CH506961A - Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes - Google Patents

Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes

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CH506961A
CH506961A CH1611270A CH1611270A CH506961A CH 506961 A CH506961 A CH 506961A CH 1611270 A CH1611270 A CH 1611270A CH 1611270 A CH1611270 A CH 1611270A CH 506961 A CH506961 A CH 506961A
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CH
Switzerland
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shoe
padding
pressure
shaft
space
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Application number
CH1611270A
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English (en)
Inventor
Meyer Linus
Original Assignee
Plastigum Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/18Joint supports, e.g. instep supports
    • A43B7/20Ankle-joint supports or holders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0405Linings, paddings or insertions; Inner boots

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes, bei welchem der noch ungepolsterte Schuh vom Träger angezogen wird und anschliessend eine polymerisierbare Polstermasse unter Druck in den Zwischenraum zwischen dem Aussenschaft des Schuhes und einem sich über die Innenseite des Aussenschaftes erstreckenden Schaftfutter eingeführt und bei noch im Schuh befindlichem Fuss des Trägers polymerisiert wird. Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Schuh zur Durchführung des Verfahrens sowie eine Anwendung des Verfahrens.



   Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist bekannt. Es zielt darauf ab, die Polsterung jedes Schuhes den anatomischen Gegebenheiten, die von Fuss zu Fuss verschieden sind, anzupassen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dem bekannten Verfahren verschiedene Nachteile anhaften. Die in den Zwischenraum zwischen Schaft und Schaftfutter eingeführte Polstermasse verdrängt zwangsläufig eine gewisse Menge Luft, die von Schuh zu Schuh bzw. von Fuss zu Fuss verschieden ist.



  Nach dem bekannten Verfahren liess man bisher diese Menge Luft ohne besondere Vorkehrungen durch undichte Stellen zwischen Schaft und Schaftfutter bzw.



  im Schaft oder im Futter selbst austreten. Diese unkontrollierte Art der Entlüftung führte aber dazu, dass die Polstermasse, obwohl von konstanter chemischer Zusammensetzung, immer wieder unter anderen Druckbedingungen aushärten bzw. polymerisieren musste. Dies führte bestenfalls zu unterschiedlich weichen Auspolsterungen, was zumindest einen Teil der mit der individuellen Auspolsterung erzielbaren Vorteile hinfällig werden liess. Auch liess sich nicht immer mit Sicherheit der gesamte Zwischenraum mit Polstermasse ausfüllen. Ausserdem führte man bisher in den Zwischenraum, dessen Rauminhalt sich nicht ohne weiteres bestimmen lässt, eine konstante Menge Polstermasse ein, die aufgrund eines geschätzten Mittelwertes für jede Schuhgrösse bestimmt wurde.

  Da, wie erwähnt, der Rauminhalt des Zwischenraumes nicht zum voraus bestimmbar ist, führte die Verwendung einer konstanten Menge Polstermasse wiederum zur Bildung von Polsterungen verschiedener Härten.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Verfahren zu schaffen, das bei einer gegebenen Polstermasse Gewähr für die Ausbildung einer gleichmässig weichen Auspolsterung bietet, und zwar unabhängig vom Rauminhalt des Zwischenraumes, der im wesentlichen von dem Aussenschaft und von dem satt an den Fuss des Trägers anliegenden Schaftfutter begrenzt ist.



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Weichheit der Auspolsterung weitgehend von dem auf die Polstermasse während der Polymerisation wirkenden Druck abhängig ist.



   Dementsprechend ist der Erfindung die Aufgabe zugrundegelegt, das Verfahren derart auszugestalten, dass die Druckverhältnisse im auszufüllenden Zwischenraum unabhängig von dessen Rauminhalt einen im wesentlichen konstanten Verlauf haben.



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum entlüftet wird.



