CH507103A - Lithographentusche-Suspension - Google Patents

Lithographentusche-Suspension

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CH507103A
CH507103A CH1422467A CH1422467A CH507103A CH 507103 A CH507103 A CH 507103A CH 1422467 A CH1422467 A CH 1422467A CH 1422467 A CH1422467 A CH 1422467A CH 507103 A CH507103 A CH 507103A
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suspension according
dependent
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viscosity
suspension
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Spencer Alexander
Alfred Spicer Leonard
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Gestetner Ltd
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Description


  
 



  Lithographentusche-Suspension
Die Erfindung betrifft eine Lithographentusche-Suspension, die ohne Wasser oder eine   wässrige    oder Atzlösung verwendet werden kann.



   Im Flachdruck wird die Druckplatte abwechselnd mit der fetthaltigen Lithographentusche und einem   wäss-    rigen Medium, das bei Verwendung von Metalldruckplatten Wasser sein kann,   ewohnlich      abet      cine    wässrige Lösung, die die   Desensibilislato,ren      eniält,    ist, in   Ken-    takt gebracht. Die Desensibilisatoren sollen die Auf   nahme    der Lithographentusche durch die nicht-bezeichneten hydrophilen Stellen der Druckplatte verhindern.



  Die Notwendigkeit, abwechselnd zwei verschiedene Materialien auf die Druckplatte aufzubringen, hat   natiir-    lich Nachteile. Jedoch war bisher noch keine Lithographentusche bekannt, deren Verwendung ohne Wasser oder eine Ätzlösung zufriedenstellende Drucke ergab.



   Gegenstand der Erfindung ist eine eine Lithographentusche enthaltende Suspension, die im Flachdruck ohne Wasser oder   Atzlösung    verwendet werden kann und dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aus 1. einer fetthaltigen Lithographentusche in 2. einer hydrophilen Phase mit einer scherabhängigen   Viskosität    von wenigstens 6 ps bei geringer Scherung, die bei hoher Scherung auf weniger als 6 ps absinkt, besteht. Die Viskosität bei geringer Scherung beträgt vorzugsweise wenigstens 20 und fällt bei hoher Scherung vorzugsweise auf weniger als 2 ps ab.

  Diese Viskositäten können, beispielsweise bei etwa 20 bis 250 C, an dem  Ferranti-Shirley Cone and Plate Viscometer  bestimmt werden, wobei für die Bestimmung der   Viskosität    bei geringer Scherung   eme    Umdrehungszahl von 5 UpM und   fur      diejenzge    bei hoher Scherung eine Umdrehungszahl von 1000 UpM gewählt wird.



   Die Viskosität bei geringer Scherung ist fast gleich der statischen Viskosität, die bei der geringsten Scherung auf einem    Ferranti-Shirley    Cone and Plate Viscosimeter  gemessen wird und die Viskosität bei hoher Scherung, die durch das Viskosimeter erzeugt wird, d. h. bei   Sciherungen,    die   denen    ähnlich sind, die in lithographischen Maschinen erhalten werden, hat einen Wert, dicht bei dem Minimum, dem die Viskosität bei steigender Scherung zustrebt.



   Wenn eine solche Suspension in einer   lichen    Flachdruckmaschine verwendet wird, unterliegt sie einer Scherwirkung derart, dass die hydrophile Phase auf die hydrophilen Stellen der Druckplatte gelangt, wiihrend die fetthaltigen Tuscheteilchen von den   oleophilen    Bildteilen der Platte festgehalten werden. Um zu verhindern, dass Tusche auf die nichtbezeichneten Stellen der Druckplatte gelangt, sind keine weiteren Massnahmen und Mittel erforderlich.



   Die Scherabhängigkeit der   Viskosität    der hydrophilen Phase ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung.



