CH507012A - Verfahren zur Herstellung einer Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher

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CH507012A
CH507012A CH149569A CH149569A CH507012A CH 507012 A CH507012 A CH 507012A CH 149569 A CH149569 A CH 149569A CH 149569 A CH149569 A CH 149569A CH 507012 A CH507012 A CH 507012A
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capillary
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membrane
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CH149569A
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Dietzsch Hans-Joachim
Dietzsch Otto
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Dietzsch Gmbh Hans Joachim
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D69/00Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
    • B01D69/08Hollow fibre membranes

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung einer Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher
Die Erfindung beschäftigt sich mit der   Herstellung    von Kapillaren für Membrankapillaren-Austaucher. In solchen Austauschern sind die Austauschmembranen mit den Wänden von   Kapillaren    identisch, weiche in Abständen voneinander und praktisch parallel zeeinander angeordnet sind und in ihren Stirnseitenbereichen, d. h. an ihnen Enden, in gegenüberliegende Trennwände unter Offenhaltung ihrer Stirnseiten eingedichtet sind.



  Derartige   Austanscher    werden beispielsweise für die   Blutdialyse    benötigt, bei weicher in intrakapillaren Raum das zu reinigende Blut fliesst und im interka   kapillaren    Raum die   Dialysierflüssigkeit.    Bei solchen   #künstlichen      Nieren#    besteht die die Austauschermembran   bildende    Kapillarenwand   beispielsweise    aus Hydratzellulose.



   Bisher existielrten zwei Probleme bei der Herstellung solcher Membrankapillaren-Austauscher.   Das    erste ist die Erzeugung von dünnwandigen Kapillaren von geringem Durchmesser aus den   -für    die Austauschvorgänge geeigneten Membran-Materialien (die Stärke der Kapillarwand soll im obigen Beispiel der künstlichen Nieren   weniger    als 25 Mikron, und der   Durchmesser    der Kapillaren weniger als 1 mm betragen).



   Das zweite Problem besteht darin, derartige dünnwandige Kapillaren in die beiden Abschlusstrennwände stabil und dicht einzusetzen, ohne dass auch nur eine einzige der für einen   Membranaustauscher    der genannten Verwendung sonst erforderlichen grossen Anzahl von Kapillaren verletzt wird.



   Die Erfindung liefert nun eine Lösung des ersteren Problems.



   Das   erfindungsgemässe      Verfahren    zur Herstellung einer dünnwandigen   Kapillare    ist   dadurch    gekennzeichnet, dass eine aus einer in bestimmten Lösungsmitteln löslichen Hilfssubstanz   gebildete    Hilfskapillare zwecks Aufbringen einer oder mehrerer Membranschichten auf dieselbe mit einer Lösung oder mit Lösungen der die Membran selbst   bildenden    Substanz oder eines in die letztere   Substanz    umwandelbaren   Zwis chenprodukts    behandelt wird, wobei im   Falle    des Beschichtens der Hilfskapillare mit einem Zwischenprodukt   das    letztere in   die    eigentliche Membransubstanz   -umgewandett    wird.



   Die Hilfskapillare besteht beispielsweise   aus    einem thermoplastischen   material,    wie z. B. Polystyrol.



   Auch kann die Hilfskapillare durch Einführen eines nur die Hilfssubstanz, aber nicht die Membransubstanz oder deren Zwischenprodukt auflösenden   Lösungsmft-    teis   iin      dlas    Hilfskapillareninnere herausgelöst werden, wobei im Falle des Beschichtens der Hilfskapillare mit einem Zwischenprodukt das letztere anschliessend oder nach   einem    der   darauf      folgenden    Verfahrensschritte in die   eigentliche    Membransubstanz umgewandelt wird.



   Die   Wand der    inneren Hilfskapillaren kann um ein Wesentliches stärker sein als die Wand der eigentlichen Membrankapillaren, für welche die Hilfskapillaren als Seele dienen. Die lichte Weite der Hilfskapillaren ist dabei, wie weiter unten an einem praktischen Beispiel gezeigt, vorzugsweise wesentlich grösser als die doppelte gemeinsame Dicke von   Hilfskapillarenwandung    und Beschichtung derselben. Die Hilfskapillaren können insbesonderte schmelzspinntechnisch aus   thermoplastischem    Material in bekannter Weise mit äusserst   glatter    Oberfläche   erzeugt    werden.



   Die   Ausbildung    ein-   oder      mehrschichtiger,    die Aus   tauschfunktion    übernehmender Membranhüllen auf den Hilfskapillaren kann dadurch geschehen, dass man die   Hilfskapillaren    mit   einer    Lösung der die   Membran    bil   denden    Substanz oder mit einer Lösung eines   Zwi-      schenprodukts      überzieht,    das nachträglich durch chemische und/oder physikalische   Behandlung    in die Membransubstanz umgewandelt wird.



