Inhibitor, Initiator   und    Lösungsmittel muss weitgehend empirisch   erien.   



   Zweck der Erfindung ist es,   fotopolymerisierbare    Systeme zu entwickeln, deren chemisches Verhalten unter   Normalbedingungen      Iden    Einsatz von Inhibitoren unnötig macht. Dadurch reduziert sich die oben genannte   Vierstoff-Kombination    auf ein   DreistoffSystem,    dessen   Handhabung    weitaus einfacher ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an Stelle der bekannten   fotopolymerisierbaren    Verbindungen, insbesondere der   Verbindungen    mit äthylenisch   ungesättig-    ten Gruppierungen, solche Stoffe zu entwickeln und einzusetzen, die auch unter schwierigen Bedingungen, z. B. in chlor- oder   ozonhaltiger    Luft, wie sie etwa in Klischieranstalten vorkommt, ohne Zusatz   eines Stabili-    sators eine hohe Stabilität bei   vorzüglichen    technischen Eigenschaften (Auflösungsvermögen,   Aetzresi stenz)    gewährleisten.



     IErssindungsgemäss    wird diese   Aufgabe    durch einen   fotopolymerisierbaren    Lack,   bestehend    aus fotopolymerisierbaren Verbindungen,   Inibiatoren    und Lösungsmitteln, gelöst, welcher dadurch gekennzeichnet ist,   dass    er   tals    fotopolymerisierbare   Verbindungen    ein oder mehrere Verbindungen   wider    Formel
B   [Ar(N02)rn]    enthält, in der    IB    eine   thochmolekulare    organische   Verbindung   
Ar eine Arylgruppierung aus einem   lbis    Vier   konden-    sierten oder isolierten Benzolkernen,

   welche   Igegebenen-     falls nicht mit Nitrogruppen reagierende Substituenten besitzen und/oder gegebenenfalls mit einem bis zwei heterocyclischen Ringen kondensiert sind.



   m eine ganze positive Zahl von 1 bis 6 und n eine ganze Zahl grösser als m ist, bedeuten.



   Die Nitrogruppe ist dabei direkt an einen Benzol.



  kern der Arylgruppierung Ar gebunden.



   Die hochmolekulare Verbindung B kann   insheson    dere eine langkettige, gegebenenfalls verzweigte Verbindung sein, die gegebenenfalls in der Haupt-   und/odei    den Seitenketten   dadurch    nicht mit Nitrogruppen reagier ende Gruppen   sulestituiert    ist, wobei ein Teil der   C-    Atome in der Haupt- und/oder den Seitenketten   gegebe-    nenfalls durch 0-, N- oder   S-Atome    ersetzt ist.



   Die Verbindung B kann z. B. ein   Polyvinylalkoho    oder eine andere Polyvinylverbindung sein,   Idie    mit den Arylsystem durch entsprechende   funlktionelleqGrupper    verbunden   ,ist,    wobei aus Gründen   Ider    Ibesseren Syste matisierbarkeit die bindenden Gruppen, wie z. B   -O-CO-,      -O-,    -NH-CO- usw. formal   al!    Teil der Verbindung B betrachtet werden.

  Es kann   siel    jedoch auch um einen Naturstoff, wie Cellulose,   ode    um die Kohlenstoffkette eines Copolymeren,   Oligomerer    oder Polymeren handeln, das in wenigstens 5   O/o      de    Molekül-Grundeinheiten durch Nitrogruppen   sulbsti    tuierte Arylgruppierungen enthält. Als Aryl gruppierungen kommen Gruppen mit einem bis   viei    kondensierten oder isolierten Benzolkernen in Frage wie   Phenyl-    Naphthyl-, Anthracenyl-, Diphenylyl-, p Tolylphenyl- u. a. Beide Molekülteile können   aussenden    noch funktionelle oder   nichtfunktioneile      Substituente    enthalten, die nicht mit Nitrogruppen reagieren, z.

