CH507614A - Umkehrschaltanordnung für dreiphasige Motoren - Google Patents

Umkehrschaltanordnung für dreiphasige Motoren

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CH507614A
CH507614A CH401669A CH401669A CH507614A CH 507614 A CH507614 A CH 507614A CH 401669 A CH401669 A CH 401669A CH 401669 A CH401669 A CH 401669A CH 507614 A CH507614 A CH 507614A
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CH
Switzerland
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time
capacitor
switching
switching arrangement
arrangement according
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Application number
CH401669A
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English (en)
Inventor
Spaar Roland
Original Assignee
Carl Maier & Cie Elek Sche Sch
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description


  
 



  Umkehrschaltanordnung für dreiphasige Motoren
Für Drehriahtungsumschaltschütze, die in rascher Folge einen Motor umsteuern müssen, werden mit Vorteil gesteuerte Halbleiter   verwendet,    um eine hohe Lebensdauer zu erreichen. Da Kontakte vor allem   durch    das Ein- und Ausschalten von Strom beansprucht und verbraucht werden, ist   !es    nicht notwendig, dass alle Kontakte durch Halbleiter   zusetzt    werden. Stromlos schaltende Kontakte können weiterhin verwendet werden.

  Für Stromstärken bis zu einigen Amperes sind im Handel   sogenannte      ReedKontakbe    (in   Glasröhrchen    eingeschmolzen) erhältlich, welche bei stromlosem Schal   ten    bis zu 100 Millionen Schaltungen   erreichen,    also wesentlich mehr als ein   Sohütz    der bisher üblichen Bauart.



   Die   vorliegende    Erfindung bezieht sich auf eine Umkehrsohaltanordnung für   dreiphasige    Motoren mit gesteuerten Halbleitern für das Ein- und   Ausschalten    des   Stromes    und elektromagnetisch betätigten Schalt   gliedern,    z. B. Relais oder   Reedkontakte,    für das Vertauschen von zwei Phasen. Damit   diese    SchaltgLieder tatsächlich   stromlos    geschaltet werden, ist eine zeitliche Staffelung der verschiedenen. Schaltvorgänge notwendig.



   Bei den   bisher    bekanntgewordenen ähnlichen Um   kehrschaltanordnungen    wurde entweder auf   eine    solche zeitliche Staffelung nicht geachtet, was dann in der   Praxi!s    oft zu Kurzschlüssen und Zerstörung der Halb   leiterventile      führte,      oder    es wurden mechanische Mittel zu diesem Zweck   eingesetzt.    So kann z.

  B. der Steuerschalter, der den Umschaltvorgang   einleiten    soll, mit mehreren Kontakten   versehen    werden, welche infolge einer   entsprechenden    mechanischen   Betätigung    in der   gewünschten    Reihenfolge die   verschiedenen    Schaltvorgänge auslösen. Es ist aber schwierig, so komplizierte Schalter z. B. in Maschinen einzubauen und von der Mechanik betätigen zu lassen,   ausserdem    ist die me   chanische    Abnützung oft zu   gross,    so   dass      die    Schaltreihenfolge sich mit   der    Zeit verändert.

  Da bei Reed Kontakt-Relais zusätzliche   Hilfskontakte    für Verriege   lungszwecke    relativ teuer sind, ist auch dies keine vorteilhafte Lösung. Für die vorliegende Erfindung wurde eine billige, rein elektronische Schaltung für die zeitliche Staffelung   gesucht,    unter Verwendung der bekannten   RC-Zeilbkreise.   



   Die   erfindungsgemässe      Umkehrsohaltanordnung    ist dadurch gekennzeichnet, dass für die zeitliche Staffelung der Schaltvorgänge   mindestens    eine RC-Zeitstufe vorgesehen ist,   deren    zeitbestimmender   Kondensator    mit einem Schwellwertschalter und über   einen      ersten      Wider-    stand sowie einen Schalter   mit    einer   Spamun.gsquelle    verbunden i.st und dass der   zeibbestimmen,de    Kondensator zudem durch mindestens ein   weiteres    Schaltelement mit ohmschem   Widerstand    überbrückt ist.



