CH507563A - Münzbetrags-Zähleinrichtung - Google Patents

Münzbetrags-Zähleinrichtung

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CH507563A
CH507563A CH554269A CH554269A CH507563A CH 507563 A CH507563 A CH 507563A CH 554269 A CH554269 A CH 554269A CH 554269 A CH554269 A CH 554269A CH 507563 A CH507563 A CH 507563A
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CH
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contacts
roller
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CH554269A
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English (en)
Inventor
Jakob Rub Johann
Original Assignee
Schulthess & Co Ag Maschf
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Description


  
 



  Münzbetrags-Zähleinrichtung
Es ist bei durch Münzeinwurf betätigbaren Maschinen, z. B.   Münzwaschautomaten,    erwünscht, den über eine längere   Blenützungszeit    der Maschine   eingeworfe-    nen   Oeidbetrag    laufend zu zählen und zu registrieren, um eine Kontrolle über den Soll-Inhalt der vom Aufsichtspersonal geleerten Geldsammelkassette zu haben.



  Die vorliegende Erfindung betrifft leine zu diesem Zweck vorgesehene   Münzbetrags-Zähleinrichtung    in einer durch   Münzeinwurf    betätigbaren,   programmgesteuerten    Maschine, insbesondere in einem Münzwaschautomaten, mit einem Ziffernzählwerk zur additiven Registrierung des eingeworfenen Münzbetrags und einem das Ziffernzählwerk speisenden Impulsgeber.



   Das Ziffernzählwerk kann ein bekannter handelsüblicher elektrischer Impulszähler, vorzugsweise mit fünf Ziffern, sein, wobei die fünfte Ziffer die   Dezimalstelle    darstellt. Der Zähler kann somit eine maximale Summe von Fr. 9 999,9 anzeigen. Auf eine zweite Dezimalstelle kann verzichtet werden, da bei der Anwendung im Münzwaschautomat   die    zweite Stelle ohnehin immer Null bleibt, da 5 Rp.-Stücke üblicherweise nicht verwen det werden.



   Der Impulszähler muss nun von einer dem Münzbetrag entsprechenden Anzahl Stromimpulsen angesteuert werden. Die Erzeugung solcher Impulse setzt die Anwendung   eines    Impulsgebers voraus. Der Impulsgeber muss so ausgebildet sein, dass er in   leinem    grösseren Bereich von mindestens einem Impuls bis z. B. Maximal 57 Impulsen jede beliebige Impulszahl entsprechend dem Betrag des jeweiligen Waschprogrammes an den Zähler abgeben kann. Kostet z. B. ein Waschprogramm Fr. 1.60, muss der Impulsegeber bei diesem Programm
16 Impulse an den Zähler liefern, bei einem anderen Waschprogramm, das z.

  B. nur   Fr. -.40    kostet, müssen es nur vier   Impulse      sein, usw.    Der Umstand,   dass    der Impulsgeber für mehrere Waschprogramme und überdies noch zu mehreren   unterschiedlichen    Preis   abstufungen      anpassbar    sein soll, macht das Problem sehr umfangreich.



     Erfindungsgemäss    ist die Zähleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber als   Walzenkonu    taktwerk ausgebildet ist, das eine, mehrere durch zugeordnete Nockenscheiben betätigte Kontakte aufweisende Kontaktwalze aufweist,   die inittels eines    Elektromotors während einer Walzenumdrehung kontinuierlich angetrieben ist, dass ein   Impulslkontaktelement    vorgesehen ist,   dias    während einer   Walzenumdrehung    durch eine weitere, ihm zugeordnete Nockenscheibe periodisch betätigt ist, und dass   die      Eingangsanschlüsse    der   WalzJeIl,    kontakte an eine elektrische :

  :Speisequelle angeschlossen sind, während   mindestens    einer ihrer Ausgangsanschlüsse an den mit dem Ziffernzählwerk verbundenen   Impulskonltaktelemrentiangeschlossen    sind, derart, dass der bzw. die an das   Impalskontaktelement      auge-      schlossenen    Walzenkontakte die Erzeugung einer Anzahl Impulse bewirken, die   der    in Abhängigkeit vom zu registrierenden   Münzbetrag    gewählten, gesamten Schliesszeit des bzw. der   Walzenkontakte    entspricht.



     Au sführungsbei spiele    des   Erfindunlgsgegenstandes    werden nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben.



  Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung Einzelteile eines an sich bekannten Walzenkontaktwerkes,
Fig. 2 ein Prinzipschema einer an eine Maschine angeschlossenen   Münzbetrags#Zähleinn.chtung    mit einem Impulsgeber und   einem    Zählwerk,
Fig. 3 ein Schaltdiagramm des Impulsgebers,  
Fig. 4a bis 4c verschiedene Verbindungsschemata des Impulsgebers.



   In Fig. 1 sind die wichtigsten Einzelteile eines an sich bekannten, als Walzenkontaktwerk ausgebildeten Schrittschaltwerkes, wie es die vorliegende Erfindung als Impulsgeber für eine   Münzbetrags-Zähieinrichtung    vorsieht, schematisch dargestellt. Ein solches Walzenkontaktwerk umfasst mehrere   Nockenscheiben    1, 2 und 3, welchen Schaltkontakte 4, 5   bzw. 6    zugeordnet sind. Die dargestellten Nockenscheiben 1, 2, 3, zu welchen im allgemeinen noch weitere, nicht dargestellte kommen, sind zu einer Walze angeordnet und weisen eine gemeinsame Achse 7 auf, in welcher z. B. eine Welle liegt, die durch einen Elektromotor 8, z. B. einen Synchronmotor, angetrieben ist, so dass bei Speisung des Motors 8 alle Nockenscheiben synchron gedreht werden.



