CH507070A - Vorrichtung zum Durchschneiden von dünnwandigen Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Durchschneiden von dünnwandigen Gegenständen

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CH507070A
CH507070A CH1951169A CH1951169A CH507070A CH 507070 A CH507070 A CH 507070A CH 1951169 A CH1951169 A CH 1951169A CH 1951169 A CH1951169 A CH 1951169A CH 507070 A CH507070 A CH 507070A
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/04Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  
 



  Vorrichtung zum Durchschneiden von dünnwandigen Gegenständen
Gegenstand   vorliegender    Erfindung ist eine Vorrichtung   zum    Durchschneiden von   dünnwandigen    Gegenständen,   insbesondere      voll    solchen aus Papier, Karton, Leder, Kunststoff,   Geweben    oder Metall-Folien.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist   gekenezeioh-    net   durch    eine mit einer Zufuhröffnung für das   Sehnedd-    gut   versehenen    Fassung, die zwei kreisförmige,   drei      beweglich    gelagerte Sohneidorgane aufweist.



   In der Zeichnung sind   zwei    Ausführungslbeisfpiele der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt,   und    zwar   zeigt:   
Fig. 1 eine   Draufsicht    auf die eine   Flachseite    der   Vorrichtung      gemäss      dem      ersten    Ausführungsbfeispiel,
Fig. 2 eine Draufsicht   auf    die gegenüberliegende Flachseite   derselben    und
Fig. 3   eine    Draufsicht auf   die    eine Flachseite der Vorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsibeispiel.



   Die Schneidvorrichtung gemäss dem   Ausführungs-    beispiel nach den Fig. 1 und 2   besteht    aus einer rechteckförmigen,   handgriffartigen    Fassung H, die   einerseits    aus der Wand 1 und anderseits aus den beiden   länjg-      lichen    Decksuhienen 2 (Fig. 2) gebildet ist, welch letztere   mittels    Schrauben 3 fest mit   der    Wand 1 verbunden sind. Die   Deekschienien    2 sind von solcher Breite   ge-    wählt, dass zwischen denselben ein durchgehender, in senkrechter Richtung verlaufender Führungsschlitz 4 (Fig. 2) besteht.

  Die   Wand    1 ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit einem abgewinkelten   Ftihrungsschlitz    5 (Fig. 1) versehen, dessen Zweck später   beschrieben    ist.



     Die    Fassung H ist nahe ihrem oberen Ende von zwei Bolzen 6   durchsetzt,    auf denen je ein   kreisschei-      benförmiges      Schneidorgan    7 drehbeweglich angeordnet ist. Die   Schneidorgane    7 sind an ihrem   Umfang    mit einer Abschrägung 8 versehen, so dass   scharfe      Schneid-    kanten gebildet werden. Die Schneidorgane 7 sind so dimensioniert und in bezug aufeinander so   angeordnet,    dass die innerhalb dem   Führungsschlitz    4 liegenden Teile der Sahneidkanten beider Schneidorgane 7, wie aus der Zeichnung ersichtlich,   einander    übergreifen.



   Die Gebrauchs- und   Wirkungsweise    der beschriebenen   5 chneidorrichtun g    ist folgende:
Angenommen, man wolle mit der beschriebenen schneidvorrichtung beispielsweise ein Blatt   Papier    durchschneiden, so erfasst man das   betreffende    Papierblatt mit der linken Hand und hält   dasselbe    z. B. auf   Bhrust-    höhe, so dass dessen   Flachseite    in horizontaler Richtung verläuft.

  Hierauf erfasst   man    die untere Partie der Fassung H mit der rechten Hand und dreht die   Fassung    aus   der    in Fig. 1 dargestellten Lage um etwa 900 und führt   alsdann    die oben offene Einführulngsschlitz-   öffnung    4   (Fig.    1)   gen    das zu zerschneidende   Papier-    blatt. Durch den Widerstand, den dieses Blatt   dabei    den Schneidorganen 7 entgegensetzt, werden diese in Richtung der Pfeile (Fig. 1) gedreht und üben auf das   Papierblatt    so lange   eine    Schneidwirkung aus, als die   Schubwirkung    auf   die Fassung H      andauert.   



   Beim Schneiden des Papierblattes wird der abge- schnittene Teil desselben durch den   Führungsschlitz    5 (Fig. 1) schräg nach   aussen      abgelenkt.   