  Ein   blokes    Eindicken der hydrophilen Phase ist   hierfür    nicht ausreichend. Allgemein soll die am    Ferranti-    Shirley-Cone and Plate Viscometer  bei 5 UpM gemessene   Viskosität    25 bis 200   ps    betragen und auf 4 bis 20   ps    bei 50 UpM, auf 1 bis 5 ps bei 300 UpM und auf 0,1 bis 2 ps bei 1000 UpM absinken. Sofern dieser Bedingung geniigt wird, wird mit der Suspension eine gute Bildwiedergabe erzielt.



   Die hydrophile Phase kann ein Medium auf Grundlage von Wasser oder einem flüssigen mehrwertigen Alkohol, wie Athylenglykol, Propylenglykol,   Diäthylen-    glykol, Glycerin oder einem Gemisch davon sein. Da   fitissige    mehrwertige Alkohole als Feuchthalter wirken, d. h. ein rasches Austrocknen der hydrophilen Stellen der Druckplatte verhindern, werden sie zweckmässig entweder allein oder im Gemisch mit Wasser als fliissiger Bestandteil der hydrophilen Phase verwendet.   Fiir    Papierdruckplatten wird vorzugsweise ein Gemisch aus 95 bis 50 % Wasser und 5 bis 50 % eines hygroskopischen mehrwertigen Alkohols verwendet. Von der Art der   fltissigen    Bestandteile der hydrophilen Phase hängt es ab, welche Mittel verwendet werden, um dieser Phase die erforderlichen Viskositätseigenschaften zu verleihen.



  Wenn ein   fliissiger    mehrwertiger Alkohol allein, d. h.



  ohne Wasser verwendet wird, so ist dieses Mittel vorzugsweise ein feindisperses Silikaaerogel mit einer spezifischen Oberfläche von wenigstens 50   m2/g    und vor  zugsweise 150 bis 300   m4/g,    das im allgemeinen in einer Menge von 5 bis 50   Gew.%    der hydrophilen Phase venvendet wird. Solches feindisperses Silikagel ist im Handel erhältlich, beispielsweise als  Aerosil  der Degussa oder  Santocel  der Monsanto. Die Teilchengrösse   betragt    im allgemeinen 0,01 bis 0,02   ,b.    Die zweckmässig zu verwendende Menge an Silikagel   hängt    etwas von den besonderen Eigenschaften des verwendeten Silikagels ab, kann jedoch leicht durch einfachen Versuch ermittelt werden.



   Ein weiteres geeignetes Mittel ist ein freie Carboxylgruppen enthaltendes Vinylpolymerisat von hohem Molekulargewicht, beispielsweise das  Carbopol  von Goordrich, neutralisiert mit einer Base, beispielsweise   Triäthanolamin    oder Natriumhydroxid. Das Polymerisat wird   zweckmässig    in einer Menge von 1 bis 12 Gew.% der hydrophilen Phase und die Base in solcher Menge, dass ein pH von 5,5 bis 11 eingestellt wird, verwendet.



   Wenn die Hauptbestandteile der hydrophilen Phase Wasser und ein mehrwertiger Alkohol sind, enthält diese Phase vorzugsweise einen Desensibilisator. Solche Desensibilisatoren sind im Flachdruck bekannt. Ein Desensibilisator kann eine einzelne Substanz, beispielsweise Natriumhexametaphosphat sein, ist   gewöhnlich    aber eine Kombination eines desensibilisierenden Gummis mit einer sauren Substanz. Der Gummi ist   gewöhn-    lich ein Metallsalz einer polymeren organischen Car   bonsäure,    beispielsweise Gummiarabikum,   Natriumcarb-      oxymethyteellulose    oder   Ammoniusm-    oder   Natrium-    alginat.

  Die saure Substanz ist   gewbhnlich    ein Alkalioder Ammoniumhydrogenphosphat oder Orthophos   phorsäure    selbst. Die an einen Desensibilisator zu stellenden Forderungen sind bekannt und beispielsweise in    < Chemistry    of Lithography , Hartsuch, Lithographic Technical Foundations Inc., New York, N. Y., (1952) und den dort genannten Literaturstellen beschrieben.