   Derartige bekannte Walzenkontaktwerke werden zur Steuerung von Maschinenfunktionen, z. B. Waschprogrammen von Waschmaschinen, als   Schrittschaitwerke    vorgesehen und weisen hierzu üblicherweise die folgenden Gruppen von Nockenscheiben 1, 2 und 3 auf.



   Eine Mehrzahl von   eigentlichen      ProgrammNocken-    scheiben 1 (nur eine dargestellt) weist Nocken 9, 10   und    11 in drei verschiedenen radialen Abmessungen auf, um zugeordnete, als   Wechsier    mit Mittelstellung ausgebildete   Programm^Kontakte    4 über ein   Betätiguingsglied    12 in drei verschiedene Schaltlagen zu bringen. Der Nocken 9 schliesst hierbei den Kontakt A und der Nocken 11 den Kontakt B. Wenn, wie dargestellt, der Nocken 10 wirksam ist, befindet sich der   Programlm¯Kontakt    4 in der offenen Schaltlage.

  Die Anzahl der Nockenscheiben 1, die Ausbildung und Anordnung der einzelnen   Nocken    auf jeder Scheibe und die elektrischen Verbindungen der von den Nocken betätigten   ProgrammKontakte    4 richten sich selbstverständlich nach den jeweils   erforderli-    chen Steuerungsfunktionen für die   programmgesteuerte    Maschine.



   Eine einzige Nockenscheibe 2 betätigt bei den bekannten Schrittschaltwerken einen sogenannten Schrittkontakt 5, der in seiner offenen Schaltlage die Stromzufuhr zum Motor 8 unterbricht. Der Schrittkontakt hat die Aufgabe, den Motor 8 bzw. die   Kontaktwal-    ze in jeder Schrittposition in bestimmter   Weise    anzuhalten. Die den Schrittkontakt 5   betätigende    Nockenscheibe 2 ist deshalb mit einer der Anzahl der vorgesehenen Schrittpositionen entsprechenden Anzahl Nocken 13 (nur teilweise dargestellt) versehen, die beim Übergang von einer Schrittposition zur nächsten, d. h. bei einer Drehbewegung der Kontaktwalze mit den Nockenscheiben 1, 2, 3, den Kontakt A geschlossen halten und ihn bei Erreichen der Schrittposition öffnen und damit die Stromzufuhr zum Motor 8 unterbrechen.



   Ferner kann die Nockenscheibe 3 vorgesehen sein, deren Kontakt 6 als   Haltekontakt    ausgebildet ist, der nur in einer einzigen Lage der   Nockenscheibe    3 offen ist, nämlich derjenigen Lage der Nockenscheibe, die der Aus-Schaltlage der programmgesteuerten Maschine entspricht.



   Bei der Verwendung des beschriebenen   SchJritt-    schaltwerks zur zeitlichen Steuerung von Funktionen einer Maschine, z.B. einer Waschmaschine, weist das Schrittschaltwerk einen Eingang zur Stromzuführung auf, nämlich die   beispielsweie    mit Klemmen versehenen Anschlüsse C der   Progr'amrnkontakte    4 der Nockenscheiben 1. Ferner weist das   Schrittsehaltwerk    mehrere Ausgänge auf, nämlich die ebenfalls mit Klemmen versehenen   Kontaktanschlüsse    A und B der   Programm    kontakte 4. Diese Ausgangsklemmen sind mit den entsprechenden Stromverbrauchern, z. B. der   Waschmba-      schinenheizung,    dem Motor, einem   elektromagnetischlen    Ventil, der Pumpe usw., verbunden.



   Die vorliegende   Müuzbetrags-Zähleinrichtung    macht nun vom Gedanken Gebrauch, ein solches   Schrittschalt-    werk als Impulsgeber für ein Impulszählwerk zu verwenden, wobei die Funktionen der Eingangs- und Ausgangsanschlüsse des   Schrittschaltwerks    vertauscht werden.



  Die   Programmkontakte    4 (Fig. 1) übernehmen hierbei die Funktion sogenannter Preismarkierer, wobei die Klemmen der Kontaktanschlüsse C jeweils die Eingangsklemmen für eine Stromzuführung darstellen. Der ursprüngliche Schrittkontakt 5 wird als Impulskontakt verwendet, der einerseits mit den Anschlüssen A, B der Kontakte 4 verbunden wird und andererseits an einen   elektromagnetischen    Impulszähler angeschlossen wird.



  Bei während einer Umdrehung jeder Nockenscheibe 1, 2, 3 ständig drehendem Motor 8 liefert der Impulskontakt an den Impulszähler also periodisch Impulse nach Massgabe der Kontaktlagen   der -Kontakte    4 aller Nokkenscheiben 1. Die Kontaktwalze ist nun so zu programmieren, d. h.

   die Nockenscheiben 1   sind    so auszubilden, dass jedem Programm der   programmgesteuerten    Maschine eine Nockenscheibe 1 zugeordnet ist und der Kontaktanschluss C des Kontakts 4 dieser   Nockenschei-    be beim Ablauf des betreffenden Programms mit Spannung beaufschlagt wird, und ferner die betreffende   Nockenscheibe    so ausgebildet wird, dass einer ihrer Kontakte A oder B während einer bestimmten Zeit geschlossen   ilst,    während welcher dann eine entsprechende Anzahl Impulse durch den   Impulskontakt    5 der Nockenscheibe 2 erzeugt und im angeschlossenen Impulszähler gezählt wird. Wenn also jeder Impuls einer Geldeinheit, z.

  B.   10    Rappen, entspricht, kann man den jedem Maschinenprogramm zugeordneten Preismarkierungskontakt 4 durch entsprechende Ausbildung der zugehörigen Nockenscheibe 1 so programmieren, dass er für ein durch einem festgesetzten Preis entsprechenden   Münzeinwurf    auslösbares Programm während der entsprechenden Dauer geschlossen bleibt und die dem Preis äquivalente Anzahl Impulse erzeugt, also z. B. 28 Impulse für einen Programmpreis, insbesondere Waschprogrammpreis, von Fr. 2.80. Im Zähler wird dadurch indirekt der Wert der eingeworfenen Münzen registriert und über eine beliebige Range, nur von der Zählkapazität des Zählers   abhängige    Benützungsdauer der Maschine summiert.



   In Fig. 2 ist ein Prinzipschema einer   derartigen,    an eine Waschmaschine angeschlossenen   Münzbetrags-    Zähleinrichtung mit dem beschriebenen Impulsgeber und dem Zählwerk dargestellt. Der Impulsgeber IG enthält einen Synchronmotor M, der eine Kontaktwalze mit mehreren   Nockenscheiben    gemäss Fig. 1 antreibt. In
Fig. 2 sind nur die Kontakte 4, 5, 6 dieser Nockenschei ben agedeutet, wobei die Umschaltkontakte 4   verein-    facht dargestellt sind. Kontakt 5 ist wiederum der    Impulskontakt    gemäss Fig. 1 und Kontakt 6 der
Haltekontakt für die Speisung des Motors M. Der Motor
M ist mit einer   Speiseklemme    20, einer Nulleiterklemme
27 und über den Haltekontakt 6 mit einer weiteren
Klemme 28 verbunden. 

  Die eingangsseitigen   Anschlüsse   
C der Preismarkierkontakte 4 sind mit Klemmen 21   bis   
25 verbunden, wobei im dargestellten Ausführungsbei spiel fünf solche Kontakte 4 und demnach fünf Nocken scheiben 1   (Fig.    1) vorgesehen sind. Der Anschluss C  des Impulskontaktes 5 ist mit   Ider Klemme    26   verbun-    den. Die Anschlüsse A aller   Kontakte    4 und des   Kontakts    5   sind    miteinander verbunden.



   In   der die    Netzwechselspannung   führenden    Phasenleitung ist ein   Hauptschalter    29 der Maschine, nachstehend beispielsweise als Waschmaschine bezeichnet, an   geordnet.      Dieser Schalter    wird bei der Inbetriebnahme der   Waschmaschine    geschlossen und bleibt bis zur Beendigung des letzten Waschprogrammes geschlossen.



  Über den Schalter 29 sind   die    Klemmen 25   und    28 sowie weitere   Maschinenlschalter    30 und 31 mit der   Phasenleitung    verbunden. Der ,Schalter 30 wird bei der Durchführung jedes Waschprogramms jeweils kurzzeitig geschlossen und kann z. B. der Schalter für die Erregung des   Veredlerbechermagnets    der Waschmaschine sein.



  Die Schalter 31 setzen eines der vier im vorliegenden Beispiel vorgesehenen Waschprogramme   in    Gang, z. B.



  Kochwäsche, Buntwäsche, Nylon, Wolle, und werden dann geschlossen, wenn der   Haupbschalter    29   betätigt    worden ist, d. h.   geschlossexl    ist, und der für das gewählte Waschprogramm vorgesehene   Geldbetrag    in Form von Münzen in die Maschine   eingeworfen    worden ist. Der Schalter 30 ist mit der Klemme 20 des Impulsgebers IG, und je einer der Schalter 31 ist mit einer der Klemmen 21 bis 24 verbunden. An die Klemme 26 des Impulsgebers IG ist der Impulszähler ZW angeschlossen, der   andererseits    mit   dem      Nulleiter    verbunden ist.



   Die dargestellte Einrichtung arbeitet wie folgt: Nach Schliessen des Hauptschalters 29 wird durch   MünzeinW    wurf   beispielsweise    der mit der Klemme 21 verbundene Schalter 31  Kochwäsche  geschlossen, so dass an der Klemme 21 die Netzspannung liegt. In einem beliebigen Zeitpunkt des nun ablaufenden   Waschprogramms    erfolgt die   Schliessung    des Schalters 30,   z. 3.    bei der   Veredlereingabe    zur Wäsche.

  Dadurch läuft der Motor M an, dreht die Kontaktwalze des Impulsgebers, so dass nach kürzester Zeit durch die   Nockenscheibe    3 (Fig. 1) der Kontakt 6 geschlossen wird und der Motor M dadurch dauernd gespeist wird, auch wenn der Schalter 30   wiederöffnet,    bis die Kontaktwalze eine volle   Umdre-    hung ausgeführt hat und   der    Kontakt 6 wieder öffnet, worauf der Motor M augenblicklich zum Stillstand kommt.