  B    Cl-,    Br-, HO-, -CO-,   HOOC-,      HSO2-      -S-,      H-2N-.    Die Anzahl m der Nitrogruppen in   dei    Arylgruppierung kann   bis    zu drei pro Kern, insgesam etwa 6 pro Gruppierung, betragen, während die   Anzah    n der Arylgruppierung pro Makromolekül 5 bis 100   0/,    der Gesamtzahl der Molekül-Grundeinheiten   ausmachen    soll.



   Die Anwesenheit anderer reaktionsfähiger   Gruppe    rungen, insbesondere von äthylenisch ungesättigter Gruppen, ist für den Ablauf der erfindungsgemässer Reaktion nicht notwendig. Dadurch unterscheidet   siel    das erfindungsgemässe Verfahren von den ;bereits in   dei    Literatur beschriebenen Prozessen, bei denen aromati sche Nitroverbindungen Kombinationen mono- oder polymerer Verbindungen, die äthylenisch ungesättigte Doppelbindungen enthalten, als Initiatoren zugesetzt wer.



  den oder Verbindungen, die äthylenisch   ungesättigti    Doppelbindungen, enthalten, als Initiatoren zugesetzt werden oder Verbindungen, die äthylenisch   ungesättigt    Doppelbindungen enthalten, durch Einführen von   Nitre-    gruppen in diesen oder einen anderen Teil des   Moleküls    aktiviert oder   stabilisiert    werden.



   Als besonders günstig haben sich für die Durchführung des   erfindungsgemässen    Verfahrens Verbindungen aus höhermolekularen   Polyhydroxyver.   



  bindungen und entsprechenden nitrierten Aromaten, wie Nitroarylester, -äther oder -acetale   des    Polyvinylalkohols oder der Cellulose, erwiesen. Einsetzbar sind ferner Polymere und   Copolymere,    welche Nitroverbindungen aromatischer Systeme enthalten, z. B. Polymere und Copolymere nitrierter Styrole,   Selbstverständ-      lieh    können die sonstigen technischen Eigenschaften des Lacks, z. B. die Haftfähigkeit, durch entsprechende Modifikationen am   aromatisohen    System oder der Polymerenkomponenten beeinflusst werden. Zur technischen Anwendung werden weiterhin   lin    grundsätzlich bekannter Weise Lösungsmittel und Hilfsstoffe, wie Netzmittel, zugesetzt.



   Der   fotopolymensierbare    Lack gemäss der Erfindung wird vorzugsweise zur Erzeugung eines Reliefbildes während der Herstellung von Aetz- und Aufdampfmasken, gedruckten Schaltungen, elektronischen Bauteilen, Druckplatten und ähnlichen Gegenständen verwendet.



   Die anwendbaren Verbindungen, sind löslich in herkömmlichen organischen Lösungsmitteln, insbesondere in Cyclohexanon, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd sowie je nach ihrer chemischen Konstitution in Benzol, Toluol oder deren Gemischen mit Alkoholen, in Aceton usw. Die so erhaltenen   Lösungen    sind mit Diphenylketonen, wie Benzil, Michler's Keton und anderen Diphenylverbindungen entsprechend USA-Pat.



     2 670 287      sensibilisierbar.    Sie können in geringer Schichtdicke verarbeitet werden, da sie eine sehr hohe Kohäsion   aufweisen,    und besitzen ein sehr hohes Auflösungsvermögen.   Weiterhin    zeichnen sie sich dadurch aus,   dass    das Auflösungsvermögen in weiten Grenzen unabhängig von der Belichtungsdauer ist.



   Die Erfindung soll anschliessend an einigen Beispielen näher erläutert werden. Diese sollen insbesondere beweisen, dass die Nitrogruppe der eigentliche Träger der Fotopolymerisationsreaktion ist, ohne dass der Geltungsbereich der Erfindung dadurch in irgendeiner Weise auf die angeführten   Verbindungsklassen    beschränkt werden soll.



   Beispiel 1
44 g Polyvinylalkohol mittleren Polymerisationsgrades werden in 880 ml Pyridin bei   90  C    zwei Stunden gequollen. Nach dem Abkühlen werden 185,5 g (1 Mol) p-Nitrobenzoylchlorid zugegeben und das Gemisch unter Rühren zwei Stunden bei 80   OC    gehalten.



  Danach wird abgekühlt,   1 1    Aceton zugefügt   lund    in 801 Wasser eingerührt. Das faserig ausgefallene Rohprodukt wird abfiltriert und getrocknet. Daraus wird eine 6   0/obige    Lösung in Cyclohexanon hergestellt, der 0,3   O/o    Michler's Keton zugegeben wird.

  Die mit dieser Lösung in bekannter Weise auf technisch üblichen Unterlagen, wie Glas, Metallfolien, usw., hergestellten   fetopolymerisier-    baren Schichten liefern bei Belichtung hinter entsprechenden   Metalimasken    mittels einer Quecksilber Höchstdrucklampe HBO 200 in Abstand 10 cm bei Belichtungszeiten von einer, 3 und 5 Minuten nach Entwicklung mit Xylol/Cyclohexanon im Verhältnis   1 : 3      masshaltige    Reliefbilder, deren maximaler Fehler unterhalb der Massgenauigkeit von   1 ,um    liegt.

 

   Ein auf die gleiche Weise mit Benzoylchlorid veresterter Polyvinylalkohol zeigt unter gleichen Bedingungen auch nach einstündigem Relichten keine nachweisbare Polymerisation.



   Beispiel 2
44 g Polyvinylalkohol werden mit 200 g m-Nitro   benzaidehyd    acetalisiert. Aus dem erhaltenen Produkt werden analog Beispiel 1   liehtempfindliche    Schichten  hergestellt, die   Belichtet    und mit   Toluol/Cyclohexanon    im Verhältnis   2:1    entwickelt werden. Die erhaltenen Reliefbilder weisen   ebenfalls    eine ausgezeichnete Mass   haltigkeit    auf, die innerhalb eines grösseren Belichtungsspielraumes konstant bleibt.



   Das entsprechende Acetal des   Benzaidehydes    zeigt unter gleichen Bedingungen auch nach einstündigem Belichten keine nachweisbare Polymerisation.



   Beispiel 3
44 g Polyvinylalkohol   mittleren    Polymerisationsgrades werden analog Beispiel 1 in   1 1 Pyridin    mit 250 g   Pikrylchlorid    umgesetzt. Der entstandene Pikryläther wird mit einem grossen   Überschuss    Heptan gefällt, abfiltriert und getrocknet. Es wird eine 6   0/obige    Lösung dieses Aethers in Cyclohexanon hergestellt, der 0,3   O/o    Benzil zugesetzt werden. Die   IdEamit    in   bekannter    Weise hergestellten Schichten liefern nach 5 Minuten Belichtung   unld    Entwicklung analog Beispiel 1   Rellefbilder    von hoher   Masshaltigkeit.   



   Beispiel 4
5,4 g Cellulose werden   analog    Beispiel 1 mit 18,5 g p-Nitrobenzoylchlorid in Pyridin umgesetzt. Die in Pyridin gelösten Anteile des Reaktionsproduktes werden mit Toluol gefällt, zentrifugiert und nochmals mit Toluol ausgewaschen. Das noch   tolnolfeuchte    Produkt wird in Cyclohexanon gelöst und mit 5   O/o    der Trockensubstanz an   BenzoinHmefflyläther      Isensibilisiert.    Aus den in üblicher Weise hergestellten Schichten werden nach 5 Minuten ;Belichtung und Entwicklung analog Beispiel 1 Reliefbilder von hoher Masshaltigkeit erhalten.



   Beispiel 5
6,4 g (etwa 0,1 Mol eines durch Hydrolyse von   Polyvinyl-Ohlorid-Acetat    mit einem   Cl-Gehalt    von 60   Mol-O/o    erhaltenen Vinylchlorid-Vinylalkohol-Mischpolymeren werden   entspreChend    Beispiel 1 mit 8,2 g p Nitrobenzoylchlorid umgesetzt. Das wie in Beispiel 1 isolierte faserige Rohprodukt wird nach dem Abfiltrieren und Trocknen in Cyclohexanon gelöst. Die 6   0/obige    Lösung wird nach Zusatz von 0,3   O/o    Michler's Keton in bekannter Weise auf eine Kupferfolie   au±ge-    bracht und wie in Beispiel 1 belichtet und entwickelt.



  Der maximale Fehler der erhaltenen Reliefbilder liegt unterhalb 1 ,um.



   Beispiel 6
5 g Polystyrol werden nach   HOUBEN-WEYL    XIV/2 S. 690 nitriert. Das erhaltene, schwach gelbliche Produkt wird in   Dimethyliormamid    gelöst und die 5 %ige Lösung mit 0,3% Michler's Keton versetzt. Die damit in   bekannter    Weise auf Glas hergestellten Schichten werden wie in Beispiel 1 belichtet und mit Cyclohexanon Dimethylformamid 3 :1 entwickelt. Der maximale Fehler der erhaltenen Reliefbilder liegt unterhalb 1   ,f4m.   



   Beispiel 7
44 g   Polyvinylaikohol    mittleren Polymerisationsgrades werden in 880 ml Pyridin bei 90   "C    2 Stunden gequollen. Nach dem Abkühlen werden 221,5 g m Nitrobenzolsulfochlorid bei   0  C    zugegeben und die Mischung 48 Stunden bei 5-10  C gerührt. Die Aufarbeitung und die Herstellung der Lacklösung erfolgen wie in Beispiel 1. Die damit in bekannter Weise auf   Chrom Kupfer-Bimetallblechen    hergestellten Schichten werden hinter entsprechenden   Metalimasken    5 min. mit einer Quecksilber-Höchstdrucklampe HBO 200 belichtet und mit   Aethylglykolacetat/Cyclohexanon    im Verhältnis 1: 2 entwickelt. 

  Die so erhaltenen Aetzmasken werden 15 min. bei 200 0C gehärtet; die Aetzung erfolgte mit gesättigter   CaCI2aLösung,    der   100/o    konzentrierte HC1 zugesetzt sind, bei   50  C.    Die Aetzmaske zeigt unter diesen Bedingungen ausgezeichnete technische Eigenschaften. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Fotopolymerisierbarer Lack, bestehend aus fotopolymerisierbaren Verbindungen, Initiatoren und Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass er als fotopolymerisierbare Verbindungen eine oder mehrere Verbindungen der Formel B [A NO2)rn] enthält, in der B eine hochmolekulare organische Verbindung, Ar eine Arylgruppierung aus einem bis vier kondensierten oder isolierten Benzolkernen, welche gegebenenfalls nicht mit Nitrogruppen reagierende Substituenten besitzen und/oder gegebenenfalls mit einem bis zwei heterocyclischen Ringen kondensiert sind, m eine ganze positive Zahl von 1 bis 6, und n eine ganze Zahl grösser als m bedeuten.
    II. Verwendung des fotopolymerisierbaren Lackes gemäss Patentanspruch I zur Erzeugung eines Reliefbildes.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fotopolymerisierbarer Lack nach Patentanspruch I dadurch gekennzeichnet, dass die hochmolekulare Verbindung B eine langkettige, gegebenenfalls verzweigte Verbindung ist, die gegelbenenfalls in der Hauptund/oder den Seitenketten durch nicht mit Nitrogruppen reagierende Gruppen substituiert ist, wobei ein Teil der C-Atome in der Haupt- und/oder den Seitenketten gegebenenfalls durch 0-, N- oder SnAtome ersetzt ist.
    2. Fotopolymerisierbarer Lack nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er als fotopolymerisierbare Verbindungen Polyhydroxyverbindungen enthält, bei denen wenigstens 5 O/o der Hydroxylgruppen durch Nitrogruppen tragende Arylgruppierungen substituiert -sind.
    3. Fotopolymerisierbarer Lack nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er als fotopolymerisierbare Verbindungen ein oder mehrere Oligomere, Poly- mere oder Copolynere enthält, bei denen wenigstens 5 % der Molekfil{irundeinheiten durch Nitrogruppen tragende Arylgruppen substituiert sind.
CH732968A 1967-05-25 1968-05-17 Fotopolymerisierbarer Lack und dessen Verwendung zur Erzeugung eines Reliefbildes CH506807A (de)

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