   Der Desensibilisator ist in der   wässrig-alkoholischen    Phase der Suspensionen der Erfindung gewöhnlich in einer Konzentration von 0,1 bis 10 Gew.% anwesend.



  Er kann eine einzelne Substanz oder eine Kombination von Substanzen sein. Geeignete Desensibilisatoren sind Gummiarabikum, Natriumcarboxymethylcellulose oder Ammoniumalginat in Kombination mit Phosphorsäure oder einem wasserlöslichen sauren Phosphat, beispielsweise Ammoniumdihydrogenphosphat. Es   kdnnen    aber auch andere im Flachdruck bekannte Desensibilisatoren verwendet werden.



   Der mehrwertige Alkohol kann beispielsweise Propylenglykol, Diäthylenglykol, Glycerin oder ein hygroskopisches   Saccharin,    wie Rohrzucker oder Sorbit, sein und ist vorzugsweise   Athylenglykol.   



   Um der   wässrig-      alkoholfische,n    Phase die   ertorder-    lichen   Viskositatseigenschaften    zu verleihen, kann beispielsweise ein Naturgummi, wie Tragant, ein wasserlösliches Cellulosederivat, wie Natriumcarboxymethylcellulose und Hydroxyäthylcellulose, ein Alginat hoher Viskosität, eine Stärke hoher Viskosität oder ein vollsynthetisches Polymerisat, wie ein carboxylgruppenhaltiges Vinylpolymerisat, wie oben   erwähnt,    verwendet werden. Der Eindicker kann der hydrophilen Phase in solcher Menge zugesetzt werden, dass diese die erforderlichen Viskositätseigenschaften   erhält,    und wird ge   wöhnlich    in einer Menge von 2 bis 10 Gew.% der hydrophilen Phase verwendet.



     Zweckmässig    kann der wässrigen Phase noch eine mit Wasser mischbare organische   Fliissigkeit,    beispielsweise Aceton, Isopropylalkohol oder Ethanol, in einer Menge von 5 bis 30 Gew.% zugesetzt werden. Diese   Flilssigkeit    wirkt als Ausbreitungsmittel, nachdem die Dispersion auf die Druckplatte aufgebracht ist, und verbessert dadurch die Bildwiedergabe.



   Die verwendete Lithographentusche kann eine   tibliche    Lithographentusche, die mit Russ oder einem Farbpigment oder Farbstoff gefärbt ist und die   lichen    Netzmittel, beispielsweise Gilsonit und Kupferoleat, und Trocknungsmittel, beispielsweise Cobalt- oder Bleilinoleat oder -naphthenat, enthält, sein.



   Das Mengenverhältnis von hydrophiler Phase zu fetthaltiger Lithographentusche kann in einem weiten Bereich variieren, soweit nur die fetthaltige Tusche die diskontinuierliche Phase der Suspension bildet. Ge   wöhnlich    besteht die Suspension zu 5 bis 60 Gew.% aus der fetthaltigen Lithographentusche.



   Die hydrophile Phase und die Tusche kbnnen zweckmässig durch einfaches   Verftihren    miteinander vermischt werden. Wie bereits erwähnt, bildet die Lithographentusche eine diskontinuierliche hydrophobe Phase, die in der kontinuierlichen hydrophilen Phase suspendiert ist.



   Bei der Verwendung der Suspensionen der Erfindung muB die Druckplatte zunächst in   tiblieher    Weise angeätzt   warden,      urn    die nichtbezeichneten Stellen tuscheabweisend zu machen. Danach braucht jedoch kein Wasser bzw. keine   Atzlösung    mehr verwendet zu werden, da die Suspension der Erfindung viele Male hintereinander auf die mit dem Bild versehene Druckplatte aufgebracht werden kann, ohne dass deren hydrophile Stellen fetthaltige Lithographentusche aufnehmen.