   In den Zeichnungen ist das Prinzipschema von Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellt. Alle für das Verständnis der Funktion unwesentlichen Teile sind weggelassen worden.



   In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 vor allem den Hauptstromkreis der Schaltung, während in Fig. 2 die Steuerstromkreise mit   den      Zeitgliedern    dargestellt sind.



  Fig. 3 zeigt einen andern Steuerstromkreis.



   Im Hauptstromkreis (Fig. 1) sind oben die Anschlüsse für   die    dreiphasige   Netzzuieitung    mit R, S, T bezeichnet. Unten sind die Abgänge U, V, W für den Anschluss   des    umzusteuernden Dreiphasen-Motors. Mit 1 und 2 sind die Kontakte zum stromlosen Vorbereiten der einen Drehrichtung bezeichnet, welche von der   Relais-Spule    P3 betätigt werden. Die Kontakte 3, 4 und Spule P2 dienen für die andere Drehrichtung.



   Als gesteuerte   EIalbleiberventile    8 bis 10 sind Zwei   weg-Wechselstromthyrisstonen,    sogenannte  Triacs , d. h. in beiden Stromrichtungen   arbeitende    Halbleiter, vorgesehen.



   Ein weiteres Relais mit Spule   Pl    und   den    Kontakten 5 bis 7 dient lediglich zur Übertragung   der      .Schaltbe-      fehle    von der Steuerung auf   die    gesteuerten Halbleiterventile 8 bis 10. Dies könnte ebensogut z. B. mittels Impulserzeuger und Transformatoren oder auf irgendeine andere Weise   erfolgen.     



   Für stromloses Schalten der Kontakte 1 bis 4 und zum Vermeiden von Kurzschlüssen ist beim Umschalten der Drehrichtung folgende Reihenfolge notwendig:
1. Sperren der   Haibleiterventile    mittels Ausschalten der Spule   P1   
2. Pause von mindestens 1 Halbperiode
3. Ausschalten der Spule P2 (oder P3)
4. Einschalten der Spule P3 (oder P2)
5. Zünden der   Haibleiterventile    mittels Einschalten der Spule P1.



     Obwohl    eine eigentliche Pause nur zwischen 1. und 3. notwendi.g ist (zum Abklingen des   Stromes    in bereits gezündeten Halbleiterventilen 8 bis 10), ist es vorteilhafter, auch zwischen den weiteren Befehlen 3., 4. und 5. je eine kurze Pause einzulegen, um auch bei unterschiedlichen   Ansprechverzögerungen      der    verschiedenen Relais immer die richtige Reihenfolge der Betätigung der Kontakte zu erhalten.



   Gemäss dem in   Fig.    2 dargestellten   Steuerstrom-    kreis sind als Beispiel zu diesem Zweck drei Zeitglieder vorhanden, jedes im wesentlichen bestehend aus einem   RC-Glied,    einer   Triggerdiode    und einem Transistor.



   Der Umschalter mit den Kontakten   11,    12 und 13 wird umgelegt, wenn die Drehrichtung des Motors umgeschaltet werden soll. Der Vorgang ist dabei folgender:
1.   Ausgangszustand   
Der Kontakt 11, 12 sei geschlossen, dann sind die Relais   P1    und   P2 erregt,    weil die Transistoren T1 und T2 leiten. Dagegen ist Relais P3 abgefallen, weil der an Kontakt 13 angeschlossene Teil der Schaltung spannungslos ist.



   2.   Offnen    des Kontaktes 11, 12
Die Speisung der Zeitkreise T1 und T2 wird damit unterbrochen. Der Kondensator   Cl    entlädt   sich    rasch über die Triggerdiode   D1    und den Transistor T1. Nur wenig Strom fliesst über Widerstand R1 und Spule P1, so dass Relais   P1    rasch abfällt.



   Widerstand R10 hat einen viel grösseren Wert als der ohmsche Widerstand der Spule P2, so dass C2, der praktisch auf die volle Speisespannung aufgeladen war, sich über D5, P2 und T2 entlädt und somit P2 noch einige Zeit gehalten wird und erst später   lals      P1    abfällt. Die Zeitverzögerung beim Abfallen von P2 wird somit vom Kondensator C2 und Widerstand der Spule P2 bestimmt, weil die Diode D5 den Widerstand R2 überbrückt.