   Vorzugsweise wird beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum mit einem Expansionsgefäss verbunden. Dabei dient das Expansionsgefäss zur Aufnahme der verdrängten Luft und zweckmässig eines allfällig austretenden Überschusses an Polstermasse.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen zur Durchführung des Verfahrens bestimmten Skischuh,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Hinterriemens des Skischuhes der Fig. 1, wobei die an die Durchlässe anzuschliessenden Bestandteile angedeutet sind,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch den Schuh nach Figur unmittelbar bevor der Fuss des Trägers hineinschlüpft und mit der Einführung der Polstermasse begonnen werden kann,  
Fig. 4 eine Darstellung wie Fig. 3, jedoch nach durchgeführter Auspolsterung,
Fig. 5 ein Detail des Anschlussstückes zur Einführung der Polstermasse von der dem Schaftfutter zugekehrten Seite her gesehen.



   Der in Fig. 1 dargestellte Skischuh 1 besitzt einen mit einem losen Schaftfutter 4 ausgefütterten Schaft 2, der an einer mit einer Fussbetteinlage 5 versehenen Sohle 3 befestigt ist. Zwischen dem Schaftfutter 4 und dem Aussenschaft 2 ist ein mit 25 bezeichneter Zwischenraum vorhanden.



   Im Bereich des Hinterriemens des Schaftes 2 sind zwei durch den Schaft 2 hindurchführende und in den Zwischenraum 25 mündende Durchlässe 6, 7 vorgesehen. Der obere dieser Durchlässe, nämlich der Durchlass 6, dient der Entlüftung und ist aus einem flexiblen Besatz 8 aufgebaut, der eine durch den Schaft 2 führende Öffnung 29 überspannt und an der Innenseite des Schaftes z. B. durch Vernähen und/oder Verklebung befestigt ist. Durch den Besatz 8 führt ein mit diesem vernieteter und wie ein Druckknopfteil ausgebildeter Stutzen 9, der eine durchgehende Bohrung 11 aufweist.



  Dieser Stutzen 9 lässt sich entweder mit einem Gegenstück 10 verschliessen (Fig. 2) oder es lässt sich an diesen Stutzen 9 ein mit einer Bohrung 13 versehenes Gegenstück 12 befestigen, an welchem ein Expansionsgefäss in Form eines Gummiballons 14 angeschlossen ist.



   Der untere Durchlass 7 ist ähnlich wie der Durchlass 6 aufgebaut. Ein eine Öffnung 27 im Schaft 2 überspannender und auf der Innenseite des Schaftes 2 befestigter Besatz 15 ist von einem mit diesem vernieteten Anschlussstutzen 17 durchdrungen. An der dem Schaftfutter 4 zugekehrten Seite erweitert sich der Stutzen 17 zu einem Flansch 16, durch welchen auch die durch den Stutzen 17 führende und mit einem Gewinde 19 versehene Bohrung 18 führt. In der freien Flachseite des Flansches 16 sind von der Bohrung 18 ausgehende Nuten 23 eingearbeitet (Fig. 5), die Gewähr dafür bieten, dass die Bohrung 18 frei durchströmbar bleibt, selbst wenn der Flansch 16 satt zur Auflage auf das Schaftfutter 4 zu liegen käme.



   Die dem Schaftfutter 4 abgekehrte Seite des Anschlussstutzens 17 ist ebenfalls druckknopfartig ausgebildet und lässt sich entweder mit einem passenden Gegenstück 20 verschliessen (Fig. 2), oder aber es lässt sich in das Gewinde 19 des Stutzens 17 ein Druckanschluss 22 für die zuzuführende Polstermasse einschrauben. Der Druckanschluss 22 gehört z. B. zu einer in ihrer Art bekannten Presse, mit der sich fliessfähige Massen, z. B.



  Polyurethan-Schaummassen, unter Druck in Hohlräume   hineinpressen lassen.   