   Der Kontakt 5 schliesst und öffnet während der   Drehbewegung    der Kontaktwalze infolge Betätigung durch die Nockenscheibe 2   (Fig.    1) periodisch,   beispiels-    weise insgesamt   60mal      während    der einen Umdrehung der Kontaktwalze. Der an   die    Klemme 21   angeschlosse-    ne Kontakt 4 schliesst bei Betätigung durch seine Nockenscheibe 1. Wenn er geschlossen ist, liegt am Anschluss A die Netzspannung, so dass der   Impuiszäh-      ler    periodisch erregt wird und jedesmal einen Impuls registriert.

  Die   Nockenscheibe    des an die   Klemme      21    angeschlossenen   Kontakts    4 ist hierbei so   ausgebildet,    dass sie den Kontakt 4 während einer Zeit schliesst, die notwendig ist, um eine Zahl von Impulsen zu erzeugen, die mit   dem    zum   Schliessen des    ebenfalls an die   Klemme    21 angeschlossenen Schalters   30      lerfordqerlichen    Münzbetrags zum Auslösen des Waschbetrags gemäss einer festen Korrelation,   z. 3.    1 Impuls pro 10 Rappen, übereinstimmt.

  Nach   Beendigung    des Waschprogramms und Öffnen aller Schalter und   Kontakte    hat der Impulszähler demnach den eingeworfenen   Geldbetrag    in festgesetzten Einheiten unlöschbar registriert.



   Der gleiche Vorgang läuft bei den übrigen Wasch programmen bei   Schliessen    der weiteren Schalter 30 ab, wobei jede der die Kontakte 4   betätigenden    Nockenscheiben gemäss dem für das betreffende Waschprogramm festgesetzten Preisschema   ausgebildet    ist.



   Beim vorgängig beschriebenen   Ausfühuungsbeispiel    ist jedem   Waschprogr2mrnpreis    je ein   Preismarklerungs-    kontakt 4 fest zugeteilt. Durch Anordnung einer grösseren Zahl Kontakte und einer   entsprechenden    Zahl zugehöriger Nocken scheiben ist es zwar möglich, die Münzbeträge für mehrere   Waschprogramme    mit je   untrerschiedliche    Preisansätze ergeben sich zwangsläufig lässt sich der Impulsgeber nicht   unterschiedlichen    Preisansätze für dasselbe Waschprogramm anpassen. Solche unterschiedliche Preisansätze ergeben sich zwangsläufig in Abhängigkeit des   Aufsteilungsortes    der Waschmaschine   (Miethaus,    Waschsalon usw.) und von Preiserhöhungen oder -verminderungen.



   Eine Anpassbarkeit des   Impuisgebers    lässt sich dadurch erzielen, dass man Preismarkierkontakte und entsprechende Nockenscheiben   afur      beispielsweise    2, 4, 6, 8... Impulse pro   Umdrehung    der Kontaktwalze entsprechend Preisabstufungen von beispielsweise 20 Rappen auslegt und die Kontakte dann nicht fest, sondern   bedarfsweise    einem   gewählten    Waschprogramm zuteilt.   Diese    Lösung hat aber   eine    unerwünscht grosse Anzahl von Kontakten zur Folge.



     Gemäss    einer weiteren Ausführungsform der   Erfin-    dung lässt sich nun die Anzahl der Kontakte wesentlich verringern, wobei jedoch eine Anpassbarkeit an eine Vielfalt von Waschprogrammen und Preisansätzen gewährleistet bleibt. Der Grundgedanke dieser weiteren Ausführungsform besteht   darin,      dass    die   Preismlarkier-    kontakte aller Nockenscheiben in zwei Gruppen unterteilt werden, nämlich in eine im   folgenden      Grundmlar-    kiergruppe genannte Gruppe und in eine   Differenzmar-    kiergruppe.

  Die Kontakte der Grundmarkiergruppe liefern hierbei genau oder   angenähert    die Impulse für den Preis des   billigste      Programms,    während   Bdie      Kontakte    der Differenzmarkierung die Impulse   nur    die Differenz der Beträge der einzelnen Programme bezüglich der   GrundEmarkierung    liefern, so dass die 'Summe der registrierten Impulse den Preis des entsprechenden Pro   gramms darstellt.

  Wie nachstehend im ein;zelnen aus,ge-    führt wird, kann die jeweilige Impulserzeugung durch einfaches Auswechseln   elektrischer      Verbindungen    Preissatzänderungen angepasst werden, wobei zur Erfassung der eingeworfenen Münzbeträge für die in der Maschine vorgesehenen mehreren und unterschiedlichen Programm me keine laufenden   Anpaslsungen      notw dig    sind.



   Anhand   des    in Fig. 3 dargestellten   Schaltdiagramms    der   Kontakte    eines solchen Impulsgebers wird   die      erwähnte    Betriebsweise nachstehend näher erläutert.



   Im Diagramm der Fig. 3 sind in der ersten Kolonne links neun Kontakte   bezeichnet,    die durch je eine Nockenscheibe der Kontaktwalze gemäss Fig. 1 betätigt werden. Jeder   Kontakt    ist als Umschaltkontakt mit Mittelstellung ausgebildet, wobei die beiden Umschaltkontaktlagen wiederum mit A und B bezeichnet sind.

 

  Kontakt 6 stimmt mit dem Kontakt 6 der Fig. 1 überein, wobei der Anschluss B nicht benützt   wird    Hierauf sind neun Kontakte   I(4)...    IX(4) vorgesehen, die   den    Kontakten 4 der Fig. 1 entsprechen. Als   letzter Konbakt    ist Kontakt 5 vorgesehen, der dem gleich bezeichneten Kontakt der Fig. 1 entspricht. Die den Kontakten zugehörigen Nockenscheiben sind ebenfalls der Fig. 1 zu   entnehmen,    d. h. die Kontakte 5 und 6 werden durch die Nockenscheiben 2 bzw. 3 betätigt, während für jeden der Kontakte 1(4)...   In(4)    je eine Nockenscheibe 1  vorgesehen ist, die entsprechend der gewünschten, im folgenden beschriebenen Schaltzeit   ausgèbildet    ist.



   Im Diagramm ist nun waagrecht durch schraffierte Bänder dargestellt, in welchem Zeitpunkt und für welche zeitliche Dauer jeder der Kontakte geschlossen ist. Die Zeit ist also waagrecht eingetragen, wobei die dargestellte zeitliche Länge von 0 bis T einer vollständigen Umdrehung der Walze entspricht. Im dargestellten Diagramm ist   angenommen    das T= 1 Minute ist, so dass jede der zwölf eingezeichneten Kolonnen einen Zeitabschnitt von 5 Sekunden darstellt.



   Gemäss den vorgängigen   Ausführungen    ist der Kontakt 6A bzw. seine Nockenscheibe als Haltekontakt ausgebildet. Der Kontakt 6A ist also mit Ausnahme eines ersten Abschnitts von einer Sekunde, der den ausgeschalteten Zustand der Maschine entspricht, immer geschlossen.



   Der Kontakt SA stellt den   Impulskontakt    dar, der gemäss dem Diagramm der Fig. 3   einmal    pro Sekunde durch die   zugehörige    Nockenscheibe (vgl. Fig. 1) geschlossen und geöffnet wird.



   Die Preismarkierkontakte   ... . IX    sind bezüglich ihrer Schliessfuntkionen in zwei zeitlich gestaffelte Gruppen unterteilt. In der ersten   Grundmarkiergruppe    GM schliessen durch entsprechende Ausbildung der zugehörigen Nockenscheiben die Kontakte VIA,   .3... IXA, IXB    nacheinander in   aufeinander-    folgenden, angrenzenden und fortlaufenden Zeitabschnitten. Es ist ersichtlich, dass der Kontakt IXA von der 2. bis zur 3. Sekunde geschlossen ist,   der    Kontakt IXB von der 2. bis zur vierten Sekunde, der Kontakt VIIIA von der 4. bis zur 5. Sekunde, der Kontakt VIIIB von der 5. bis zur 8. Sekunde, der Kontakt VIIA von der 1. bis zur 12. Sekunde usw.

  Aus diesem Schema ist ersichtlich, dass es durch Parallelschalten ausgewählter Kontakte möglich ist, jede beliebige, nach Sekunden abgestufte kombinierte Kontaktschliesszeit zwischen einer Sekunde und 35 Sekunden, der zeitlichen Gesamtlänge der Gruppe GM, zu erzielen. Beispielsweise lässt sich eine totale   Schliesszeit    von 15 Sekunden erreichen durch Prallelschalten der Kontakte VIA (8 Sekunden), VIIB (6 Sekunden) und   VIIIA    (1 Sekunde) erreichen.



  Wenn nun die genannten, parallelgeschalteten Kontakte mit dem   Impulskontakt      5A    iln Reihe geschaltet werden und an alle   Ei ngangsan schlüsse    der genannten   Preismlar-    kierkontakte (Anschluss C des Kontakts 4 in Fig. 1) eine Spannung gelegt wird,   dann    erzeugt der   Impulskkontakt    Impulse während total 15 Sekunden, also 15   Impulse,    die im Impulszähler gezählt und als dem zum Betrieb der Maschine eingeworfenen   Münzbetrag    entsprechen der   Zahlwert    registriert werden.



   In der   Differenzmarkiergruppe    DM sind die   an-    schliessend betätigten Kontakte IA bis VB enthalten, deren Schliesszeiten sich von 2 Sekunden bis 20 Sekunden in Sprüngen von je 2 Sekunden erstrecken. Im Gegensatz zu den Kontakten der   Grundmarkiergruppe      GB,    in welcher die Betätigung der   Kontakte    zeitlich nacheinander erfolgt, wird bei den Kontakten der Differenzmarkiergruppe DM die Betätigung jeweils der Kontakte A bzw. B gleichzeitig vorgenommen, so dass aus der ganzen Gruppe DM jeweils nur ein einziger oder zwei Kontakte benützt werden.



   Durch   Parallelschalten    von ausgewählten Kontakten der Gruppe GM und eines Kontaktes der Gruppe DM sowie   Serieschalten    des   Impuiskontaktes    5 zu dieser Parallelschaltung können demnach pro Umdrehung der
Kontaktwalze beliebige Impulszahlen von 1 bis 57 (35 + 22) erzeugt werden. Hierbei kann jede dieser Impulszahlen durch einfaches elektrisches Verbinden der entsprechend ausgewählten Kontakte erreicht werden, wobei zu beachten ist, dass die durch die Kontakte der Grundmarkiergruppe GM erzeugte Impulszahl höchstens gleich ist der dem niedrigsten für die betreffende Maschine vorgesehenen Preisansatz entsprechenden Impulszahl, da Impulse der Gruppen GM und DM nur addiert, nicht aber subtrahiert werden können.



   Im folgenden wird zur weiteren Erläuterung anhand der Fig. 2 und der Fig. 4a, 4b und 4c ein Zahlen- und Schaltungsbeispiel beschrieben. Es wird angenommen, dass gemäss Fig. 2 eine Waschmaschine vier Waschprogramme, nacheinander ausgelöst durch die vier Schalter 31, aufweist. Ferner wird angenommen, dass mit derselben Einrichtung die vier folgenden Preissätze erfasst werden sollen (in Franken): Waschprogramm 1 Preissätze -.80 1.80 2.80
2 -.60 1.60 2.20
3   -.40    1.- 1.60
4   .20    -.80 1.40
Die angegebenen Waschprogramme enthalten beispielsweise folgende Operationen: Waschprogramm 1:
Kochwäsche mit Vorwaschen (Temperatur 65/90   "C,    Laufzeit ca. 82 min.) Waschprogramm 2:
Buntwäsche mit Vorwaschen (Temperatur 45/65   "C,    Laufzeit ca. 45 min.) Waschprogramm 3:

  :
Nylonwäsche mit Vorwaschen (Temperatur 35/45   "C,    Laufzeit ca. 35   min.)      Waschprogramm    4:
Wolle mit Schongang (Temperatur   35  C,    Laufzeit ca. 25 min.)
Die in den drei senkrechten Kolonnen angegebenen Preissätze sind beispielsweise gültig für ein Mehrfamilienhaus mit sehr geringem Preisansatz bzw. ein Mehrfamilienhaus mit wesentlichem höheren Preisansatz bzw.



  einem gewerblichen Waschsalon.



   Die für die genannten drei Preissätze zu benützenden Kontakte und Verbindungen der Kontakte gemäss Fig. 2 sind in den Fig. 4a, 4b und 4c dargestellt. Hierbei sind in diesen Figuren jeweils nur vier der gemäss dem Diagramm der Fig. 3 insgesamt neun Preismarkierkontakte I bis IX dargestellt; die fehlenden Kontakte sind der   Übersicht    halber weggelassen, da sie nicht ange schlossen sind. Ferner ist der Kontakt 6 der Fig. 2 in den Fig. 4a bis 4c nicht dargestellt, da er in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung ist. Die Klemmenbezeichnungen 21 bis 26 stimmen mit denjenigen der Fig.

 

  2 überein. Es sei daran erinnert, dass von den Klemmen 21 bis 24 jeweils nur eine für jeden Programm unter Spannung steht, während die Klemme 25 bei Ablauf jedes Programms dauernd unter Spannung gesetzt ist.



  Die Klemme 26 ist mit dem Impulszähler ZW der Fig. 1 verbunden (Impulskontakt 5).



   Im Falle des niedrigsten Preissatzes -.80, -.60, -.40 und -.20 ist das Schaltschema gemäss Fig. 4a massgebend, bei welchem unter Bezugnahme auf das Diagramm der Fig. 3 die Kontakte IIB, IIIB, IVB und   VB mit dem Impulskontakt   5A    verbunden sind. Mit der Klemme 25 ist kein Kontakt verbunden.



   Bei Auslösen des Waschprogramms 1 liegt an der Klemme 2 die Netzspannung.   Sobald      der    Motor M (Fig.



  2) nach dem Schliessen des Schalters 30 in Gang gesetzt wird, dreht sich die Kontaktwalze, so dass gemäss Fig. 3 der Kontakt IIB während 8 Sekunden geschlossen ist und der Kontakt 5 demnach 8 Impulse erzeugt, die entsprechend dem   vorgenannten    Preis von -.80 im Impulszähler ZW (Fig. 2) als Ziffer 8 registriert   werden    Bei Auslösen des Waschprogramms 2 liegt die Netzspannung an der Klemme 22. Da der an diese Klemme angeschlossene Kontakt IIIB gemäss Fig. 3 während 6 Sekunden geschlossen ist, werden durch den Kontakt   5A    6 Impulse erzeugt   und    entsprechend dem Betrag von -.60 als Ziffer 6 im Impulszähler ZW registriert, bzw.



  zu einem bereits registrierten   Zählwert    addiert. Entsprechendes gilt für die Waschprogramme 3 und 4, bei welchen die Klemmen 23 bzw. 24 mit der Netzspannung beaufschlagt sind und die Kontakte IVB bzw. VB während 4 bzw. 2 Sekunden geschlossen sind und über den Impuskontakt 5   4*bzw.    2 Zählimpulse   erzeugen.   



   Im Falle des zweiten Preissatzes 1.60, 1.20,   1.,    -.80 wird das Schaltschema gemäss Fig. 4b verwendet.



  An die Klemmen 21 bis 24 sind hier die Kontakte   I,    II, IV, V und an die Klemme 25 der Kontakt VII angeschlossen. Die Kontakte IA, IIB, IVB, VB und VIIB sind mit dem Impulskontakt verbunden.



   Beim   Waschprogramm    1 stehen die Klemmen 21 und 25 unter Spannung. Gemäss Fig. 3 ist der   Kontakt    VIIB während 6 Sekunden und der Kontakt IA während 12 Sekunden geschlossen, so dass der Impulskontakt   5A    insgesamt 18 Impulse erzeugt, die im Impulszähler registriert werden und dem Betrag von 1.80 entsprechen. Beim Waschprogramm 2 liegt die Spannung an den Klemmen 25 und 22. Der Kontakt   IIB    ist gemäss Fig. 3 während 8 Sekunden geschlossen, der Kontakt VIIB während wiederum 6 Sekunden, was eine Impulszahl von 14 entsprechend   dem    Betrag von 1.40 ergibt.



  Analoges gilt für die Waschprogramme 3 und 4, bei welchen die   Kontakte    IVB und VIIB gemäss Fig. 3 während 4   +    6 = 10 Sekunden bzw. die Kontakte VB und VIIB während 2   +    6 = 8 Sekunden geschlossen sind und demnach die Erzeugung von 10 bzw. 8   Impulse    entsprechend den Beträgen von   1.- bzw. -.80    bewirken.



   Beim dritten Preissatz sind gemäss Fig. 4c die Kontakte IV, I, III und IV an die Klemmen 21, 22, 23, 24 und der Kontakt VI an die Klemme 25 angeschlossen, wobei die Kontakte IVA, IA,   HIB,    IVB und VIB mit dem Impulskontakt   5A    verbunden sind. Der Grund   markierkontakt    VIB ist bei jedem Waschprogramm gemäss Fig. 3 während 10 Sekunden geschlossen und bewirkt die Erzeugung von 10 Impulsen. Die   Differenz-    markierkontakte IVA, IA, IIIB und IVB sind während der Waschprogramme 1 bis 4 während 18, 12, 6 bzw. 4 Sekunden geschlossen und bewirken demnach die Erzeugung von 18, 12, 6 bzw. 4 Impulsen.

  Für die   Waschprogramme    1 bis 4 werden demnach insgesamt   28.    22, 16 bzw. 14 Impulse entsprechend den eingeworfenen   Münzbeträgen    von 2.80, 2.20, 1.60 bzw. 1.40 erzeugt und registriert.



   Für die   obengenannten    zweiten und dritten Preissätze sind   GrundmankierkontaLkte    VII bzw. VI gewählt worden, die niedrigere   Impulszahlen    liefern als der niedrigste Preis der betreffenden Preissätze. Dies wurde so   gewählt,    um die Möglichkeit einer Anpassung einer Preisreduktion auch des niedrigsten Preises nicht auszuschliessen.



   Der Vollständigkeit halber sei noch ein weiteres, nicht   dargestelltes,    Schaltbeispiel beschrieben, bei welchem in der   Grundrnarkiergruppe    mehrere Kontakte verwendet werden. Es sei wiederum angenommen, dass vier Waschprogramme vorliegen, deren Preise der Reihe nach 3.90, 3.10, 2.50 und 2.10 betragen sollen. Für diesen Fall wird ein   Grundmakrierpreis    von 1.90 vorgesehen, d. h. die Kontakte der Grundmarkiergruppe sollen die Erzeugung von 19 Impulsen   bewirken.    Nach Fig. 3 wird dies zur Parallelschalten der Kontakte VIB (10 Impulse), VIA   (8    Impulse) und VIIA (1 Impuls) erreicht.

  Die Klemme 25 (Fig. 2), die dauernd unter Spannung steht, ist also mit den   Eingangsarlschlüssen    der Kontakte VI und VII, die zu zwei Nockenscheiben gehören, zu   verbinden,    wobei die Kontakte VIA, VIB und VIIA mit dem Kontakt   5A    (Impulskontakt) verbunden werden.



   Die bei jedem der vier Waschprogramme fehlenden Impulse werden durch die   Differenzmarkliergruppe    geliefert, die demnach der Reihe nach der   Erzeugung    von 20, 12, 6 und 2 Impulsen zu bewirken hat. Gemäss Fig.



  3 sind hierfür die Kontakte VA, IA,   IlIB    bzw. VB vorzusehen. Gemäss Fig. 2 werden also die Klemme 21 mit dem Eingangsanschluss des Kontakts V,   die    Klemme 22 mit dem Eingangsanschluss des Kontakts I, die Klemme 23 mit dem Eingangsanschluss des Kontakts III und die Klemme 24 mit dem   Eingangsanschluss    des Kontakts V verbunden. Ausgangsseitig werden die Kontakte VA, IA, IIIB und VB   ebenfalls    mit dem Impulskontakt   5A    verbunden.

  Durch Vergleich mit Fig. 3 ist ohne weiteres ersichtlich, dass beim ersten Waschprogramm 19 + 20 = 39 Impulse, beim zweiten Waschprogramm 19 + 12 = 31 Impulse, beim dritten Waschprogramm 19 + 6 = 25 Impulse und beim vieren   Wasch-    programm   19 +    2 = 21 Impulse erzeugt werden, welche Impulszahlen den eingangs erwähnten Preisen   entspre-    chen.