   3.   Sclillessen    des Kontaktes   11, 13   
Der Zeitkreis P3, T3 mit R3 und C3 wird jetzt unter Spannung gesetzt. Da aber C3 noch entladen ist, führt die Basis von T3 noch keinen Strom, und T3 ist gesperrt. Relais P3 kann nicht anziehen. Solange an C2 noch Spannung liegt, wird diese über den Spannungsteiler R8, R9 auf die Basis des Transistors T6 übertragen, welcher mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke über dem Kondensator C3 liegt. Da T6 leitet, führt er den über R3 zugeleiteten Strom ab und verhindert, dass C3 aufgeladen wird. Erst wenn C2 genügend entladen ist, beginnt T6 zu sperren und C3 wird langsam aufgeladen. Die Verbindung über   Rll    auf die Basis von T3 ist vorerst noch unterbrochen durch die Triggerdiode D3.

  Erst wenn die Spannung an D3 den Ansprechwert erreicht, bricht diese durch, T3 wird leitend, und P3 zieht an. R3 und C3 bestimmen also   zusanunen    mit D3 die Zeitverzögerung vom Abfallen von P2 bis zum Anziehen von P3. Dies gilt allerdings nur, wenn nach dem Öffnen von Kontakt 11, 12 auf 11, 13 umgeschaltet wird, bevor P2 abgefallen ist. Andernfalls beginnt .die   Zeitverzögerung erst,    wenn der Kontakt 11, 13 geschlossen ist.



   Sobald der Kontakt 11, 13 geschlossen ist, liegt, solange T3 nicht leitet, auf der Verbindung zwischen P3 und T3 die volle Speisespannung, welche über D12 und den Spannungsteiler R4, R5 auf die Basis des Transistors T4 übertragen wird, so dass dieser leitet und den Kondensator   C1    kurzschliesst. Erst wenn die Zeit in Zeitglied   T3 abgelaufen    ist, d. h. wenn T3 leitend geworden ist, sperrt T4 und   Cl    kann über   R1    aufgeladen werden. Analog wie im schon beschriebenen   Zeit-    kreis wird   T1    nach Ablauf der gewünschten Zeit leibend, und Relais   P1    zieht an.

  Damit werden auch die gesteuerten   Halblelterventile    8 bis 10 wieder gezündet, und der Motor wird in der anderen   Drehrich-    tung eingeschaltet.



   Ein erneutes Umschalten in die ursprüngliche Drehrichtung   erfolgt    ganz analog. Falls der Umschalter 11, 12, 13 iin die Mittelstellung gebracht wird, so dass beide Kontakte 12 und 13 spannungslos sind, fallen alle 3 Relais   Pl    bis P3 ab, und der Motor bleibt ausgeschaltet.



   Fig. 3 zeigt ein anderes Beispiel eines Steuerstromkreises. Die grundsätzliche Arbeitsweise ist dieselbe wie in Fig. 2, aber einige Teile sind   durch    andere ersetzt:
Ein monostabiler Schmitt-Trigger T5, T6 (T7, T8) arbeitet als Schwellwertschalter mit den Zeitkreisen C2, R2, R15 (C3, R3, R16). Wiederum bewirkt der Kondensator C2 (C3) eine Zeitverzögerung, wenn er über R2 (R3) aufgeladen wird, sowie auch, wenn er über R15 (R16) entladen wird. Um den   Zaitkreis    C2, R2 (C3, R3) zu blockieren, d. h. den Kondensator C2 (C3) zu überbrücken und bei bestimmten Schaltungszuständen   hurzzuschlliessen,      Idientidie    Verbindung über   D15      undT3 (Dl6undT2).   