   In Fig. 3 ist der zum Auspolstern bereite Schuh 1 dargestellt. Es braucht nur noch der Träger mit seinem Fuss, der gewissermassen als eine  Formhälfte  dient, hineinzuschlüpfen. Ist dies geschehen, wird über den Stutzen 22 unter Druck die aus zwei Komponenten, nämlich aus einem Grundstoff und einem Schäumer bestehende Polstermasse, eingespritzt. Die Einspritzung der Masse selbst sowie auch der nach der Einspritzung stattfindende Vorgang der Schäumung verdrängt die im Zwischenraum 25 vorhandene Luft in den Ballon 14, so dass sich im Zwischenraum ein geringer Gegendruck aufbaut, der auf jeden Fall geringer ist als der Druck, mit dem die Polstermasse eingespritzt wird.



  Während der Schäumung  geht  die eingespritzte Masse  auf , d. h. vergrössert ihr Volumen unter weiterer Verdrängung von Luft, bis der gesamte Zwischenraum 25 ausgefüllt ist. Falls die Menge der eingespritzten Masse zur Ausfüllung des Zwischenraumes 25 unter dem vom Gummiballon 14 ausgehenden Druck zu gross ist, fliesst ein Überschuss 26 der Polstermasse in den Ballon 14 aus und härtet dort aus, während sich im Zwischenraum eine gleichmässige Polsterung 24 ausbildet.



   Ist der Vorgang der Schäumung und der Polymerisation beendet, werden die Durchlässe 6 und 7 durch die passenden Druckknopfgegenstücke 10, 20 verschlossen, nachdem der Ballon 14 entfernt worden ist. Das Resultat ist ein Schuh mit einer individuell angepassten Polsterung, die sich indessen unter zum voraus bestimmten Druckverhältnissen ausgebildet hat.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes, bei welchem der noch ungepolsterte Schuh vom Träger angezogen wird und anschliessend eine polymerisierbare Polstermasse unter Druck in den Zwischenraum zwischen dem Aussenschaft des Schuhes und einem sich über die Innenseite des Aussenschaftes erstreckenden Schaftfutter eingeführt und bei noch im Schuh befindlichem Fuss des Trägers polymerisiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum entlüftet wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum mit einem Expansionsgefäss verbunden wird.



   2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstermasse im Überschuss eingeführt wird und dass die überschüssige Polstermasse in das Expansionsgefäss verdrängt wird.



   3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse ein im Vergleich zum Druck der Polstermasse geringerer Druck im Expansionsgefäss aufgebaut wird.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Polymerisation der Polstermasse sowohl die der Einführung derselben dienende Öffnung als auch die der Entlüftung dienende Öffnung verschlossen wird.



   5. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Expansionsgefäss ein aufblähbarer Gummiballon gewählt wird, der nach erfolgter Polymerisation der Polstermasse entfernt und weggeworfen wird.

 

   PATENTANSPRUCH II
Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I bestimmter Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem Aussenschaft (2) zwei zum Zwischenraum (25) zwischen Aussenschaft (2) und Schaftfutter (4) führende Durchlässe (6, 7) vorhanden sind.



   UNTERANSPRÜCHE
6. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässe übereinander am Hinterriemen des Schaftes angeordnet sind, wobei der obere (6) der Durchlässe der Entlüftung dient (Fig. 1, 3, 4).