   Aus den   òbenstehenden      Ausführungen    geht hervor, dass es bei der vorliegenden Einrichtung durch einfaches Auswechseln, Ergänzen oder Weglassen von Verbindungsleitungen zwischen den Preismarkierkontakten bzw. durch Anschliessen der   Programmspannungen    an ausgewählte Kontakte möglich ist, eine in der Praxis   unbeschänkte    Zahl von Maschinenprogrammen und.



  Preissätzen zu erfassen, um   eine    dem in die Maschine   eingeworfenen    Münzbetrag entsprechende Zahl additiv zu   registrieren.    Damit solche Kontaktverbindungen bzw.



  bei Preis änderungen notwendige Verbindungsänderungen ohne zeitraubenden Ausbau des Impulsgebers, Lötoder   Schraubarbeiten    und dgl. vornehmen zu können, ist es vorteilhaft, Steckverbindungen vorzusehen. Da die im Handel erhältlichen   Schrittschaltwerte,    die gemäss den vorgängigen Ausführungen als Impulsgeber in vorteilhafter und kostensparender Weise verwendet   werden    können, üblicherweise   Doppelsteckfahnen    als Kontaktanschlüsse aufweisen, können die Verbindungsleitungen mit entsprechenden Steckschuhen versehen werden, so dass sich eine besondere Steckvorrichtung erübrigt und die bedarfsweise Zusammenschaltung ohne Mehr aufwand erfolgen kann.

  

   Es dürfte selbstverständlich sein, dass die Ausbildung der vorliegenden Zähleinrichtung weder durch die angegebenen schweizerischen Münzeinheiten noch durch die den beschriebenen Ausführungsbeispielen zugrunde  gelegten   Impuisfolgezeiten,      Schaitzeiten    der Kontakte und Auswahl der Kontakte bzw. Ausbildung der sie betätigenden Nockenscheiben zur Erzeugung von Grundmarkier- und Differenzmarkierimpulsen beschränkt ist. Vielmehr können auch andere Münzeinheiten zur Anzeige gebracht werden bzw. zur Anpassung an die durch das jeweilige Maschinenprogramm vorgegebenen Erfordernisse andere   Kontatktfunktionen    ausgebildet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Münzbetrags-Zähleinrichtung in einer durch Münzeinwurf betätigbaren, programmgesteuerten Maschine, insbesondere in einem Münzwaschautomaxn, mit einem Ziffernzählwerk zur additiven Registrierung des eingeworfenen MünZbetrages und einem das Zifferm:
    :ählwerk speisenden Impulsgeber, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber als Walzenkontaktwenk ausgebildet ist, das eine, mehrere !durch zugeordnete Nockenscheiben betätigte Kontakte aufweisende, iKontaktwalze aufweist, die mittels eines Elektromotors während einer Walzenumdrehung kontinuierlich angetrieben ist, dass ein Impulskontaktelement vorgesehen ist, das während einer Walzenumdrehung durch eine weitere, ihm zugeordnete Nockenscheibe periodisch betätigt ist, und dass die Eingangsanschlüsse der Walzenkontakte an eine lelektri- sche Speisequelle angeschlossen sind,
    während mindestens einer ihrer Ausgangsanschlüsse an den mit dem Ziffernzählwerk verbundenen Impulskontaktelement an geschlossen sind, derart, dass der bzw. die an das Impulskontaktelement angeschlossenen Walzenkontakte die Erzeugung einer Anzahl Impulse bewirken, die der in Abhängigkeit vom zu registrierenden Münzbetrag gewählten, gesamten Schliesszeit des bzw. der Walzenkontakte entspricht.
    UNIERANSPRÜCHE 1. Zähleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Nockenscheibe ein einziger, als Umschaltkontakt mit kontaktioser Mittellage ausgebildeten Walzenkontakt zugeordnet ist.
    2. Zähleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenkontakte in zwei Gruppen unterteilt sind, wobei die erste Gruppe mehrere nacheinander betätigte Kontakte mit unterschiedlicher Schliessdauer und die zweite Gruppe mehrere gleichzeitig betätigte Kontakte unterschiedlicher Schliessdauer enthält.
    3. Zähleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsanschlüsse mirkde- stens eines Kontakts der ersten Gruppe und mindestens eines Kontakts der zweiten Gruppe mit dem Impulskon- taktelement verbunden sind.
    4. Zähleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsanschlüsse mindestens eines Teils der Walzenkontakte an unterschiedliche Speiseklemmen der Maschine angeschlossen sind, von welchen für jedes der Programme der programmgesteuerten Maschine gleichzeitig nur eine mit einer Speisespannung beaufschlagt ist.
    5. Zähleinrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsanschlüsse der Walzenkontakte der ersten Gruppe an eine Speiseklemme der Maschine angeschlossen sind, welche für alle Programme mit der Speisespannung beaufschlagt ist.
    6. Zähleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber einen von einer ihm zugeordneten Nockenscheibe betätigten HaltekonW takt aufweist, um die elektrische Speisung des Motors während einer mindestens angenähert vollen Umdrehung der Kontaktwalze aufrechtzuerhalten.
    7. Zähleinrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte zum Anschluss von Verbindungsleitungen mit Steckfahnen, z. B. Doppelsteckfahnen, versehen sind und die Verbindungsleitungen an ihren Enden entsprechende Steckschuhe aufweisen.
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