     Die Schneidvorn.chtung    gemäss dem Ausführungs- beispiel nach Fig. 3, bei der der Einfachheit halber die miteinander übereinstimmenden Teile mit den nämlichen Bezugszeichen versehe sind wie   beim    erstbeschriebenen Ausfuhrungsbeispiel,   unterscheidet    sich von jenem hauptsächlich dadurch, dass die kreisförmigen Schneidorgane ungefähr in der Längsmitte der Fassung H angeordnet sind und dass nahe dem oberen Ende des   durchgehenden    FühFrungsschlitzes 4 zwei Rollen 9, 9' drehbeweglich gelagert und so in bezug   auf-      einander    eingestellt   slind,    dass sie sich in der Längsmitte des   Einführungsschlitzes    4 berühren.

  Die Rolle 9' ist federnd nachgiebig gelagert, sie steht über die Rolle 10 mit   indem    Idieser benachbarten Schneidorgan 7 in   Venbindung.   



   Beim Arbeiten   mit    der Schneidvorrichtung gemäss dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel erteilt   das    den   Einführungsschiitz    4 passierende Schneidgut den z. B. mit einem Gummibelag versehenen Rollen 9, 9' eine Drehbewegung,   die    sich über die Rolle 10  auf das letzterer benachbarte kreisförmige Schneidorgan 7 überträgt. Infolge der federnd   nachgiebigen    Lagerung der Rolle 9' passt sich diese der jeweiligen Dicke des Schneidgutes automatisch an.



   Die Schneidvorrichtung   gemäss      dem    zuletzt   beschrie-    benen Ausführungsbeispiel eignet sich mit Vorteil zum Durchschneiden von verhältnismässig   dickwandigem    Schneidgut, wie z. B. Karton, der den Schneidorganen 7 namentlich bei Beginn des Schneidens einen verhältnismässig grossen Widerstand entgegensetzt.   Indem    durch die zuletzt beschriebene   Ausführungsform    der   Schnedd-    vorrichtung das eine Schneidorgan 7 einen zusätzlichen, Antrieb erhält, kann dieser Widerstand leichter überwunden werden.



   Es ist auch eine Ausführungsform der Schneidvorrichtung denkbar, gemäss welcher diese in eine   an    einer Tischplatte   anschraurbbaren      Klemlmvorr-ichtung      einge-    spannt und das Klemmgut dann in bezug auf die Schneidorgane 7 bewegt wird.

 

   Infolge der flächenhaften   Ausbildung    der   Fassung    H der Schneidvorrichtung, die entweder aus Metall oder Kunststoff gebildet sein kann, eignet sich diese vorzüglich als Reklameträger, so dass die   Schnseidvorrich-    tung auch als Reklame- oder   Zugabeartikel    Verwendung finden kann.



   Die beschriebene Schneidvorrichtung besitzt den Vorteil, dass sie konstruktiv einfach ist und daher preisgünstig hergestellt werden kann, sie eignet sich vorzüglich für Bastelarbeiten, sie kann aber auch mit Vorteil sowohl im Bureau wie auch im Haushalt Verwendung finden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Durchschneiden von dünnwandigen Gegenständen, insbesondere von solchen aus Pa- pier, Karton, Leder, Kunststoff, Geweben oder Metall Folien, gekennzeichnet durch eine mit einer Zufuhr öffnung für das Schneidgut versehenen Fassung, die zwei kreisförmige, drehbeweglich gelagerte Schneidorgane aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung (H) flächenhaft ausgebildet und auf ihrer einen Flachseite (2) einen geraden, durchgehenden Längs schlitz (4) und auf ihrer andern Flachseite (1) einen durchgehenden, abgelwinkel- ten Führungsschlitz (5) aufweist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Flachseite der durch den abgewinkelten Schlitz geteilten Platte zwei Deckschienen so in bezug aufeinfander distanziert befestigt sind, dass zwischen ihnen der durchgehende Längssohlitz (4) gebildet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass deren Schneidorgane (7) an ihrem Umfang durch Ab schrägungen (8) scharfkantig ausgebildet sind, wobei die Schneidlkanten der beiden Schneidorgane sich an der Zufuhrstelie des Schneidgutes übergreifen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung (H) für die Schneidorgane (7) als Handgriff ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das eine Schneidorgan unter dem Einfluss eines Antriebsorgans (10) steht.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (10) für das zugeordnete Schneidorgan (7) unter dem Einfluss eines federnd nachgiebig gelagerten Betätigungsorgans (9') steht.
CH1951169A 1969-12-29 1969-12-29 Vorrichtung zum Durchschneiden von dünnwandigen Gegenständen CH507070A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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