     Beispielsweise    wird eine   schmelzgesponnene,    aus Polystyrol bestehende Hohlkapillare von 0,5 mm Aussendurchmesser und 80 Mikron Wandstärke durch ein Bad von in Äther-Alkohol gelöster   Kollodiamwolle    geführt,   Saus    diesem Bad   herausgenommen,    getrocknet und durch   eine    wässrige Natriumsulfhydratlösung in bekannter Weise   denitriert      (selbstverständlich    unter Anwesenheit der inneren Hilfskapillare, die diesem Deni  trierungsprozess eine genügende Stabilität im technischen Sinne verleiht, auch dann, wenn die äussere, zunächst aus   Kollodiamwolle    bestehende   Membrankapil-    lare sehr   dünnwandig,    z.

  B. 5 Mikron   stark    ist).



   Diese Beschichtung der Hilfskapillare (im Beispiel mit Kollodiumwollelösung), die Trocknung der Be   schichtungsschicht    und deren   allfällige      chemische    Nachbehandlung (in unserem Beispiel   DenitrieIung)    kann mehrmals wiederholt werden und damit eine   mehr-    schichtige Membranhülle auf der   Hilfskapillare    aufgebaut werden.



   Als weitere Beispiele   seien    genannt die Beschichtung einer Hilfskapillare mittels   Zeiluiose-Kupferoxyd-      ammoniak-Lösung    und Ausfällung dieser Beschichtungshaut im sauren Bad in bekannter Weise unter Bildung einer Hülle aus Hydratzellulose, oder die Beschichtung mit einer mit entsprechenden Härte und Lösungsmitteln versehenen   SilikonkautschuklösSung,    welche nach Austrocknung, z. B. durch Verflüchtigung des Lösungsmittels und nach chemischer   Einwirkung    des Härters, eine polymerisierte   Sllikonkautschukhaut    auf der Hilfskapillare erzeugt.



   Dabei kann, wie gesagt, die Umwandlung des Zwischenprodukts, also z.B. der   Kollodiumwolle    in Hydratzellulose   unmittelbar    nach der Beschichtung   der    Hilfskapillare, oder im Anschluss an die Einführung der Enden der beschichteten   Kapillare    in die Bohrungen der Trumwände, oder auch, vorzugsweise, im Anschluss an das Vergiessen mit   aushärtharem    Material oder schliesslich sogar im Anschluss an das Herauslösen der Hilfskapillare erfolgen.



   Die   vorzunehmende      Herausiösung      der    inneren   Hffs-    kapillaren kann im letzteren Fall   vorgenommen    werden, ohne dass die äusseren, nur noch aus den Membranhüllen bestehenden Kapillaren Schaden erleiden.



  Dieser Herauslösungsprozess geschicht zweckmässig, wie bereits gesagt, dergestalt, dass man ein für die Hilfskapillaren spezifisches, organisches   LösemitteJl      imbraka    pillar durch die   Hilfskiapilllaren    fliessen lässt, welches in radialer Richtung von innen her die Hilfskapillaren abträgt. Im oben genannten Beispiel, in weichem als Material der   Hilfskapillaren    Polystyrol vorgeschlagen wurde, können als spezifische Lösemittel z. B.   chio-    rierte Kohlenwasserstoffe verwendet werden.



   Die Löslichkeit der Substanz   der    inneren Hilfskapillaren und der Substanz der die endgültigen   KapillFa-    ren bildenden, äusseren ein- oder mehrschichtigen Membranhaut muss während des   Beschichtungsprozesses    und während des Herauslösungsprozesses mindestens für einige Lösemittel unterschiedlich sein. So ist z. B.   Kol-      lodiumwolle    in einer   Alkohol-iithef < Mischung    löslich.



  Polystyrol jedoch nicht. Anderseits ist die denitrierte Kollodiumwolle, die Hydratzellulose, unlöslich z.B. in chlorierten Kohlenwasserstoffen, dagegen Polystyrol darin löslich.



