CH507439A - Lagergebäude - Google Patents

Lagergebäude

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CH507439A
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H5/00Buildings or groups of buildings for industrial or agricultural purposes
    • E04H5/02Buildings or groups of buildings for industrial purposes, e.g. for power-plants or factories

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description


  
 



     Lagergebüude   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lagergebäude mit parallelen, langgestreckten Lagerwänden.



  Solche Lagergebäude, insbesondere zum Einlagern von Paletten sind bekannt, wobei in den Lagerschluchten fahrbare   Lagerkrane    angeordnet sind, welche die Paletten oder anderen   Lagergüter    automatisch in die Lagerwände einzulagern oder von denselben zu entfernen gestatten.



   Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, ein solches Lagergebäude   ausl    einem Satz von wenigen einfachen   -Bauelementen    vorteilhaft aufzubauen. Das erfindungsgemässe Lagergebäude ist dadurch gekennzeichnet, dass Lagerwände mit Vertikalstützen von T-förmigem Querschnitt vorgesehen sind, die von der Mittelsymmetrieebene der   Lagenvand    nach beiden Seiten ragende Schenkel aufweisen, mit welchen Träger für das Lagergut verbunden sind. Zum Aufbau eines Lagergebäudes genügen im wesentlichen die erwähnten Stützen und Träger, die grundsätzlich alle gleich ausgebildet sein können. Weitere besondere Ausführungsformen und Vorteile des erfindungsgemässen Lagergebäudes werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt durch einen Tei] einer ersten   Ausführungsforrn des    Lagergebäudes,
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 ist ein Teilschnitt zur Darstellung der Verbindung zwischen einer Stütze und einem Träger,
Fig. 4 zeigt die   -Ausbildung    und Verstrebung der oberen Stützenenden,
Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch einen Teil einer zweiten Ausführungsform des Lagergebäudes,
Fig. 6 zeigt einen Teilschnitt zur Darstellung der Verbindung der Träger und Stützen der zweiten Aus   führungsform    und
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch eine Lagerwand der zweiten Ausführungsform.



   Das Lagergebäude nach Fig. 1-4 besteht aus einer Anzahl langgestreckter, paralleler Lagerwände, von welchen in Fig. 1 im oberen Teil 2 von beiden Seiten zugängliche Zwischenwände und im unteren Teil eine von einer Seite zugängliche Aussenwand dargestellt sind. Die Zwischenwände sind aus vertikalen Stützen 1 von T-förmigem Querschnitt aufgebaut, von welchen je zwei gegenüberliegende Schenkel   la    in der Mittelsymmetrieebene liegen, während der dritte Schenkel   lb    senkrecht zur Mittelsymmetrieebene zur Seite ragt. Die in der Mittelymmetrieebene der Lagerwand liegenden Schenkel la benachbarter Stützen 1 stossen stumpf aneinander, so dass diese Schenkel eine fortlaufende, zusammenhängende Trennwand bilden. Die Stützen 1 sind vorzugsweise als vorfabrizierte Betonelemente ausgebildet, so dass die soeben erwähnte Trennwand feuerhemmend wirkt.

  An den Stosstellen zwischen benachbarten Stützen 1 können in eventuell vorhandene Dilatationsfugen passende Dichtungen eingesetzt werden, sofern die Trennwand auch eine Abdichtung gegen den Übertritt von Gasen und dergleichen von einer Lagerschlucht zur anderen verhindern sollen.



   Wie Fig. 1 zeigt, sind die Stützen der Zwischenwände abwechslungsweise umgekehrt orientiert, so dass die Schenkel   1b    aufeinanderfolgender Stützen nach entgegengesetzten Seiten ragen. Es entstehen hierbei zwischen aufeinanderfolgenden nach einer bestimmten Seite ragenden Schenkel   1b    Lagerräume, deren Länge der doppelten Länge der Stützen 1 entspricht. Als äusserer Abschluss der Zwischenwände dient ebenfalls eine Stütze 1, deren Schenkel   1b    in der Mittelsymmetrieebene der Wand liegt, während die beiden Schenkel la den äusseren Abschluss der Zwischenwand bilden.



   Die in Fig. 1 unten dargestellte Aussenwand ist ebenfalls aus Stützen 1 aufgebaut. Da jedoch nur nach einer Seite ragende Stützenschenkel   1b    erforderlich sind und vorzugsweise zwischen benachbarten Schenkein   lb    derselbe Abstand vorhanden sein soll wie bei den Zwischenwänden, entsteht zwischen aufeinanderfolgenden Stützen 1 ein Zwischenraum, welcher durch  ein Wandelement 2 ausgefüllt ist. Die Aussenwand erfordert im übrigen ein weiteres Element, nämlich eine Stütze 3 mit L-förmigem Querschnitt, welche die Ecke des Gebäudes bildet. Die Stützen 1 und 3 der Aussenwand können zusammen mit den Wandelementen 2 direkt die Aussenfassade des Gebäudes bilden.



   Die aus der jeweiligen Wandebene nach der Seite ragenden Stützenschenkel sind mit Auflagern 4 versehen. In Fig. 3 ist eine Ausführungsmöglichkeit eines solchen Auflagers dargestellt, indem nämlich ein Stahlrohr 4 in eine Öffnung des Stützenschenkels   1b    eingesetzt und mit dem Schenkel verschraubt ist. Entsprechende Auflager sind auch an den Schenkeln la der die Zwischenwände aussen abschliessenden Stützen, sowie an den quer zur Wand liegenden Schenkeln der Stütze 3 vorgesehen. Die Auflager 4 dienen zur Abstützung von rahmenförmigen Trägern 6, die ebenfalls vorzugsweise als vorfabrizierte Betonelemente ausgebildet sein können. Wie Fig. 3 zeigt, weisen die Naben Rahmen 6 an den Schmalseiten mit einem Metallkasten 7 verkleidete Ausnehmungen 8 auf, in welche die Auflager 4, beispielsweise die vorstehenden Enden der Rohre 4 eintreten können.

  Die nabenrahmenförmigen Träger 6 sind somit abhebbar auf die Auflager 4 abgesetzt. Sie dienen beispielsweise zur Aufnahme von in Fig. 1 und 2 angedeuteten beladenen Paletten 9. Zur vollen Ausnützung des verfügbaren Raumes sind an den Enden der Wände rahmenförmige Träger 6a halber Länge angebracht.



   Wie Fig. 4 zeigt, sind die Stützenschenkel   1b    am oberen Ende der Stützen verjüngt, wobei an der   Über-    gangsstelle zum verjüngten Ende dieser Schenkel als Kranbahnen dienende Profile 10 eingelegt sind. Auf diesen Profilen 10 je zweier benachbarter Lagerwände kann ein nicht dargestellter Lagerkran durch die Lagerschlucht bewegt werden, um die Paletten oder sonstigen Lagergüter ein- oder auszulagern. Die Stützenschenkel   1 a    ragen etwas über die verjüngten Enden der Stützenschenkel   1b    hinaus und greifen in Nuten 11 von Querverstrebungen 12, die zugleich als Träger einer Dachkonstruktion dienen können. Die Stützen 1 sind somit durch die Träger 6, die Profile 10 und die Verstrebungen 12 praktisch allseitig verstrebt.



   Inden Fig. 5 und 6 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Stützen von T-förmigem Querschnitt anders orientiert sind. Die Stützen 13 der Zwischenwände weisen entsprechend den Stützen 1 Schenkel 13a und einen Schenkel 13b auf. In diesem Falle sind jedoch die Schenkel 13a von der Mittelebene der Lagerwand nach beiden Seiten ragend angeordnet, während der Querschenkel 13b in der Mittelsymmetrieebene der Lagerwand liegt. Für die Aussenwand werden Stützen 14 von T-förmigem Querschnitt verwendet, zwischen welchen ebenfalls gemäss Fig. 1 den Wandteilen 2 entsprechende Wandteile eingesetzt werden können. Ebenso ist es möglich, zwischen den Stützen 13 der Zwischenwände Wandelemente einzusetzen, um eine geschlossene Trennwand zu erzielen.



  Die Stützenschenkel 13a und die Stützenschenkel 14b sind gemäss Fig. 7 mit nach unten verjüngten trapezförmigen Öffnungen 15 versehen, durch welche Balken 16 von ähnlich verjüngtem Querschnitt durchragen.



  Wie Fig. 6 zeigt, sind die Balken in den Öffnungen 15 mit den Stützenschenkeln 13a, bzw. 14b verschraubt.



  Die Balken 16 weisen an den Enden komplementäre Absetzungen mit Schultern 17, bzw. 18 auf, wobei in dem unter der Schulter 17 liegenden Balkenende ein Verbindungsbolzen 19 eingesetzt ist. Dieser Verbindungsbolzen dient zur Verschraubung der überstossenden Enden aufeinanderfolgender Balken 16. Die in dieser Weise miteinander und mit den Stützen 13 bzw. 14 verbundenen Balken 16 ergeben eine zuverlässige Versteifung der Stützen, was besonders dann von Bedeutung ist, wenn gemäss Fig. 5 die einzelnen Stützen 13 und 14 nicht durch zwischen ihnen angeordnete Wandelemente in Längsrichtung der Wand versteift sind.



  Sind dagegen solche Wandelemente vorhanden und sind somit die Stützen in Längsrichtung der Lagerwand bereits erheblich versteift, so könnten unter Umständen die Balken 16 ohne Verschraubung in die Öffnungen 15 eingelegt werden. Auch bei der Ausführung nach Fig. 5 bis 7 können Kranbahnen und Querversteifungen 12 entsprechend Fig. 4 mit den oberen Stützenenden verbunden sein.



   Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde angenommen, dass die Auflager 4 der Stützen 1, bzw. die Öffnungen 15 der Stützen 13 und 14 für eine fest vorgegebene Vertikaldistanz zwischen benachbarten Trägern 6, bzw. 16 ausgebildet sind. Es ist jedoch bei beiden Ausführungsformen ohne weiteres möglich, in den tragenden Stützenschenkeln vertikale Reihen von Öffnungen in verhältnismässig geringem Abstand vorzusehen, in welche die Auflager 4 bzw. 5 oder die Balken 16 in beliebiger Höhe eingesetzt werden können, um die gegenseitige Vertikaldistanz zwischen aufeinanderfolgenden Trägern verschiedenen einzulagernden Gütern anzupassen. 

  In die tragenden Schenkel der Stützen können jedoch auch besondere Befestigungsmittel, beispielsweise  Halfen -Schienen oder  Jordahl -Schienen bei der Fabrikation eingelegt werden, in welche Schienen Auflager für die Träger 6 in dieser Höhe eingesetzt oder eingehängt werden können.



   Obwohl die Stützen, wie erwähnt, vorzugsweise als vorfabrizierte Betonelemente ausgeführt werden, sind selbstverständlich für bestimmte Fälle auch Stützen aus anderen Materialien wie Stahl, Leichtmetall, Leichtbaustoffen, Ortsbeton oder Holz verwendbar. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Lagergebäude mit parallelen, langgestreckten Lagerwänden, dadurch gekennzeichnet, dass Lagerwände mit Vertikalstützen von T-förmigem Querschnitt vorgesehen sind, die von der Mittelsymmetrieebene der Lagerwand nach beiden Seiten ragende Schenkel aufweisen, mit welchen Träger für das Lagergut verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lagergebäude nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Schenkel jeder Stütze in der Mittelsymmetrieebene einer Lagerwand liegen, und dass die dritten Schenkel aufeinanderfolgender Stützen abwechslungsweise nach entgegengesetzten Seiten ragen.
    2. Lagergebäude nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Stützen in der Mittelsymmetrieebene der Lagerwand aneinanderstossen und damit eine Trennwand bilden.
    3. Lagergebäude nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger als Rahmen oder Balken ausgebildet sind.
    4. Lagergebäude nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen mit Auflagern versehen sind, auf welche die Träger aufgelegt sind.
    5. Lagergebäude nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen mit Lochreihen oder Anker-Schienen zum Einsetzen oder Einhängen von Auflagern für die Träger versehen sind, derart, dass die Auflager und Träger auf beliebigen Höhen der Stützen angeordnet werden können.
    6. Lagergebäude nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach den Seiten ragenden Schenkel der Stützen am oberen Stützenende verjüngt sind, und dass an der Übergangsstelle zum verjüngten Ende eine Bahn für einen Lagerkran aufgelegt ist.
    7. Lagergebäude nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Mittelsymmetrieebene liegenden Schenkel am oberen Stützenende über die nach den Seiten ragenden Schenkel vorstehen und in Nuten von Querverstrebungen eingreifen.
    8. Lagergebäude nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Balken durch Öffnungen der Stützenschenkel durchragen und je seitlich einer oeffnung miteinander verbunden sind.
    9. Lagergebäude nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken mit den Stützen verbunden, z. B. verschraubt sind.
    10. Lagergebäude nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schenkel der Stützen in der Mittelsymmetrieebene einer Lagerwand liegt, während die beiden anderen Schenkel nach entgegengesetzten Seiten ragen.
    11. Lagergebäude nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Wandelemente zwischen benachbarten Stützen.
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