  Das bedeutet,   daB    an der Druckmaschine keine Vorrichtungen zum Aufbringen von Wasser oder   Atzldsung    mehr angebracht werden miissen. Bei Verwendung der Suspensionen der Erfindung können gute Bildwiedergaben in   grower    Anzahl erhalten werden, und der bildfreie Untergrund der Druckplatte bleibt tuschefrei. Au   Berdem    können leicht lagerungsstabile Suspensionen hergestellt werden.



   Die Erfindung soll im folgenden anhand von Beispielen näher veranschaulicht werden. Teile beziehen sich auf das Gewicht.



   Beispiel 1
50 Teile   Athylenglykol    wurden mit 7 Teilen feindispersem Silikagel ( Santocel  Z, spezifische Ober   fläche    280 m2/g) vermischt, bis eine glatte Paste mit scherabhängiger Viskosität erhalten war. 25 Teile einer   lichen    fetthaltigen Lithographentusche auf Alkydgrundlage wurden in das Gemisch von Athylenglykol und Silikagel   eingerihrt,    bis eine homogene Dispersion, in der die Lithographentusche die diskontinuierliche Phase und das Athylenglykol-Silikagel-Gemisch die kontinuierliche Phase bildete, erhalten war. Dieses Gemisch kann in der oben beschriebenen Weise als Lithographentusche verwendet werden, und es wird eine   grove    Anzahl guter Bildwiedergaben erhalten.

 

   Das  Santocel  Z in der hydrophilen Phase der obigen Suspension kann durch die gleiche Menge an  Aerosil  Standard ersetzt werden.



   Beispiel 2
68 Teile Athylenglykol wurden mit 20 Teilen feindispersem Silikagel ( Santocel  C, spezifische Oberfläche 180   mVg)    zu einer Paste mit   scherabhhngiger      Viskosität    vermischt. 30 Teile einer Lithographentusche der im folgenden angegebenen Zusammensetzung wurden in die Paste eingerührt, bis eine homogene Disper  sion erhalten war. Diese Dispersion kann in der bereits beschriebenen Weise als Lithographentusche verwendet werden, und man erhält eine   grouse    Anzahl Bildwiedergaben hoher Qualität.



   Die in den Beispielen 1 und 2 venvendete Lithographentusche hatte die folgende Zusammensetzung:
Gew.-Teile
Russ (Long Flow Carbon Black) 32
Blue Toner 10
Streckmittel (Blanc Fixe) 25
Lithographisches   iil    (Lithographic Low
Viscosity Stand Oil, 3 bis 15 ps) 31
Synthetische Oleoresine 81
Lösung von cyclisiertem Kautschuk (etwa    46%    Feststoff) 19
Kupferoleat 2
Beispiel 3
100 Teile   Athylenglykol    wurden   erwarmt    und mit 2 Teilen  Carbopol  934 vermischt, und das Gemisch wurde   gerlhrt,    bis das  Carbopol  in   Lösung    gegangen war. Dann wurden 4 Teile   Triäthanolamin    oder 4 Teile 10 % ige wässrige Natriumhydroxydlösung zugesetzt und eingemischt.

  Nach   Abkiihlen    wurden 33 Teile einer iiblichen Lithographentusche in dem eingedickten Gemisch dispergiert, wobei eine als Lithographentusche verwendbare homogene Dispersion erhalten wurde.



   Beispiel 4
1,4 Teile Ammoniumdihydrogenphosphat und 1.1 Teile Natriumcarboxymethylcellulose niedriger Viskosität werden in 282,0 Teilen Wasser   gelöst,    und 113,0 Teile Athylenglykol werden zugesetzt. Die Lösung wird auf 700 C erwärmt und 20 Teile Tragant   werden      zu-    gesetzt, und die Lösung wird geriihrt, bis alle Bestandteile in Lösung gegangen sind. Dann wird das viskose Gemisch gekühlt, und 50 Teile Aceton und 2,2 Teile Phenol werden eingerührt. Dann werden 100 Teile einer iiblichen Lithographentusche zugesetzt und mittels eines Turbo-Dispersers hoher Geschwindigkeit in der   wäss-    rigen Phase dispergiert.



