CH507438A - Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon - Google Patents
Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davonInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G15/00—Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels
- E04G15/02—Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels for windows, doors, or the like
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- E04G15/00—Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels
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Description
Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon, mit einem glockenförmigen Hohlkörper und mit Mit teln für die Erzeugung eines Vakuums in dem an der Schalung anliegenden Hohlraum des Hohlkörpers, welch letzterer formfest ausgebildet ist, und dessen Mündungsrand mit einem elastischen, zur Anlage an die Schalung bestimmten Dichtungskörper versehen ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der durch das Hauptpatent ge schützten Erfindung, welche darin besteht, dass der Dichtungskörper als Saugnapf ausgebildet ist und zu diesem Zweck eine auf der zur Anlage an der Schalung bestimmten Seite offene Hohlrinne aufweist, die mit einem Luftabsaugventil in Verbindung stehen kann.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erste Ausfüh rungsform der Vorrichtung zum Festhalten von Ein baukörpern an Schalungen, Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine zweite Ausfüh rungsform der Vorrichtung, Fig. 3 ein Anwendungsbeispiel der in Fig. 2 darge stellten Vorrichtung, und Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist einen glockenförmigen, formfesten, beispielsweise metallenen Hohlkörper 21 auf, auf dessen Mündungsrand 22 ein auswechselbarer, beispielsweise aus Gummi bestehen der elastischer Dichtungsring 23 aufgesteckt ist. Dieser elastische Dichtungsring weist eine Ringschulter 23' als Auflager für eine (nicht gezeichnete) Gerätedose auf und ist ausserdem mit radial vorspringenden Dich tungsrippen 23" versehen, welche Ausbildung einen einwandfreien Sitz der Gerätedose auf der Haftdose 21, 23, sowie eine zuverlässige Abdichtung der Geräte- dose gegen das Eindringen von Zementmilch gewähr leistet. In der Mitte des Dosenbodens ist ein mit einem Ventil bzw. Verschluss-Stopfen 7 versehener Einsatz 24 eingebaut. welcher den Anschluss einer Absaugvor richtung, z.
B. einer Vakuumpumpe ermöglicht.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Dich tungskörper 23 als Saugnapf ausgebildet und zu diesem Zweck mit einer auf der zur Anlage an der Schalung S bestimmten Seite offenen, ringförmigen Hohlrinne 23v versehen. Zur Fixierung wird die Haftdose an der hier für vorgesehenen Stelle zunächst von Hand an die Schalung S angedrückt, wobei die Lippen 23111 und 231v des Dichtungskörpers 23 auseinandergespreizt werden, wobei gleichzeitig Luft aus der Hohlrinne 23v herausgepresst wird. Wird die Haftdose nun losgelas sen, so sucht der Dichtungskörper 23 zufolge der ihm innewohnenden Elastizität wieder seine ursprüngliche Form einzunehmen, wobei sich das Volumen der Hohlrinne 23v wieder vergrössert.
Dies führt zu einer Luftverdünnung der Hohlrinne 23v, was zur Folge hat, dass die Haftdose vom grösseren atmosphärischen Druck an die Schalung gepresst wird. Die Kraft dieser Haftung ist jedoch nicht so gross, dass sie die Haftdose und die darauf gesteckte Gerätedose längere Zeit und gegen die beim Einschütten des Betons in die Schalung auftretenden Stösse festzuhalten vermöchte. Um auch für diesen Fall einen sicheren und festen Sitz der Haft dose zu ermöglichen, wird der Hohlraum 21' mittels einer an den Einsatz 24 anzusetzenden Vakuumpumpe oder dergleichen evakuiert.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig.2 bis 4 bezeichnet wieder 21 den formfesten, dosenför- migen Hohlkörper mit dem Hohlraum 21' und dem Dosenboden 21". 22 ist der Mündungsrand des form festen Hohlkörpers 21. und 23 der auf den Mündungs rand aufgeschobene Dichtungskörper mit den elasti schen Dichtungslippen 23111 und 23v sowie die ring förmige Hohlrinne 23v. 24 bezeichnet den in den Dosenboden 21" eingelassenen Einsatz mit dem Ventil bzw. Verschluss-Stopfen 7.
Im Gegensatz zu dem Beispiel nach Fig. 1 ist die Haftdose nach Fig.2 bis 4 im Durchmesser grösser ausgebildet und überdies mit einem zweiten Einsatz 24' versehen, der ebenfalls mit einem Ventil oder Ver- schluss-Stopfen 7 ausgestaltet ist. Dieser Einsatz 24' ist jedoch auf der dem Stopfen 7 abgekehrten Seite nicht offen, sondern mit einem Boden 24" versehen, von dem eine Saugleitung 25 zu dem Dichtungskörper 23 führt und in die Hohlrinne 23v des Dichtungskörpers ausmündet. Im Gegensatz zu der Haftdose nach Fig. 1 ist bei der Haftdose nach Fig. 2 bis 4 in einer mit dem Dosenboden 21' beispielsweise verschweissten Kugel pfanne 26 ein Gewindebolzen 27 allseitig verschwenk- bar gelagert.