   In den Fig. 2 und 3 dienen die Dioden 11 und 12 zum selben Zweck: wenn beim Umschalten Kontakt 11, 13 schliesst, bevor 11, 12 geöffnet hat, fällt das   Relais      P1    nicht direkt durch die Wirkung des Schalters 11, 12, 13 ab. Jedoch überträgt die Diode 12 genügend Spannung auf R5 und auf die Basis von Transistor T4, um diesen leitend zu machen. Dadurch wird   C1    entladen und   T1    blockiert, was dann das Relais   P1    zum Abfallen bringt. Weil die Abschaltung von P2 mittels C2 und R15 verzögert ist, wird die notwendige Pause   zwischen    dem Abfallen von   P1    und P2 immer erzwungen.

 

   Die Schemata in beiden Fig. 2 und 3 zeigen deutlich, dass bei jeder beliebigen Art und Weise der Betätigung des Umschalters 11, 12, 13, z. B. auch, wenn der eine Kontakt schliesst, bevor der andere öffnet, dank den mehrfach ausgenützten   Zeitkreisen    sowie den Verriegelungsstromkreisen zwischen den verschiedenen Zeitkreisen immer die richtige Reihenfolge der weiteren Vorgänge erzwungen wird.



   Selbstverständlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten für solche Steuerstromkreise. Verschiedene Teile könnten weggelassen oder durch andere ersetzt werden. So könnten z. B. einige der   Transistoren    durch Thyristoren ersetzt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Umkehr'schaltanordnung für Idreiphasige Motoren mit gesteuerten Halbleitern für das Ein- und Ausschalten des Stromes und elektromagnetisch betätigten Schaltgliedern für das Vertauschen von zwei Phasen, dadurch gekennzeichnet, dass für die zeitliche Staffelung der Schaltvorgänge mindestens eine RC-Zeitstufe vorgesehen list, deren zeitbestimmender Kondensator (C2, C3), mit einem Schwellwertschaiter (D2, T2; D3, T3 oder T5, T6; T7, T8) und über einen ersten Widerstand (R2; R3) sowie einen Schalter (11, 12, 13) mit einer Spannungsquelle verbunden ist, und dass der zeitbe stammende Kondensator (C2; C3) zudem durch minde szene ein weiteres Schaltelement mit ohmschem Widerstand (P2, T2;
    P3, T3 oder R15; R16) überbrückt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Umkehnschaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitbestimmende Kondensator (C2; C3) zusätzlich durch mlindestens einen Transistor (T5; T6 oder D15, T3; D16, T2) überbrückt ist.
    2. Umkehrschaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das RC-Glied (R2, C2; R3, C3) mindestens leiner Zeitstufe auf der Speiseseite mit der von der Zeitstufe gesteuerten Spule (P2; P3) verbunden ist und dass der Ladewiderstand (R2; R3) durch eine Diode (D5; D6) überbrückt ist, die sperrt, wenn der Kondensator (C2; C3) aufgeladen wird.
    3. Umkehrschaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Vertauschen von zwei Phasen zwei Relais (P2; P3) mit je zwei Schliesskontakten vorgesehen sind und dass zwei Zeitstufen vorgesehen sind, wobei die Basen der Transistoren (T5; T6), die die Kondensatoren (C2; C3) überbrücken, über Spannungsteiler(R6, R7; R8, R9) jeweils mit dem Kondensator (C3; C2) der anderen Zeitstufe verbunden sind.
    4. Umkehrschaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dlass die Kollektor-Emitter-Strecke eines weiteren Transistors (T4) über den Kondensator (C1) einer dritten Zeitstufe geschaltet ist, wobei die Basis dieses Tnansistors (T4) über mindestens je eine Diode (R4, D11, D12 oder D11, D9 und D12, D10) mit den Ausgängen der beiden anderen Zeitstufen (T2 und T3) verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0597370A3 (de) * 1992-11-10 1995-01-11 Schleicher & Co Int Schaltung für einen Elektromotor, insbesondere für einen Antriebsmotor von Materialzerkleinerungs- oder Pressanlagen.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0597370A3 (de) * 1992-11-10 1995-01-11 Schleicher & Co Int Schaltung für einen Elektromotor, insbesondere für einen Antriebsmotor von Materialzerkleinerungs- oder Pressanlagen.

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