   Beispiel 5
0,4 Teile Ammoniumdihydrogenphosphat und 0,3 Teile Natriumcarboxymethylcellulose niedriger Viskosität werden in 252,0 Teilen Wasser gelöst, und 28 Teile   Athylenglykol    werden zugesetzt. Die Lösung wird auf 700 C erwärmt, und 18 Teile Ammoniumalginat hoher   Viskositat    ( Manucol  F 331) werden zugesetzt, und die Lösung wird gerührt, bis alle Bestandteile in   Lö-    sung gegangen sind. Dann wird das viskose Gemisch gekiihlt, und 0,5 Teile Phenol werden   eingeriihrt.    Danach werden 100 Teile einer iiblichen Lithographentusche zugesetzt und gut in der wässrigen Phase dispergiert.



   Beispiel 6
Das Verfahren von Beispiel 5 wird wiederholt mit der Abweichung, dass anstelle des Ammoniumalginats eine hochviskose lösliche Stärke   t Stadex     DI/223 der Starch Products Co. Ltd.) in einer Menge von. 18 Teilen   verwendet    wird.   Man    erhält   eia    sonst gleiches, aber viskoseres Produkt.



   Beispiel 7
1,1 Teile Ammoniumdihydrogenphosphat und 0,8 Teile niedrigviskose Natriumcarboxymethylcellulose werden in 202,0 Teilen Wasser gelöst, und 80,8 Teile Athylenglykol werden zugesetzt. Dann wird die   Lösung    auf 700 C erwärmt und 8,2 Teile  Carbopol  934 (carboxylgruppenhaltiges Vinylpolymerisat der Goodrich Chemical Company) werden zugesetzt, und die Lösung wird geriihrt, bis alle Bestandteile in Lösung gegangen sind. Dann werden 5,4 Teile Triäthanolamin zugesetzt, und nach Beendigung des Eindickens wird das viskose Gemisch gekiihlt, und 1,6 Teile Phenol werden   eingeriihrt.    Dann werden 100 Teile Lithographentusche zugesetzt und gründlich in der wässrigen Phase dispergiert.



   Die in den Beispielen 3 bis 7 verwendete Lithographentusche hatte die folgende Zusammensetzung:
Gew.-Teile
Russ (Long Flow Carbon Black) 45
Blue Toner 7
Lithographisches   ()l    mittlerer Viskosität 50  (20-50 ps)
Lithographisches Öl niedriger Viskosität 15  (3-15 ps)
Lithographische   (51    hoher Viskosität 10    (1000 > 10000    ps)    Kobaltsiccativ    (6 Gew.% Kobalt, berechnet als Metall) 1,5
Kupferoleat 2
Lösung von   cyclisiertem    'Kautschuk 10  (46 Gew.% Feststoff) Bitumenlösung (65   Gew.%    Feststoff, in einer hochsiedenden   Erdölfraktion    gelöst) 4,5
Diese Komponenten werden zu einer homogenen Masse miteinander vermischt.



   Die Viskositätseigenschaften der hydrophilen Phasen der Suspensionen von Beispiel 1 und 4 bis 7, bestimmt bei etwa 200 C mit dem  Shirley-Ferranti Cone and Plate Viscometer  waren:  
Viskosität, ps Beispiel 5 UpM 50 UpM 300 UpM 1000 UpM   1 (mit eSantocel 2 > )    36 - - 5,9   1 (mit  Aerosils    1160 16,7 4,4 1,8
Standard) 4 27,8 4,5 1,4 0,3 5 6,9 3,8 1,8 1,0 6 48,6 9,7 2,5 1,1 7 41,6 10,4 3,6 1,7
Die in den Beispielen beschriebenen Suspensionen können insbesondere   fiir    den Flachdruck mit Papierdruckplatten verwendet werden.