     Schliesslich    sei noch erwähnt, dass die   allfälllige    physikalische und/oder chemische   Behandlung    der äusseren, durch Beschichtung   aufgebrachten      Membeanhaut    auch nach dem Eindichten der Kapillaren in die Trennwandbohrungen in der Gesamtanordnung   erfolgen    kann, und zwar entweder vor dem Herauslösen der   Hilfslkapillaren    oder auch danach.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herstellung einer dünnwandigen Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher, dadurch   gekennzeichnet,    dass eine aus einer in   bestimmten    Lösungsmitteln löslichen Hilfssubstanz gebildete Hilfskapillare zwecks Aufbringen einer oder mehrerer Mem   branschichten    auf dieselbe mit einer   Lösung    oder mit Lösungen der die Membran selbst bildenden Substanz oder eines in die letztere Substanz   umwandelbaren    Zwischenprodukts behandelt wird, wobei im Falle des Beschichtens der   Hilfskapillare    mit   einem      Zwischeupro-    dukt das letztere in die eigentliche Membransubstanz   umgewandelt    wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass aus der erhaltenen beschichteten Kapillare die Hilfskapillare durch Einführung eines nur die   Hilfssubstanz,    aber nicht die Membransubstanz oder deren Zwischenprodukt lösenden Lösungsmittels in das Hilfskapillaren-Innere herausgelöst wird, wobei im Falle des Beschichtens der Hilfskapillare mit einem Zwischenprodukt das letztere nachfolgend in die eigentliche Membransubstanz umgewandelt wird.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,   dass    die Hilfskapillare schmelzspinntechnisch erzeugt wird.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanz ein thermoplastisches Material ist.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I oder   Unteren    spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanz Polystyrol ist.



   5. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer Zellulose-Kupferoxydammoniak-Lösung beschichtet und die beschichtete Kapillare anschliessend in einem sauren Bad behandelt wird, wobei die Zellulose in der Schicht als Hydratzellulose ausfällt.



   6. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter   anspruch    1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer   Kollodium-Lösung    beschichtet und die Schicht anschliessend getrocknet wird.



   7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer Kollodiumwolle-Lösung beschichtet   und    die gebildete Schicht   anschliessend    denitriert wird.



   8. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,   dass    die   Hiliskapil-    lare mit einer   Härtemittei    enthaltenden Silikonkautschuk-Lösung beschichtet, die gebildete Schicht   tge-    trocknet und anschliessend unter Erzeugung einer polymerisierten   Silikonkautschukhaut    gehärtet wird.



   9. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die   Umwand-    lung des   Zwischenprodükts    in die   Membransubstanz    unmittelbar nach Beschichtung der   Hiliskapillare    erfolgt.

 