   7. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beide Durchlässe mit Anschlussstücken (16, 17 bzw. 9) zur lösbaren Befestigung eines Druck 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Fig. 4 eine Darstellung wie Fig. 3, jedoch nach durchgeführter Auspolsterung, Fig. 5 ein Detail des Anschlussstückes zur Einführung der Polstermasse von der dem Schaftfutter zugekehrten Seite her gesehen.
    Der in Fig. 1 dargestellte Skischuh 1 besitzt einen mit einem losen Schaftfutter 4 ausgefütterten Schaft 2, der an einer mit einer Fussbetteinlage 5 versehenen Sohle 3 befestigt ist. Zwischen dem Schaftfutter 4 und dem Aussenschaft 2 ist ein mit 25 bezeichneter Zwischenraum vorhanden.
    Im Bereich des Hinterriemens des Schaftes 2 sind zwei durch den Schaft 2 hindurchführende und in den Zwischenraum 25 mündende Durchlässe 6, 7 vorgesehen. Der obere dieser Durchlässe, nämlich der Durchlass 6, dient der Entlüftung und ist aus einem flexiblen Besatz 8 aufgebaut, der eine durch den Schaft 2 führende Öffnung 29 überspannt und an der Innenseite des Schaftes z. B. durch Vernähen und/oder Verklebung befestigt ist. Durch den Besatz 8 führt ein mit diesem vernieteter und wie ein Druckknopfteil ausgebildeter Stutzen 9, der eine durchgehende Bohrung 11 aufweist.
    Dieser Stutzen 9 lässt sich entweder mit einem Gegenstück 10 verschliessen (Fig. 2) oder es lässt sich an diesen Stutzen 9 ein mit einer Bohrung 13 versehenes Gegenstück 12 befestigen, an welchem ein Expansionsgefäss in Form eines Gummiballons 14 angeschlossen ist.
    Der untere Durchlass 7 ist ähnlich wie der Durchlass 6 aufgebaut. Ein eine Öffnung 27 im Schaft 2 überspannender und auf der Innenseite des Schaftes 2 befestigter Besatz 15 ist von einem mit diesem vernieteten Anschlussstutzen 17 durchdrungen. An der dem Schaftfutter 4 zugekehrten Seite erweitert sich der Stutzen 17 zu einem Flansch 16, durch welchen auch die durch den Stutzen 17 führende und mit einem Gewinde 19 versehene Bohrung 18 führt. In der freien Flachseite des Flansches 16 sind von der Bohrung 18 ausgehende Nuten 23 eingearbeitet (Fig. 5), die Gewähr dafür bieten, dass die Bohrung 18 frei durchströmbar bleibt, selbst wenn der Flansch 16 satt zur Auflage auf das Schaftfutter 4 zu liegen käme.
    Die dem Schaftfutter 4 abgekehrte Seite des Anschlussstutzens 17 ist ebenfalls druckknopfartig ausgebildet und lässt sich entweder mit einem passenden Gegenstück 20 verschliessen (Fig. 2), oder aber es lässt sich in das Gewinde 19 des Stutzens 17 ein Druckanschluss 22 für die zuzuführende Polstermasse einschrauben. Der Druckanschluss 22 gehört z. B. zu einer in ihrer Art bekannten Presse, mit der sich fliessfähige Massen, z. B.
    Polyurethan-Schaummassen, unter Druck in Hohlräume hineinpressen lassen.
    In Fig. 3 ist der zum Auspolstern bereite Schuh 1 dargestellt. Es braucht nur noch der Träger mit seinem Fuss, der gewissermassen als eine Formhälfte dient, hineinzuschlüpfen. Ist dies geschehen, wird über den Stutzen 22 unter Druck die aus zwei Komponenten, nämlich aus einem Grundstoff und einem Schäumer bestehende Polstermasse, eingespritzt. Die Einspritzung der Masse selbst sowie auch der nach der Einspritzung stattfindende Vorgang der Schäumung verdrängt die im Zwischenraum 25 vorhandene Luft in den Ballon 14, so dass sich im Zwischenraum ein geringer Gegendruck aufbaut, der auf jeden Fall geringer ist als der Druck, mit dem die Polstermasse eingespritzt wird.
    Während der Schäumung geht die eingespritzte Masse auf , d. h. vergrössert ihr Volumen unter weiterer Verdrängung von Luft, bis der gesamte Zwischenraum 25 ausgefüllt ist. Falls die Menge der eingespritzten Masse zur Ausfüllung des Zwischenraumes 25 unter dem vom Gummiballon 14 ausgehenden Druck zu gross ist, fliesst ein Überschuss 26 der Polstermasse in den Ballon 14 aus und härtet dort aus, während sich im Zwischenraum eine gleichmässige Polsterung 24 ausbildet.