      PATENTANSPRUCH I   
Lithographentusche enthaltende Suspension, die im Flachdruck ohne Wasser oder Ätzlösung verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet,   daB    sie aus 1.



  einer fetthaltigen Lithographentusche in 2. einer hydrophilen Phase mit einer scherabhängigen Viskosität von wenigstens 6 ps bei geringer Scherung, die bei hoher Scherung auf weniger als 6 ps absinkt, besteht.



      UNTERANSPRt3CHE   
1. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität bei geringer Scherung 20 bis 200 ps beträgt und bei hoher Scherung auf 0,1 bis 2 ps absinkt.



   2. Suspension gemäss Patentanspruch I oder Unter   anspruch    1, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase Athylenglykol, Propylenglykol,   Diäthylenglykol,      Glvcerin    oder ein Gemisch davon   enthält.   



   3. Suspension gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet,   daB    die hydrophile Phase als Mittel zum Verleihen der   scherabhängigen    Viskosität feinverteiltes Silikaaerogel mit einer spezifischen Oberfläche von wenigstens 50   mg,    vorzugsweise von 150 bis 300 m2/g, hat.



   4. Suspension gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Silikaaerogel in einer Menge von 5 bis 50   Gew.%    der hydrophilen Phase anwesend ist.



   5. Suspension gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase ein carboxylgruppenhaltiges, mit einer Base neutralisiertes hochmolekulares Vinylpolymerisat enthält.



   6. Suspension gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet,   dales    sie 1 bis 12 Gew.%, bezogen auf die hydrophile Phase, an dem Vinylpolymerisat und so viel Base,   daB    das pH 5,5 bis 11 beträgt,   enthält.   



   7. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Bestandteile der hydrophilen Phase aus 95 bis 50 Gew.% Wasser und 5 bis 50 Gew.% eines hygroskopischen mehrwertigen Alkohols bestehen.



   8. Suspension gemäss Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrwertige Alkohol Athylenglykol ist.



   9. Suspension gemäss einem der   Unteranspriiche    7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase ausserdem 0,1 bis 10 Gew.% eines lithographischen Desensibilisators enthält.



   10. Suspension gemäss Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Desensibilisator niedrigviskose Natriumcarboxymethylcellulose, Ammoniumdihydro   genphosphat    oder ein Gemisch davon ist.



   11. Suspension   gemäss    Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase als Mittel zur   Erzieliunlg    der Viskositätseigenschaften Tragant, hochviskoses Ammoniumalginat, hochviskose lösliche Stärke oder ein freie Carboxylgruppen enthaltendes und mit einer Base neutralisiertes hochmolekulares Vinylpolymerisat in einer Mange von jeweils 2 bis 10 Gew.% der hydrophilen Phase, wobei diese Menge so gewählt ist,   daB    der Suspension die angegebene   scherabhängige      Viskositat    verliehen wird,   enthält.   

 

   12. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch 5 bis 30 Gew.%, bezogen auf die hydrophile Phase, an einem Ausbreitungsmittel, das kein Emulgiermittel ist, enthält.



   13. Suspension gemäss Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausbreitungsmittel Isopropylalkohol oder Aceton ist.



   14. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie 5 bis 60 Gew.% Lithographentusche   enthält.   



   PATENTANSPRUCH II
Verwendung der Lithographentusche enthaltenden Suspension gemäss Patentanspruch I in einem Flachdruckverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension nach dem anfänglichen Atzen der Druckplatte ohne Anwendung eines weiteren hydrophilen Materials auf die Druckplatte aufgebracht wird.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Viskosität, ps Beispiel 5 UpM 50 UpM 300 UpM 1000 UpM 1 (mit eSantocel 2 > ) 36 - - 5,9 1 (mit Aerosils 1160 16,7 4,4 1,8 Standard) 4 27,8 4,5 1,4 0,3 5 6,9 3,8 1,8 1,0 6 48,6 9,7 2,5 1,1 7 41,6 10,4 3,6 1,7 Die in den Beispielen beschriebenen Suspensionen können insbesondere fiir den Flachdruck mit Papierdruckplatten verwendet werden.
    PATENTANSPRUCH I Lithographentusche enthaltende Suspension, die im Flachdruck ohne Wasser oder Ätzlösung verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daB sie aus 1.
    einer fetthaltigen Lithographentusche in 2. einer hydrophilen Phase mit einer scherabhängigen Viskosität von wenigstens 6 ps bei geringer Scherung, die bei hoher Scherung auf weniger als 6 ps absinkt, besteht.
    UNTERANSPRt3CHE 1. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität bei geringer Scherung 20 bis 200 ps beträgt und bei hoher Scherung auf 0,1 bis 2 ps absinkt.
    2. Suspension gemäss Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase Athylenglykol, Propylenglykol, Diäthylenglykol, Glvcerin oder ein Gemisch davon enthält.
    3. Suspension gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB die hydrophile Phase als Mittel zum Verleihen der scherabhängigen Viskosität feinverteiltes Silikaaerogel mit einer spezifischen Oberfläche von wenigstens 50 mg, vorzugsweise von 150 bis 300 m2/g, hat.
    4. Suspension gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Silikaaerogel in einer Menge von 5 bis 50 Gew.% der hydrophilen Phase anwesend ist.
    5. Suspension gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase ein carboxylgruppenhaltiges, mit einer Base neutralisiertes hochmolekulares Vinylpolymerisat enthält.
    6. Suspension gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dales sie 1 bis 12 Gew.%, bezogen auf die hydrophile Phase, an dem Vinylpolymerisat und so viel Base, daB das pH 5,5 bis 11 beträgt, enthält.
    7. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigen Bestandteile der hydrophilen Phase aus 95 bis 50 Gew.% Wasser und 5 bis 50 Gew.% eines hygroskopischen mehrwertigen Alkohols bestehen.
    8. Suspension gemäss Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrwertige Alkohol Athylenglykol ist.
    9. Suspension gemäss einem der Unteranspriiche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase ausserdem 0,1 bis 10 Gew.% eines lithographischen Desensibilisators enthält.
    10. Suspension gemäss Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Desensibilisator niedrigviskose Natriumcarboxymethylcellulose, Ammoniumdihydro genphosphat oder ein Gemisch davon ist.
    11. Suspension gemäss Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Phase als Mittel zur Erzieliunlg der Viskositätseigenschaften Tragant, hochviskoses Ammoniumalginat, hochviskose lösliche Stärke oder ein freie Carboxylgruppen enthaltendes und mit einer Base neutralisiertes hochmolekulares Vinylpolymerisat in einer Mange von jeweils 2 bis 10 Gew.% der hydrophilen Phase, wobei diese Menge so gewählt ist, daB der Suspension die angegebene scherabhängige Viskositat verliehen wird, enthält.
    12. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie noch 5 bis 30 Gew.%, bezogen auf die hydrophile Phase, an einem Ausbreitungsmittel, das kein Emulgiermittel ist, enthält.
    13. Suspension gemäss Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausbreitungsmittel Isopropylalkohol oder Aceton ist.
    14. Suspension gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie 5 bis 60 Gew.% Lithographentusche enthält.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Lithographentusche enthaltenden Suspension gemäss Patentanspruch I in einem Flachdruckverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension nach dem anfänglichen Atzen der Druckplatte ohne Anwendung eines weiteren hydrophilen Materials auf die Druckplatte aufgebracht wird.
CH1422467A 1966-10-14 1967-10-11 Lithographentusche-Suspension CH507103A (de)

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