   10. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanzkapillare aus Polystyrol besteht und mit einer    KoilodiumwolleLösung    oder einer   Zeilulosekupferoxyd-      ammoniak-Lösung    beschichtet und die Beschichtung in eine   HydratzellUose-Hülle      umgewandelt    wird, wobei die   Polystyrol-Hilfskapillare    durch Einführung einer Polystyrol lösenden, Hydratzellulose jedoch nicht lösenden 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. trierungsprozess eine genügende Stabilität im technischen Sinne verleiht, auch dann, wenn die äussere, zunächst aus Kollodiamwolle bestehende Membrankapil- lare sehr dünnwandig, z. B. 5 Mikron stark ist).
    Diese Beschichtung der Hilfskapillare (im Beispiel mit Kollodiumwollelösung), die Trocknung der Be schichtungsschicht und deren allfällige chemische Nachbehandlung (in unserem Beispiel DenitrieIung) kann mehrmals wiederholt werden und damit eine mehr- schichtige Membranhülle auf der Hilfskapillare aufgebaut werden.
    Als weitere Beispiele seien genannt die Beschichtung einer Hilfskapillare mittels Zeiluiose-Kupferoxyd- ammoniak-Lösung und Ausfällung dieser Beschichtungshaut im sauren Bad in bekannter Weise unter Bildung einer Hülle aus Hydratzellulose, oder die Beschichtung mit einer mit entsprechenden Härte und Lösungsmitteln versehenen SilikonkautschuklösSung, welche nach Austrocknung, z. B. durch Verflüchtigung des Lösungsmittels und nach chemischer Einwirkung des Härters, eine polymerisierte Sllikonkautschukhaut auf der Hilfskapillare erzeugt.
    Dabei kann, wie gesagt, die Umwandlung des Zwischenprodukts, also z.B. der Kollodiumwolle in Hydratzellulose unmittelbar nach der Beschichtung der Hilfskapillare, oder im Anschluss an die Einführung der Enden der beschichteten Kapillare in die Bohrungen der Trumwände, oder auch, vorzugsweise, im Anschluss an das Vergiessen mit aushärtharem Material oder schliesslich sogar im Anschluss an das Herauslösen der Hilfskapillare erfolgen.
    Die vorzunehmende Herausiösung der inneren Hffs- kapillaren kann im letzteren Fall vorgenommen werden, ohne dass die äusseren, nur noch aus den Membranhüllen bestehenden Kapillaren Schaden erleiden.
    Dieser Herauslösungsprozess geschicht zweckmässig, wie bereits gesagt, dergestalt, dass man ein für die Hilfskapillaren spezifisches, organisches LösemitteJl imbraka pillar durch die Hilfskiapilllaren fliessen lässt, welches in radialer Richtung von innen her die Hilfskapillaren abträgt. Im oben genannten Beispiel, in weichem als Material der Hilfskapillaren Polystyrol vorgeschlagen wurde, können als spezifische Lösemittel z. B. chio- rierte Kohlenwasserstoffe verwendet werden.
    Die Löslichkeit der Substanz der inneren Hilfskapillaren und der Substanz der die endgültigen KapillFa- ren bildenden, äusseren ein- oder mehrschichtigen Membranhaut muss während des Beschichtungsprozesses und während des Herauslösungsprozesses mindestens für einige Lösemittel unterschiedlich sein. So ist z. B. Kol- lodiumwolle in einer Alkohol-iithef < Mischung löslich.
    Polystyrol jedoch nicht. Anderseits ist die denitrierte Kollodiumwolle, die Hydratzellulose, unlöslich z.B. in chlorierten Kohlenwasserstoffen, dagegen Polystyrol darin löslich.
    Schliesslich sei noch erwähnt, dass die allfälllige physikalische und/oder chemische Behandlung der äusseren, durch Beschichtung aufgebrachten Membeanhaut auch nach dem Eindichten der Kapillaren in die Trennwandbohrungen in der Gesamtanordnung erfolgen kann, und zwar entweder vor dem Herauslösen der Hilfslkapillaren oder auch danach.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung einer dünnwandigen Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einer in bestimmten Lösungsmitteln löslichen Hilfssubstanz gebildete Hilfskapillare zwecks Aufbringen einer oder mehrerer Mem branschichten auf dieselbe mit einer Lösung oder mit Lösungen der die Membran selbst bildenden Substanz oder eines in die letztere Substanz umwandelbaren Zwischenprodukts behandelt wird, wobei im Falle des Beschichtens der Hilfskapillare mit einem Zwischeupro- dukt das letztere in die eigentliche Membransubstanz umgewandelt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass aus der erhaltenen beschichteten Kapillare die Hilfskapillare durch Einführung eines nur die Hilfssubstanz, aber nicht die Membransubstanz oder deren Zwischenprodukt lösenden Lösungsmittels in das Hilfskapillaren-Innere herausgelöst wird, wobei im Falle des Beschichtens der Hilfskapillare mit einem Zwischenprodukt das letztere nachfolgend in die eigentliche Membransubstanz umgewandelt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare schmelzspinntechnisch erzeugt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanz ein thermoplastisches Material ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteren spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanz Polystyrol ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer Zellulose-Kupferoxydammoniak-Lösung beschichtet und die beschichtete Kapillare anschliessend in einem sauren Bad behandelt wird, wobei die Zellulose in der Schicht als Hydratzellulose ausfällt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer Kollodium-Lösung beschichtet und die Schicht anschliessend getrocknet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskapillare mit einer Kollodiumwolle-Lösung beschichtet und die gebildete Schicht anschliessend denitriert wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hiliskapil- lare mit einer Härtemittei enthaltenden Silikonkautschuk-Lösung beschichtet, die gebildete Schicht tge- trocknet und anschliessend unter Erzeugung einer polymerisierten Silikonkautschukhaut gehärtet wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwand- lung des Zwischenprodükts in die Membransubstanz unmittelbar nach Beschichtung der Hiliskapillare erfolgt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfssubstanzkapillare aus Polystyrol besteht und mit einer KoilodiumwolleLösung oder einer Zeilulosekupferoxyd- ammoniak-Lösung beschichtet und die Beschichtung in eine HydratzellUose-Hülle umgewandelt wird, wobei die Polystyrol-Hilfskapillare durch Einführung einer Polystyrol lösenden, Hydratzellulose jedoch nicht lösenden
    organischen Kohlenwasserstoff-Verbindung in das Hilfskapillaren-Innere aus der Hydratzellulose-Hülle herausgelöst wird.
    PATENTANSPRUCH II Dünnwandige Kapillare, hergestellt nach dem Ver fahren von Patentanspruch I.
    UNTERANSPRUCH 11. Dünnwandige Kapillare nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Hilfskapillare wesentlich stärker ist als die der Beschichtung und dass die lichte Weite der Hilfskapillare wesentlich grösser ist als die gemeinsame Dicke der Hilfskapillar wandung und Beschichtung.
CH149569A 1966-09-02 1967-09-02 Verfahren zur Herstellung einer Kapillare für Membrankapillaren-Austauscher CH507012A (de)

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