    Ist der Vorgang der Schäumung und der Polymerisation beendet, werden die Durchlässe 6 und 7 durch die passenden Druckknopfgegenstücke 10, 20 verschlossen, nachdem der Ballon 14 entfernt worden ist. Das Resultat ist ein Schuh mit einer individuell angepassten Polsterung, die sich indessen unter zum voraus bestimmten Druckverhältnissen ausgebildet hat.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Auspolstern eines Schuhes, bei welchem der noch ungepolsterte Schuh vom Träger angezogen wird und anschliessend eine polymerisierbare Polstermasse unter Druck in den Zwischenraum zwischen dem Aussenschaft des Schuhes und einem sich über die Innenseite des Aussenschaftes erstreckenden Schaftfutter eingeführt und bei noch im Schuh befindlichem Fuss des Trägers polymerisiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum entlüftet wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse der Zwischenraum mit einem Expansionsgefäss verbunden wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstermasse im Überschuss eingeführt wird und dass die überschüssige Polstermasse in das Expansionsgefäss verdrängt wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen der Polstermasse ein im Vergleich zum Druck der Polstermasse geringerer Druck im Expansionsgefäss aufgebaut wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Polymerisation der Polstermasse sowohl die der Einführung derselben dienende Öffnung als auch die der Entlüftung dienende Öffnung verschlossen wird.
    5. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Expansionsgefäss ein aufblähbarer Gummiballon gewählt wird, der nach erfolgter Polymerisation der Polstermasse entfernt und weggeworfen wird.
    PATENTANSPRUCH II Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I bestimmter Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem Aussenschaft (2) zwei zum Zwischenraum (25) zwischen Aussenschaft (2) und Schaftfutter (4) führende Durchlässe (6, 7) vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässe übereinander am Hinterriemen des Schaftes angeordnet sind, wobei der obere (6) der Durchlässe der Entlüftung dient (Fig. 1, 3, 4).
    7. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beide Durchlässe mit Anschlussstücken (16, 17 bzw. 9) zur lösbaren Befestigung eines Druck
    stutzens (22) für die Polstermasse bzw. eines Expansionsgefässes (14) versehen sind.
    8. Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Schuhes aus einem biegesteifen, luftdichten Kunststoff ist.
    9. Schuh nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Anschluss des Druckstutzens dienende Anschlussstück (16, 17) auf der dem Zwischenraum zugekehrten Seite einen Flansch (16) mit einer Bohrung (18) als Durchlass besitzt, welcher Flansch (16) von der Bohrung (18) ausgehende Nuten (23) aufweist, wodurch der Durchlass auch bei Auflage des Flansches (16) auf das Schaftfutter (4) frei durchströmbar bleibt.
    PATENTANSPRUCH III Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Auspolsterung von mindestens knöchelhohen Sportschuhen, insbesondere von Skischuhen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2648391A1 (fr) * 1989-06-14 1990-12-21 Salomon Sa Canule d'extremite d'un tube pour l'injection d'un produit destine a former un chausson de rembourrage entre la coque d'une chaussure et le pied du porteur
EP0585593A1 (de) * 1992-07-28 1994-03-09 Dolomite S.P.A. Verfahren zur Anpassung der Füllung des freien Volumens zwischen Aussen- und Innenschuh eines Sportschuhes

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2648391A1 (fr) * 1989-06-14 1990-12-21 Salomon Sa Canule d'extremite d'un tube pour l'injection d'un produit destine a former un chausson de rembourrage entre la coque d'une chaussure et le pied du porteur
EP0585593A1 (de) * 1992-07-28 1994-03-09 Dolomite S.P.A. Verfahren zur Anpassung der Füllung des freien Volumens zwischen Aussen- und Innenschuh eines Sportschuhes

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