Die in Fig. 2 dargestellte Haftdose dient im Gegen satz zu der Dose nach Fig. 1 nicht zur Aufnahme einer aufzusteckenden Gerätedose oder dergleichen, sondern zum Festhalten von grösseren Einbaukörpern, bei spielsweise von Fenster- oder Türrahmen und derglei chen, welche als bleibende Schalung im Beton verblei ben.
Ein Anwendungsbeispiel der in Fig. 2 dargestellten Haftdose zeigen die Fig. 3 und 4. Es soll der vorgefer tigte Fenster- oder Türrahmen 28 an der Schalungs platte S (Fig. 3) befestigt werden. Zu diesem Zweck wird in den vier Ecken des Rahmens 28 je eine Haft dose 21 an die Schalungsplatte S angedrückt und den Hohlraum 23v des Dichtungsringes 23 mittels einer (nicht gezeichneten) Vakuumpumpe über die Sauglei tung 25 evakuiert, wonach zur definitiven Lagesiche rung der Haftdose auch noch der Dosenhohlraum 21' evakuiert wird. Hierauf wird in jeder Rahmenecke bei spielsweise ein Holzbalken 29 in der aus Fig. 4 ersicht lichen Weise über den Gewindebolzen 27 der Haftdose geschoben, so dass die Enden des Holzbalkens 29 den Rahmen 28 übergreifen. Zwischen dem Rahmen 28 und dem Holzbalken 29 ist eine Unterlage 30 einge legt.
Zur besseren Druckverteilung wird eine beispiels weise aus Flacheisen bestehende Bride 31 über den Gewindebolzen 27 und den Holzbalken 29 geschoben, wonach eine beispielsweise mit einer Handkurbel<B>32'</B> versehene Gewindemutter 33 auf den Gewindebolzen 27 aufgeschraubt und mittels der Handkurbel 32 fest gezogen wird, wobei der Rahmen 28 über den Holz- balken 29 in die Unterlage 30 reibungsschlüssig gegen die Schalungsplatte S gepresst wird.
Nach dem Einfüllen der Betonmasse 34 verbleibt der Rahmen 28 als verlorene Schalung im Beton.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon, nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungs körper (23) als Saugnapf ausgebildet ist und zu diesem Zweck eine auf der zur Anlage an der Schalung S be stimmten Seite offene Hohlrinne (23v) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hohlrinne (23'') des Dichtungs körpers (23) zu seiner Evakuierung mit einem Luftab saugventil (7, 24', 24", 25) in Verbindung steht. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das, Luftabsaugventil (24', 24") als Rückschlagventil ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Luftabsaugventil (24', 24") an dem formfesten Teil (21) der Haftdose angeordnet ist und über eine Rohrleitung (25) mit der Hohlrinne (23v) des Dichtungskörpers (23) in Verbindung steht. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Luftabsaugventil (24', 24") mittels eines Verschluss-Stopfens (7) luftdicht ab- schliessbar ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Haftdose (21, 23) mit einem nach der dem Dichtungskörper (23) abgekehrten Seite hin ausladenden Gewindebolzen (27) versehen ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gewindebolzen (27) am Boden (21") der Haftdose (21) allseitig verschwenkbar gela gert ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH549569A CH507438A (de) | 1967-11-28 | 1969-04-09 | Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon |
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| DE19702012318 DE2012318A1 (de) | 1969-04-09 | 1970-03-16 | Vorrichtung zum Pesthalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten |
| FR7011498A FR2042740A6 (de) | 1969-04-09 | 1970-03-31 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1680967A CH469162A (de) | 1967-11-28 | 1967-11-28 | Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon |
| CH549569A CH507438A (de) | 1967-11-28 | 1969-04-09 | Vorrichtung zum Festhalten von Einbaukörpern an Schalungen für die Erstellung von Betonbauten oder Bauteilen davon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH507438A true CH507438A (de) | 1971-05-15 |
Family
ID=25697837
Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT290822B (de) |
| CH (1) | CH507438A (de) |
-
1969
- 1969-04-09 CH CH549569A patent/CH507438A/de unknown
- 1969-06-12 AT AT556569A patent/AT290822B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT290822B (de) | 1971-06-25 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |